Heuersdorf Online
Ja Janko, ich seh das auch so. Und erzähl bitte niemandem, dass du aus Leipzig kommst. Bitte!
@janko: Nein, nein - ich verwechsle Dich nicht. Das geht auch gar nicht, denn Du bist wirklich unverwechselbar.
@Antworter. Du mußt mich mit irgendjemandem verwechseln! Lies mal die Inhalte folgender Links: http://www.8ung.at/irgendwer/inf/inf.html , http://f21.parsimony.net/forum38546/messages/28725.htm
Hey, Janko - Du machst Dir stets und ständig Gedanken darüber, was in Deutschland so alles mit politischen Gegnern gemacht wird - vom Abhören bis hin zum Töten mit Hilfe von Mikrowellen. Aber viel schlimmer, lieber Janko, sind die Dinge, die man in Deutschlands Psychiatrien mit Patienten macht. Echt. Und an Deiner Stelle hätte ich davor auch mehr Angst als vorm BND.
Ich habe aus aktuellem Anlaß eine Umfrage auf meinen Web-Seiten eingerichtet. Es wäre schön wenn ihr daran teilnehmen würdet. http://home.pages.at/relativ/ion/takt.html
In Sössen regt sich Widerstand. http://soessen.blog.de/
euer gästebuch gehört mittlerweile abgebaggert. es ist nichts kontstruktives mehr enthalten. 80% spam, 19% unsinnige meinungsmacherei und nur ein prozent wahrheit. macht dieses gästebuch und gleich die gesamte domain heuersdorf.de zu! so einen haufen an lügen und polemik hab ich noch nicht gesehen. klar, man sollte um sein hab und gut kämpfen. nur sollte man auch die realität nicht vergessen. heuersdorf ist seit den sechziger jahren devastierungsgebiet. was wird den bewohnern denn geboten? finanzieller ausgleich, neuer grund und boden neues haus? mitspracherecht? ach, dies habt ihr ALLES verwirkt. ich wünsche euch doch noch alles gute. ABER nicht in heuerersdorf! das "dorf" kann man nur wegbaggern!
Wie meinst du das? Der letzte Satz ist doch noch nicht mal der schlimmste in dem ganzen Pressebrief.
Das müßt Ihr Euch mal durchlesen. Vom Feinsten - vor allem der letzte Satz. Mit solchen Formulierungen hat Hitler seinerzeit schon die Wahl gewonnen. P.S. Wir haben Grund zu der Annahme, daß die MIBRAG noch im Jahr 2006 Insolvenz anmelden wird. http://www.mibrag.de/oeffentlichkeitsarbeit/presse/24022006_g.pdf
Also, erstmal würde ich empfehlen, hier ein Forum anzulegen, damit solche Diskussionen nicht in einem Gästebuch geführt werden, wo sie nicht hingehören. Und was Flash hier so von sich gibt, ist sehr einseitig und sehr engstirnig. Natürlich interessiert es die Röckener und Sössener, was sie für ihre Grundstücke kriegen und natürlich sind sie scharf auf alle Infos, die sie bekommen können. Schließlich sitzt der Schock noch tief. Wir haben praktisch erst vor ein paar Tagen erfahren, was über uns hereinbrechen könnte. Keiner war darauf vorbereitet und da ist der Informationsbedarf jetzt praktisch enorm. Was soll daran schlecht sein? Immerhin muß man sich ja irgendwie damit auseinandersetzen und letztendlich hat noch keiner den Kampf gegen die MIBRAG gewonnen. Die verunsicherten Bürger jetzt als geldgeile, heimatverachtende Idioten hinzustellen, ist ein ziemlich starkes Stück! Ich weiß, wo Tornau liegt und war selbst schon dort. Du - Flash - weißt nicht einmal, wo Sössen liegt (sonst hättest Du es richtig geschrieben und nicht mit T wie Deinen Nachbarort Sohesten). Wenn ich Tornauer wäre, würde ich auch nicht mehr dort wohnen wollen, wenn das Tagebaufeld Domsen eröffnet wird. Da Quietschen der Förderbrücken hört man kilometerweit. Aber ungeachtet dessen muß das jeder selbst wissen, inwieweit er seine Heimat noch als lebenswert empfindet. Mit einem Nachbarn wie Dir, lieber Flash, wäre mir auch eine Heimat weit jenseits der Kohle nicht lebenswert. Wollte ich nur mal gesagt haben.
Die Menschen aus Röcken, Sössten sind wirklich anders als die Heuersdorfer. Alle schreien auf das sie abgerissen werden, aber insgeheim versucht man fiberhaft an Infos zu kommen wie man möglichst viel Geld für seine Bude bekommt und wann das soweit sein könnte. Und in Tornau würde man am liebsten selbst nach Kohle bohren um mit abgerissen zu werden.Tolle Heimatliebe. Für euch 0,50 Cent pro Quadratmeter und ab nach HHM Nord in den Plattenbau.Lernt euer Heim und Gut zu schätzen...
Wo sollen sich denn Mibrag Arbeiter und Mibrag Ausgelernte denn bewerben?Sie sind das arbeiten in der freien Wirtschaft garnicht gewohnt in ihrer behüteten Welt. Werden sich umschauen, denn da weht ein anderer Wind.
Wer nicht kämpft hat schon verloren. Am 24.02.2006 hat die Gemeinde Röcken (bzw. alle versammelten Bürger) ihre Heimat verloren. Widerspruchslos haben die "Bürger" den Argumenten der MIBRAG-Vertretern gelauscht. Ich möchte der MIBRAG zu ihren "grandiosen Erfolg" aufrichtig gratulieren.(Zitat der MIBRAG: "da hätte fast einer die Stimmung gekippt") Ich frage mich, sind alle Menschen nur noch Geldgeil und fühlen sich mit ihrer alten Heimat nicht ein bißchen mehr verbunden? Welch ein armseeliges Dorf. Heuersdorf, ich habe die volle Hochachtung für Eure Courage. Ich wünsche Euch alles Gute. Bleibt standhaft!!! Vielleicht hat das heutige auch sein Gutes und die MIBRAG läßt von Euch ab, denn in Röcken ist es leichter "Kohle" zu machen. Viel Glück.
Jawohl, Willkommen in der Gegenwart , Herr Bauer!!!! Die MIBRAG-Familie bleibt bekanntlich im großen Maße unter sich ....We are one family...oder schon vergessen? Kinder von Angestellten der MIBRAG werden bei Einstellungen seit jeher bevorzugt, und das wird auch von der MIBRAG offen zugegegeben. Und das ewige "Arbeitsplatzargument": Wenn keine Kohle mehr da wäre müsste man sich auch umstellen. Aber immer fein nach dem Motto leben und arbeiten: "Nach mir die Sintflut", Herr Bauer. Die MIBRAGIANER! Jajaja, Bauerchen. Und lache nur weiter.
Zur Frage "wer arbeitet denn heute noch in der Kohle":Viele junge Menschen die bei der MIBRAG eine Ausbildung genossen haben und unbefristete Arbeitsverträge erhielten.Und die waren sicher nicht in der Partei!!!!Willkommen in der Gegenwart!!!!!!Nur als Beispiel. Es stimmt, dass wir in der Region eine hohe Arbeitslosenquote haben. Aber wie sähe sie ohne den Bergbau aus?Ich weiß niedriger, denn minus und minus ergibt ja bekanntlich Plus-ganz interessant,wo lernt man sowas? So ein engstirniges Denken der beiden letzten Einträge ist eigentlich schlimm aber beinahe schon wieder komisch.....Guten Abend, ich lache noch etwas
Ihre Arbeitsplätze und die fetten Gehälter , die sie durch die Kohle beziehen. Früher war es wenigstens noch Volkseigentum, heute ist der Bergbau privat, und eine kleine Gruppe verdient sich ne goldene Nase. Und das Arbeitsplatzerhaltungsargument: Unsere Gegend hat mit den höchsten Arbeitslosenstand in Deutschland trotz Kohleförderung.
Die machen das nur, damit die roten Socken von damals ihre Arbeit behalten. Denen geht es doch nur um ihre eigenen Arbeitsplätze. Frührer waren sie alle in der SED und haben Hurra gerufen. Heute haben sie die dicken Gehälter und tun auch nicht mehr wie zu DDR Zeiten. Wer hat den noch einen Arbeitsplatz in der Braunkohle, sicherlich kaum jemand der früher nicht in der SED war.
Sagt doch MIBRAG-GF Krieg gestern in Sössen: "Wir müssen das nicht tun, hier nach Kohle zu suchen. Wir machen das bloß wegen den Arbeitsplätzen, weil sonst die MIBRAG ab 2035 dicht macht." Herrlich, sie tun das wegen der Arbeitsplätze! Nicht wegen des Profits oder wegen anderer niederer Beweggründe, Nein - nur wegen der Arbeitsplätze. Ich war den Tränen nahe.
Geehrte/r "Flah",suchen Sie sichs aus. Wie kommen Sie eigentlich auf die Idee, dass das MIBRAGIANER sind, die die Internetseite zumüllen?Vielleicht sind Sie ja selbst einer von diesen "Schmierfinken". Wer weiß. Wie sollen denn Mibragmitarbeiter hier Müll ablegen, wenn sie angeblich ständig nur unterwegs sind und Angst, Schrecken unter die Menschen bringen?Da haben die doch keine Zeit mehr sich mit solchen Kinkerlitzchen abzugeben. Sie haben sicher eine Antwort darauf. Aber letztlich ist es ja auch egal. Hier finden ja eh keine produktiven Diskussionen statt. Kann man vergessen das Gästebuch. Einen schönen guten Abend.
immer nur die Beiträge stehen lassen die für Heuersdorf gut tun! denn sonst könnte ja dieses Dorf schaden nehmen!diese Menschen verstehen keine Kritik.
Dem Web Master dieser Seite ist dringlichst anzuraten die Zumüllung dieser Seite einzudämmen und Beiträge aus dem Gästebuch zu löschen.
und denkt immer daran .DEN LETZTEN BEISSEN DIE HUNDE !!!
Kann es nicht einfach so sein, daß die Mibrag das Instrument der Öffentlichkeitsarbeit einfach nur besser zu spielen versteht, als ihre Gegner? Mal ehrlich: heute denkt doch jeder, der in der Schule Deutsch hatte und jetzt einen PC zu Hause stehen hat, daß er Öffentlichkeitsarbeit betreiben kann. Und wenn man dann diese lächerlichen, amateurhaften Versuche gegen die professionelle Arbeit des Riesen stellt, sieht man natürlich alt aus. Dabei ist es so einfach, eine Zeitung für sich zu gewinnen... Aber so lange jeder denkt, er kann es besser, kommt sowas raus. Mitteldeutsche Zeitung - Zentralorgan der MIBRAG -
Gemeint sei natürlich die Mitteldeutsche Zeitung lieber flash.Gebe dir recht,dieses Blatt wird immer realitätsfremder und dreht die Sachen so wies paßt ins rechte Licht.Bei der Bild Zeitung weiß man das sie übertreiben,aber hier wird der Leser mit Falschberichterstattung in gewollte Richtungen gelenkt und es wird sachliche Berichterstattung vorgegaukelt. Wer bei verschiedenen Berichten die Hintergründe kennt und logisch denkt erzürnt oder lacht sich tot.
Im Hauseigenen Mibrag Propagandablatt wir von der Feierlichen Vertragsunterzeichnung zur erfolgreichen Zusammenarbeit der Mibrag mit den Kreisen WSF und BLK berichtet. Es ist also schon durch und über die Köpfe der Leute hinweg endschieden worden. Die einzelnen Gemeinden werden weichen oder ihnen gehts wie Heuersdorf, sie kämpfen allein. Wenn man sich in den Orten so umhört, auch in Tornau, dann scheinen einige Bürger ihren Abriss garnicht abwarten zu können und rechnen bereits jetzt emsig ihren finanziellen Ausgleich aus. Viel Spass.
Widerstand von Anfang an, bis zum bitteren Ende Für unsere Heimat Gegen die MIBRAG Bleibt standhaft
Eine sehr schöne Seite ,informativ und Aufklärend, leider ebenso eine hervorragende Plattform für Leute die versuchen diese zuzumüllen.Kann eigentlich niemend anders sein als MIBRAG Leute die in ihren Büros den ganzen Tag nichts anderes zu tun haben bzw die Tagebaustrasse entlang zu schleichen, es sei denn es ist nach 14.30, da wird das Tempo verdreifacht.
Hi Janko. Also wenn Du die kleinen grünen Männchen meinst: das sind keine Polizisten. Das sind Alliens!
Das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland ist das Papier nicht wert auf dem es geschrieben steht. Dies beweist mir die Polizei bereits seit vielen Jahren. Die Würde des Menschen ist antastbar! Durch die Polizei. Freie Arbeits(platz)wahl? Nicht in Deutschland! Die Polizei behindert meine Arbeit -mittels zum Teil gegen meine Menschenwürde verstoßenden Psycho-Terror- bereits seit vielen Jahren! In einer für normale Menschen nicht vorstellbaren Form. Die Polizei hat (und tut es noch!) die Verwirklichung verschiedener Internet-Projekte mittels terroristischen Maßnahmen unterbunden. Die Konstitution eines Computer- und Internet-DienstleistungsUnternehmens durch meine Person und die Schaffung von vielen Arrbeitsplätzen ist so verhindert worden. Ganz neben bei ist mein Leben zerstört worden: Beinahe nichts von meinen Plänen ist heute (nach mehreren Jahren!) noch realisierbar. Um die Verbreitung der Wahrheit über den Terror an meiner Person zu unterbinden wird mich die Polizei bald psychisch ganz außer Gefecht setzen oder töten. Deutschland hat ein ernst zu nehmendes Problem mit gegen das Grundgesetz verstoßende, illegale Machenschaften der Polizei! Janko Weber (33), Flemmingstr. 11, 04177 Leipzig
Hallo, ich bin ein Sössener und hab mir grad mal den "Heuersdorf-Vertrag" von 1994 zu Gemüte geführt. Mal abgesehen von den gravierenden Einschnitten ins soziale Umfeld: was ist ökonomisch daran schlecht? Wo ist der Haken? Macht man dabei ein (finanzielles) Minus? Auf den ersten Blick wirkt dieses Pamphlet ziemlich großzügig.
Was haltet ihr von http://www.mikrowellenterror.de ? Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit dass die Polizei in Deutschland versucht mit Mikrowellenstrahlung oder anderer Strahlung bestimmte Personen psychisch außer Gefecht zu setzen oder aus dem Weg zu räumen? mfg Janko (Terror-Geschädigter) Janko Weber, Flemmingstr. 11, 04177 Leipzig
die Homepage gibt es ja immer noch, haben die Bagger das Stromkabel noch nicht erwischt, schade...
Hallo Janko! Ich werde es nicht unterlassen können, mit einer Verleumdungsklage gegen Dich vorzugehen. Ich bin selbst im polizeilichen Staatsdienst tätig und kann nicht mit ansehen, wie unser Ruf durch Individuen wie Dich beschmutzt wird.
Hallo Janko! Ich werde es nicht unterlassen können, mit einer Verleumdungsklage gegen Dich vorzugehen. Ich bin selbst im polizeilichen Staatsdienst tätig und kann nicht mit ansehen, wie unser Ruf durch Individuen wie Dich beschmutzt wird.
Hallo Janko! Ich werde es nicht unterlassen können, mit einer Verleumdungsklage gegen Dich vorzugehen. Ich bin selbst im polizeilichen Staatsdienst tätig und kann nicht mit ansehen, wie unser Ruf durch Individuen wie Dich beschmutzt wird.
Janko, Du Gästebucherrorist! Hab dich nun schon bei einigen Internetgästebüchern gesehen, auf denen Du deine paramoide und wahnwitzige Meinung vertrittst! Bitte verschone uns mit deinem Geseier, deine Thesen sind nicht nur aus der Luft gegríffen, sondern auch euin Freilos für die geschlossene psychatrische Klinik.
Deutschland versinkt im Sumpf des Verbrechens! Es ist unglaublich aber wahr: Jahr für Jahr werden in Deutschland zahlreiche Personen von der Polizei mittels Mikrowellenstrahlen und ähnlichen Strahlen psychisch außer Gefecht gesetzt oder ermordet. Können keine eigenen Leute platziert werden, werden Nachbarn mit Gruselgeschichten und mittels finanziellen Anreizen zum mitmachen bewegt. Die betroffenen Personen sind i.d.R. vollkommen hilflos. Unabhängig davon ob sie eine Straftat begangen haben oder ihnen nur irgendetwas unterstellt wird (z.B. Verfassungsfeindlichkeit), landen sie mindestens in einer geschlossenen, psychatrischen Anstalt. Auch viele Suizide sind Ergebnis von solchem Terror. Ich bin das nächste Opfer! Janko Weber, Flemmingstr. 11, 04177 Leipzig
Ein großes Maß an Überheblichkeit, welches die Mibrag Geschäftsführer ständig in den Artileln der Mitteldeutschen Zeitung an den Tg legen. Mit der MZ wurde eine perfekte Bühne gefunden, um sich in der Öffentlichkeit in ein glänzendes positives Licht zu stellen. Ob bei Galaveranstaltungen des Mitteldeutschen Handwerks, Weinfesten in Freyburg oder der Verleihung selbsterfundener Preise wie "Barbara".Planungs und Sportveranstaltungen kommen ebenso nicht zu kurz. Keine Plattform mehr für Kritiken wie die des Forums der Zeitzer Internetseite. Nach kritischen Beiträgen zur Mibrag wurde das Forum abgeschafft. Die Menschen deren Heimat und Existens an diesem Ort gefährdet ist fühlen sich gedemütigt, wenn man ihnen mit solchem Hochmut gegenüber tritt. Ein Dialog ist nicht vorhanden, da sich die Mibrag nur in Selbstverherrlichenden Zeitundsartikeln äußert. Dieses Forum gibt Platz für Meinungen und Kritiken und Vorschläge. LWU
Röcken und Sössen dürfen nicht auch noch der Braunkohle geopfert werden. Niemals!!! Ich bin schockiert. Die Gier nach Profit kennt keine Grenzen. Was denken sich die verbrecherischen Urheber dieser Idee? Ist das Urteil des Sächsischen Verwaltungsgerichts über Heuersdorf ein Freibrief für weitere Schandtaten? Die Umweltzerstörung kennt keine Grenzen in diesen alten, zutiefst eingefahrenen Strukturen im Leipziger Süden. Wer macht diesem Treiben ein Ende und erhält die letzten Fragmente unserer "Leipziger Landschaft" den Nachkommen??? Eine tolle Verbrüderung: Die MIBRAG-Kapitalisten sowie die dort untergekrochenen einstigen SED-Bonzen, deren unwissenschaftliches Treiben einen ganzen Staat ruiniert haben und die heute agitatorisch Marketing betreiben, Einheit und Wandlung der besonderen Art. Rettet Röcken und Sössen und alle weiteren Orte.
Seit diesem Jahr ist Heuersdorf nicht mehr allein, auch die Gemeinden Sossen und Röcken südl von Lützen werden vom gleichen Schicksal ereilt. Ob sie es mit Heuersdorf teilen ist fraglich. Wird sich die Mibrag wie in Heuersdorf wieder auf ein endlos langes Verfahren einlasse? Die Mibrag nutzt die Presse,vorrangig die MZ als Sprachrohr für ihre positive Darstellung.Dort werden die Betroffenen Dörfer als Verweigerer hingestellt. Die Mibrag bewegt sich mit einer gewissen Frechheit und Selbstüberschätzung auf immer dünner werdendes Eis. Sie suchen nicht die Kommunikation mit den Betroffenen, sondern drohen in der Presse. Eine Frage der Zeit bis sich Heuersdorf mit Sössen und Röcken verbündet und es zur Demo in Theißen kommt. Die Mibrag Geschäftsführung sollte in ihren Taten und Worten eine gewisse Rücksicht walten lassen. LWU
Carl Marx war der klügste Kopf der deutschen Geschichte. Warum sagt man der Bevölkerung nicht das er als Jude den Zionismus abgrundtief hasste ? / Sein Zitat / das Geld ist der Gott der Juden . . . . . . . Warum verschweigt man die Einschätzung von Illuminat Goethe / Die Juden sind ein eigentümliches Völkchen deren Glaube sie berechtigt andere zu betrügen und zu bestehlen ? Warum wollen BRD-Kollaborateure Paul Spiegel-Krämer-KOK-Lenz den Bürgerrechtler Norbert Steinbach über die TKK-Kassel im Auftrag des Weltjudentum (Rothschild/Saban Krupp Springer Mohn ) in Gießen/Haina psychiatrieren Lassen ? Sind Barschel , Jörg Hillinger, Möllemann , Hannelore Kohl und Martina Pflock noch nicht genug ? Warum lassen sich die reichen Juden nach der germanischen neuen Medizin von Dr.Ryke Geerd Hamer ( http://www.pilhar.com ) seit 1984 erfolgreich behandeln während das gro der Menschen mit "CHEMOTHERAPIE" ENTSORGT WIRD ? Wollen die das Deutschland brennt ? http://www.unglaublichkeiten.com www.bfed.info http://www.bfed.biz http://www.bfed.nl
Zur Information: Der Scherzbold des letzten Eintrags (Donnerstag, 2 Februar, 2006 um 08:25:03) hat sich unter meinem Nickname eingetragen. Wahrscheinlich sind ihm ansonsten die Argumente ausgegangen.
Da lobe ich mir die Dikatur.Da wurde richtig durchgegriffen.Da gings rund.Oh ja.Kapitalismus ist auch geil. Ich will ja nicht meckern.Wenn nur die noch störende Demokratie nicht wäre. Dann wäre das Glück perfekt.
Ich glaube zur nicht kapitalistischen Zeit wurde da weniger Federlesen gemacht.
An Alle Heuersdorfer.... Bleibt Tapfer man kann sich doch nicht noch den letzten ruhigen platz zum leben nehmen lassen! Wehrt euch gegen diesen Kapitalistischen dreck... Ich ziehe meinen hut an vor allen leuten die dieses schöne fleckchen Erde besetzt halten. Kämpft um euer Recht sorgenfrei zu Leben!!!
Lieber Playmate, schau mal bei www.energienetz.de. Da findest du bestimmt was für die Schule und was Nützliches fürs Leben über alle Arten von Energie!
Ein guter Überblick über alle Energieformen, die zur Stromerzeugung eingesetzt werden, befindet sich unter www.heuersdorf.de/Krause1.doc
ich bin noch in der schule und hab nach was geguckt was wir in der schule bekommen haben:Sonne+Kraft+Strom+Schule aber das ist das ist darbei heraus bekommen naja egal ich hab dann eben nichts gefunden!!!!! wer mir helfen kann schreibt bitte zurück, also ins gästebuch!!!!! euer playmate
ist doch alles geklärt,der ort kommt weg! gericht hat doch entschieden. oder hat das keiner mitgekriegt!
ich suche uwe harnisch. hätte mal jemand eine E-MAIL Adresse für mich?
Deutschland hat ein ernst zu nehmendes Problem: die Polizei! Ilegale Machenschaften und gegen das Grundgesetz verstoßender Terror an einfachen Bürgern des Volkes werden zunehmend zur Gefahr für die ganze Gesellschaft. Ich bin selbst Opfer: Die Polizei hat über Jahre hinweg eine Karriere meiner Person im Bereich Computer/Internet mittels Manipulation und Sabotage behindert, mittels für normale Menschen nicht vorstellbarem und noch heute anhaltendem Psycho-Terror sogar vollständig unterbunden. Die Polizei versucht nun auch mich in meinem Wohnraum mittels elektromagnetischer Strahlung (oder Ähnlichem) psychisch außer Gefecht zu setzen oder zu töten. Janko Weber (33), Flemmingstr. 11, 04177 Leipzig jotwe.vze.com
igv intertrade guide verlag wünscht allen Mitarbeitern und allen Kunden ein glückliches, gesundes und zufriedenes neues Jahr
Angesichts zunehmender technischer Probleme von Vattenfall mit dem Kraftwerk Lippendorf wäre es für die Aktionäre der Mibrag besser, sie würden ihr Unternehmen an Vattenfall verkaufen. Durch den Synergieeffekt hätten die Aktionäre ihr Geld zurück und Vattenfall kann Kosten sparen, könnte den Kohlekumpeln den Lohn erhöhen und brauchte die unter Heuersdorf vermutete Kohle nicht. Alle wären zufrieden und wenn das Kraftwerk aus technischen Gründen vorfristig stillgelegt wird, hätte keiner Verlust.
Meiner Meinung nach sollten die Verantwortlichen das Gästebuch f. Heuersdorf schliessen. Es ist nur noch blödes Geschwätz, Haß und von einigen Leuten öffentlich geführter Streit.
!!!KOHLE!!!<--Mein Leben!!! Das einzige worum es im leben geht ist !!!KOHLE!!! Frauen??? Ne die sind nur dafür da um !!!KOHLE!!! zu verdienen so seh ich das! Was sagt ihr auch ???KOHLE???
Ich hasse mein Leben!ich bin ein nichts nutziger Junge der sich jeden tag den Kopf darüber zerbricht was morgen passiert! Ich will mci hständig umbringen! Könnt ihr mir helfen wie ich dagegen ankämpfen kann???
Und: Ich schäme mich nicht vom Geld der Kohle zu leben.Warum auch? Mein Einkommen ist gesichert,warum sollte mich mehr interessieren. Es ist eben so und nicht anders. Ich bin zufrieden.
Herr Fiebig wo kommen Sie eigentlich her, dass Sie so denken?Und eine Frage brennt mir noch auf der Seele, wofür soll ich was für Geld bekommen, hab ich was verpasst?Sicherlich.Auf jedenfall war Ihr Beitrag lachhaft. Guten Tag
In Hohenmölsen werden noch Pieck und Co verehrt, in Pegau haben se ne fabrik und in Borna hat Schwesterchen und Brüderchen über Jahre hinweg Inzest gemacht und der Richter in Leipzig merkt noch nicht mal, daß das bei Euch da Gang und Gäbe ist. Man sollte halt nie zuviel Kirchen kaputt machen. Und Herr Bauer, Vorsicht!!!, sonst komm ich mit dem Vorschubbagger nach Deutzen und such unter ihrem Haus nach Kohleflözen. Was kriegen Sie dafür. Ich such auch 'nen Job.
Hans Dübelschmidt:Welche Sachen möchten Sie bewiesen haben. Und Parolen, das könnte man anderen hier im Forum genauso anhängen. "Weg mit der Kohle, alle Kumpel sind ohne Werte und Moral"...etc.
Lothar Bauer: Beweise das Gegenteil!!! Deine Parolen sind unmöglich.
Hallo Umweltfreunde, das ist ja ein Quark den Ihr erzählt. Wenn Ihr Euch auf den Boden des Umsiedelungsstandort „Am Wäldchen“ bezieht, dann überlegt doch mal, dass die MIBRAG dort gar keine Massen verkippt hat, dieser Boden lag dort schon zu DDR-Zeiten.Im Gegenteil, die MIBRAG hat dort Boden ausgetauscht, aber verschließt nur weiter Eure Augen und träumt vor Euch hin. Von dem Getreide darauf, habe ich noch keinen Schaden genommen. Halb Deutzen steht auf gekipptem Boden, und hat dort jemand Folgeschäden genommen? Herr Bruchmann war da ja sogar Ortsvorsteher oder Bürgermeister, aber da war ihm das scheinbar egal. Guten Tag.
Hallo Franziska, in Heuersdorf war ich schon viermal. Das erste Mal so um 2000. Habe Leute gesprochen, die das Dorf erhalten wollen und solche die wegziehen wollen. Nach dem Wegzug konnte ich noch keine "Alt"-Heuersdorfer sprechen. - So etwas wie Haß oder Feindseeligkeit habe ich nicht erlebt, aber eine enorm große Solidarität untereinander, die insgesamt unter den Menschen in heutiger Zeit abhanden gekommen ist. Wo bitte ist eine neue Gemeinschaft von Neu-Heuersdorfern in neuen Häusern? Wohin wirkt sie? Heuersdorf muß deshalb stehen bleiben als Zeichen der Notwendigkeit eines globalen Umdenkens in der Energiepolitik und dem Ende eines Raubbaus an unserer Mutter Erde, wenn nachfolgende Generationen noch eine Zukunft haben sollen. Dafür - so hoch - steht Heuersdorf mit seiner 800-jährigen Geschichte. Dabei ist (mir) völlig unwichtig, ob mein Nachbar meine Denkweise übel nimmt oder nicht.
Lieber Herr Fröhlich, wieviele der bisher umgesiedelten Heuersdorfer haben Sie denn schon persönlich gesprochen? Ich kenne genügend Leute, die, als im Dorf bekannt wurde, dass sie das sinkende Schiff verlassen, ab dem Zeitpunkt gnadenlos geschnitten wurden. Seien wir doch mal ehrlich, was ist wohl angenehmer - in einem von außen weiß getünchten abbruchreifen Haus inmitten einer Trümmerlandschaft zu leben, oder in einem Neubau inmitten von Gleichgesinnten, die eine neue Gemeinschaft aufbauen?
Hallo Umweltfreunde, in einem vor kurzem ausgestrahlten TV Bericht wurde ein weiterer Umweltskandal, der durch die Mibrag verursacht wurde der Öffentlichkeit präsentiert.Es handelte sich um verkippten konterminierten Boden auf Neubaugebiet. Vertauschte Bodenproben brachten endlich einmal ans Licht was jeder weiß der sich mit Umweltschutz beschäftigt. Die in den Medien so weißgehaltene Weste der Mibrag ist schmutziger als man denkt. Wir werden weiteres Filmmaterial von der Kippe GALA in Profen und dem Naturschutzgebiet Langer See Hohenmölsen sammeln.
Die restlichen Heuersdorfer haben es ja auch sehr weit gebracht. Guckt doch mal wo und wie Ihr lebt, das ist doch das Letzte. Das erinnert mich an manche Kriegsfilme, wo auch Menschen gezeigt die in Trümmern wohnen. Mir tat sowas immer schon sehr Leid. Tut das doch Euren Kindern nicht an, die haben doch ihr ganzes Leben noch vor sich. Lasst Euch von den paar Braunkohlegegnern nicht aufhetzen! Es geht doch nicht gegen Braunkohle sondern um Euer Leben.
Kommentar zum Eintrag: Franziska, Mi. 04.01.06 --- Hallo Fransiska, meine Erfahrung lautet: Es ist genau alles umgekehrt. Diejenigen Menschen, die heute noch in Heuersdorf leben, sind aus ganz anderem Holz geschnitzt und mit anderen Herzenskräften ausgestattet. Sie haben Heimat- und Geschichtsbewußtsein, sie denken ökologisch und ökonomisch und sie sind nicht kurzsichtig. Die Moral ist auf ihrer Seite. Und ihr Fachwissen und Verantwortungsgefühl kann hier jeder in der Homepage nachlesen. Das verdient Achtung und Unterstützung. - D.Fr.
Geehrter Herr Fiebig.Das ist ja eine riesen Sauerei, was Sie hier schreiben,haben keinen Einblick und geben hier so einen Käse von sich.Wie kommen Sie eigentlich darauf Bergleute als Menschen ohne Moral zu bezeichnen??Überlegen Sie mal ob das nicht eher auf Sie selber zutrifft.Entweder ordentliche Kommentare oder besser den Mund halten.Und Sie sind an einer Uni, na dann gute Nacht.
Ich glaube nicht, dass die Menschen, die bisher umgesiedelt sind, ihren Entschluss bereut haben. Es ist mit Sicherheit besser, sich ein neues Leben aufzubauen, als in dieser von Missgunst und Hass zerfressenen Dorfgemeinschaft der restlichen Heuersdorfer zu leben. Aus vielen einstigen Freunden sind Feinde geworden, weil die Klugen sich zur Umsiedlung entschlossen haben. Die noch verbliebenen Heuersdorfer begegnen diesen "Verrätern" mit Ablehnung und Hetze.
Das Phänomen ist weitverbreitet. Das sind Mibrag-Mitarbeiter, die da Eintragungen auf Eurer Webseite machen und sich als glückliche umgesiedelte Bürger ausgeben. Laßt die stehen, aber müßt halt wissen, das sind zu einem hohen Grad Mibrag-Leute, so entwurzelte Braunkohleleute ohne Werte und Moral. Ist doch klar. Eine andere Sache ist. Die rechtlichen Mittel sind nun ja so ziemlich ausgeschöpft. Ich bin mir sicher, daß da noch was möglich ist. Die Zeitungen sind nicht so richtig auf Eurer Seite. Macht doch Eure eigene Zeitung. Die Leute sind manipolierbar in die eine oder in die andere Richtung. Wenn Ihr das aus finanziellen Gründen nicht könnt, dann ist es vielleicht für Euch besser, Ihr zieht alle gleich aus. Gesundes Neues Jahr Trotzdem, ich finds okay, was Ihr da macht.
"Ein Eintrag, wie von diesem Merkeltuberkel gehört nicht auf diese Seite." Dieser wurde inzwischen getilgt
Ein Eintrag, wie von diesem Merkeltuberkel gehört nicht auf diese Seite. Ansonsten bin ich zur Zeit in meiner Meinung zu Heuersdorf sehr gespalten. Zu Beginn war ich auf der Seite der Bleibewilligen. Aber ist dies noch mit normalen Argumenten zu vertreten? Ich weiß nicht. Aber ich weiß, daß ich Euch Allen ein gesegnetes und gesundes 2006 wünsche!!!
schön bei euch hier! Guten Rutsch!
Habe von Eurem Schicksal im TV erfahren und bin schockiert, wie hier Menschen einfach der Industrie zuliebe entmündigt werden! Liebe Heuersdorfer gebt nicht auf. Euer Mut gegen "die da oben" vorzugehen ist bewundernswert! Ich wünsche Euch alles Gute und ein frohes Weihnachtsfest. Gruß aus Bensheim an der Bergstraße!
- Schöne Weihnachten und ein gesundes neues Jahr allen Heursdorfern-
In diesem Forum wird gerade Winterschlaf gehalten. Doch viele weitreichende Gedanken - Fragezeichen an eine falsche Politik und bei Fehlentscheidungen mancher Verwaltungen - gehen nach Heuersdorf. Frohe gesegnete Weihnachten und Standhaftigkeit auch im neuen Jahr wünscht Euch Dietmar
Sehr nützlich, informativ und anschaulich! Gratulation dazu! Über ein gegenbesuch würde ich mich freuhen. Gheorghe Viorel http://www.bahmata.home.ro
Feine Sache Eure Page!!! Ich bin begeistert!!! www.computertreff.de
Das Kraftwerk ist wohl exemplarisch dafür, dass die Menschheit aussterben wird.
Die MIbrag wird sich vor ihren Naturschändungen wie in Hohenmölsen der Schafstall verantworten müssen. Eine Müllkippe am Naturschutzgebiet Langer See. LWU
Die MIBRAG wird sich ihrer Umweltschandtaten wie Hohenmölsen Schafstall verantworten. Eine Müllkippe am Naturschutzgebiet Langer See. Ich warne die Mibrag vor weiteren Schändungen oder wir schlagen zurück mit allen Konsequencen. LWU
Kämpft weiter Heuersdorfer!! Nicht unterkriegen lassen!!!
An alle selbstgerechten und starrsinnigen Heuersdorfer: GEMEINNUTZ GEHT VOR EIGENNUTZ!
Wir alle hier am Südhand würden auch umquartiert und haben unsere Dorfer verlassen.Wir fühlen uns wohl mit den von der Mibrag neugeschaffenen Heimen und finanziellen Ausgleichen. So viele Leute verlassen wegen der Arbeit unser Land.Sagt ihr Heuersdorfer was ist der Unterschied zwischen einem von euch, einem ehemaligen Großgrimmaer und einem der für nix seine Heimat verläßt. Oder anders gesagt.Welcher Verein Unterstützt euch gegen die MIbrag und bieten die euch mehr?
Wer kennt noch die Geschichte von Sterntaler ? www.sterntaler.de.be
Hey Leute...hab über diverse Seiten und einige Leute von eurem Kampf für den Erhalt des Dorfes erfahren. Dazu kann ich nur sagen: lasst euch nicht unterkriegen!! Eine Menge Leute stehen hinter euch und solidarisieren sich mit euch im Kampf gegen die kranke Profitgier in dieser Welt, wo ein Entschluss eines Konzerns mehr zählt als die Existenz von einzelnen Menschen. Und an die anonymen Dummlaberer von unten: wenn ihr Mut hättet würdet ihr eueren richtigen Namen oder zumindest die Mailaddy angeben damit man wenigstens mit euch diskutieren kann. Vielleicht sollte man mal unter euren Häusern nach Kohle buddeln. Bleibt zu sagen: Kampf der Profitgier! People over Profit! Gruß an alle Heuersdorfer...
Absolut deprimierend, was man über Euer Dorf lesen muss, die Meldung ist auch hier in der Schweiz angekommen! Wer kann heute an der Energiegewinnung durch Braunkohle noch ernsthaft festhalten?? Unglaublich... Trotzdem wünsche ich Euch viel Mut für die kommende schwere Zeit! Die primitiven Einträge einiger Besucher lassen jegliches Niveau vermissen; einfach nicht beachten ist das Beste, wahrscheinlich wissen diese Menschen gar nicht was Anstand und Niveau heisst? Habt trotzdem eine schöne Adventszeit Herzlich S.W.
Gut, dass das Schauspiel ein Ende hat. Das Gerichtsurteil hätte schon sehr viel eher kommen müssen...
Man kann über Heuersdorf verschiedener Meinung sein, man kann auch verschiedene Gründe haben, aber wenn man sich dazu äußert, sollte man wenigstens den Mut besitzen und mit seinem Namen dazu stehen.
Hallo ihr Heuersdorfer, verzweifeklt nicht, wir stehen weiter hinter Euch und kämpfen, hoffen und beten für Euch. In dieser Gegend haben so viele ihre Häuser und Gärten verlassen müssen. Diese Menschen stehen heute vor leeren Flächen oder Wasserlöchern und haben keinen Punkt in der Landschaft der zeigt wo das Geburtshaus oder die Kirche einmal war. Lasst Ich wünsche Euch von ganzen Herzen Mut, Ausdauer und Kraft um die nächsten Ziele zu erreichen. Lasst Euch von den hämischen und zum Teil bösartigen Äußerungen einiger Besucher des Gästebuches nicht entmutigen. Wer sich über Euren Mut lustig hat das Leben noch nicht begriffen und wer sich an euren Häusern mit dem Preßlufthammer vergreifen will kann doch mal sein Haus einfach so niederreisen. Ach und wo sind denn 6000 Arbeitsplätze ??? sieht da vielleicht jemand dreifach !!! Allen Heuersdorfern trotz allem, eine gesegnete Adventszeit. Es grüßt Angelika Fischer, Kahnsdorf ( war auch von 3 Seiten vom Tagebau umgeben, jahrzehntelang kaum Trinkwasser wegen der abgeschnitten Lage und das Dorf lebt !!!
Jetzt wird alles abgerissen. Nein, es ist bestimmt ein schlimmes Schicksal für die einzelne Person, aber es werden auch viele Arbeitsplätze geschaffen und der sächsischen Industrie geholfen. Wie auch immer, viel Glück euch "Verbliebenen", und seit froh über euere "Abfindung".
Hallo zusammen, sehr nützliche Seite, macht weiter so! Peter http://www.erlebnisurlaub-weltweit.de
Ja 1000 Dank an die Heuersdorfer und von mir aus habt ihr auch gewonnen, aber nun nehmt euern Sieg und verschwindet endlich.
Der Säkularisierung und die politische Instrumentalisierung des Barbaratags werden auf S. 18 meiner Studie "Status and Impacts of the German Lignite Industry" (www.heuersdorf.de/apc18.pdf) wie folgt beschrieben. Der Text ist in englischer Sprache verfasst. Wer ihn ins Deutsche übertragen möchte, er kann anschließend die Übersetzung direkt ins Gästebuch eintragen oder aber diese gerne an mich zur vorherigen Überprüfung schicken. ******** "On December 4th, the feast day of the miners' patron St. Barbara, votive candles were formerly lit in the mining shafts. The branch of a fruit tree would be cut and placed in a glass of water in the pious expectation that a Christmas bloom promised good fortune. In German mining districts, these commemorations have since been secularized and transferred to expansive festival halls. Prominent politicians, sometimes including the presiding minister (Ministerpräsident) of the respective state or the reigning chancellor (Kanzler) himself, are invited to an evening of speeches, dining, self-fortification, and cajolery, and to accept the title of an honorary miner (Ehrenbergmann) conferred in recognition of government support of the industry. In appreciation of the high voter potential behind such awards, elected public officials invariably submit to industry demands for the continued destruction of villages to enhance mining output. The required legislation may be passed under a rule of internal compulsion (Fraktionszwang) intended to prevent any assemblyman from voting against majority will of his party."
Dank und Anerkennung den Heuersdorfern - Euch gebührt mein Respekt. Den primitiven Einträgen zum Trotz in der Sturmflut des Nichtnachdenkens und Beibehaltens überkommener Strukturen war es Eure Gemeinde, die es vermochte konstruktive Auseinandersetzungen zu wagen. Wer denn sonst? Der "Geist der Bergbauregion" etwa? Fiktion einer öffentlichen Marketing-Geschichtsschreibung, entfesselt und nachgeplappert als ein Rausch aus Tradition und Moderne,vergessen das einst "Sozialistische" im Sinne des Fortwärts der Arbeiterklasse. Heute: Heilige Barbara! Hauptsache die Kohle stinkt nicht! Den Heuersdorfern alles erdenklich Gute.
Eins kann euch keiner nehmen: Ihr seid die moralischen Gewinner vor Gericht! Lasst euch nicht kleinkriegen.
Hey ihr restlichen Heuersdorfer. Geht endlich und macht euch nicht so lächerlich wie Günter bzw. Bruchmann. Fangt endlich an selber nachzudenken und vor allem selber zu entscheiden.
Endlich wird euer sch... kaff abgerissen! Ich lass es mir nicht nehmen selbst mit dem Presslufthammer mitzumachen! Viel spass noch ihr loser!!!!!!!!!!!!
Da maßt sich einer an für 6000 Leute zu sprechen. Ich hoffe, daß die Verantwortlichen der Mibrag erkennen, daß in Heuersdorf der Schatz nicht unter, sondern über der Erde liegt. Die Störung des ökologischen Gleichgewichts kann verheerende Folgen haben. Das haben wir beim Hochwasser an Mulde und Zschopau gemerkt im Jahre 2002. Der Leipziger Südraum ist durch den Bergbau so stark geschädigt, daß jede Vergrößerung der Abbaufläche die Katastrophe auslösen kann. Immerhin haben die tapferen Heuersdorfer mit verhindert, das noch weitere Ortschaften vom Bergbau beansprucht werden.
endlich ist heuersdorf gefallen!!!!!!!!! die mehrheit hat über die minderheit entschieden , so wie´s sein sollte! lang lebe die bergbauregion in mitteldeutschland!!! 6000 menschen danken dem gericht, über ihre richtige entscheidung!!!!!
Hier in Israel bei meinem Auslandspraktikum hörte ich gerade über die Nachrichten die negative Meldung über den verlorenen Prozess. Bleibt eisern und kämpft um Eure Heimat. Viele Grüsse und Shalom
nun scheint der Fall Heuersdorf ja endlich abgeschlossen zu sein und die Bagger können kommen...
Habt ihr schon mal an ne Klage vor dem Europäischen Gerichtshof gedacht?
macht euern laden nun endlich dicht!!!
hi wollte mal liebe Grüsse hinterlassen ;)
Hi, I#M Chloe, I think this page is very nice and grat, and silly, Mr Maresch is terrible.
Die Seite ist toll!
Hallöchen :-) Echt tolle Seite nur weiter so.... LG
ohne die tagebaurestflächen die es zu rekultivieren gilt ohne die sanierung der der kippenflächen gäbe es ja erst recht keine arbeit hier,deshalb kopf hoch herr Weiss.
Wenn Ihr nicht die Kohle freigebt, dann schicke ich meine Armee vom Irak nach Heuersdorf!!!!!!!!!!!!!
@Rudi Weiss, wenn die Seen versauern liegt das an mangelnder Vorsorge, aber zur DDR Zeit hat man sich nicht einmal vernünftig um Rekultivierung gekümmert, geschweige dann um Kippenversauerung. Die DDR hat uns so einige Altlasten hinterlassen, in vielen Industriebereichen und die Sanierung enzahlen die Steuerzahler. Das sind nun mal die Kosten der Einheit.
Ja, Herr Weis, die Liste ist lang, welche Seen durch Rutschung und Absinken im Leipziger Südraum (Sachsen-Thüringen-Sachsen-Anhalt) nicht nutzbar sind. Das betrifft im gleichen Maße Landschaftsgebiete, die ebenfalls nicht uneingeschränkt nutzbar sind. Es ist eine Tatsache, Bergbau entzieht dem Menschen lang-lang-langfristig! oder gar ewig?! ( jedenfalls reicht unser Generationendenken nicht aus, eine neue Evolution sollte schon herhalten) Lebensräume, deren Rekultivierung sich auf ein Minimum an Nachhaltigkeit und Einseitigkeit beschränkt oder wo Bergbaunachfolgefläche "bewaldet" werden, wo man bei Tag und Nacht keinen Menschen durchjagen möchte.
© Leipziger Volkszeitung vom Freitag, 16. September 2005 Witznitzer Seen sind für Lebewesen zu sauer Kahnsdorf. Die Witznitzer Seen sind für Fische zu sauer. Auch das Baden ist darin nicht ungefährlich. Der Kahnsdorfer See soll sich aus eigener Kraft neutralisieren. Das könnte 50 Jahre dauern. Was wird bis dahin? Mit diesem Problemen beschäftigt sich unser Mölbiser Leser Stephan Marschner. Wir sprachen dazu mit Bergbauverwalter LMBV. Ist doch interessant, was Bergbau alles hinderlässt und noch interessanter ist die Frage, wer bezahlt dies alles? Gar keine Frage die Steuerzahler!!!
Der deutsche CO2-Emissionsstand stagniert seit der Inbetriebnahme des Kraftwerks Lippendorf im Jahre 2000 bei rund 16 Prozent unterhalb des Wertes von 1990. Aus diesem Grund hat sich Deutschland 2002 von seiner 25prozentigen CO2-Reduktionsverpflichtung verabschiedet. Die 19prozentige Angabe bezieht sich auf das vom Kyoto-Protokoll vorgegebene Gemisch aus sechs Treibhausgasen. Trotz seines relativ hohen Wirkungsgrads verursacht das Kraftwerk Lippendorf pro MW Erzeugungsleistung unvertretbar hohe Umweltbelastungen, weil beispielsweise der Bedarf nach Grundlaststrom in Ostdeutschland unzureichend ist.
Sehr interessanter Artikel. Bei genauem Durchlesen stolpert man über einen sehr bemwerkenswerten Satz: "Die Modernisierung der ostdeutschen Braunkohleindustrie ist einer der Hauptgründe dafür, dass die BRD sich im Kyoto-Protokoll dazu bereit erklärt hat, seine CO2-Emissionen nicht lediglich - wie der Durchschnitt der OECD-Länder - um 8% (Referenzjahr: 1990), sondern um ganze 21% bis 2012 zu senken. Das scheinbar ehrgeizige Ziel ist jedoch nicht etwa in weite Ferne gerückt, sondern dank der Sanierung der maroden DDR-Industrie bereits fast erreicht: Deutschland hat seine CO2-Emissionen schon um 19% gesenkt. Ein Schlüssel in dieser Modernisierung war das Kraftwerk in Lippendorf südlich von Leipzig." Und trotzdem heißt es weiterhin, dass Deutschland immer mehr einsparen muss(was ja teils auch richtig ist), aber da sollte man an die wichtigen Orte gehen, Lippendorf zum Beispiel, wie im angeführte Text weiter zu lesen ist, gehört NICHT zu den viel beschimpften Dreckschleudern.
Zu den vorgesehenen Wartungsintervallen des Kraftwerks Lippendorf sei auf folgenden Beitrag hingewiesen: "Das Kohlekraftwerk Lippendorf als Vorzeigeprojekt - und Sorgekind" http://heise.nassenstein.com/tp/r4/artikel/20/20403/1.html
klasse gemachte Seite, da kann man nicht meckern. Weiter so!
Geehrter Agent Orange-Check Mate, dass in Lippendorf zur Zeit nur ein Block läuft liegt ausschließlich daran, dass der andere wegen planmäßigen Wartungsarbeiten stillsteht, denn wie jedes Auto muss auch so ein Kraftwerk zur Durchsicht, nix mit Verarschung, tut mir leid!!!
Geehrter Agent Orange-Check Mate, dass in Lippendorf zur Zeit nur ein Block läuft liegt ausschließlich daran, dass der andere wegen planmäßigen Wartungsarbeiten stillsteht, denn wie jedes Auto muss auch so ein Kraftwerk zur Durchsicht, nix mit Verarschung, tut mir leid!!!
Immer wieder lustig hier... Aber im Ernst. War letzte Woche am Cospudener See ;-) und habe erstaunt festgestellt, dass beim Kraftwerk Lippendorf ausschließlich der Block "S",glaube ich, läuft aber der andere Kühlturm vom Block "R" (R-wie regional) aus ist. Woran liegt das??? Ist es so, dass man im Sommer keine Fernwärme braucht, ohne deren Nutzung der Wirkungsgrad eines Kohlekraftwerks einfach beschissen ist, auch wenn`s neu ist?! Aber eigendlich ist Vattenfall clever. Ich glaube die haben die Heuersdorfer bewußt verarscht und betreiben das Kraftwerk 50 Jahre; nämlich wenn die anderen fossilen Energieträger sich weiterhin scheinbar auf dem Markt verknappen, rollt bei denen der Rubel und der Endkonsument bezahlt deren vorgegebene Preise oder verpisst sich. - komplett enteignen, sage ich. -Gewinne privatisieren - Verluste vergesellschaften- Auf ins neue Jahrtausend - Glück auf...
Ich bins nochmal: zum vorhergehenden Eintrag: Es handelt sich um eine konzertierte Aktion von angeblichen "Justizopfern", die nach eigenen Angaben 65.000 Gästebücher mit ihren recht fragwürdigen Einträgen überschwemmen wollen. Im Gästebuch der mit der STATT Partei kooperierenden Liberalen Demokraten (LD) und im Gästebuch meiner 2. Heimatstadt Roßwein fand sich ähnliches. Lieber löschen.
WAHL VERARSCHUNG He deutsches Schwein von welchem jüdischen Metzger möchtest Du geschlachtet sein ? CDU SPD Grüne Gelbe Linkspartei es ist der selbe Lügenbrei. Es sind alle Schmierenkomödianten des Weltjudentum für Rothschild und Krupp deshalb mußt du deutscher Michel jetzt in die Supp. Weil sie reich bleiben wollen müssen eure Köpfe in den nächsten Kriegen rollen. Wer den Gärtner will und nicht den Bock ergeht es schnell wie Möllemann Hess Hillinger oder Martina Pflock (Staatszionistenschutz Berlin Eberswalderstr.3-10/bei Parker/Referat politische Verkehrsunfälle ) siehe http://www.polfor.de
Am Freitag, den 2.9. war ich zum ersten Mal in Heuersdorf. Ich wollte noch einmal das Dorf fotografieren, für den Fall, daß es irgendwann nicht mehr exisitiert. Bei Jeffrey Michel möchte ich mich für das interessante Gespräch bedanken und allen Heuersdorfern bei ihrem Widerstand alles Gute und viel Erfolg wünschen. Kay Hanisch Kommissarischer Landesgeschäftsführer der STATT Partei Sachsen
Klasse Seite habt Ihr hier. Macht zu stöbern. Weiter so. Komme bestimmt öfter vorbei um zu schaun was es bei Euch so Neues gibt. In diesem Sinne...Viele Grüße aus Niedersachsen. http://www.goodlife-power.de
Sehr geehrter Herr Koch, die HP ist sehr interessant, kann aber auch anders ausgelegt werden! Nochmals, hier will keiner die Stilllegung des Kraftwerkes Lippendorf (ca. 50 % WGr) und hier zu behaupten ohne die Kohle unter Heuersdorf ist das nicht möglich, ist reine Volksverdummung! Österreich will einen Mix, hat aber ganz andere Bedingungen! "Der Großteil dieser Wärmekraftwerke sind Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen, die gleichzeitig Strom und Wärme erzeugen und durch ihre hohe Effizienz einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Ergänzt wird dieser flexible Energiemix durch additive, erneuerbare Energien wie Windkraft, Biomasse, Biogas und Sonnenenergie". Auszug aus dieser HP! Das KW Lippendorf ist vorrangig zur Stromerzeugung gebaut worden, eine Kraft-Wärme-Kopplung (Wirkungsgrad bis 90 %erzielbar) ist nur sehr begrenzt möglich, da die Technik nicht dafür vorgesehen ist und auch die Kunden dafür fehlen!!! Die MIBRAG in Zusammenarbeit mit Vattenfall sind nicht daran interessiert, die angeblich fehlende Kohle durch Gas, Biogas oder schon bereitliegender Haldenfeinkohle zu ersetzen!!! Dadurch würde nicht nur eine Energieversorgung, nein auch eine verringerte Umweltbelastung erreicht! Sachsens Politiker setzen auf die Braunkohle, die zu 80 % an der Stromproduktion beteiligt ist, in Österreich aber nur ein Drittel, und dann hautsächlich als Wärme-Kraft-Kopplung!!! Wenn dann noch das Kyoto-Protokoll von Mitarbeitern hier im Gästebuch in Frage gestellt wird, ist doch nun wirklich klar, welche Interessen hier im Fordergrund stehen!!! Deshalb sind die Bedingungen von Österreich ( Urlaubsland )mit Deutschland nicht zu vergleichen, aber man kann dort eine weitsichtigere und umweltschonende Energiepolitik erkennen!
Schönen guten Abend. Ich verweise mal auf diese Seite: http://www.veoe.at/41.html?&L=0 Ein sehr interessanter Bericht, vorallem der Teil: "Ausbau von additiven erneuerbaren Energien steigert Bedarf an Wärmekraftwerken".Sollten sich mal alle zu Gemüte führen, die meinen, dass man auf konventionelle Energieträger verzichten kann und statt dessen nur ernuerbare Energien einzetzen will. Die Seite stammt zwar aus Österreich, aber Physik kennt ja keine Ländergrenzen, also trifft das (v.a. der angeführte Textteil) auch bei uns zu. Und es können ja nich nur alles Unbelehrbare sein, die den gesunden und notwendigen ENERGIEMIX vertreten.
Geehrter Herr Michel. Wieso kämpfen Sie eigentlich nicht in Amerika um die Erhaltung der Umwelt?Wäre das nicht sinvoller deren Bewusstsein zu ändern und deren Umgang mit Rohstoffen zu verändern, wo zum Beispiel das Öl nur so verfeuert wird. Aber ich weiß jetzt kommt irgendsowas, wie, "man muss ja irgendwo anfangen,...".Klar aber warum nicht dann dort wo es wirklich notwendig ist?Vielleicht weil die Amerikaner froh sind, dass Sie soweit weg agieren.Oder? Ich würde vorschlagen Heuersdorf komplett mit Strom aus erneuerbaren Energiequellen zu betreiben. Ganz abgeklemmt vom öffentlichen Stromnetz. Ich freu mich schon drauf wenn die Sonne mal nicht scheint oder Windstille ist, dann kann sich da keiner mehr retten vor soviel Strom wie produziert wird. Vielleicht kommt dabei ja einer ins grübeln....! Ich jedenfalls bin immer wieder beruhigt wenn ich unsere wunderschönen Windräder sehe, die unbeweglich und ohne eine noch so klitzekleine Drehbewegung durchführend da stehen sehe und jedesmal denke,mh, schöne weiße Windmühlen, aber zum Kornmahlen waren sie doch gar nicht da, wozu war das denn gleich...? Und bin froh, dass aus der Steckdose nicht nur dieser hochleistungsfähige Strom raus kommt, sondern auch Braunkohlenstrom. Aber jetzt kommen wieder die, die mich als Weltzerstörer, nochschlimmer, gar als Braunkohlenstromverteidiger deklarieren. Aber da lehn ich mich zurück und träume von Windstille in einem von Windkrafträdern umsäumten Heuersdorf! Guten Abend!
Es ist ein Anliegen der Leipziger Volkszeitung, Menschen aus allen Lebensbereichen zu zitieren. Doch nicht selten stößt jemand in ein Vakuum hinein, in dem sich zuvor keine allgemein bekannten Fakten vorhanden waren, und prägt durch seine Äußerungen ein unzutreffendes Meinungsbild. Erstes Beispiel: Dr. Andreas Berkner sprach vergangene Woche von 10 Millionen Tonnen Braunkohle unmittelbar südlich von Heuersdorf, doch er unterschlug die nunmehr beabsichtigte Abbaggerung der Staatstraße S52 zwischen Heuersdorf und Deutzen. Somit werden alle Blicke auf ein unbedeutendes Feldstück gelenkt, während kaum jemand darüber nachdenkt, wie der Verkehr zukünftig von Borna nach Lucka geführt werden soll. Sollte sich der Staat an der Finanzierung einer neuen Straße beteiligen, wäre das eine Subventionierung der Braunkohlenwirtschaft, wie das aber angeblich niemals stattfindet. Zweites Beispiel: Immer wieder werden Energie- und Bergarbeiter zitiert, die von einer drohenden Schließung des Kraftwerks Lippendorf sprechen. Demgegenüber ist vom sächsischen Wirtschaftsministerium bestätigt worden, dass hierzu keine derartige Absicht besteht. Falls erforderlich könnte das Kraftwerk ja mit Kohle aus der Lausitz befeuert werden. Das wissen alle Politiker und Funktionäre, die auf den Veranstaltungen der IGBCE sprechen, doch sie sind aufgrund des eigenen politischen Kalküls selten darum bemüht, Fehleindrücke in der Bevölkerung zu korrigieren. Alle überregionalen Zeitungen haben der LVZ das Feld der westsächsischen Kohleverstromung überlassen. Man stelle sich vor, nur die Wolfsburger Allgemeine würde über den Volkswagen-Konzern berichten.
habt doch noch ein paar wochen geduld dann kommt ihr ja Weg! soviel reden bringt nun nichts mehr. wenn ich höre das der herr Michel jetzt schon überall hin scheibt und faxt und was auch immer, da kann einen ja schlecht werden!Er soll zurück nach amerika gehen wo er gebraucht wird und nicht die armen leute hier provozieren.
Kyoto und die Überschwemmung in New Orleans haben nicht das geringste miteinander gemein. Es ist sehr geschmacklos das Elend von Menschen als Verkaufsargument für eine Ressourcenvernichtung a la Kyoto zu verkaufen. Wirklich beschämenswert. Ich zolle der Regierung der USA meinen Respekt, daß Sie bislang diesem medial inzenierten und mittlerweile institutionalisierten "Orchester" nicht mit eigenem Instrument beitritt. Das Klima nicht statisch ist sollte nun wirklich in zivilisierten und aufgeklärten Länder niemanden vom Hocker hauen. Die Alpen waren zur Römerzeit barrierefrei und passierbar. Gletscherzungen lagen ca. dreihundert Meter höher als heute, heutige Gletschergebiete waren bewaldet; man sollte sich über vieles Gedanken machen, z.B. der Feststellung das sich das Klima ändert ob mit oder ohne menschlichem Einflus auch drastisch und schnell. Vor diesem Hintergrund dürfte man zumindestens im reichsten Land der Welt erwarten, daß Städte die unterhalb des Meeresspiegels in unmittelbarer Meeresnähe gebaut besonderer Schutzmaßnahmen bedarf oder einer kompletten Repositionierung. Wenn ein - sehr wahrscheinliches - extremes Wetterereignis lokal zuschlägt, darf man sich nicht wundern. Evnt. mal bei den censoredändern nachfragen wie man so etwas managed. Co2-Emmisionen nun ins Spiel zu bringen ist harter Tobak. http://www.bwl-bote.de/pdf/20020324.pdf
klasse gemachte Seite, da kann man nicht meckern. Weiter so!
Ich glaube, es ist ziemlich sinnlos in diesem Gästebuch noch etwas zu schreiben. Hier lassen sich ja doch nur die Leute aus, die mit dem Problem Heuersdorf eigentlich nichts zu tun haben. Die von diesem Problem überhaupt nicht betroffen sind, die aber offenbar zu gern ihre eigenen Diskussionen lesen. Die Mehrheit der Heuersdorfer ist bereits ungesiedelt. Punkt.
Ich weiß nicht, wer hier an gestörter Wahrnehmung der Wirklichkeit leidet. Wobei dies ein sehr interessantes philosophisches und psychologisches Problem ist - die Wahrnehmung der Wirklichkeit. "Umwelt" setzt sich aus "UM" und "Welt" zusammen. Wenn diese weg ist, wie dies bei einem Tagebau zwangsläufig geschieht, gibt es primär keine "Um-welt" mehr. Sekundär verursacht die Verarbeitung der aus der Zerstörung dieser "Um-Welt" gewonnen Produkte die "Welt". So wie gerade die Ostküste der Vereinigten Staaten. So "umweltschonend" ist Tagebau. Sicher weniger intensiv, als zu DDR-Zeiten. Zumindest, was die Verarbeitung betrifft. Anzunehmen, die Mehrheit der Öffentlichkeit stünde hinter der MIBRAG fällt unter die im ersten Satz dieses Beitrages in den Raum gestellte Kategorie. Wenn eine Mehrheit überhaupt hinter etwas steht, dann sind es die Arbeitsplätze der Mitarbeiter der MIBRAG – nicht das Unternehmen MIBRAG selbst. Die Arbeitsplätze könnten in jedem anderen Unternehmen angesiedelt sein. Das jedenfalls ist der Kern der Auseinandersetzung der MIBRAG-Mitarbeiter mit den Heuersdorfern. Dieser Konflikt besteht übrigens umgekehrt nicht. Wobei ich persönlich bezweifle, daß ein nennenswerter Teil der hiesigen Bevölkerung hinter den MIBRAG-Mitarbeitern steht. Wenn bekannt wird, mit welchen Lohn- und Gehaltshöhen und sonstigen Vergünstigungen (Arbeitszeit, Urlaub, Urlaubs- und Weihnachtsgeld, vorgezogenem Ruhestand ohne Gehaltseinbußen etc.) sich die MIBRAG-Mitarbeiter und deren Gewerkschaftsfunktionäre für eine „Sternfahrt“ kaufen lassen, dürfte auch dieses sehr marginale Interesse abrupt nachlassen. Was in dem „Zentralorgan des Neoliberalismus“, der LVZ, kolportiert wird, hat mit der Meinung der Mehrheit der Bevölkerung dieses Landstriches schon lange nichts mehr zu tun. Wenn die Bevölkerung hinter dem stünde, was die LVZ kolportiert, müßten die Bevölkerung der Meinung sein, man müßte für 5,- € die Stunde und 50 Stunden die Woche arbeiten. Bei 20 Tagen Urlaub im Jahr und Karenztagen bei Krankheit. (Viele Menschen arbeiten hier unter solchen Bedingungen!). Was natürlich auch für die MIBRAG-Mitarbeiter zutreffen müßte. Absurd zu glauben, dies wolle eine Mehrheit der Bevölkerung…. Olaf Maruhn
Herr Sachweh, man sollte Ihre "Betonkopfargumentation" in diesem Profil ignorieren. Die aus Ihrem Gehirn stammenden Einwürfe, die Sie in diesem Gästebuch verewigt haben, lassen einem das Schaudern lehren. Im wahrsten Sinne des Wortes machen Sie Ihrem Namen alle Ehre. Sie sind eine zerissene Karikatur für das nach der Wende geprägte Bild von inszenierter Harmonie und Veträglichkeit zwischen Mensch - Natur - Bergbau. Über die tiefere Bedeutung von Pluralismus und dessen Akzeptanz und Umgang in einer Gesellschaft haben Sie sich anscheinend noch nie Gedanken gemacht. In diesem Sinne, Glück auf und Land unter, Herr SACHWEH!!!
Herr Michel, bitte lesen sie nach. Ich habe das Kyoto-Protokoll nicht befürwortet, sondern nachgefragt,warum sie ihr Wirkungsfeld nicht in die USA verlagern,um dort die Unterzeichnung durch die USA durchsetzen. Die Unterschrift ihres Heinmatlandes müsste ihnen doch Herzenssache sein. In unserem Landstrich steht die Mehrheit der Bevölkerung hinter der MIBRAG. Daran ändern auch ihre Hetzkampagnen nichts. Wir haben hier vor der Wende schlimme Umweltschäden erlebt, die von der Chemie- und Braunkohlenindustrie verursacht wurden. Es ist schon beachtlich, wie umweltschonend die Braunkohleverstromumg jetzt, im Vergleich zu früher betrieben wird.
Soll man auf den rechtstaatlichen Schutz deswegen verzichten, weil die Energiewirtschaft auf Kosten von Innovationen ihre Gewinne maximieren will? Dieses Schicksal erscheint für den Leipziger Südraum vorprogrammiert. Wer fährt denn 40 Jahre lang das gleiche Auto? Die IGBCE hält es aber für angebracht, über vier Jahrzehnte nicht von der Braunkohlenpolitik abzuweichen. Dass dadurch die Arbeitslosigkeit auf dem landesweiten Höchststand verharrt, dass der Niederschlagsrückgang in Westsachsen von rund 60% (Zeitraum 1960 - 2050) durch den Grundwasserentzug des Bergbaus in seiner Auswirkung weiter verstärkt wird, und dass die Strompreise trotz gleichbleibender Erzeugungskosten kontinuierlich ansteigen, das alles soll die Allgemeinheit hinnehmen. Die Energie- und Bergarbeiter haben nun am vergangenen Wochenende für das Privileg demonstriert, weiterhin viel CO2-belastete Braunkohle verstromen zu dürfen. Zur gleichen Zeit wurde aber meine Heimatstadt New Orleans von einem Wirbelsturm von bisher nie da gewesener Intensität heimgesucht und zu 80% überschwemmt. Ich habe soeben die Nachricht aus den USA erhalten, dass mein dort lebende Bruder sein Haus verloren hat. Hunderttausende größtenteils arme Menschen werden monatelang in Notunterkünften leben müssen. Die Aufnahmen aus der Stadt erinnern an andere Flutkatastrophen in Bangladesh, Dresden oder an der Donau. Herr Sachweh gesteht ein, dass der Treibhauseffekt an solchen Ereignissen mitschuldig ist, denn er befürwortet das Kyoto-Protokoll. Es ist gerade deswegen erforderlich, sich überall auf der Welt für eine Reduzierung von Treibhausgasemissionen einzubringen. Die CO2-Emissionen aus der mitteldeutschen Stromerzeugung steigen jedoch seit Jahren wieder an. Vattenfall hat bereits Anfang August 2004 die volle Anerkennung ihrer Kraftwerksemissionen erlangt, obwohl das Antragsverfahren erst einen Monat später offiziell eröffnet wurde. Der MIBRAG-Betriebsrat ermahnt nun den Verfassungsgerichtshof zur Prozessbeschleunigung im Falle von Heuersdorf. Ich hoffe hingegen auf eine möglichst lange Verhandlungsdauer, bis endlich die Notwendigkeit zu einer nachhaltigen Energieversorgung eingesehen wird. Das sollte nicht erst durch weitere Naturkatastrophen erzwungen werden.
Folgende Seite zeigt a) den Umfahrungsvorschlag von Heuersdorf und b) das bereits erläuterte Bild aus der Lausitz: www.heuersdorf.de/Neudorf1.html. Gibt es zwischen den beiden Fällen einen wesentlichen Unterschied? Wie ist mein Eindruck bergtechnisch zu bewerten, dass der Boden in der Lausitz weniger Ton enthält und daher weniger stabil ist?
Sehr geehrter Herr Scenekenner, die ganzen Tagebaue unterliegen dem Bergamt, ähnlich dem TÜV für sonstiges! Um die Standsicherheit gegenüber dem Bergamt zu beweisen, werden meistens Gutachten erstellt, so dass erstmal von höchst möglicher Sicherheit ausgegangen werden kann! Falls Sie das Bezweifeln, lassen Sie es lieber nicht das Bergamt hören, die verstehen keinen Spaß,die legen einen Tagebau schneller still, als Sie es glauben! Dem Steuerzahler kostet das jedes Jahr ca. 2 Mrd. € für Sanierungen bei der LMBV ! Darunter fallen auch Altlasten von Tagebauen oder haben Sie schon mal einen Tagebau gesehen, wo keine Böschungswinkel eingehalten werden? Bei der Mibrag als Gesellschaft mit beschränkter Haftung, bin ich mir da aber nicht so sicher, ob nach der Stilllegung Böschungenwinkel, die vorgeschrieben werden, eingehalten und hergestellt werden? Das war wohl wieder nichts!!!
Ja, man sieht auf dem Bild sehr eindrucksvoll, wie die Böschung abgestürzt ist. Ist sehr deutlich zu erkennen. Zunächst haben die Heuersdorfer wohl selbst die enge Umfahrung vorgeschlagen. In Kenntnis um die Umstände einer engen Umfahrung. Die Erfahrung eines sich in unmittelbarer Nähe befindlichen Tagebaus haben die Heuersdorfer nämlich schon gemacht. Hieran werden sie sich festhalten lassen müssen. Sieht man sich den ehemaligen Tagebau Espenhain ( zukünftiger Markkleeberger und Störmthaler See) und dort insbesondere die Lage der Ortschaften Wachau, Auenhain, Güldengossa, Störmthal, Dreiskau-Muckern an, wird man ebenfalls die Nähe des Tagebaus zu den Ortslagen feststellen. Die Halbinsel Magdeborn (ehemals Gruna) weist eine ähnlich enge Umfahrung, wie die von Herrn Michel dargestellte auf. Wäre es möglich, daß die DDR-Technik besser war? Störmthal, Wachau und Auenhain liegen unmittelbar an der Tagebaukante. In Störmthal soll der „Steilhang“ explizit erhalten werden. Darüber hinaus haben die Heuersdorfer mehrfach ihre Umsiedlungsbereitschaft bekundet. Jedoch nicht zu aufgezwungenen, unveränderlichen Bedingungen. Der letzte annehmbare Vorschlag lautete: 1 : 1 Neuaufbau mit einer europaweit einzigartigen Infrastruktur. Unterbreitet von Landrätin Köpping. Was aus diesem Vorschlag geworden ist, hat Herr Weis anschaulich beschrieben. Das Endergebnis läßt sich übrigens in natura bewundern. Die sogenannte „Gartenstadt Rietzschketal“ in Rötha - im Volksmund auch „Lego-City“ genannt. Nein, die Heuersdorfer sollten von Anfang an „über den Tisch gezogen“ werden. Das Verfahren – die Entsolidarisierung – wurde von Herrn Michel beschrieben. Für die MIBRAG im Allgemeinen und Herrn de Marcus im Besonderen scheint Heuersdorf ein Kostenfaktor zu sein. Und die haben im Mutterland des radikalen Marktkapitalismus, aus dem Herr de Marcus bekanntlich stammt, halt so gering wie möglich zu sein. Da ist kein Platz – sprich keine Mittel, deren Aufwendung den Gewinn insoweit schmälern würden - für eine zumutbare, sozialverträgliche Umsiedlung. Olaf Maruhn
Ich wollte lediglich wissen, warum eine solche enge Umfahrung in der Lausitz offenbar möglich war. Wenn Sie mir unter Anführung belegter Beispiele antworten können, dass die Sicherheitsnormen in der DDR weniger streng waren, oder dass sie häufig nicht eingehalten wurden, wäre das eine akzeptable Antwort. Vielleicht gibt es aber andere Erklärungen dafür. Da jedenfalls die letzten Häuser in Heuersdorf leer stehen, relativieren sich dadurch womöglich einzelne Sicherheitsanforderungen.
Zitat: >Es ist schon erschreckend mit welchem Sachverstand hier diskudiert wird!< Wie wahr, wie war! Bzgl. der engen Umfahrung von Heuersdorf (siehe www.heuersdorf.de/Lausitz1.jpg) Haben Sie schon mal etwas von Begriffen wie "Sicherheitsstreifen" oder "Böschungsrutschung" gehört?
Lieber Herr Sachweh, sie sollten schnellsten darüber nachdenken, was an Ihrer Öffentlichkeitsarbeit der Mibrag verändert werden muss! Sie können zwar Ihre Mitarbeiter gegen die Bevölkerung und besonders gegen die Heuersdorfer aufhetzen, aber damit erreichen Sie das Gegenteil! Ich kenne nicht den Sachverhalt zum Umzug, aber eins ist gewiss, die Bürger die “Am Wäldchen “ wohnen sollen, währen über eine angemessene Infrastruktur nicht böse wie zum Beispiel ein Vereinshaus, ein Kindergarten oder ein Park, ja ich weis jetzt kommen wieder die Superschlauen und sagen, dort gibt es das alles, aber auch nur für die Heuersdorfer als Entschädigung? Nun zu den Emissionen, die Bürger die das ertragen müssen, welchen Vorteil haben die? Keine Arbeit, jedes Jahr höhere Energiepreise, dafür bekommen sie den Dreck, tolle Verteilung! Wenn die MIBRAG natürlich nicht einmal ein Bemühen erkennen lässt, werden die Konflikte noch größer! Um Emissionen zu mindern gibt es doch nun genug Möglichkeiten, Waldschutzstreifen,Lärmschutzwälle aus Beton mit und ohne Grün, sogar als Photovoltaikkraftwerk, selbst Aschehalten können mit Bitumen bespritzt werden, damit Grassamen anwächst, alles nichts Neues! Vielleicht sollten Sie aber mal darüber nachdenken, wie man die betroffene Bevölkerung mit günstigen Strompreisen wie für die Beschäftigten im Kraftwerk Lippendorf teilhaben lässt, aber im Gegenteil sie werden mit den höchsten Fernwärmepreis belastet! Erst einmal muss Heuersdorf weg und anschließend klagt einer aus Neukieritzsch und der der Tagebau wird stillgelegt, da hat dann aber nicht nur die Politik sondern in erster Linie die Mibrag versagt! Es will keiner die Stilllegung, aber man muss auch etwas dafür tun!!!!!!
Herr Mauritz, was für ein verbitterter Primitivling sind Sie, daß Sie sich zu solchen Aussagen hinreissen lassen!!!!
Herr Michel, es ist juristisch nicht möglich, dass "die" Heuersdorfer erklären, dass sie bei einer engen Umfahrung Heuersdorfs die Emmissionen des Tagebaues in Kauf nehmen. Da braucht bloß ein einzelner "Kreuzritter gegen die Braunkohlenverstromung" zu klagen und schon steht der ganze Tagebau. Herr Michel, hören sie doch auf die Nachbarorte aufzuhetzen. Gibt es in ihrem Heimatland , der USA, nicht wahrlich größere Aufgaben ? Sie könnten dort daran mitwirken, dass die USA dem Kyoto-Protokoll beitreten oder dass dort die hohen Umweltstandards durchgesetzt werden, die sie hier in Deutschland kennengelernt haben, statt der schwachen ostdeutschen Wirtschaft auch noch Knüppel zwischen die Beine zu werfen. Her Weis, diesen von ihnen geschilderten Umzug mit "allen drum und dran" haben die Heuersdorfer selbst abgelehnt.
Soll mir doch mal einer von euch 50 verbliebenen Vollidioten erklären, was Ihr noch machen sollt ! Ist es das wert, das Ihr auf Euren Scheiß- Prinzipien weiter rumreitet ? Wenn im September die Wahl ansteht, dann hat es für Euch ohne Grüne und Windkraft sowieso geschissen.
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Es ist schon erschreckend mit welchem Sachverstand hier diskudiert wird! Die Hauptwindrichtung ist SÜD-WEST nach Nord-Ost! Damit weht der Wind hauptsächlich von Heuersdorf weg! Manche haben selbst das noch nicht gemerkt!
Heuersdorf lag bereits zu DDR-Zeiten im Randbereich des Tagebaus südlich des Ortes. Den Bewohnern ist hinlänglich bekannt, welche Belastungen durch den Kohlenabbau auftreten können. Im MIBRAG-Hauptbetriebsplan werden allerdings noch höhere Staubwerte für Neukieritzsch prognostiziert. Es gibt in Heuersdorf mehrere Zuzüge seit Mitte der 90er Jahre. Ich selbst bin seit 2000 mit dem ersten Wohnsitz hier gemeldet.
Mal ein Auszug der Mibrag zur Umsiedelung!!! Nun können mal die Schreihälse mich aufklären! "Auf der Ebene der Dorfgemeinschaft ist die Sozialverträglichkeit einer Umsiedlung in erster Linie durch die gemeinsame Ansiedlung an einem neuen Standort geprägt. Bei einer gemeinsamen Umsiedlung sollen vorhandene Strukturen solange wie möglich erhalten bleiben und am neuen Standort eine Infrastruktur geschaffen werden, die den gewachsenen Sozialstrukturen und Traditionen Rechnung trägt. Dies soll auch Weiterentwicklungsmöglichkeiten beinhalten. Bei entsprechendem Bedarf gehören hierzu neben der erforderlichen öffentlichen Infrastruktur auch Gemeindezentren, Sportmöglichkeiten, Vereinshäuser und kirchliche Einrichtungen". Nun soll mir mal einer zeigen,wo diese ganzen Eirichtungen sind??? Ich kann nicht einmal ein Bürgerhaus erkennen, geschweige eine Kirche!!! Mit würdevollem Umzug und persönlicher Bereicherung dürfte das nichts zu haben !!!
Ja klar Herr Michel ist da eine enge Umfahrung angezeigt, aber was soll das noch für ein Leben sein für die Heuersdorfer so nah am Tagebau. Haben die nicht schon die ganzen Jahre unter dem Dreck und Lärm leiden müssen und das soll so weiter gehen? Glaube nicht das die Bewohner damit einverstanden sind!!! Damit sind warscheinlich die Jenigen einverstanden, die in Heuersdorf keinen Wohnitz haben, sich aber eine goldene Nase verdienen wollen
Es sollte nun wirklich Schluß gemacht werden mit den Diskussionen. Der Rest der Heuersdorfer benötigt nun dringend eine Entscheidung. Die Menschen werden ja mürbe gemacht!!!!
Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg! Es ist ein wunderschönes Bild, man kann sagen auch im Einklang mit dem Bergbau!!! Ich habe mir mal die HP der MIBRAG zur Umsiedelung angesehen, einfach eine Schande das Bild vom "Am Wäldchen". Das ist so klein, dass man nichts erkennen kann, weder Straßen noch sonst was! Es fehlt nur noch die Müllhalde nebenan! Infrastruktur (Gaststätte) nichts erkennbar! Wer mit so einem Projekt werben will, die reinste Massenverdummung! Tolle "neue Häuser und ein tolles Wohnumfeld", es fehlen nur noch die Baracken! Aber wie lautet der Spruch, Geiz ist Geil!
Ich bitte um Meinungsäußerungen von fachkundigen Besuchern des Gästebuchs zu folgendem Bild auf unserer Website: www.heuersdorf.de/Lausitz1.jpg - Wird dadurch nicht die Möglichkeit einer engen bergbaulichen Umfahrung von Heuersdorf angezeigt?
Lieber Herr Weis, vielen Dank für diese ermutigenden Informationen über den Stirling-Motor. Ich habe vor einem Jahr im ND einen Kurzbericht darüber veröffentlicht. Das Manuskript befindet sich unter www.heuersdorf.de/Strom-aus-der-Kueche.pdf. Doch damals bestand keine Aussicht auf eine Markteinführung in Deutschland. Die Erklärung lag in der Tatsache begründet, dass die britische E.ON-Tochter PowerGen sowohl Strom- als auch Erdgaslieferant ist. Das heißt, was sie weniger an Elektroenergie verkauft, kann durch den erhöhten Gasumsatz wieder ausgeglichen werden. Offenbar haben aber nun die stark gestiegenen Energiepreise auch neue Perspektiven in Deutschland für dezentrale Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen eröffnet. Das Gehäuse des WhisperGen hat übrigens die Abmessungen eines Geschirrspülers und ist daher in jede Einbauküche gut zu integrieren.
Sehr geehrter Herr Sachweh, eine nicht mögliche Umfahrung von Heuersdorf mit zu hoher Staub- und Lärmbelastung zu begründen, klingt sehr primitiv, zumal die Heuersdorfer das selbst vorgeschlagen haben!!! Zu DDR-Zeiten wurden mindestens 20 Jahre vorher Waldschutzstreifen vor Siedlungen an den Tagebaurändern angelegt, vor Heuersdorf habe ich so etwas noch nicht gesehen, warum auch, je mehr Dreck, um so eher gehen sie! Also scheint es mit einem umweltfreundlichen Betrieb auch nicht weit her zu sein, auch 10 Jahre in Heuersdorf wohnen hätte das gerechtfertigt oder nicht? Man kann es auch als MIBRAG übertreiben und darüber sollten SIE mal nachdenken! Und was die Zukunft bringt, ist noch schwieriger vorherzusagen!!! Mit Wirkungsgraden von ca. 50 % ist nun mal kein Blumentopf mehr zu gewinnen und wenn man die Klimaauswirkungen in den Alpen und in den USA sieht, schon gar nicht!!! Deshalb ein Beispiel, was in anderen Ländern unter gleichen Bedingungen wie in Deutschland angestrebt wird!!! Whispergen - der Whispertech-Stirlingmotor als Mini-BHKW Mini-Stirlingmotor soll bis 2010 mehr als 80.000-mal installiert werden Derzeit sind rund 330 Wechselstrom-Aggregate Europaweit in Betrieb - aber in Großbritannien wird sich diese Zahl in den nächsten fünf Jahren deutlich erhöhen. Powergen, der zweitgrößte Energieversorger Großbritanniens, hat 80.000 Aggregate bei dem Neuseeländischen Stirlingmotoren-Hersteller bestellt. Nach Meinung von Powergen ist das Angebot im Hausenergiesektor in England, Wales und Schottland signifikant unterentwickelt. Das Unternehmen, welches der e.on-Gruppe angehört, hofft ein Großteil der bestellten Aggregate innerhalb der nächsten fünf Jahre in Einfamilienhäuser auf der Insel einbauen zu können. Nur wenn eine möglichst hohe Anzahl an Stirlingmotoren installiert wird, kann dieses Unterfangen auch für Powergen wirtschaftlich attraktiv werden. Indes muss Whisper Tech in den nächsten Monaten mehrere Unternehmen finden, die den von Ihnen entwickelten Stirlingmotor in großer Stückzahl fertigen können. Technik des Stirlingmotors Während die Gleichstromvariante mit Kerosin bzw. Diesel betrieben wird, werden die neuen stationären Stirlingmotoren mit Erdgas befeuert. Herzstück der Hausenergiezentrale, die eine elektrische Leistung von bis zu 1,2 kW sowie eine thermische Leistung von bis zu 8 kW aufweist, ist ein Vierzylinder-Stirlingmotor. Die vier Zylinder sind im Kreis angeordnet und übertragen Ihre Kraft auf eine kreisrunde Scheibe (Wobble Yoke). Aufgrund einer Phasenverschiebung von je 90° zwischen den einzelnen Zylinder wird die axiale Zylinderkraft in eine radiale Bewegung und mittels Generator in Elektrizität umgewandelt. Die Vorlauf-/Rücklauftemperatur des Aggregats liegt bei 80°C/60°C. Die mit 50x60x85 cm Abmessung und 138 kg Gewicht sehr kompakten Anlagen sollen zum Preis von Euro 4.500,- verkauft werden und liegen damit weniger als Euro 1.000,- über den durchschnittlichen Kosten einer konventionellen Heizungsanlage in Großbritannien. Das Anwendungspotenzial für die kleinen Stirlingmotoren scheint immens zu sein: allein in Europa werden rund 6 Millionen Heizungsanlagen jedes Jahr installiert - weltweit sind es sogar mehr als 10 Millionen. Aufgrund der kontinuierlichen Verbrennung ist das Aggregat - wie der Name Whispergen schon impliziert - sehr leise und weist eine Gesamteffizienz von über 90% auf. Dabei ist der Wirkungsgrad bei Volllast im elektrischen Bereich bei 11% sowie im thermischen Bereich bei 83% anzusiedeln. Das derzeitige WhisperGen-Modul kann keine Wärme abgeben, wenn der Stirlingmotor nicht funktioniert. Das nächste Stirlingmotorsystem, welches ab Sommer 2005 erhältlich sein wird, hat einen leistungsstärkeren Brenner, um die Wärmeleistung des Systems zu erhöhen. Dieser Brenner kann das Haus weiterhin mit Wärme versorgen - auch wenn der Stirlingmotor nicht in Betrieb ist. In Deutschland wird das Produkt laut WhisperTech ab Mitte 2006 zum Kauf angeboten. Inwieweit die Produktionskapazitäten ausreichen, um die Kundenwünschen in Kontinentaleuopa im Jahre 2006 erfüllen zu können, darf angezweifelt werden. Textauszüge von www.bhkw-portal.de Der Strom kann bald vom Nachbarn kommen, einfach toll und mit > 90 % Wirkungsgrad! Es verlangt aber keiner, das der Tagebau und das Kraftwerk stillgelegt werden soll, aber auch die MIBRAG sollte mal über Alternativen nachdenken!!!
Ich kenne Trolle nur aus Märchen. Fabelwesen einer Couleur von dämonisch bis spitzbübisch. Der letzteren Variante scheint der zu entsprechen, von der Herr Sachweh so beleidigt berichtet. Obwohl eigentlich jeder Beitragsleistende dieses Gästebuches allen Grund hätte, von den Unterstellungen Herrn Sachwehs peinlich berührt zu sein. Mit seiner unvollständigen Darstellung darüber, was man mit Strom alles anstellen kann, wurde den Lesern und Autoren dieses Gästebuches Nachhilfe gegeben. Aus seiner Sicht fehlen diesen nämlich die notwendigen Kenntnisse. Darüber hinaus wurde diese auf die Stufe mit der Diskussion gestellt: „Mein Strom kommt aus der Steckdose.“ So als gäbe es nicht genügend Hinweise darauf, daß sich die Beteiligten nicht Gedanken darüber gemacht hätten, wie Strom auch im Interesse unserer Kinder hergestellt werden kann. Nicht mit einer rückwärts gewandten, umwelt- und heimatzerstörenden Technologie. Mal abgesehen davon, daß Herr Sachweh in seinem Beitrag die Speichermöglichkeiten von Energie unterschlagen hat. Nein: Dieser „Troll“ vom 26.08.05 hat sarkastisch auf diese Unterstellungen und Beleidigungen des Herrn Sachweh reagiert. Über die Form kann man geteilter Meinung sein – in der Sache zu Recht. In der von Herrn Sachweh nur sehr unvollständig zitierten Beschreibung eines Internet-Trolls aus Wikipedia wird weiter ausgeführt: „Oft werden auch Diskutanten als Trolle bezeichnet, die eine kontroverse Meinung nicht nur vertreten, sondern auch tatsächlich von ihr überzeugt sind und unbeirrbar bis hin zu persönlichen Angriffen auf dieser bestehen. Da dieses im Internet verbreitete Verhaltensmuster der ursprünglichen Bedeutung des Wortes Troll widerspricht, wurde zur Unterscheidung versucht, dafür den Begriff "Elch" zu etablieren. Dieser Begriff hat sich allerdings außerhalb des Usenets nicht allzu weit verbreitet. Schließlich wird der Vorwurf des Trollens auch allgemein verwandt, um Diskussionsteilnehmer mit kontroverser Meinung zu diskreditieren und einer sachlichen Diskussion aus dem Wege zu gehen.“ Herr Sachweh möge sich diese weitere Beschreibung in aller Ruhe zu Gemüte führen – und seine Beiträge in diesem Lichte betrachten. Gleiches gilt für die überaus interessante Statistik bezüglich der von der MIBRAG ausgereichten Leistungen. Lippendorf steht. Die nächsten 30 Jahre wird es mit Kohle beliefert werden. Wenn nicht von der MIBRAG, dann von einem anderen Lieferanten – natürlich mit Kohle, die vor Ort gefördert wird. Wenn die MIBRAG die Brocken hinschmeißen will, weil 25 % Rendite nicht reichen, ist das deren Problem. Dann werden andere einspringen. Hierfür gibt es viele Möglichkeiten – natürlich nur, wenn diese sehen will. Die Existenz der MIBRAG mit der Existenz der primären und sekundären Arbeitsplätze im Tagebau gleichzusetzen ist völlig verkürzt und schlicht falsch. Das Eine hat mit dem Anderen nicht das Geringste zu tun. Wobei sich die Frage nach der Notwendigkeit von Lippendorf (und anderen Kraftwerken) tatsächlich stellen könnte. Denn da haben doch so ein paar weltfremde Technologie-Freaks eine interessante, in absehbarer Zukunft zu verwirklichende, ökologische und finanziell reizvolle Alternative entwickelt. Diese und weitere Entwicklungen, sowie der rasante technische und technologische Fortschritt sind jedenfalls Grund genug, die Notwendigkeit der Förderung der unter Heuersdorf liegenden Kohle erheblich anzuzweifeln. Abgesehen von den anderen, in diesem Gästebuch schon vielfach gelieferten, Begründungen, weshalb eine Umfahrung von Heuersdorf nicht nur möglich, sondern auch geboten ist. Ausschnitt nachfolgend: Olaf Maruhn SPIEGEL ONLINE - 23. Dezember 2004, 14:11 URL: http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,333878,00.html Eine neuartige Brennstoffzelle könnte die Energiekonzerne in Verlegenheit bringen. Der in Dresden entwickelte Stromspender soll zehn Mal länger halten als bisherige Brennstoffzellen und ein ganzes Einfamilienhaus mit Strom versorgen - zu Kosten von maximal 2000 Euro, unabhängig vom bisherigen Stromnetz. Die Welt in der nahen Zukunft: Viele kleine Haushalte bilden ein dezentrales globales Energie-Netz, in dem jeder Strom und Wärme per Brennstoffzelle zu Hause erzeugt und seine Überschüsse mit den anderen teilt. Vor knapp zwei Jahren hat der amerikanische Autor Jeremy Rifkin diese Vision einer künftigen "Wasserstoffwirtschaft" entworfen. Das von ihm vorgeschlagene Strom-WWW breche nicht nur die Macht der Energiekonzerne, sondern verringere nebenbei auch Transportverluste und die Gefahr von Stromausfällen. Forscher des Fraunhofer-Instituts für Keramische Technologien und Sinterwerkstoffe in Dresden sind Rifkins Vision jetzt einen Schritt näher gekommen. Sie haben eine Hochtemperatur-Brennstoffzelle entwickelt, die nicht nur preiswerter, sondern vor allem erheblich langlebiger als bisherige Systeme ist. Während der Kern anderer Zellen, "Stack" oder Stapel genannt, alle 4000 Betriebsstunden ersetzt werden müsse, soll die Fraunhofer-Zelle mindestens zehnmal so lange halten - und den Strom aus der Zelle endlich wirtschaftlich machen.
Herr Sachweh, Ihre Kritik geht vollkommen in die falsche Richtung. Sowohl die MIBRAG als auch die Landrätin haben alle Vorschläge für derartige Siedlungen abgelehnt, da sie keinen Auftrag für die Entwicklung eines Energiespardorfes auslösen wollten. Dabei verfügt Heuersdorf über überdurchschnittlich gute Voraussetzungen für die Konzeptarbeit. Unser beratender Architekt hat bereits in Dreiskau-Muckern mitgewirkt. Heuersdorf hat mehrere Handwerks- und Fachbetriebe in den dazu erforderlichen Bereichen (Innenausbau, Dachdecker, Fliesenleger, Schreiner, Baufinanzierung). Bevor ich selbst zum Energiebeauftragten wurde, habe ich 1993 - 94 in Lützschena-Stahmeln die erste CO2-Modellkommune in Sachsen entwickelt. Doch die MIBRAG sieht es als billiger an, immer wieder einzelne Familien abzuwerben. Ohne deren Siedlungspolitik gäbe es heute nicht den Hass und die Ungewissheit, die Sie erkennen zu können meinen. Zahlreiche lebenslange Freundschaften sind durch die Selbstherrlichkeit der Braunkohlenwirtschaft zerstört worden. Trotzdem hat Bürgermeister Bruchmann immer wieder unterstrichen, dass er sich für die gemeinsame Umsiedlung voll einbringen würde, wenn das die Mehrheit nur einmal wollte. Eigentümlicherweise ist inzwischen sogar eine zahlenmäßige Mehrheit der Bewohner weggezogen. Warum hat denn kein Einziger von ihnen jemals einen gemeinsamen Umsiedlungsantrag an den Gemeinde- oder Ortschaftsrat gestellt? Die Erklärung dafür ist unverkennbar: Weil die MIBRAG-Umsiedlungspolitik auf einer Entsolidarisierung der Menschen untereinander basiert ist. Richten Sie deshalb bitte Ihre Kritik an das Unternehmen, denn allein dort gehört sie hin.
Herr Weis, wenn der Tagebau Heuersdorf bei einer Umfahrung erreichen würde, wer weiß,was den Berufsaufputschern dann einfallen würde. Gegen was sie alles Klagen würden: Lärmbelästigung, Staubbelästingung. Warum kann es denn für die Handvoll Leute, die sich noch nicht entschlossen haben,keine friedliche Umsiedlung geben, wie schon tausendfach geschehen ? Es ist übrigens völlig falsch von Heuersdorfgegnern zu sprechen. Hätte es nicht verbohrte, engstirnige Leute in Heuersdorf gegeben,die ihre Dorfgemeinschaft selbst zu Grunde gerichtet haben, die über lange Jahre Hass und Ungewissheit gesät haben, hätte längst eine gemeinsame Umsiedlung in moderne energiesparende Neubauten erfolgen können.
Liebe Heuersdorfgegner! Es will keiner den Tagebau stilllegen! Warum kann man nicht einfach um das am Tagebaurand gelegene Heuersdorf herumfahren? Bis jetzt habe ich nichts gehört, warum das nicht geht! So kann man auch die Bevölkerung in Unwissenheit lassen und für Stimmung sorgen! Und ob die Kohle überhaupt gebraucht wird, was in 30 Jahren erst der Fall sein wird,ist wohl kaum vorhersehbar und ob es dann das Kraftwerk Lippendorf in dem heutigen Bestand noch gibt,ist erst recht ungewiss. Wer allerdings den Heuersdorfern das Recht einer Klage gegen das Heuersdorfgesetz absprechen will, sollte lieber davon Abstand nehmen, dies macht bestimmt keinen guten Eindruck!!!
Ich schätze Denkmalschützer, ohne sie hätten unsere Städte kein Gesicht. Aber manchmal muss man ihnen widerstehen, denn nicht alles, was vor 5000 oder 500 Jahren war, muss unbedingt erhalten werden, nur weil es alt ist. Und schon gar nicht, wenn die Interessen von gerade mal noch ca. 60 Menschen den Arbeitsplätzen von mehreren Tausend (Lippendorf, Mibrag, Zulieferer etc.) entgegenstehen. In Bezug auf Heuersdorf - fragt mal die Neu-Draschwitzer oder Neu-Hohenmölsener- ihre Lebensqualität hat sich verbessert und von Suiziden hat man nichts gehört. Denn anders als zu DDR Zeiten, wo das wirklich passiert ist, hat man die Umgesiedelten nicht mit ein paar Tausend Mark abgespeist und z.B in Leipzig Grünau in einem Plattenbausilo abgeladen. Ganz abgesehen davon, dass man mit denen damals nicht jahrelang geredet und sie nach ihren Wünschen gefragt hat - es wurde angeordnet! Und, liebe Rest-Heuersdorfer - ist es so schlimm, 15 Kilometer weiter weg zu ziehen?
Falls jemand nicht weiß, was ein Internet-Troll ist, hier ein Auszug aus Wikipedia: Trolle bewegen sich vor allem in Diskussionsforen und Newsgroups, aber auch in Wikis und auf Mailinglisten.Ihr Ziel ist es, Diskussionen um ihrer selbst willen auszulösen oder zu betreiben, ohne wirklich am Thema interessiert zu sein, wütende Antworten auszulösen, Menschen mit anderer Meinung zu diskreditieren oder eine Diskussion zu sabotieren, indem eine unangenehme Atmosphäre geschaffen wird. Viele derartige User "trollen" aus purer Lust am Destruktiven.
Und schon wieder hat der Troll zugeschlagen: Der Eintrag vom Freitag, 26 August, 2005 um 19:06:55 ist nicht von mir.
Nachtrag: Und mit Strom wird auch das Rotlicht und der elektrischer Stromschocker betrieben, wenn wir uns nach getaner Arbeit den Freuden der Lust zuwenden, die auch ich nicht mehr missen möchte.
Mit Strom kann man es sich abends zu Hause in einer hellen und warmen Wohnung gemütlich machen,. Mit Strom kann man Fernsehen und Radiohören, abends ein Buch lesen, ins Theater oder zur Disko gehen. Mit Strom kann man kochen. Mit Strom kann der Arzt in der Nofallambulanz Leben retten. Mit Strom fahren Straßenbahnen und Züge, sind nachts die Straßen beleuchtet, funktionieren Frischwasserversorgung und Abwasserpumpen. Mit Strom laufen Prozesse in der Industrie rund um die Uhr. Und mit Braunkohlenstrom sogar dann, wenn die Sonne nicht scheint und der Wind nicht bläst.
WAHL VERARSCHUNG He deutsches Schwein von welchem jüdischen Metzger möchtest Du geschlachtet sein ? CDU SPD Grüne Gelbe Linkspartei es ist der selbe Lügenbrei. Es sind alle Schmierenkomödianten des Weltjudentum für Rothschild und Krupp deshalb mußt du deutscher Michel jetzt in die Supp. Weil sie reich bleiben wollen müssen eure Köpfe in den nächsten Kriegen rollen. Wer den Gärtner will und nicht den Bock ergeht es schnell wie Möllemann Hess Hillinger oder Martina Pflock (Staatszionistenschutz Berlin Eberswalderstr.3-10/bei Parker/ politische Verkehrsunfälle ) siehe www.bfed.biz www.bfed.org http://www.bfed.nl
MLPD Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands im August 2005 Wolfgang Göller Parteigeschäftsführer Schmalhorstraße 1 c 45899 Gelsenkirchen w.goeller@mlpd.de Sehr geehrte Damen und Herren, ich nehme Bezug auf einen Eintrag in Ihrem Gästebuch vom 9. August, der unter gefälschtem Namen versandt wurde und den Titel trägt MLPD und Drogen Noch echter: Ärger im Hause MLPD“. Es handelt sich um einen Zeitungsartikel aus dem „Neuen Deutschland“ vom 29. Juli 2005. Der Chefredakteur des Neuen Deuschlands, Herr Jürgen Reents, hat sich inzwischen öffentlich in der Ausgabe vom 5. August für diesen Artikel entschuldigt, dessen Quelle ein anonymes und gefälschtes „Rundschreiben“ war. Es handelt sich dabei um eine vom Verfassungsschutz lancierte Schmutzkampagne. Dieses sogenannte Rundschrieben zielt mit Lügen, Verleumdungen und erfundenen Behauptungen auf den Rufmord an unserer Partei und ihren Repräsentanten ab, einer Partei, die geschlossen und mit großem Engagement zu den Bundestagswahlen antritt und wachsende Anerkennung findet. Dies drückt sich zum Beispiel aus in 45.000 Unterschriften zur Unterstützung unserer Bundestagswahlzulassung, die in knapp 8 Wochen gesammelt wurden. Gegen die Verleumder, die Autoren des Rundschreibens, wird bereits staatsanwaltschaftlich ermittelt. Wir gehen davon aus, dass Ihre Einrichtung und Ihr Gästebuch großen Wert auf Seriosität, integre Beiträge und Glaubwürdigkeit legen. In diesem Sinne möchten wir Sie und Ihre Leser mit den anhängenden Dokumenten über den genannten Sachverhalt informieren. Wir denken, Verleumdungen gehören nicht in Ihr Gästebuch. Weitere Informationen dazu finden Sie unter www.rf-news.de oder www.mlpd.de. Mit freundlichen Grüßen Wolfgang Göller Parteigeschäftsführer Hier die Links auf die Originaldokumente des Neuen Deutschland und Brief von Stefan Engel: http://www.rf-news.de/rfnews/aktuell/MLPD/article_html/News_Item.2005-07-31.3348 http://www.rf-news.de/rfnews/aktuell/MLPD/article_html/News_Item.2005-08-05.0022
mein lieber ,die mibrag wird denn tagebau nicht still legen, begreift denn das hier keiner.ihr werdet woll nicht desto trotzes das weite suchen müssen!
Nun ja, über zu wenig Seen können wir uns wirklich nicht beklagen und noch mehr brauchen wir eigentlich auch nicht! Wenn die MIBRAG den Tagebau stilllegt, entsteht wieder ein Paradies für Frösche, aber ob sich da die Anlieger alle darüber freuen werden, wird sich noch herausstellen? Solche tiefe Seen sind aber auch nicht erstrebenswert, da sich in der Tiefe kaum Leben ansiedeln kann!!! Oder wird von der MIBRAG das Tagebauloch wieder verfüllt? Wohl doch nicht, man könnte ja wieder Landwirtschaft betreiben, aber dies will keiner bezahlen!
Herr Sachweh, die der von Ihnen angeführten Geldbeträge stammen aus den überhöhten Kundenrechnungen für Braunkohlenstrom. Die Gewinne von MIBRAG und Vattenfall fließen ins Ausland, während die regionale Wirtschaft im Rückstand bleibt und die Umwelt geschädigt wird. Ohne das Kraftwerk Lippendorf könnte der Strom anderswo billiger eingekauft werden. Die Stadtwerke Leipzig haben bereits in den 90er Jahren ihre zugesagte Abnahme von 10% der dortigen Stromerzeugung aufgekündigt, um Elektroenergie aus Österreich zu beziehen. Wo blieb damals der Protest der Gewerkschaft über die Gefährdung von Arbeitsplätzen? Ganze Industriebranchen sehen sich inzwischen durch die Strompreispolitik der Energiekonzerne in ihrem Bestand gefährdet. Siehe hierzu: "Chef der Norddeutschen Affinerie fordert Clement zum Stopp der 'Stromlobbyisten' auf" unter www.n24.de/index.php?n2005082408314000002
Ich war mit meiner Klasse und der Parallelklasse zu einem Projekt hier und fand es sehr schön. Doch ich finde das der Mariengraben ein bisschen größer gemacht werden könnte (oder zumindest interesanter oder breiter).
Bilanz für die Region mit MIBRAG: Die MIBRAG hat seit ihrem Bestehen Lieferungen und Leistungen in Höhe von 779 800 000 Euro bezogen, 433 000 000 Euro in die Sozialversicherung eingezahlt, 134 000 000 Euro Lohn- und Einkommenssteuer abgeführt und 538 600 000 Euro Nettolohn gezahlt.Tagebaue, die in historisch kurzer Zeit der Natur wieder zurückgegeben werden. Arbeitsplätze für die Region.|>Bilanz für die Region ohne MIBRAG: Lieferungs- und Leistungsbezug: 0 Euro, Zahlung an Sozialversicherung: 0 Euro, Lohn- und Einkommenssteuer: 0 Euro, Nettolohn: 0 Euro. Weiträumige, dünnbesiedelte Auenlandschaft ohne wirtschaftliche Perspektive. Ein Paradies für Frösche und Lurche, aber nicht für Menschen.
Stromertrag der Solaranlage auf dem Haus der Familie Keller! Nach einem halben Jahr kann beim Betrieb dieser Solaranlage festgestellt werden, dass der Ertrag um 20 kWh höher liegt als im Durchschnitt in der Region üblich und 15kWh höher als im Bundesdurchschnitt! Ist doch ein tolles Ergebnis, wenn die Sonne arbeit und alles ohne DRECK!
mensch , das muss ja schlimm sein bei euch da in Heuersdorf! alles tote hose dort, na ja alles hat ein Ende nur die Wurst hat zwei!!
Sehr schöne und informative Seite! Klasse! Viele Grüße Carl Ebelshäuser http://www.carlies.de
hallo zusammen,ich bin ein netter deutscher junger mann aus olbia und wuerde sehr gerne nette deutsche kennenlernen die auf sardinien leben oder die mal vorhaben auszuwandern.interresse?wuerde mich sehr freuen.gruss thomas
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Hallo, vielleicht können Sie mir weiterhelfen, ich suche schon seit 5 Jahren die entstehung des Namens Barsi und gibt es ein Familienwappen der Barsis, hatte bis her wennig erfolg. Um eine kurze Info wäre ich sehr erfreut. MfG Janos Barsi
nehmt euch doch ein beispiel an euren FREUNDEN in den USA die ihr so sehr schätzt die haun mit dem strom nur so um sich ohne rücksicht auf verluste!
WAHL VERARSCHUNG Der kleine Mann muß um seine schlecht bezahlte Arbeit zittern stiehlt er ist sie weg und er muß hinter Gittern. Alle "Politiker" sind eitel schwerstkriminell und dumm, verhökern ganz Deutschland und springen laut polternd immer noch frei herum. Sieht so die Herrschaft von zionistischen Schlupfwespen und Wanderheuschrecken aus -werdet ihr weiter leiden oder werft ihr sie hinaus ? Hintergründe http://www.bfed.nl www.bfed.org www.bfed.biz
Hallo Leute, wie ist die Lage in Heuersdorf? Lange nicht mehr diskutiert über Sinn und Unsinn einer Umsiedlung. Mir ist mal wieder nach konstruktiven Vorschlägen für beide Seiten.
Liebe Luna, liebe Gäste der Heuersdorfseite, Ganz entschieden muß ich dem Beitrag von Luna zustimmen. Aber hinter der wirtscaftlichen Hegemonie verbirgt sich noch ein weiterer Umstand, den ich (vielleicht habe ich das auch übersehen) bisher kaum finden konnte. Was geschieht mit dem Grundstückseigentum nach der Rekultivierung durch die Konzerne? Geht es nicht um die wirtschaftliche Ausbeutung des Landes in einem touristischen Ansinnen. Schliesslich sind die Braunkohlevorkommen ja endlich und dann steht das Land zur weiteren Ausbeute und gleichgroßen Gewinnen bereit. Realistisch betrachtet war auch nur der Bau der Eisenbahnen durch die Indianergebiete ein trügerischer Vorwand um Reservationen zu schaffen - aber vor genau dem selben Hintergrund: Eigentum und Besitz. Die Ressource Kohle ist erst der Anfang!
MLPD und Drogen: Noch echter: Ärger im Hause MLPD (ND). Nach einem anonymen »Rundschreiben der Roten Garde (Marxisten-Leninisten)« droht der in der linken Szene äußerst beliebten MLPD Ärger. Unter der Überschrift »Schluss mit der Vetternwirtschaft der Engels« wird sogar der sofortige Rücktritt des Führungspärchens Stefan und Monika Engel gefordert. Harter Tobak für das Zentralkomitee: Der Erfinder des »echten Sozialismus« soll Drogenprobleme haben und die gesellschaftliche Situation völlig falsch einschätzen. Schlimmer noch ist, dass Engel, »Arbeiterdasein« und »proletarische Denkweise« hinter sich lassend, »Geldmacherei auf dem Rücken des Sozialismus« betrieben habe. Nun aber soll Schluss sein mit der »rechtsopportunistischen Entartung« der Partei. »Zu gegebener Zeit« wolle die »Rote Garde« »offenbaren, wer wir sind«. Der Kampf für den nun aber wirklich »echten Sozialismus« geht weiter.
Bin total baff: Einigen Bürgern in Sachsen ist wohl nicht klar, dass Multinationale Konzerne wie etwa Vattenfall Europe ihre hier vor Ort, mit teurem Endverbraucherstrom, erwirtschafteten Profite (nicht nur Gewinne), einfach abziehen und ein Vakuum hinterlassen. Für die Menschen hier bleiben Peanuts übrig (zeitweilige Zulieferer...etc.) Dies geschieht wie selbstvertändlich unter dem Deckmantel unserer mittelbaren Demokratie, wobei die Staatsregierung in Sachsen bestimmt nicht aus Trümpfen im Skatblatt besteht... Der Bürger wird doppelt verarscht: Einmal zahlt jeder, der nicht im Freien wohnt, mit die höchsten Endverbraucherstrompreise in Europa, zum anderen ist das Kraftwerk z.T. mit Subventionen gebaut worden. Darüber hinaus wird die "Rekultivierung" der Bergbauregion wiederum mit u.a. Steuergeldern bezahlt. Have a nice day
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Die "Schwindler und Betrüger", wie sie von Gerd genannt werden, gehören der gleichen CDU an, die entgegen Artikel 10 Abs. 1 der Sächsischen Verfassung die Braunkohle unter Heuersdorf an die MIBRAG-Eigentümer verkauft hat. Warum stehen nun diejenigen, die deren erfolglose Wirtschaftspolitik und eigennützige Moralvorstellungen verurteilen, nicht auf der Seite von Heuersdorf? Soll in diesem Falle ausnahmsweise nicht geschwindelt und betrogen worden sein? Das Gegenteil scheint mir zuzutreffen. Die Umsiedlung von Heuersdorf wird von der Sächsischen Staatsregierung mit dem Argument angestrebt, dass die Braunkohle "langfristig kalkulierbar" sei. Demnach müsste der Strompreis eigentlich bis 2040 konstant bleiben, da 85% der verbrauchten Elektroenergie in Sachsen aus diesem heimischen Energieträger stammen. Statt dessen wird aber der Strom beim Endkunden abgerechnet, wie wenn er aus Importsteinkohle erzeugt worden wäre. Man kann dieser Entwicklung am Kraftwerk Lippendorf rechnerisch nachvollziehen. Aus Vattenfall-Angaben geht hervor, dass dort die Stromerzeugungskosten bei knapp 2,2 Cent/kWh liegen. Der Handelspreis an der Leipziger Strombörse EEX hat inzwischen das Niveau von 4,4 Cent/kWh erreicht. Demzufolge wird in Lippendorf ein Umsatz erzielt, der um 2,2 Cent/kWh über der ursprünglichen Kalkulation liegt. Aus der dortigen Stromerzeugung von rund 14 Milliarden Kilowattstunden ergibt sich ein Einnahmenüberschuss von 300 Millionen Euro pro Jahr. Der Mehrgewinn aller ostdeutschen Braunkohlekraftwerke bewegt sich um einen Betrag von weit über 1 Milliarden Euro. Es kommen zusätzliche Erlöse aus der Netzübertragung und Verteilung von Braunkohlenstrom durch Vattenfall und die Regionalversorger hinzu. Der aus der Braunkohle erzielte Gesamtprofit stellt einen volkswirtschaftlichen Verlustbetrag für die neuen Länder dar, weil er dort kaum reinvestiert wird. Er fließt statt dessen auf die Konten der gebietsfremden Mutterkonzerne Vattenfall AB, E.ON, EnBW, RWE, Washington Group International und NRG Energy. Die Abbaggerung von Horno, Lacoma und Heuersdorf soll dazu dienen, diese Gewinne noch weiter zu steigern. Die aus den Strompreiserhöhungen erwachsende Benachteiligung der ostdeutschen Industriebetriebe, die überdurchschnittlich hohen Arbeitslosenzahlen in den Bergbauregionen, die Belastung der Erdatmosphäre mit Treibhausgasen, die Entwertung landwirtschaftlicher Nutzflächen, die Grundwasserabsenkung -- all das steht auf keiner Stromrechnung, muss aber in irgendeiner Form ebenfalls bezahlt werden.
Finde Ihre homepage hervorragend und bin selbst Jahrzehnte im Umweltschutz tätig und auch der Ansicht, daß so kostbare Geschichte wie Ihr Heuersdorf nicht der Energieverschwendung geopfert werden darf, zumal es regenerative Energien gibt. Ich erinnere mich noch als Kind sehr gut an Frau Grete (?) von Pflugk, deren Tochter Brigitte den Bruder meiner Mutter Friedrich Freiherrn von Vietinghoff heiratete. Brigitte von Pflugk starb erst vor Kurzem mit über 90. Am 13. Sept. komme ich aus der Pfalz zu Ihrer Theateraufführung des Fringe-Ensembles am sizilianischen Tisch und freue mich, Ihr Dorf kennenzulernen.
Heuersdorf kennt (fast) jeder. Wem das Lipperland nicht bekannt sein sollte, der kann auf www.lip-top.de einiges darüber erfahren.
BRAVA Briefträger, endlich mal einer der wirklich die echte wahrheit schreibt! wählt deshalb bloss nicht CDU diese schwindler und betüger man denke nur an Kohl mit seinen parteispenden!sowas kann doch nicht war sein
Ein Wortbeitrag aus Schönebeck von der Montagsdemo 25.07.05 Wieder einmal ist eine Woche vergangen in unserer politischen Landschaft. Es war eine interessante Woche in unserer Medienlandschaft, mit vielen Beiträgen zu Hartz IV, Agenta 2010, Bedarfs- und Wohngemeinschaften und natürlich das Großereignis der bevorstehenden Bundestagswahl. Der große Höhepunkt war natürlich die abschließende Sendung von Frau Christiansen! „Roter Osten“ – entscheiden diese Bundesländer die Bundestagswahl ? – hieß es gestern. Ob sie es tun werden, kann man erst am 18. September beurteilen. Und ich hoffe, dass sie es tun werden, weil der Osten in diesem Land am radikalsten die Armut, Massenarbeitslosigkeit und soziale Ungleichheit zu spüren bekommt.! Aber schon der Begriff „Sozialer Osten“ zeigt das Ziel, die Menschen hier demagogisch zu diffamieren, weil die Mehrheit nun zunehmend sich für das neue Linksbündnis ausspricht, weil wir von der marionettenhaften Politik der bürgerlichen Parteien enttäuscht worden sind, und auch unglaubhaft geworden sind als Handlanger des Monopolkapitals! Ich will auch keine Wahlwerbung dafür machen, aber reden muß man darüber, weil die Reaktionen der bürgerlichen Parteien und des Kapitals dazu veranlassen. Mit anderen Worten gesagt: Alles was zu weit links vom Kapital steht, ist zugleich ein Gegner von demokratischen Verhältnissen und bestehender Ordnung! Von welcher Demokratie und Ordnung ? Eindeutig doch der demokratischen Ordnung , die diese Diktatur des Monopols aufrecht erhält und jegliches Hinternis auf dem weiteren Weg der globalisierenden Ausbeutung beseitigt. So es die Schröder-Regierung in den letzten sieben Jahren radikal tat, aber auch die Schwarz-gelbe Regierung zuvor schon begonnen hatte. Ich fand es schon noch beruhigend, weil es dennoch Menschen mit Intelligenz in diesem Land gibt, die trotz guter Lebensverhältnisse und in Ämtern ihr soziales Denken und den Sinn für Gerechtigkeit bewahrt haben, anders dabei entschieden haben als es Herr Clement gern hätte. Egal ob drei Monate oder Jahre, aber zwei Zahnbürsten in einem Bad und der gemeinsame Beischlaf in einem Bett dauerhaft, ergeben noch keine Bedarfs- und Haushaltsgemeinschaft; ... Sollten es zwei Liebende auf einer Parkbank tun, wirtschaftlich getrennt lebend, sei hier angemerkt, um festzustellen, dass sie füreinander bestimmt sind? Vielleicht hatte sich Herr Clement die sich liebenden Obdachlosen vorgestellt, denen man bis auf ihre Gefühle alles schon beraubt hat.!? Aber wir kennen schon seine Inkompetenz, mit den Gefühlen der Menschen umzugehen, wie auch seine geschichtliche Bildung ein Fall für die PISA-Studie wäre..... Wir erinnern uns an den letzten Herbst, als Tausende aus diesem „Roten Osten“ wegen Hartz IV und Agenta 2010 demonstrierten. Völlig entrüstet traf Herr Clement die Aussage, diese Art von Montagsdemo habe nichts mit der des Herbstes ´89 gemeinsam, weil sie wieder von hier neu ausgingen.... Vielmehr machte er darauf aufmerksam, dass die vorhandenen Zustände jetzt Auswirkung jener maroden DDR-Mißwirtschaft sind. Nur vergaß Herr Clement zu sagen, dass die Menschen hier trotz Mißwirtschaft ihren Arbeitsplatz hatten, keine sozialen Ängste herrschten wie heute, ein modernes Gesundheitswesen für alle Bürger abgesichert bestand und sich die Rentner in diesem Land nicht sorgen mussten wie sie es heute tun. Oder die Jugend ohne eine Zukunft wie heute gehabt hätte, keinen Ausbildungsplatz zu bekommen. Und hätten die neuen Bundesländer wie 1989 noch ihr Bildungsniveau und Stand, so hätten sie mit Sicherheit alle vorderen Plätze der neuen PISA-Studie eingenommen! Wir wollen mit Sicherheit keine neue DDR, aber ein gleichsam gerechtes und einheitliches, vor allem sozial sicheres Deutschland. Aber wie so oft, wenn es um die Erhaltung von Machtinteressen geht, oder wie jetzt um die Neuverteilung der anstehenden Machtinteressen zur Wahl, kennen Demagogie, Publizismus und Diffamierung Andersdenkender keine Grenzen. Das ist Revanchismus und Revisionismus pur, so wie die bürgerlichen Parteien sie auch schon zu Zeiten des kalten Krieges beherrschten. Nun meint Herr Althaus in dieser Woche, seinerseits Ministerpräsident der CDU in Thüringen, man müsse genau sagen: Da wo Linkspartei draufsteht, ist auch SED /PDS drin. Und vor allem müsse man den Bürgern im Osten es auch erklären, jene SED /PDS, die man jetzt im „Roten Osten“ zur stärksten Kraft macht, allein dafür verantwortlich sind, für diese Strukturen in den neuen Ländern so sind wie sie sind. Wenn die CDU solche Politiker mit geringem geschichtlichem Bildungsniveau zu bieten hat, sollten wir uns nur wundern. Denn Herr Althaus scheint vergessen zu haben, dass allein die damalige Politik seiner Partei für diese Strukturen verantwortlich ist. War es nicht die Schwarz-Gelbe Regierung, die den Weg für das Kapital freimachte, den Osten derart auszubeuten.? War es nicht die geschaffene Treuhandgesellschaft, die den Osten platt machte, statt der versprochenen blühenden Landschaften vielmehr Industriebetriebe in blühende Landschaft verwandelte und den Menschen ihrer gesicherten Arbeitsplätze und der sozialen und kollektiven Identität beraubt haben.? Glaubt denn Herr Althaus wirklich, die Menschen im Osten könnten vergessen.? Wer ließ es zu, als Betriebe verhökert wurden, um sie als Konkurrenz für Firmen im Westen auszuschalten, ohne überhaupt darüber nachzudenken wie viele Arbeitsplätze es vernichten würde.? Nun warf man gestern in der Sendung Christiansen der neuen stellv. Vorsitzenden der Linkspartei, Katja Kipping zu, als es genau da in der Diskussion um die Wende und Wiedervereinigung ging, weil sie mit ihren noch recht jungen Jahren ein politisches Baby sei, zur Wende noch eins war als mit ihm darüber diskutieren zu können. Ich habe sie diskutieren gehört, vernünftig, und freue mich, dass es gerade diese neuen und jungen Politiker in diesem Land sind, die ehrlich etwas verändern wollen. Aber zugleich machte es auch dieses Diskussionsniveau recht deutlich, wenn es um Andersdenkende geht. Demnach müssten nun alle, vor allem die Bürger im „Roten Osten“ Menschen mit einem Babyverstand sein, nur weil sie genug haben von dieser Politik der Lügen und Verdummung. Die nicht gewillt sind, dem herrschenden Kapital länger zu folgen, oder einer Politik, die darin besteht, Steuergelder zu verprassen oder Korruption und Spendenaffären länger zu akzeptieren, weil wir Menschen noch immer ein Bewusstsein haben, nicht gewillt sind wie diese Politiker, uns zu JA-sagenden Marionetten einer Monopoldiktatur machen zu lassen. Wenn ich jetzt von Bewusstsein rede, so möchte ich durchaus einmal Marx dazu aus dem „Kapital“ zitieren: „Das Bewusstsein kann nie etwas anderes sein als das bewusste Sein. Und das Sein der Menschen ist ihr wirklicher Lebensprozeß“... Was heißt das für die heutige Gesellschaft, in der wir uns befinden.!? Massenarbeitslosigkeit und Armut, soziale Ängste und zunehmende Ausgrenzung aus der kulturellen Gesellschaft und Teilnahme an ihr, dem vorhandenen Tatsachen einer radikalen Ausbeutung einer immer größer werdenden Masse der Bevölkerung. Da bin ich wirklich froh, dass es eine Mehrheit noch gibt in der Bevölkerung, die sich ihr gesellschaftliches Bewusstsein und politisch denkendes Sein noch erhalten hat; und die nicht wie eine Minderheit von ihrem menschlichen Bewusstsein sich in diesem Land schon entfernt hat; man selbstherrlich und arrogant über den wirklichen Dingen stehend die Probleme mit verklebten Augen nicht mehr wahrnehmen will, solange es der eigenen Profilierung und den persönlichen Luxusverhältnissen dienlich sind. Denn schließlich bestimmt noch immer das Sein auch unser politisches Bewusstsein. Und daher bin ich froh und stolz, aus dem „Roten Osten“ zu sein, das Bewusstsein zwischen sozialer Gleichheit und unsozialer Ungerechtigkeit noch unterscheiden zu können, in diesem Land, wo ich geboren und aufgewachsen und sozialgerecht denkend auch noch erzogen worden bin.
schickt die heuersdorfer in die klapsmühle , die denken jetzt schon heuersdorf gehört zum Kulturerbe! und soll unter Denkmalschutz stehen. na dann gute nacht
Hallo Paul, da Ihr Beitrag direkt auf meinen Text gemünzt ist, will ich auch gern wieder darauf antworten. Jeder einzelne Satz ist bemerkenswert. Ich nehme an, sie lesen die Bild-Zeitung und hören Privatsender.? Es ist ja heute alles möglich in der grenzenlosen Freiheit. Ich habe bloß selber nichts davon. - - 1. „Es ist auch wirklich beängstigend in was für Richtungen Manche denken.“- Das sehe ich auch so. Bloß aus entgegengesetzter Richtung. Für mich ist es auch beängstigend zu sehen wie wenig die allermeisten nachdenken. Denn ich habe nichts von der grenzenlosen Freiheit, weil die Einschränkungen, die ich erleiden muß, eine Form moderner Sklaverei sind. Ich darf nämlich nicht arbeiten, bzw. meine Arbeit, die ich leiste, bezahlt niemand. - - 2. „Geschichte und Tradition zu pflegen liegt allen Menschen am Herzen, aber das kann eben finanziell auch sehr intensiv sein.“ – Das ist leider nicht der Fall. Sonst würde nicht so vieles mutwillig oder fahrlässig zerstört werden. Wenn dieser Satz stimmen würde, dann hätten wir Kohl´s Blühende Landschaften tatsächlich. Aber was das Kapital von 1990 – 95 in den Osten investierte, hat es von uns danach längst wieder vielfach zurückgenommen. Bitte, begreift doch endlich einmal diese ökonomischen Zusammenhänge.! Nicht die Einwohner von Heuersdorf sind schuld, dass es Eurer ganzen Region schlecht geht. Lest einfach mal Heuersdorf-aktuell. Dann versteht man etwas mehr davon. Zu viele Leute lassen sich durch Falschmeldungen aufhetzen gegen andere, anstatt mit ihnen an einen Strang zu ziehen. - - 3. „Irgendwo muss das Geld aber auch verdient werden oder träumen Sie davon das irgendwann Jemand dafür bezahlt wird, einem Windrad zuzuschauen oder zuzuhören???“ – Es gibt heute mehr Geld denn je auf der Welt. So viel, dass alle Probleme gelöst werden könnten. Es ist bloß in anderen Händen. Und es wird bereitgehalten, einmal wieder Kriege führen zu können. Allein wegen Wasser wird es noch Kriege geben. Hat schon jemand einmal gehört, dass die Aldi-Brüder irgend ein soziales oder kulturelles Projekt unterstützten.?? Nein, Paul, ich will auch nicht noch mehr Windräder in der Landschaft haben. Es gibt schon lange eine Fülle von anderen, vielseitigen Alternativen. Warum aber werden diese nicht angewandt.?? Das Verheizen von Kohle ist und bleibt ein Auslaufmodell. - - 4. „Wenn dann noch die Rede von Denkmälern ist, dann versteh ich überhaupt nichts mehr.“ – Genau das sage ich doch.! Denkmale zu erhalten und die Landschaft zu pflegen sind enorme Wirtschaftsfaktoren. Das Geld könnte immerzu alles in der Region bleiben. Aber es wird jedoch von den Konzernen abgezogen. Es ist erwiesen: Jeder Euro, der in ein Denkmal investiert wurde, kommt fünffach zurück. Viele Menschen denken, sie hätten beim Kauf im Supermarkt ein gutes Schnäppchen gemacht. In Wahrheit haben sie mitgeholfen, dass es wieder etwas weniger (bezahlte) Arbeit gibt. Die Globalisierung und die jetzige Politik lösen unsere Probleme nicht. Das müssen viele erst noch begreifen.! In Polen und Taiwan erzählt man den Arbeitern auch: Ihr seid zu teuer. - - 5. „Wenn ich mich 20 Jahre nicht um mein Haus kümmere und es verfallen lasse, gehört es sicherlich auch zu der Gattung Denkmal.“ – Zum Denkmal wird ein Bauwerk nicht wegen Vernachlässigung. Warum immer wieder solche unsachliche, verdrehende Polemik.!? Das kommt bei denen, die unsere gemeinsamen Gegner sind, immer besonders gut an. Ich weiß, daß mein Denken für Sie (und für viele andere auch) zunächst ein Feindbild bedeutet. Das ist es aber nicht. Die negative Energie, die Sie mir haßerfüllt schicken, halte ich aus. Sie bekommen Gutes dafür zurück.
Es ist auch wirklich beängstigend in was für Richtungen Manche denken. Geschichte und Tradition zu pflegen liegt allen Menschen am Herzen, aber das kann eben finanziell auch sehr intensiv sein. Irgendwo muss das Geld aber auch verdient werden oder träumen Sie davon das irgendwann Jemand dafür bezahlt wird einem Windrad zuzuschauen oder zuzuhören??? Wenn dann noch die Rede von Denkmälern ist, dann versteh ich überhaupt nichts mehr. Wenn ich mich 20 Jahre nicht um mein Haus kümmere und es verfallen lasse gehört es sicherlich auch zu der Gattung "Denkmal"
Es ist durchweg beängstigend, welch geistiges Niveau hier immer mehr Einzug hält. Würde man die wirtschaftlichen Zusammenhänge zwischen Geld, Konzerninteressen und Energiepolitik deutlich sehen, käme man zu anderen Entschlüssen oder Meinungen und würde auch Geschichte und Traditionen mehr in Ehren halten. Aber denkt man selbst nicht nach, hat man immer ganz schnell einen Schuldigen gefunden: Den Kleinen, Schwachen, den Betroffenen, anstatt die Verursacher. - Es wird endlich Zeit, daß sich energiepolitische Alternativen, die es überall in Fülle gibt, umgesetzt werden. Der Name Heuersdorf ist und bleibt Synonym für das Zukunftsfähige, das unbedingt kommen muß. Ansonsten sehe ich schwarz für dieses Land. Für diesen Erdball, der unsere Fehlentscheidungen sehr Übel nimmt.
Tja im Gesetzt gibt es genug Lücken wo solche Idioten hinein schlüpfen. Politik und Wirtschaft finden dann kaum noch Wege etwas gegen diesen Irrsinn zu tun. Auf uns kommen ganz schwere Zeiten zu. Bei steigenden Preisen überall wird durch solche Chaoten noch die restliche Wirtschaft zerstört. Mal sehen wo die Jungs weiter gegen die Kohle kämpfen wenn sie's hier geschafft haben oder kämpfen sie dann auf der anderen Seite???
mensch, reisst das Dorf mit den komischen namen doch nun endlich ab! damit endlich wieder ruhe einkehrt . zu DDR zeiten hätte sich das keiner erlaubt. nur jetzt kann anscheinend jeder depp ob nazi oder was auch immer den mund aufreissen!
hallo, coole homepage! kennt jemand hier einen Rene bergt aus Regis Breitingen in der Straße Deutznerstr. 54? bitte bei meiner email melden! steff8@gmx.net ! danke!!
Herr Fröhlich, lesen sie bitte unter dem 11.07. nach.
@ Hallo, Herr Sachweh, wenn der gestrige Beitrag nicht von Ihnen stammt, dann sagen Sie doch mal Ihre tatsächliche Meinung zum Thema Denkmal & Denkmalschutz. Das interessiert die Leser hier.! - Grüße sendet D.Fr.
Dieser Eintrag vom 12.7.05 stammt nicht von mir, da hat ein Troll meinen Namen benutzt: "Ein Denkmal ist auch nur ein Haus aus Steinen.Bla."
Alle die bisher sich hier im Forum ausgelassen haben verbindet Eines: alle sind Privateigentümer an Grund & Boden, unabhängig vom Standpunkt pro / contra. Schlußfolgerung: Eigentum fördert Eigensinn. Deshalb alle Bundesbürger grundsätzlich enteignen! Forderung: 115 % MwSt. für Ossis und Wessis!!! An alle CDU /FDP Wähler: Zieht euch warm an, solange Ihr noch Kleidung besitzt!
Ein Denkmal ist auch nur ein Haus aus Steinen.Bla.
In jüngster Zeit geht es hier im Forum mal wieder um das Thema Denkmal. Ersichtlich ist jedoch auch, das nicht verstanden wird, was das eigentlich ist: Ein Denkmal. Wer fordert Denkmale abzureißen, reißt auch damit seine eigenen Wurzeln raus. Das ist wie bei einem Baum - mit den gleichen fatalen Folgen. Doch die Natur kann in anderer Form nachwachsen. Verlorene Denkmale leider nicht.
wer so stur ist wie die letzten heuersdorfer da , hat kein mitleid verdient. von wegen Baudenkmäler das ich nicht lache,vieleicht noch Kunstwerke oder was! wie die kleinen Kinder seid ihr!
Am vergangenen Wochenende war die Eröffnung der sogenannten „Wasserfront“ in Bitterfeld an der Goitsche. Einfach toll was da von Menschenhand entstanden ist. Man möchte diese herrliche Seenlandschaft fast als Weltwunder bezeichnen. In einem historisch kurzem Zeitraum entstand dort ein Tagebau und verschwand wieder. Die Natur hat sich das Gebiet zurückgeholt und es wurde eine Symbiose von Mensch, Tier und Pflanze geschaffen. Übrigens, nach Schätzungen soll es in Deutschland zwischen 1,5 und 2,5 Millionen Baudenkmäler geben. Es ist nun die Frage, ob da jedes Baudenkmal erhalten werden sollte. Deutschland würde wohl in Erstarrung verharren, wenn es nur seine Traditionen pflegen und jede Veränderung ablehnen würde. Es müssen ja auch erst die Mittel erwirtschaftet werden, um Baudenkmäler erhalten zu können. Das beste Beispiel ist da wohl die DDR, in der die Baudenkmäler verfielen, weil die Mittel, die zur Erhaltung notwendig waren nicht zur Verfügung gestellt werden konnten. Die Wirtschaftskraft der Bundesrepublik Deutschland hat es möglich gemacht, dass viele alte Bauwerke jetzt auch in Ostdeutschland in altem Glanz erstrahlen, aber man muss da wohl auch eine Relation zwischen Aufwand und Nutzen einhalten.
"... und schmucke neue Ortschaften sind durch die Braunkohle entstanden." Die regionale Kreislaufwirtschaft leidet aber anhaltend unter dem hohen Mechanisierungsgrad und dem Landschaftsverbrauch des Bergbaus, die Arbeitslosenzahlen erreichen traurige Spitzenwerte, junge Menschen ziehen weg. Etliche Familien können ihren gewohnten Lebensstandard nicht mehr halten und blicken neidvoll auf die vermeintlich neureichen Umsiedler, die jedoch ihrerseits trotz moderner Wohnungen eigentlich vor den gleichen existentiellen Problemen stehen. Ihre Kinder fühlen sich zudem entwurzelt. Es gibt andererseits in Heuersdorf mehr Gewerbetreibende und mehr Geburten pro Einwohner als sonst irgendwo in der Region. Gerade deswegen sind einige Auswärtige hierher gezogen. Es wäre der Diskussion dienlich, solche Tatsachen an die Stelle von Wunschvorstellungen treten zu lassen. Wo bleibt übrigens die Statistik über die Anzahl der zu entlassenen Bergarbeiter bei einer Umfahrung des Ortes? Diese gibt es vermutlich gar nicht, weil die entsprechende Behauptung auf betriebswirtschaftlich abwegigen Annahmen beruht. Die Energiekonzerne erzielen hohe Gewinne wie nie zuvor und könnten scharenweise neue Mitarbeiter einstellen. Warum redet die IG BCE nicht mal zur Abwechslung darüber, wie das ihrer historischen Tradition entspräche, anstatt immer wieder Animositäten gegen die Heuersdorfer zu schüren?
... und schmucke neue Ortschaften sind durch die Braunkohle entstanden. In punkto Infrastruktur, Wohnqualität (Wärmedämmung Energiesparen usw.), Gewerbebetriebe etc. alles nach den neuesten Erkenntnissen; ist schon toll !!!
Eure Besorgnis ist nicht einzigartig. Hier am Niederrhein wurden in den letzten 10 - 15 Jahren auch einige Ortschaften für die Braunkohle platt gemacht. Stichwort "Garzweiler"
Liebe Heuersdorfgegner! Der schlechte Zustand liegt doch nicht anden Heuersdorfern! Falls ihr Mölbis und Dreiskau-Muckern nach der Wende gesehen hättet, würdet ihr sie heute auch nicht wieder- erkennen! Da bekommen ja schon welche einen Schreck, wenn eine kleine Solaranlage in Heuersdorf aufs Dach kommt! Ihr solltet mal lieber über eueren Tagebaurand schauen, dann seht ihr auch die Kirchturmspitzen von Heuersdorf und wie es in anderen Dörfen auch mit Arbeitsplätzen wie das Ökologisches Landschulheim in Dreiskau-Muckern vorwärts geht! Die Heuersdorfer sollen nicht nur ihr Dorf verlieren, sondern werden auch um ihre Zukunftsentwicklung gebracht!
Wer glaubt, in Heuersdorf gäbe es nur wertlose alte Gebäude, der möge zur Kenntnis nehmen, dass sich inzwischen auch die UNESCO mit der Zerstörung von Baudenkmälern durch die deutsche Braunkohlenwirtschaft beschäftigt. Siehe hierzu ab S. 82: http://www.international.icomos.org/risk/2004/germany2004.pdf
lieber herr weiss, sie sprachen von umsetzen was soll mann denn dei euch noch um setzen!doch nicht etwa das alte Dorf oder was noch übrig ist. DA LACHEN JA DIE HÜHNER. Also nehmt euch doch mal endlich einmal ein bisschen zusammen.ihr seid ja wie die kleinen Kinder.
Ach so. Es gibt Leute, die nicht auf MS und WMA stehen. Also noch mal aus gegebenen Anlass das Steigerlied als MP3. http://www.elberling.net/steigerlied.mp3
Heute ist Bergmannstag. Hier das Steigerlied: http://www.elberling.net/steigerlied.wma Von Ulf, der die Abbaggerung einiger Ortschaften gerne verhindern würde, den Bergleuten aber Respekt entgegen bringt.
Die CHEMTRAILS Feinstaub-Schleierwolken! - Ich liege hier auf grüner Wiese umweht von einer kühlen Brise und sehe zu den Wolken hin. Ich blick verträumt mal hoch mal nieder, doch plötzlich seh ich immer wieder, wie Flugzeuge am Himmel düsen. Plötzlich fiel mir wieder ein, da stand im Internet ein kleiner CHEMTRAILS Giftsprüh-Reim. Bush & Blair sprühen CHEMTRAILS hin mal her, da denk ich mir, welch Menschenfeinde düsen umher? Da sagte mir ne innere Stimme, hau ab und schließ die Fenster luftdicht ab, sonst kommst du sogleich in das Grab. Mehr: http://www.bfed.biz/popup_index.htm & http://www.bfed.info & http://www.bfed.nl
Noch ein Nachtrag! Im Fernsehen bei Galileo wurde gerade ein Haus umgesetzt, nicht einmal die wichtigsten Baudenkmäler von Heuersdorf werden umgesetzt, warum wohl? Tolle MIBRAG!
Liebe Heuersdorfgegner! Warum verzichtet die MIBRAG nicht auf Heuersdorf? Die Hetze würde dann gegenstandslos sein, aber dann noch zu behaupten, es gebe kein Mopping, ist dann aber auch unglaubhaft! Wenn die MIBRAG in Holland als Gesellschaft mit beschränkter Haftung geführt wird, so gut wie keine Haftung (kann aus der Portokasse bezahlt werden), ist es auch nicht gerate sozial ein Dorf in Deutschland wegzubaggern. Vielleicht sich noch vor Steuern in Deutschland zu drücken! Macht alles einen guten Eindruck und dann noch den Heuersdorfern ihr Recht auf Verfassungsklage absprechen zu wollen, ist dann der Gipfel! Aber es ist wie immer, es sind immer die anderen Schuld! Den Rest bezahlen die Steuerzahler!
Braunkohle ist inn !! Kult . de alten matzer müssen raus aus heuersdorf , das hat heuersdorf nicht verdient. soll doch der alte michel wieder nach amerika gehen .
was ist das? ein GEWITTER am himmel? warum gibt es GEWITTER?wer ist für die GEWITTER verantwortlich?warum sind GEWITTERBLITZE so gefährlich?sie können sogar tötlich sein, wenn man vom BLITZ erschlagen wird.ein BLITZSCHLAG kann vernichtend sein.wer ist für das WETTER verantwortlich?mensch ,tier oder GOTT? GOTT hat am 22.und am 23.6.2005 die SCHWEIZ zweimal gewarnt und abgestraft,indem er mit der stromschwangung gespielt hat.mann stelle sich vor, GOTT würde des öffteren mit dem strom-ATOMSTROM spielen und das gleichzeitig überall auf der WELT.was würde das für ein CHAOS aller ORTEN-LÄNDER geben.dann wäre der PLANET ERDE, so ganz plötzlich auf einem SCHLAG ohne strom, ohne ATOMSTROM .dann wäre so ganz plötzlich die FINSTERNIS sichtbar,wenn nirgendwo auf der WELT noch ein lichtlein brennen würde.denn GOTT weiss, wie gern die MENSCHHEIT der mächtigsten finsteren MÄCHTE, in der FINSTERNIS leben möchte.was würden die wissenschaftler wohl sagen, wenn GOTT plötzlich auf einem SCHLAG alles fort nimmt? denn was die nicht wissen, GOTT darf sich alles erlauben,denn PLANET ERDE gehört GOTT?die haben noch immer nicht begriffen das GOTT die alleinige MACHT über PLANET ERDE hat.JESUS ADAM EVA AARGON UNIVERSEN:::: DAS ENDE PLANET ERDE BEGINN ::::22.10.1995 3 UHR ::::19.::::25.12.1996 3UHR::::25.12.1997 3UHR:::: 25.12.2004 3UHR::::AARGON::::AAAAAE...::::...JE SUS::::MARIA:AARGON::::AA DIE REICHEN DER SCHWEIZER BANKEN HAT GOTT BESONDERS INS HERZ GESCHLOSSEN.die reichen im reich gottes...DIE ARMEN DER ARMEN GOTTES SIND BETROFFEN...IM REICH GOTTES ...IM REICH DER REICHEN SODOMGOMORRA ERDE::::JÜNGSTES GERICHT GOTTES::::GOTTES BLIZ UND DONNER GEWALTEN :::: IM ZORN GOTTES SEINER ERDE DER SÜNDER OHNE GNADE GOTTES :::FSGR AARON aus AARGON schrieb am 25.06.2005 um 02.15 Uhr: E-Mail GOTT hat am 22.und am 23.6.2005 die SCHWEIZ zweimal gewarnt und abgestraft,indem er mit der stromschwangung gespielt hat.mann stelle sich vor, GOTT würde des öffteren mit dem strom-ATOMSTROM spielen und das gleichzeitig überal auf der WELT.was würde das für ein CHAOS aller ORTEN-LÄNDER geben.dann wäre der PLANET ERDE, so ganz plötzlich auf einem SCHLAG ohne strom, ohne ATOMSTROM .dann wäre so ganz plötzlich die FINSTERNIS sichtbar,wenn nirgendwo auf der WELT noch ein lichtlein brennen würde.denn GOTT weiss, wie gern die MENSCHHEIT der MÄCHTE, in der FINSTERNIS leben möchte.was würden die wissenschaftler wohl sagen, wenn GOTT plötzlich auf einem SCHLAG alles fort nimmt? denn was die nicht wissen, GOTT darf sich alles erlauben,denn PLANET ERDE gehört GOTT?die haben noch immer nicht begriffen das GOTT die alleinige MACHT über PLANET ERDE hat. es ist richtig "GOTT" er spricht oft in der nacht in deinen "TRÄUMEN" zu dir."GOTT" zeigt dir in deinen "TRÄUMEN" wie deine "ZUKUNFT" aussieht und was du für einen "WEG" gehen musst."GOTT" spricht auch am "TAG" zu dir,du musst ihn nur hören wollen."GOTT" er erklärt dir 100%ig ,wie du dich im leben verhalten sollst. er hat für jeden von uns einen "PLAN" bzw.eine "BERUFUNG/MISSION" die wir eingehen werden, um seine "WELT" wie im "PARADIES" leben zu können.nur durch "GOTTESFÜHRUNG" erlangst du den "WEG" zur völligen "ERLÖSUNG".aber es ist ein sehr langer "WEG" die "STIMME GOTTES" zu erlernen und richtig zu deuten.es kann auch sein, dass "GOTT" dir den "WEG" durch die "HÖLLE" deiner früheren "LEBEN"in den letzten jahrhunderten, ja sogar jahrtausende von jahren zeigt,so wie er es bei mir gemacht hat.dann bekommst du das gefühl, im "RAD" von "NIRWANA DEINER WIEDERGEBURTEN"daran zu zerbrechen,weil die "ERINNERUNGEN "für dich so "HAUTNAH" und "SCHMERZHAFT "für GEIST/KÖRPER/UND SEELE sind.du hast das gefühl sterben zu müssen,weil deine "SEELE" die alten schmerzhaften erinnerungen ,vom "RAD VON NIRWANA "verarbeiten müssen.das kann mitunter jahre dauern ,bis du den seelischen schmerz verkraftet hast und du über den schmerz deiner seele, geist und körper stehst. bei mir hat es 10 jahre gedauert die "ERLÖSUNG und HEILUNG "meiner seelischen schmerzen vom "RAD VON NIRWANA".GOTT ,er hat mir die "HEILUNG UND ERLÖSUNG" meiner "SEELE" gebracht.tausendmal vom "TOD" bin ich "AUFERSTANDEN" und heute lebe ich im "PARADIES GOTTES".deshalb,glaube ganz fest an GOTT,denn nur er kann dir deine "ERLÖSUNG SEINER SCHÖPFUNG" bringen,damit du in deinem "HAUS" auf seiner "PLANET ERDE" wie im "PARADIES" leben kannst.seid meiner geburt von 1953 ,bis 2003 lebte ich gefangen gehalten durch kirche und staat, wie eine sklavin in der "HÖLLE".erst seid "2003" lebe ich "FREI" im eigenem"HAUS GOTTES". 2005-09, SODOM GOMORRA!HALLELUJA, HALLE LUJA OSSI MARIA JESUS REVOLUTIONSLAND 2004-2009.HALLELUJA OSSI GOTTESKINDERLAND HALLELUJAA
Herr Weis, ich zweifle nicht an der Integrität von Frau Lazar. Ich frage mich vielmehr, wer sie mit verleumderischen Falschinformationen über die MIBRAG versorgt. hat. Die MIBRAG ist ein sehr sozial eingestelltes Unternehmen und niemand wurde bisher „zwangsumgesiedelt“. Leben heißt nun einmal Veränderung und wir in den Neuen Bundesländern haben dies in besonderen Maße erfahren. Sehr viele Menschen auf eine drastische Art und Weise, die mit der Umsiedlung Heuersdorfs weiß Gott nicht zu vergleichen ist.
Lieber Herr Sachweh, nun noch eine Ergänzungen zu Ihrer Person. Ich kann mich nicht entsinnen, dass hier gegen die Hetzer massiv vorgegangen worden wäre, das Board spricht eine andere Sprache! Es soll ja noch Politiker und Bundestagsabgeordnete wie Frau Monika Lasar und Peter Hettlich geben, die nicht in Aufsichtsräten oder auf der Gehaltsliste von Großunter- nehmen stehen und damit vermutlich eher ihrem Gewissen folgen können! Sie werden voraussichtlich auf Platz 1 und 2 der sächsischen Wahlliste von BÜNDNIS90/DIEGRÜNEN kandidieren! Da Sie ja ein Freund der Statistik sind, werden Sie sicherlich auch über die Statistik der Stasi verfügen, wo nach der Zwangsumsiedelung z. B. von Magdeborn sich meist ältere Bürger das Leben genommen haben, weil sie mit der neuen Lebensweise nicht zu recht gekommen sind oder dadurch depressiv erkrank sind und vielleicht dadurch eher gestorben sind! Wenn Sie natürlich auch dazu gehören sollten den Tod von Bürgern billigend in kauf zu nehmen, kann sich jeder Bürger selbst ein Urteil über Ihre charakterlichen Eigenschaften bilden! Sie werden natürlich alles bestreiten, aber die Realität sieht anders aus und die bereits umgesiedelten werden Ihnen auch nicht immer die Wahrheit sagen und ob sie in ihrem neuen Heim glücklich sind, wird sich bei vielen erst später herausstellen, aber das mal nur am Rande!
Liebe Heuersdorf Gegner! Wenn andere Leute über mein Eigentum entscheiden, dann ist das eine Enteignung zwar mit Geldentschädigung, aber das Eigentum besteht doch nicht nur aus Geld, sondern auch aus ideellen Werten! Also werden meine ideelen Werte gestohlen!!! Nun behaupten alle die Kohle wird unter Heuersdorf unbedingt gebraucht, wieso wurde dann noch NIE in Heuersdorf gebohrt??? Wermutlich ist es für die MIBRAG auch unwichtig, wie viel Kohle dort liegt, das Problem liegt nach meiner Meinung in der Tagebautechnologie! Die Anpassung der Umfahrung bring vermutlich höhere Kosten als die Entsorgung einens Dorfes mit Baudenkmälern! Sollte nicht mal Heuersdorf 1:1 umgesetzt werden, war wohl zu teuer? Ein Paar Häuschen auf einer sich setzenden Kippe tut es ja auch! Nun erklären Sie mal einem Bürger, warum dann sein Haus weggebaggert werden muss? Es gab und gibt so viele stillgelegte Tagebaue, wo noch Kohle liegt, ohne dass Häuser darauf stehen! Also ist die Kohlegewinnung von wirtschaftlichen Bedingungen geprägt und nicht von der notwendigen Förderung!!! Die Weltmarktpreis für Energie sind so stark gestiegen, für Braunkohle im eigenen Land dürfte das kaum zutreffen, und nun soll mir einer mal erklären, wieso dann eine Umfahrung nicht vertretbar ist? Nun warte ich auf sachliche Argumente??? Ich glaube, da kann ich aber lange warten!
Herr Sachweh, ich bitte Sie um folgende Angaben. Wie viele Stellen werden bei der MIBRAG abgebaut, wenn Heuersdorf bergbaulich umfahren wird? Ist dadurch mit der Insolvenz des Unternehmens zu rechnen? Bleibt das Kraftwerk Lippendorf weiter in Betrieb?
Sehr geehrter Herr Weis, es wundert mich sehr, wenn gerade sie in diesem Kontext von Hetze schreiben: "Wer anderen sein Eigentum um selbst wirtschaftliche Vorteile stehlen will ..." . Wer sich einmal den im Internet veröffentlichten Entschädigungsvertrag durchliest, wird schnell merken, dass von "stehlen" keine Rede sein kann: http://www.mibrag.de/umsiedlung/heuersdorfvertrag.pdf Wenn schon von Hetze die Rede ist, vergessen sie bitte nicht zu erwähnen, dass die Bundestagsabgeordnete Frau Laszar falsch informiert wurde, so dass diese sich folgendermaßen äußert: "..... reiht sich nahtlos ein in Versuche der Mibrag, Heuersdorfer Bürger zu bedrohen und regelrecht aus dem Dorf zu mobben. ". Sie interessieren sich für die Beschäftigungsverhältnisse der Gästebuchautoren und ich interessiere mich für eine Statistik, die aufführt, welche nicht umsiedlungswilligen Bürger seit wann in Heuersdorf wohnen. Weiterhin interessiert mich, welche der Gästebuchautoren, die die Antiumsiedlungskampgne betreiben,eigentlich selbst in Heuersdorf wohnen. Übrigens hat sich der Ort Kursdorf am Flughafen Leipzig-Halle entschlossen umzusiedeln : ""Wir wollen nicht die sein, die eine Investition verhindern", beschreibt (der Kursdorfer) Ortsvorsteher Thomas Knauf." (MZ)
Liebe Gegner von Heuersdorf! Hier wird Hetze betrieben ohne Ende, die Beiträge sind meistens namenlos, also feige sich zu erkennen zu geben! Weiterhin sollten diese Leute mal ihre Berufe und wo sie beschäftigt sind angeben, aber Fehlanzeige, damit man nicht ihre wirtschaftlichen Interessen erkennen kann! Wer anderen sein Eigentum um selbst wirtschaftliche Vorteile stehlen will und dann noch behauptet, es ist unbedingt erforderlich, betreibt Volksverdummung!!! 10.06.2005 E.ON plant 1.000 MW Windpark Offshore E.ON macht Wind (10. Juni 2005) Zusammen mit Shell und der britisch-dänischen Core plant E.ON Ist doch toll, die Wirtschaft macht GRÜNE POLITK, da kann sie doch nicht so schlecht sein!!! Das war nur ein Beispiel! Ich habe weder Vorteile, wenn Heuersdorf stehen bleibt, noch wenn es weg kommt! Je mehr ihr hetzt, um so unglaubwürdiger werdet ihr!!!
So einen Wahnsinn kann es nur in Deutschland geben, daß der Erhaltung eines Kuhkaffes ein höherer Stellenwert eingräumt wird als der Deckung des Energiebedarfes. Wenn das Ganze dann noch unter dem Deckmäntelchen der ökologischen Energiegewinnung daherkommt, wird einem gleich ganz übel. Mein Vorschlag: Das ganze Dorf vom öffentliches Stromnetz abklemmen und eine ökologisch korrekte Windmühle aufstellen, das wird sicher unterhaltsam. Aber wahrscheinlich versucht man dann den Strom mit Säcken ins Dorf zu tragen, das liegt ja nahe bei diesem Schildbürgerstreich.
Parole: Heuersdorf wie lange noch ! heuersdorf liegt ja schon am Tagebaurand gehört quasi schon zum tagebau dazu . deshalb begreiffe ich die menschen dort überhaupt nicht bei denn Lärm kann mann doch nicht dort wohnen bleiben. von geld wollen wir nicht reden das sie bekommen würden.
Braunkohle ist einer der wichtigsten Bodenschätze ,er wird für viele Produkte gebraucht! schon die Germanen benötigten die kohle für alles mögliche. also passt bloss auf das ihr nicht daran erstickt!!!
Ein bedeutendes Problem mit der Braunkohlenverstromung besteht darin, dass sie nach der Inbetriebnahme von Tagebau und Kraftwerk keine Beschäftigungsdynamik mehr entwickelt. Die Negativfolgen sind aber von langer Dauer. Der Leipziger Südraum verzeichnet Rekordzahlen bei der Arbeitslosigkeit mit einer derzeitigen Quote von rund 26%. Landrätin Petra Köpping wies kürzlich auf den Umstand hin, dass die Braunkohle den Bau einer Autobahn verhindert hätte (LVZ 19.05.2005). Die unzureichende Zahl von Firmenneugründungen wird zudem auf ein "großes Manko beim intellektuellen Potential" zurückgeführt (LVZ 05.01.2005). Ihr Erster Beigeordneter Wolfgang Klinger gesteht ein, dass sich die Regionalpolitiker "im eigenen Saft mühen und die Signale von Außen nicht so gut kennen" (LVZ 08. April 2005). Ihre kümmerliche Erfolgsbilanz zählt zu den besten Argumenten für eine vorfristige Beendigung der Braunkohlenverstromung. Denn die Verarmung von Regionen durch den Abbau von Bodenschätzen ist ein weltweit dokumentiertes Phänomen. Es nutzt dabei herzlich wenig, Gewerbegebiete für potentielle Investoren bereitzustellen, wenn sie keinesfalls zu kommen beabsichtigen. Das kaum vorhandene "intellektuelle Potential" an den hiesigen Zeitungskiosken lässt sie durchaus erahnen, was hier aus ihren Kindern werden könnte. Ich bedauere die Sturheit und den Zynismus meiner amerikanischen Landsleute, die solche Umstände verhehlen. Die demokratisch legitimierten Entscheidungen zu Heuersdorf sind dementsprechend auf ein selektives und damit verzerrtes Verhältnis zur Wahrheit zurückzuführen, was die Demokratie selbst schwächen muss. Die ausländischen Unternehmen sind übrigens vor allem deswegen nach Ostdeutschland gekommen, weil zahlreiche Konzerne in den alten Bundesländern keine angemessene Notwendigkeit zur vereinigungsbedingten Lastenverteilung sahen. Rheinbraun hat beispielsweise eine Übernahme der Braunkohlenförderung in Mitteldeutschland strikt abgelehnt. Das Kraftwerk Lippendorf wurde auch sehr widerwillig errichtet (www.heuersdorf.de/Veag941g.gif). Dass die ausländischen Energiekonzerne inzwischen die durch überhöhte Strompreise gemachten Gewinne in ihre Heimatländer abführen, bestätigt sehr wohl eine grenzenlose marktwirtschaftliche Freiheit. Doch Ostdeutschland rückt dadurch noch weiter vom Ziel einer Kreislaufwirtschaft ab. Die Befürworter der Braunkohle verteidigen die Zerstörung von Siedlungsräumen und die Verdrängung einer anderweitigen Energiegewinnung mit dem Argument der langfristigen Kalkulierbarkeit. Normalerweise dürften deshalb die Strompreise in Sachsen kaum steigen, da hier 85% der Elektroenergie aus der Braunkohle kommt. Weil aber statt dessen der gleiche Preis wie für Strom aus Importsteinkohle verlangt wird, wäre es unter dem Strich ein Gewinn, auf den Abbau der heimischen Ressourcen gänzlich zu verzichten. Vattenfall plant nun, den größten Windpark Nordeuropas zu errichten. Der ökologische Umbau der schwedischen Stromwirtschaft soll hauptsächlich aus der Abbaggerung deutscher Landschaften und Dörfer finanziert werden. Viele halten diese fragwürdige Entwicklung offenbar für unabwendbar und schweigen deshalb darüber. Wie in dem Märchen "Der Rattenfänger von Hameln" werden sie vielleicht erst dann ihren Fehler merken, nachdem ihre Kinder bereits ausgewandert sind.
Heuersdorf Oh Heuersdorf nach Breunsdorf kommt euersdorf!!!
Tolle Webseite, gefällt mir gut. Kompliment, kann ich nur weiter empfehlen. Eugen
Hallo Forumsleser, ein Freund antwortete spontan folgendes zum Eintrag vom 30. Mai 05 um 23:53:11. - - Mit dieser Rundmail wurde vielleicht das wichtigste Thema unserers Zeitalters, allerdings ein äusserst heikles, angesprochen! Ich danke dir sehr dafür! Die naheliegende Frage ist: Wie sollen ich und du und ihr damit umgehen? Wie gewinnen wir mehr Klarheit? Ich lese zur Zeit ein sehr interessantes Buch zum Thema, das eindeutig nicht aus der rechten Ecke kommt, sondern konsequent den Standpunkt der Liebe einnimmt, in einer Klarheit und Präzision die atemberaubend sind (Armin Risi, Machtwechsel auf der Erde, Govinda-Verlag). Ich befasse mich schon länger mit einigen der in der "Info" angeschnittenen Fragen und möchte euch an ein paar meiner Schlußfolgerungen teilhaben lassen. Aus der rechten Ecke kommen zur Zeit viele solcher Artikel, viele davon sind voller Lügen, Hass und Schmutz (wie auch der hier mitgeteilte). Andererseits ist für mich klar: eine Information wird nicht AUTOMATISCH dadurch nichtig, weil sie "aus der falschen Ecke" kommt und durch Hass und Schmutz entstellt ist. Ich halte mich an die biblische Regel: Prüfet alles und das Gute behaltet! Seid kritisch und behaltet einen klaren Kopf! Vertraut eurer Intuition und habt keine Angst! Angst ist der schlechteste Ratgeber! Ich bin zutiefst davon überzeugt, daß auf der Erde finstere Mächte am Wirken sind, aber vor allem ist das Licht da! Die Kunst ist, das Eine vom Anderen zu unterscheiden, im wahrsten Sinne des Wortes zu diskriminieren! Das entscheidende Kriterium ist: Liebe oder Nichtliebe, Licht oder Finsternis? Ja, es gibt Logen und weltumspannende Verschwörungen, in einem Ausmaß, das wir uns kaum vorstellen können. Sie möchten die Weltherrschaft erringen und haben dies zu einem großen Teil schon getan. Und sehr viele, deren Gesichter wir jeden Tag im Fernsehen sehen und deren Botschaften wir hören, sind daran beteiligt, viele sogar bei vollem Bewusstsein, da sollte man sich keine Illusionen machen. Aber sie brauchen für ihr Treiben unsere Mitwirkung und um diese zu erringen, versuchen sie vor allem, Verwirrung zu stiften und Angst zu verbreiten! Angst macht abhängig (von vermeintlichen Heilsbotschaften) und manipulierbar. Ebenso sicher ist (für mich), daß ein Großteil derjenigen, die uns solche "Botschaften", wie die in deiner Mail, Dietmar, zukommen lassen, selbst Mitglieder der Logen sind. Prüft selbst: Ist der wahre Inhalt einer Botschaft vielleicht gerade das Gegenteil des vorgeblichen? Die grösste Kunst der satanischen Kräfte ist ihre Verstellungskunst! Vergesst das nie und bleibt kritisch. In Goethes Faust steht schön beschrieben, was das bedeutet. Vertraut auf die Kraft der Liebe und des Lichts und hört auf zu kämpfen! Egal, ob für oder gegen etwas! Das Falscheste wäre, das Schattenreich bekämpfen zu wollen, die dunklen Kräfte lieben es, bekämpft zu werden, das ernährt sie und macht sie stark! Und vergesst nicht: Sie brauchen für ihr Treiben unser (unbewusstes?) Einverständnis, unsere Mitwirkung, unsere Korruption, unseren Kampf, unsere Angst. Verweigert euch! Wenn wir rein sind, kann uns kein Unheil geschehen! Das hört sich erstmal naiv und vielleicht albern an. Die wahre Tiefe erschliesst sich nicht beim ersten flüchtigen Hinsehen. Für alle, die wie ich mehr Klarheit suchen, noch die Empfehlung für 2 Bücher und eine Webseite, die mich tief beeindruckt haben: Anne und Daniel Meurois-Givaudan: Essener Erinnerungen, Hugendubel Elisabeth Haich: Einweihung, Drei-Eichen-Verlag www.puramaryam.de (ein phantastisches Lexikon der Lichtarbeit) Nochmals: Habt keine Angst! (Aber "bekämpft" sie nicht, sondern überwindet sie durch die Kraft eures Geistes.) Und lasst euch nicht verwirren! - - Zum Schluß noch was Technisches: Klickt NIEMALS auf die Links, die in den Nazi-Botschaften als "Information" angeboten werden! Vieles spricht dafür, daß von diesen Pages aus Trojaner und Würmer auf eure Rechner geladen werden, die der Verbreitung von Nazi-Spammail dienen! Zieht Erkundigungen über die Seriosität einer Seite ein, BEVOR ihr sie besucht! Wenn unbedingt nötig, besucht dubiose Seiten nur von besonders geschützten Rechnern aus, oder notfalls von solchen aus, die "Standalone" sind, also an keinem LAN hängen, und deren Festplatten anschließend am Besten komplett formatiert werden. Benutzt zur Wiederherstellung eurer Systeme Spiegelungsprogramme wie Norton-Ghost o.ä., das geht schnell und ist einfach und sicher. Schützt eure Rechner und eure Seelen vor dem Schmutz! - - Wenn wir ein reines Herz und einen klaren Kopf haben, können die Kräfte der Finsternis keine Macht über uns gewinnen! - Und Dietmar: Bleib fröhlich! - In Liebe, Reinhard
Herr Michel, eigentlich sind sie mir immer durch eine sachliche Diskussion aufgefallen. In letzter Zeit fallen allerdings populistische Äußerungen von ihrer Seite, die ich nicht unwidersprochen hinnehmen möchte. Es verwundert mich schon sehr, dass gerade sie als Ausländer eine fremdenfeindliche Stimmung gegen ausländische Investoren erzeugen wollen. Die Welt ist nun mal immer offener und globaler geworden. Immer mehr Schranken fallen. Hätten ausländische Investoren nicht in Ostdeutschland investiert, wäre hier eine noch viel größere wirtschaftliche Einöde, als sie ohnehin schon ist. Geradezu unverständlich ist die Behauptung, dass die Braunkohlegewinnung potentielle Investoren abschrecken würde. Im Raum Halle-Leipzig stehen riesige erschlossenen Gewerbegebiete für diese potentiellen Investoren seit Jahren bereit. Vielleicht lassen sich Investoren auch durch immer neue Proteste und trickreiche Klagen abschrecken und gehen lieber nach Osteuropa, wo man sie mit Kusshand nimmt? Die kühnen Pläne von einer globalen Verteilung regenerativer Energien sind ja gut und schön, aber ihre Realisierung dürfte in der Zukunft liegen und nicht die Beschäftigungsprobleme lösen, die heute und hier anstehen und sofortiger Lösung bedürfen.
Nach der derzeitigen Bergbauplanung soll die Braunkohle im Leipziger Südraum lediglich über weitere 35 Jahre gefördert werden. Es wird der regionalen Wirtschaft nichts einbringen, wenn anschließend bei Staßfurt, Cottbus oder in Mecklenburg neue Tagebaue aufgeschlossen werden. Es ist allerdings nicht auszuschließen, dass auch weitere Ortschaften in der Region abgebaggert werden könnten, sollten sie bis dahin wegen des Bevölkerungsschwunds keine selbsttragende Wirtschaft und keinen ausgeglichenen kommunalen Haushalt erreicht haben. Der Bergbau trägt entscheidend zu dieser Entwicklung bei - und das unabhängig von der Heuersdorf-Problematik - da potentielle Investoren bessere Bedingungen an anderen Standorten vorfinden. Die Arbeitsagentur Borna verzeichnet die höchste Arbeitslosenquote in Westsachsen. Welches Unternehmen soll sich hier ansiedeln und den Kindern seiner Angestellten zumuten, eine positive Lebensperspektive im Abwanderungssog der regionalen Jugendlichen zu entwickeln? Kaum wäre eine neue Firma etabliert, könnte sie auch damit rechnen, von den finanziell Not leidenden Kommunen um Unterstützung gebeten zu werden. Die Braunkohlenutzung ist und bleibt eine Substanzwirtschaft. Möge sich eine reichhaltige natürliche Vielfalt um die Restlöcher etablieren, wird man die ökonomischen Verluste allenfalls nach Jahrzehnten begleichen können. Ein Naherholungsgebiet zieht keine Übernachtungsgäste und nur punktuell Gaststättenbesucher an. Wenn es irgendeine Aussicht auf wirtschaftliche Erholung gäbe, müssten die Immobilienpreise schon aus Spekulationsgründen anziehen. Statt dessen räumt das Landratsamt ein, sich "im eigenen Saft" zu mühen und "die Signale von Außen nicht so gut" zu kennen. Sie hierzu Heuersdorf Aktuell Nr. 168. Wenn es übrigens stimmen würde, dass alle Energie "bedarfsorientiert und zuverlässig in der Nähe der Verbraucher möglichst günstig produziert werden" soll, müssten die deutschen Autofahrer nach Saudiarabien umziehen. In diesem Jahrhundert wird es sich vielmehr als zivilisatorische Aufgabe ersten Ranges ergeben, die erforderlichen "Energieträger mit hoher Energiedichte" an solargestützten Produktionsschwerpunkten beispielsweise in der Saharawüste zu erzeugen und weltweit zu verteilen. Im Verhältnis zu den hierfür erforderlichen Energiemengen dürfte die Abbaggerung weiter Teile Ostdeutschlands nur eine unbedeutende Nebenrolle spielen, allerdings auf Kosten von Innovationskraft und von weiteren Kulturgütern, so wie letzteres in Heuersdorf droht. Die Energiepreisentwicklung wird zwar auch Techniken zur Verbrauchsminimierung voranbringen. Doch die hohen Gewinne von Vattenfall, die aus dem hiesigen Wirtschaftsbereich nach Schweden abfließen, verdeutlicht augenfällig, dass die politischen Entscheidungsträger die makroökonomische Dimension der Braunkohlenwirtschaft entweder nicht sehen oder zumindest nicht thematisieren möchten. Warum müssen beispielsweise die Strompreise überhaupt anziehen, wenn die Braunkohle "langfristig kalkulierbar" sei? Es ist dabei ein Aberwitz, dass die hohen Gewinne aus der CO2-belasteten Braunkohlenverstromung nunmehr in Schweden gemäß Regierungserlass in den Bau von Windturbinen investiert werden sollen.
die braunkohle hat zukunft unter heuersdorf ,ihr werde ja noch sehen. aber macht euch nicht s drauß. es müssen alle opfer bringen, für die zukunft unseres landes . oder ist euch unser aller heimatstaat in denn ihr geboren etwa egal ?
Bomben über Heuersdorf!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Endlich weg mit dem scheiß Kaff!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
@Dietmar Fröhlich, Potentiale gibt es genug. Auch unser Erdinneres bietet aufgrund des radioaktiven Zerfalls genug Energie, um alle Energieprobleme der Welt zu lösen. Mit dem Potential der Sonne ist es das Gleiche wie mit dem Potentil der Windkraft, der Erdwärme oder den Methanvorkommen auf Titan. Potentiale alleine nützen nichts. Die Energie muss bedarfsorientiert und zuverlässig in der Nähe der Verbraucher möglichst günstig produziert werden können. Hierzu bedarf es eines Energieträgers mit hoher Energiedichte. Alles andere sind Träumereien, die zum einen an physikalischen Gesetzmäßigkeiten, an technischen Möglichkeiten oder an der Finanzierbarkeit scheitern. National ist an eine Umsetzung ohnehin nicht zu denken. Jedes Land, das in dieser Hinsicht einen Vorstoß wegt, wird sich ganz schnell ins wirtschaftliche Abseits manövrieren.
Hallo lieber Heuersdorfer, ich bin begeistert von dieser sehr informativen Seite. Heuersdorf scheint ja nun zu überleben - eingebunden in das "Neuseenland", wenn man die schicke Postkarte studiert, wo Heuersdorf mit seiner einmaligen Kirche neben anderen Städten und Dörfern (Böhlen, Deutzen,...) seinen festen Platz gefunden hat. Das ist ja auch ein geschichtsträchtiges Stück Leipziger Land. Freut mich!!!
Hallo Szenekenner, Sie kennen die Szene aber nicht gut. Die Sonne liefert täglich 40.000 mal so viel Energie auf die Erde wie die Menschheit verbrauchen kann. Weltweit und kontinuierlich. Die Kohle abzubauen wird immer teurer und uneffektiver. - D.Fr.
@Klaus Lindemann, Leipzig nicht gerade aber googeln Sie mal, da werden Sie bestimmt genug Informationen diesbezüglich finden (z.B. Moskauer Becken, etc.) Braunkohle ist nach U 238 der Energiträger mit der längsten Verfügbarkeit.
@Olaf Maruhn, Ihre Aussage bzgl. der Potentiale der Windenergie hat mit meiner Aussage nichts zu tun. Zu Ihrer angeführten Studie, darüber wurde schon des öfteren gelacht. Die Potentiale sind ebenso wenig nutzbar, wie die Potentiale von Blitzen, die ebenfalls enorme Energiemengen frei setzen. Die Nutzung ist ebenso unerreichbar wie die riesigen Methanmengen auf dem Saturnmond Titan. Windenergie lässt sich nur in einem engen Windgeschwindigkeitsfenster nutzen. Dabei ist zuviel Wind noch schädlicher als zu wenig Wind, auch wenn hohe Windgeschwindigkeiten große Energiepotentiale vorgaukeln.
Herr Maruhn, sie haben vergessen einen Absatz aus dem Artikel zu zitieren: "Um die theoretisch erzeugbare Energie tatsächlich produzieren zu können, müssten freilich Millionen von Turbinen errichtet werden - eine große Lärmquelle und Gefahr für Vögel, wie die Forscher einräumen. Zudem müssten für den Fall der Flaute immer alternative Energiequellen bereitgehalten werden."
Szenekenner: Wo soll denn die Kohle liegen, die angeblich noch 500 Jahre gefördert werden kann? Unter Leipzig? hahaha Irgendwann ist Sense...oder???
Vielleicht sollte in Erinnerung gerufen werden, daß die Restlöcher nicht entstanden sind, um Naturschutz und Tourismus im „Freizeitland“ Deutschland zu fördern. Vielmehr sind sie eine unter (auch) finanziellen (sprich steuerlichen) Gesichtspunkten bewertete Möglichkeit zur Nachnutzung. Die Löcher hätten auch wieder zugeschüttet und die vorherige Landschaft wiederhergestellt werden können. Was wohl als finanziell nicht machbar angesehen wurde. Nein, die Löcher sind entstanden, weil die Braunkohle (vermeintlich) zur Kriegsführung und Energieerzeugung benötigt wurde. Nachfolgend im Wortlaut ein Artikel aus „Die Welt“ vom 19.05.2005. Als Blatt der Springer-Presse ökologisch-fundamentalistischer Tendenzen und Werbung höchst unverdächtig. Und zum Nachdenken: Der Siemens-Chef Ostdeutschland hat erklärt, daß er einerseits das ingenieurtechnische Wissen in Deutschland schätze, allerdings auch erwarte, daß dies Probleme gelöst werden – und nicht beschrieben…. (LVZ vor ca. 3 – 4 Wochen) „Windkraft mit großem Potential Angebot an Windenergie 40fach größer als globaler Bedarf - Neue Studie New York - Bei einer effektiveren Ausbeute würde die Windkraft leicht ausreichen, um den weltweiten Bedarf an elektrischer Energie zu decken. Das geht aus einer Analyse von Windmessungen hervor. Dazu griffen die Forscher um Cristina Archer und Mark Jacobson von der Stanford University in Kalifornien auf bodennahe Windmessungen an etwa 8000 Orten rund um den Globus zurück. Mit einem neuen mathematischen Verfahren errechneten sie daraus die Windgeschwindigkeiten in 80 Meter Höhe - dort, wo sich üblicherweise Windrotoren drehen. Zur besseren Nutzung des Windpotentials haben die Umweltingenieure dann eine globale Karte erstellt, in der die Windgeschwindigkeiten zusammengetragen sind. Die Karte erscheint im "Journal of Geophysical Research - Atmospheres". Als wirtschaftlich lukrativ gelten Winde, die mit wenigstens 6,9 Meter pro Sekunde wehen, also mit Windstärke 3. Üblich sind solche Winde beispielsweise an der Südspitze Südamerikas, der australischen Insel Tasmanien und an den Großen Seen im Norden der USA. Aber auch an zahlreichen Orten Europas herrschen günstige Verhältnisse, die den Aufbau von Windparks nahelegen. So verzeichnet die jetzt vorgelegte Karte vor allem in weiten Teilen Großbritanniens hohe Windgeschwindigkeiten, aber auch an der französischen Atlantik- und der deutschen Nordseeküste, in Dänemark und Südschweden sowie auf Korsika und Sardinien. Diese Winde müßten gezielter ausgebeutet werden als bislang, schreiben die Forscher in dem Fachmagazin der US-amerikanischen Geophysikalischen Union. "Das wichtigste Ergebnis unserer Studie ist, daß das Potential für preisgünstige Windenergie größer ist, als wir bisher angenommen hatten", sagt Archer. Die Autoren kalkulieren, daß die Orte mit fast durchgehenden Klasse-3-Winden eine Leistung von etwa 72 Terawatt erzeugen. Selbst wenn nur ein Bruchteil dieser Windkraft eingefangen und wirtschaftlich genutzt werden könnte, müßte er den weltweiten Leistungsbedarf problemlos decken; das waren im Jahr 2000 1,6 bis 1,8 Terawatt, schreiben die Autoren. Ein Terawatt entspricht einer Billion Watt, eine Leistungsmenge, für deren Produktion etwa 500 Atomkraftwerke oder Tausende von Kohlekraftwerken benötigt werden. dpa Artikel erschienen am Do, 19. Mai 200“ Olaf Maruhn
Es ist wirlich toll, wie die Braunkohlegewinnung zu einer interessanten Seenlandschaft im Süden von Halle und Leipzig geführt hat. Es ist eine wunderbare Naturlandschaft für Menschen u n d für Tiere entstanden. Die Bergbaufolgelandschaft Geiseltal im Kreis Merseburg-Querfurt ist am vergangenen Freitag von Umweltministerin Petra Wernicke zum Naturschutzgebiet erklärt worden. "Das gesamte Geiseltal sei ein überregional bedeutsamer Lebensraum für Vögel. Von herausragender Bedeutung seien Brutvorkommen von Uhu, Bienenfresser, Raubwürger und Blaukehlchen, sagte Wernicke. Das Geiseltal habe bereits jetzt internationale Bedeutung als Rast- und Überwinterungsgebiet für Zugvögel, insbesondere für Wildgänse. In dem 1156 Hektar großen Naturschutzgebiet kommen auch gefährdete Wildbienenarten vor sowie Pflanzenarten wie Acker-Spatzenzunge und Stumpfkantige Hundsrauke, die in Sachsen-Anhalt als ausgestorben galten."
Sehr geehrter Herr Fröhlich, in Ihrer Ausführung hat sich ein Fehler eingeschlichen. Braunkohle gibt es noch für mindestens 300 bis 400 wahrscheinlich aber mehr als 500 Jahre. Zudem sollte erwänt werden, dass der Tagebau die Landschaft temporär in Anspruch nimmt und dass die Landschaft nach der Rekultivierung in der Regel erheblich aufgewertet wird. Nicht umsonst existieren bzw. entwickeln sich in den Bergbaufolgelandschaften einzigartige Naturschutzgebiete. Des Weiteren werden diese Gebiete auch zur Naherholung dankend angenommen.
Hallo Tobias Adam, es ist in jedem Falle begrüßenswert, daß sich auch die nächste Generation darüber Gedanken macht, was ist und was wird. Erfahrungsgemäß wird dem Braunkohleabbau ALLES geopfert. So soll es auch in Heuersdorf werden. Im benachbarten Breunsdorf, einem ehemaligen Straßendorf mit ca. 30 oder mehr Einzelhöfen, meist Dreiseit- oder Vierseithöfe, haben zuletzt nach dem Plattmachen aller Höfe und der Kirche noch die Archäologen gesucht. Und freilich viel gefunden, denn es ist ein bald tausend Jahre altes Siedlungsgebiet. Heuersdorf hat ebenfalls ca. 40 eingetragene Einzeldenkmale. Die Emmaus-Kirche von 1297 ist vielleicht die älteste Wehrkirche in ganz Sachsen. Neben Lacoma, einem alten Dorf direkt am Stadtrand von Cottbus (Niederlausitz), gibt es zahlreiche Teiche, die alle wertvolle Feuchtbiotope und Naturschutzgebiete sind. Auch dort rückt der Tagebau immer näher... Durch die enorme Absenkung des Grundwasserspiegels werden die Biotope eines Tages einfach austrocknen. Diese Dinge alle zusammen, Denkmalschutz und Naturschutz, zählen dann nicht mehr. Es wird alles der Braunkohle geopfert, die einfach nur zur Stromerzeugung in einem benachbarten Kraftwerk verheizt wird. Der Tagebau könnte auch die Dörfer umfahren. Dann wäre die Nutzungsdauer des Kraftwerks vielleicht 6 oder 10 Monate verkürzt. Aber aus "wirtschaftlichen Gründen" wird auf die Siedlungsräume keine Rücksicht genommen. Per Gesetz werden die betroffenen Bewohner quasi entmündigt und müssen umziehen. Sie erhalten eine "angemessene Entschädigung", verlieren aber Ihre Heimat und Kultur. In einer Tagebau-Folgelandschaft ist jede Geschichte ausgelöscht. Wir aber wissen alle: Das Ende des Kohlezeitalters ist längst angebrochen. In 30 oder 40 Jahren gibt es überhaupt keine Braunkohle mehr. (Beim Öl sollen es vielleicht noch 50 Jahre sein.) Schon jetzt muß ganz intensiv nach Alternativen in der Energieversorgung gesucht werden. Doch diese Alternativen gibt es auch inzwischen, sie müssen nur gefordert, gefördert und stärker eingesetzt werden. Bitte helft als Schüler mit, daß möglichst schnell ein Umdenken in der Energiepolitik kommt. Dann können auch die Denkmale und Naturschutzgebiete in den Braunkohleregionen erhalten bleiben. Drängende Notwendigkeiten, sie zu zerstören gibt es heute nicht mehr. Aber genau das will man uns von Wirtschaft und Politik massiv einreden, daß der Tagebau das allerwichtigste für unseren Fortschritt ist. Die Mibrag (Heuersdorf) ist übrigens meistens in amerikanischer Hand. Vattenfall (Lacoma) ist ein schwedischer Konzern. Viele Grüße nach Wiehl Dietmar Fröhlich
Hallo liebe Leute!Ich bin Schüler des Gymnasiums in Wiehl und würde gerne für meinen Erdkundeunterricht in der Stufe 11 wissen was passiert wenn auf den Umsiedlungsgebieten Häuser stehen die unter Denkmalschutz stehen oder Naturschutzgebiete usw!Es wär super nett wenn sie mir eine E-mail schreiben könnten, da ich nicht oft die Möglichkeit habe dieses Forum zu besuchen! Danke und und ich hoffe auf Unterstpützung Grüße eure Wednesday
also, erstmal vielen dank für ihre bewerbung, aber um ehrlich zu sein, entspicht die gestaltung ihrer homepage nicht direkt dem anspruch im wettbewerb der transmediale. wir wünschen ihnen jedoch weiterhin viel erfolg bei ihren hoch zu schätzenden bemühungen. mfg, a.b. (festival director)
Wir finden Ihre Website sehr ansprechend und wünschen viel Erfolg. Zu dem möchten wir Sie und Ihre Gäste gerne zu einem Besuch auf unserer Site einladen. Warum trinkt die Blondine die Milch direkt im Supermarkt aus? Weil auf der Packung steht: "Hier öffnen für Rechtschreibfehler haftet meine Deutschlehrerin!!! http://www.dankeweb.de.tt
Sehr geehrte Damen und Herren, bitte geben Sie Ihrer Internetseite eine angenehmere Anmutung. Es ist sehr schwer, vor allem für ältere Menschen, sich in diesem Farb- und Bildwirrwarr zurecht zu finden. Zudem ist die Bemühung übetrieben, dass man von Deutzen bequem zu Ihnen findet. Als Bahnfahrer stand ich da ganz schön dumm herum. Ich brauchte länger als 20 Minuten, um Ihren Ort zu Fuß zu erreichen. Im übrigen kapiere ich ihre Kämpferei nicht. Ihr Kaff ist ein Kaff, wie es viele Käffer in vielen Niemandsländern gibt. Aber warum man gerade an dem geographischen Flecken wie "Heuersdorf" klebt, das kapiere ich beim besten Willen nicht. Ziehen Sie der Mibrag doch das Geld für einen Wiederaufbau an anderer Stelle aus dem Kreuz. Deutzen ist doch schon der Abgrund. Suchen Sie sich die infrastrukturelle Nähe zu wirklich interessanten Regionen. Je nun, ich habe keinen wirklichen Gewinn aus dem Besuch Ihrer Gemeinde ziehen können. Tut mir leid. Viele Grüße Ihr Paffi Nüppel
Viele liebe Grüße und alles Gute für Euch! Über einen Gegenbesuch von Euch würde ich mich sehr freuen. Besucht doch mal die Homepage über das ehemalige Peres unter www.weggebaggert.de denn wir sind ja fast Nachbarn;-)
Pack lieber eure sieben Sachen,als so duselig herumzuspinnen!Denn wenn es dann losgeht mit der Völkerwanderung müsst ihr euch beeilen.
Habe einen supergeiles Deutschrock-Song im I-net gefunden. Will ich Euch nicht vorenthalten. www.deraad.de von der Band "Notstand". Der Song "Sie reden" ist saustark. Kann man dort kostenlos herunterladen. Die Hymne für die kommenden Wahlen! Weitermailen!!! Gruß Paulchen
Zitat:"Auch die Natur wirkt intelligent und reagiert dem entsprechend." Selbst der Natur wird es schlecht bei dieser Diskussion! Das wird der einzige Grund sein, warum die Qualität der Kohle abgenommen haben könnte!
Wir alle wissen, daß das Ende des Kohlenzeitalters längst in Sicht ist. Die Qualität eines Produktes verringert sich, weil viele weitsichtige Menschen Heuersdorf erhalten wollen und Alternativen anbieten. (Ich weiß, das ist gegen jede Naturwissenschaft, aber die geistige Ebene wirkt trotzdem. Auch die Natur wirkt intelligent und reagiert dem entsprechend.)
Wieso soll die Kohle an Qualität eingebüßt haben? Sehr komisch!
Hallo Hans, es dauert vielleicht sechs oder zehn Monate, dann wäre die Kohle unter Heuersdorf verheizt. Und was ist dann.?? Außerdem hat die Qualität dieser Kohle unter der Ortslage schon merklich an Qualität eingebüßt. Da möchte ich fast darauf wetten. D.Fr.
nein nein , heuersdorf muss schon weg bei denn Unmengen an Braunkohle die dort liegen wäre es ja dumm wenn deswegen heuersdorf stehen bleiben würde. bloß wegen den paar dazu gezogenen die sich jetzt aufspielen !
Hallo Schorsch, mit Interesse habe ich Ihren Eintrag gelesen. Ich sehe Ihr ernsthaftes Bemühen, Dinge zu hinterfragen. Auch sehe ich, daß es viele Menschen gibt, die nur an sich und an morgen, aber nicht an alle und an übermorgen denken. Die Politik und auch der Mibrag-Konzern wissen, daß das Braunkohlezeitalter dem Ende entgegen geht. Seit zehn Jahren und mehr hätte man Alternativen aufbauen und einführen können. Sowohl in der Energietechnik als auch in der Gesellschaft insgesamt. Doch Alternativen sind nicht gewollt. Oder werden behindert. Es gibt genügend Modelle für gesellschaftliche Veränderungen, z.B. die 30 h-Woche bei vollem Lohnausgleich. Dann käme auch der Geldfluß wieder in Gang. - - Warum soll Heuersdorf vernichtet werden? Genau deshalb, weil von Heuersdorf so viele neue Impulse ausgehen für unser aller Zukunft.! Das Geldvermögen wird täglich mehr auf unserem Erdball. Wo aber ist es denn hin?? Haben Sie (oder viele andere "Arbeitnehmer" etwas davon, außer daß das Sie heimatlos überall hingeschickt werden können.?? Und aus Angst nehmen Sie auch alle diese "Alternativen" an. - Nein, Schorsch.! Kämpfen Sie mit, daß Heuersdorf erhalten bleibt und als innovativer Ort wieder aufgebaut werden kann. - Oder reihen Sie sich vielleicht freiwillig ein in die "moderne Sklavenarmee", denen man als Langzeitarbeitslose noch Fußangeln mit GPS-Sender anlegt (siehe gestrige Nachrichten)?? Merken Sie noch (oder schon) was manche mit uns vorhaben.??? - - - Die Sonne schickt seit Millionen Jahren täglich und auch weiterhin 40.000 mal so viel Energie auf die Erde, wie wir Menschen überhaupt an Energie brauchen. Warum wird diese Energie nicht in Strom umgesetzt? Warum denken wir nicht alle gemeinsam darüber nach wie wir weniger Strom verbrauchen können? Wie und wo wir Energie einsparen können? Ideen und Patente gibt es genug.! Aber sie werden behindert von denen die die Macht haben. Statt dessen wird umweltschädlich die Kohle einfach verfeuert. - - Sind die Tagebaurestlöcher und -halden, auf denen es danach keine Geschichte und kein Gesicht mehr gibt, die Krönung des Fortschritts? (Ich weiß, daß nirgendwo so viele Gelder für Renaturierung ausgegeben werden wie bei uns.) Aber nie wieder kommen diese alten, über Jahrhunderte historisch gewachsenen Orte und Landschaften zurück. Wollen wir unseren Kindern und Enkeln nur Spaßbäder und -"parks" hinterlassen.!? Merken Sie nicht, daß Sie von den Konzernen, die Ihnen weiterhin Arbeit versprechen, mißbraucht werden?? - Bitte denken Sie nach, was Heuersdorf wirklich für unser aller Zukunft bedeutet.! Wenn Heuersdorf weggebaggert wird, dann geht auch unsere ganze Gesellschaft unter. Die Konzerne werden Ihnen (mir auch nicht) von ihren Profiten nichts abgeben. Also denken Sie bitte nach darüber.! Die Konzerne haben langfristig fachlich und finanziell die Möglichkeit, innovative und sozial verträgliche Lösungen anzubieten. Aber sie wollen es nicht. Sie wollen noch mehr Arbeitslose und die Löhne generell drücken. (Doch das ist wieder ein anderes Thema.) - Hallo Schorsch, auf welcher Seite stehen Sie.?? Lassen Sie sich nichts vormachen von scheinheiligen Arbeitgebern. - - - Heuersdorf darf deshalb nicht sterben, weil wir eine völlig neue Gesellschaftsstruktur brauchen. Diese muß rein ökologisch und sozial ausgerichtet sein. Sonst macht die Menschheit irgendwann die Erde kaputt.! Nicht die wenigen Heuersdorfer haben Schuld an unserer jetzigen Gesellschaftsmisere, sondern diejenigen, die dafür bezahlt werden, daß alles so bleibt wie bisher.- Nachdenkliche Grüße, Dietmar Fröhlich
Ich verstehe einfach nicht wo das Problem der Heuersdorfer liegt. Ich kann ja verstehen wenn jemand sein Dorf liebt weil er dort aufgewachsen ist, aber dieser Anteil der Heuersdorfer ist ja gering. Die meisten sind ja erst zugezogen obwohl schon vor der Wende feststand dass das Dorf der Braunkohle weichen muss. Zudem ist Heuersdorf so klein, dass man noch nichtmal sagen kann, dass Einwohner ihre Geschäfte verlieren, weil es dort vieleicht gerade mal einen Bäcker gibt. Es gibt so viele Menschen die Umziehen müssen, weil z.B. ihr Beruf davon abhängt und diese machen doch auch nicht so einen riesen Aufstand! Außerdem kann ich es nur als stupide bezeichnen wenn jemand sich ein neues Haus und eine satte Entschädigung entgehen lässt. Bei einer Umsiedlung kann man ja sogar wählen neben welchen Nachbarn man wohnen möchte und die Menschen aus dem Dorf sieht man ja nach der Umsiedlung auch wieder. Das ist absolut unbegreiflich wie man sich wegen solch einem kleinen Dorf nur so sträuben kann. Es hängen viele Arbeitsplätze der MIBRAG von dem Abbau Heuersdorf ab, und man muss sich auch mal überlegen welch einen Schaden man den vielen MIBRAGianern antut. Auf fast jeden Arbeiter der MIBRAG kommt mindestens ein Kind und eine Frau, man würde also z.B. nicht nur 2000 Arbeitern schaden sondern auch noch 4000 weitern Menschen und da sind die knapp über 100 Einwohner doch ein Witz dagegen, vorallem wenn man bedenkt, dass denen kein Nachteil entsteht. DENKT MAL DRÜBER NACH WIE IHR MIT UNS HART ARBBEITENDEN MITMENSCHEN UMGEHT!!! WIR NEHMEN SOVIEL IN KAUF UM IN UNSEREM LEBEN ÜBER DIE RUNDEN ZU KOMMEN UND IHR HEUERSDORFER SEIT EUCH ZU FEIN FÜR EINE SATTE ENTSCHÄDIGUNG UMZUZIEHEN!!! SCHÄMT EUCH!!!
Hallo, durch Zufall bin ich auf diese tolle Seite gestossen, gefällt mir sehr gut und über einen Gegenbesuch würde ich mich sehr freuen. Ich mache auch Musik momentan nehme ich beim 1.Deutschen Musik-Preis der Presse teil liebe Grüsse von Jenny-J unter: www.jenny-j.de kannst du dich auch in meinem Gästebuch eintragen ich würde Mich sehr freuen
garnicht wird immer zusammengeschrieben! wie auch immer,jedenfalls freue ich mich auf die schöne Braunkohle unter Heuersdorf. ist doch ein grosser Schatz für die Einwohner dort. freut euch doch das ihr so reich seid! vieleicht braucht man euch da noch zum abbau DER Kohle.
Unser sportlicher Micki benötigt auf der Durchreise von Berlin nach München noch eine Übernachtungsmöglichkeit am 2.5.2005 in Zwenkau / Rötha . Wenn Sie also in der Regionen wohnen und eine Übernachtungsmöglichkeit anzubieten hätten, wären wir sehr dankbar, wenn Sie sich mit uns in Verbindung setzen könnten: http://misi-diamant.de/Der-Lauf.html Vielen Dank!
"Szenerkenner" - Entweder bemühen Sie sich um ein anderes Niveau und behandeln Ihre Gesprächspartner gleichwertig oder eine Diskussion findet nicht mehr statt. - Wenn Sie meine Beiträge gelesen haben, wäre Ihnen aufgefallen; daß ich den Bezug zu BBergG und Palnungsrecht nach Ihrem Einwand mit "auch" eingeschränkt habe. Darüber hinaus habe ich den Artikel, in Anführungszeichen gesetzt, kpl. widergegeben. Was sich Ihne, wenn Sihn sorgfältig gelesen hätten, auch aufgefallen wäre. Darüber hinaus habe ich voransgestellt, den Artikel kpl. darzustellen - auch wenn sich verschiedene Leser des Gästebuches langweilen würden. Also nochmals die herzliche Bitte: lesen Sie die Beiträge vollständig. Doch letztlich, was soll das?! - Zu Ihrem letzten Link zur Hockeyschläger-Kurve: Der Autor der Seite stellt dankenswerter Weise voran, daß er ein Kritiker der Auffassung ist, daß der Klimawandel menschgemacht ist. Das vereinfacht den Umgang mit den zur Verfügung gestellten Informationen. Der Autor vertritt die Auffassung, daß die globale Erwärmung (die auch er nicht in Zweifel zieht) ihre Ursache u.a. auch in der Sonnenaktivität, oder dem Vulkanismus haben kann. Oder eben auch in der Möglichkeit menschlichen Einflusses. Sicher ist seiner Meinung nach nur, daß alles unsicher, sprich die Faktenlage zu dünn, die wissenschaftlichen Methoden nicht ausgereift seien. Der Autor bemängelt weiterhin, daß trotz der, seiner Meinung nach, nicht verläßlichen Datenlage politische Entscheidungen getroffen werden (Kyoto-Protokoll). Für mich stellt sich die Frage, ob trotz einer evtl. bestehenden unsicheren Datenlage unsere Umwelt weiter beeinträchtigt werden muß (CO2 ist ja nur ein kleiner Ausschnitt) oder ob nicht die Möglichkeit einer irreversiblen Entwicklung ausreichend ist, zu überlegen, ob so weiter gewurstelt werden kann wie bisher. Oder ob man erst bis zu dem Zeitpunkt, zu dem eine verläßliche Datenlage vorliegt, die Entwicklung aber nicht mehr umkehrbar ist, warten muß. Diese Entscheidung ist eine politische – nicht wissenschaftliche. Olaf Maruhn
"Gar nicht" schreibt man gar nicht zusammen, lieber Szenekenner!!!
@Olaf Maruhn, Ich habe mir wirklich die Mühe gemacht und den kurzen Artikel von Prof. Schulte besorgt. Leider sind Sie dabei mit Ihrem Bluff mächtig aufgefallen. Sie haben ja selber den Artikel vollständig zitiert und wie jeder ersehen kann, ist den Ausführungen von Prof. Schulte nicht ein wort zu entnehmen, dass das BBergG zum Planungsrecht gehört. Wie kommen Sie auf so einen Blödsinn??? Natürlich tangiert das Bergrecht andere Rechtsgebiete, wie viele andere Gesetze auch. Glauben Sie wirklich, dass jedes Verfahren, welches ein Planfeststellungsverfahren, wie im Wasserrecht, BImSch-Recht, Abfallrecht, etc. nach sich zieht, dieses Rechtgebiet dann automatisch dem Planungsrecht zuzuordnen ist? So naiv kann man doch garnicht sein!
Ich denke, daß das zuletzt gesagte nicht einmal im Ansatz eine Lösung sein kann. Man muß nun nicht unbedingt ein Freund der aktuellen grünen und schon garnicht überhaupt ökologischer Politik im Speziellen sein, um eines deutlich zu erkennen: Braunkohle ist vorbei! Es mag sicher sein, daß die MIBRAG mit Arbeitsplätzen argumentiert und das ist ja auch nicht überraschend. Darüber redet ja jeder Deutsche schon im Schlaf! Aber auch jedermann weiß, daß es hier um andere Belange geht, die ebn nicht so sehr im Vordergrund stehen bzw. gestellt werden. Ich habe mir hier die Frage gestellt, was denn nach dem Kohleabbau, dessen Effizienz gerade auch wegen der geringen Versorgungsrate trotz der scheinbar großen Menge infrage steht, mit dem Grund und Boden geschieht. Aus meiner Sicht hat es die Heuersdorfer Gemeinde eher mit einer langfristigen Planung der MIBRAG zu tun. Denn nach dem Abbau gehts doch erst an die Bouletten. Dann kommt der Tourismus im landwirtschaftlich sanierten Gebiet. Kann es sein, daß es bei dem beanspruchten Terrain um landwirtschaftlich gestaltete und dahin staatlich beförderte Gewinnmaximierung geht?
Also wenn ich das hier alles so lese das müssen ja alles Umweltexperten sein die sich hier äußern. höchste Zeit das der ganze Scheiss zu ENDE geht ! UND DAS IM WARSTEN SINNE DES WORTES! WEG DAMIT.
Da ich mich nicht mit fremden Federn schmücke, pflege ich fremdes geistiges Eigentum zu kennzeichnen und setze dies in Anführungszeichen. So auch in dem angeführten Beitrag. Im übrigen gehe ich in die Bibliothek, wenn ich über bestimmte Literatur nicht verfüge. Das kostet Zeit und Geld, mache ich für Heuersdorf aber gerne. Was ich nicht mache ist, anderen zu sagen sie hätten nicht Recht, um dann auf Nachfrage zu erklären, sie mögen sich die Begründung, warum sie nicht Recht hätten, doch selbst suchen. Auf die Gefahr hin, daß die Leser dieses Gästebuches gelangweilt sind der vollständige Beitrag: "NJW 1992, 2686 Bundesberggesetz. Ergänzungsband zum Kommentar mit Erläuterung der neuen Vorschriften. Von Gerhard Boldt und Herbert Weller unter Mitarbeit von Hans-Ulrich von Mäßenhausen. - Berlin, de Gruyter 1992. IX, 244 S., kart. DM 148,-. Professor Dr. Hans Schulte, Karslruhe Das erst seit 1. 1. 1982 geltende Bundesbergesetz hat durch das Änderungsgesetz vom 12. 2. 1990 (in Kraft ab 1. 8. 1990), das die Umweltverträglichkeitsprüfung für bergbauliche Vorhaben einführt, bereits wieder eine einschneidende Änderung erfahren. Durch den Einigungsvertrag (EV) ist außerdem sein gegenständlicher Geltungsbereich im Gebiet der neuen Bundesländer auf alle Bodenschätze ausgeweitet worden, und zwar in einer Weise, die sich gravierend auch auf das dortige Grundeigentum auswirkt. In dieser Situation ist es außerordentlich begrüßenswert, daß die Autoren ihrer 1984 erschienenen, hoch angesehenen Kommentierung jetzt einen Ergänzungsband folgen lassen, der sich der Neuerungen gründlich annimmt. Der Schwerpunkt liegt dabei auf einer kenntnisreichen Besprechung des neuen bergrechtlichen Planfeststellungsverfahrens der §§ 52 IIa bis IIc, 55a bis 57c BBergG. Diese Vorschriften verändern das Genehmigungsverfahren für bergbauliche Vorhaben derart fundamental, daß "eine grundlegende Neubesinnung über die bergrechtliche Betriebsplanzulassung' unverzichtbar ist. Diese leistet der Ergänzungsband in sorgfältiger und kompetenter Weise. Das Ziel des Änderungsgesetzes, nämlich, die Erfordernisse einer Umweltverträglichkeitsprüfung und die besonderen Sachgesetzlichkeiten des Bergbaus in Einklang zu bringen, ist dabei die Richtschnur auch der Autoren, deren Blick insbesondere verfahrensrechtlich auch das außerbergrechtliche Schrifttum einbezieht. Sehr hilfreich für das Verständnis der bergrechtlichen Regelungen des Einigungsvertrages sind die Ausführungen auf S. 215 bis 235 des Ergänzungsbandes. Sie verdeutlichen die Zusammenhänge mit dem früheren DDR-Bergrecht und damit die Probleme der Überleitung. Ein Überblick über alle Konsequenzen dieser Überleitung wird freilich erst später möglich sein. Weitere Erörterungen, vor allem zur Bergschadensausfallkasse (zu § 122), zu den Hannoverschen Salzabbaugerechtigkeiten (zu § 149 und zu § 160) und zur Abwicklung der bergrechtlichen Gewerkschaften (zu §§ 163, 164, 164a), die Dokumentation der bergrechtlichen Bestimmungen des EV und der wichtigen DDR-VO vom 15. 8. 1990 sowie die volle Wiedergabe des BBergG in seiner neusten Fassung unter Kennzeichnung der Änderungen runden den Ergänzungsband ab. Dem dankbaren Benutzer hätte eine komplette Neuauflage des unverzichtbaren Werkes noch besser gefallen." Olaf Maruhn
@Olaf Maruhn, hier weitere Informationen zum "Hockey-Stick". http://www.klimanotizen.de/html/newsletter_13.html
@Olaf Maruhn, da ich kein Abonent der "Neue juristische Wochenschrift" bin, kann ich Ihre Aussage nicht prüfen. Vielleicht können Sie die Textstelle zitieren, in der Prof. Dr. Schulte Ihre seltsame Rechtsauffassung stützt.
Sorry Herr Sachweh, ich meinte natürlich "Szenekenner"! Oalf Maruhn
Meine Eintrag, der auf die Zeitschrift, deren Erscheinungsjahr und die Seite verweist ist nicht nachprüfbar?! Herr Sachweh - da müssen Sie noch etwas lesen! Olaf Maruhn
@Olaf Maruhn, die Quelle ist nicht überprüfbar und auch der von Ihnen zitierte Satz sagt nichts darüber aus, dass Ihre Aussage bestätigt wird. Wenn Sie einmal Google bemühen, werden Sie schnell feststellen, dass Sie mal wieder daneben liegen. Wenn Sie fragen, was der Autor mit der Diskussion beabsichtigt, laute die Antwort, dass er deutlich macht, dass Sie wenig Ahnung von den Themen haben, die Sie in die Runde werfen. Zudem wird deutlich, dass Sie ideologisch verblendet sind und augenscheinlich in einer Traumwelt leben.
Ich habe schon mal einen Vorschlag zur Schaffung von Arbeitsplätzen gemacht. Scheint aber nicht so interessant gewesen zu sein. Herr Sachweh, geben Sie Ihr Haus zum Abriß und Ihr Auto zur Verschrottung frei. Das schafft Arbeitsplätze! Verzichten Sie auf Lohn! Das macht das Unternehemn profitabler und die Arbeitsplätze bleiben hier! Vielleicht! - Nein, was wir brauchen, sind Visionäre. Leute, die intellektuell in der Lage sind, ein Bild zu entwerfen, wie unsere Enkel und deren Nachkommen in einer lebenswerten Welt leben können, einer Welt, die gerecht, sozial und keine Deponie ist. Aber wir leben ja heute, nicht war?! Erst kommt das Fressen.... Im Übrigen: Ich verstehe den Hinweis auf die Firmen und die damit verbundenen Arbeitsplätze nicht. Wollte der Autor sagen, es könnten noch viel mehr sein? Etwa, in dem zukunftsfähige Industrie angesiedelt worden wäre? Wollte er geißeln, daß die Technik unserer Altvorderen, graduell im Wirkungsgrad verbessert, unsere Zukunft sein soll? Was sie nicht ist und deshalb Arbeitsplätze verloren gehen? Und abschließend: Weshalb sollte ich ein Ministerium anrufen?! Meine Quelle ist ausreichend! Die ich im Übrigen ohne Nachfrage bekannt gegeben habe. Olaf Maruhn
Da man sich gleich darauf stürzen wird, hier eine Erläuterung:Unter Vertreibung von Menschen verstehe ich nicht die Heuersdorfer, die nur "eine Ecke weiter" umziehen.
Getriebehersteller Speisenversorgung Reinigungsservice Wachdienst Brief- und Paketdienst Gartenbau Autowerkstatt Transportfirma Kesselreinigungstechnik Elektrofirma Kommunikationstechnik Computerservice Ingenieurbüros Vermessungsbüro Baufirma Malerfirma Landschaftsplaner Transportfirmen Hersteller von Kraftwerksanlagen Reifendienst Technischer Überwachungsverein Pumpenhersteller Sanitär- und Heizungsfirma Bildflugfirma Gaststätten Bildungsservice Softwarefirma Umweltplaner ---- Das ist nur ein kleiner Ausschnitt von Firmen, die Aufträge von der MIBRAG erhalten. Ein großer Teil der Firmen hat ihren Sitz in der Region. Wenn man mal im Internet mit den Stichworten "MIBRAG" und "Referenzen" sucht, findet man 142 Einträge von Firmen, die von der MIBRAG Aufträge erhalten habe. Ich schätze mal, diese Zahl kann man mit 10 multiplizieren um auf die Gesamtzahl zu kommen. Wir brauchen hier nicht Ökoterroristen, die noch mehr Wiesen für Frösche und Lurche schaffen wollen, wir brauchen Arbeitsplätze für Menschen. Wir brauchen hier keine Vertreibung von Menschen, wir brauchen hier eine lebenswerte Perspektive. Wir brauchen hier kein Land von alten Leuten, die bedrückt sind, weil ihre Kinder und Enkel in den Westen gezogen sind. Wir brauchen hier kein Land von Leuten, die ihren Frust in Alkohol ertränken. Wir brauchen eine florierende Wirtschaft.
„Szenekenner“: Die Antwort könnte von unserem hochkompetenten Oberbergamt kommen. Die meinen auch, daß, wenn der Gesetzgeber sie als zuständige Behörde für bergrechtlichen Immissionsschutz erklärt, sie auch nur für immissionsschutzrechtliche Auswirkungen zuständig seien, die von bergbaulicher Tätigkeit verursacht würden. So, als ob es in Deutschland keine Verwaltungsakzessorietät gäbe. Es sei Ihnen zugegeben, daß die Einordnung des BBergG nicht einfach ist, da es im Prinzip das gesamte Rechtssystem tangiert. Deswegen: „auch planungsrechtlich“. Was auch auf der Seite in dem angeführten Link so zu lesen ist. Dort ist formuliert: “zum Beispiel“. Ich gehe mal davon aus, daß die Bedeutung des Wortes „grundsätzlich“ im juristischen Sinne bekannt ist. Im übrigen tangiert das BBergG das Zivilrecht im Allgemeinen, Eigentums-, Arbeits- und Umweltrecht im Besonderen. – Doch – was will uns der Autor mit dieser Diskussion aufzeigen?! Daß die Kohle unter Heuersdorf für die Energieversorgung Deutschlands unerläßlich ist – mithin im Interesse des Allgemeinwohls liegt?! – Die angeführte Quelle kann ich nicht beurteilen. Dafür reicht mein Englisch nicht. Den weiteren Link auf einen (anderen) Heise-Artikel fand ich dann schon spannender. Darin wird skizziert, das und warum ein „Ökonom“ und ein „Bergbauberater“ die sogenannte „Hockey-Schläger-Kurve“ in Zweifel ziehen. Unkommentiert, damit sich der geneigte Leser ein eigenes Bild machen kann. Doch selbst diese Wissenschaftler sprechen nicht von Fälschung („Betrug (Fälschung ist Betrug, d.V.)… sei ein zu stark rechtsbehafteter Begriff, sagt McIntyre. … Uns ist aufgefallen, daß die wissenschaftlichen, paläoklimatischen Journale nicht mit der notwendigen Sorgfalt bei der Überprüfung der zu veröffentlichenden Arbeiten zu Werke gehen.“) Der Artikel beginnt in der vorangehenden Erläuterung mit den Worten: „Als gesichert gilt, daß Gase wie Co2 zur globalen Erwärmung beitragen,….“ Und führt fort, „dem IPCC (einer UN-Organisation, d.V.) wurde immer wieder vorgeworfen, Unsicherheiten in seinem Bericht herunterzuspielen und manche Forschungsergebnisse überzubewerten. Ein Beispiel ist die sogenannte Hockeyschläger-Kurve.“ Dann wird ausführlich die Kritik des Ökonomen und des Bergbauberaters dargestellt. Auch diesem Artikel entnehme ich, daß dem Verfasser der „Hockeyschläger-Kurve“ handwerkliche Fehler vorgeworfen werden. Von Betrug (Fälschung) wird ausdrücklich Abstand genommen. Olaf Maruhn
@Olaf Maruhn, nur weil es ein bergrechtliches Planfeststellungsverfahren gibt, gehört das Bergrecht doch nicht zum Planungsrecht. Es hat den Anschein, als wissen Sie nicht wovon Sie reden! Hier für Sie noch einmal eine Info, was ein Planfeststellungsverfahren ist. http://www.ratgeberrecht.de/worte/rw02445.html . Die dort genannten Rechtsgebiete wie Wasser- oder Abfallrecht gehören ebenfalls nicht zum Planungsrecht. Es geht auch nicht um die Einstufung eines Verlages. Dass das Bergrecht dem Wirtschafts(verwaltungs)recht zuzuordnen ist können Sie gerne beim zuständigen Ministerium erfragen. Zu Ihrem gewünschten Quellennachweis: http://www.uoguelph.ca/~rmckitri/research/trc.html oder noch einmal die Heise-Site http://www.heise-medien.de/presseinfo/bilder/tr/05/tr0503038.pdf . Wenn Sie etwas googlen, werden Sie bestimmt noch hunderte andere Internetseiten finden.
"Szenekenner" - "Der Schwerpunkt liegt dabei auf einer kenntnisreichen Besprechung des neuen bergrechtlichen Planfeststellungsverfahrens der §§ 52 IIa bis IIc, 55a bis 57c BBergG. " Auszug aus einer Rezension von Prof.Dr. Schulte (Karlsruhe) in NJW 92/2686 zu einer Kommentierung des BBergG. Nicht die Einordnung eines Verlages dürfte entscheidend für die Einordnung eines Gesetzes sein, sondern dessen Inhalt. Man müßte nur mal reinschauen. - Ein Quellenhinweis für die vermeintliche Fälschung wäre nicht schlecht. Olaf Maruhn
war vor kurzem im Dorf...und am Tagebauloch. Die Maschinen erscheinen mir wie ein riesiges Technikmuseum [hat eine Romantik wie zu tiefsten DDR-Zeiten]. Trotz das das "Unterdorf" tot ist, kamen mir die Gehöfte z.T. noch in Ordnung vor und ich finde es schade, dass die gewachsene Dorfstruktur gänzlich über den Jordan gehen soll... ... besonders die beiden Kirchen sind einfach mal Kulturgut der Region! Naja Grundwasser wird ja schon erheblich abgepumpt für den Abraumvorschub; wenn nach der Auskohlung des Vereinigten Tagebaues der Grundwasserspiegel wieder angehoben wird und die "Leipziger Seenplatte" komplett ist [Cosputen u.a.], sackt dann der Hauptbahnhof oder der Uniriese ab?!. Das Kraftwerk in Lippendorf habe ich mir auch angeschaut: schon technisch eindrucksvoll und auch den Chinesen gefällts! 1,2 Mrd. Chinesen wollen pro Haushalt sicher auch zwei Personal-Computer[à 400 Watt + 2 PKW + 1,2 Kind]. Besser wäre es, ebenso wie die Skandinavier u.a. auf ATOM-STROM zu setzen, bis in vielleicht 120 Jahren endlich Fusion technisch umsetzbar ist, dann gibt`s auch genug Energie, um den Restmüll in den Weltraum zu schiessen oo. Heuersdorfer bleibt kämpferisch, schon um ein Zeichen zu setzten in unserer degenerierten und dekadenten Klüngel-Wirtschaftsgesellschaft! Nur durch Widerstand kann ein Paradigmenwechsel eingeläutet werden!
@Olaf Maruhn, auch hier liegen Sie mit Ihrer Rechtsauffassung mal wieder voll daneben. Das Bergrecht gehört nicht zum Planungsrecht sondern ist Bestandteil des Gewerbe-/Wirtschaftsverwaltungsrechts - http://rsw.beck.de/bib/inhalt/coll.asp?xml=gesetze/sysColls&coll=Gewerberecht,%20Wirtschaftsverwaltungsrecht . Es mag ein Fehler sein, dass man die Daten von Bosten mit denen von Paris verwechselt, wie es Michael Mann unterlaufen ist. Wenn ich jedoch das Comptermodell, mit dem die Kurve erstellt wurde, so programmiere, dass alle Werte die nicht dem "Hockey-Stick" entsprechen ausgeblendet werden, kann sehr wohl von einer Fälschung gesprochen werde.
Nette Stadt, nette Site! -------------------------- www.bauchkribbeln.de
Lieber Heiko, mit deinen Äußerungen kannst du aber bei den Kohlekumpeln keinen positiven Eindruck hinderlassen!!! Vermutlich bist du Finanzdienstleister, sonst wüstest DU mehr über einen Tagebau und über die Erdgeschichte wissen!Ich würde DIR raten, lass Dich mal von einem, der schon mal einen Tagebau gesehen hat, aufkären! Ansonsten schreib was Du willst, da wird es wenigsten im Gästebuch nicht langweilig, es kann nur von Vorteil für HEUERSDORF sein!!!
„Szenekenner“- Ich versuche regelmäßig meine Meinung zu begründen. Dies führt auch dazu, daß sich mit der anderen Meinung auseinandergesetzt werden muß. Die Beschreibung meiner Rechtsauffassung als „abenteuerlich“ läßt eine Begründung allerdings vermissen. Darüber hinaus ist es sicher nicht erforderlich, sich en Detail mit dem Grundgesetz, der sächsischen Landesverfassung, der Gemeindeordnung, Bau- und Planungsrecht (zu dem auch Bergrecht gehört)zu befassen. Grundzüge wären aber hilfreich. Dann wären Aussagen über die vermeintliche Möglichkeit einer Kommune, eigene Interessen über die der Allgemeinheit zu stellen nämlich obsolet. – In dem erwähnten „Heise“-Artikel zum Klimawandel stand m.E nichts von einer Fälschung, mit deren Hilfe die Hockey-Stick-Kurve einen ungewöhnlichen Klimawandel erklären soll. Vielmehr war die Rede von z.T. wissenschaftlichen (also handwerklichen) „Fehlern“ bei der Erstellung der Kurve. Nun finde ich die Gleichsetzung von „Fälschung“ und „Fehler“ allerdings abenteuerlich. Ich will es auch begründen. Eine Fälschung wird vorsätzlich mit dem Ziel der Herbeiführung eines Irrtums betrieben. Der Adressat der Fälschung soll absichtlich getäuscht werden. Zur Erzeugung dieses Irrtums werden falsche Methoden angewandt. Währenddessen bei einem Fehler genau diese Absicht fehlt. Diese Unterscheidung wird in wohl allen Rechtssystemen sehr deutlich getroffen. Abgesehen davon wurde der Fehler von anderen Wissenschaftlern als unwesentlich bezeichnet, da andere wissenschaftliche Methoden zu demselben Ergebnis führen würden. Olaf Maruhn
Die Absicht zur Abbaggerung von Heuersdorf ist nicht zuletzt deshalb fragwürdig, weil die Grundlast-Kraftwerke in Ostdeutschland nicht voll ausgelastet sind. Lippendorf hat zudem wenig Wärmeauskopplung. Wer soll auf sein Eigentum verzichten, damit die Kohleenergie unter seinem Grundstück lediglich wieder über die Kühltürme abgegeben wird? Wenn nun Vattenfall neuere Verfahrenstechniken entwickelt, ist das ein ausgezeichnetes Argument für die Erhaltung von Heuersdorf. Denn sobald diese Verfahren eingesetzt werden, verringert sich der Kohlebedarf. Soll aber die Braunkohle möglichst lange verfeuert werden, müssen vielleicht auch andere Kommunen mit Vorräten unter ihrer Ortslage (in unserem Umfeld wären das Neukieritzsch und Regis-Breitingen) umgesiedelt werden. Die demographische Entwicklung in der Region spricht ohnehin dafür, dass diese Möglichkeit von der MIBRAG ernsthaft in Betracht gezogen werden könnte.
mein lieber rudi, sag mal du bist wohl nicht ganz beisinnen! Steine unter heuersdorf das ich nicht lache , Vieleicht aber ist auch eine Goldader unter heuersdorf die uns die mibrag verheimlichen will!! Dagegen müsst ihr natürlich druck machen das ist klar!!!
Sehr geehrter Herr HEUERSDOLF, ich weis ja nicht, wo Sie Ihr Wissen herhaben, das unter Heuersdorf überhaupt KOHLE liegt??? Da in Heuersdorf meines Wissens noch nie gebohrt wurde, könnte es ja auch sein, dass STEINE darunterliegen!!! Alte Bohrungen wurden nach dem MOTTO durchgeführt, je mehr Kohle um so höher die PRÄMIE!
herr jeffrey michel, machen sie sich doch keine Sorgen um Lippendorf, die haben genug Experten um die Braunkohle und wie sie immer neuere Verfahrenstechniken entwickeln.Trotz alle dem wird die Braunkohle unter HEUERSDORF immer noch gebraucht! Da beißt die Maus keinen Faden ab.Da können sie noch soviel Reden und Berichte schreiben und was weiß ich noch alles .Also mann , Braunkohle ist ein wichtiger Rohstoff denn es zu erschliessen gilt.
Die Sympathisanten von Heuersdorf sind keine Fortschrittsgegner; sie bemängeln vielmehr den Fortschrittsrückstand im Leipziger Südraum, was eindeutig der einseitigen Ausrichtung auf die Braunkohlenwirtschaft mit ihrer unvollkommenen Technik verschuldet ist. Welche andere Industrie verschwendet mehr als die Hälfte ihres Rohstoffes? Der Wirkungsgrad in Lippendorf ließe sich durch verschiedene Verfahren (z. B. vorgeschaltete Gasturbinen, Rankine-Zyklus, Mechanical Thermal Expression, Kohlevergasung) bedeutend steigern. Doch wenn die Bundesregierung den Ist-Zustand durch die volle Zuteilung von kostenlosen CO2-Emissionsrechten absegnet, fehlt jeder Innovationsanreiz. Die Erhaltung der Schöpfung bedeutet zumindest, dass kein Mensch hungert, wie das in der Bibel steht (Genesis 1, 29): "Dann sprach Gott: Hiermit übergebe ich euch alle Pflanzen auf der ganzen Erde, die Samen tragen, und alle Bäume mit samenhaltigen Früchten. Euch sollen sie zur Nahrung dienen." Die Aussicht darauf wird aber durch CO2-bedingte Klimaverschiebungen in vielen Regionen der Welt verschlechtert. Lippendorf erzeugt wohl nur einen kleinen Anteil der dafür verantwortlichen Emissionen, doch dessen Vorbildwirkung ist klimapolitisch kontraproduktiv. Wenn nämlich eine technische Lösung für 40 Jahre festgeschrieben wird, ist das die vorprogrammierte Stagnation.
"Szenekenner": Vielen Dank für die Aufklärung, sicherlich sind alle jetzt schlauer durch Ihren Hinweis zur Herkunft der Kohle "blablabla". Ihre Aussage korreliert leider nicht mit meinem Eintrag, von daher bin ich eher unbefriedigt, was Ihre äußerst frappante Argumentation angeht. Zusammenhänge werden übrigens erst durch "Klarheit" deutlich. Ihr Nick ist nichts weiter als der Ausdruck einer fehlenden Identität. "Szenekenner" ist doch wohl jeder in seinem Revier. In diesem Sinne "Gute Nacht und auf Nimmerwiedersehen über und unter Tage"
so ein theater um heuersdorf zu machen, nein nein nein !
@Herr Maruhn, neben der kommunalen Selbstverwaltung jetzt noch auf das übergeordnete Planungsrecht einzugehen würde jetzt zu weit gehen. Ich bin ich aber einmal gespannt, ob Sie ein Gericht finden, dass Ihrer abenteuerlichen Rechtsauffassung folgt. Das ungewöhnliche am jetzigen Klimawandel ist lediglich, dass er sich z.Zt shr gemäßigt darstellt. Aus Eisbohrkernen sind Temperatursprünge von 5°C innerhalb von 10 Jahren nachgewiesen worden. Die Argumente der Klimahysteriker, wie dei Hockey-Stick Kurve oder der vorindustrielle CO2-Gehalt der Atmosphäe, wurden als plumpe Fälschung enttarnt. @Dr. Goldberg, was Sie mit Ihrem zusammenhanglosen Eintrag sagen wollen, habe ich nicht ganz verstanden. Vielleicht interessiert es Sie aber, dass die Braunkohle pflanzlichen Ursprungs ist.
Nach vielen Jahren der Zusicherung, dass Staatsregierung und Landkreis das vortrefflichste Wirtschaftskonzept für den Leipziger Südraum verwirklicht hätten (wobei die Braunkohle den vorrangigen Platz belegt), bemerkt nun der Erste Beigeordnete der Landrätin, Wolfgang Klinger, dass sie sich in Wirklichkeit "im eigenen Saft mühen und die Signale von Außen nicht so gut kennen" (Leipziger Volkszeitung, Ausgabe Borna/Geithain, 08.04.2005). Die verantwortlichen Politiker beherrschen somit nach eigenem Eingeständnis – was auch durch das kümmerliche Beschäftigungsergebnis bestätigt wird – keine hinreichende Fähigkeit zur Wirtschaftsführung. Sie legen nichtsdestotrotz fest, wohin ein erklecklicher Teil der Fördergelder fließt.
Zitat Horst Bruchmann Datum: Mittwoch, 29 März, 2000 um 22:22:16 ''Die Arbeitslosigkeit bewegt bei uns um 23% offiziell, durch die sog. Beschäftigungsförderung sind noch einmal rd. 20% von Erwerbslosen vorübergehend beschäftigt. Die Region südlich von Leipzig wird z.Z. als die ärmste Region Europas bezeichnet.'' Zitatende. Ich weiß offen gestanden nicht ob ich drüber lachen kann. Danke Herr Bruchmann - dass Sie mir die Augen geöffnet haben für diese hungernde Region. Komme aus einem der Slums im Leipziger Südraum - so wie tausend andere hier auch.
Es gibt die grundgesetzliche geschützte kommunale Selbstverwaltung. D.h., eine Kommune besitzt in eigenen Angelegenheiten Planungs-, Finanz- und Personalhoheit. Und natürlich schützt das GG eine Kommune in Einem grundlegend - in ihrer Existenz. Trotzdem nimmt der Straßenbau erstaunlicherweise nicht ab. Im Gegenteil. Sende- und Strommasten werden ebenso gebaut – wenn sie den öffentlich-rechtlichen Vorschriften genügen. Also – kommunale Selbstverwaltung hat in Deutschland bisher offensichtlich nicht dazugeführt, daß Deutschland ein Entwicklungsland geworden ist. Allerdings müßte ein Blick in das, zugegebenermaßen umfangreiche, Planungsrecht geworfen werden. Welches allerdings nur deshalb umfangreich ist, weil möglichst keine Interessengruppe bevorzugt, sondern alle Interessen angemessen abgewogen werden sollen. Die der Individuen untereinander und deren Interessen wiederum mit denen der Allgemeinheit. Das ist in einer Demokratie nun mal so. Eine Beschneidung wäre ein Schritt in Richtung weniger Demokratie, an dessen Ende eine Diktatur stünde. Diktaturen, die sich um diese Interessenabwägung nicht scheren, haben (auch) die Umwelt dieses Landstrichs Deutschlands massiv geschädigt – oder nicht? Rechtswidrigkeit – hinter dieser Fragestellung verbirgt sich der scheinheilige und naive Gedanke, daß in Deutschland täglich tausende Grundstücke ihre Eigentümer wechseln. Welchen Unterschied soll es deshalb zu Grundstückskäufen der MIBRAG in Heuersdorf geben?! Den gibt es in mehrfacher Hinsicht. In der Regel erfolgt ein Grundstückskauf für eine wirtschaftliche Nutzung, nicht zu dessen Zerstörung. Darüber hinaus stellen sich die Umstände, die zum Verkauf geführt haben als solche unter Zwang dar. Ich darf beispielhaft nur an die Strafanzeige und im Übrigen auf die nun schon Dekade dauernde Hatz auf die Heuersdorfer erinnern. Weiterhin verfolgt der Kauf das darüber hinaus gehende Ziel der Zerstörung der Gemeinde. Ohne Bewohner – keine Gemeinde. Jedenfalls in den Augen der MIBRAG. Tatsache ist jedoch, daß die Existenz einer Kommune grundgesetzlich und landesverfassungsrechtlich geschützt ist und nur durch ein Gesetz beseitigt werden kann. Dieses will die MIBRAG umgehen. Rechtswidrig. „Die normative Kraft des Faktischen“ hat mal jemand gesagt. Dessen Zeiten sind „Gott sei Dank“ vorbei. Klimawandel – der ist tatsächlich stetig. Fragt sich nur in welchen Zeiträumen. Daß der Mensch diese nicht nur unerheblich verkürzt, scheint außer Frage zu stehen. Ebenso, welche Folgen diese Zeitverkürzung verursacht. Offen ist auch, wie sich das Klima ohne die menschlichen Eingriffe entwickeln würde. Man kann auch die Auffassung vertreten, der Einfluß von Lippendorf sei unerheblich. Mal abgesehen davon, daß m.E. die Existenz von Lippendorf bisher nicht in Zweifel gezogen wurde. Der in dieser Aussage liegende Gedanke heißt doch: Die anderen machen das doch auch. Und wenn ich mich raushalte, ändere ich doch eh nichts. Also, wenn die anderen vom Dach springen, stellt sich die Frage, ob ich mitspringe. Mache ich mir Gedanken über die Folgen dieses Sprungs? Kann ich etwas ändern (für mich und die anderen), wenn ich nicht mitspringe? Wenn ich mich gegen den Sprung entscheide – reißen mich die anderen mit? Wenn ja, springe ich dann aus Fatalismus mit? So um die 130 Staaten haben sich entschlossen, nicht zu springen. Ob diejenigen, die springen, diese mitreißen, ist noch offen. Alles spannende Fragestellungen und Diskussionen. Deren Ursache liegt (zumindest in diesem Gästebuch) allerdings in der Frage begründet, wird die Kohle unter Heuersdorf für eine im Interesse der Allgemeinheit liegende, ansonsten gestörte, Energieversorgung benötigt? Herr de Marcus hat gesagt – nein. Olaf Maruhn
Schöne HP, weiter so !
Herr Michel, es gibt Prognosen, dass in 50 Jahren doppelt soviel Menschen auf der Erde leben werden wie heute. Diese Menschen werden durch ihr Leben und ihre Arbeit eine Menge CO2 erzeugen, gegen die die Emission des Kraftwerkes Lippendorf verschwindend gering sein wird. Herr Maruhn, wenn jede Kommune alles selbst bestimmen könnte, hätten wir heute weder Straßen noch Schienenwege. Ja sie könnten sich nicht mal hier äußern, weil es ja keine Kommunikationleitungen gebe, und einen Strommast ? Na, welche Gemeinde möchte sowas schon vor der Haustür haben. Wo sollte denn der Sand, Ton und Zement für die Häuser herkommen, von anderen Bodenschätzen die wir für unsere moderne Wirtschaft brauchen, ganz zu schweigen ? Ich höre manchmal vom "Erhalt der Schöpfung" , mir ist nur nicht ganz klar, welcher Zeitpunkt da gemeint ist. Denn seitdem hat sich ja wohl einiges geändert.
Natürlich, Herr "szenekenner", sie liberalisierungstheoretiker: der klimawandel ist ein steter prozess, der jedoch derartige ausmaße annehmen kann, dass ihr a..."bend" entweder abfriert oder vor lauter hitze ,über millionen jahre natürlich!!!, sich als krächzender furz zu braunkohle verwandelt.
@Herr Michel Auch wenn das Kyoto-Protokoll nachweislich sinnlos und wirkungslos ist und es letztlich keine Rolle spielt, ob es eingehalten wird oder nicht, die meisten Länder wären froh, wenn sie hinsichtlich ihrer Reduktionsverpflichtung so gut daständen wie Deutschland. @Herr Maruhn Ich ignoriere die Klimaänderung nicht, ich begrüße diese. Das einzig beständige am Klima ist der Wandel. Den Klimawandel hat es immer gegeben, gibt es heute und wird es hoffentlich immer geben; alles andere wäre besorgniserregend. (Zitat)peu á peu und rechtswidrig (Zitatende) Wieso rechtswidrig?
Die "Erklärung von Leipzig" war ein äußerst fragwürdiges Dokument. Einige der darin angeführten Wissenschaftler distanzierten sich sofort davon, da sie ohne ihr Wissen in die Erklärung eingetragen worden waren, während andere von der Energiewirtschaft finanziert worden sein sollen. In dem zitierten Bericht über die Korallenriffe wird immerhin eingestanden, dass diese "durch erhöhte Kohlendioxidkonzentrationen in der Atmosphäre" abnehmen. Der Effekt soll zwar durch die gestiegenen Temperaturen auf der Erde wieder ausgeglichen werden, doch die damit einhergehende Erwärmung des Meeres ist unterschiedlich ausgeprägt, so dass regionale Abbauerscheinungen weiterhin nicht auszuschließen sind. Ich empfehle hierzu eine englischsprachige Websuche. Unabhängig vom jeweiligen wissenschaftlichen Standpunkt bleibt aber festzustellen, dass die Verringerung von Treibhausgasen nunmehr völkerrechtsverbindlich ist. Deutschland wird nach Meinung des für den Klimaschutz zuständigen BMU-Referatsleiters Franzjosef Schafhausen seine Kyoto-Verpflichtungen eventuell nicht einhalten können. Vielleicht wird schon deshalb weniger Braunkohle verfeuert werden müssen. Der zunehmende klimapolitische Rückstand in Deutschland ist trotz der derzeitigen Rekordarbeitslosigkeit eingetreten. Sollten die heutigen fünf Millionen Beschäftigungslosen wieder eine Arbeit finden, würden die Treibhausgasemissionen wieder zunehmen. Denn Deutschland hat die Fähigkeit zum CO2-verminderten Wirtschaften noch nicht gemeistert.
Wenn ich tollkühn bin, was ist dann Herr de Marcus?! Von ihm beziehe ich mein Wissen. Ich habe lediglich Herrn de Marcus zitiert und habe dies in diesem Gästebuch schon mehrfach vorgetragen. Wenn nur der eigene Eintrag gelesen wird, ist das nicht meine Schuld. Habe aber den Eindruck, daß diejenigen, die Heuersdorf gern unter der Erde sähen, generell nicht auf andere Argumente reagieren. - Was Klimahysteriker sind weiß ich nicht. Ich habe jedoch den Eindruck, daß sich hier gelegentlich Klimaignoranten, oder besser Ignoranten der Änderung desselben äußern. Leider werden von diesen ebenso Selbstbestimmung, Schöpfung und letztlich Heimat ignoriert, um an das österliche Gespräch anzuknüpfen. - Es ist auch schlicht dreist, mir zu unterstellen, ich hätte eine "friedliche" Umsiedlung verhindert (Was kann ein Einzelner verhindern? Lächerlich! - Die Heuersdorfer selbst haben den Mut und allen Grund gehabt, sich gegen eine Bedrohung von außen zu wehren.). Ganz abgesehen davon, daß sich weit vor mir schon ganz andere faktenreicher, nicht vor, sondern an die Seite der Heuersdorfer gestellt haben. Ein Erfolg von `89 war ein selbstbestimmtes Leben in einem sozialen Rechtsstaat. Dieses wird den Heuersdorfern genommen! Ohne Grund! Jedem einzelnen Menschen in diesem Dorf und dem Dorf als soziale Gemeinschaft werden seine Geschichte, seine Heimat und sein Recht genommen. Peu a´peu und rechtswidrig. Das versuche ich allerdings sehr deutlich zu machen. Aus der Heftigkeit der Reaktion schließe ich auf die Richtigkeit der vorgetragenen Argumente. Olaf Maruhn
Es ist schon etwas tollkühn Herr Maruhn, wenn sie behaupten, dass sie hier der Wissensträger sind und die anderen nur "glauben". Eins w e i ß ich zumindest, dass Leute wie Sie die die friedliche,gemeinsame Umsiedlung der Dorfgemeinschaft verhindert haben. Dass Sie die Bevölkerung von Heuersdorf wie ein Schutzschild für Ihre Theorien benutzt haben.
Wieso Mehrheit? Es tauchen in Deutschland in der Regel eine Handvoll Klimahysteriker auf! Das sind insbesondere Rahmstorf, Latif, Schönwiese und Grassl. Eine Mehrheit stelle ich mir anders vor.
Danke für den Hinweis auf den „BWL-Boten“. Ist auch für Nicht-BWL-er ausgesprochen interessant. Im dortigen Forum habe ich den Hinweis auf den nachfolgend auszugsweise beigefügten Artikel gefunden. Der Artikel entstammt einer technisch/technologisch ausgerichtete Website (und Zeitschrift) und dürfte demnach nicht im Geruch einer ökologisch angehauchten Position stehen. Es geht um den Klimawandel, seine Ursachen und Folgen. Insbesondere wird eine, von Vertretern der „menschverursachenden-These“ des Klimawandels angeführte, sogenannte „Hockey-Schläger-Kurve“ unter Klimaforschern diskutiert. An Hand dieser Kurve sollte nachgewiesen werden, daß in den letzten 100 Jahren im Verhältnis zu den vorangegangenen 1000 Jahren eine erhebliche Erwärmung des Klimas stattgefunden hat, deren Ursache im menschlichen Handeln liegen soll. Von einigen Wissenschaftlern werden die Methoden zur Entwicklung dieser Kurve in Zweifel gezogen. „Die Mehrzahl der Experten hält indes dagegen: Selbst wenn das Diagramm falsch sei, ändere das nichts an der Tatsache eines menschenverursachten Klimawandels im letzten Jahrhundert, argumentieren sie. Denn für Aussagen über die vergangenen hundert Jahre habe man genügend direkte Temperatur-Messdaten zur Verfügung. "Da muss man sich nicht auf Rekonstruktionen wie die Kurve von Mann stützen", sagt Stefan Rahmstorf vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung. Die Diskussion um die Mann-Kurve lenke daher "nur vom eigentlichen Klimaproblem ab", findet auch Mojib Latif, Meteorologieprofessor am Leibniz-Institut für Meereswissenschaften der Universität Kiel.“ (http://www.heise.de/tr/artikel/56529/0) Danach scheint doch eine Mehrheit von Experten zu existieren, die den Klimawandel und dessen Folgen dem menschlichen Handeln zuordnet. Beim Lesen der Diskussionen im Forum des BWL-Boten ist mir aufgefallen, daß bei aller wissenschaftlichen Untermauerung der jeweiligen Thesen zur (natürlichen vs. menschgemachten) Klimaerwärmung und deren Auswirkungen viel „geglaubt“ wird. Wir demgegenüber „wissen“ aber, daß die Kohle unter Heuersdorf weder für die energetische Versorgung der Bevölkerung im Allgemeinen noch von Lippendorf im Besonderen benötigt wird! Olaf Maruhn
Sehr geehrter Herr Michel, Sie sind mit Ihren Erkenntnissen bezüglich der Schädigung von Korallen wieder nicht auf den neuesten Stand.http://www.g-o.de/index.php?cmd=wissen_details&id=2052&datum=2004-12-10 Das Arten verschwinden und andere hinzukommen ist der Lauf der Dinge, d.h. war schon immer so und wird hoffentlich immer so bleiben. Damit, dass Sie auch eine mögliche Eiszeit ins Spiel bringen, halten Sie sich natürlich alle Möglichkeiten offen. Demnach kann sich das Klima entwickeln wie es will, ob ein Erwärmung oder eine Abkühlung eintritt, Ihre Theorie stimmt immer und der Mensch ist immer schuld. Ebenso ist es ein Märchen, dass die Mehrzahl der Wissenschaftler diese These vertritt. Es handelt sich wohl eher um eine Minderheit. http://www.bwl-bote.de/pdf/20020324.pdf
Ich bin einfach nur schockiert.
wachstum nach abschluss der wachstumsphase der titel sagt ja schon alles. ich habe mich mit diesem thema intensiv auseinander gesetzt, und die erste deutschsprachige seite für dieses thema ins leben gerufen. diese seite richtet sich hauptsächlich an leute die unzufrieden mit ihrer größe sind und das, durch bestimmte übungen, ändern wollen. aber auch diejenige denen das thema interessiert sind herzlich willkommen. jetzt werden einige von euch bestimmt sagen das es misst ist, unmöglich, aber schaut euch erst meine seite an und urteilt erst danach http://www.1ggp.de.vu/ ps: das soll jetzt kein spam sein.
Ihre Webseite gefällt mir, schauen Sie doch auch mal bei mir rein. www.qualiserv.de Mit freundlichen Grüßen Matthias
denn letzten beissen die Hunde, das war schon immer so. deshalb würde ich mich an eurer Stelle sputen. ich glaube auch das es gar keine echte einheimichen mehr dort sind !
Mich würde mal interessieren, wie viele der noch nicht Umzugswilligen (so ca. 50 werden es jetzt wohl sein) sind eigentlich alteingessene Heuersdorfer, und wie viele sind erst zugezogen, als schon bekannt war, dass Heuersdorf überbaggert wird ?
Tolle Seite.Ich drück euch die Daumen. http://www.faust-ev.info
Die Ansicht, dass alle Lebewesen von steigenden atmosphärischen CO2-Konzentrationen profitieren, wird durch zahlreiche Gegenbeispiele widerlegt. So erhöhen sich dadurch die Temperatur und der Säuregrad des Pazifischen Ozeans zum Nachteil der Korallenriffe. Dort herrscht die größte Artenvielfalt der Erde mit bis zu neun Millionen Spezies, die aber durch die Zersetzung der Riffe ihren Lebensraum verlieren. In Deutschland dürften zahlreiche Arten durch die Klimaerwärmung verschwinden. In der Forstwirtschaft werden bereits südländische Baumsorten gepflanzt. Es ist andererseits nicht auszuschließen, dass durch die bereits erfolgende Abschwächung des Golfstroms eine neue Eiszeit einbrechen könnte. Die Mehrzahl der Klimawissenschaftler ist der Überzeugung, dass die Wahrscheinlichkeit solcher Ereignisse durch die derzeitige Nutzung fossiler Brennstoffe erhöht wird. Diese von Menschenhand ausgelöste Entwicklung kann nicht als "natürlich" bezeichnet werden, wie das in diesem Gästebuch verschiedentlich suggeriert wird. Wenn die Heuersdorfer aber deswegen für eine andere Energiepolitik eintreten, fällt der IGBCE nichts besseres dazu ein, als eine Demonstration der Angst zu veranstalten. Es bleibt dabei ein innewohnender Widerspruch, dass MIBRAG und Vattenfall eine 40jährige Investitionssicherheit für sich beanspruchen, während sie zur Auflösung der Zukunftsperspektiven anderer beitragen.
Mit Gruß und in Besinnlichkeit zum Ostermontag Gott erhalte Seele und Ort Bei Herfurth's im Garten, da liegt ein Wunder von Stein Man sagt der soll aus dem sächsischen Heuersdorf sein Wo man gerade in Treibung die Häuser verlässt Ein riesig Monster aus Eisen den Boden durchfräst. Des Nachbarn Breunsdorf, hat man sich schon vor Jahren entledigt Da half den meist bäuerlich Gesinnten keine Andacht und Predigt Die Häuser wurden ohne Skrupel, alle vom Boden genommen In täuschend Bedächtigkeit hat man zerstörerische Grabungen begonnen. Von altgermanischen Vasen und Skeletten war man so benommen Ein stehend, noch gezäumtes 1000 Jahre altes Pferd ist zum Vorschein gekommen Ich weis noch - es stand dort eine alte Steinkirche so ehrwürdig und schön Der fleiß'gen Bauern Fachwerk, Häuser und Gehöfte konnte man in Anmut anseh'n. Wer gibt Wirtschaftsbossen und Politikern das Recht zu zerstören Was in 800 Jahren, in Eintracht und Liebe - die dann später zu den Seelen gehören Ein listiger profitgieriger Haufen, im Schein von Arbeit und Brot Ruft für altehrwürdig Gewerbe und sich untereinander liebende Herzen den Tod. Aufrichtig und mit Wort will ich in Eurer Sorge Kampf verbunden sein Denn im Traum kam zum Glühen, der von Euch - mir so lieb gewordene Stein Ein kräftig Schmied, Namens Eisner, für Euch alle die Hand nach mir streckt Mit einer Träne im Auge und das Geläut der Emmaus- Kirche mich weckt. Der vielen Wesen Seelen gebührt die Gnade und die Ruhe am Orte Und nicht grenzenloser Profitgier - mit Beschluss, und vieler heuchelnder Worte So setzt der streunend hässlich Würde einen Schlag ins Gesicht Lasst kämpfen Eueren David und bringt Goliath vor Gericht. R. Willfr. H.
sehr gut!!
Herr Weis, als nächstes kommt (wieder) die Grundlastdiskussion. - Ostern ist das Fest der Auferstehung. Ich bin Atheist und habe mich nie besonders mit dem Glauben beschäftigt. Soweit ich weiß, ist Ostern das Fest der Auferstehung. Nachdem sich Jesus für die Menschen geopfert hat, ist er wiederauferstanden, um ihnen den Weg zu Gott zu weisen. Ihnen also zu helfen, den richtigen Weg zu gehen, um ihn auch zu finden. Die Frage dürfte sein, welches der richtige Weg ist. Ich kann mir allerdings nicht vorstellen, daß der richtige Weg einer der Zerstörung sein soll, anderen Heimat, Verbundenheit, soziale Bindungen, Zukunft und vielleicht sogar das Leben (alten Baum verpflanzt man nicht…) zu nehmen. Insofern verstehe ich die Worte von Herrn Sachweh, das Fest der Auferstehung als Anlaß zu nehmen, alte Verhärtungen über Bord zu werfen, als Anregung, sich gemeinsam Gedanken über den richtigen Weg zu machen – ohne die unchristlichen Folgen einer Vernichtung von Heuersdorf. Besinnliche Ostern! Olaf Maruhn
Interessante Seite.
hallo, echt tolle seite! http://www.einwohner.net/alaska
Vorhandene und geplante Solarkraftanlagen in Sachsen! Qelle: Landesamt für Umwelt und Geologie / Freie Presse Zeithain 5 MW , Königsbrück 6 MW , Brandis 80 MW , Bockelwitz 5 MW , Espenhain 5 MW , Borna 5 MW , Penig 1,6 MW , Penig / Tauscha 1,3 MW , Frankenberg/Langenstriegis 3,5 MW , Freiberg 1,2 MW , Meerane 1,1 MW , Meerane 1,4 MW , Paffroda 1,2 MW . Man sieht es geht auch ohne KOHLE!
In den "VDI nachrichten" lese ich gerade: Die deutschen Energiekonzerne wollen in den kommenden Jahren 20 Mrd.Euro in Kraftwerksneubauten und Netzinfrastruktur investieren. In NRW sollen in den kommenden 8 Jahren 4 bis 5 Mrd. Euro in neue Braun- und Steinkohle- sowie in Gaskraftwerke investiert werden.In Diusburg-Walsum haben die Vorarbeiten für einen neuen 750MW Steinkohleblock begonnen. Insgesamt schätzt man, dass in nächsten 20 Jahren 50 neue Kraftwerksblöcke mit 40 GW Leistung gebaut werden müssen. Wäre nicht der Frühling und erst recht das Osterfest die Gelegenheit , alte Verhärtungen über Bord zu werfen und sich einer neuen Zukunft zuzuwenden. Mit dem Ziel, dass auch die restlichen Heuersdorfer das nächste Osterfest gemeinsam mit den einstigen alten und dann wieder neuen Nachbarn in Ruhe und Frieden feiern können. Trotz der kontroversen Diskussionen wünsche ich allen ein schönes Osterfest.
Sehr geehrter Herr Michel, die Temperatur- und Klmaschwankungen sind der Normalfall. Es hat sie, sogar in viel stärkerer Form schon immer gegeben, es gibt sie heute und es wird sie hoffentlich immer geben. Alles andere wäre äußerst bedenklich. Sie unterschätzen die Anpassungsfähigkeit der Natur. Letztlich ist die Artenvielfallt dieser Erde auch auf diesen ständigen Wandel zurück zu führen. Natürlich bleiben dabei auch Arten (ggf. regional) auf der Strecke, aber auch das ist völlig normal. Das mit den Treibhäusern haben Sie wohl falsch verstanden. Dadurch das sich der CO2-Gehalt der Atmosphäre z.Zt. marginal erhöht (ob anthropogen oder nicht)profitiern alle Lebewesen, ob Flora oder Fauna, auf dieser Welt. Es also gerade nicht so, dass lediglich die Pflanzen in den Treibhäusern mit CO2 gedüngt werden sollen. Demnach ist ein Bau von Gewächshäusern nicht erforderlich.
hallo, bin gerade zufällig auf eure seite gekommen und finde sie sehr gut gelungen. liebe grüße sandra
Herr Sachweh, es stimmt schon, dass das Kraftwerk Lippendorf nur einen kleinen Bruchteil der weltweiten Treibhausgasemissionen verursacht. Doch es ist immerhin für 1,5% des deutschen CO2-Ausstoßes verantwortlich. Dieser Betrag ließe sich nach meiner Einschätzung durch die Kombination mehrerer Verfahren auf mindestens die Hälfte herabsetzen. Die Vattenfall Europe AG könnte dabei für die ganze Welt mit gutem Beispiel vorangehen, doch das tut sie nicht. Denn es lässt sich auch durch Nichtstun gutes Geld verdienen, und insbesondere dann, wenn die Bundesregierung dem Unternehmen ihre uneingeschränkte Unterstützung durch die kostenlose Zuteilung von Emissionsrechten zuspricht. Für die Mehrkosten (das Kyoto-Protokoll ist völkerrechtsverbindlich und muss deshalb zwingend eingehalten werden) sollen nun alle Verbraucher aufkommen. Wann wurden aber Sie und ich jemals an dieser Entscheidung beteiligt? Zum Szenekenner noch diese Bemerkung: Es geht hierbei um das thermische Gleichgewicht der Biosphäre, da viele Organismen eine sehr geringe Toleranz für Temperaturschwankungen aufweisen. Erhöht sich die Durchschnittstemperatur beispielsweise auf dem Harzer Brocken um nur einen Grad, werden die meisten der dort heute lebenden seltenen Pflanzenarten nicht mehr vorzufinden sein. In manchen Erdteilen hängen ganze Wirtschaftszweige von solchen Bedingungen ab. Wird sich die MIBRAG an den Umsiedlungskosten der davon betroffenen Menschen beteiligen, wenn sie eines Tages ihre karg gewordenen Lebensräume verlassen müssen? Die von Ihnen angeführte CO2-Düngung wird bereits seit Jahrzehnten in holländischen Treibhäusern verwendet. Wenn aber nun die Fa. Shell 170.000 Tonnen Kohlendioxidabfall aus seiner Raffinerie in 500 Gärtnereien einleiten will, bräuchte Vattenfall mehr als 38.000 davon allein für das Kraftwerk Lippendorf. Wo sollen diese alle errichtet werden, und wer wird sie vorfinanzieren?
Ostern als Auferstehungsfeier ist das älteste christliche Fest überhaupt, mit ihm sind vielfältige Sitten und Gebräuche vorchristlichen Ursprungs verbunden. Der Glaube und die Entwicklung von altehrwürdigem Gewerbe auf angestammten Boden - und dies über viele Jahrhunderte hin - ließ Heimat und Kultur entstehen. Es stellt das Wertvollste und Würdigste für die Menschen dar, so an ihrem entsprechenden Ort zu leben. Angestammter Boden - Heimat, bedeutet Liebe und ein Leben in Erfüllung, Freude und Glückseligkeit. Der Ort ist der Träger für all das enstandene im Herzen, und niemand hat das Recht - ohne einen absolut moralisch notwendigen Grund - Lebende davon zu trennen. So wird das Erlebte und das in der Ahnen- Generationen Gewesene bis zum Tod und über den Tod hinaus Herzenssache sein. Liebende in eine gefühlsarme Welt zu versetzen entspricht auch nicht dem Wesen der Natur. Liebe ist mehr - Liebe ist alles! Die Mibrag mbH sollte in Achtung gegenüber der Heuersdorfer Bürger- und Seelengemeinde auf den Vorschlag der Umbaggerung von Heuersdorf eingehen. So könnte die Werteschöpfung der entstandenen "Glück Auf" Kultur, die in vier Jahrhunderten mit der Verfeuerung der Kohle für das Überleben von Leib und Wirtschaft notwendig war, eine traditionsreiche Herzenssache bleiben. Die Tradition darf in ihrem Hindenken zum Verständnis nicht so weit gehen, dass man grenzenlos und hemmungslos weiter devatisiert. Ein ehemals zufriedener Bergmann, der sein Leben lang im Territorium geschürft hat und was auch sein geliebter Lebensinhalt war, hat weder die Pflicht noch das Recht - jetzt oder für immer, in die Phase eines "So- Denkens" der grenzenlos profitbesessenen Unternehmer zu bleiben oder gedrängt zu werden. Seine Erinnerungen sollen ihm bleiben und sein Wesen mit dem Gedanken an das vergangene Schaffen erwärmen. In einer Zeit angehäufter wissenschaftlicher Erkenntnisse und technischer Strategien Profit und parteilich "geschönte" Programme entgegen der Notwendigkeit laufen zu lassen ist unmoralisch, weit weg von guter Geistigkeit und somit verwerfliche Sünde. Kriege können zerstören und trennen. Sie haben die Macht der grausamen Offenbarung. Auch jetzige Heuersdorfer haben diese bitteren Erfahrungen erlebt und qualvoll durchlitten - Flüchtlinge. Unter all diesen Vorzeichen haben wir niemals das Recht - auch unter dem Makel der hohen Arbeitslosigkeit, dörfliche Gemeinschaft mit ihrer eigenständigen Kultur und ihrer Liebe zu der angestammten Flora und Fauna insgesamt und vollständig zu zerstören. Wer gibt uns das Recht wegen solcher Begebenheiten - und so auch im Besonderem alte Menschen, sehr viel schneller zu Grabe zu tragen. So würde mich schon einmal die Statistik der schon jetzt Verstorbenen interessieren, die im Zwiespalt umsiedelten. Vielleicht erkennen wir dann die große "Träne der Bitterkeit". Zu meinen Ausführungen möchte ich klar herausstellen, dass ich in der Bewertung menschlichen Sachverstand, getragen von Moral und Würde, gegenüber allen Beteiligten, Nächsten walten lasse. Die Seele von Körper und Geist sollte frei von egoistischer Tentenzen sein. Ein jeder sollte versuchen den realen Verstand und die ehrlichen Empfindungen des Herzens nicht zu betrügen. Sehr interessiere ich mich für diese Problematik und kenne somit auch den Inhalt des Gästebuches. So gibt es in der Beurteilung zur Thematik fordernde, besorgte, dummfreche, herzlose, berechnende, unehrliche, zynische, neunmalkluge aber auch einfühlsame, ehrliche - von sehr viel Lebensreife getragenen - Bekenntnisse. Eine Analytik der Texte möchte ich nicht vornehmen. Jedoch von keinerlei Lebensreife zeigt sich die Aussage: "Demut ist kein relevantes Gefühl für seine Haut, um so mehr Achtung hat er vor sinnvoller Arbeit durch vieler anderer Menschenhände." Also ist für ihm die Zerstörung eines über 700 Jahre Lebenswerkes und Heimat, welches durch vieler Generationen anderer Menschenhände entstanden ist das Maß der Dinge ohne dabei ein Gefühl der Schmach und Schande zu empfinden. In ehrlicher und sehr empfindsamer Weise schildert eine Frau die bittere Erfahrung der Trennung von ihrem vertrautem Ort, der Natur, den Wesen und Dingen und ist nach Jahrzehnten noch von Wehmut und Verlangen gezeichnet. Anderen quillt in egoistischer Weise ihr eigenes Ich, wegen ihrer Vorteilsnahme und einer recht langen finanziell lohnenden Beschäftigung aus ihrer verlogenen kalten Seele. So gibt es auch viele Neu- Gesellschafter und Politiker die sich durch schnellen Wandel zu jeder Art von Politik und Wirtschaft bekennen. In jeder Gesellschaft wollen sie die Vorreiter sein. Heinrich Heine zitierte in etwa einmal: "Leute die sich durch schnellen Wandel zu jeder Art von Politik und Wirtschaft bekennen - man könnte sie auch Lumpen nennen." Den Zukunftsvissionen solcher Leute sollte man niemals Glauben schenken. Den Gefühlen von Schmerz und Leid den Stempel von Terror aufzudrücken, zeugt von kalter Niederträchtigkeit. Man könnte denken dieses Hirn ist eingesumpft und besitzt nur noch Realitätsverlust. Deutschland zählt immer noch zu den größten Wirtschaftsländern. Niemals wird es von einer so beschriebenen Deindustriealisierung - des Herrn Sachweh, betroffen sein. Mit Vernunft kann die Mibrag auch weiterhin um Heuersdorf schaffen und beschäftigen. Der beschriebene Wegfall von Arbeitsplätzen ist so in der Analyse nicht richtig. In anständiger Verfahrensweise könnte die Mibrag und Heuersdorf das "Für und Wieder" für Bedenken und Sorgen vereinen und somit für eine vorbildliche Schaffenskraft in dieser Region sorgen. Viele Handwerksbetriebe der Region könnten den über 700 Jahre alten Ort endlich von der Substanzfessel befreien und ebenfalls durch vieler Hände Arbeit zu neuem Anglitz verhelfen. Es ist nur zu verständlich, dass die Heuersdorfer Bürger, diese ihre noch pulsierende lebenswerte Wahrhaftigkeit wie einen Augapfel hüten. Das sächsische Verfassungsgericht hat am 14. Juli des Jahres 2000 und das Oberverwaltungsgericht Bautzen im November 2003 nach dem Grundgesetz in demokratischer Verfahrensweise richtig entschieden.
Sehr geehrter Herr Weis, da ich ein Naturfreund bin, der auch im Umweltschutz tätig ist, freue ich mich über jede Tonne CO2 die frei gesetzt wird, denn CO2 ist unser aller Lebenselexier. http://www.darmstaedter-echo.de/treffpunkt/detail.php3?id=291094
Warum sollte nicht jeder selber über seine Zukunft entscheiden dürfen? Vielleicht heißt es bald Heueresdorf am MIBRAG-See und direkt mit Rutsche zum See. Wassergrundstücke sind beliebt!
Dann kauf doch genügend Grundstücke, Jochen!!! Für eine Zeit nach dem Tagebau. "Angesichts von Hindernissen, mag die kürzeste Linie zwischen zwei Punkten, die krumme sein." Bertold Brecht, Leben des Galilei
Sollte Heuersdorf doch umfahren werden, weiß die Handvoll verbliebener Heuersdorfer hoffentlich, bei wem sie sich für die "guten" Ratschläge zu bedanken haben, wenn ihre Grundstücke für einen langen Zeitraum nur noch den Wert von Ackerland haben. Wer will schon neben einem Tagebau wohnen ? Da können diejenigen, die nach Regis-Breitingen ziehen sich nur auf die Schulter klopfen über so viel intelligente Weitsicht.
Sehr geehrter Herr Szenekenner, der Beitrag ist ja auch wiedermal für jeden gut verständlich, kaum zu übertreffen! Leider verschließen noch viele Menschen die Augen vor den Umweltsünden die täglich in aller Welt begangen werden. Dabei kann schon viel erreicht werden wenn jeder einzelne einmal nachdenkt in welcher Form er die Umwelt entlasten kann. Muss ich wirklich das Auto nehmen? Brennt das Licht im Schlafzimmer noch? Aller Anfang ist schwer. Wesentlich schwerer ins Gewicht fallen allerdings die großen Umweltsünden wie Fabrikabgase, Atommüll, Smog usw. Auch das muss man nicht kommentarlos hinnehmen. Der Bund der Energieverbraucher e.V. hat es sich zur Aufgabe gemacht der unnötigen Umweltbelastung im großen Stil Einhalt zu gebieten. Der CO2-Rechner zeigt Ihnen, wieviel CO2 Sie Tag für Tag zu verantworten haben. Der Beitrag ist nicht von mir, da kann sich aber jeder selbst sein Urteil bilden!!! 96 % super Beitrag!
Hallo! Erstmal ein ganz dickes Lob an die Webseite! Sie ist superklasse! Gefällt mir riesig! Habe für alle die Geldsorgen haben eine tolle Geschäftsidee entdeckt! Mir hat Sie schon riesig geholfen! Schaut Sie euch doch mal an unter www.bonema.de ! Das ist übrigens meine Firma! Grüße an alle die mich kennen! Ralf Alexander Maxand
Lieber Fritz Walch, es gibt so was ähnliches! Aufwindkraftwerke mit Solarwärme- erzeugung. In Australien wird das von Prof. Jörg Schlaich (www.sbp.de /sitemap)in Deutschland entwickelte AWK 200 MW mit 1000 m hohen Turm und Sonnenkollektor-Durchmesser 7 km gebaut. Im Turm befindet sich eine mit Solarwärme angetrieben Windturbine, die 24 Std. am Tag läuft.Dazu gibt es eine CD "Aufwindkraftwerk zur Solaren Stromerzeugung-global, erschwinglich, unerschöpflich" im Bauwerk-Verlag Berlin (www.bauwerk-verlag.de -ISBN 3-934369-51-0) Wie immer, in Deutschland entwickelt und wo anders wird es gebaut! Ein 5 MW Versuchs-AWK in Deutschland fast aussichtslos!!! Die Globalstrahlung beträgt in D nur die Hälfte, leider!
Heute gefunden Ich würde gerne mehr und Aktuelleres erfahren. http://www.wallstreet-online.de/ws/community/board/threadpages.php?fid=23&tid=495163&offset=400&page=0&
Hallo Heuersdorfer! Ich bin bei der Suche nach Windenergie in euerem Gästebuch gelandet. Es war manchmal etwas mühsam es von Anfang bis Heute durchzulesen. Danach habe ich mir die Homepage angeschaut und überlegt was ich im Gästebuch eintragen soll. Zuerst ein Lob an die Macher der Seiten. Zu dem Kampf um euer Recht wurde schon genug gesagt. Ich denke, egal wie es weiter geht, es hat sich gelohnt. Nur durch Menschen wie Euch werden andere zum nachdenken gebracht. Nun zur Windenergie. Warum Windkraftanlagen nicht Grundlastfähig sind ist wohl bekannt. Aber muss das so sein? Es gab schon einmal ein Wasserkraftwerk das durch speichern von Pressluft eine gleichmäßige Stromerzeugung erreicht hat. Aber das würde bei den Energie und Ölkonzernen gar nicht gut ankommen denn bei dezentraler Stromerzeugung können die Verbraucher nicht kontrolliert und ausgenommen werden. Weiter alles Gute und Gesundheit. Fritz Walch
Lieber Horst Bruchmann, lieber Jeffrey Michel, liebe Heuersdorfer, vielen Dank für das Solare Osterfest am 19. März 2005 auf dem Heuersdorfer Sportplatz. Es hat uns gut bei Euch gefallen. Essen und Trinken waren bestens. Wir hatten anregende Gespräche über die Solartechnik. Ich wünsche der ersten Solarstromanlage in Heuersdorf allzeit guten Ertrag. Wird diese Anlage zum Tag der erneuerbaren Energien am 30.04.2005 zugänglich sein? Siehe www.energietag.de. Mit freundlichen Grüßen Bettina und Dieter Winkler Verein für erneuerbare Energien in Sachsen www.vee-sachsen.de
Hallo Webmaster, das Gästebuch hat den stattlichen Umfang von 643 KB angenommen. Bei jedem Laden verursacht das Zeit und Traffic. Ich schlage vor, das Gästebuch in aktuell und Archiv zu trennen. Die Nutzer ohne DSL und Flatrate werden es Ihnen danken. Mit freundlichen Grüßen Ulf Elberling
Lieber Freunde in Heuersdorf, am kommenden Sonnabend, den 19. 03. kann ich leider nicht zu Eurem Fest & Treffen kommen, die neue Solaranlage in Augenschein zu nehmen und mit Euch über so vieles zu beraten. Ich würde gern dabei sein.! Aber wir organisieren zu gleichen Zeit in Magdeburgs Innenstadt einen Autocorso gegen den Sozialabbau, für eine bessere, gerechtere Regierungspolitik und gegen Massenfrust. Die Montagsdemos, die es überall auch weiterhin gibt, werden ja seit längerem von den Massenmedien totgeschwiegen. Es gibt sie aber fortlaufen ohne Unterbrechung und sie werden auch nicht aufhören. - In diesem Sinne Euch "Für Heuersdorf" alles Gute. Das Kämpfen für ein besseres Übermorgen, für eine Zukunft unserer Kindergeneration muß und wird weitergehen, solange Politiker und Konzerne nur bis morgen und an sich denken. Herzliche Grüße, Dietmar Fröhlich
... und dann sollte noch berücksichtigt werden, dass ~96% aller weltweiten CO2-Emissionen natürlichen Ursprungs sind.
Um die Weltuntergangsstimmung hier in Bezug auf die Kohlendioxidemissionen der mitteldeutschen Energiegewinnung aus Braunkohle etwas zu relativieren: Zahlen von 2002: Kohlendioxidemissionen durch Verbrennen fossiler Energieträger (Quelle IEA): USA 5652 Mt China 3271 Mt Russland 1503 Mt Japan 1207 Mt Indien 1016 Mt Deutschland 838 Mt Kraftwerk Lippendorf 13 Mt (Quelle:www.heuersdorf.de) Weltweit 25000 Mt
An Bert & Co. Ich würde mich schämen, nein, es wäre mir ausgesprochen peinlich, den Nachweis meiner Unkenntnis, Unfähigkeit und Intoleranz auch noch in`s Netz zu stellen. Man kann immer unterschiedlicher Meinung sein. Doch eine Meinung kann man sich nur auf Grund vorher eingeholter Informationen bilden und möchte diese dann auch noch begründen können. Es gab in diesem Gästebuch schon einige heftige Auseinandersetzungen. Gleich, ob es um die technische, wirtschaftliche oder politische Auseinandersetzungen ging, die sich um die Menschen von Heuersdorf rankt. Diese hatten jedoch Niveau. Olaf Maruhn
mann hält es nicht für möglich wie so ein kleiner haufen ,von einen Bürgermeister auch noch aufgeputscht( das ja nun wirklich jeden auffällt) eine ganzes Land in WALLUNG bringt! wenn ich so ein Amt hätte ich würde mich schämen . aber heutzutage ist ja alles möglich. auf wiedersehen.
Im Jahre 2004 wurden in Deutschland 25 Milliarden Kilowattstunden (kWh) Strom mit der Windkraft erzeugt. Es ist ausgeschlossen, dass dafür beim Endkunden 28 Milliarden Euro in Rechnung hätten gestellt werden können, wie die Bemerkung von Herrn Sachweh eventuell verstanden werden könnte. Sollte er allerdings gemeint haben, dass sich die 28 Milliarden über die Anlagenlaufzeit von 20 Jahren kumulieren, wären das jährlich 1,4 Milliarden Euro für die 1,8fache Strommenge, die heute in Lippendorf erzeugt wird. Geht man von dieser Annahme aus, ist der Strom aus Lippendorf angeblich 300 Millionen Euro pro Jahr billiger, als die Erzeugung von Elektroenergie mit Windkraft. Denn der Bezug der dortigen 14 Milliarden kWh pro Jahr kostet bei einem Preis von 3,2 Cent/kWh rund 450 Millionen Euro. Die Braunkohle verursacht aber in Wirklichkeit hohe Zusatzkosten durch den CO2-Ausstoß, dessen unterirdische Lagerung allein 660 Millionen Euro verschlingen würde (50 Euro pro Tonne CO2 mal 13,2 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr - dies ist ein repräsentativer Wert aus vielen unterschiedlichen Kostenschätzungen). Dabei würde laut Vattenfall die effektive Leistung des Kraftwerks auf 1400 MW absinken, was den Strom zusätzliche verteuerte. Alle weiteren Umwelt- und Gesundheitsbelastungen kämen hinzu und machten die Braunkohle zur teuersten fossilen Energiequelle überhaupt, deren einzige Vorteil die heimische Verfügbarkeit ist. Länder ohne eigene Bodenschätze entwickeln aber innovative Alternativen, welche der ostdeutschen Wirtschaft größtenteils fehlen. Entgegen der Angabe von Herrn Sachweh beträgt auch der Auslastungsgrad bei der Windkraft 17%. Das ist zwar immer noch ein niedriges Ergebnis, doch der Wind ist unerschöpflich. Bei der Braunkohle hingegen gehen zwei Drittel der thermischen Energie nutzlos verloren, wenn alle Verlustfaktoren berücksichtigt werden. Die Heuersdorfer waren niemals gegen das Kraftwerk Lippendorf eingestellt. Doch Kohle gibt es anderswo, und die Kraftwerkstechnik kann auch viel effizienter ausgelegt werden. Heuersdorf ist im übrigen nicht für die Abwanderung von Menschen aus den Bergbauregionen verantwortlich. Die Braunkohlenwirtschaft muss sich diesen Schuh selbst anziehen, wie das die überdurchschnittlich hohe Arbeitslosenquote im Raum Borna und in der Lausitz verdeutlicht. Wer glaubt, dass die Braunkohle subventionsfrei ist, der lässt den maßgeblichen Beitrag staatlicher Zuwendungen zur Erhaltung des Mitteldeutschen Bergbaus außer Acht, angefangen mit den 680 Millionen DM für das Kraftwerk Schkopau. Ohne diese gäbe es heute keine MIBRAG und kein Kraftwerk Lippendorf. Doch die höchsten unfreiwilligen Subventionen in Form von überhöhten Strompreisen werden täglich von den Verbrauchern an die ostdeutschen Braunkohlenkonzerne entrichtet, die ihre Gewinne anschließend ins Ausland transferieren. Ich habe niemals verstanden, warum nicht Anfang der 90er Jahre ein ostdeutscher Braunkohlenbetrieb als Aktiengesellschaft von den hier lebenden Menschen gegründet wurde.
Informationen über die MIBRAG können auf der Heuersdorf-Website unter "Energiepolitik --> Links zum Thema Braunkohle" abgerufen werden. Verschiedene aus ethischer Sicht fragwürdige Geschäftspraktiken der amerikanischen Eigentümer werden in dem Beitrag "Stärkung der MIBRAG durch Insolvenz und Umsiedlung" beschrieben. Vattenfall Europe AG ist eine Tochter des schwedischen Staatskonzerns Vattenfall AB. Sie hat in der Vergangenheit schon mehrfach die Absicht geäußert, die MIBRAG zu übernehmen. Im Insolvenzfall wäre das besonders naheliegend. Weitere Einzelheiten sind durch die Eingabe von Suchbegriffen auf der linken Menüleiste zu erfahren. Vielleicht sollten die Mecklenburger am 19. März das Heuersdorfer Solar- und Osterfest besuchen, um sich vor Ort ihr eigenes Bild von der Lage zu machen.
Hallo, wackeren "Kämpfer" Ich hoffe uns hier in Mecklenburg / Lübtheen geht es nicht irgendwann so wie Euch. Die MIBRAG macht ja bereits seit Jahren hier Werbung in eigener Sache zum möglichen Abbau unserer ganz besonderen "Diatomeenkohle", die für die Verbrennung relativ unbrauchbar sein soll, aber dafür sind wohl die Rückstände ganz was tolles für die Industrie ?für welche? siehe auch einige Infos auf www.m-ohlrogge.de unter Aktuelles. Frage: wie hängt die MIBRAG mit Vattenfall Europe AG zusammen? wer hat die meisten Anteile an der MIBRAG, gibt es da verläßliche Quellen.? Gruß Michael aus Mecklenburg
SOLARA - Historie Die SOLARA wurde 1996 gegründet. Die Gründungsmannschaft hatte zu dem Zeitpunkt über 10 Jahre Erfahrung mit Photovoltaik. Seit 1999 ist die SOLARA eine Aktiengesellschaft. Im Jahr 2001 startete die Tochtergesellschaft SOLARA Sonnenstromfabrik Wismar die Produktion von Solarmodulen. Seit Oktober 2002 ist die Vattenfall Europe Venture GmbH, eine 100%ige Tochter des Energiekonzerns Vattenfall Europe AG, mit 15% an der SOLARA® AG beteiligt. Interessant, Heuersdorf soll weggebaggert werden und Arbeitsplätze werden wo anders geschaffen, prima Wirtschaftsopolitik!!! Die hier auf die Straße gehen, sollten lieber für neue Arbeitsplätze und alternative Energien demonstrieren und nicht immer nur an sich denken!!! Die Umwelt zu erhalten ist auch Gemeingut und müsste an erste Stelle kommen!!!
Herr Sachweh besteht ja auf den harten Fakten. Dann bleiben wir mal dabei: Herr de Markus hat erklärt, über weit mehr Kohlevorräte in der Region zu verfügen, als unter Heuersdorf liegen. Lippendorf kann neben Kohle auch Klärschlamm und anderes verfeuern. Touristen verdienen ihr Geld nicht in der Region (sonst wären es keine Touristen). Gleichwohl soll der Südraum Leipzig von Tourismus leben. MIBRAG-Beschäftigte können auch in einer anderen Firma arbeiten – wenn die Kohle für Lippendorf tatsächlich für die Energieerzeugung gebraucht werden sollte. Wahrscheinlich bekommen sie dann weniger Gehalt. Das dürfte dann aber immer noch erheblich über dem Niveau dessen liegen, was in der „freien Wirtschaft“ in der Region verdient wird. In der Metallindustrie im Leipziger Raum sind entschieden mehr Arbeitsplätze als in der Kohle weggefallen. Trotzdem haben sich BMW und Porsche angesiedelt. Wenn die MIBRAG behauptet, lediglich dann nicht Pleite zu gehen, wenn sie die Kohle unter Heuersdorf bekommt (tausend andere Gründe gibt es nicht), ist das eine naturgesetzliche oder gottgewollte Wahrheit (je nach Anschauung). Weil weder Kumpel, noch Gewerkschaft, noch Politik es weder allein, noch gemeinsam schaffen, in 12 Jahren alternative Arbeitsplätze zu entwickeln, machen wir mal schnell alles platt. Heuersdorf sollte 1:1 wiederentstehen – mit einer europaweit einzigartigen Infrastruktur. Und 2.500 von einer Million sind 2,5 Promille. Das mag für einen menschlichen Körper von Bedeutung sein – wie Herr de Marcus weis. Olaf Maruhn
Koalitionsvertrag von CDU und SPD in Sachsen, klingt gut, die Realität sieht anders aus, bei 83 % Braunkohlenanteil und 43 % Wirkungsgrad in Lippendorf!!! 9.2 Energie Die sichere und preiswerte, umwelt- und ressourcenschonende Bereitstellung von Energie ist ein wichtiger Standortfaktor. Deshalb bleibt ein ökonomisch, ökologisch und sozial ausgewogener Energiemix die Grundlage sächsischer Energiepolitik. Als Voraussetzung für effiziente Ressourcennutzung und günstige Preise setzt sich die Staatsregierung für die Stärkung des Wettbewerbs auf dem Energiemarkt und faire Wettbewerbsbedingungen für die Braunkohleverstromung ein. Die Koalitionspartner stimmen darin überein, dass vor allem die effiziente Nutzung des heimischen Energieträgers Braunkohle unverzichtbar für die Stromerzeugung ist. Sachsen hat die weltweit modernsten Braunkohlekraftwerke. Die Arbeitsplätze im Braunkohlebergbau und in den Kraftwerken müssen gesichert werden. Die Koalitionspartner treten dafür ein, dass Heuersdorf sozialverträglich umgesiedelt wird. Zu einem ausgewogenen Energiemix gehört die verstärkte Nutzung erneuerbarer Energien. Sie darf allerdings nicht zu Wettbewerbs- und Preisverzerrungen führen. Ein besonders großes Potenzial für die klimaschonende Energieerzeugung hat die Biomassenutzung. Die Staatsregierung wird sich dafür einsetzen, alle wirtschaftlichen Potenziale der rationellen Energieerzeugung und -verwendung auszuschöpfen.
Haben sie doch keine Angst, die Mibrag und das Kraftwerk gehen schon nicht kaputt . . . Wer redet ihnen nur so einen Quark ein? Mein Gott, was machen sie hier die Pferde wild und reden sich heiß. Das geht alles seinen sozialistischen Gang! Ist die Mibrag nich mehr, kommt was Neues, nur die Kohle bleibt die Alte, sie ist ja auch alt.
Wenn wir durch unsere schöne Heimat streifen, können wir überall zerfallene Häuser sehen. Häuser, denen kein MIBRAG-Bagger etwas angetan hat, die aber trotzdem zerfallen. Hier haben Menschen ihre Heimat verlassen. 1 Million sind seit der Wende in den Westen gezogen. Auf den Straßen sieht man einen hohen Anteil älterer Menschen. Da wird es wenig Enkel geben, die "mit der Gasmaske" rumlaufen müssen. Auf ehemaligen Fabrikhöfen wachsen Gras und Wildpflanzen, was für eine Naturidylle. Schön ist es durch Sumpfwiesen zu streifen, die Frösche quaken zu hören, die Lerche singt hoch in der Luft. Nun gut, wer arbeitslos ist, der hat vielleicht weniger Freude daran. Und wer Arbeitslosengeld II bezieht noch weniger. Echte Naturfreunde ficht das nicht an. Eine Idylle für sanften Tourismus? Jeder Ort auf dem Land träumt davon. Touristen müssen aber erst mal Geld verdienen, um es ausgeben zu können. Wenn wir schon wieder bei Energiesubventionen sind und hier von Kohlesubventionen gesprochen wird, darf doch nicht unerwähnt bleiben, dass die Braunkohleförderung subventionsfrei ist, und dass die Steinkohleförderung planmäßig und sozialverträglich heruntergefahren wird. Der deutsche Maschinenbau hat auch einen hohen Exportanteil an Bergbaumaschinen. Ohne aktiven Bergbau ist ja wohl die Entwicklung von Bergbaumaschinen nicht denkbar. Der Bergbau, der in Deutschland verhindert wird, wird dann aber in Osteuropa entstehen, mit weitaus geringerem Umweltschutz. Interessant die letzten Beiträge. Hier wird doch deutlich, um was es geht. Heuersdorf wird von Leuten benutzt, die die Braunkohleverstromung stoppen wollen. Es geht darum die MIBRAG und das Kraftwerk Lippendorf platt zu machen. Ob man da von der "Heimatlos"-Fraktion, der "Wir sind gegen alles"-Fraktion oder von der "Wir stehen kurz vor dem Weltuntergang"-Fraktion ist, alle sind willkommen.
Nochmal zu Kosten der Windenergie! Die Windenergie ist offenbar die einzige Energieform - ja, man könnte sagen, die einzige Industrie überhaupt -, die ohne Subventionen auskommen soll. Das Dossier beschwert sich über "21.750 Euro für jeden der 40.000 Arbeitsplätze in der Windindustrie". Es wird dabei verschwiegen, dass dies lediglich ein Bruchteil der Subventionen für Kohle ist: Die Subventionen machen für alle erneuerbaren Energien (EE) gerade mal 22 Prozent der Subventionen für die Kohleindustrie aus. Zugleich sind jetzt schon mehr Menschen in der EE-Industrie als in der Kohlewirtschaft tätig : 130.000 gegen rund 90.000. Die Süddeutsche Zeitung schätzt die Zahl der in der Windindustrie Beschäftigen übrigens auf rund 45.000. Dabei wird zur Zeit sieben mal mehr Energie durch die Kohle als durch EE erzeugt. Anders gesagt: Die EE sind zwar teuer, aber auch arbeitsintensiv - genau das, was ein schwacher Arbeitsmarkt braucht. Das Geld zirkuliert also innerhalb des Binnenmarkts, es wird dabei keine Energie importiert und es entsteht eine kräftige Exportindustrie. Zwar ist der Export in den letzten Jahren bescheiden geblieben, weil zu wenige andere Länder sich zur Windenergie bekannt haben, aber die Zielsetzung in der EU wird bis mindestens 2010 einen Boom auslösen ("Atomkraft wird es auch in Zukunft geben, aber anders als Sie denken") , von dem deutsche Windfirmen stark profitieren werden.
Ein Beitrag, wer bezahlt das EEG! Die Strompreise für die Industrie haben sich seit 1990 halbiert. Kostete die Kilowattstunde Industriestrom im Jahr 1990 im Durchschnitt noch 15 Pfennige, kostete sie im Jahr 1998 nur noch 13,3 Pfennige (6,8 Cent) und im Jahr 2000 nur noch 8 Pfennige (4,1 Cent). Viele Unternehmen der Aluminiumindustrie dürften tatsächlich noch niedrigere Preise zahlen. Trotz EEG, KWK und Ökosteuer ist der Preis für Industriestrom sogar um 35 % gesunken! Das hat für die Wirtschaft insgesamt eine Ersparnis von mehr als 5 Mrd. - bei den Stromkosten gebracht. Deutschland liegt mit seinen Industriestrompreisen im europäischen Mittelfeld - von einem Wettbewerbsnachteil kann also keine Rede sein! (Eurostat/VIK, Stand 1.1. 2002: Düsseldorf, 5,87 Ct/ kWh; Paris 5,62 Ct/kWh; Oslo 3,74 Ct/kWh; Mailand 9,53 Ct/kWh). Da kann sich jeder seine Meinung zum EEG und zur Steuerverschwendung bilden!!!
Liebe BI, gestern hatten wir einen Info-Abend der MIBRAG über das Diatomeen-Vorkommen im Raum Lübtheen/Meckl.Vorp.. Hier liegt höchstwahrscheinlich gute Braunkohle bzw. das daraus zu gewinnende Kieselgur. Auch hier will man die schöne Landschaft zerstören für einen zweifelhaft wirtschaftlichen Erfolg. Schlimm ist es nur, daß sich dieses Braunkohlevorkommen auf dem Schießplatz der Bundeswehr befindet. Große Teile befinden wahrscheinlich auch im Naturschutzpark Elbtalauen. Auch wir würden es gerne verhindern, daß unsere Döfer übergebaggert werden. Wir würden uns freuen, wenn wir von Euren Erfahrungen lernen können oder Ihr uns Hilfe zukommen laßt (Info´s etc.). Wir denken schon mit Grauen an die Halden und an die zerstörte touristische Gegend, die wir versuchen -hier im Sinne "Sanften Tourismus" zu entwickeln. Also helft uns bitte. Je früher desto besser. Mit freundlichen Grüßen Silke & Angi
Ich dachte, daß eine überzogene, überspitzte, halt satirische Darstellung den Gedankengang beflügelt und den Blick auf das Wesentliche öffnet… Manche Scheuklappen sind inzwischen vielleicht angewachsen und Kyoto ist ein sehr entferntes Sternbild. Wenn unsere Kinder oder deren Kinder durch Betonwüsten schreiten, den Atem durch entsprechende Vorrichtungen vor giftigen Gasen geschützt, die durch künstlich erzeugte Nadelduftaromen erträglicher gemacht werden und an Betonwänden der Kraftwerksschlote mittels elektrischer Energie die „strahlenden“ Abbilder der tierischen Wesen, die uns mal begleiteten, geworfen werden, blitzt in den inzwischen abgestumpften Hirnen vielleicht der Gedanke daran auf, daß dies alles doch gar nicht so schlimm ist, schließlich hatten die Vorfahren deshalb mal Arbeit (oder sie hätten diese ohne diese Entwicklung angeblich verloren). Deren Arbeit“geber“ machten jedenfalls einen guten Schnitt. Gott sei Dank konnten sich spinnerte Heimatverliebte und sozialromantische Umweltschützer nicht durchsetzen. Wenn dieser Gedankenblitz wieder erloschen ist, kann dann ohne Hirn für dieselben Arbeitgeber, für die schon die Vorfahren gebuckelt haben, weitergebuckelt werden… Was natürlich wieder übertrieben aber durchaus vorstellbar ist. Jedenfalls dann, wenn in den eigenen Überlegungen die nächsten Generationen und die eigene Historie (zu der Heimat gehört) eine winzige Rolle spielen! Olaf Maruhn
1. Herr "Sachweh", mit Ihren Äußerungen disqualifizieren Sie sich selbst. Ihre Argumente, besser: die alten Parolen der Gegenseite, wurden in diesem Gästebuch schon eingehend erörtert. Sie drehen sich im Kreis. Es wäre ratsamer sich Gedanken zu machen, wie der gravierende Klimawandel aufzuhalten oder vielleicht nur noch abzumildern ist! 2.Unerklärlich ist mir, weshalb Heuersdorf keine Ortsschilder mehr besitzt. Da eine Eingemeindung erfolgte, müsste das Ortsschild folgende Bezeichnung tragen: Regis-Breitungen - Ortsteil Heuersdorf. Wieviel Angst und Schrecken wurde doch den Mitmenschen aufgezwungen, dem Ortseingangsschild HEUERSDORF in die Augen zu blicken. "Das hätts zu Erischs Zeeten nisch gegäähm" . . . Und eben darum weil der Name Heuersdorf für die vielen Arschkriecher in allen entscheidenden Bereichen unserer Gesellschaft ein insziniertes Synonym für das Rücktändige, nicht der allgemeinen Meinung entsprechende Verhalten darstellt, liquidiert man still und heimlich . . . Mit welchen Maßnahmen hier scheinbar vorgegangen wird, beweist immer wieder aufs Neue, mit welch primitiver Energie selbst Verwaltungsbehörden vorgehen und sich dem so eindrucksvoll vermittelten "gesunden Volksempfinden" beugen.
Da braucht man keine Waffe, um seine Mitmenschen zu terrorisieren. Da genügt es schon, wenn der Ortsvorsteher Bruchmann und seine ortsfremden Aufputscher kurz vor Annahmeschluss Einspruch gegen den Hauptbetriebsplan einlegen, in der Hoffnung, die Mibrag zur Betriebseinstellung zu zwingen und dabei den wirtschaftlichen Kollaps der Region billigend in Kauf zu nehmen. Übrigens zur Windenergie: Die Windenergie wird sehr wohl aus Steuermitteln subventioniert. Zu den 28 Mrd. Euro, die wir Verbraucher mit unserer Stromrechnug bezahlen, kommen noch einmal 18 Mrd. Euro Steuermittel aus Förderprogrammen und Sonderabschreibungen zur Subventionierung der Baukosten. Und das für eine Auslastung der Winkraftanlagen auf Grund der schlechten Windverhältnisse von sage und schreibe 10%.
„El Heuersdorfa“ mit „Osama bin Bruchmann“ als Anführer? Ich glaube „nine eleven“ oder Oklahoma dürften auch den schlichteren Gemütern vor Augen geführt haben, was Terror bedeutet. „Er ist die systematische und zugleich willkürliche und überraschende Androhung oder Anwendung von Gewalt, um Angst und Schrecken zu erzeugen.“ (Gesellschaft und Staat, Lexikon der Politik, Baden-Baden, 7. Aufl. 1989 – gibt es inzwischen sicher auch neuerer Auflage). Danach sind die Heuersdorfer und ihr „Anführer“ wohl waffenstrotzende Ungeheuer, die Tot, Schrecken und Vernichtung über die Lande bringen… Vielleicht sind sie ja auch die subtilen Täter im Nadelstreifenanzug. Wenn ich mir dieses Bild etwas genauer vor Augen führe, sehe ich da allerdings andere in der Täterrolle. Und ich glaube, auch unabhängig von der Perspektive. Opfer sind jedenfalls die Heuersdorfer, die Angst und Schrecken am eigenen Leib erleben. Soviel zur (Dis-) Qualifikation. Olaf Maruhn
Lieber Andre, die Alternativen Energien werden nicht mit Steuergeldern unterstützt, sondern werden durch das EEG Einspeisegesetz geregeld! Natürlich entstehen dann für alle Energie-verbraucher höhere Belastungen, aber mit ca. 20 € im Jahr von gewaltigen Kosten zu sprechen, wäre unsachlich! Deshalb ist dies eine Einstellungssache zu Natur, wenn man natürlich nicht einen Cent dafür ausgeben will, ist dies bedauerlich. Dieser Beitrag ist leicht zu kompensieren, in dem man immer alle Elektrogeräte vom Netz trennt oder im Jahr einmal auf einen Gaststättenbesuch verzichtet! Außerdem sollte man daran denken, dass die Extremwitterungs- lagen sich vervierfacht haben, nun erzähl mal einem, dem das Wasser bis zum Halse stand, dass dies zu teuer ist! Sicherlich sind ohne politische Stützung Alternative Energie nicht immer wirtschaftlich, wenn aber die Preise für Öl und Gas weiter steigen, wird das bald der Fall sein! Deshalb sind Alternative Energien eine Investition in die Zukunft und sollte nicht immer klein geredet werden!
Hallo Herr Jochen Sachweh, es ist richtig: Zur DDR-Zeit hatten wir eine Ein-Parteien-Diktatur, aber keine zukunftsfähige Gesellschaft. Aber unsere jetzige Gesellschaft wird die Probleme auch nicht lösen, sondern alle zwischenmenschlichen Beziehungen nur verschärfen, weil alles menschlich Notwendige nicht harmonisiert wird, sondern auseinander dividiert. 2. Sowohl die Naturwissenschaften als auch die Geisteswissenschaften wissen heute deutlich mehr darüber, welche Einflüsse unsere menschlichen Taten, Handlungen, Lebenslügen auf unseren Planeten haben, der sehr sensibel auf alles reagiert. Das lernt man aber nicht in der polytechnischen Schule. Und unsere heutigen Bildungs- und Wirtschaftssysteme sowie die Politik wollen auch nicht, das eine Mehrheit der Bevölkerung solche Gesetzmäßigkeiten verstehen. Es wirkt auch weiterhin überall im Kosmos ein Ursache-Wirkungs-Prinzip, nur: man darf beides nicht verwechseln. Es gilt auch weiterhin der Vers von Erich Kästner: Es gibt nichts Gutes, außer man tut es. Wer disqualifiziert wird, oder sich selbst disqualifiziert, entscheiden andere Kräfte. - Ich fürchte, Sie werden mich nicht verstehen.
Hallo, Herr Dietmar Fröhlich. Den Zusammmenbruch eines Gesellschaftssystem, welches alle glücklich machen wollte, haben wir gerade hinter uns. Wer tektonische Beben als vom Menschen gemacht darstellt, disqualifiziert sich ja wohl selbst.
Hallo Jochen Sachweh, vielleicht liegen die Mißstände alle, die Sie hier aufzählen, im Gesellschaftssystem selbst begründet - und nicht an der Geschichte und den Einwohnern von Heuersdorf? Das sind alles sehr friedliche Bürger. Was haben Sie persönlich aus der Asienflutkatastrophe gelernt? Sehen Sie keine Zusammenhänge zwischen Ihrem Denken und den Naturkatastrophen? - Nachdenkliche Grüße D.Fr.
69 Einwohner von Heuersdorf terrorisieren 10 000 Menschen in der Region. 2000 Mitarbeiter der MIBRAG, 2000 Mitarbeiter in Betrieben, an die die MIBRAG Aufträge vergibt und deren Familien. In einer Zeit wo es in Deutschland über 5 Millionen Arbeitslose gibt ! In einer Zeit, wo Ostdeutschland besonders von Deindustriealisierung betroffen ist. Ja , schämt ihr euch denn eures Eigennutzes nicht ? Ich habe viele Verwandte und Freunde, die hunderte Kilometer weit weg ziehen mussten, um Arbeit zu finden. Sie haben ihre Heimat wirklich verloren . Und ihr haltet es für eine Zumutung „um die Ecke“ zu wohnen. Ihr schimpft über die Praxisgebühr, über fehlende Rentensteigerung ? Ja, wo soll denn das Geld herkommen, wenn es immer weniger Beitragszahler gibt ? Radikale Umweltschützer haben mit dazu beigetragen, dass Ostdeutschland ein Paradies für Frösche und Lurche geworden ist. Aber kein Paradies für Menschen.
Es folgt nun der von Herrn Jäger angesprochene Leserbrief aus der Tageszeitung Neues Deutschland vom 21.02.2005: "Kompromisse für Heuersdorf waren nicht gewollt". Zu »Wir sind zweitausend, die sind achtundsechzig« (ND vom 8.2.). Anders als andere Bürgerbewegungen und -initiativen haben sich die Heuersdorfer immer für einen Weiterbetrieb des Tagebaus Schleenhain ausgesprochen, waren einverstanden mit einer knappen Umfahrung des Ortes und sogar mit Teilinanspruchnahme von Heuersdorfer Ortsflächen, lebten doch nicht wenige Bewohner viele Jahrzehnte selbst von der Kohle. Wo sind die »weisen Uhus« der Wende, die über Nacht die »unsägliche« Braunkohlegewinnung und -verarbeitung der DDR überstürzt abschaffen wollten, was ihnen in den meisten Tagebauen auch gelungen ist, ohne dass diese sinnvoll zu Ende gebracht worden sind? Auch der Tagebau Witznitz hätte noch einige Zeit ohne Inanspruchnahme von Ortschaften weiter betrieben werden können. Braunkohle, die auch für das neue Kraftwerk Lippendorf hätte genutzt werden können. Inzwischen war aber aus den Umweltaktivisten, wie dem Röthaer Pfarrer Walter Steinbach, der Präsident des Regierungspräsidiums geworden, der sich heute ohne Kompromisse für den »notwendigen« Abriss von Heuersdorf ausspricht. Wer, wie der Autor über zehn Jahre als Mitglied bzw. Stellvertreter im Regionalen Planungsverband mitberaten und mitentschieden hat, weiß, dass die gebetsmühlenartige Behauptung nicht den Tatsachen entspricht, wonach der Betrieb des Tagebaus Schleenhain und damit der Betrieb des Kraftwerkes Lippendorf ohne die Abbaggerung von Heuersdorf nicht möglich sei. Umso schlimmer, wenn diese Behauptungen von Ministern, wie Thomas Jurk, vertreten werden, die es wissen müssten. Stattdessen ist ohne Abbaggerung eine knappe Umfahrung Heuersdorfs und ein sinnvoller Betrieb des Kraftwerks Lippendorf trotzdem möglich. Untersuchungen haben bereits 1995 ergeben, dass in der Kraftwerksbetriebsplanung Stillstandszeiten für notwendige Wartungs- und Reparaturarbeiten nicht berücksichtigt wurden und man offensichtlich durch einen längeren Betrieb des Kraftwerks Lippendorf gedenkt, zusätzliche Profite zu erwirtschaften. Jetzt heißt es: »Die Mibrag unterbreitet lukrative Angebote für Umsiedler, zudem soll Ende Februar der Grundstein für ein Neu-Heuersdorf gelegt werden.« Wieso erst heute? Bereits 1992 wurde der Aufstellungsbeschluss für einen Teilregionalplan »Braunkohlenplan Vereinigtes Schleenhain« gefasst. Im Rahmen dessen öffentlicher Erörterung und Abwägung von 1993 bis Mitte 1995 war davon keine Rede - nur von Entschädigungen zum Zeitwert. Davon hätten aber die Heuersdorfer keine Ersatzgrundstücke kaufen und neue Häuser bauen können. Auch sollten die beiden Heuersdorfer Kirchen ersatzlos geschleift werden, ebenso wie die Dorfinfrastruktur. Vor allem dem Widerstand der Heuersdorfer mit Unterstützung von außen ist es zu danken, dass in der letzten Zeit Bewegung in die Sache gekommen ist. Die derzeitige Situation ist also vor allem der ehemals unnachgiebigen Haltung der Mitteldeutschen Braunkohlengesellschaft und der Sächsischen Staatsregierung geschuldet. Auf Grund der Gerichtsentscheidungen wird der Teilregionalplan seit 2004 überarbeitet. Siegfried Schlegel PDS-Stadtratsfraktion 04107 Leipzig
Die Lippendorfer Fernwärme wurde in den 90er Jahren mit dem Kennwort "Abfallwärme" - was einen vergleichsweise niedrigen Bezugspreis suggeriert - von den Leipziger Stadtwerken auf Drängen der Landesregierung durchgesetzt. Die 15 km lange Fernwärmeleitung war mit 130 Millionen DM Deutschlands teuerste Wärmetrasse. Andere Objekte über eine ähnlich große Entfernung, so beispielsweise Weisweiler-Jülich, Weisweiler-Aachen und Boxberg-Weißwasser, haben mit jeweils 38 bis 50 Millionen DM weniger als die Hälfte gekostet. Die Wärme aus Lippendorf wird an Markkleeberg vorbeigeführt, ohne dort benutzt zu werden, was die Kostenbelastung für Leipzig weiter erhöht. Als vor Jahren die PDS in einer Kleinen Anfrage an die Sächsische Staatsregierung nach den hohen Aufwendungen für dieses Projekt fragte, antwortete das Wirtschaftsministerium sinngemäß, dass es außerstande sei, den erforderlichen finanziellen Aufwand abzuschätzen. Das Ministerium will aber trotzdem wissen, dass die Braunkohle eine besonders wirtschaftliche Energieerzeugung ermöglicht. Nach Einbeziehung aller ökologischen und sozialen Belastungen ist das aber nicht mehr der Fall. Heuersdorf soll mit dem Argument abgebaggert werden, die Braunkohle sei "langfristig kalkulierbar". Demzufolge müsste der Preis für Braunkohlenstrom bis 2040 unverändert niedrig bleiben. Statt dessen erhöht Vattenfall ihre Stromabgabepreise, wie wenn das Kraftwerk mit Importsteinkohle verfeuert worden wäre. Der zusätzliche Gewinn zugunsten der ausländischen Mutterkonzerne fehlt der ostdeutschen Volkswirtschaft. Die politisch Verantwortlichen finden sich mit dieser Praxis ab, da sonst das Unternehmen mit dem Abbau von Arbeitsplätzen drohen könnte. Im Endeffekt wird aber damit jeder Bergarbeiter und jeder Kraftwerker vom Stromkunden alimentiert, wobei diese Alimente größtenteils nicht einmal in deren Tasche landet. Die These, dass "heimische Energieträger günstiger" seien, da sie "nicht am steigenden Öl/Gaspreisen aus dem Ausland gekoppelt" sind, stimmt zwar für den Brennstoffbezug der Vattenfall-Kraftwerke. Dieser Kostenvorteil wird jedoch nur in einem markttechnisch erforderlichen und daher sehr geringen Umfang an den Endverbraucher weitergegeben.
Wenn man die Beiträge so liest, könnte man denken man käme ohne Braunkohle, Öl und Gas aus. Es gibt z.B. Solar- und Windkraft dafür. Schön und gut, aber zur Zeit ist es eben noch so, das diese neuen Energien den Haushalten teuer zu stehen kommen. Wieviel würde es dann kosten, wenn sich nur noch Windräder drehen würden und Solarkollektoren aufgestellt werden. Wobei man wissen sollte, daß Windkraft vom Staat subventioniert (Steuergelder) wird und bei ausschließlicher Wind/Solarenergie dann unbezahlbar wäre. Als Ergänzung zu den fossilen Brennstoffen ist es völlig ok. Wenn die Technik dafür ausgereift ist, Industrien und Ballungszentren ständig dauerhaft und kontinuierlich zu versorgen, ist es Zeit, von fossilen Brennstoffen sich zu verabschieden. Soweit ist es aber nunmal noch nicht. Desweiteren sind heimische Energieträger günstiger, sie sind nicht am steigenden Öl/Gaspreisen aus dem Ausland gekoppelt und somit für den Endverbraucher uberschaubar und bezahlbar.
Habe heute einen sehr interessanten Leserbrief im Neuen Deutschland gelesen. Interessant, wie wir Leute verarscht werden, was das Thema Heuersdorf angeht. Einige Kommunalpolitiker meinen in Zeiten der Politikverdrossenheit sich alles erlauben zu können, da ja sowieso keiner dem widerspricht. Leider ist das schon Realität. Heuersdorf muss leben, für unsere Kinder!!! Demonstrieren sollten die Menschen lieber in Böhlen, vor diesem weithin sichtbaren Ungeheuer, das unsere Umwelt zerstört. Die Kohle sollte in Würde abtreten.
Nicht nur das Heuersdorf weggebaggert werden soll, nein es ist noch schlimmer, Leipzig hat den höchsten Fernwärmepreis von Deutschland und liegt damit 15 % über dem Durchschnitt! Dann soll aber noch einer vom effektivsten Kraftwerk reden wollen!!!
Die Verbrennung von Klärschlamm (Haldenfeinkohle) wurde schon zu DDR-Zeiten erfolgreich durchgeführt, nur nach der Wende war es politisch vermutlich nicht mehr durchsetzbar!!! Die Haldenfeinkohle hat einen 20 bis 25 % wenigeren Wassergehalt und somit bis zu 50 % größeren Heizwert! Somit kann mit der vorhandenen umweltschutzrechtlichen Genehmigung jährlich ca. 0,5 Mio. t Rohbraunkohle ersetzt werden und in 30 Jahren damit 15 Mio. t, genau die Menge, die unter Heuersdorf liegt! Im schlimmsten Fall kann sicherlich mit ca. 10 % Gasstützfeuer auch ein Weiterbetrieb des KW gesichert werden!!! Nun möchte ich mal die Gegenkommendare hören, die haben sich wenn es konkret wird verabschiedet, mit der Begründung es wäre unsachlich, sehr niveauvoll!!! Die Gewinne werden privatisiert und der Müll bleibt für den Staat und die Bürger als Steuerzahler!
Die Heuersdorfer setzen sich für die Erhaltung ihrer angestammten Heimat ein, welche selbst nur ein paar Kilometer weiter weder kulturell noch ökologisch, kirchlich noch menschlich gänzlich wiederherzustellen wäre. Heimat bedeutet nicht nur die Dinge, die man für das eigene Leben befürwortet, sondern sie schließt all das aus, was abgelehnt wird. Das betrifft in diesem konkreten Falle eine Braunkohlepolitik, bei der Gewinnmaximierung vor Verfassungsgebote gestellt wird. Die Würde von Ortsvorsteher Horst Bruchmann und von weiteren Bürgern wird unter Missachtung von Artikel 1 des Grundgesetztes durch wahrheitswidrige Behauptungen angetastet. Der Schutz des gewachsenen Siedlungsraums wird nach Artikel 10 Absatz 1 der Sächsischen Verfassung garantiert, aber in Heuersdorf missachtet. Laut einer Reportage in der Tageszeitung Neues Deutschland vom 08. Februar 2005 versicherte IGBCE-Gewerkschaftsführer Uwe Bruchmüller, er wolle niemanden zur Aufgabe seines Eigentums erpressen. Doch erpresserische Methoden werden bereits von dieser Gewerkschaft mitgetragen, wo a) der Familienfrieden durch die Ablehnung eines MIBRAG-Umsiedlungsangebots zerstört werden könnte, b) der sonstige Verlust des eigenen Arbeitsplatzes bei der MIBRAG oder bei einem Unterauftragnehmer droht oder c) die staatliche Benachteiligung von Heuersdorf eine persönliche Zwangslage herbeigeführt hat. Einzelne Gewerkschaftsmitglieder versuchen zudem, die Menschen durch manifestierte Gewaltbereitschaft einzuschüchtern. Das ND dazu: > MIBRAG und Regierungsorgane stehen nunmehr als Vertreter einer zerstörungswütigen Belegschaft da. Mit wem sollte unter diesem Umstand der Ortschaftsrat über eine friedliche Einigung verhandeln? Außerordentlich fragwürdig ist auch das häufig aufgestellte Kriterium, die Umsiedlung von Heuersdorf sei schließlich durch die rund 300 Ortschaften gerechtfertigt, die früher ohne den liberalisierten Energiemarkt zerstört wurden. Wer dabei von der regionalwirtschaftlichen Unentbehrlichkeit der Braunkohle ausgeht, der möge in Bitterfeld oder Delitzsch nachfragen, ob man dort wieder den Tagebau haben möchte. Wie viele tausend Menschen gibt es im Raum Borna, die nur wegen der Braunkohle ihre Arbeit verloren haben? Es liegt andererseits keine Erklärung von Vattenfall vor, dass das Kraftwerk Lippendorf bei Erhaltung von Heuersdorf stillgelegt wird. Die Arbeitsplätze im Bergbau sind somit gesichert. Die Demonstration am 03. Februar war überflüssig. Sie diente sichtlich der Profilierung von Managern, Politikern und Funktionären, welche auf den Rücken der Heuersdorfer die Verunsicherung der Bergleute schüren. Die Behauptung, dass sich keiner der Umgesiedelten unwohl oder gar betrogen am neuen Standort fühle, ist für einige mitgenommene Ehepartner und Kinder nicht zutreffend. Sie hätten es anders gewollt. Die Kurve der Bevölkerungsentwicklung (unter "Der Ort" auf der Heuersdorf-Website) macht dabei deutlich, dass die MIBRAG seit einem Jahrzehnt die Dorfgemeinschaft durch die unablässige Abwerbung einzelner Familien zersetzt, während das Unternehmen stets von einer gemeinsamen Umsiedlung spricht. Herr Weiß geht von einem quantitativen Kohleverlust von nur einem Jahr aus. Das ist auch unsere Berechnung, also 10 bis 15 Millionen Tonnen Nettoverlust, wobei aber hinzuzufügen wäre, dass a) die Kohlequalität noch größeren Ertragsschwankungen unterliegt und b) das Kraftwerk Lippendorf eine immissionsschutzrechtliche Genehmigung für die Mitverbrennung von bis zu 385.000 Tonnen Klärschlamm besitzt. Zur Effizienzfrage nun eine vereinfachte Betrachtung: Ein Kilogramm Rohbraunkohle weist einen Energiegehalt von ungefähr 10 Megajoule (MJ) auf. Eine Kilowattstunde (kWh) hat präzise 3,6 MJ. Bei einem elektrischen Wirkungsgrad von rund 42% (wie in Lippendorf oder Boxberg) werden 4,2 MJ, also knapp 1,2 kWh erzeugt. Abgesehen von der zusätzlichen, aber gering ausgekoppelten Wärme gehen damit fast 6 MJ unwiederbringlich verloren. Der effektive Wirkungsgrad von der Grube bis zur Steckdose liegt aber um noch einiges niedriger, weil a) die MIBRAG zusätzliche Kohle zum Betrieb der Tagebaugeräte verbraucht, b) die Kraftwerke immer wieder von leistungsmindernden Schäden geplagt werden, c) ein Teil des Stromes in Goldisthal mit einem dortigen Wirkungsgrad von 80% zwischengespeichert wird und d) es Leitungsverluste bis zu den Endkunden gibt. Im Ergebnis wird oft weniger als ein Drittel der Mitteldeutschen Kohleenergie tatsächlich in Form von elektrischem Strom genutzt, während daraus 100% klimaschädliche CO2-Emissionen erzeugt werden. Dieses unbefriedigende Ergebnis müsste wesentlich aufgebessert werden, um als zukunftsfähig zu gelten. Der effektive Wirkungsgrad im Rheinland kann trotz älterer Kraftwerke höher liegen, weil sich die industriellen Verbraucher in unmittelbarer Nähe der Stromerzeugung befinden. Vattenfall will demgegenüber eine neue 380-kV-Stromtrasse zwischen Halle und Schweinfurt errichten, um Elektroenergie nach Süddeutschland zu verkaufen.
Das Thema Heuersdorf sehe ich noch viel tiefer. Wir alle wissen, daß das Ende des Öl- und Kohlezeitalters längst absehbar ist. (Es wird nur ein winziger Abschnitt der Menschheitsgeschichte sein.) Trotzdem verheizt man noch immer Kohle in Kraftwerken, obwohl es deutlich andere, innovativere Lösungen gibt (- die in diesem Gästebuch und in www.heuersdorf.de auch längst genannt sind). Wir alle wissen, daß es längst anderen, nachwachsenden Kraftstoff gibt. Trotzdem verbrauchen wir das Erdöl in ungebremster Intensität in unseren Autos und Wohnungen. Die Sonne allein liefert täglich und ständig 40.000 mal mehr Energie als wir sie auf dem gesamten Planeten verbrauchen. Das wissen auch die Energiekonzerne. Trotzdem lassen sie keinesfalls nach in ihrer Gewinnsucht, im Raubbau an der Natur und mit dem Druck auf die Politik - Siehe 2. Heuersdorfgesetz. Auch die nur scheinbar alternativen Kräfte in den Betrieben, die Gewerkschaften verschlafen die neue Zeit - wie Olaf Maruhn es schon angemerkt hat. Die hochbezahlten Gewerkschaftsvertreter sind ebenso wenig daran interessiert, neue Gesellschaftsmodelle zuzulassen. Es geht einzig nur um den Gewinn - weltweit. Es wird heute alles mit Geld geregelt. Selbst der eigene Untergang. Damit einige wenige noch mehr Gewinn machen können, wird verlangt das immer mehr und noch mehr gespart wird, mit dem Ergebnis, daß sich bald alles selbst blockiert. Deshalb wurde Hartz IV eingeführt. Als moderne Sklaverei. Es sollen immer mehr Billigkräfte erzeugt und geschaffen werden, die man beliebig hin und her schubsen und ausnutzen kann. Damit die Gewinne der Banken, Versicherungen und Konzerne noch weiter steigen können. Diejenigen Menschen, die um ihre traditionellen Werte, um ihre eigene Geschichte und um ihre Heimat kämpfen - wie die Heuersdorfer - werden zu den (unerklärten) Feinden dieser Gesellschaft gestempelt. Sie müssen enorm viel aushalten. Es wird immer wieder Leute geben, die reale Tatsachen verdrehen und behaupten: "Die Heuersdorfer sind Schuld, daß uns noch mehr Arbeitsplätze verloren gehen." Umso wichtiger ist es, daß diesen gesellschaftlichen Tendenzen, die sich heute zunehmend entwickeln, brauchbare Alternativen vorgelebt werden. Starke Herzenskräfte sind gefragt und enorm viel Wachsamkeit. Heuersdorf ist ein Sinnbild für diesen Kampf der gegensätzlichen Kräfte. Hier prallen alte, zerstörerische und neue, innovativ Kräfte und Gedankenstrukturen ganz massiv und direkt aufeinander. In Horno hat es noch nicht geklappt, daß sich ein neues Denken, neue Denkmodelle für eine bessere Gesellschaft und für den Naturerhalt durchsetzt konnten. Heuersdorf und Lacoma aber müssen bleiben. Mögen die Juristen, die diese Auseinandersetzungen zu entscheiden haben, von Weitsicht und nicht vom Geld geprägt sein. Schickt deshalb immerzu gute Kräfte und Gedanken nach Heuersdorf.! Sollte Heuersdorf sterben, dann kommen noch ernstere Zeiten auf uns alle zu, über die sich die übergroße Mehrheit noch garkeine Gedanken machen will, weil wir alle immerzu nur mit uns selbst beschäftigt sind - und sinnlos beschäftigt werden. Das Perverse dabei ist: Die sozial-demokratische und die grüne Politik gemeinsam ebnen heute für uns alle den Weg in den gesellschaftlichen Ruin, der uns allen und diesem Land noch bevorsteht. Denn die wirklichen Drahtzieher sitzen viel weiter oben und sie werden von unseren Politikern auch noch geschützt, behütet und beschützt. Jemand hat mal gesagt: Rot und Grün zusammengemischt ergibt Braun. - Möge es nie wieder dazu kommen. Seid wachsam.! Wünschen wir uns alle, daß noch viel mehr Menschen diese gesamtgesellschaftlichen Zusammenhänge und Mechanismen wahrnehmen. Es lebe Heuersdorf.!
Leider sind beim Schreiben von Einträgen Störungen zu verzeichnen, ich bitte dies zu entschuldigen! Nochmals zur Kohlebilanz, nach meinem Wissen, war die Straße nach Heuersdorf nicht im Kohleplan enthalten, aber jetzt. Damit gewinnt die Mibrag zusätzlich 10 Mio. t , dann wird durch Heuersdorf eine enge Umfahrung vorgeschlagen, damit nochmals 25 Mio. t freigegeben, damit sind von den ca. 50 Mio. t zur Sicherung der Kraftwerksversorgung auf 40 Jahre nur noch ein Fehlanteil von 15 Mio. t und der könnte durch Entsorgung der Haldenfeinkohle in Gaulis neben dem Kraftwerk Lippendorf gesichert werden! Nun soll mir einer mal erklären, warum dann noch Heuersdorf entsorgt werden muss oder Arbeitsplätze gefährdet sind? Damit würde eine Altlast, bei gleichzeitiger thermischer Nutzung, sinnvoll genutzt. Wenn natürlich wirtschaftliche Interessen den Vorrang haben und die Altlasten die Umwelt weiterhin erheblich belasten dürfen, kann man auch nicht fordern, dass Heuersdorf dem Staatsinteresse geopfert wird. Die Entsorgung, dann noch mit Steuergelder erfolgen muss, noch unverständlicher!!!
Soweit ich sehe, hat Herr Weis nicht behauptet, daß es Braunkohlekraftwerke mit einem höheren Wirkungsgrad von 40 oder 50 % gäbe. Möglicherweise hat er ja den Kraftwerkstyp (!) in Relation zu anderen Energieerzeugern setzen wollen. Paragraphenreiter habe ich in meiner Zeit als Betriebsratsvorsitzender als „Korinthenkacker“ bezeichnet, wenn es darum ging, Arbeitsplätze zu erhalten. Es ging jedoch immer um die Auseinandersetzung Arbeitgeber (Treuhand und sogenannter Investor) Arbeitnehmer. Es ging nie um eine Auseinandersetzung mit Dritten, die Nachteile dafür in Kauf nehmen müssen, damit ich meinen Arbeitsplatz erhalte. So, wie es derzeit in Heuersdorf praktiziert wird. Hierfür habe ich tatsächlich nur Verachtung übrig. Im übrigen läßt sich ein Zusammenleben von Menschen nur durch die Geltung von Normen regeln. Das trifft insbesondere auf das GG zu, das das Verhältnis Bürger – Staat, als auch Bürger – Bürger regelt. Es kann zuweilen lästig sein, dies zu respektieren. Allerdings dürfte das Gegenteil gewaltvolle Anarchie bedeuten. Anarchie ist an sich reizvoll, wenn sie gewaltlos bleibt und die Rechte anderer respektiert. Das scheint sich jedoch auszuschließen. Bleibt nur eine „geregelte“ Ordnung, auf die sich demokratisch eine Mehrheit verständigt. In so einer Ordnung scheinen wir zu leben. Vorsichtig ausgedrückt ist es bedauerlich, wenn Hinweise auf die Geltung dieser Ordnung als Paragraphenreiterei abgetan werden. Allerdings auch ein Hinweis auf den Geist dessen, der dies als Vorwurf formuliert. Olaf Maruhn
Hier nun einige Ergänzungen zum besseren Verständnis. Das neue Kraftwerk in Lippendorf ist in der Welt mit das Effektivste seiner Art, drotzdem heizt es mit >50 % die Umwelt auf, also eine Energieverschwändung!!! Abgesehen von dem CO²-Ausstoß, müsste es einen Wirkungsgrad von mindestens 90 % aufweisen, dies geht aber nur mit Wärme-Kraft-Kopplung, dafür fehlt aber der Wärmeabnehmer! Dies ist aber hauptsächlich dezentral in kleinen Einheiten möglich! Unter dem Gesichtspunkt von Kyoto ist ein Neubau eines solchen Kraftwerkes sehr fraglich!!! Aber eine Stilllegung wäre aber bestimmt auch keine Lösung, aber es solte wenigsten darüber nachgedacht werden und mit alle Mittel versucht werden, den Schaden zu minimieren.
Auch erscheint es mir Zweifelhaft das wenn man in einem Dörfchen wie Heuersdorf die Straße wegbaggert, einen Kohleverlust von 10 Millionen Tonnen Braunkohle zu haben. Das wäre übrigens die Menge die das Kraftwerk in etwa 300 Tagen, also mehr als ein dreiviertel Jahr lang, verbauchen würde. Respekt an die Firma die das beim Abtragen der Straße nebenbei erledigt.
Zum Thema Wirkungsgrad an Herrn WeisRudi. Ich würde vorschlagen Sie begeben sich mal auf die Suche nach einem Braunkohlekraftwerk für Grundlast, mit gleicher Leistung, welches einen ähnlichen Wirkungsgrad von 43% wie das Kraftwerk in Lippendorf hat. Dann wären wir das unsachliche, einseitige Geschwätz für eine ganze Zeit los. Sollten Sie, ganz nach meinen Erwartungen, nicht fündig werden setzen Sie sich wie die Menschen in Heuersdorf - voller Vernunft - Solarkollektoren auf's Dach. Oder wie wär es mit der Erforschung der Kernfusion, dann würde ein eiziges Kraftwerk ganz Europa versorgen können und das wirtschaftliche Großballungsgebiet Heuersdorf wäre mit Sicherheit gerettet. Tja, man könnte auch weiterhin froh sein das der Strom aus der Steckdose kommt und über das was man sagt nachdenken. Zu Antworten wie Herr Maruhn - in Paragraphen - wäre auch ganz Amüsant. Übrigens, die Zeit in der sich Herr Bruchmann hier aufhält, wobei er ja nichtmal in Heuersdorf wohnt, wird wohl nicht gelangt haben sein Herz unzertrennbar mit Heuersdorf zu verbinden. Aber man kann ja nicht alles wissen.
Sorry für die vielen Rechtschreibfehler, aber manchmal kommt man vor lauter Emotionen mit dem Tippen nicht nach und dann passiert sowas. Pisa lässt auch in Österreich grüßen. Christian
Bin durch den Tatort im Fernsehen wieder auf diese Dinge aufmerksam geworden. Habe dies zwar schon früher einmal registriert, ist aber wieder in den Hintergrund getreten. Ich kann mir mangels Sachwissens kein urteil anmassen über all die Themen in bezug auf dass ja schon andere Orte verschwunden sind, aber wenn ich mir vorstelle dass auf mein Dorf langsam aber gemächlich so etwas zukommen würde fehlt mir das Vorstellungsvermögen wie man das verarbeitet. man ist teilweise seit Generationen mit einer Heimat verbunden, und dann muss diese irgendwie irgendetwas weichen was in Bezug auf die Erdgeschichte und Menschengeschichte nur von kurzer Bedeutung für einen eingeschränkten Nutzerkreis ist und möglicherweise durch etwas anderes substuiert werden könnte. Mir fehlt einfach das Vorstellungsvermögen wie es wäre wenn man meinen Heimatort wegbaggern würde.
Habe mir die Halde in Gaulis angesehen, da liegt mehr als unter Heuersdorf. Alles Haldenfeinkohle mit höherem Heizwert als Braunkohle. Die Großkraftwerke hatten sich bereit erklärt, sie zu entsorgen, aber bis jetzt ist nichts geschehen. Die thermische Nutzung bei gleichzeitiger umweltfreundlicher Entsorung der Altlasten kan man ja nicht erwarten, da wird lieber Heuersdorf entsorgt!!!
Läuft gerade ein toller "Tatort" (13.02.05, 20.15 Uhr). Nur zu empfehlen! Stützt meine These bezüglich der öffentlichen Meinung zu bergbaugeschädigter Heimat! Olaf Maruhn
Es wurde im Gästebuch schon mehrfach gefordert, unter Klarnamen aufzutreten. Jedoch: einerseits, wer will das verifizieren und andererseits werden bei demokratischen Abstimmungen lediglich im Falle geheimer Abstimmungen die tatsächlichen Meinungen kundgetan. Bei öffentlichen Abstimmungen erfolgt die Stimmabgabe (also die Meinungsäußerung) im Hinblick auf die öffentliche Meinung. Siehe sächsischer Landtag. Sollte diese Annahme richtig sein. (dafür spricht vor dem Hintergrund der tatsächlichen Durchführung geheimer Abstimmungen viel), hat der Szenekenner wohl die richtige Nase. Denn die öffentliche Meinung steht auf Seiten der Heuersdorfer und dem, was sie vertreten. Gründe, ihren Namen nicht zu veröffentlichen, haben vor der bisher stetig vergrößerten Drohkulisse lediglich die MIBRAG-Kritiker. Im übrigen, selbst wenn die fachliche Kritik berechtigt sein sollte, was ich nicht weiß, macht der Ton die Musik. Ich glaube andere haben mit dem Szenekenner mehr Geduld bewiesen. Olaf Maruhn
Na dann erzähl mal den Fachkundigen den Unterschied zwischen Abgasverlust und Gesamtwirkungsgrad,Fehlanzeige! Dann erklär aber auch warum ein Gesamtwirkungsgrad von ca. 42 bis 50 % entsteht, wo sind denn die restlichen ca.50 % hin!Ich kann es dir sagen, damit heizt man die Umwelt!!! Sehr guter Beitrag und für alle verständlich!!!
Auf diesem Niveau ist wohl keine Diskussion möglich. Da redet Rudi Weiß vom Kluklus Clan (richtig Klu-Klux-Klan) und Heimatverlust. Verliert man die Heimat, wenn man ein paar Kilometer umzieht??? Aber schlimmer noch, für Rudi wird man direkt ausgebürgert. Er hat wohl vollständig den Realitätssinn aus Augen verloren. Rudi redet von Energieverschwe(ä)ndung (mit ä - oh Gott) und wirft Abgasverluste und Gesamtwirkungsgrad durcheinander. Da klinke ich mich besser aus!
Liebe Freunde von Heuersdorf, als erstes mal zu den Einträgen, es kann jeder seine positive oder negative Meinung zu Heuersdorf sagen, aber eins verstehe ich nicht, wie feige einer sein muss, z.B. Scenekenner und seinen Namen nicht preisgibt! Euch in Heuersdorf kennt bald jeder persönlich!!! Das erinnert mich an den Kuklus Clan in den USA. Es wird immer von euch behauptet ihr seit Geld geil, dann solltet ihr mal ein Beispiel hier veröffentlichen, für wieviel ihr eure Heimat verkaufen müsstet! Schon 15 Jahre ständig daran zu denken, ich werde ausge- bürgert, ist nicht mit Geld zu bezahlen! Nach meinem Wissen liegt unter Heuersdorf ca. 25 Mio. t Kohle. Wenn jetzt zusätzlich 10 Mio. durch Entfernen der Straße im Plan hinzukommen bleiben nur 15 Mio. Verlust, dies reicht gerate für ein Jahr für Lippendorf!!! Nun soll mir einer erzählen, dass ist Verhältnismäßig!!! Das Kraftwerk hat einen Wirkungsgrad von ca. 40 % eine tolle Energieverschwändung auf Kosten von Heuersdorf!!! Jeden kleine Heizkessel zu Hause, der zu hohe Abgasverluste > ca.11 % hat muss stillgelegt werden! Dann hätte das Kraftwerk bei 60 % Verlust überhaupt keine Daseinsberechtigung! Ich dachte immer gleiches Recht für alle!
Ich bin beeindruckt von der Fülle des Widerstandes, mit dem sich das kleine Heuersdorf gegen eine so große Firma und die mit ihr verbündeten Politiker wehrt. Als es in meinem Ort Roßwein galt, eine den Ort "zerschneidende" Stadtkerntangente zu verhindern, berief sich die Bürgerinitiative auch auf das Beispiel des Heuersdorfer Widerstandes. So habe ich erst von den Problemen des Dorfes erfahren. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg und hoffe, daß es Möglichkeiten gibt, Ihre Forderungen umzusetzen. Kay Hanisch Kommissarischer Landesgeschäftsführer STATT Partei Sachsen
tolle seite! super layout! weiter so.
Mir wird nicht ganz deutlich, welche Szene der Kenner kennen mag. Ich schlage jedenfalls vor, mal unter dem Stichwort "Verhältnismäßigkeit" zu recherchieren. Die es übrigens auch im enegeren Sinne gibt. Die Rechtsprechung hierzu ist nahezu unüberschaubar. Aber man kann ja mal reinschnuppern. Hierbei wird man vielelicht auch fündig bei der Güterabwägung. Olaf Maruhn
Artikel 14 GG wird nicht verletzt. siehe Abs. 3 - (3) Eine Enteignung ist nur zum Wohle der Allgemeinheit zulässig. Sie darf nur durch Gesetz oder auf Grund eines Gesetzes erfolgen, das Art und Ausmaß der Entschädigung regelt. Die Entschädigung ist unter ge-rechter Abwägung der Interessen der Allgemeinheit und der Beteiligten zu bestimmen. Wegen der Höhe der Entschädigung steht im Streitfalle der Rechtsweg vor den ordentlichen Gerichten offen. - Die Energieversorgung dient dem Wohl der Allgemeinheit, auch das ist höchstrichterlich entschieden.
Möchte mich der Meinung von Hr. Drwes anschliessen. Die Heimat bleibt Heimat und ist es woanders auch sonst wie schön, man ist immer wieder froh zurückkommen zu können. Ich weiß,einige Heuersdorfer die den Ort(ihre Heimat) verlassen haben und in den umliegenden Orten die sogenannte "neue Heimat"gefunden haben, sind absolut nicht glücklich.
Nachfolgendes steht weiter unten im Gästebuch: In der LVZ vom 27./28.03.2004 wurde auf S. 9 von der Bilanzpressekonferenz der Mibrag berichtet. So wurde Herr de Marcus mit den Worten widergegeben, daß er sich durchaus vorstellen könne, ein Kraftwerk mit 500 oder 1000 MW zu bauen. Kohle sei ausreichend im Gebiet von Profen und Umgebung vorhanden. Es werde allerdings noch nach einem Partner gesucht, da derzeit keine ausreichende Kundenbasis vorhanden sei. An dieser Stelle sei er von seiner Sprecherin eilig unterbrochen worden, die darauf hinwies, daß dies alles Visionen seien. Entgegen aller Behauptungen und Gutachten verfügt der Tagebau Profen also doch über ausreichende Kohlemengen, um sogar noch ein weiteres „halbes“ Lippendorf zu versorgen. Olaf Maruhn
Nun berichtet gerade der Deutschlandfunk, daß es nach wie vor keine Lösung für die Betroffenen in der Ortschaft gibt. Ich höre und lese oft über das Problem der höheren Arbeitslosigkeit falls man denn die Ortschaft nicht abreißen würde, ich höre in dem Zusammenhang viel über Geld, Wind, Co2 Belastung usw. Wenn einmal die Grundstücke der noch verbliebenen standhaften Bürger aus Heuersdorf abgebaggert sind dann wird niemand mehr von ihnen hören aber glaubt mir, es ist nicht leicht nicht mehr in die Heimat fahren zu können. Das wird so richtig keiner begreifen der es nicht selbst erlebt hat. Das ist meine Erfahrung aus der Niederlausitz, heute weit weg in BW. Z.B. jeder Vertriebene, so noch am Leben, kann heute nach Ostpreußen fahren und seinen Frieden finden. Wenn erst mal der Hoch- und Tiefschnitt über Heuersdorf gezogen ist dann ist alles nur noch Erinnerung und zwar für alle nachfolgenden Generationen! Ich weiß daß es Probleme in der Region gibt gewiß für einige Menschen mehr als im übrigen Deutschland. Trotzdem, ich hatte gehofft diese Vernichtung von Landstrichen für jede vernünftige Industrialisierung würde mit dem Verschwinden des 1.Arbeiter- und Bauerstaates endlich vorbei sein. Vielleicht sieht das die Politik ja irgendwann ein und schielt nicht nur auf Wählerstimmen. Den TAPFEREN Menschen viel Erfolg oder besser viel Glück!
Es kollidieren u.a. die Eigentumsrechte der MIBRAG an der Kohle, mit den Eigentumsrechten der Heuersdorfer, deren Eigentum sich darüber befindet. Mit diesem Grundrecht müßten sie zurücktreten, wenn das Eigentumsrecht der MIBRAG höher zu bewerten wäre. Da sich das Eigentumsrecht der MIBRAG aus dem BBergG ableitet, welches wiederum die Versorgung der Nation mit Rohstoffen sichern soll, ist dieses Eigentumsrecht auch nur vor der Notwendigkeit dieses Gesetzeszieles zu sehen. M.a.W., wird die Kohle im nationalen Energieinteresse benötigt oder nicht. Darüber hinaus noch einmal der Hinweis auf Art. 28 GG. Bei Verletzung von Art. 14 GG werden per se Art. 1 und 3 GG mit verletzt. Olaf Maruhn
Wieso verletzt eine Umsiedlung die Würde des Menschen, den gleichen Stand für alle vor dem Gesetz die Grundsätze des deutschen Staates, die Landesverfassung gemäß Grundgesetz? Ggf. könnte Artikel 14 (Recht auf Eigentum - Erbrecht - Enteignung) greifen, doch wie der Bezeichnung des Artikels zu entnehmen ist, wird auch die Enteignung hier grundgesätzlich geregelt. Es kommt leider häufig zu Konflikten, wenn dem Einen die Schatzkiste gehört und einem Anderen der wertvolle Inhalt.
Arbeitsplätze: Ein Thema, das wohl alle umtreibt – oder zumindest sollte. Folgender Vorschlag: Es wird jedes 10. (oder nehmt irgendeinen anderen Modus) Haus abgerissen. Und wieder aufgebaut. Dann haben die „Walter“-Bauleute oder all die anderen namenlosen Bauleute und Kleinunternehmer wieder Arbeit. Oder jedes 10. Auto wird verschrottet (beliebige andere Modi sind willkommen). Dann haben die Opelaner oder die Sachsenringer aus Zwickau wieder zu tun. Vielleicht sollte auch jeder 10. einen Körperteil entfernen lassen. Die Biotechnologie wird’s ihm danken. Sie kann es ja wieder ersetzen. Vielleicht macht`s ja auch ein neuer Krieg? Alle Probleme gelöst. Weniger Menschen, die vieles wieder neu aufbauen müßten! Wirtschaftswachstum wie in den 60iger und 70igern. Absurd? Natürlich! Die Argumente sind aber in allen Fällen dieselben – Arbeitsplätze! Wie bei der MIBRAG. Genauso absurd. Darf ich Arbeitsplätze auf Kosten grundgesetzlich geschützter Rechte Dritter fordern?! Wer erlaubt dies, wo sind die Grenzen? Ohne Geltung von Recht und Gesetz gäbe es diese Grenzen nicht. Das Problem in Heuersdorf ist doch aber ein ganz anderes. Es geht doch überhaupt nicht um Arbeitsplätze, sondern darum, ob die Kohle unter Heuersdorf in einem übergeordneten, nationalen Energieinteresse gebraucht wird – oder eben nicht! Und wenn sie tatsächlich aus diesem Grund gebraucht werden sollte, dann will ich mein Eigentum 1:1 ersetzt haben! Gleichgestellt werden! Weshalb soll ich schlechter gestellt werden als diejenigen, die ihre „Stand by-Schaltung“ unbedingt brauchen, zufälligerweise aber nicht in Heuersdorf wohnen und deshalb von den Folgen ihres sinnlosen Tuns nicht betroffen sind? Weshalb soll ich schlechter gestellt werden als diejenigen, die dafür sorgen, daß ich meine Heimat verliere?! Weshalb soll ich mich mit etwas anderem (einem neuen Haus z.Bsp., bei dessen Entstehung ich nicht einmal beteiligt war), bei dem andere meinen, es sei für mich ausreichend, zufrieden geben? Weshalb sollen andere über mich bestimmen?! Allerdings beteiligen sich die Heuersdorfer seit Jahren konstruktiv an der Diskussion. Man müßte dies nur zur Kenntnis nehmen. Mir scheint aber, die konstruktive Teilnahme der Heuersdorfer wird lediglich darin gesehen, daß diese zur Kenntnis nehmen mögen, die Kohle wird, quasi als unumstößliches Naturgesetz, gebraucht, um sich hernach mit einigen Architekten über Details „ihrer“ neuen Häuser zu unterhalten. Wenn andere Betroffene in anderen Orten das tun, ist das doch deren Sache. Wenn dort einer vom Dach springt - warum sollte in Heuersdorf hinterher gesprungen werden?! Nein, die Heuersdorfer haben sich konstruktiv beteiligt, in dem sie schon die angebliche Notwendigkeit der Inanspruchnahme der unter ihrem Dorf liegenden Kohle in Frage gestellt haben. Begründet (!) haben, warum dies nicht der Fall ist und eine deutschlandweite Diskussion über Klimawandel, Ressourcenschonung, Einsatz alternativer Energien und somit über die Zukunft unsrer Kinder und vor allem auch der Schaffung von Arbeitsplätzen angeschoben haben. Wenig konstruktiv haben sich allerdings die vermeintlichen Gewerkschafter der IGBCE erwiesen, die es in den vergangenen 10 Jahren nicht geschafft haben, Vorschläge für alternative Arbeitsplätze der Kumpel zu organisieren und deren Umsetzung zu verfolgen. Ich habe aber noch einen anderen Vorschlag. Einen perfiden – möchte ich ausdrücklich vorab betonen. Im Gegensatz zu denjenigen, die heuchlerisch von vermeintlich durch die Heuersdorfer bedrohten Arbeitsplätzen schwadronieren. Wie wäre es denn, wenn die hochbezahlten Kumpel (20,- €/h oder mehr, 13. oder 14. Monatsgehalt, 50 Tage Urlaub, vorgezogener bezahlter (!) Ruhestand) auf einen Teil ihrer Leistungen verzichten und damit zur Steigerung der Rendite der MIBRAG beitragen?! Ich finde diese Argumentation niederträchtig. Im Gegensatz zur wohl vorherrschenden öffentlichen Meinung (siehe auch LVZ), die im Verzicht auf derartige Leistungen einen Garant für Arbeitsplatzsicherheit sieht. Jetzt kann man ja mal derartige Einschränkungen ins Verhältnis zum finanziellen Verlust der Kohle unter Heuersdorf für die MIBRAG setzen und sich fragen, ist es angemessen, daß die „Kumpel“ zur Sicherung ihres Arbeitsplatzes auf einen Teil ihrer tariflichen und außertariflichen Ansprüche verzichten, die MIBRAG nicht ganz so viel Gewinn macht und im Gegenzug die Heuersdorfer ihre Heimat behalten können…. Die Lippendorfer könnten sich solidarisch mit beteiligen. Bei diesem gedanklichen Konstrukt wird allerdings unterstellt, daß der Abbau der unter Heuersdorf befindlichen Kohle energiepolitisch unumgänglich sei. Denn nur diese übergeordneten Interessen würden einen Eingriff in die Grundrechte der Heuersdorfer rechtfertigen. Nicht die Unternehmens-(und Gewinn-)interessen der MIBRAG. Auch nicht die vermeintlich bedrohten Arbeitsplätze der Beschäftigten. Olaf Maruhn
Tja, also lesen müßte man schon. Ich habe die Artikel unten aufgeführt. Einigermaßen sprachlos macht mich die Aussage von „Regina“ über die Belanglosigkeit der Geltung von Recht und Gesetz. Wer diese Geltung in Frage stellt, verläßt den Boden der Werteordnung dieses sozialen Rechtsstaates. Olaf Maruhn
@Olaf Maruhn, Sie reden um den heißen Brei. Sagen Sie doch welcher Artikel des Grundgesetzes durch eine Umsiedlung von Heuersdorf verletzt wird.
Bei allem Gerede über Recht und Unrecht . . . Die bisherigen Umsiedlungen der Mibrag sind vorbildliche Beispiele. Keiner der Umgesiedelten fühlt sich unwohl oder gar betrogen am neuen Standort (Schwerzau, Großgrimma, auch viele Heuersdorfer in ihrem neuen Eigenheim, siehe Mibrag-Info!!!). Die Mibrag hat Akzente gesetzt nach 1989! Leider vergessen das undankbare Menschen. Allen Beteiligten ist es bewusst, was es bedeutet, umgesiedelt zu werden. Doch geschieht das nicht zum Nachteil der Betroffenen. Die immer wieder geforderte Umfahrung ist einfach nur unrealistisch. Durch die Struktur des Dorfes würden viele Millionen Tonnen bester Kohle verloren gehen, die nicht unmittelbar unter dem Dorf liegen, so dass sich eine Devastierung nicht umgehen lässt. Der Kreis muss sich schließen.
Vor über 15 Jahren wußten die Heuersdorfer schon, daß Ihr Ort umgesiedelt werden soll. Aber anstatt sich konstruktiv zu beteiligen, gingen einige Einwohner in Blockadehaltung. Meiner Meinung nach ein schwerer Fehler. Über Jahre hat die MIBRAG den Dialog mit den Einwohnern und dem Gemeinderat gesucht. Der Bürgermeister aber sagte, "wir wurden nicht gefragt", zumindest in Bezug auf die Planung des neuen Baugebietes. Mein TIP: Die Einwohner sollten sich nicht von Hintermännern, wie Umweltschützern und Braunkohlegegnern, beeinflussen lassen. Hier geht es nicht nur um Arbeitsplätze, hier geht es um Existenzen, die Familien der Mitarbeiter und nicht nur um die Geschäftsführung. Könnten die unwilligen Heuersdorfer überhaupt noch ruhig schlafen, hunderte, vielleicht tausende Arbeitsplätze auf dem Gewissen zu haben? Setzt Euch endlich an einen Tisch, bevor es für alle Beteiligten noch schlechter wird!
Noch ein Nachtrag: Ich kennen keine Menschen, der im Geltungsbereich des Grundgesetz durch Krieg und Vertreibung seine Heimat verloren hätte. Zu dieser Zeit galt das GG noch nicht. Leider! Das GG ist erst als Folge der beschriebenen Geschehnisse geschaffen worden. Interessant ist aber der Vergleich Heimatverlust durch Krieg und Vertreibung und die Gleichsetzung mit dem Heimatverlust durch Tagebau! Olaf Maruhn
Wie wäre es denn mit Art. 1, 3, 14, 20, 28 GG? Da der Gesetzestext alleine nicht viel hergibt, empfehle ich die verschiedenen Kommentierungen hierzu, die beispielsweise in der juristischen Fakultät der Uni Leipzig zu finden sind. Vielleicht auch in de einen oder anderen Stadtbibliothek. Ich gehe mal davon aus, daß in der Bergakademie Freiberg ähnliches zu finden ist. Dort sind auch Kommentierungen des BBergG zu finden. Weiterer Grundrechtsträger in der Auseinandersetzung ist übrigens die MIBRAG. Die „Kumpel“ sind in dieser Auseinandersetzung völlig außen vor. Sie sind allenfalls mittelbar betroffen, wenn überhaupt. Träger von Grundrechten in dieser Auseinandersetzung sind sie jedenfalls nicht. Es können die Grundrechte der Heuersdorfer mit denen der Beschäftigten der MIBRAG somit nicht kollidieren. Es kollidieren lediglich die Interessen der Heuersdorfer und der MIBRAG. Wenn die MIBRAG-Beschäftigten keine gleichwertigen Rechte ggü. den Heuersdorfern haben erschließt sich mir nicht, weshalb die Heuersdorfer auf ihre Rechte gleichwohl verzichten sollen. Es sind deren Grundrechte. Vielleicht denkt mal jemand über die erste Silbe dieses Wortes nach. Darüber hinaus wäre noch interessant zu erfahren, „warum“ die Heuersdorfer vermeintlich unvernünftig und verantwortungslos handelten. Nüchtern betrachtet hätten die Heuersdorfer ein Problem, wenn die sich unter Heuersdorf befindliche Kohle für die nationale Energieerzeugung notwendig wäre. Allerdings nur dann.
Ein Heuersdorf-Chat wäre angebracht bei dieser regen Diskussionstätigkeit. Übrigens müssen in den alten Bundesländern auch Dörfer umgesiedelt werden, der Tagebau Garzweiler II erfordert es. Warum sträubt sich ein (Heuers)dorf - das letzte Dorf im mitteldeutschen Revier, das aufgrund des Bodenschatzes Kohle weichen muss? Ich weiß es nicht. Aber harrt man nur aus, bringt die Zeit die Entscheidung! Für unsere Region! Im Grundgesetz gibt es kein Recht auf Heimat. Wie würde sich das auch vereinbaren mit den Menschen, die ihre Heimat durch Krieg und Vertreibung verloren haben? Und keine Entschädigung erhielten!
Die Frage lief nicht auf eine Gegenfrage hinaus. Um trotzdem zu Antworten, nein, ich denke nicht das man in Heuersdorf vernünftig und verantwortungsbewusst handelt. Vielmehr pocht man, koste es was es wolle, auf sein Recht und betont gern Fehler anderer. Auch wenn die Alternativen nüchtern betrachtet und im Vergleich zur Vergangenheit recht gut zu ertragen wären. Das denke ich.
Das Recht auf freie Meinungsäußerung ist in Artikel 5 GG festgeschrieben, aber wo steht im GG ein Recht auf Heimat?
an szenekenner die heuersdorfer haben so wie alle das recht auf heimat und meinungsfreiheit
Auf welches durch das Grundgesetz geschützten Rechte berufen sich den die Heuersdorfer?
Sie nicht?
Sie sagen das in Heuersdorf Vernunft regiert?
Für einen Mathematiker oder Statistiker sind Zahlen „aus sich heraus“ sicher interessant. Beide Berufsgruppen dürften jedoch relativ wenig berufliches Interesse an Heuersdorf haben. Tatsächlicher Hintergrund der Fragestellung ist doch wohl eher der, viele Heuersdorfer bleiben – somit haben diese „Recht“. Viele Heuersdorfer gehen – somit haben die „Kumpel“ Recht. Die Gründe für ein Wegziehen werden hierbei ausgeblendet. Was die Kommunikation betrifft: Es steht jedem frei, zu Gemeinde- oder Ortschaftsratssitzungen zu gehen. Diese sind öffentlich. Die Heuersdorfer stehen jedem Gespräch aufgeschlossen gegenüber. Notfalls wird ein Fremder auch direkt angesprochen. Ich weiß das. Ich habe das erlebt. Darüber hinaus: Die MIBRAG betreibt mitten im Dorf ein „Aussiedlungsbüro“. Also quasi ein Kommunikationszentrum. Weiterhin hat der Gemeinderat (Ortschaftsrat?) sowohl die Landrätin Köpping (ich erinnere vermutlich wiederholt: Wahlslogan zur Landratswahl - Heuersdorf muß leben, über „Neu-Heuersdorf“ mit europaweit einzigartiger Infrastruktur 1:1 neu errichten bis zur derzeitigen „Lego-City“ – eindrucksvoll zu besichtigen in Rötha), als auch die MIBRAG gebührend im eigenen Haus kommunizieren lassen. Das Ergebnis wird seit einiger Zeit publiziert. Ein „Neu-Heuersdorf“ ohne die Heuersdorfer. Außerdem: Was sollte Herr Bruchmann auf einer Betriebsversammlung des MIBRAG-Betriebsrates?! Erklären, daß Betriebsrat und Gewerkschaft ein ganzes Jahrzehnt verschlafen haben, um alternative Arbeitsplätze zu schaffen?! Oder zumindest um die Schaffung zu kämpfen. Wie wir alle wissen, schaffen die Beschäftigten ihre Arbeitsplätze nicht selbst. Versuchen zu erklären, welche bilanziellen Gründe und solche, die es in der Eigentümersphäre der MIBRAG geben mag , weshalb die MIBRAG geschlossen werden könnte? Versuchen zu erklären, weshalb die Arbeitsplätze im Tagebau auch ohne Inanspruchnahme von Heuersdorf mit einem anderen Eigentümer fortgeführt werden könnten? Versuchen zu erklären, weshalb er und die übrigen Heuersdorfer ihre durch das Grundgesetz geschützten Rechte wahrnehmen, währenddessen das von den „Kumpels“ proklamierte, hiermit angeblich kollidierende, Recht auf Arbeit, das bedauerlicherweise grundgesetzlich nicht geschützt ist und es deshalb auch nicht im Widerspruch zu den Rechten der Heuersdorfer stehen kann? Versuchen zu erklären, weshalb die Heuersdorfer ihre jahrhundertealte gewachsene Geschichte und Tradition behalten wollen? Warum sollte Herr Bruchmann überhaupt zu einer Betriebsversammlung der MIBRAG gehen? Die Heuersdorfer wollen nichts! Sie wollen von der MIBRAG kein neues Haus, keine neue Kirche, kein neues Dorf! Würde die Geschäftsführung der MIBRAG (die MIBRAG hat keinen Vorstand) auf einer Einwohnerversammlung in Heuersdorf erklären, welche kurz- und langfristigen (lediglich finanziellen) Interessen die Eigentümer der MIBRAG verfolgen? Und was beide Seiten wollen, geht im Übrigen hinlänglich aus dem Gästebuch und dem weiteren Inhalt der Website der Heuersdorfer hervor (falls man keine Gelegenheit hat, Heuersdorf persönlich zu besuchen). Die Website der MIBRAG läßt entsprechende Informationen übrigens vermissen. „Vernunft sollte in Heuersdorf regieren“. So titelte die LVZ am 04.02.2005. Das ist so eine Sache mit der „Vernunft“. Als philosophische Kategorie wird Vernunft von allen Lagern in Anspruch genommen. In der bürgerlichen Philosophie wird sie als „das ursprüngliche kritische Vermögen des Menschen gefaßt, sich vom Überlieferten und Überkommenen zu emanzipieren“ (Philosophisches Wörterbuch, 6. Aufl., Leipzig 1969, S. 1122 ff.). Vor diesem Hintergrund irritiert der Konjunktiv der Schlagzeile schon. Denn vom Überkommenen, der Erzeugung von Energie aus fossilen Trägern haben sich die Heuersdorfer schon gelöst. Im Gegensatz zu den sogenannten „Kumpeln“. Von daher regiert in Heuersdorf die Vernunft schon lange Allerdings sagte auch schon Brecht, daß vor der Moral das Fressen kommt. Insofern Verständnis für die „Kumpel“, nicht aber für deren Vertretung, die ihr Geld dafür bekommt, für ihre Mandanten langfristig zu denken – es aber nicht tut. Jetzt habe ich doch tatsächlich Vernunft und Moral in einen Topf gehauen….. Olaf Maruhn
Es geht nicht darum etwas von einer Zahl abhängig zu machen, ich fand es lediglich interessant zu Wissen wieviele Menschen in Heuersdorf gegen die Umsiedlung sind um eine Relation zu haben. Jemanden damit zu verärgern oder unter Druck zu setzen wie es hier gesagt wird war nicht meine Absicht, warum auch? Was mit Heuersdorf geschieht oder nicht liegt mit Sicherheit nicht in direkter Macht der Heuersdorfer oder irgendeines darauf gesinnten vernunftbringenden ''Kumpels'' wie Sie es bezeichnen. Anschrift und Telefonnummer, bzw eines von beiden anzugeben wäre übrigens gar keine so schlechte Idee. Nicht weil es Ihrer Meinung zu entsprechen scheint das dann wütende MIBRAG-Mitarbeiter bei Ihnen die Selbstjustiz zu ihrem geschichtlichen Höhepunkt kommen lassen würden. Sondern vielmehr weil dann die so oft herbeigesehnte Kommunikation untereinander wohl wesentlich leichter werden würde. Generell würde es mir sinnvoller erscheinen es würden sich mal alle an einen Tisch setzen und klar und sachlich miteinander reden. Ich jedenfalls wage zu bezweifeln das Herr Bruchmann zu einer Betriebsversammlung von MIBRAG oder Vattenfall geht oder genau andersrum Vorstände der genannten Unternehmen mit den Leuten in Heuersdorf persönlich sprechen. Für beide Seiten herrscht bei mir jedenfalls Verständnis. Doch was genau wollen beide Seiten eigentlich, warum will man es - und zu welchem Preis?
Ist die Geltung von Recht und Gesetz abhängig von den Zahlen derer, die ihre Rechte einfordern? Sagt die Zahl derer, die nicht mehr in Heursdorf wohnen etwas über die Gründe, warum sie nicht mehr in Heuersdorf wohnen? Sollen diejenigen, die sich aktiv oder passiv für den Erhalt ihrer Heimat einsetzen in dem öffentlichen Klima das seitens der MIBRAG und der sogenannten "Kumpel" geschaffen wurde gleich noch mit Anschrift und Telefonnummer plakatieren? Damit die "Kumpel" wissen, wo der Strom oder anderes abgestellt werden sollen? Damit die "Kumpel" wissen, wen sie zur "Vernunft" bringen können, wie der Website der LVZ vom heutigen Tage zu entnehmen ist?! Dort wurde auch geschildert, was mit den Heuersdorfern seit 10 (!) Jahren gemacht wird - unter Druck gesetzt! Und das, weil sich die Heuersdorfer erdreisten, sich auf das auch in Heuersdorf geltende Grundgesetz zu berufen! Wie kann man das sich Heuersdorf zu Grunde liegende Problem an Zahlen diskutieren wollen? Zahlen sind alles mögliche, aber keine Argumente! Olaf Maruhn
Sämtliche Fragen zur Einwohnerzahl können an Frau Cyron, Einwohnermeldeamt Regis-Breitingen, Tel. 034343/71822, gerichtet werden.
Wie kann es sein das zum Thema Einwohnerzahl unterschiedliche Angaben existieren, jedoch beide Zahlen aktuell sein sollen? Vielleicht sollte die Frage anders formuliert werden. Wieviele Menschen weigern sich derzeit aktiv umgesiedelt zu werden? Ich denke dieser Wert wäre Sachdienlicher.
Hab ich übersehen, bitte um Entschuldigung.
Also stimmt es das nur noch 68 Menschen in Heuersdorf wohnen, danke, deutlicher konnte man es nicht zeigen.
Die aktuelle Einwohnerzahl von Heuersdorf beträgt 134.
Einwohner Heuersdorf, stand Januar 2005: 68 Bitte um berichtigung wenn diese Angabe falsch ist ;P
Habe einen Ort gefunden dene geht es ähnlich wie Euch. Kursdorf Im Internet www.kursdorf.net
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Hallo Bert, beachte bitte, dass es den Heuersdorfer Menschen im übertragenen Sinn um die Wurst geht. Was ist nun mit Deiner Prognose?
ich kann nur sagen , alles hat ein ende nur die wurst hat zwei!!! denn andere orte mussten auch weichen warum nicht Heuersdorf .ihr bildet euch wohl ein was besonderes zu sein!!!
Da die Ortsschilder auf der Hauptstraße nicht mehr vorhanden sind, gibt es nun in Heuersdorf keine Geschwindigkeitsbegrenzung mehr. Dies stellt eine Gefährdung der Bürgerinnen und Bürger dar.
hallo war heute zum ersten mal bei euch in heuersdorf.habe das mallheur von euch voll mitbekommen. es siht ja recht düster aus . jedoch ist aus enrgiewirtschaftlicher sicht eine abbaggerung zu bezweifeln.zwischen aufwand und nutzen scheint sehr viel im argen zu liegen .wehr garantiert qualität sowie quantität der förderfähigen menge? wer will den ernstlich blegbar behaupten ,daß nach 2 jahren nicht nur noch "schlamm"gefördert wird?jedenfalss ist nach dem endurteil des sächsischen verfassungsgerichtshofes mitumsiedlungsbeschluß noch nichts verloren .denn beim europäischen gerichtshof für menschenrechte kann weiterer rechtsschutz mit einstweiliger anordnung auf vertragsduldung im grundbuch beantragt werden.die klage hat bei einlegung aufschiebende wirkung. es ist art.232 § 4a i.v.m der europäischen menschenrechtscharta anzuwenden. macht denen das leben schwer und kämpft! mike&robert
Skandale CDU-Keppelhoff stiehlt Haus von politischer Gegnerin Terese Hüsken CDU-Wulff-Ripke deckt kriminellen Staatsanwalt Frank Hasenpusch und seinen wohnungsplündernden V-Mann- Seghatoleslami Herrhausen, Hess, J.G.Burg, Hillinger, Möllemann und jetzt Martina Pflock siehe www.alexis-mueller.de
Allen Heuersdorfern ein frohes Weihnachtsfest und ein gesundes neues Jahr 2005 und viel Schaffenskraft für den Aufbau von Neu - Heuersdorf.
Am 22.01.2004 berichtete die LVZ über den Neujahrsempfang der IG Bergbau-Chemie-Energie. Danach soll deren Leipziger Chef, Herr Bruchmüller, das Licht ausgeschaltet haben, um den Anwesenden, u.a. auch dem damaligen sächsischen Wirtschaftsminister Gillo, praktisch vorzuführen, was eine Umfahrung von Heuersdorf angeblich für Folgen hätte. Weitere anwesende (vermeintliche) Gewerkschafter äußerten daraufhin Pläne, den Heuersdorfern nicht nur symbolisch das Licht abzustellen. Herr de Marcus sprach sich wohl dagegen aus. Der Ton des Artikels enthielt jedoch ein unausgesprochenes „noch“. Von weiteren Protesten gegen das geplante Gewerkschaftsvorgehen war in diesem Artikel überhaupt keine Rede. In aller Öffentlichkeit konnte sich also ohne nennenswerten Protest der gewerkschaftliche Arm der MIBRAG-Beschäftigten ausgesprochen aggressiv ggü. den Heuersdorfern äußern und ihnen massiv drohen. Ich (und möglicherweise andere auch) habe mich damals schon gefragt, wo denn dieser Plan der MIBRAG-Beschäftigten enden würde. Wann würde psychische in physische Gewalt umschlagen?! Nun, zumindest scheinen die MIBRAG-Beschäftigten an ihrem Plan festzuhalten. War doch in der LVZ vom 08.12.2004 zu lesen, daß beim Bürgermeister von Heuersdorf, Herrn Bruchmann, angerufen und Heuersdorf bedroht wurde. Offensichtlich so massiv, daß die Erstattung einer Strafanzeige unumgänglich wurde. Diesmal Krokodilstränen einer MIBRAG-Sprecherin. Dieser Vorfall sei ganz schlimm und keine politische Kultur. Die Integrität aller Beteiligten müsse gewahrt werden. Wer allerdings jahrelang derart massiv gegen Heuersdorf zu Felde zieht, wie die MIBRAG-Geschäftsführung und nicht konsequent gegen Äußerungen, wie diejenigen vom geschilderten Neujahrsempfang vorgeht, muß sich nicht wundern, wenn ein paar Irre ihre Planungen in die Tat umzusetzen gedenken. Er muß sich deren Handlung vielmehr selbst zurechnen lassen, ist mitverantwortlich. Vielleicht ist diese Drohung ja auch Teil eines längerfristigen Planes der MIBRAG, ggü. den Heuersdorfern eine Drohkulisse aufzubauen, vor deren Hintergrund diese aus nackter Angst um ihr Leben ihre Heimat verlassen. Jedenfalls macht schon nachdenklich, wenn die MIBRAG-Geschäftsführung Unwahrheiten über das Verfahren zum Heuersdorf-Gesetz in die Welt setzt und parallel dazu solche Drohungen geäußert werden. Olaf Maruhn
Ich kann nicht ganz verstehen was in Heuersdorf passiert. Wie man mit soviel Sturheit an die Sache rangehen kann - damit meine ich die Heuersdorfer Bürger. Man muß auch mal die andere Seite sehen. Wahrlich ist es nicht schön wenn eiem der Heimatort geraubt wird. Aber man muß auch sehen was einem im Gegensatz geboten wird - und das ist im Fall Heuersdorf nicht gerade wenig (wer sich etwas mit dem Thema beschäftigt hat weiß was ich meine). Ich war schon öfters in Heuersdorf,und es ist ja nun auch nicht so daß Heuersdorf ein schöner Ort ist. Uralte Häuser und Höfe, schlechte Straßen usw. Und einige Aussagen hier auf der Seite sind ja auch nicht sinngemäß und wahrheitsbehaftet. Zum Beispiel die Aussage "Eine vorzeitige Umstellung des Kraftwerks Lippendorf auf andere Brennstoffe ist ohnehin aus Klimaschutzgründen nicht auszuschließen." - totaler Quatsch. Die Kohlereseveren für Lippendorf bestehen für einen Zeitraum von ca. 60/70 Jahren. Allgemein wird hier alles so dargestellt, als wenn Lippendorf nun der "Superort" schlechthin ist. Ich wünsche euch viel Glück Noch zur Anmerkung - ich arbeite nicht bei der Mibrag und möchte mit denen auch nicht in Verbindung gebracht werden.
Die böse DDR-Regierung wollte Heuersdorf abreißen lassen. Schon damals trauten sich Leute zu widersprechen. Heute soll nun alles ganz anders sein ... Über eine Protestaktion dagegen im Frühsommer 1989 in unserem Heimatort kann man unter http://hd/kh.krumhermersdorf.de/aktuell/chronik/ddr-r.htm, Stichwort heuersdorf finden. Herzliche Grüße und viel Erfolg wünschen Christine und Hermann Doerffel
jo ho ich lieb euch auch alle
hallo silke was geht im open chat von heuersdorf
bmn,jh
Juhu Juhu I LOVE YOU ALL!! Besonders Berenice und ALLE!
hallo bin drin
hi viel Glück noch
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Ich hab euch im Fernsehen gesehen. War echt toll. Wie läufts den so mit eurem Dorf? Seit ihr schon umgezogen? Hab euch ganz doll lieb Krissie!!!
Wahrscheinlich hat Herr de Marcus schon so viel Unsinn verzapft, daß sein Maß voll ist. Nun schickt er seinen bedauenerswerten Kaufmännischen GF vor, statt seiner weiter Unsinn zu verzapfen. Selbstverständlich ist es schlicht gelogen, daß eine Klage der Heursdorfer die "Umsiedlung weder verzögern, noch verhindern wird", wie Herr Krieg erklärt. Das Gegenteil ist der Fall. Was Herr Krieg natürlich auch weiß. Umso amüsierter darf man die öffentliche Darstellung zur Kenntnis nehmen. Denn eines wird hierdurch sehr deutlich. Das bekannte "Pfeifen im dunklen Wald" (was diese veröffentlichten Unwahrheiten sind) hat eine Ursache. Die Geschäftsführung der MIBRAG weiß, daß das Gegenteil dessen, was sie behauptet, richtig ist. Diese Tatsache sollte den Heuerdorfern Mut machen. Bedauerlich ist, daß es eine redaktionelle Überprüfung der Aussage des Herrn Krieg nicht gab und darüber hinaus die Heuersdorfer nicht zu Wort gekommen sind. Das hat allerdings Methode. Verfolgt man die Berichterstattung zu Heuersdorf, insbesondere die verschiedenen Varianten der Umsiedlung, die unsere hochkarätige Landrätin ins Spiel gebracht hat, stellt man fest, daß alle Gespräche über Heuersdorf geführt werden. Nicht mit Heuerdorf! Obwohl sich Herr Bruchmann und die Heuersdorfer Gesprächen nicht verschließen. Es darf die Frage gestellt werden, wie denn ein Heuersdorfer, über dessen Kopf hinweg ein Neu-Heuersdorf geplant wird, als seine zukünftige Heimat empfinden mag... (Unterstellt, es gäbe keine andere Möglichkeit als die Übberbaggerung von Heuersdorf. Was offensichtlich ebenso falsch ist, wie die Aussage des Herrn Krieg.) Die Heuersdorfer dürfen sich auch einen Reim darauf machen, was passiert, wenn andere für sie etwas planen. Beginnend mit dem Bekenntnis unserer tollen Landrätin anläßlich der Landratswahl 2001, daß Heuersdorf bestehen bleiben müsse, über ihre Aussage im Februar in der LVZ "das komplette Dorf in seiner jetzigen Form ... mit einer europaweit einzigartigen Infrastruktur (wobei Frau Köpping den Inhalt dessen, was der Begriff Infrastruktur bedeutet, nicht einmal ahnt, wie wir Dreiskau-Muckerner wissen) neu errichten zu lassen", über die spätere Aussageverweigerung, was sie denn darunter verstehe, bis zur derzeit favorisierten Variante "Neubausiedlung". Es bleibt von Heuersdorf nichts mehr übrig. Die Heuersdorfer und die interessierte Öffentlichkeit (egal, in welchem "Lager" diese steht) werden von Politik und Wirtschaft systematisch belogen. Wobei die Zuschauer sich über diese Tatsache ärgern, die Heuersdorfer müssen damit leben. Olaf Maruhn
Die MIBRAG hat nun in der Sächsischen Zeitung einige seltsame Behauptungen aufgestellt. So wird beispielsweise angeführt, die Klage der Gemeinde gegen die Abbaggerung könne diese weder verzögern noch verhindern. Hierzu wäre anzumerken: 1. Jeder Abaggerungsversuch vor der Urteilsverkündung wäre ein Eingriff in ein laufendes Verfahren, was ja die Sächsische Staatsregierung in der Vergangenheit stets abgelehnt hat. 2. Glaubt die MIBRAG allen Ernstes, ein juristischer Sieg würde die Abbaggerung "weder verzögern noch verhindern"? 3. Heuersdorf und ihre Bürger erwägen auch weitere rechtliche Schritte gegen die angedrohte Zerstörung ihrer Heimat. Die MIBRAG behauptet außerdem: Die meisten Heuersdorfer seien bereits nach Regis-Breitingen umgesiedelt. Wenngleich die Mehrzahl der Umsiedler dorthin umgezogen sind, kann deren Zahl nicht den meisten Heuersdorfern gleichgesetzt werden. Über 30 von ihnen sind seit 1992 gestorben. Von den damit übriggebliebenen rund 290 Bürgern wohnen zahlenmäßig noch 144 hier, wozu indes einige junge Kinder gehören. Mehrere Umsiedler sind nach anderen Ortschaften gezogen. Meine Gespräche in den vergangenen Tagen haben ergeben, dass einige von ihnen heute ihren damaligen Schritt bereuen. Weitere Heuersdorfer, die inzwischen mit der MIBRAG geredet haben, ziehen sich von ihrem früheren Umsiedlungsgedanken zurück oder ändern sonst ihre Lebensplanung.
Ich finde es toll, wenn sich die leute für alte dörfer einsetzten!!! Wieso sollte man Dörfer abbaggern, die jahrelange Traditionen pflegten, wenn man auch anders Strom erzeugen kann?
Die Logik des Herrn Hartung ist einfach nur ekelerregend. Bitte erklären Sie uns Unwissenden, warum auf ehemaligen Tagebauflächen keine Häuser mehr gebaut werden können!
Es ist still geworden in diesem Forum. Woran liegt es ?? Sind uns die Ideen ausgegangen? Oder lassen wir uns beeinflussen vom Gesülz weiter unten? Viele Grüße wieder aus Magdeburg sendet D.Fr.
Da jeder ernste Gedankengang irgendwo einen lustigen Background hat, sollte man auch mal so denken: Die Arschgase der Inder und Chinesen eingefangen könnten ein mittelschweres Kraftwerk befeuern... In Deutschland werden 20m hohe Bäume in Kleingartenanlagen gefällt, weil die Satzung für den Status Kleingärtner solche Pflanzungen verbietet... Ebenfalls kurios: Wenn ein Autobahnausbau zur Fällung von Wald führt....wird wo die gleiche Fläche Wald neu angepflanzt? Eigenartigerweise sorgt die MIBRAG für die sofortige pflanzliche Kultivierung ihrer Tagebau-Restlöcher...ohne Kommentar.
Die Umsiedlung in das, zweifelsohne schöne Gebiet "Am Wäldchen" ist nachmeiner Meinung der praktikable Kompromiss. Es wäre deutlich mehr aus dem Potential zu machen, wenn die umsiedlungswilligen Heuersdorfer mehr Engagement zeigen würden. Jeff Michel refferiert hier über die Klimapolitik der Welt, doch den Grundstein in Heuersdorf zu legen, hat er versäumt. Die Leute heizen vorwiegend mit Flüssiggas und Öl; die Warmwasserbereitung ist gleichermassen versorgt oder hängt am Stromnetz. Michels Glaubwürdigkeit hängt für mich am seidenen Faden. Um in Heuersdorf ein Musterbeispiel zu schaffen, hätte Michel dort längst ein Kombikraftwerk alternativer Energien bauen lassen können. Seine Beiträge lassen erkennen, das er ausreichend Verbindungen in der Wirtschaft zur Realisierung solcher Projekte hat... leider nur nicht in Deutschland. Und so müssen wir wohl lieber einen fett gefütterten Spatz vom Hof nehmen, als eine Taube mit Heiligenschein vom Dach. Mal ehrlich: wen von uns interessierern Inder und Chinesen? Für was sie klagen wollen, interessiert uns erstmal gar nicht. Was uns interessiert , sind unsere Arbeitsplätze, unser Zuhause und die nahe Zukunft unserer Kinder. Also machen wir das Beste aus der Situation. Jammern blockiert die Kreativität. Ich hoffe, das die Taborkirche am Wäldchen angesiedelt, ein Treffpunkt kreativer Leute wird. Jedes Ende solte als Anfang begriffen und als Chance genutzt werden.
nun habe ich zufällig diese tolle entdeckt und wollte nicht ohne grüsse verschwinden!
Hallo! Nette Site und weiter so.
hallo liebe heuersdorfer in ramsdorf ist ein wunderschönes wohngebiet enstanden dort wohnen mitlerweile auch schon 3 familien aus heuersdorf. und es sind noch weitere neun bauplätze vorhanden also wenn es keinen ausweg mehr für ihre lage gibt dann kann man sich das ja auch mal überlegen es ist auf jedenfall eine alternative zum regiser "PLAN - B" das wohngebiet ist vollerschlossen und ab sofort bebaub. frank achtel altenburgerstrasse 15 a 0467 trebenr der m² preis liegt bei 25 € bei interresse hier melden
"Entschieden wird die Notwendigkeit der Braunkohle von anderer Seite." Das ist der selbstredende Beweis einer unzureichenden Beteiligung der Betroffenen an der Ausgestaltung der Energie- und Klimapolitik. Wer dabei die Protestaktionen der Heuersdorfer "lächerlich und peinlich" findet, der hat die Ernst der Lage nicht begriffen, in der sich heute die menschliche Zivilisation befindet. Entweder müssen die deutschen CO2-Emissionen bedeutend reduziert werden, oder es muss nach dem Prinzip der Gleichberechtigung jedem Chinesen und jedem Inder genauso viele Treibhausgase zugestanden werden. In diesem Falle würden aber die Alpengletscher rasch verschwinden und das europäische Tiefland austrocknen. Südamerika bereitet inzwischen die ersten juristischen Klagen gegen die Industriestaaten wegen der Auswirkungen des Klimawandels vor. Mit der Erhaltung von Heuersdorf bietet sich aber nun die Gelegenheit, eine umweltgerechte Stromwirtschaft einzuleiten und viele zusätzliche Arbeitsplätze in der Region zu schaffen. Dadurch wird der Standpunkt ad absurdum geführt, das Dorf gefährde die Beschäftigung. Der Leipziger Südraum steht vielmehr schon längst an der Spitze der Arbeitslosenstatistik, was in erster Linie dem Bergbau verschuldet ist. Die Sächsische Staatsregierung hat keinen Fahrplan für die beschäftigungswirksame und klimapolitisch erforderliche Reduzierung von fossilen Brennstoffen. Sie befürwortet im Gegenteil die Errichtung weiterer Braunkohlekraftwerke. Die Energieeffizienz der sächsischen Industrie liegt bereits um 13% über Bundesdurchschnitt, der aber auch dem Stand der technischen Machbarkeit noch nicht entspricht. Die Behebung dieses Missstandes besteht in der Ursachenbekämpfung und nicht in der Abbaggerung weiterer Dörfer. Die "ewig gestrigen Altgenossen", die "gegen jeden Fortschritt und jede Neuerung" sind, sitzen nicht in Heuersdorf, sondern sie sind unter den Aktionären der Braunkohlekonzerne zu suchen. Sie verdienen glänzend an der Energieverschwendung und möchten deshalb möglichst wenig am Status Quo ändern. Die steigenden Erdölpreise werden demzufolge mit der Parole beantwortet, dass noch mehr heimische Braunkohle abgebaut werden muss. Der Weltmarkt sendet aber das gegenteilige Signal aus: Diejenigen Volkswirtschaften werden sich dauerhaft beim Wettbewerb behaupten, die mit weniger CO2-belasteter Energie auszukommen verstehen.
Der vorangegangene Eintrag erstaunt mich. Der Schreiber wohnt sicherlich nicht in einem von Zerstoerung bedrohten Dorf, das er gerne opfern wuerde. Im uebrigen finde ich das Fortschrittliche daran recht zweifelhaft, denn Braunkohle ist alles andere als eine Zukunftstechnologie, sondern die ineffizienteste Form der Energiegewinnung, die staerker als alle anderen Energietraeger zum Klimawandel beitraegt (und damit auch zu allen kommenden oekonomischen Schaeden des Klimawandels). Fortschrittlich und oekonomisch sinnvoller waere es, den Braunkohlebergbau sein zu lassen und statt dessen in enerneuerbare Energien und Energieeffizienz (man erinnert sich: 1kwh Kraftwerksleistung bereitstellen kostet 7mal soviel wie 1kwh einsparen) zu investieren. Schon heute arbeiten in Deutschland dreimal soviele Menschen im Sektor Erneuerbare Energien wie im Kohlesektor.
Zugegeben: Energiegewinnung aus Braunkohle ist eine zweifelhafte Angelegenheit. Entschieden wird das bzw. diese Notwendigkeit jedoch von anderer Seite. Und wenn akzeptabler bzw. gleichwertiger Ersatzwohnraum bzw. -lebensraum angeboten wird, dann sollte man zugreifen und sich nicht in jahrelangen peinlichen wie lächerlichen Protestaktionen zerreden. So wie heute (20.08.04) im mdr-Fernsehen diskutiert, ganz typisch für die letzten sächsischen Eingeborenendörfer: In bierseeliger Laune grölen und blöken die restlichen ewig gestrigen Altgenossen gegen jeden Fortschritt und jede Neuerung. Einfach lächerlich, wie man in der Öffentlichkeit auftritt - so bewirkt man nichts. Folgt eines Tages die zwangsweise Enteignung, dann wird das Geschreie noch größer sein. Schliesst eines Tages die restliche Braunkohleerzeugung bzw. -industrie und auch Zulieferbetriebe, dann ist das Geschreie wegen der verlorenen Arbeitsplätze noch größer (aber macht ja alles nichts, es gibt ja gerade in Sachsen unendlich viele freie Arbeitsstellen).
Sehr geehrte ehemaligen Bürgerinnen und Büger Magdeborns, Der gemeinnützige Verein Current Art & Communication Projects dem ich seit seiner Gründung im Jahre 2000 vorstehe, veranstaltet auf Anregung Herrn Karl Fabers am 8. und 9. in der Villa Sieskind in Leipzig eine Disskusionsrunde zum Thema "Abgebaggerte Lebensräume in Vergangenheit und Zukunft". Hierfür präsentieren wir u.a. den Dokumentarfilm, welcher über Ihr Magdeborn angefertigt wurde. Es findet im Anschluss der Filmvorführungen eine Disskusionrunde zum Thema statt. Bitte senden Sie mir eine Kontaktadresse, um mit dem ehmaigen Magdebornern in Verbindung treten zu können. Mit freundlichen Grüßen Gracza, Christian
Herr Werther, auf der Mibrag-Website wird angegeben, die Umsiedlung von Heuersdorf sei lediglich "die vorerst letzte, die im mitteldeutschen Revier auf absehbare Zeit erforderlich" sein werde. Daraus lässt sich unschwer schließen, dass später auch weitere Ortschaften abgebaggert werden sollen. Die Mibrag hat bereits bekannt gegeben, ein neues Braunkohlekraftwerk bauen zu wollen (Heuersdorf Aktuell Nr. 151), ohne jedoch die dazu erforderlichen Kohlelagerstätten zu nennen.
Hallo, eine sehr interessante HP.Laut jüngsten Medienberichten zufolge reichen die Kohlevorräte bei uns hier noch bis ins nächste Jahrhundert. Wo soll die denn liegen??? Müssen etwa langfristig gesehen Pegau - Großdalzig - Groitzsch - Zwenkau - Hohenmölsen - Profen - Reuden - Draschwitz - Bornitz auch noch von der Landkarte verschwinden??? Heuersdorfer: Kämpft weiter!!! Erinnert euch was die Bürgerbewegung um Cospuden 1989 erreicht hat.
Offener Brief an: Deutsche Umwelthilfe e.V. - Fritz-Reichle-Ring 4 - 78315 Radolfzell - "Sehr geehrte Damen und Herren, sehr gern lese ich immer Ihren Elbe-Rundbrief, den ich im Rahmen des Schriftentausches gleichgesinnter Vereine erhalte. An dieser Stelle möchte ich mich auch einmal bei allen Aktiven bedanken, die immer wieder wachsam sind, daß die Natur und Lebensräume nicht immer mehr zurückgedrängt werden. Auf der Rückseite Ihres Rundbriefes sind auch sieben Unternehmen angegeben, "die sich in besonderer Weise der nachhaltigen Entwicklung des Elberaumes ver- schrieben haben." Darunter ist auch der Vattenfall-Konzern als Stromlieferant zu finden. Ich weiß, daß man sich mit seinen großen Geldgebern nicht anlegen soll und es erwartet auch niemand, daß Sie das tun. Doch dürfen Sie, verehrte Damen und Herren von der Umwelthilfe wissen, daß Vattenfall weiterhin massiv und extensiv Braunkohleabbau in Deutschland betreibt. Zu den akut bedrohten Dörfern gehören die Gemeinden Heuersdorf, südlich von Leipzig, mit der ältesten Wehrkirche Sachsens von 1297 sowie das Dorf Lacoma am Stadtrand von Cottbus, das selbst ein Naturparadies und Biotop ist. Dem Konzern sind m. E. viele Mittel recht, um eigene Ziele durchzusetzen, um diese historischen und natürlichen Denkmale dort zu zerstören. Deshalb bin ich gegen Vattenfall. Es gibt für uns heute im Zuge eines liberalisierten Energiemarktes keine plausiblen Gründe mehr, daß zur reinen Stromgewinnung wertvolle Siedlungsräume durch Tagebau vernichtet werden müssen.! Ein negativer Beigeschmack bleibt mir deshalb beim Lesen Ihres so wichtigen Rundbriefes "Lebendige Elbe". - Mit freundlichen Grüßen, D. Fr.
"Liebe Einwohner von Heuersdorf, bitte kämpft weiter für Eure Stadt" - Wenn ich sowas lese, kommt mir das große K... Auch wenn die Fotos hier nur die wenigen schönen Ecken des kleinen, grauen, kaputten Dorfs zeigen - Heuersdorf ist nicht erhaltenswert. Tut es allen den wenigen Einsichtigen gleich und lasst Euch was nettes neues bauen. In anderen Gegenden klappt das doch auch sehr gut... Free your mind! Oder lauft weiter mit Brett vorm Kopp rum.
Die ehemaligen Schwerzauer feierten am Wochenende mit dem Mibrag - Geschäftsführer 10 Jahre erfolgreiche Umsiedlung. Der Bergbau lebt weiter. Eine herrliche Busfahrt in den Tagebau Profen wurde unternommen. Gigantisch, diese Erdbewegungen. Die einsichtigen Schwerzauer haben ihren Anteil daran, dass viele Arbeitsplätze erhalten geblieben sind. Darüber hinaus sind sie sind froh und zufrieden in ihrer neuen Siedlung im schönen Draschwitz. Gemeinsame Umsiedlung - gemeinsames Fest !!!! Toll! oder nicht? Heuersdorf und Großhermsdorf werden auch untergehen, so wie das ehemals naheliegende Breunsdorf, das nur noch eine Wüstung darstellt, da bin ich mir sicher.
thanks
Bergbaubagger-Infos: http://www.bergwitzsee.de/ferropolis.htm
Hallo Ich wollte wissen wie gewinnt man kohle welche maschienen man braucht und wie funktienionern sie oder wie man das schreibt cu hisi
Die ökologische Modernisierung ist schwerer, als man sagt. Verschiedene Ersatzreseven werden angeboten, wann reagiert die Politik endlich mal? Das Erdöl ist in ca. 40 Jahren verbraucht!Und dann?!
tach auch, schaut doch mal bei uns vorbei: Odins Klinge im Germanenhof Zingster Str. 12 13051 Berlin und im Netz: http://www.odinsklinge.com E-Mail: odinsklinge@gmx.de Alles aus der Zeit der Wikinger und Germanen; Schmuck,Schwerter und sämtliches Zubehör, ausserdem Textilien, Geschenkartikel und mehr...
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Die Seiten hier hab ich ohne Fragen, bei meinen Favoriten eingetragen, damit ich sie so dann und wann, auch ganz schnell wiederfinden kann. Ich wünsche weiterhin viel Erfolg mit der Homepage. LG Dani aus Bremen www.daniela.bremen.de.vu
Die ehrwürdigen Gedanken von Dr. Hermann Scheer kommen für die neuen Bundesländer größtenteils zu spät. Die Ausrichtung auf eine CO2-minimierte Energiewirtschaft ist bereits in entscheidenden Fällen durch die Kapitalkraft der Energieversorger oder durch politische Einflussnahme vereitelt worden. Das betrifft sowohl die großtechnische Stromerzeugung als auch unzählig viele kleine Anwendungsfälle. So sollte beispielsweise Anfang der 90er Jahre in der Agrargenossenschaft Gundorf (bei Böhlitz-Ehrenberg) eine neue Heizung eingerichtet werden. Da bot sich entweder die anfallende Gülle oder das Holz aus der Waldwirtschaft als CO2-neutraler Brennstoff an. Doch der Regionalversoger Wesag (heute enviaM) konnte mit Braunkohlenstrom jedes alternative Verfahren unterbieten. Eine Elektroheizung wäre deshalb preiswerter als eine Biomassenanlage oder eine Holzfeuerung gewesen. Der Agrargenossenschaft gelang es allerdings, eine Ausnahmegenehmigung für eine noch billigere Heizölfeuerungsanlage einzuholen, obwohl sich dieser Agrarbetrieb im Wasserschutzgebiet des Leipziger Auwalds befindet. Es wäre nun interessant zu erfahren, wie man heute in Gundorf mit dem inzwischen wesentlich teureren Heizöl zurechtkommt. Es ließe sich zudem ausrechnen, wie viel CO2 seit einem Jahrzehnt mit biogenen Brennstoffen hätte eingespart werden können. Wenn aber nun Heuersdorf die gleiche ökologische Einsicht einfordert, für die Herr Dr. Scheer tosenden Beifall erntet, wandelt sich seine Partei blitzartig in einen deutsch-nationalistischen Interessenverein um, der darauf aus ist, sich von der Welt mit ihren knapper werdenden Ressourcen zu entsolidarisieren und verstärkt auf die heimische Braunkohle zu setzen. Dabei war es Ernst Ulrich von Weizsäcker, ebenfalls SPD-Bundestagsabgeordneter, der 1989 in seinem Buch "Erdpolitik" die "Kopierfähigkeit unseres Wirtschaftens" als Grundsatz globaler Nachhaltigkeit herausstellte. Dieses Prinzip steht aus zwei Gründen im Widerspruch zur deutschen Braunkohlenpolitik. Erstens gibt es für diejenigen Staaten denkbar wenig zum Kopieren, die selbst über keinen Vorkommen an fossilen Energieträgern verfügen. Und zweitens animiert Deutschland durch die bergbaubedingte Inanspruchnahme von gewachsenem Siedlungsraum weitere Länder zur Zerstörung ihrer eigenen Kulturgüter, um nur die Energiepreise geringfügig niedriger zu halten. Diese Politik übertrifft sogar in einer wesentlichen Beziehung die Vernichtung von Buddha-Standbildern durch die Taliban in Afghanistan. Denn die Evangelische Kirche Deutschlands steht ausgerechnet auf der Seite derjenigen, die ihre eigenen Gotteshäuser zerstören. Die Emmauskirche in Heuersdorf zählt dabei zu den ältesten Kirchen Sachsens überhaupt. Das Dorf hielt zu DDR-Zeiten am christlichen Glauben fest, was die Kirchenobersten völlig vergessen zu haben scheinen. Die Barbaren, Wikinger und feindliche Armeen des Mittelalters haben immerhin einer belagerten Stadt die Möglichkeit zum Freikauf gegeben. Auf diese Weise blieben Rom, Paris, London und Chemnitz vor der Vernichtung bewahrt. Heute verfügt Deutschland um ein vergleichbares "Dänengeld" in Form von neuer Energietechnik. Für SPD und CDU stellt aber das Berggesetz immer noch eine überlegene Form der staatspolitischen Vernunft dar. Es bleibt nur zu hoffen, dass daraus keine "Kopierfähigkeit" für die übrige Welt abgeleitet wird. Erforderlich wäre statt dessen nicht nur der erweiterte Einsatz erneuerbarer Energien und Einspartechnik, sondern auch die Nutzung von Abwärme in den fossilen Kraftwerken zur Stromerzeugung. Durch diese Maßnahme könnten die globalen Erzeugungskapazitäten ohne CO2-Mehrbetrag rechnerisch verdoppelt werden. In einigen US-Bundesstaaten wird die erzeugte Elektroenergie aus solchen Verfahren als grüner Strom vergütet, weil kein zusätzlicher Brennstoff zu deren Erzeugung erforderlich ist. Die Energie aus der Heuersdorfer Braunkohle soll aber nutzlos wieder aus den Kühltürmen entweichen, weil der Brennstoffnutzungsgrad in Lippendorf nur 46% beträgt. Eine Ersatzerzeugung wird aber vom Sächsischen Landtag zugunsten des klimapolitisch kontraproduktiven Energieprogramms aus dem Jahre 1993 abgelehnt. Deswegen muss die Gemeinde Heuersdorf nun wieder vor Gericht ziehen, weil sie nur dort als gleichberechtigte Partei gilt. Wenn dadurch die Mibrag-Bagger angehalten werden müssen, wird die Staatsregierung vielleicht endlich einen zukunftsfähigen energiepolitischen Weg einschlagen. Eine andere Wahl bleibt Heuersdorf wirklich nicht, wenn die Visionen von Dr. Scheer in praktische Handlungen umgesetzt werden sollen. 40 Jahre Braunkohle könnten sonst 40 Jahre Stagnation und 40 Jahre Abwanderung aus dem Leipziger Südraum bedeuten.
Vortrag: Erneuerbare Energien – Chance für den Osten .......... Festvortrag im Rathaussaal zu Wernigerode von Dr. Hermann Scheer beim Vastencolleg am 6. April 2004. - - - - - Dr. Hermann Scheer ist Mitglied des Deutschen Bundestages, Präsident von EUROSOLAR, Vorsitzender des Weltrates für Erneuerbare Energien, Träger des Weltsolarpreises 1998, des Alternativen Nobelpreises 1999 und des Weltpreises für Bioenergie 2000. - - - - - - „Der polnische Aphoristiker Stanislaw Lec schrieb einmal: Das größte Problem, vor dem heute die Augen verschlossen werden, ist, daß die Augen vor den Problemen verschlossen werden. Dieser Satz trifft auf keine Frage mehr zu, als auf die gegenwärtige Weltenergieversorgung. Wir haben in Deutschland 1950 noch 95 % der hier gebrauchten Energie hier produziert, nur 5 % waren Import. Heute importieren wir 80 % der Energie. Diese Zahl ist vor allem dramatisch, weil die heutige Weltenergieversorgung de facto am Ende ist. Das mag merkwürdig klingen, denn wie kann etwas, das so dominant ist in der gesamten Weltwirtschaft, am Ende sein. Das Ende ist relativ präzise voraussehbar aus zwei unwiderlegbaren Gründen. Der eine: Die Energiepotentiale sind erschöpflich, und der Zeitpunkt der Erschöpfung rückt in dramatischen Schritten näher. Man hat zwar immer die stille Hoffnung, irgendwann wird wieder etwas Neues unter der Erde gefunden, und man verweist dabei auf den Bericht des berühmten Club of Rom von 1972, der mit seiner damals durch die Welt gehenden Studie über die Grenzen des Wachstums voraussagte, daß im Jahr 2000 das Erdöl zu Ende sein würde. Es war, wie wir alle wissen, nicht am Ende, aber sehen wir etwas näher hin, so hat sich der Club of Rom eigentlich viel weniger geirrt, als viele denken. Sein Irrtum lag nicht in der Schätzung des noch verfügbaren Potentials, sondern darin, daß er in der damals weit verbreiteten überdimensionierten Wachstumserwartung unterstellt hat, es würde jedes Jahr im Weltmaßstab 5 % Wirtschaftswachstum und einen entsprechend wachsenden Energieverbrauch geben. Wäre es so gewesen, dann wäre die Ölprognose mit hoher Sicherheit eingetroffen. Man ist inzwischen etwas vorsichtiger geworden, meines Erachtens sogar übervorsichtig, denn man rechnet mittlerweile bei den Rohstofforschungsinstituten mit der „statischen Verfügbarkeit“, das heißt, man fragt, wie lange reicht das bkannte Potential noch, was ist noch aus der Erde herauszuholen, wenn der Weltenergieverbrauch ungefähr beim Stand von heute bleibt. Gemessen daran, würden die Erdölvorkommen noch knapp 4 Jahrzehnte reichen, die Erdgasvorkommen, die vielgerühmten, kaum länger, die Kohlevorkommen im Weltmaßstab vielleicht noch 120 Jahre. Und Uran, das Ausgangsmaterial für die Atombrennstäbe, würde, wenn es bei den 400 Atomkraftwerken von heute bliebe, nur noch 40 Jahre reichen. Das heißt, wir sind längst auf dem Ritt auf der Rasierklinge. Denn wir müssen uns immer klar machen: Ohne Energie geht nichts, gibt es keine Bewegung, gibt es absoluten Stillstand, der Tod allen Lebens ist gegeben. Und deswegen ist Energie nicht ein Sektor unter mehreren; es ist Grundlage für alles. Die Frage, welche Energie wir benutzen und wie, hatte deshalb immer schon eine zivilisationsprägende Bedeutung in einem Ausmaß, das vielen heute erst wieder klargemacht werden muß. - Aber selbst wenn es diese Verfügbarkeitsgrenze nicht gäbe, so gibt es doch noch eine zweite, die, zeitlich gesehen, sogar näher liegt als die erste. Wir können es uns nämlich gar nicht leisten, all dieses Potential noch zu verbrennen, weil das die Ökosphäre unseres Erdballs nicht mehr aushält. Wir müssen die globale Pyromanie, und das ist der Charakter der atomar-fossilen Energieversorgung, so schnell als möglich beenden.Jeder kann sich ungefähr ausmalen, was passiert wenn die Kurve des verfügbaren Potentials sich dem Ende nähert, also senkt, und sich diese Kurve irgendwann kreuzen würde mit der immer noch ansteigenden Kurve auf Grund der wachsenden Weltbevölkerung. In China und Indien, wo ein Drittel der Weltbevölkerung lebt, wird bisher pro Kopf nur 10 % unerer Energie verbraucht. Wenn sich diese Nachfragekurve mit der sinkenden Angebotskurve je kreuzt, heißt das soviel wie: Es ist nichts mehr da. - Da droht bereits im Vorfeld der brutalste Konflikt, den es je auf dieser Welt gegeben hat. Ein buchstäblich existenzieller Konflikt, weil es bei der Frage der Energieverfügbarkeit ja um alles geht. Das Zeitalter der Energiekriege hat längst begonnen. Es fällt immer schwerer, das zu verbrämen. Wir wissen heute bei klarem Blick, daß es weder den Golfkrieg von 1991, noch den Irakkrieg von 2003 gegeben hätte, wenn dort Datteln angebaut würden, statt Öl gefördert. Und andere Konflikte in anderen Teilen der Welt nehmen zu. Seit 1991 hatte die Regierung der USA allein für die militärische Bereitschaft im arabischen Raum um den persischen Golf jährlich 60 Milliarden Dollar ausgegeben. Das sind pro Barrel Öl, das von dort an Amerika geliefert wurde, 100 Dollar! Teilweise war das der achtfache Preis, heute wäre es der dreifache Preis dessen, was ein Barrel Öl direkt kostet. Diese Militärkosten stehen nicht in der Rechnung, aber wir bezahlen sie direkt oder indirekt alle mit, in diesem Fall vor allem die amerikanische Bevölkerung. Und die transkaukasischen und kaukasischen Länder haben Zuwächse an militärischen Präsenz auch und vor allem deshalb, weil das die zweite große Erdölfundstätte ist, nach den Ländern um den Persischen Golf. 40% der Weltenergieversorgung kommen gegenwärtig vom Erdöl, 60% davon von 40 Riesen-Ölfeldern. 26 von diesen 40 sind in den Ländern um den Golf. Und die Unruhen dort nehmen zu. Selbst wenn es nicht solche Turbulenzen gäbe wie derzeit im Irak – der ganze islamische Raum ist in Bewegung. Und zwar in einer Bewegung, von der wir nicht wissen, wo sie hingeht. Sie kann eine extrem breite Radikalisierung ergeben. Auch das ist ein Grund, auf dem bisherigen Wege nicht weiterzumachen. Wir müssen uns befreien von dieser Abhängigkeit. Und diese Möglichkeit, die immer wieder bestritten wird, besteht. - Wir haben also militärische Gründe, wir haben soziale Gründe massivster Art, wir haben wirtschaftliche Gründe. Was passiert denn, wenn der Endverbrauch auf uns zukommt? Dann steigen die Energiepreise und sinken nie mehr. Es wird Verknappungen geben. Immer mehr Menschen in den reicheren Ländern werden sich die Energie nicht mehr leisten können, und immer mehr Volkswirtschaften schon gar nicht. Die Folge sind umfassende soziale Krisen und wirtschaftliche Einbrüche. Wir haben einen Vorgeschmack davon in den Ölkrisen von 1973 in der westlichen Hemisphäre erlebt. Das dauerte einige Jahre, aber es war nur ein gelindes Lüftchen gegenüber dem, was uns bevorsteht, weil der Pikpunkt wahrscheinlich schon erreicht ist beim Erdöl. Und beim Erdgas steht er in den nächsten Jahren bevor. Pikpunkt meint, daß die Nachfrage nach Öl schneller wächst, als neue Quellen angebohrt und daraus Energie gefördert werden kann. Das heißt, dann geht die Kurve endgültig abwärts. Immer zwingender wird der Ruf nach Alternativen. Und diese Alternativen bestehen in erneuerbaren Energien. Die große Energielüge unserer Zeit, die zur Lebenslüge der Zivilisation werden kann, ist die, daß die erneuerbaren Energien nicht ausreichten, um auf das atomar-fossile Energiepotential verzichten zu können. Das ist nachgerade grotesk: Die astrophysikalische Betrachtung dessen, was der Erdball an Energiezufuhr von der Sonne bekommt, ergibt ein Potential, wonach wir täglich 15000mal mehr Energie von der Sonne bekommen, als an atomar-fossilen Energien verbraucht wird. Wir müssen also nur einen Bruchteil dieses Energieangebots nutzen, das uns begegnet in Form der solaren Wärme, Solarstrahlung, des Windes, der eine thermische Sonnenenergie ist, der Bioenergie (Pflanzen als natürliche Solarzellen), der Wellen- oder der Laufwasserkraft. All dies sind solare Energiequellen, sie wären ohne die tägliche Sonneneinstrahlung gar nicht da. - Dieses unermeßliche Potential steht uns quasi unerschöpflich zur Verfügung. Es durchströmt die Ökosphäre des Erdballs, ob wir es nutzen oder nicht. Wir holen es ja nicht aus der Erde wie die fossilen Energien, sondern zapfen dieses ohnehin virulente Potential an, und zwar mit technischer Hilfe, um daraus über technische Umwandlungsschritte und weitere technische Bereitstellungsformen unsere Nutzeneigie zu gewinnen. Dies ist ein Vorgang von weittragender Bedeutung. Nicht nur wegen der damit gegebenen dauerhaften umweltfreundlichen Energieversorgung, sondern wegen der zahllosen zusätzlichen Effekte, die allesamt zusätzliche neue Hoffnung generieren. - Gemessen an der Energielüge (Das erschöpfliche und gleichzeitig umweltzerstörende Potential ist unverzichtbar, das unerschöpfliche, immense und gleichzeitig umweltschützende Potential reicht nicht aus oder ist zu teuer) ist es geradezu peinlich, die Entscheidung nur davon abhängig zu machen, ob das gegenwärtig ein paar Pfennig pro Kilowattstunde oder pro Liter Treibstoff mehr kostet. Natürlich kann man den Vorwurf nicht dem Bürger machen, der knapp rechnen muß. - Aber es geht hier um gesamtgesellschaftliche, um politische Entscheidungen, wirtschafts- und energiestrategische Entscheidungen, um Entscheidungen, die bestimmen, wie wir uns wirtschaftlich neu fundieren können. Wir müssen wechseln zu erneuerbaren Energien, bevor die anderen zu Ende sind. Die große Frage: Warum wird das alles nicht gemacht??? - Würde das stimmen, sagte mir ein Professor, dann wäre es doch schon lange gemacht worden, und weil es noch nicht gemacht wurde, oder nur in kleinsten Anfängen, kann es nicht stimmen. Nun überschätzt auch dieser Professor die Rationalität selbst des Wissenschaftsbetriebes. Eine Überschätzung, die Max Planck nicht geteilt hat. Er schrieb in seinen Memoiren etwa: Zu denken, daß eine neue Erkenntnis sich dadurch durchsetzt, daß die Vertreter der alten Erkenntnisse allmählich dazulernen und sich als belehrt erklären, ist in aller Regel ein großer Irrtum. Sondern die neue Erkenntnis setzt sich in der Breite dadurch durch, daß die Vertreter der alten Erkenntnisse allmählich aussterben. - Nur haben wir nicht die Zeit, darauf zu warten. Wir brauchen einen großen Lernprozeß, der vor allem im Auge haben muß, welche unglaublichen Vorteile auf dem Weg zu erneuerbaren Energien erwachsen und der mit der verbreiteten Meinung aufräumt, der Weg dahin sei nur mit ökonomischen Widrigkeiten, gar Lasten gepflastert, ein Irrtum, den selbst die Weltklimakonferenzen teilten, die nach acht Konferenzrunden über sieben Jahre hinweg 2001 das Kyoto-Protokoll verabschiedeten. Denn dort ging es immer nur um Lastenverteilung. Ein unangenehmes Gefeilsche um Belastungsgrenzen, um die Frage, wer macht hier überhaupt irgendwas, und wenn, dann nur im internationalen Gleichklang. Dabei wurde eine Grunderfahrung der industriellen Revolution und vieler biologischer Revolutionen der letzten 200 Jahre vergessen, nämlich: Schneller sein als alle anderen, weil das der Wettbewerbsfähigkeit nützt für etwas, das früher oder später sowieso die ganze Welt nachtragen muß. In der Tat: Alle Kosten für erneuerbare Energien, mit Ausnahme der Bioenergie, sind Kosten ausschließlich für die Technik. Es gibt keine Brennstoffkosten mehr, wenn wir die Sonnenwärme für die Beheizung der Gebäude nutzen, die Sonnenstrahlen für die Erzeugung von Strom, den Wind für die Erzeugung von Strom oder auch von Wärme. Was in Dänemark schon praktiziert wird. Wenn wir die Meeresenergie nutzen für die Erzeugung von Strom. Und wenn wir die Bioenergie nutzen für die Erzeugung von Kraftstoffen für die Verkehrssysteme. All dies sind Ansätze, wo wir die Primärenergie kostenlos von der Natur beziehen, weil der Wind nicht privatisierbar ist und die Sonne auch nicht. Alles, was ökonomisch passiert mit erneuerbaren Energien, ist Mobilisierung der Technik. Techniken werden immer weiterentwickelt, sie werden optimiert, wenn man mal angefangen hat, sie einzuführen, und das möglichst breit. Und wenn es möglichst breit geschieht, dann entwickelt sich ein Industrialisierungsprozeß zur Herstellung solcher Techniken, und dann werden sie durch bessere Produktionsverfahren und durch mehr bzw. Massenproduktion billiger, das heißt, die Produktion von erneuerbaren Energien kann nur billiger werden. Die der fossilen Energien kann nur teurer werden. Selbst wenn man die Umweltschäden und die militärischen Sicherheitskosten gar nicht mitrechnet. - Die einzige Ausnahme ist die Bioenergie. Hinter ihr steckt land- und forstwirtschaftliche Arbeit. Hier kostet also die Primärenergie etwas. Aber daraus erwächst die Chance, erstmals seit 200 Jahren des wirtschaftlich-industriellen Prozesses die Land- und Forstwirtschaft zu revitalisieren. Und hier bin ich bei einem Stichwort, das nach meiner Überzeugung für Ostdeutschland von höchster Relevanz ist. Sie lesen in den Zeitungen von Vorschlägen, aus Ostdeutschland eine Sonderwirtschaftszone zu machen. Sie haben seit 1990 die Erfahrung gemacht, daß, nachdem es zunächst zu einer Deindustrialisierung in den meisten Teilen Ostdeutschlands kam, dann überwiegend westliche Firmen Industrie ansiedelten, die nur selten ihren Hauptstandort nach Ostdeutschland verlegten. Das bedeutet: Wenn entlassen werden muß, trifft es in erster Linie die verlängerten Werkbänke. Die Frage, was in Ostdeutschland ein dauernder, unersetzbarer, nicht verlagerbarer Wirtschaftsfaktor werden könnte, ist wahrscheinlich nur dann uneingeschränkt positiv zu beantworten, jedenfalls nach meiner Überzeugung, wenn es hier um etwas geht, was für alle neu ist, wo aber die natürlichen Bedingungen, die hier gegeben sind, zum besonderen Vorteil werden, weil sie nicht austauschbar sind. Und das führt zur Orientierung der Landwirtschaft hin zu einer Energie- und Rohstoffwirtschaft neben der Ernährungsbereitstellung. Hin zur großen Zukunftsaufgabe der Landwirtschaft, Erdöl abzulösen und an dessen Stelle zu treten. Dies ist deshalb so akut, weil Erdöl die erste der fossilen Energiequellen ist, die zu Ende geht. Und weil Erdöl heute weltweit in der Chemieindustrie 90% aller Grundstoffe stellt. Wenn das Erdölzeitalter zu Ende geht, braucht man nicht nur alternative Kraftstoffe, sondern auch alternative Grundstoffe. Bei Erdöl handelt es sich um endlichen fossilen Kohlenwasserstoff, und bei Pflanzen um photosynthetisch erzeugte nachwachsende Kohlenwasserstoffe. Es geht also um einen Wechsel der Kohlenwasserstoff-Basis. Denn alles, was man mit fossilen Kohlenwasserstoffen machen kann, das kann man logischerweise auch mit photosynthetisch erzeugten Kohlenwasserstoffen machen. Nur letztere versiegen nicht. Letztere sind immer wieder da, wenn sie einer nachhaltigen Anbaukultur entspringen, das heißt, daß die Prinzipien, die seit 200 Jahren für die Forstwirtschaft gelten, auch für die Landwirtschaft gelten. Dann haben wir es mit dauerhaft erneuerbarer Energie zu tun. Und die Menge an fossilen Kraftstoffen, die wir heute fast zu 100% importieren, wird künftig bereitgestellt werden können, aus der Produktion von Biokraftstoffen in Verbindung vielleicht mit weiteren Formen, etwa Wasserstoff, den wir mit Hilfe von Strom aus Windkraftanlagen erzeugen, und dies bedeutet nicht mehr und nicht weniger als eine Revitalisierung des landwirtschaftlichen Sektors, und zwar auf Dauer. -
Dr. Scheer – Vortrag - Teil 2 Dies ist für viele Wirtschaftsexperten völlig neu. In den meisten Wirtschaftsgutachten hören Sie so gut wie nichts mehr von der Landwirtschaft. Sie gilt als ein stark marginalisierter, nicht zukunftsfähiger Bereich, wo man die Restbestände irgendwie noch über Wasser halten will. Obwohl wir doch wissen müßten, daß es ohne Stoffeinsatz keinerlei Güterproduktion geben kann. Und keinerlei Aktivität ohne Energieeinsatz. Stoff- und Ressourcen-Ökonomie bedeutet aber, daß die industrielle Gesellschaft von morgen überhaupt keine Zukunft haben kann, ohne neue Ressourcen in der Landwirtschaft zu finden. Weil nur hier erneuerbare Energie ist. Das heißt, daß wir hier eine Grundlage bekommen für eine lange währende Restabilisierung der ländlichen Räume, daß wir sogar die Chance bekommen, die Landwirtschaft über integrierte Formen der Rohstoffgewinnung, Energieerzeugung und Nahrungsmittelerzeugung zu ökologisieren, ohne daß das mehr kostet, sondern sogar noch Kosten einspart. - Wieviel landwirtschaftliche Reststoffe gelten heute als lästiger Abfall, obwohl sie wertvolle Energie sind! Wie viele Möglichkeiten bestünden, wenn wir eine Bio-Treibstoff-Produktion starten, aus den dabei anfallenden Resten, den Aschen bei der Vergasung von Biostoffen, den Ölkuchen bei der Pflanzenölgewinnung oder der Schlempe bei der Bioalkoholgewinnung Düngemittel zu machen, agrochemische Düngemittel, die ja auch vom Erdöl herkommen, ablösen. Integrierte Produktion, indem man alle drei Dinge in Angriff nimmt. Das eine: die Nahrungsmittelerzeugung, das andere: die Energiegewinnung, das dritte: die Rohstoffgewinnung, und dies möglichst im Wechsel, weil das dem Boden gut tut. - Seit 1. Januar 2004 ist ein Gesetz in Kraft, das die Befreiung aller Biokraftstoffe von jedweder Energiebesteuerung sichert. Das macht alle angebotenen Biokraftstoffe billiger erwerbbar als die besteuerten fossilen Kraftstoffe. Bedingung dafür ist natürlich, daß jetzt Investoren die Chance der Steuerbefreiung ergreifen und Bio-Äthanol-Produktionen starten. Schon heute fahren ganze Stadtbus-Flotten in schwedischen Großstädten ausschließlich mit Bio-Äthanol. Das heißt, es ist keine Zukunftsmusik mehr. Volkswagen favorisiert den „Sandjul“ auf der Basis klassifizierter Biomassen, wobei es relativ egal ist, welche Pflanzen dem zugrunde liegen, um zu Bio-Diesel und später zu Bio-Benzin zu kommen, wenn man es mit Wasserstoff mixt. Eine solche Bio-Äthanol-Produktion hat in Freiberg, in der Nähe von Frankfurt/Oder und in Zeitz begonnen. Alles ostdeutsche Standorte, die, sobald sie gestartet sind, den Zieh-Effekt haben für die Landwirtschaft und für alles, was sonst an technischen Dienstleistungen und an Technik-Produktionen notwendig ist. Das ist meines Erachtens der vielversprechendste Ansatz für Ostdeutschland. - Der zweite große Ansatz ist das erneuerbare Energiegesetz, dessen Novelle wir jüngst im Bundestag verabschiedet haben. Es ist seit dem Jahr 2000 hoch umstritten, es wird immer umstrittener, je erfolgreicher es wird, weil damit der unerläßliche Strukturwandel der Energieversorgung zustande kommen wird. Hier die Erschöpfung der fossilen Potentiale, da die Unerschöpflichkeit der erneuerbaren Energie, hier die schwerwiegender werdende Umweltbelastung durch fossile und atomare Energien, da die Umweltneutralität der erneuerbaren Energie. - Der dritte große Unterschied: Energieverbrauch ist immer dezentral. Er findet statt, wo Menschen arbeiten und leben. Energiegewinnung bei fossilen Energien ist zwangsläufig zentral. Denn wir holen diese von relativ wenigen Plätzen der Welt (40 Riesenölfelder bringen 60 % des Welterdöls). In 200 Jahren fand weltweit eine Entkoppelung von Energiegewinnung und -verbrauch statt. Bei erneuerbaren Energien haben wir es mit einem Potential zu tun, das als natürliche Umgebungsenergie überall zu finden ist – in unterschiedlicher Intensität. Was in breiter Form angeboten wird, muß logischerweise dezentral geerntet werden. Wir haben damit die Chance, die Energieketten entscheidend zu verkürzen. Und in denen liegen die meisten Kosten. Die große Chance ist eben die Rückkopplung der Räume des Energieverbrauchs mit den Räumen der Energiegewinnung. Nur ist klar: Das Äquivalent für ein 1000-Megawatt-Kraftwerk, ob Kohle-, Gas- oder Atomkraftwerk, ist kein 1000-Megawatt-Sonnen- oder Windkraftwerk an einer Stelle, sondern sind breit gestreut viele Anlagen. - Das ist die Dezentralisierung. Diese ist für viele ungewohnt, aber sie schöpft natürlich regionale Wirtschaftskraft, und vor allem vermeidet sie erhebliche Kosten. Ein Beispiel: Die Energiekosten pro Kopf in Deutschland liegen im Durchschnitt bei 2500 Euro im Jahr. Die Summe Ihrer individuellen Stromrechnungen führt wahrscheinlich nicht zu diesem Betrag, aber in allem, was sie kaufen, stecken Energiepreise drin. So kommen diese 2500 Euro pro Person zustande. Das wäre in einer Stadt wie Wernigerode ein jährlicher Geldabfluß von 100 Millionen Euro – nur für die Beschaffung von Energie. - Nun stellen wir uns vor, es gelingt Zug um Zug, die bisherigen Energiepotentiale abzulösen. Dann haben wir damit nicht nur zusätzliche neue Industrialisierungsgewinne, weil wir die ersten sind in der Produktion von Solar-, Windkraft-, Blockheizkraft-, Bio-Masse-Vergasungsanlagen usw., wir haben auch die Chance, unsere Energiekosten kommunal-, regional- und volkswirtschaftlich auf Null zu bringen. Wenn für Bioenergie die Bezahlung an die Landwirtschaft der näheren Umgebung geht, bedeutet das ein Wirtschaftsförderprogramm, Jahr für Jahr in ungefähr dieser Höhe unbürokratisch verteilt. Auf Dauer. Keine Regierung der Welt wäre selbst in üppigsten wirtschaftlichen Zeiten je in der Lage zu solchen Wirtschaftsförderprogrammen. Das heißt, hier steckt eine derartige Chance zur Revitalisierung regionaler Wirtschaft, daß allein das schon Grund genug wäre, alles zu tun, um so schnell wie möglich diesen Weg zu gehen. - Es stand seit Beginn des fossilen Zeitalters fest, daß die Nutzung der fossilen Energien wieder zu Ende gehen würde. Vor 100 Jahren hat es der erste deutsche Chemie-Nobelpreisträger Wilhelm Ostwald aus Leipzig beschrieben in seinem zu seiner Zeit berühmten Buch „Der energetische Imperativ“. Er konnte damals nicht wissen, wie stark die Weltbevölkerung anwächst. In den letzten 50 Jahren hat die Menschheit doppelt soviel Energie verbraucht wie in der gesamten Zivilisationsgeschichte zuvor. Deswegen ist das alles viel früher gekommen, als man vor 100 Jahren dachte, als Ostwald schrieb: Wir leben derzeit von einem sich schnell verbrauchenden, unverhofften Erbe. Dauerhaftes Wirtschaften ist nur durch die dauerhafte Zuführung der Sonnenenergie und ihre Nutzung möglich. - Es ist also keine Frage, daß das Solarzeitalter kommen wird. Die einzige spannende Frage ist: Kommt es rechtzeitig? Verzögern wir es, oder ergreifen wir es beherzt?“ .......... leicht gekürzte Fassung dieses Vortrages aus der Neuen Wernigeröder Zeitung, NWZ 8/04 vom 21. 04. 2004. - Ein großes DANKE an die Redaktion NWZ.!
Ich sag bloß, fort mit dem Nest! Danke.
Die letzen Beiträge warern sehr aufschlussreich. Ich mag Heuersdorf nach wie vor und finde es schade, das es offensichtlich zu keinem Konsenz zwischen der Gemeinde und der MIBRAG kommt. Ich werte für mich aus, das in den letzten Jahren zuviel kostbares Porzellan zerschlagen wurde, nur weil vermeintliche wirtschaftspolitische Interessen vor die Lehren von zweihundert jahren Bergbau dieser Region geschoben wurden und man eine Polarisierung der Beteiligten vor die Erkennung von Gemeinsamkeiten gesetzt hat. Selbst wenn das alte Heuersdorf nicht an seiner OL erhaltbar ist, so konnte ein Grundstein an einer anderen Gemarkung Heuersdorf neu entstehen lassen. Ich meine damit ein Heuersdorf, das mitsamt einer umgesetzten Taborkirche von den Heuersdorfer Bürgern selbst gestaltet wird... Statt an eine runden Tisch zu kommen, wurde hier eine Polarisierung betrieben, an der die MIBRAG wohl die wenigste Schuld trägt. Ich finde das einfach nur schade, ohne die vertanen Chancen aufzuzählen. Zur vielfach diskutierten engen Umfahrung ergeben sich für mich nur folgende Fragen: Wer soll das Risiko eintretender geologischer Veränderungen in Heuersdorf tragen und wer sollte die provozierten Schäden an Heuersdorfer Gebäuden tragen, falls da Erdschichten nachgeben oder sich anderweitig verändern? In diesem Sinne GLÜCK AUF!
Heuersdorf soll weiter leben. Ich kenne das noch aus DDR-Zeiten. Da wurde um Zwenkau herum auch alles platt gemacht nur wegen der Kohle. Dachte das man daraus gelern hat und solche kleinen "Nester" wie Heuersdorf erhalten bleiben sollten. Entschuldigt bitte den Ausdruck. Ist nicht böse gemeint. Kämpf wieter für eure Heimat. Grüße aus Tauca und viel erfolg
@Holger Hübner wasn das fürne sülze, seit wann sind leute die um ihre HEIMAT kämpfen, Heinis ??? @ webmaster hier sollte man was tun
@ c.s. das kann man nur verstehen wenn man das gefühl der heimatverbundenheit hat ! und es scheint fast, als wenn hier poster der gegenseite ihr unwesen treiben
Wie lebt es sich in einem Dorf ohne jegliche Zukunft? Ich kann die Heuersdorfer nicht verstehen und Ihren unsinnigen "Kampf" gegen die Mibrag. Raus aus dem Ort! Es gibt viele andere schöne Orte. So ein "Kampf" macht irgendwann mürbe und davon sollte man nicht sein Leben bestimmen und kaputtmachen lassen. Also hier ein guter Tip für Heuersdorfer: 1. Die wirklich grosszügige Entschädigung der Mibrag annehmen 2. Mit dem Geld ein schönes Häuschen woanders kaufen. 3. Heuersdorf der Mibrag überlassen und sich freuen für die dadurch zufkunftsfest gewordenen Arbeitsplätze in der Braunkohle-Industrie.. 4. Sich des Lebens wieder freuen in diesem Sinne.. Claus
Ihr Heuersdorfer, zerstört nur ruhig die letzten Arbeitsplätze in unserer Region... Ich hoffe ihr tragt dann auch das Arbeitslosengeld für die ganzen Arbeiter die ihr auf die Straße setzt...und auch wenn Vattenfall die MIBRAG übernimmt werden genug Arbreitsplätze in Gefahr sein, aber soweit denkt ihr ja nicht....nur zu traurig....
Hallo an die Bewohner von Heuersdorf! ich kann Euch gut verstehen. Meine Großeltern haben in Eythra gewohnt. Ich war damals, 1983, gerademal 13 Jahre alt als meine Großeltern umziehen mussten. ich fand es ganz schrecklich. Ich habe dort immer tolle Ferien verbracht. Es war ein Dorf und meine Großeltern hatten ein Haus mit Garten dran. Immer wenn ich eure Geschichte höre oder lese denke ich daran. Es ist schade, dass man nur Erinnerungen hat und den eigenen Kindern nicht zeigen kann wo man als Kind gerne gespielt hat und auch gerne Ferien gemacht hat. Ich wünsche allen viel Durchhaltevermögen und alles Gute.
„Das Land-Art-Projekt „Vineta“ will erinnern an die Magdeborner und ihre Kirche und an alle anderen 13 Siedlungen, die dem Espenhainer Großtagebau zwischen 1951 und 1989 weichen mußte. Zugleich steht „Vineta“ als Beispiel für die grundsätzliche Veränderung und Erneuerung einer Landschaft, in der ökologischer Umgang mit Energie, Natur und Kultur eine Einheit bilden werden. Im Inneren entsteht ein nach neuesten Kenntnissen erbauter Niedrigenergieraum, der modellhaft zeigen wird, wie sparsam heute und in der Zukunft mit Energie umgegangen werden kann. Dieses wegweisende Ziel wird helfen, „ neue Magdeborns“ unvorstellbar zu machen. Vineta – ein Ort der Besinnung und der Träume, der Freude und Neugier. www.kunst-statt-kohle.de Förderer/Sponsoren (Auszug): MIBRAG, LAFARGE FBS Fertigbeton GmbH & Co. KG, WILL GmbH (Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Landkreises Leipziger Land, dem Frau Köpping als Landrätin vorsteht), Kommunales Forum Leipziger Land, Kulturraum Leipziger Raum“ Dieser Inschrift ist einer Tafel zu entnehmen, die anläßlich der Errichtung der schwimmenden Kirche „Vineta“ auf dem zukünftigen Störmthaler See, dem derzeitigen Sanierungstagebau Espenhain, errichtet wurde. Die Förderer und/oder Sponsoren begleiten also ein "wegweisendes Projekt", das helfen soll, „neue Magdeborns“ unvorstellbar zu machen. Gleichzeitig betreiben oder unterstützen diese Förderer/Sponsoren die Abbaggerung von Heuersdorf. Augenscheinlicher kann Verlogenheit von Wirtschaft und Politik nicht sein. Daß die Künstler, die dieses Projektes betreiben ein ehrenwertes Ziel verfolgen, hindert nicht an dem Vorwurf, daß sie den Förderern, die gleichzeitig die Abbaggerung von Heuersdorf betreiben, ein Podium bieten. Hier wird quasi Ablaßhandel betrieben. Dies rückt das Projekt in ein makaberes Licht. Zur Erinnerung: laut Aussage des Geschäftsführers der MIBRAG verfügt der Tagebau Profen über Kohlereserven, mit denen das Kraftwerk Lippendorf weitere 20 Jahre über die derzeit geplanten 40 Jahre hinaus betrieben werden könnte. Gleichwohl soll Hellersdorf abgebaggert werden. Darüber hinaus haben die Betreiber des Kraftwerkes Lippendorf die Verbrennung von jährlich 345.000 Tonnen Klärschlamm beantragt und genehmigt bekommen. Bleibt offen, welche Einsparung an Kohle diese zusätzliche Befeuerung bedeuten würde. Weiterhin wird in Espenhain eine Solaranlage errichtet, die jährlich 5 MW Strom erzeugt. Weitere Anlagen werden im Raum Leipzig-Chemnitz-Zwickau errichtet werden, da in dieser Region die Ausbeute an Sonnenenergie besonders hoch ist. Das bedeutet ebenfalls einen geringeren Kohlebedarf zur Stromerzeugung. Diese Daten wurden in der LVZ veröffentlicht. Olaf Maruhn
Hallo liebe Einwohner von Heuersdorf, ich wünsche Euch weiterhin einen starken Willen für Euren Kampf um die Erhaltung dieser wunderschönen mitteldeutschen Ortschaft mit seiner anheimelnden Emmauskirche, die mich stark fasziniert. Heuersdorf ist ein herrlich typisches Platz - und Gassendorf. Auch wenn die Redakteurin der Mitteldeutsche Zeitung, Maria Barsi, in der Wochenendausgabe titelt, dass es wenig Rückhalt in der Bevölkerung für den Erhalt von Heuersdorf gibt, so möchte ich meine Meinung und die vieler meiner Verwandten und Bekannten dem entgegenstellen. Wer die vernichtete Natur im Südraum Leipzig einmal pur erlebt, der denkt globaler im Punkto Umwelterhaltung und Energiewirtschaft. Die Devastierung dieser Ortschaft wäre die pure Sinnlosigkeit. Das Argument, die MIBRAG würde Insolvenz anmelden, entbehrt jeder Glaubwürdigkeit. Herrn Fröhlichs Eintrag kann ich in jedem Punkt zustimmen. Es tut gut, so etwas zu lesen, was frei von Manipulation und Primitivität geschrieben wurde. Alles Gute!!! P.S.: Mit Sicherheit werde ich Heuersdorf wieder einmal besuchen.
Antwort auf die mail von Holger Hübner vom 14. April 2004 - - Hallo, Herr Hübner, warum sind Sie so aggressiv? Ich wünsche Ihnen von Herzen, daß Ihnen niemals höhere Mächte Ihr Haus und Gut wegnehmen wollen. Was wurde bisher, was wird denn heute Ihrer Meinung nach für Heuersdorf getan??? Seit der Wende wurde noch garnichts getan, es sei denn, die Einwohner selbst haben etwas auf die Beine gestellt. Und das verdient Hochachtung. Warum gönnen Sie diesen Bewohnern ihr eigenes Haus und Garten und ebenso ihre Arbeit nicht? Warum soll das jetzige Heuersdorf verschwinden, wenn es doch einmalig und schon 700 Jahre alt ist? Die Heuersdorfer haben keine "individuellen Interessen" - wie Sie behaupten. Sie haben allgemeingültige Interessen wie jeder andere und wie Sie auch und sie haben ein gutes, starkes Gefühl was gut für sie ist. Und für uns alle setzen sie Zeichen. Sie haben Traditionsbewußtsein und tragen Verantwortung. Sie tragen so viel Verantwortung, daß man Vergleichsbeispiele lange überall suchen muß. Vielleicht verstehen Sie eines Tages, wer und was unsere Welt tatsächlich kaputtmacht. Es geht nicht um ein paar Häuser in der Nähe von Leipzig und ihre Bewohner. In Wirklichkeit geht es um die Zukunftsfähigkeit und Glaubwürdigkeit unserer Gesellschaft. - Im Gegensatz zu Ihnen: Ich will die DDR als Staat und diese alten Zeiten bestimmt nicht wiederhaben. Aber ich wünsche mir, daß heute ernsthaft darüber nachgedacht wird was früher besser und tragfähig war. Nur dann können wir unseren Kindern etwas Brauchbares mitgeben und ihnen eine offene Tür zeigen. - Ich finde, Sie müssen noch einiges lernen zu verstehen, daß Ihre Gegner nicht diejenigen sind, die etwas erhalten wollen, sondern solche, die das Recht verdrehen, um es zu mißbrauchen. Nicht jedes Dorf braucht einen Autobahnanschluß, ein Spaßbad und einen Golfplatz, während die wahre Kultur und Geschichte ausgelöscht werden. Schauen Sie sich doch mal die übriggebliebenen Tagebaulandschaften an, die für immer ihr Gesicht verloren haben! So weit haben wir es gebracht - zum Wohle der Menschheit. Zur späteren Energieversorgung müssen wir uns, so oder so, etwas Neues einfallen lassen. Auch bei der Ernährung, bei der Reinhaltung von Wasser und Luft usw. Die Menschheit kann nicht länger überall Raubbau betreiben. Wir sind nicht "die Größten" auf der Erde. Alle diese Impulse gehen (auch) von Heuersdorf aus. Und sie sind notwendig. Heuersdorf muß - unbedingt - bleiben, denn es ist Prüfstand für die Energiepolitik in Europa, es ist ein Warnsignal für unser aller Selbstüberschätzung. Heuersdorf ist (nur) ein Beispiel für die Erhaltung von Geschichte und Kultur eines selbständigen Ortes, das nicht und durch nichts zu ersetzen ist - falls Sie fühlen was ich meine. Wenn Sie selbst anders und gedankenloser leben wollen, dann tun Sie es. Aber richten Sie bitte keinen Schaden an, der Ihnen und anderen über kurz oder lang wieder auf die Füße fällt, wenn Sie schon freiwillig in die allgemeine Verlogenheit unserer Gesellschaft mit einstimmen. - - gez. Dietmar Fröhlich, Magdeburg - Mitglied im Bundesvorstand der Interessengemeinschaft Bauernhaus e.V. (IGB) - - PS. Ich werde auch nicht von Heuersdorf bezahlt, aber ich leide mit diesem Dorf, mit dieser geschundenen Landschaft.
An dem Tag an dem Heuersdorf endlich weggebaggert wird, mach`ich ne Flasche Sekt auf. Das darf doch nichr wahr sein, was in Namen des "Rechtstaates" noch alles für individuelle Interessen getan wird. Ach so, wohne in Chemnitz, werde nicht von der Mibrag bezahlt, arbeite nicht im Energiesektor, finde die ach so aufgeklärten um ihr "Recht" kämpfenden müdigen Bürger aber zum kotzen! Da lob ich mir die DDR, da wärt ihr Heinis schon längst weg....
Congratulations, Heuersdorf, and villages like it are our European Heritage. This victory on November 12, 2003, in the Supreme Administrative Court of Saxony that declared the Lignite Plan for the United Schleenhain Mine to be invalid on formal grounds. Heuersdorf keep up the struggle for the "little town" all over the world. I first went to Heuersdorf in 1996 and am forever a 'fan'
Also ich habe mir leider mir nicht die Zeit genommen, mir hier ALLES durchzulesen. Wir waren letztens in dem Kraftwerk, mit der klasse und haben einen Rundgang gemacht. Ich musssagen ich find es schon krass, dass ei Dorf nur für so einen Konzern weggebaggert werden soll, aber irgendwie finde ich auch den Wiederstand affig. Naja, wielange wollt ihr es denn aushalten, am Ende könnt ihr eh nichts dagegen tun, oder? Naja, schlagt noch ein gutes Angebot raus, meinetwegen. Aber ich denke nicht dass ihr gegen die Miprag gewinnt und ich würde auch grne Glückwünschen, aber dazu bin ich mir zu unschlüssig, ws ich vo dem allen halten soll! Mfg Marlene
der letzte macht das licht aus ! und ihr wollt deutsche sein,schämt euch .nehmen aber nicht zurückgeben!!! aber ihr letzten Heuersdorfer wertet auch eine gerechte Strafe bekommen,wie jeder Mensch wenn er nicht auf seine Eltern hört!!! danke
Starke Sache Euer Kampf gegen die Braunkohle. Ich betreibe Photovoltaik mit 12,9 KWp - natürlich kein Vergleich zu Lippendorf aber dezentral und zu den Hauptzeiten aktiv. Wenn möglich würde ich gerne den Kampf gegen das Wegbaggern unterstützen, zB mit einem Protesteschreiben. Bitte die beste Anschrift dafür mailen. Herzliche Grüße vor Ostern 2004 Stefan Giese-Rehm
an Torsten S. Es gab bislang keine Verhandlungen über den Anfang 2003 von Heuersdorf vorgelegten Vertragsentwurf. Die Mibrag strebt weiterhin eine Umsiedlung der Gemeinde an.
Sehr geehrte Damen und Herren, Ich habe mich dazu bereit erklärt über Heuersdorf, bzw. vielmehr über die Geschichte von Heuersdorf eine Jahresarbeit anzufertigen. Dabei tat sich bei mir eine nicht unbedeutende Frage auf: Ist der Konflikt mit dem Anfang 2003 in Kraft tretenden Vertrag nun entgültig beendet wurden? Danke für ihre Zeit MFG Torsten S.
Im Gästebuch wurde mehrfach unter Hinweis auf diverse Gutachten und den Standpunkt der Mibrag diskutiert, ob die Belieferung von Lippendorf nicht auch durch Kohle aus anderen Tagebauen möglich sei. (Unabhängig davon, ob die Heuersdorfer Kohle tatsächlich benötigt wird.) Der Tagebau Profen spielte hier eine wesentliche Rolle. Hier würden ausreichende Mengen an Kohle lagern, um auch Lippendorf – unter Verschonung von Heuersdorf – zu beliefern. Seitens der Mibrag wurde dies unter Verweis auf anderweit bestehende Lieferverträge, die sämtliche Kohle aus Profen umfaßten, und unter Hinweis auf verschiedene Gutachten in Abrede gestellt. Nun, seit dem Wochenende ist die interessierte Öffentlichkeit eines Besseren belehrt. In der LVZ vom 27./28.03.2004 wurde auf S. 9 von der Bilanzpressekonferenz der Mibrag berichtet. So wurde Herr de Marcus mit den Worten widergegeben, daß er sich durchaus vorstellen könne, ein Kraftwerk mit 500 oder 1000 MW zu bauen. Kohle sei ausreichend im Gebiet von Profen und Umgebung vorhanden. Es werde allerdings noch nach einem Partner gesucht, da derzeit keine ausreichende Kundenbasis vorhanden sei. An dieser Stelle sei er von seiner Sprecherin eilig unterbrochen worden, die darauf hinwies, daß dies alles Visionen seien. Entgegen aller Behauptungen und Gutachten verfügt der Tagebau Profen also doch über ausreichende Kohlemengen, um sogar noch ein weiteres „halbes“ Lippendorf zu versorgen. Mit hoher Wahrscheinlichkeit auch wieder über 40 Jahre. Dummerweise gibt es für diese Art erzeugter Energie noch keine Abnehmer. Also. nicht nur, daß die Kohle unter Heuersdorf eigentlich gar nicht gebraucht wird. Nein, noch viele besser! Ein paar Kilometer weiter gibt es ausreichende Reserven, für die es auf absehbare Zeit keinerlei Abnehmer gibt. Dies wurde mehrfach behauptet und durch die Mibrag immer wieder abgestritten. Nun hat der Chef der Mibrag höchstselbst erklärt, daß es Braunkohlevorkommen in Profen über jeden Bedarf hinaus gibt. Ich weiß nicht, ob Herr der Marcus wieder einmal volltrunken war, so wie letztens in Leipzig, als er, sich übergebend, mit 1,4 Promille aus seinem Auto fiel (die LVZ berichtete), oder ob er sich der Tragweite seiner Worte nicht bewußt war. Vielleicht dachte er auch ganz einfach, daß dies alles keine Rolle spielt, da die Politik, angefangen beim Kreistag bis zum Landtag, sowieso nach seiner Pfeife tanzt und ein neues „Heuersdorf-Gesetz“ und einer neuer Braunkohleplan beschlossen werden – ohne daß es eine energiewirtschaftliche Notwendigkeit hierfür gibt. Seine Sprecherin war sich der wirtschaftlichen und politischen Sprengkraft sehr wohl bewußt und unterbrach ihn - leider. Wer weiß, was sonst alles noch in die Öffentlichkeit gedrungen wäre. Spätestens nach diesen Äußerungen dürfte jedem klar sein, daß es viele Gründe für die Abbaggerung von Heuersdorf gibt – nur keine, die im übergeordneten Allgemeinwohl liegen! Unsere werten Politiker wissen das natürlich auch. Hier werden Demokratie und Rechtsstaatlichkeit auf dem Altar wirtschaftlicher Interessen dargeboten. Olaf Maruhn
Wenn bei der Betrachtung von Umsiedlungen neben Interesse nur noch Entsetzen übrigbleibt, dann ist wohl die Betrachtung an sich etwas einseitig. Jede Umsiedlung hat ihre eigene Geschichte. Es wäre ein großer Fehler, alle Umsiedlungen in einer Tagebauregion über einen Leisten zu schneiden. Wenn man sich mal die Mühe macht und sich mit umgesiedelten Streckauern, Schwerzauern und vielleicht auch mit Leuten aus Gaumnitz darüber spricht, wird man erfahren, wie unterschiedlich Umsiedlung in der Tat ist. Es sind immer wieder Einzelgeschichten, die auch zum großen Teil von den umgesiedelten Bürgern geprägt wurden. Auch der Bezug der jeweiligen Bürger zur Umsiedlung und deren Durchführung ist jedesmal anders. Auch darüber sollte einmal nachgedacht werden.
hoffentlich ist heuersdorf bald weg!!!!!!!!res
Mit Interesse und Entsetzen habe ich die lange Liste der verschwundenen Ortschaften gelesen. Einige Ortschaften, die sich ebenfalls im Leipziger Südraum befanden,möchte ich hier ergänzen: Pirkau 1948 Mutschau 1957 Köttichau 1961 Döbris 1967 Streckau 1954 Schwerzau 1994 Steingrimma 1986? Queisau Diese vollständig devastierten Orte befanden sich im Kreis Zeitz bzw. Weißenfels.
Gestern war ich auf einer Gemeinderatssitzung in Heuersdorf. Die Einwohnerversammlung, in der Landrätin Köpping ihr "Konzept" vorstellen wollte, wurde zwar nicht behandelt. Ich konnte jedoch im Anschluß mit verschiedenen Einwohnern darüber sprechen. Wie vorausgesagt, soll sich das vorgestellte "Konzept" quasi auf eine Reihenhaussiedlung, in der wohl auch eine der Kirchen errichtet werden soll, beschränken. Es soll lediglich marginale Abweichungen vom Umsiedlungskonzept der Mibrag geben. Die vollmundig angekündigte "europaweit einmalige infrastrukturellen Modellhaftigkeit", die dort umgesetzt werden sollte - Fehlanzeige. Selbstredend, daß von Heuersdorf auch nicht nur ein Hauch dessen behält, was es bis heute ausmacht. Von einer 1:1 Kopie ist nicht einmal ansatzweise die Rede. Am Rande erzählten Einwohner, daß sich Frau Köpping zur letzten Landratswahl in Deutzen vehement für den Erhalt von Heuersdorf eingesetzt haben soll. Zur Einwohnerversammlung trat sie dagegen vehement für die Umsiedlung ein. Die für die Umsiedlung in Aussicht gestellten Fördermittel würde sie für das jetzige Heuersdorf angeblich unter keinen Umständen befürworten… Zu dieser Gemeinderatssitzung, zu der ich ohne Ankündigung erschien, waren neben den vollzählig versammelten Gemeinderäten ca. 20 - 25 Einwohner anwesend. Es gab keinen spektakulären TOP, die Sitzung war einfach nur alltäglich. Ich möchte mal eine Gemeinde sehen, zu deren Gemeinderatssitzungen fast 20% der Bevölkerung erscheint. Bewundernswertes Engagement und, was ich noch nie erlebt habe, Herr Bruchmann bekam nach Abschluß der Sitzung Applaus. Ein beredteres Zeichen dafür, daß da jemand Dank dafür bekam, daß er sich für die Interessen (auch alltäglichen) "seiner" Einwohner stark macht und keinesfalls im Alleingang handelt, wie gelegentlich zu lesen ist, kann es ja kaum geben. Kann sich jemand vorstellen, daß in einer normalen Gemeinderatssitzung vom "nationalen Allokationsplan" gesprochen wird und Ihre ca. 60jährige Sitznachbarin weiß, worum es sich hierbei handelt?! Bis jetzt habe ich geglaubt, daß die Heuersdorfer eine hoch engagierte, von gemeinsamen Interessen getragene und über ihren Tellerrand schauende Dorf-gemeinschaft(!) sind. Seit gestern weiß ich es! Nach der Sitzung habe ich noch mit einigen Einwohnern, Gemeinderatsmitgliedern und auch Herrn Bruchmann sprechen können. Ich konnte mir zwar intellektuell vorstellen, und bekam nach meinem ersten, vor 3 Wochen geführten, Gespräch auch einen ungefähren Eindruck davon, daß der Kampf, den Heuersdorf führt, schwierig ist. Wenn man aber erst einmal mit den Betroffenen (halt den "normalen" Einwohnern) persönlich gesprochen hat, gewinnt man eine Vorstellung von dem, was die Heuersdorfer durchmachen. Das dies auch zu Konflikten führt, ist aus meiner Sicht selbstverständlich. Jeder verkaufte Hof schmälert die Chancen für ein erfolgreiches Ende des Kampfes. Deshalb ja der Versuch der kalten Aussiedlung durch die Mibrag. Enttäuschung und Bedauern konnte ich da wohl erkennen, keinesfalls jedoch irgendeine Aggressivität ggü. den "Abweichlern", was ja gelegentlich geäußert wird. Meine Überzeugung, daß die Heuersdorfer jede Hilfe verdienen, die sie bekommen können und jeden Respekt verdienen, der ihnen gebührt, ist nach gestern Abend noch ausgeprägter. Olaf Maruhn
Hört doch auf damit.Ihr werdet das auch woanders Schaffen.
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hallo wurschtel
Obwohl sich die Ostdeutschen 1989 von Jahrzehnten der Diktatur befreit haben, sollen sich die Heuersdorfer offenbar weiterhin in Unterwürfigkeit üben. Der Zeitzer Historiker beendet jedenfalls seine mahnenden Worte an sie mit folgendem Zitat aus den 30er Jahren: "Was die Schickung schickt, ertrage und dein Schicksal ruht in deiner eigenen Brust. Drum noch einmal Glückauf!" Gerade als Historiker müsste er am besten wissen, dass sich die Energiewirtschaft zwischen den beiden Weltkriegen mit der heutigen immer weniger vergleichen lässt. Deutschland wurde damals gezwungen, seine Steinkohle zur Begleichung von Reparationsschulden an Frankreich abzuliefern, so dass ein Rückgriff auf die Braunkohle unerläßlich war. Entgegen dem Versailler Vertrag wurde auch heimlich wieder aufgerüstet. Zum Zwecke einer kriegswirtschaftlich wichtigen Energie- und Brennstoffversorgung auf der Basis der heimischen Kohle wurden drei Hydrierwerke (Leuna 1927, Böhlen 1935, Zeitz 1937) im Mitteldeutschland errichtet, um außer Reichweite der britischen Bomberflotte zu liegen. Der heutige Sportflugplatz Böhlen sowie ein zweiter Flugplatz in Merseburg dienten dem Objektschutz. Zur damaligen Zeit gab es keinen europäischen Strommarkt, keine Gaskraftwerke und keine großtechnischen Windkraftanlagen. Das Erdöl wurde in verhältnismäßig geringen Mengen importiert, und man rechnete mit der Erschöpfung der globalen Vorkommen bereits vor dem Jahre 2000 (s. Heuersdorf Aktuell Nr. 37). Die Silizium-Solarzelle war noch nicht erfunden worden. Heute stehen hingegen zahlreiche energiepolitische Optionen zur Verfügung, die eine Umsiedlung von Heuersdorf nicht nur überflüssig, sondern auch innovationstechnisch kontraproduktiv machen würden. Die deutsche Windkraft- und Solarindustrie ist heute eine international beachtete Wachstumsbranche, doch davon profitiert der Energiestandort Lippendorf kaum. Eine Umsiedlung von Heuersdorf würde diesen Rückstand durch die Verlängerung der Braunkohleverstromung weiter festigen. In früheren Jahrzehnten waren im Übrigen die meisten Menschen irgendwo in der Braunkohlewirtschaft tätig. Der Arbeitsplatz konnte also von der eigenen Umsiedlung abhängen. Wäre die MIBRAG von Anfang an wirklich an der Verlegung von Heuersdorf interessiert, hätte sie gleich nach der Privatisierung viele Erwerbsfähige aus dem Ort eingestellt. Das Unternehmen könnte aber immer noch ihre leerstehenden Immobilien mit Gleichgesinnten belegen, um dadurch den Gemeinderat demokratisch umzustimmen. Vor etlichen Jahren erwog Heuersdorf den Umzug an einen spiegelbildlich gestalteten Ort. Die veranschlagten Kosten von rund 150 Millionen Euro waren aber der MIBRAG zu teuer. Sollte jedoch der CO2-Emissionshandel zu einer Einschränkung des Kohleabbaus im Tagebau Schleenhain führen, könnte die Umsiedlung zur betriebswirtschaftlichen Belastung werden. Staatsregierung, MIBRAG und Vattenfall ignorieren beharrlich die Vorschläge von Heuersdorf über eine enge bergbauliche Umfahrung bei CO2-freier Ersatzerzeugung mit regenerativen Energien. Diese unnachgiebige Haltung könnte in Zukunft weitere Gerichtsverfahren nach sich ziehen. Wo allerdings bis zur endgültigen Rechtsprechung die Bagger stehen werden, weiß heute kein Mensch.
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Das war schon immer so….. Also, weil wir 200 Jahre (oder 2000 – das ist gleichgültig) Bergbau betrieben haben, müssen wir das weitermachen. Auf dem Niveau könnte man weiter diskutieren und unter Hinweis darauf, daß früher die Verständigung über Trommeln erfolgte, daß Handy verdammen… Man kann auch jemandem erklären, er verbreite Hirnschlamm, was immer das sein mag, um denjenigen in der Öffentlichkeit zu diffamieren. Und letztlich kann man auch sagen, verschwinde! Du hast hier nichts zu suchen! Tja, wäre dann ein Diskussionspartner weniger. Nur daß das dann keine Diskussion mehr ist. Hierum scheint es letztlich wohl zu gehen. Wohin solche Denkweise führt, kann in der LVZ vom 22.01.2004 auf S. 5 nachgelesen werden. Nämlich den Heuersdorfern nicht nur symbolisch den Strom abzustellen. Wo geht es weiter? Warum nicht gleich die Häuser abreißen. Müssen sich jetzt die Heuersdorfer umdrehen, wenn sie im Dunkeln durch ihren Ort gehen? Dürfen die Kinder noch draußen spielen? Geht doch „freiwillig“….. Man kann bei jeglichem Handeln auch die Folgen (für uns, für die Umwelt, unsere Enkelkinder) ausblenden oder zumindest alternatives Handeln ausblenden oder eine Abwägung über die verschiedenen Handlungsmöglichkeiten unterlassen. Man kann auch eine Meinung ohne Begründung äußern, davon halte ich nichts. Die Begründung kann auch etwas länger werden, wenn versucht wird, sie nachvollziehbar und nachprüfbar zu gestalten. Ich kann versichern, daß ich mich im Hinblick auf die begrenzte Leidensfähigkeit des Lesers in Bezug auf längere Texte zurückgehalten habe. Es dreht sich doch alles um die Frage, ob die Heuersdorfer ihren Grund und Boden und die damit verbundenen Emotionen, sprich Heimat, gegen ihren Willen und ohne Grund aufgeben müssen. Ich glaube es nicht und habe versucht, meine Meinung sachlich und nachvollziehbar zu begründen. Was ich nicht getan habe, war zu sagen: Heuersdorfer macht dieses oder jenes. Dieses Recht nehmen sich allerdings leider viele andere heraus. Ich weiß nicht, woher der Anspruch auf ein derartiges Recht abgeleitet wird. Ich habe darüber hinaus den Heuersdorfern lediglich Kraft gewünscht und mich dafür bedankt, daß es noch Menschen gibt, die offen und öffentlich für ihre (Grund-)Rechte eintreten und vermeintlich Unabänderliches in Sinn und Zweck hinterfragen und Alternativen aufzeigen. Für diejenigen, die es kurz und ohne Begründung mögen: a) Wie jeder andere Deutsche auch haben die Heuersdorfer Grundrechte, für deren Eintreten eine Verurteilung niemandem unter keinem nur denkbaren Gesichtspunkt zusteht. b) Ich glaube nicht, daß es eine belastbare Begründung dafür gibt, daß die Heuersdorfer gegen ihren Willen ihren grundgesetzlich geschützten Grund und Boden (und Heimat) aufgeben müssen und ihre Gemeinde aufgelöst wird. Ob sie es freiwillig und ohne Zwang tun, ist ihre Angelegenheit. Am allerwenigsten sind angeblich bedrohte Arbeitsplätze eine Begründung dafür – falls sie denn tatsächlich wegfielen und darüber hinaus tatsächlich der fehlende Abbau der unter Heuersdorf liegenden Kohle die alleinige Begründung hierfür wäre. Für den Ersatz dieser Arbeitsplätze wurde eine ganze Dekade Entwicklung in zukunftsfähige Arbeitsplätze verschlafen. Fakt ist, daß eine Abwägung lediglich zwischen den Grundrechten der Heuersdorfer und ihrer Gemeinde auf der einen Seite und der energiepolitischen Notwendigkeit des Abbaus der unter Heuersdorf lagernden Kohle andererseits vorzunehmen ist. c) Ich glaube, daß die Mibrag nicht nur mit der kalten Aussiedlung von Heuersdorf rechtswidrig handelt. Ich glaube es deshalb nicht, da die Mibrag auch an anderer Stelle nicht rechtmäßig handelt. d) Das Eingreifen der Landrätin ist aus meinen Erfahrungen in ihrer Zeit als Bürgermeisterin von Dreiskau-Muckern (welches zu Großpösna gehört und wo Frau Köpping BMin war) für die Heuersdorfer wenig hilfreich. Ich glaube mit ihrem Eingreifen wird das Leben der Heuersdorfer noch schwieriger und die Darstellung in der LVZ noch einseitiger. Begründung: siehe mein Beitrag vom 26.02.2004 Liebe Leser des Gästebuchs auf „Heuersdorf online“, wie gelesen, fordert mich Herr Ulf Elberling auf, eine Unterlassungserklärung abzugeben. Dazu Folgendes: Ich habe am 03.03.2004 eine e-Mail des Absenders „u.elberling@t-online.de“ erhalten, die folgenden Text beinhaltete: Betreff: ^_^ mew-mew (-: Text: I'm a social butterfly and a natural flirt. Very hard to get my complete attention. Very open and will answer almost anything. But please don't piss me off. I can be sweet and cuddly or a whatever mood I am in that day so everyday Die e-Mail war mit einem Anhang versehen, der von GMX als Spam und meinem Virenscanner als Virus identifiziert wurde. Ich erklärte daraufhin im Gästebuch, daß ich diese Mail von Herrn Elberling bekam. Was ich nicht erklärte war, daß ich diese e-Mail von Herrn Ulf Elberling bekam. Ich glaubte dies jedoch. Sollte also durch meine Formulierung im Eintrag des Gästebuches der Eindruck entstanden sein, ein Herr Ulf Elberling hätte mir eine e-Mail mit gefährlichem Anhang versandt, stelle ich hiermit klar, daß ich eine derartige (oben bezeichnete) e-Mail von dem Absender u.elberling@t-online.de erhalten habe. Der guten Ordnung halber erkläre ich hiermit, daß ich nicht weiß, ob diese e-Mail, auch wenn sie mit dem Absender u.elberling@t-online.de versehen war, auch tatsächlich von Herrn Ulf Elberling, oder jedenfalls der Person, die sich hinter diesem Namen im Gästebuch von „Heuersdorf online“ verbirgt, an mich versandt wurde. Ich halte es aber für unwahrscheinlich, wenn auch nicht für ausgeschlossen, daß sich Dritte mit erheblicher krimineller Energie gezielt genau