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Heuersdorf Online

Ihr Eintrag in das Gästebuch


Name: mal_gelacht

Datum: Dienstag, 14 März, 2006 um 13:40:33
Kommentar:
Ja Janko, ich seh das auch so. Und erzähl bitte niemandem, dass du aus Leipzig kommst. Bitte!

Name: Antworter

Datum: Dienstag, 14 März, 2006 um 13:31:49
Kommentar:
@janko: Nein, nein - ich verwechsle Dich nicht. Das geht auch gar nicht, denn Du bist wirklich unverwechselbar.

Name: Janko Weber
Email: janko.w@gmx.de

Datum: Dienstag, 14 März, 2006 um 11:44:45
Kommentar:
@Antworter. Du mußt mich mit irgendjemandem verwechseln! Lies mal die Inhalte folgender Links: http://www.8ung.at/irgendwer/inf/inf.html , http://f21.parsimony.net/forum38546/messages/28725.htm

Name: Antworter

Datum: Dienstag, 14 März, 2006 um 09:29:12
Kommentar:
Hey, Janko - Du machst Dir stets und ständig Gedanken darüber, was in Deutschland so alles mit politischen Gegnern gemacht wird - vom Abhören bis hin zum Töten mit Hilfe von Mikrowellen. Aber viel schlimmer, lieber Janko, sind die Dinge, die man in Deutschlands Psychiatrien mit Patienten macht. Echt. Und an Deiner Stelle hätte ich davor auch mehr Angst als vorm BND.

Name: Janko Weber
Email: janko.w@gmx.de

Datum: Montag, 13 März, 2006 um 18:44:15
Kommentar:
Ich habe aus aktuellem Anlaß eine Umfrage auf meinen Web-Seiten eingerichtet. Es wäre schön wenn ihr daran teilnehmen würdet. http://home.pages.at/relativ/ion/takt.html

Name: GlückAuf

Datum: Mittwoch, 8 März, 2006 um 15:37:38
Kommentar:
In Sössen regt sich Widerstand. http://soessen.blog.de/

Name: ichwersonst

Datum: Dienstag, 28 Februar, 2006 um 16:09:01
Kommentar:
euer gästebuch gehört mittlerweile abgebaggert. es ist nichts kontstruktives mehr enthalten. 80% spam, 19% unsinnige meinungsmacherei und nur ein prozent wahrheit. macht dieses gästebuch und gleich die gesamte domain heuersdorf.de zu! so einen haufen an lügen und polemik hab ich noch nicht gesehen. klar, man sollte um sein hab und gut kämpfen. nur sollte man auch die realität nicht vergessen. heuersdorf ist seit den sechziger jahren devastierungsgebiet. was wird den bewohnern denn geboten? finanzieller ausgleich, neuer grund und boden neues haus? mitspracherecht? ach, dies habt ihr ALLES verwirkt. ich wünsche euch doch noch alles gute. ABER nicht in heuerersdorf! das "dorf" kann man nur wegbaggern!

Name: Lars

Datum: Montag, 27 Februar, 2006 um 14:33:21
Kommentar:
Wie meinst du das? Der letzte Satz ist doch noch nicht mal der schlimmste in dem ganzen Pressebrief.

Name: DerSteiger

Datum: Montag, 27 Februar, 2006 um 14:08:59
Kommentar:
Das müßt Ihr Euch mal durchlesen. Vom Feinsten - vor allem der letzte Satz. Mit solchen Formulierungen hat Hitler seinerzeit schon die Wahl gewonnen. P.S. Wir haben Grund zu der Annahme, daß die MIBRAG noch im Jahr 2006 Insolvenz anmelden wird. http://www.mibrag.de/oeffentlichkeitsarbeit/presse/24022006_g.pdf

Name: DerSteiger

Datum: Montag, 27 Februar, 2006 um 12:01:18
Kommentar:
Also, erstmal würde ich empfehlen, hier ein Forum anzulegen, damit solche Diskussionen nicht in einem Gästebuch geführt werden, wo sie nicht hingehören. Und was Flash hier so von sich gibt, ist sehr einseitig und sehr engstirnig. Natürlich interessiert es die Röckener und Sössener, was sie für ihre Grundstücke kriegen und natürlich sind sie scharf auf alle Infos, die sie bekommen können. Schließlich sitzt der Schock noch tief. Wir haben praktisch erst vor ein paar Tagen erfahren, was über uns hereinbrechen könnte. Keiner war darauf vorbereitet und da ist der Informationsbedarf jetzt praktisch enorm. Was soll daran schlecht sein? Immerhin muß man sich ja irgendwie damit auseinandersetzen und letztendlich hat noch keiner den Kampf gegen die MIBRAG gewonnen. Die verunsicherten Bürger jetzt als geldgeile, heimatverachtende Idioten hinzustellen, ist ein ziemlich starkes Stück! Ich weiß, wo Tornau liegt und war selbst schon dort. Du - Flash - weißt nicht einmal, wo Sössen liegt (sonst hättest Du es richtig geschrieben und nicht mit T wie Deinen Nachbarort Sohesten). Wenn ich Tornauer wäre, würde ich auch nicht mehr dort wohnen wollen, wenn das Tagebaufeld Domsen eröffnet wird. Da Quietschen der Förderbrücken hört man kilometerweit. Aber ungeachtet dessen muß das jeder selbst wissen, inwieweit er seine Heimat noch als lebenswert empfindet. Mit einem Nachbarn wie Dir, lieber Flash, wäre mir auch eine Heimat weit jenseits der Kohle nicht lebenswert. Wollte ich nur mal gesagt haben.

Name: flash
Email: flash@BLK.de

Datum: Samstag, 25 Februar, 2006 um 11:19:11
Kommentar:
Die Menschen aus Röcken, Sössten sind wirklich anders als die Heuersdorfer. Alle schreien auf das sie abgerissen werden, aber insgeheim versucht man fiberhaft an Infos zu kommen wie man möglichst viel Geld für seine Bude bekommt und wann das soweit sein könnte. Und in Tornau würde man am liebsten selbst nach Kohle bohren um mit abgerissen zu werden.Tolle Heimatliebe. Für euch 0,50 Cent pro Quadratmeter und ab nach HHM Nord in den Plattenbau.Lernt euer Heim und Gut zu schätzen...

Name: flash
Email: flash@BLK.de

Datum: Samstag, 25 Februar, 2006 um 11:12:43
Kommentar:
Wo sollen sich denn Mibrag Arbeiter und Mibrag Ausgelernte denn bewerben?Sie sind das arbeiten in der freien Wirtschaft garnicht gewohnt in ihrer behüteten Welt. Werden sich umschauen, denn da weht ein anderer Wind.

Name: ein Röckener

Datum: Freitag, 24 Februar, 2006 um 23:06:20
Kommentar:
Wer nicht kämpft hat schon verloren. Am 24.02.2006 hat die Gemeinde Röcken (bzw. alle versammelten Bürger) ihre Heimat verloren. Widerspruchslos haben die "Bürger" den Argumenten der MIBRAG-Vertretern gelauscht. Ich möchte der MIBRAG zu ihren "grandiosen Erfolg" aufrichtig gratulieren.(Zitat der MIBRAG: "da hätte fast einer die Stimmung gekippt") Ich frage mich, sind alle Menschen nur noch Geldgeil und fühlen sich mit ihrer alten Heimat nicht ein bißchen mehr verbunden? Welch ein armseeliges Dorf. Heuersdorf, ich habe die volle Hochachtung für Eure Courage. Ich wünsche Euch alles Gute. Bleibt standhaft!!! Vielleicht hat das heutige auch sein Gutes und die MIBRAG läßt von Euch ab, denn in Röcken ist es leichter "Kohle" zu machen. Viel Glück.

Name: Frank Bertram

Datum: Freitag, 24 Februar, 2006 um 19:44:07
Kommentar:
Jawohl, Willkommen in der Gegenwart , Herr Bauer!!!! Die MIBRAG-Familie bleibt bekanntlich im großen Maße unter sich ....We are one family...oder schon vergessen? Kinder von Angestellten der MIBRAG werden bei Einstellungen seit jeher bevorzugt, und das wird auch von der MIBRAG offen zugegegeben. Und das ewige "Arbeitsplatzargument": Wenn keine Kohle mehr da wäre müsste man sich auch umstellen. Aber immer fein nach dem Motto leben und arbeiten: "Nach mir die Sintflut", Herr Bauer. Die MIBRAGIANER! Jajaja, Bauerchen. Und lache nur weiter.

Name: L.Bauer

Datum: Freitag, 24 Februar, 2006 um 19:17:18
Kommentar:
Zur Frage "wer arbeitet denn heute noch in der Kohle":Viele junge Menschen die bei der MIBRAG eine Ausbildung genossen haben und unbefristete Arbeitsverträge erhielten.Und die waren sicher nicht in der Partei!!!!Willkommen in der Gegenwart!!!!!!Nur als Beispiel. Es stimmt, dass wir in der Region eine hohe Arbeitslosenquote haben. Aber wie sähe sie ohne den Bergbau aus?Ich weiß niedriger, denn minus und minus ergibt ja bekanntlich Plus-ganz interessant,wo lernt man sowas? So ein engstirniges Denken der beiden letzten Einträge ist eigentlich schlimm aber beinahe schon wieder komisch.....Guten Abend, ich lache noch etwas

Name: Gaby

Datum: Freitag, 24 Februar, 2006 um 14:23:27
Kommentar:
Ihre Arbeitsplätze und die fetten Gehälter , die sie durch die Kohle beziehen. Früher war es wenigstens noch Volkseigentum, heute ist der Bergbau privat, und eine kleine Gruppe verdient sich ne goldene Nase. Und das Arbeitsplatzerhaltungsargument: Unsere Gegend hat mit den höchsten Arbeitslosenstand in Deutschland trotz Kohleförderung.

Name: Sandra

Datum: Freitag, 24 Februar, 2006 um 13:05:16
Kommentar:
Die machen das nur, damit die roten Socken von damals ihre Arbeit behalten. Denen geht es doch nur um ihre eigenen Arbeitsplätze. Frührer waren sie alle in der SED und haben Hurra gerufen. Heute haben sie die dicken Gehälter und tun auch nicht mehr wie zu DDR Zeiten. Wer hat den noch einen Arbeitsplatz in der Braunkohle, sicherlich kaum jemand der früher nicht in der SED war.

Name: DerSteiger

Datum: Freitag, 24 Februar, 2006 um 10:39:13
Kommentar:
Sagt doch MIBRAG-GF Krieg gestern in Sössen: "Wir müssen das nicht tun, hier nach Kohle zu suchen. Wir machen das bloß wegen den Arbeitsplätzen, weil sonst die MIBRAG ab 2035 dicht macht." Herrlich, sie tun das wegen der Arbeitsplätze! Nicht wegen des Profits oder wegen anderer niederer Beweggründe, Nein - nur wegen der Arbeitsplätze. Ich war den Tränen nahe.

Name: L.Bauer

Datum: Donnerstag, 23 Februar, 2006 um 21:12:52
Kommentar:
Geehrte/r "Flah",suchen Sie sichs aus. Wie kommen Sie eigentlich auf die Idee, dass das MIBRAGIANER sind, die die Internetseite zumüllen?Vielleicht sind Sie ja selbst einer von diesen "Schmierfinken". Wer weiß. Wie sollen denn Mibragmitarbeiter hier Müll ablegen, wenn sie angeblich ständig nur unterwegs sind und Angst, Schrecken unter die Menschen bringen?Da haben die doch keine Zeit mehr sich mit solchen Kinkerlitzchen abzugeben. Sie haben sicher eine Antwort darauf. Aber letztlich ist es ja auch egal. Hier finden ja eh keine produktiven Diskussionen statt. Kann man vergessen das Gästebuch. Einen schönen guten Abend.

Name: g

Datum: Donnerstag, 23 Februar, 2006 um 14:05:55
Kommentar:
immer nur die Beiträge stehen lassen die für Heuersdorf gut tun! denn sonst könnte ja dieses Dorf schaden nehmen!diese Menschen verstehen keine Kritik.

Name: flash
Email: flash@BLK.de

Datum: Donnerstag, 23 Februar, 2006 um 13:08:55
Kommentar:
Dem Web Master dieser Seite ist dringlichst anzuraten die Zumüllung dieser Seite einzudämmen und Beiträge aus dem Gästebuch zu löschen.

Name: gerd

Datum: Mittwoch, 22 Februar, 2006 um 17:53:56
Kommentar:
und denkt immer daran .DEN LETZTEN BEISSEN DIE HUNDE !!!

Name: Buddelflink

Datum: Mittwoch, 22 Februar, 2006 um 09:20:54
Kommentar:
Kann es nicht einfach so sein, daß die Mibrag das Instrument der Öffentlichkeitsarbeit einfach nur besser zu spielen versteht, als ihre Gegner? Mal ehrlich: heute denkt doch jeder, der in der Schule Deutsch hatte und jetzt einen PC zu Hause stehen hat, daß er Öffentlichkeitsarbeit betreiben kann. Und wenn man dann diese lächerlichen, amateurhaften Versuche gegen die professionelle Arbeit des Riesen stellt, sieht man natürlich alt aus. Dabei ist es so einfach, eine Zeitung für sich zu gewinnen... Aber so lange jeder denkt, er kann es besser, kommt sowas raus. Mitteldeutsche Zeitung - Zentralorgan der MIBRAG -

Name: Voice of Tagebau
Email: Kippe@Halde.de

Datum: Dienstag, 21 Februar, 2006 um 19:53:39
Kommentar:
Gemeint sei natürlich die Mitteldeutsche Zeitung lieber flash.Gebe dir recht,dieses Blatt wird immer realitätsfremder und dreht die Sachen so wies paßt ins rechte Licht.Bei der Bild Zeitung weiß man das sie übertreiben,aber hier wird der Leser mit Falschberichterstattung in gewollte Richtungen gelenkt und es wird sachliche Berichterstattung vorgegaukelt. Wer bei verschiedenen Berichten die Hintergründe kennt und logisch denkt erzürnt oder lacht sich tot.

Name: flash
Email: flash@BLK.de

Datum: Dienstag, 21 Februar, 2006 um 19:47:03
Kommentar:
Im Hauseigenen Mibrag Propagandablatt wir von der Feierlichen Vertragsunterzeichnung zur erfolgreichen Zusammenarbeit der Mibrag mit den Kreisen WSF und BLK berichtet. Es ist also schon durch und über die Köpfe der Leute hinweg endschieden worden. Die einzelnen Gemeinden werden weichen oder ihnen gehts wie Heuersdorf, sie kämpfen allein. Wenn man sich in den Orten so umhört, auch in Tornau, dann scheinen einige Bürger ihren Abriss garnicht abwarten zu können und rechnen bereits jetzt emsig ihren finanziellen Ausgleich aus. Viel Spass.

Name: ein Röckener

Datum: Dienstag, 21 Februar, 2006 um 15:39:01
Kommentar:
Widerstand von Anfang an, bis zum bitteren Ende Für unsere Heimat Gegen die MIBRAG Bleibt standhaft

Name: Flash
Email: Flash@BLK.de

Datum: Sonntag, 19 Februar, 2006 um 17:22:49
Kommentar:
Eine sehr schöne Seite ,informativ und Aufklärend, leider ebenso eine hervorragende Plattform für Leute die versuchen diese zuzumüllen.Kann eigentlich niemend anders sein als MIBRAG Leute die in ihren Büros den ganzen Tag nichts anderes zu tun haben bzw die Tagebaustrasse entlang zu schleichen, es sei denn es ist nach 14.30, da wird das Tempo verdreifacht.

Name: Buddelflink

Datum: Freitag, 17 Februar, 2006 um 08:26:42
Kommentar:
Hi Janko. Also wenn Du die kleinen grünen Männchen meinst: das sind keine Polizisten. Das sind Alliens!

Name: Janko Weber
Email: janko.w@gmx.de

Datum: Donnerstag, 16 Februar, 2006 um 14:28:04
Kommentar:
Das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland ist das Papier nicht wert auf dem es geschrieben steht. Dies beweist mir die Polizei bereits seit vielen Jahren. Die Würde des Menschen ist antastbar! Durch die Polizei. Freie Arbeits(platz)wahl? Nicht in Deutschland! Die Polizei behindert meine Arbeit -mittels zum Teil gegen meine Menschenwürde verstoßenden Psycho-Terror- bereits seit vielen Jahren! In einer für normale Menschen nicht vorstellbaren Form. Die Polizei hat (und tut es noch!) die Verwirklichung verschiedener Internet-Projekte mittels terroristischen Maßnahmen unterbunden. Die Konstitution eines Computer- und Internet-DienstleistungsUnternehmens durch meine Person und die Schaffung von vielen Arrbeitsplätzen ist so verhindert worden. Ganz neben bei ist mein Leben zerstört worden: Beinahe nichts von meinen Plänen ist heute (nach mehreren Jahren!) noch realisierbar. Um die Verbreitung der Wahrheit über den Terror an meiner Person zu unterbinden wird mich die Polizei bald psychisch ganz außer Gefecht setzen oder töten. Deutschland hat ein ernst zu nehmendes Problem mit gegen das Grundgesetz verstoßende, illegale Machenschaften der Polizei! Janko Weber (33), Flemmingstr. 11, 04177 Leipzig

Name: Buddelflink

Datum: Donnerstag, 16 Februar, 2006 um 08:34:41
Kommentar:
Hallo, ich bin ein Sössener und hab mir grad mal den "Heuersdorf-Vertrag" von 1994 zu Gemüte geführt. Mal abgesehen von den gravierenden Einschnitten ins soziale Umfeld: was ist ökonomisch daran schlecht? Wo ist der Haken? Macht man dabei ein (finanzielles) Minus? Auf den ersten Blick wirkt dieses Pamphlet ziemlich großzügig.

Name: Janko Weber
Email: janko.w@gmx.de

Datum: Mittwoch, 15 Februar, 2006 um 10:58:00
Kommentar:
Was haltet ihr von http://www.mikrowellenterror.de ? Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit dass die Polizei in Deutschland versucht mit Mikrowellenstrahlung oder anderer Strahlung bestimmte Personen psychisch außer Gefecht zu setzen oder aus dem Weg zu räumen? mfg Janko (Terror-Geschädigter) Janko Weber, Flemmingstr. 11, 04177 Leipzig

Name: ich

Datum: Samstag, 11 Februar, 2006 um 20:11:58
Kommentar:
die Homepage gibt es ja immer noch, haben die Bagger das Stromkabel noch nicht erwischt, schade...

Name: Markus

Datum: Samstag, 11 Februar, 2006 um 04:28:58
Kommentar:
Hallo Janko! Ich werde es nicht unterlassen können, mit einer Verleumdungsklage gegen Dich vorzugehen. Ich bin selbst im polizeilichen Staatsdienst tätig und kann nicht mit ansehen, wie unser Ruf durch Individuen wie Dich beschmutzt wird.

Name: Markus

Datum: Samstag, 11 Februar, 2006 um 04:28:50
Kommentar:
Hallo Janko! Ich werde es nicht unterlassen können, mit einer Verleumdungsklage gegen Dich vorzugehen. Ich bin selbst im polizeilichen Staatsdienst tätig und kann nicht mit ansehen, wie unser Ruf durch Individuen wie Dich beschmutzt wird.

Name: Markus

Datum: Samstag, 11 Februar, 2006 um 04:28:41
Kommentar:
Hallo Janko! Ich werde es nicht unterlassen können, mit einer Verleumdungsklage gegen Dich vorzugehen. Ich bin selbst im polizeilichen Staatsdienst tätig und kann nicht mit ansehen, wie unser Ruf durch Individuen wie Dich beschmutzt wird.

Name: Markus

Datum: Samstag, 11 Februar, 2006 um 04:26:10
Kommentar:
Janko, Du Gästebucherrorist! Hab dich nun schon bei einigen Internetgästebüchern gesehen, auf denen Du deine paramoide und wahnwitzige Meinung vertrittst! Bitte verschone uns mit deinem Geseier, deine Thesen sind nicht nur aus der Luft gegríffen, sondern auch euin Freilos für die geschlossene psychatrische Klinik.

Name: Janko weber
Email: janko.w@gmx.de

Datum: Freitag, 10 Februar, 2006 um 16:08:11
Kommentar:
Deutschland versinkt im Sumpf des Verbrechens! Es ist unglaublich aber wahr: Jahr für Jahr werden in Deutschland zahlreiche Personen von der Polizei mittels Mikrowellenstrahlen und ähnlichen Strahlen psychisch außer Gefecht gesetzt oder ermordet. Können keine eigenen Leute platziert werden, werden Nachbarn mit Gruselgeschichten und mittels finanziellen Anreizen zum mitmachen bewegt. Die betroffenen Personen sind i.d.R. vollkommen hilflos. Unabhängig davon ob sie eine Straftat begangen haben oder ihnen nur irgendetwas unterstellt wird (z.B. Verfassungsfeindlichkeit), landen sie mindestens in einer geschlossenen, psychatrischen Anstalt. Auch viele Suizide sind Ergebnis von solchem Terror. Ich bin das nächste Opfer! Janko Weber, Flemmingstr. 11, 04177 Leipzig

Name: LWU
Email: lwu@umwelt.de

Datum: Montag, 6 Februar, 2006 um 13:41:43
Kommentar:
Ein großes Maß an Überheblichkeit, welches die Mibrag Geschäftsführer ständig in den Artileln der Mitteldeutschen Zeitung an den Tg legen. Mit der MZ wurde eine perfekte Bühne gefunden, um sich in der Öffentlichkeit in ein glänzendes positives Licht zu stellen. Ob bei Galaveranstaltungen des Mitteldeutschen Handwerks, Weinfesten in Freyburg oder der Verleihung selbsterfundener Preise wie "Barbara".Planungs und Sportveranstaltungen kommen ebenso nicht zu kurz. Keine Plattform mehr für Kritiken wie die des Forums der Zeitzer Internetseite. Nach kritischen Beiträgen zur Mibrag wurde das Forum abgeschafft. Die Menschen deren Heimat und Existens an diesem Ort gefährdet ist fühlen sich gedemütigt, wenn man ihnen mit solchem Hochmut gegenüber tritt. Ein Dialog ist nicht vorhanden, da sich die Mibrag nur in Selbstverherrlichenden Zeitundsartikeln äußert. Dieses Forum gibt Platz für Meinungen und Kritiken und Vorschläge. LWU

Name: Gabriele Riemer

Datum: Samstag, 4 Februar, 2006 um 17:30:40
Kommentar:
Röcken und Sössen dürfen nicht auch noch der Braunkohle geopfert werden. Niemals!!! Ich bin schockiert. Die Gier nach Profit kennt keine Grenzen. Was denken sich die verbrecherischen Urheber dieser Idee? Ist das Urteil des Sächsischen Verwaltungsgerichts über Heuersdorf ein Freibrief für weitere Schandtaten? Die Umweltzerstörung kennt keine Grenzen in diesen alten, zutiefst eingefahrenen Strukturen im Leipziger Süden. Wer macht diesem Treiben ein Ende und erhält die letzten Fragmente unserer "Leipziger Landschaft" den Nachkommen??? Eine tolle Verbrüderung: Die MIBRAG-Kapitalisten sowie die dort untergekrochenen einstigen SED-Bonzen, deren unwissenschaftliches Treiben einen ganzen Staat ruiniert haben und die heute agitatorisch Marketing betreiben, Einheit und Wandlung der besonderen Art. Rettet Röcken und Sössen und alle weiteren Orte.

Name: LWU
Email: .lwu@Umwelt.de

Datum: Freitag, 3 Februar, 2006 um 11:09:45
Kommentar:
Seit diesem Jahr ist Heuersdorf nicht mehr allein, auch die Gemeinden Sossen und Röcken südl von Lützen werden vom gleichen Schicksal ereilt. Ob sie es mit Heuersdorf teilen ist fraglich. Wird sich die Mibrag wie in Heuersdorf wieder auf ein endlos langes Verfahren einlasse? Die Mibrag nutzt die Presse,vorrangig die MZ als Sprachrohr für ihre positive Darstellung.Dort werden die Betroffenen Dörfer als Verweigerer hingestellt. Die Mibrag bewegt sich mit einer gewissen Frechheit und Selbstüberschätzung auf immer dünner werdendes Eis. Sie suchen nicht die Kommunikation mit den Betroffenen, sondern drohen in der Presse. Eine Frage der Zeit bis sich Heuersdorf mit Sössen und Röcken verbündet und es zur Demo in Theißen kommt. Die Mibrag Geschäftsführung sollte in ihren Taten und Worten eine gewisse Rücksicht walten lassen. LWU

Name: Coudenhove-Kalergi
Email: coud@web.de

Datum: Donnerstag, 2 Februar, 2006 um 14:13:13
Kommentar:
Carl Marx war der klügste Kopf der deutschen Geschichte. Warum sagt man der Bevölkerung nicht das er als Jude den Zionismus abgrundtief hasste ? / Sein Zitat / das Geld ist der Gott der Juden . . . . . . . Warum verschweigt man die Einschätzung von Illuminat Goethe / Die Juden sind ein eigentümliches Völkchen deren Glaube sie berechtigt andere zu betrügen und zu bestehlen ? Warum wollen BRD-Kollaborateure Paul Spiegel-Krämer-KOK-Lenz den Bürgerrechtler Norbert Steinbach über die TKK-Kassel im Auftrag des Weltjudentum (Rothschild/Saban Krupp Springer Mohn ) in Gießen/Haina psychiatrieren Lassen ? Sind Barschel , Jörg Hillinger, Möllemann , Hannelore Kohl und Martina Pflock noch nicht genug ? Warum lassen sich die reichen Juden nach der germanischen neuen Medizin von Dr.Ryke Geerd Hamer ( http://www.pilhar.com ) seit 1984 erfolgreich behandeln während das gro der Menschen mit "CHEMOTHERAPIE" ENTSORGT WIRD ? Wollen die das Deutschland brennt ? http://www.unglaublichkeiten.com www.bfed.info http://www.bfed.biz http://www.bfed.nl

Name: Szenekenner

Datum: Donnerstag, 2 Februar, 2006 um 10:53:22
Kommentar:
Zur Information: Der Scherzbold des letzten Eintrags (Donnerstag, 2 Februar, 2006 um 08:25:03) hat sich unter meinem Nickname eingetragen. Wahrscheinlich sind ihm ansonsten die Argumente ausgegangen.

Name: Szenekenner

Datum: Donnerstag, 2 Februar, 2006 um 08:25:03
Kommentar:
Da lobe ich mir die Dikatur.Da wurde richtig durchgegriffen.Da gings rund.Oh ja.Kapitalismus ist auch geil. Ich will ja nicht meckern.Wenn nur die noch störende Demokratie nicht wäre. Dann wäre das Glück perfekt.

Name: Szenekenner

Datum: Donnerstag, 2 Februar, 2006 um 00:21:02
Kommentar:
Ich glaube zur nicht kapitalistischen Zeit wurde da weniger Federlesen gemacht.

Name: Karly
Email: bonzenhauer@hotmail.com

Datum: Mittwoch, 1 Februar, 2006 um 20:59:35
Kommentar:
An Alle Heuersdorfer.... Bleibt Tapfer man kann sich doch nicht noch den letzten ruhigen platz zum leben nehmen lassen! Wehrt euch gegen diesen Kapitalistischen dreck... Ich ziehe meinen hut an vor allen leuten die dieses schöne fleckchen Erde besetzt halten. Kämpft um euer Recht sorgenfrei zu Leben!!!

Name: Rudi Weis

Datum: Dienstag, 31 Januar, 2006 um 17:11:24
Kommentar:
Lieber Playmate, schau mal bei www.energienetz.de. Da findest du bestimmt was für die Schule und was Nützliches fürs Leben über alle Arten von Energie!

Name: Webmaster
Email: webmaster@heuersdorf.de

Datum: Dienstag, 31 Januar, 2006 um 00:48:37
Kommentar:
Ein guter Überblick über alle Energieformen, die zur Stromerzeugung eingesetzt werden, befindet sich unter www.heuersdorf.de/Krause1.doc

Name: playmate

Datum: Montag, 30 Januar, 2006 um 17:50:00
Kommentar:
ich bin noch in der schule und hab nach was geguckt was wir in der schule bekommen haben:Sonne+Kraft+Strom+Schule aber das ist das ist darbei heraus bekommen naja egal ich hab dann eben nichts gefunden!!!!! wer mir helfen kann schreibt bitte zurück, also ins gästebuch!!!!! euer playmate

Name: gerd

Datum: Freitag, 27 Januar, 2006 um 11:32:08
Kommentar:
ist doch alles geklärt,der ort kommt weg! gericht hat doch entschieden. oder hat das keiner mitgekriegt!

Name: Danny Wuttig
Email: Dannyundpia@aol.com

Datum: Freitag, 20 Januar, 2006 um 20:59:02
Kommentar:
ich suche uwe harnisch. hätte mal jemand eine E-MAIL Adresse für mich?

Name: Janko Weber
Email: janko.w@gmx.de

Datum: Freitag, 20 Januar, 2006 um 20:38:59
Kommentar:
Deutschland hat ein ernst zu nehmendes Problem: die Polizei! Ilegale Machenschaften und gegen das Grundgesetz verstoßender Terror an einfachen Bürgern des Volkes werden zunehmend zur Gefahr für die ganze Gesellschaft. Ich bin selbst Opfer: Die Polizei hat über Jahre hinweg eine Karriere meiner Person im Bereich Computer/Internet mittels Manipulation und Sabotage behindert, mittels für normale Menschen nicht vorstellbarem und noch heute anhaltendem Psycho-Terror sogar vollständig unterbunden. Die Polizei versucht nun auch mich in meinem Wohnraum mittels elektromagnetischer Strahlung (oder Ähnlichem) psychisch außer Gefecht zu setzen oder zu töten. Janko Weber (33), Flemmingstr. 11, 04177 Leipzig jotwe.vze.com

Name: igv intertrade guide verlag

Datum: Freitag, 20 Januar, 2006 um 20:10:20
Kommentar:
igv intertrade guide verlag wünscht allen Mitarbeitern und allen Kunden ein glückliches, gesundes und zufriedenes neues Jahr

Name: Curt
Email: flemmingen@freenet.de

Datum: Mittwoch, 18 Januar, 2006 um 13:37:24
Kommentar:
Angesichts zunehmender technischer Probleme von Vattenfall mit dem Kraftwerk Lippendorf wäre es für die Aktionäre der Mibrag besser, sie würden ihr Unternehmen an Vattenfall verkaufen. Durch den Synergieeffekt hätten die Aktionäre ihr Geld zurück und Vattenfall kann Kosten sparen, könnte den Kohlekumpeln den Lohn erhöhen und brauchte die unter Heuersdorf vermutete Kohle nicht. Alle wären zufrieden und wenn das Kraftwerk aus technischen Gründen vorfristig stillgelegt wird, hätte keiner Verlust.

Name: Marianne

Datum: Mittwoch, 18 Januar, 2006 um 09:37:11
Kommentar:
Meiner Meinung nach sollten die Verantwortlichen das Gästebuch f. Heuersdorf schliessen. Es ist nur noch blödes Geschwätz, Haß und von einigen Leuten öffentlich geführter Streit.

Name: Lars Siebert

Datum: Dienstag, 17 Januar, 2006 um 19:48:55
Kommentar:
!!!KOHLE!!!<--Mein Leben!!! Das einzige worum es im leben geht ist !!!KOHLE!!! Frauen??? Ne die sind nur dafür da um !!!KOHLE!!! zu verdienen so seh ich das! Was sagt ihr auch ???KOHLE???

Name: Tobias Buchholz

Datum: Dienstag, 17 Januar, 2006 um 19:45:43
Kommentar:
Ich hasse mein Leben!ich bin ein nichts nutziger Junge der sich jeden tag den Kopf darüber zerbricht was morgen passiert! Ich will mci hständig umbringen! Könnt ihr mir helfen wie ich dagegen ankämpfen kann???

Name: L.Bauer

Datum: Dienstag, 17 Januar, 2006 um 18:46:47
Kommentar:
Und: Ich schäme mich nicht vom Geld der Kohle zu leben.Warum auch? Mein Einkommen ist gesichert,warum sollte mich mehr interessieren. Es ist eben so und nicht anders. Ich bin zufrieden.

Name: L.Bauer

Datum: Dienstag, 17 Januar, 2006 um 16:43:21
Kommentar:
Herr Fiebig wo kommen Sie eigentlich her, dass Sie so denken?Und eine Frage brennt mir noch auf der Seele, wofür soll ich was für Geld bekommen, hab ich was verpasst?Sicherlich.Auf jedenfall war Ihr Beitrag lachhaft. Guten Tag

Name: Michael Fiebig

Datum: Mittwoch, 11 Januar, 2006 um 20:33:02
Kommentar:
In Hohenmölsen werden noch Pieck und Co verehrt, in Pegau haben se ne fabrik und in Borna hat Schwesterchen und Brüderchen über Jahre hinweg Inzest gemacht und der Richter in Leipzig merkt noch nicht mal, daß das bei Euch da Gang und Gäbe ist. Man sollte halt nie zuviel Kirchen kaputt machen. Und Herr Bauer, Vorsicht!!!, sonst komm ich mit dem Vorschubbagger nach Deutzen und such unter ihrem Haus nach Kohleflözen. Was kriegen Sie dafür. Ich such auch 'nen Job.

Name: L.Bauer

Datum: Dienstag, 10 Januar, 2006 um 10:55:34
Kommentar:
Hans Dübelschmidt:Welche Sachen möchten Sie bewiesen haben. Und Parolen, das könnte man anderen hier im Forum genauso anhängen. "Weg mit der Kohle, alle Kumpel sind ohne Werte und Moral"...etc.

Name: Hans Dübelschmidt

Datum: Montag, 9 Januar, 2006 um 18:36:14
Kommentar:
Lothar Bauer: Beweise das Gegenteil!!! Deine Parolen sind unmöglich.

Name: L.Bauer

Datum: Montag, 9 Januar, 2006 um 10:52:54
Kommentar:
Hallo Umweltfreunde, das ist ja ein Quark den Ihr erzählt. Wenn Ihr Euch auf den Boden des Umsiedelungsstandort „Am Wäldchen“ bezieht, dann überlegt doch mal, dass die MIBRAG dort gar keine Massen verkippt hat, dieser Boden lag dort schon zu DDR-Zeiten.Im Gegenteil, die MIBRAG hat dort Boden ausgetauscht, aber verschließt nur weiter Eure Augen und träumt vor Euch hin. Von dem Getreide darauf, habe ich noch keinen Schaden genommen. Halb Deutzen steht auf gekipptem Boden, und hat dort jemand Folgeschäden genommen? Herr Bruchmann war da ja sogar Ortsvorsteher oder Bürgermeister, aber da war ihm das scheinbar egal. Guten Tag.

Name: Dietmar Fröhlich
Email: mail@igbauernhaus-lsa.de

Datum: Samstag, 7 Januar, 2006 um 17:23:45
Kommentar:
Hallo Franziska, in Heuersdorf war ich schon viermal. Das erste Mal so um 2000. Habe Leute gesprochen, die das Dorf erhalten wollen und solche die wegziehen wollen. Nach dem Wegzug konnte ich noch keine "Alt"-Heuersdorfer sprechen. - So etwas wie Haß oder Feindseeligkeit habe ich nicht erlebt, aber eine enorm große Solidarität untereinander, die insgesamt unter den Menschen in heutiger Zeit abhanden gekommen ist. Wo bitte ist eine neue Gemeinschaft von Neu-Heuersdorfern in neuen Häusern? Wohin wirkt sie? Heuersdorf muß deshalb stehen bleiben als Zeichen der Notwendigkeit eines globalen Umdenkens in der Energiepolitik und dem Ende eines Raubbaus an unserer Mutter Erde, wenn nachfolgende Generationen noch eine Zukunft haben sollen. Dafür - so hoch - steht Heuersdorf mit seiner 800-jährigen Geschichte. Dabei ist (mir) völlig unwichtig, ob mein Nachbar meine Denkweise übel nimmt oder nicht.

Name: Franziska

Datum: Freitag, 6 Januar, 2006 um 20:52:37
Kommentar:
Lieber Herr Fröhlich, wieviele der bisher umgesiedelten Heuersdorfer haben Sie denn schon persönlich gesprochen? Ich kenne genügend Leute, die, als im Dorf bekannt wurde, dass sie das sinkende Schiff verlassen, ab dem Zeitpunkt gnadenlos geschnitten wurden. Seien wir doch mal ehrlich, was ist wohl angenehmer - in einem von außen weiß getünchten abbruchreifen Haus inmitten einer Trümmerlandschaft zu leben, oder in einem Neubau inmitten von Gleichgesinnten, die eine neue Gemeinschaft aufbauen?

Name: Umweltfreunde
Email: Umweltfreunde

Datum: Freitag, 6 Januar, 2006 um 15:03:51
Kommentar:
Hallo Umweltfreunde, in einem vor kurzem ausgestrahlten TV Bericht wurde ein weiterer Umweltskandal, der durch die Mibrag verursacht wurde der Öffentlichkeit präsentiert.Es handelte sich um verkippten konterminierten Boden auf Neubaugebiet. Vertauschte Bodenproben brachten endlich einmal ans Licht was jeder weiß der sich mit Umweltschutz beschäftigt. Die in den Medien so weißgehaltene Weste der Mibrag ist schmutziger als man denkt. Wir werden weiteres Filmmaterial von der Kippe GALA in Profen und dem Naturschutzgebiet Langer See Hohenmölsen sammeln.

Name: Horst

Datum: Donnerstag, 5 Januar, 2006 um 13:27:14
Kommentar:
Die restlichen Heuersdorfer haben es ja auch sehr weit gebracht. Guckt doch mal wo und wie Ihr lebt, das ist doch das Letzte. Das erinnert mich an manche Kriegsfilme, wo auch Menschen gezeigt die in Trümmern wohnen. Mir tat sowas immer schon sehr Leid. Tut das doch Euren Kindern nicht an, die haben doch ihr ganzes Leben noch vor sich. Lasst Euch von den paar Braunkohlegegnern nicht aufhetzen! Es geht doch nicht gegen Braunkohle sondern um Euer Leben.

Name: Dietmar Fröhlich
Email: mail@igbauernhaus-lsa.de

Datum: Donnerstag, 5 Januar, 2006 um 12:56:39
Kommentar:
Kommentar zum Eintrag: Franziska, Mi. 04.01.06 --- Hallo Fransiska, meine Erfahrung lautet: Es ist genau alles umgekehrt. Diejenigen Menschen, die heute noch in Heuersdorf leben, sind aus ganz anderem Holz geschnitzt und mit anderen Herzenskräften ausgestattet. Sie haben Heimat- und Geschichtsbewußtsein, sie denken ökologisch und ökonomisch und sie sind nicht kurzsichtig. Die Moral ist auf ihrer Seite. Und ihr Fachwissen und Verantwortungsgefühl kann hier jeder in der Homepage nachlesen. Das verdient Achtung und Unterstützung. - D.Fr.

Name: L.Bauer

Datum: Donnerstag, 5 Januar, 2006 um 12:43:07
Kommentar:
Geehrter Herr Fiebig.Das ist ja eine riesen Sauerei, was Sie hier schreiben,haben keinen Einblick und geben hier so einen Käse von sich.Wie kommen Sie eigentlich darauf Bergleute als Menschen ohne Moral zu bezeichnen??Überlegen Sie mal ob das nicht eher auf Sie selber zutrifft.Entweder ordentliche Kommentare oder besser den Mund halten.Und Sie sind an einer Uni, na dann gute Nacht.

Name: Franziska

Datum: Mittwoch, 4 Januar, 2006 um 23:30:53
Kommentar:
Ich glaube nicht, dass die Menschen, die bisher umgesiedelt sind, ihren Entschluss bereut haben. Es ist mit Sicherheit besser, sich ein neues Leben aufzubauen, als in dieser von Missgunst und Hass zerfressenen Dorfgemeinschaft der restlichen Heuersdorfer zu leben. Aus vielen einstigen Freunden sind Feinde geworden, weil die Klugen sich zur Umsiedlung entschlossen haben. Die noch verbliebenen Heuersdorfer begegnen diesen "Verrätern" mit Ablehnung und Hetze.

Name: Michael Fiebig
Email: Michael.Fiebig@uni-jena.de

Datum: Mittwoch, 4 Januar, 2006 um 17:59:15
Kommentar:
Das Phänomen ist weitverbreitet. Das sind Mibrag-Mitarbeiter, die da Eintragungen auf Eurer Webseite machen und sich als glückliche umgesiedelte Bürger ausgeben. Laßt die stehen, aber müßt halt wissen, das sind zu einem hohen Grad Mibrag-Leute, so entwurzelte Braunkohleleute ohne Werte und Moral. Ist doch klar. Eine andere Sache ist. Die rechtlichen Mittel sind nun ja so ziemlich ausgeschöpft. Ich bin mir sicher, daß da noch was möglich ist. Die Zeitungen sind nicht so richtig auf Eurer Seite. Macht doch Eure eigene Zeitung. Die Leute sind manipolierbar in die eine oder in die andere Richtung. Wenn Ihr das aus finanziellen Gründen nicht könnt, dann ist es vielleicht für Euch besser, Ihr zieht alle gleich aus. Gesundes Neues Jahr Trotzdem, ich finds okay, was Ihr da macht.

Name: Webmaster
Email: webmaster@heuersdorf.de

Datum: Dienstag, 3 Januar, 2006 um 21:23:08
Kommentar:
"Ein Eintrag, wie von diesem Merkeltuberkel gehört nicht auf diese Seite." Dieser wurde inzwischen getilgt

Name: der baron

Datum: Sonntag, 1 Januar, 2006 um 19:15:53
Kommentar:
Ein Eintrag, wie von diesem Merkeltuberkel gehört nicht auf diese Seite. Ansonsten bin ich zur Zeit in meiner Meinung zu Heuersdorf sehr gespalten. Zu Beginn war ich auf der Seite der Bleibewilligen. Aber ist dies noch mit normalen Argumenten zu vertreten? Ich weiß nicht. Aber ich weiß, daß ich Euch Allen ein gesegnetes und gesundes 2006 wünsche!!!

Name: peter
Email: http://www.cheat-filesharing.de/

Datum: Samstag, 31 Dezember, 2005 um 14:00:39
Kommentar:
schön bei euch hier! Guten Rutsch!

Name: Ellen Schmitt
Email: brooksmargin@gmx.de

Datum: Samstag, 24 Dezember, 2005 um 11:54:54
Kommentar:
Habe von Eurem Schicksal im TV erfahren und bin schockiert, wie hier Menschen einfach der Industrie zuliebe entmündigt werden! Liebe Heuersdorfer gebt nicht auf. Euer Mut gegen "die da oben" vorzugehen ist bewundernswert! Ich wünsche Euch alles Gute und ein frohes Weihnachtsfest. Gruß aus Bensheim an der Bergstraße!

Name: Marianne

Datum: Donnerstag, 22 Dezember, 2005 um 14:22:34
Kommentar:
- Schöne Weihnachten und ein gesundes neues Jahr allen Heursdorfern-

Name: Dietmar Fröhlich
Email: mail@igbauernhaus-lsa.de

Datum: Donnerstag, 22 Dezember, 2005 um 09:39:28
Kommentar:
In diesem Forum wird gerade Winterschlaf gehalten. Doch viele weitreichende Gedanken - Fragezeichen an eine falsche Politik und bei Fehlentscheidungen mancher Verwaltungen - gehen nach Heuersdorf. Frohe gesegnete Weihnachten und Standhaftigkeit auch im neuen Jahr wünscht Euch Dietmar

Name: Gheorghe Viorel
Email: bukarest2001@yahoo.de

Datum: Montag, 12 Dezember, 2005 um 09:49:06
Kommentar:
Sehr nützlich, informativ und anschaulich! Gratulation dazu! Über ein gegenbesuch würde ich mich freuhen. Gheorghe Viorel http://www.bahmata.home.ro

Name: thorsten
Email: webmaster@computertreff.de

Datum: Sonntag, 11 Dezember, 2005 um 19:24:26
Kommentar:
Feine Sache Eure Page!!! Ich bin begeistert!!! www.computertreff.de

Name: ...

Datum: Samstag, 10 Dezember, 2005 um 20:53:30
Kommentar:
Das Kraftwerk ist wohl exemplarisch dafür, dass die Menschheit aussterben wird.

Name: Psurek
Email: LWU@aol.de

Datum: Mittwoch, 7 Dezember, 2005 um 18:22:16
Kommentar:
Die MIbrag wird sich vor ihren Naturschändungen wie in Hohenmölsen der Schafstall verantworten müssen. Eine Müllkippe am Naturschutzgebiet Langer See. LWU

Name: Psurek
Email: LWU@aol.de

Datum: Mittwoch, 7 Dezember, 2005 um 18:18:38
Kommentar:
Die MIBRAG wird sich ihrer Umweltschandtaten wie Hohenmölsen Schafstall verantworten. Eine Müllkippe am Naturschutzgebiet Langer See. Ich warne die Mibrag vor weiteren Schändungen oder wir schlagen zurück mit allen Konsequencen. LWU

Name: Tobias Lessig

Datum: Montag, 5 Dezember, 2005 um 11:35:43
Kommentar:
Kämpft weiter Heuersdorfer!! Nicht unterkriegen lassen!!!

Name: Nash
Email: nash.mehlhorn@t-online.de

Datum: Sonntag, 4 Dezember, 2005 um 22:10:57
Kommentar:
An alle selbstgerechten und starrsinnigen Heuersdorfer: GEMEINNUTZ GEHT VOR EIGENNUTZ!

Name: Südhangbewohner
Email: HHM@Südhand.de

Datum: Sonntag, 4 Dezember, 2005 um 20:09:51
Kommentar:
Wir alle hier am Südhand würden auch umquartiert und haben unsere Dorfer verlassen.Wir fühlen uns wohl mit den von der Mibrag neugeschaffenen Heimen und finanziellen Ausgleichen. So viele Leute verlassen wegen der Arbeit unser Land.Sagt ihr Heuersdorfer was ist der Unterschied zwischen einem von euch, einem ehemaligen Großgrimmaer und einem der für nix seine Heimat verläßt. Oder anders gesagt.Welcher Verein Unterstützt euch gegen die MIbrag und bieten die euch mehr?

Name: Axel

Datum: Sonntag, 4 Dezember, 2005 um 15:43:21
Kommentar:
Wer kennt noch die Geschichte von Sterntaler ? www.sterntaler.de.be

Name: el mAnu (CONTIENDA LIBERTAD)
Email: contienda@arcor.de

Datum: Donnerstag, 1 Dezember, 2005 um 21:26:05
Kommentar:
Hey Leute...hab über diverse Seiten und einige Leute von eurem Kampf für den Erhalt des Dorfes erfahren. Dazu kann ich nur sagen: lasst euch nicht unterkriegen!! Eine Menge Leute stehen hinter euch und solidarisieren sich mit euch im Kampf gegen die kranke Profitgier in dieser Welt, wo ein Entschluss eines Konzerns mehr zählt als die Existenz von einzelnen Menschen. Und an die anonymen Dummlaberer von unten: wenn ihr Mut hättet würdet ihr eueren richtigen Namen oder zumindest die Mailaddy angeben damit man wenigstens mit euch diskutieren kann. Vielleicht sollte man mal unter euren Häusern nach Kohle buddeln. Bleibt zu sagen: Kampf der Profitgier! People over Profit! Gruß an alle Heuersdorfer...

Name: Stefan Wyler
Email: schtoeff@yahoo.de

Datum: Mittwoch, 30 November, 2005 um 18:17:55
Kommentar:
Absolut deprimierend, was man über Euer Dorf lesen muss, die Meldung ist auch hier in der Schweiz angekommen! Wer kann heute an der Energiegewinnung durch Braunkohle noch ernsthaft festhalten?? Unglaublich... Trotzdem wünsche ich Euch viel Mut für die kommende schwere Zeit! Die primitiven Einträge einiger Besucher lassen jegliches Niveau vermissen; einfach nicht beachten ist das Beste, wahrscheinlich wissen diese Menschen gar nicht was Anstand und Niveau heisst? Habt trotzdem eine schöne Adventszeit Herzlich S.W.

Name: Rico

Datum: Mittwoch, 30 November, 2005 um 13:13:55
Kommentar:
Gut, dass das Schauspiel ein Ende hat. Das Gerichtsurteil hätte schon sehr viel eher kommen müssen...

Name: Rainer Meissner

Datum: Mittwoch, 30 November, 2005 um 09:19:13
Kommentar:
Man kann über Heuersdorf verschiedener Meinung sein, man kann auch verschiedene Gründe haben, aber wenn man sich dazu äußert, sollte man wenigstens den Mut besitzen und mit seinem Namen dazu stehen.

Name: Angelika
Email: Angelika.Schmiede@gmx.de

Datum: Dienstag, 29 November, 2005 um 22:24:00
Kommentar:
Hallo ihr Heuersdorfer, verzweifeklt nicht, wir stehen weiter hinter Euch und kämpfen, hoffen und beten für Euch. In dieser Gegend haben so viele ihre Häuser und Gärten verlassen müssen. Diese Menschen stehen heute vor leeren Flächen oder Wasserlöchern und haben keinen Punkt in der Landschaft der zeigt wo das Geburtshaus oder die Kirche einmal war. Lasst Ich wünsche Euch von ganzen Herzen Mut, Ausdauer und Kraft um die nächsten Ziele zu erreichen. Lasst Euch von den hämischen und zum Teil bösartigen Äußerungen einiger Besucher des Gästebuches nicht entmutigen. Wer sich über Euren Mut lustig hat das Leben noch nicht begriffen und wer sich an euren Häusern mit dem Preßlufthammer vergreifen will kann doch mal sein Haus einfach so niederreisen. Ach und wo sind denn 6000 Arbeitsplätze ??? sieht da vielleicht jemand dreifach !!! Allen Heuersdorfern trotz allem, eine gesegnete Adventszeit. Es grüßt Angelika Fischer, Kahnsdorf ( war auch von 3 Seiten vom Tagebau umgeben, jahrzehntelang kaum Trinkwasser wegen der abgeschnitten Lage und das Dorf lebt !!!

Name: Saturn

Datum: Dienstag, 29 November, 2005 um 21:07:44
Kommentar:
Jetzt wird alles abgerissen. Nein, es ist bestimmt ein schlimmes Schicksal für die einzelne Person, aber es werden auch viele Arbeitsplätze geschaffen und der sächsischen Industrie geholfen. Wie auch immer, viel Glück euch "Verbliebenen", und seit froh über euere "Abfindung".

Name: Peter
Email: info@erlebnisurlaub-weltweit.de

Datum: Dienstag, 29 November, 2005 um 17:39:53
Kommentar:
Hallo zusammen, sehr nützliche Seite, macht weiter so! Peter http://www.erlebnisurlaub-weltweit.de

Name: Holz Michel

Datum: Dienstag, 29 November, 2005 um 06:51:12
Kommentar:
Ja 1000 Dank an die Heuersdorfer und von mir aus habt ihr auch gewonnen, aber nun nehmt euern Sieg und verschwindet endlich.

Name: Jeffrey Michel
Email: jeffrey.michel@gmx.net

Datum: Montag, 28 November, 2005 um 19:11:45
Kommentar:
Der Säkularisierung und die politische Instrumentalisierung des Barbaratags werden auf S. 18 meiner Studie "Status and Impacts of the German Lignite Industry" (www.heuersdorf.de/apc18.pdf) wie folgt beschrieben. Der Text ist in englischer Sprache verfasst. Wer ihn ins Deutsche übertragen möchte, er kann anschließend die Übersetzung direkt ins Gästebuch eintragen oder aber diese gerne an mich zur vorherigen Überprüfung schicken. ******** "On December 4th, the feast day of the miners' patron St. Barbara, votive candles were formerly lit in the mining shafts. The branch of a fruit tree would be cut and placed in a glass of water in the pious expectation that a Christmas bloom promised good fortune. In German mining districts, these commemorations have since been secularized and transferred to expansive festival halls. Prominent politicians, sometimes including the presiding minister (Ministerpräsident) of the respective state or the reigning chancellor (Kanzler) himself, are invited to an evening of speeches, dining, self-fortification, and cajolery, and to accept the title of an honorary miner (Ehrenbergmann) conferred in recognition of government support of the industry. In appreciation of the high voter potential behind such awards, elected public officials invariably submit to industry demands for the continued destruction of villages to enhance mining output. The required legislation may be passed under a rule of internal compulsion (Fraktionszwang) intended to prevent any assemblyman from voting against majority will of his party."

Name: Dr. Manfred Jäger

Datum: Montag, 28 November, 2005 um 17:54:39
Kommentar:
Dank und Anerkennung den Heuersdorfern - Euch gebührt mein Respekt. Den primitiven Einträgen zum Trotz in der Sturmflut des Nichtnachdenkens und Beibehaltens überkommener Strukturen war es Eure Gemeinde, die es vermochte konstruktive Auseinandersetzungen zu wagen. Wer denn sonst? Der "Geist der Bergbauregion" etwa? Fiktion einer öffentlichen Marketing-Geschichtsschreibung, entfesselt und nachgeplappert als ein Rausch aus Tradition und Moderne,vergessen das einst "Sozialistische" im Sinne des Fortwärts der Arbeiterklasse. Heute: Heilige Barbara! Hauptsache die Kohle stinkt nicht! Den Heuersdorfern alles erdenklich Gute.

Name: Luise
Email: imperium-romanum@freenet.de

Datum: Montag, 28 November, 2005 um 12:31:54
Kommentar:
Eins kann euch keiner nehmen: Ihr seid die moralischen Gewinner vor Gericht! Lasst euch nicht kleinkriegen.

Name: Beobachter

Datum: Montag, 28 November, 2005 um 10:02:51
Kommentar:
Hey ihr restlichen Heuersdorfer. Geht endlich und macht euch nicht so lächerlich wie Günter bzw. Bruchmann. Fangt endlich an selber nachzudenken und vor allem selber zu entscheiden.

Name: Schwartin Muhman
Email: muhmann@gmx.net

Datum: Montag, 28 November, 2005 um 09:56:10
Kommentar:
Endlich wird euer sch... kaff abgerissen! Ich lass es mir nicht nehmen selbst mit dem Presslufthammer mitzumachen! Viel spass noch ihr loser!!!!!!!!!!!!

Name: Curt
Email: flemmingen@freenet.de

Datum: Sonntag, 27 November, 2005 um 20:39:32
Kommentar:
Da maßt sich einer an für 6000 Leute zu sprechen. Ich hoffe, daß die Verantwortlichen der Mibrag erkennen, daß in Heuersdorf der Schatz nicht unter, sondern über der Erde liegt. Die Störung des ökologischen Gleichgewichts kann verheerende Folgen haben. Das haben wir beim Hochwasser an Mulde und Zschopau gemerkt im Jahre 2002. Der Leipziger Südraum ist durch den Bergbau so stark geschädigt, daß jede Vergrößerung der Abbaufläche die Katastrophe auslösen kann. Immerhin haben die tapferen Heuersdorfer mit verhindert, das noch weitere Ortschaften vom Bergbau beansprucht werden.

Name: nutzer
Email: nutzer@nutzer.com

Datum: Samstag, 26 November, 2005 um 18:16:50
Kommentar:
endlich ist heuersdorf gefallen!!!!!!!!! die mehrheit hat über die minderheit entschieden , so wie´s sein sollte! lang lebe die bergbauregion in mitteldeutschland!!! 6000 menschen danken dem gericht, über ihre richtige entscheidung!!!!!

Name: joachim
Email: jo.sta.07@t-online.de

Datum: Freitag, 25 November, 2005 um 20:20:06
Kommentar:
Hier in Israel bei meinem Auslandspraktikum hörte ich gerade über die Nachrichten die negative Meldung über den verlorenen Prozess. Bleibt eisern und kämpft um Eure Heimat. Viele Grüsse und Shalom

Name: Jens

Datum: Freitag, 25 November, 2005 um 17:53:48
Kommentar:
nun scheint der Fall Heuersdorf ja endlich abgeschlossen zu sein und die Bagger können kommen...

Name: Lars (Stuttgart)

Datum: Freitag, 25 November, 2005 um 16:54:37
Kommentar:
Habt ihr schon mal an ne Klage vor dem Europäischen Gerichtshof gedacht?

Name: GERD

Datum: Sonntag, 20 November, 2005 um 17:47:30
Kommentar:
macht euern laden nun endlich dicht!!!

Name: Sabine22

Datum: Montag, 7 November, 2005 um 02:20:09
Kommentar:
hi wollte mal liebe Grüsse hinterlassen ;)

Name: Chloe

Datum: Donnerstag, 27 Oktober, 2005 um 18:21:12
Kommentar:
Hi, I#M Chloe, I think this page is very nice and grat, and silly, Mr Maresch is terrible.

Name: der Lukas

Datum: Donnerstag, 27 Oktober, 2005 um 18:19:25
Kommentar:
Die Seite ist toll!

Name: g

Name: Stefanie Küster
Email: www.estefania.de

Datum: Dienstag, 25 Oktober, 2005 um 10:36:19
Kommentar:
Hallöchen :-) Echt tolle Seite nur weiter so.... LG

Datum: Samstag, 15 Oktober, 2005 um 17:40:56
Kommentar:
ohne die tagebaurestflächen die es zu rekultivieren gilt ohne die sanierung der der kippenflächen gäbe es ja erst recht keine arbeit hier,deshalb kopf hoch herr Weiss.

Name: George W. Bush
Email: g-w-bush@white-House.com

Datum: Mittwoch, 12 Oktober, 2005 um 08:49:25
Kommentar:
Wenn Ihr nicht die Kohle freigebt, dann schicke ich meine Armee vom Irak nach Heuersdorf!!!!!!!!!!!!!

Name: Szenekenner

Datum: Mittwoch, 5 Oktober, 2005 um 23:55:25
Kommentar:
@Rudi Weiss, wenn die Seen versauern liegt das an mangelnder Vorsorge, aber zur DDR Zeit hat man sich nicht einmal vernünftig um Rekultivierung gekümmert, geschweige dann um Kippenversauerung. Die DDR hat uns so einige Altlasten hinterlassen, in vielen Industriebereichen und die Sanierung enzahlen die Steuerzahler. Das sind nun mal die Kosten der Einheit.

Name: Dr. Manfred Jäger

Datum: Freitag, 16 September, 2005 um 14:36:39
Kommentar:
Ja, Herr Weis, die Liste ist lang, welche Seen durch Rutschung und Absinken im Leipziger Südraum (Sachsen-Thüringen-Sachsen-Anhalt) nicht nutzbar sind. Das betrifft im gleichen Maße Landschaftsgebiete, die ebenfalls nicht uneingeschränkt nutzbar sind. Es ist eine Tatsache, Bergbau entzieht dem Menschen lang-lang-langfristig! oder gar ewig?! ( jedenfalls reicht unser Generationendenken nicht aus, eine neue Evolution sollte schon herhalten) Lebensräume, deren Rekultivierung sich auf ein Minimum an Nachhaltigkeit und Einseitigkeit beschränkt oder wo Bergbaunachfolgefläche "bewaldet" werden, wo man bei Tag und Nacht keinen Menschen durchjagen möchte.

Name: Rudi Weis
Email: WeisRudi@aol.com

Datum: Freitag, 16 September, 2005 um 10:40:22
Kommentar:
© Leipziger Volkszeitung vom Freitag, 16. September 2005 Witznitzer Seen sind für Lebewesen zu sauer Kahnsdorf. Die Witznitzer Seen sind für Fische zu sauer. Auch das Baden ist darin nicht ungefährlich. Der Kahnsdorfer See soll sich aus eigener Kraft neutralisieren. Das könnte 50 Jahre dauern. Was wird bis dahin? Mit diesem Problemen beschäftigt sich unser Mölbiser Leser Stephan Marschner. Wir sprachen dazu mit Bergbauverwalter LMBV. Ist doch interessant, was Bergbau alles hinderlässt und noch interessanter ist die Frage, wer bezahlt dies alles? Gar keine Frage die Steuerzahler!!!

Name: Jeffrey Michel
Email: jeffrey.michel@gmx.net

Datum: Montag, 12 September, 2005 um 21:33:46
Kommentar:
Der deutsche CO2-Emissionsstand stagniert seit der Inbetriebnahme des Kraftwerks Lippendorf im Jahre 2000 bei rund 16 Prozent unterhalb des Wertes von 1990. Aus diesem Grund hat sich Deutschland 2002 von seiner 25prozentigen CO2-Reduktionsverpflichtung verabschiedet. Die 19prozentige Angabe bezieht sich auf das vom Kyoto-Protokoll vorgegebene Gemisch aus sechs Treibhausgasen. Trotz seines relativ hohen Wirkungsgrads verursacht das Kraftwerk Lippendorf pro MW Erzeugungsleistung unvertretbar hohe Umweltbelastungen, weil beispielsweise der Bedarf nach Grundlaststrom in Ostdeutschland unzureichend ist.

Name: L.Bauer

Datum: Montag, 12 September, 2005 um 09:40:07
Kommentar:
Sehr interessanter Artikel. Bei genauem Durchlesen stolpert man über einen sehr bemwerkenswerten Satz: "Die Modernisierung der ostdeutschen Braunkohleindustrie ist einer der Hauptgründe dafür, dass die BRD sich im Kyoto-Protokoll dazu bereit erklärt hat, seine CO2-Emissionen nicht lediglich - wie der Durchschnitt der OECD-Länder - um 8% (Referenzjahr: 1990), sondern um ganze 21% bis 2012 zu senken. Das scheinbar ehrgeizige Ziel ist jedoch nicht etwa in weite Ferne gerückt, sondern dank der Sanierung der maroden DDR-Industrie bereits fast erreicht: Deutschland hat seine CO2-Emissionen schon um 19% gesenkt. Ein Schlüssel in dieser Modernisierung war das Kraftwerk in Lippendorf südlich von Leipzig." Und trotzdem heißt es weiterhin, dass Deutschland immer mehr einsparen muss(was ja teils auch richtig ist), aber da sollte man an die wichtigen Orte gehen, Lippendorf zum Beispiel, wie im angeführte Text weiter zu lesen ist, gehört NICHT zu den viel beschimpften Dreckschleudern.

Name: Jeffrey Michel
Email: jeffrey.michel@gmx.net

Datum: Sonntag, 11 September, 2005 um 23:40:53
Kommentar:
Zu den vorgesehenen Wartungsintervallen des Kraftwerks Lippendorf sei auf folgenden Beitrag hingewiesen: "Das Kohlekraftwerk Lippendorf als Vorzeigeprojekt - und Sorgekind" http://heise.nassenstein.com/tp/r4/artikel/20/20403/1.html

Name: fetischa
Email: fetischa@fetischa.com

Datum: Sonntag, 11 September, 2005 um 18:49:46
Kommentar:
klasse gemachte Seite, da kann man nicht meckern. Weiter so!

Name: L.Bauer

Datum: Sonntag, 11 September, 2005 um 09:08:18
Kommentar:
Geehrter Agent Orange-Check Mate, dass in Lippendorf zur Zeit nur ein Block läuft liegt ausschließlich daran, dass der andere wegen planmäßigen Wartungsarbeiten stillsteht, denn wie jedes Auto muss auch so ein Kraftwerk zur Durchsicht, nix mit Verarschung, tut mir leid!!!

Name: L.Bauer

Datum: Sonntag, 11 September, 2005 um 09:08:11
Kommentar:
Geehrter Agent Orange-Check Mate, dass in Lippendorf zur Zeit nur ein Block läuft liegt ausschließlich daran, dass der andere wegen planmäßigen Wartungsarbeiten stillsteht, denn wie jedes Auto muss auch so ein Kraftwerk zur Durchsicht, nix mit Verarschung, tut mir leid!!!

Name: Agent Orange-Check Mate
Email: J.Stalin@CCCP.GOV

Datum: Sonntag, 11 September, 2005 um 02:55:09
Kommentar:
Immer wieder lustig hier... Aber im Ernst. War letzte Woche am Cospudener See ;-) und habe erstaunt festgestellt, dass beim Kraftwerk Lippendorf ausschließlich der Block "S",glaube ich, läuft aber der andere Kühlturm vom Block "R" (R-wie regional) aus ist. Woran liegt das??? Ist es so, dass man im Sommer keine Fernwärme braucht, ohne deren Nutzung der Wirkungsgrad eines Kohlekraftwerks einfach beschissen ist, auch wenn`s neu ist?! Aber eigendlich ist Vattenfall clever. Ich glaube die haben die Heuersdorfer bewußt verarscht und betreiben das Kraftwerk 50 Jahre; nämlich wenn die anderen fossilen Energieträger sich weiterhin scheinbar auf dem Markt verknappen, rollt bei denen der Rubel und der Endkonsument bezahlt deren vorgegebene Preise oder verpisst sich. - komplett enteignen, sage ich. -Gewinne privatisieren - Verluste vergesellschaften- Auf ins neue Jahrtausend - Glück auf...

Name: Kay Hanisch
Email: stattpartei-kh@freenet.de

Datum: Freitag, 9 September, 2005 um 18:55:45
Kommentar:
Ich bins nochmal: zum vorhergehenden Eintrag: Es handelt sich um eine konzertierte Aktion von angeblichen "Justizopfern", die nach eigenen Angaben 65.000 Gästebücher mit ihren recht fragwürdigen Einträgen überschwemmen wollen. Im Gästebuch der mit der STATT Partei kooperierenden Liberalen Demokraten (LD) und im Gästebuch meiner 2. Heimatstadt Roßwein fand sich ähnliches. Lieber löschen.

Name: Hanna Roth/Bernd Späth
Email: snowy640@gmx.de

Datum: Freitag, 9 September, 2005 um 17:36:52
Kommentar:
WAHL VERARSCHUNG He deutsches Schwein von welchem jüdischen Metzger möchtest Du geschlachtet sein ? CDU SPD Grüne Gelbe Linkspartei es ist der selbe Lügenbrei. Es sind alle Schmierenkomödianten des Weltjudentum für Rothschild und Krupp deshalb mußt du deutscher Michel jetzt in die Supp. Weil sie reich bleiben wollen müssen eure Köpfe in den nächsten Kriegen rollen. Wer den Gärtner will und nicht den Bock ergeht es schnell wie Möllemann Hess Hillinger oder Martina Pflock (Staatszionistenschutz Berlin Eberswalderstr.3-10/bei Parker/Referat politische Verkehrsunfälle ) siehe http://www.polfor.de

Name: Kay Hanisch
Email: stattpartei-kh@freenet.de

Datum: Mittwoch, 7 September, 2005 um 18:20:52
Kommentar:
Am Freitag, den 2.9. war ich zum ersten Mal in Heuersdorf. Ich wollte noch einmal das Dorf fotografieren, für den Fall, daß es irgendwann nicht mehr exisitiert. Bei Jeffrey Michel möchte ich mich für das interessante Gespräch bedanken und allen Heuersdorfern bei ihrem Widerstand alles Gute und viel Erfolg wünschen. Kay Hanisch Kommissarischer Landesgeschäftsführer der STATT Partei Sachsen

Name: Sascha
Email: sascha.pade@gmx.de

Datum: Dienstag, 6 September, 2005 um 23:47:12
Kommentar:
Klasse Seite habt Ihr hier. Macht zu stöbern. Weiter so. Komme bestimmt öfter vorbei um zu schaun was es bei Euch so Neues gibt. In diesem Sinne...Viele Grüße aus Niedersachsen. http://www.goodlife-power.de

Name: Rudi Weis
Email: WeisRudi@aol.com

Datum: Samstag, 3 September, 2005 um 08:23:41
Kommentar:
Sehr geehrter Herr Koch, die HP ist sehr interessant, kann aber auch anders ausgelegt werden! Nochmals, hier will keiner die Stilllegung des Kraftwerkes Lippendorf (ca. 50 % WGr) und hier zu behaupten ohne die Kohle unter Heuersdorf ist das nicht möglich, ist reine Volksverdummung! Österreich will einen Mix, hat aber ganz andere Bedingungen! "Der Großteil dieser Wärmekraftwerke sind Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen, die gleichzeitig Strom und Wärme erzeugen und durch ihre hohe Effizienz einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Ergänzt wird dieser flexible Energiemix durch additive, erneuerbare Energien wie Windkraft, Biomasse, Biogas und Sonnenenergie". Auszug aus dieser HP! Das KW Lippendorf ist vorrangig zur Stromerzeugung gebaut worden, eine Kraft-Wärme-Kopplung (Wirkungsgrad bis 90 %erzielbar) ist nur sehr begrenzt möglich, da die Technik nicht dafür vorgesehen ist und auch die Kunden dafür fehlen!!! Die MIBRAG in Zusammenarbeit mit Vattenfall sind nicht daran interessiert, die angeblich fehlende Kohle durch Gas, Biogas oder schon bereitliegender Haldenfeinkohle zu ersetzen!!! Dadurch würde nicht nur eine Energieversorgung, nein auch eine verringerte Umweltbelastung erreicht! Sachsens Politiker setzen auf die Braunkohle, die zu 80 % an der Stromproduktion beteiligt ist, in Österreich aber nur ein Drittel, und dann hautsächlich als Wärme-Kraft-Kopplung!!! Wenn dann noch das Kyoto-Protokoll von Mitarbeitern hier im Gästebuch in Frage gestellt wird, ist doch nun wirklich klar, welche Interessen hier im Fordergrund stehen!!! Deshalb sind die Bedingungen von Österreich ( Urlaubsland )mit Deutschland nicht zu vergleichen, aber man kann dort eine weitsichtigere und umweltschonende Energiepolitik erkennen!

Name: Ludgar Koch

Datum: Freitag, 2 September, 2005 um 23:56:18
Kommentar:
Schönen guten Abend. Ich verweise mal auf diese Seite: http://www.veoe.at/41.html?&L=0 Ein sehr interessanter Bericht, vorallem der Teil: "Ausbau von additiven erneuerbaren Energien steigert Bedarf an Wärmekraftwerken".Sollten sich mal alle zu Gemüte führen, die meinen, dass man auf konventionelle Energieträger verzichten kann und statt dessen nur ernuerbare Energien einzetzen will. Die Seite stammt zwar aus Österreich, aber Physik kennt ja keine Ländergrenzen, also trifft das (v.a. der angeführte Textteil) auch bei uns zu. Und es können ja nich nur alles Unbelehrbare sein, die den gesunden und notwendigen ENERGIEMIX vertreten.

Name: L.Bauer

Datum: Freitag, 2 September, 2005 um 21:38:55
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Geehrter Herr Michel. Wieso kämpfen Sie eigentlich nicht in Amerika um die Erhaltung der Umwelt?Wäre das nicht sinvoller deren Bewusstsein zu ändern und deren Umgang mit Rohstoffen zu verändern, wo zum Beispiel das Öl nur so verfeuert wird. Aber ich weiß jetzt kommt irgendsowas, wie, "man muss ja irgendwo anfangen,...".Klar aber warum nicht dann dort wo es wirklich notwendig ist?Vielleicht weil die Amerikaner froh sind, dass Sie soweit weg agieren.Oder? Ich würde vorschlagen Heuersdorf komplett mit Strom aus erneuerbaren Energiequellen zu betreiben. Ganz abgeklemmt vom öffentlichen Stromnetz. Ich freu mich schon drauf wenn die Sonne mal nicht scheint oder Windstille ist, dann kann sich da keiner mehr retten vor soviel Strom wie produziert wird. Vielleicht kommt dabei ja einer ins grübeln....! Ich jedenfalls bin immer wieder beruhigt wenn ich unsere wunderschönen Windräder sehe, die unbeweglich und ohne eine noch so klitzekleine Drehbewegung durchführend da stehen sehe und jedesmal denke,mh, schöne weiße Windmühlen, aber zum Kornmahlen waren sie doch gar nicht da, wozu war das denn gleich...? Und bin froh, dass aus der Steckdose nicht nur dieser hochleistungsfähige Strom raus kommt, sondern auch Braunkohlenstrom. Aber jetzt kommen wieder die, die mich als Weltzerstörer, nochschlimmer, gar als Braunkohlenstromverteidiger deklarieren. Aber da lehn ich mich zurück und träume von Windstille in einem von Windkrafträdern umsäumten Heuersdorf! Guten Abend!

Name: Jeffrey Michel
Email: jeffrey.michel@gmx.net

Datum: Freitag, 2 September, 2005 um 21:25:36
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Es ist ein Anliegen der Leipziger Volkszeitung, Menschen aus allen Lebensbereichen zu zitieren. Doch nicht selten stößt jemand in ein Vakuum hinein, in dem sich zuvor keine allgemein bekannten Fakten vorhanden waren, und prägt durch seine Äußerungen ein unzutreffendes Meinungsbild. Erstes Beispiel: Dr. Andreas Berkner sprach vergangene Woche von 10 Millionen Tonnen Braunkohle unmittelbar südlich von Heuersdorf, doch er unterschlug die nunmehr beabsichtigte Abbaggerung der Staatstraße S52 zwischen Heuersdorf und Deutzen. Somit werden alle Blicke auf ein unbedeutendes Feldstück gelenkt, während kaum jemand darüber nachdenkt, wie der Verkehr zukünftig von Borna nach Lucka geführt werden soll. Sollte sich der Staat an der Finanzierung einer neuen Straße beteiligen, wäre das eine Subventionierung der Braunkohlenwirtschaft, wie das aber angeblich niemals stattfindet. Zweites Beispiel: Immer wieder werden Energie- und Bergarbeiter zitiert, die von einer drohenden Schließung des Kraftwerks Lippendorf sprechen. Demgegenüber ist vom sächsischen Wirtschaftsministerium bestätigt worden, dass hierzu keine derartige Absicht besteht. Falls erforderlich könnte das Kraftwerk ja mit Kohle aus der Lausitz befeuert werden. Das wissen alle Politiker und Funktionäre, die auf den Veranstaltungen der IGBCE sprechen, doch sie sind aufgrund des eigenen politischen Kalküls selten darum bemüht, Fehleindrücke in der Bevölkerung zu korrigieren. Alle überregionalen Zeitungen haben der LVZ das Feld der westsächsischen Kohleverstromung überlassen. Man stelle sich vor, nur die Wolfsburger Allgemeine würde über den Volkswagen-Konzern berichten.

Name: GERD

Datum: Freitag, 2 September, 2005 um 13:06:48
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habt doch noch ein paar wochen geduld dann kommt ihr ja Weg! soviel reden bringt nun nichts mehr. wenn ich höre das der herr Michel jetzt schon überall hin scheibt und faxt und was auch immer, da kann einen ja schlecht werden!Er soll zurück nach amerika gehen wo er gebraucht wird und nicht die armen leute hier provozieren.

Name: K. Meier

Datum: Freitag, 2 September, 2005 um 11:30:18
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Kyoto und die Überschwemmung in New Orleans haben nicht das geringste miteinander gemein. Es ist sehr geschmacklos das Elend von Menschen als Verkaufsargument für eine Ressourcenvernichtung a la Kyoto zu verkaufen. Wirklich beschämenswert. Ich zolle der Regierung der USA meinen Respekt, daß Sie bislang diesem medial inzenierten und mittlerweile institutionalisierten "Orchester" nicht mit eigenem Instrument beitritt. Das Klima nicht statisch ist sollte nun wirklich in zivilisierten und aufgeklärten Länder niemanden vom Hocker hauen. Die Alpen waren zur Römerzeit barrierefrei und passierbar. Gletscherzungen lagen ca. dreihundert Meter höher als heute, heutige Gletschergebiete waren bewaldet; man sollte sich über vieles Gedanken machen, z.B. der Feststellung das sich das Klima ändert ob mit oder ohne menschlichem Einflus auch drastisch und schnell. Vor diesem Hintergrund dürfte man zumindestens im reichsten Land der Welt erwarten, daß Städte die unterhalb des Meeresspiegels in unmittelbarer Meeresnähe gebaut besonderer Schutzmaßnahmen bedarf oder einer kompletten Repositionierung. Wenn ein - sehr wahrscheinliches - extremes Wetterereignis lokal zuschlägt, darf man sich nicht wundern. Evnt. mal bei den censoredändern nachfragen wie man so etwas managed. Co2-Emmisionen nun ins Spiel zu bringen ist harter Tobak. http://www.bwl-bote.de/pdf/20020324.pdf

Name: fetischa
Email: fetischa@fetischa.com

Datum: Donnerstag, 1 September, 2005 um 22:34:20
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klasse gemachte Seite, da kann man nicht meckern. Weiter so!

Name: Jochen Sachweh

Datum: Mittwoch, 31 August, 2005 um 20:09:54
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Ich glaube, es ist ziemlich sinnlos in diesem Gästebuch noch etwas zu schreiben. Hier lassen sich ja doch nur die Leute aus, die mit dem Problem Heuersdorf eigentlich nichts zu tun haben. Die von diesem Problem überhaupt nicht betroffen sind, die aber offenbar zu gern ihre eigenen Diskussionen lesen. Die Mehrheit der Heuersdorfer ist bereits ungesiedelt. Punkt.

Name: Olaf Maruhn
Email: olafmaruhn@gmx.de

Datum: Mittwoch, 31 August, 2005 um 20:00:18
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Ich weiß nicht, wer hier an gestörter Wahrnehmung der Wirklichkeit leidet. Wobei dies ein sehr interessantes philosophisches und psychologisches Problem ist - die Wahrnehmung der Wirklichkeit. "Umwelt" setzt sich aus "UM" und "Welt" zusammen. Wenn diese weg ist, wie dies bei einem Tagebau zwangsläufig geschieht, gibt es primär keine "Um-welt" mehr. Sekundär verursacht die Verarbeitung der aus der Zerstörung dieser "Um-Welt" gewonnen Produkte die "Welt". So wie gerade die Ostküste der Vereinigten Staaten. So "umweltschonend" ist Tagebau. Sicher weniger intensiv, als zu DDR-Zeiten. Zumindest, was die Verarbeitung betrifft. Anzunehmen, die Mehrheit der Öffentlichkeit stünde hinter der MIBRAG fällt unter die im ersten Satz dieses Beitrages in den Raum gestellte Kategorie. Wenn eine Mehrheit überhaupt hinter etwas steht, dann sind es die Arbeitsplätze der Mitarbeiter der MIBRAG – nicht das Unternehmen MIBRAG selbst. Die Arbeitsplätze könnten in jedem anderen Unternehmen angesiedelt sein. Das jedenfalls ist der Kern der Auseinandersetzung der MIBRAG-Mitarbeiter mit den Heuersdorfern. Dieser Konflikt besteht übrigens umgekehrt nicht. Wobei ich persönlich bezweifle, daß ein nennenswerter Teil der hiesigen Bevölkerung hinter den MIBRAG-Mitarbeitern steht. Wenn bekannt wird, mit welchen Lohn- und Gehaltshöhen und sonstigen Vergünstigungen (Arbeitszeit, Urlaub, Urlaubs- und Weihnachtsgeld, vorgezogenem Ruhestand ohne Gehaltseinbußen etc.) sich die MIBRAG-Mitarbeiter und deren Gewerkschaftsfunktionäre für eine „Sternfahrt“ kaufen lassen, dürfte auch dieses sehr marginale Interesse abrupt nachlassen. Was in dem „Zentralorgan des Neoliberalismus“, der LVZ, kolportiert wird, hat mit der Meinung der Mehrheit der Bevölkerung dieses Landstriches schon lange nichts mehr zu tun. Wenn die Bevölkerung hinter dem stünde, was die LVZ kolportiert, müßten die Bevölkerung der Meinung sein, man müßte für 5,- € die Stunde und 50 Stunden die Woche arbeiten. Bei 20 Tagen Urlaub im Jahr und Karenztagen bei Krankheit. (Viele Menschen arbeiten hier unter solchen Bedingungen!). Was natürlich auch für die MIBRAG-Mitarbeiter zutreffen müßte. Absurd zu glauben, dies wolle eine Mehrheit der Bevölkerung…. Olaf Maruhn

Name: Mario Mann

Datum: Mittwoch, 31 August, 2005 um 19:29:25
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Herr Sachweh, man sollte Ihre "Betonkopfargumentation" in diesem Profil ignorieren. Die aus Ihrem Gehirn stammenden Einwürfe, die Sie in diesem Gästebuch verewigt haben, lassen einem das Schaudern lehren. Im wahrsten Sinne des Wortes machen Sie Ihrem Namen alle Ehre. Sie sind eine zerissene Karikatur für das nach der Wende geprägte Bild von inszenierter Harmonie und Veträglichkeit zwischen Mensch - Natur - Bergbau. Über die tiefere Bedeutung von Pluralismus und dessen Akzeptanz und Umgang in einer Gesellschaft haben Sie sich anscheinend noch nie Gedanken gemacht. In diesem Sinne, Glück auf und Land unter, Herr SACHWEH!!!

Name: Jochen Sachweh

Datum: Mittwoch, 31 August, 2005 um 18:38:54
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Herr Michel, bitte lesen sie nach. Ich habe das Kyoto-Protokoll nicht befürwortet, sondern nachgefragt,warum sie ihr Wirkungsfeld nicht in die USA verlagern,um dort die Unterzeichnung durch die USA durchsetzen. Die Unterschrift ihres Heinmatlandes müsste ihnen doch Herzenssache sein. In unserem Landstrich steht die Mehrheit der Bevölkerung hinter der MIBRAG. Daran ändern auch ihre Hetzkampagnen nichts. Wir haben hier vor der Wende schlimme Umweltschäden erlebt, die von der Chemie- und Braunkohlenindustrie verursacht wurden. Es ist schon beachtlich, wie umweltschonend die Braunkohleverstromumg jetzt, im Vergleich zu früher betrieben wird.

Name: Jeffrey Michel
Email: jeffrey.michel@gmx.net

Datum: Mittwoch, 31 August, 2005 um 17:19:48
Kommentar:
Soll man auf den rechtstaatlichen Schutz deswegen verzichten, weil die Energiewirtschaft auf Kosten von Innovationen ihre Gewinne maximieren will? Dieses Schicksal erscheint für den Leipziger Südraum vorprogrammiert. Wer fährt denn 40 Jahre lang das gleiche Auto? Die IGBCE hält es aber für angebracht, über vier Jahrzehnte nicht von der Braunkohlenpolitik abzuweichen. Dass dadurch die Arbeitslosigkeit auf dem landesweiten Höchststand verharrt, dass der Niederschlagsrückgang in Westsachsen von rund 60% (Zeitraum 1960 - 2050) durch den Grundwasserentzug des Bergbaus in seiner Auswirkung weiter verstärkt wird, und dass die Strompreise trotz gleichbleibender Erzeugungskosten kontinuierlich ansteigen, das alles soll die Allgemeinheit hinnehmen. Die Energie- und Bergarbeiter haben nun am vergangenen Wochenende für das Privileg demonstriert, weiterhin viel CO2-belastete Braunkohle verstromen zu dürfen. Zur gleichen Zeit wurde aber meine Heimatstadt New Orleans von einem Wirbelsturm von bisher nie da gewesener Intensität heimgesucht und zu 80% überschwemmt. Ich habe soeben die Nachricht aus den USA erhalten, dass mein dort lebende Bruder sein Haus verloren hat. Hunderttausende größtenteils arme Menschen werden monatelang in Notunterkünften leben müssen. Die Aufnahmen aus der Stadt erinnern an andere Flutkatastrophen in Bangladesh, Dresden oder an der Donau. Herr Sachweh gesteht ein, dass der Treibhauseffekt an solchen Ereignissen mitschuldig ist, denn er befürwortet das Kyoto-Protokoll. Es ist gerade deswegen erforderlich, sich überall auf der Welt für eine Reduzierung von Treibhausgasemissionen einzubringen. Die CO2-Emissionen aus der mitteldeutschen Stromerzeugung steigen jedoch seit Jahren wieder an. Vattenfall hat bereits Anfang August 2004 die volle Anerkennung ihrer Kraftwerksemissionen erlangt, obwohl das Antragsverfahren erst einen Monat später offiziell eröffnet wurde. Der MIBRAG-Betriebsrat ermahnt nun den Verfassungsgerichtshof zur Prozessbeschleunigung im Falle von Heuersdorf. Ich hoffe hingegen auf eine möglichst lange Verhandlungsdauer, bis endlich die Notwendigkeit zu einer nachhaltigen Energieversorgung eingesehen wird. Das sollte nicht erst durch weitere Naturkatastrophen erzwungen werden.

Name: Jeffrey Michel
Email: jeffrey.michel@gmx.net

Datum: Mittwoch, 31 August, 2005 um 16:35:02
Kommentar:
Folgende Seite zeigt a) den Umfahrungsvorschlag von Heuersdorf und b) das bereits erläuterte Bild aus der Lausitz: www.heuersdorf.de/Neudorf1.html. Gibt es zwischen den beiden Fällen einen wesentlichen Unterschied? Wie ist mein Eindruck bergtechnisch zu bewerten, dass der Boden in der Lausitz weniger Ton enthält und daher weniger stabil ist?

Name: Rudi Weis
Email: www.WeisRudi@aol.com

Datum: Mittwoch, 31 August, 2005 um 15:06:40
Kommentar:
Sehr geehrter Herr Scenekenner, die ganzen Tagebaue unterliegen dem Bergamt, ähnlich dem TÜV für sonstiges! Um die Standsicherheit gegenüber dem Bergamt zu beweisen, werden meistens Gutachten erstellt, so dass erstmal von höchst möglicher Sicherheit ausgegangen werden kann! Falls Sie das Bezweifeln, lassen Sie es lieber nicht das Bergamt hören, die verstehen keinen Spaß,die legen einen Tagebau schneller still, als Sie es glauben! Dem Steuerzahler kostet das jedes Jahr ca. 2 Mrd. € für Sanierungen bei der LMBV ! Darunter fallen auch Altlasten von Tagebauen oder haben Sie schon mal einen Tagebau gesehen, wo keine Böschungswinkel eingehalten werden? Bei der Mibrag als Gesellschaft mit beschränkter Haftung, bin ich mir da aber nicht so sicher, ob nach der Stilllegung Böschungenwinkel, die vorgeschrieben werden, eingehalten und hergestellt werden? Das war wohl wieder nichts!!!

Name: Olaf Maruhn
Email: olafmaruhn@gmx.de

Datum: Mittwoch, 31 August, 2005 um 14:58:14
Kommentar:
Ja, man sieht auf dem Bild sehr eindrucksvoll, wie die Böschung abgestürzt ist. Ist sehr deutlich zu erkennen. Zunächst haben die Heuersdorfer wohl selbst die enge Umfahrung vorgeschlagen. In Kenntnis um die Umstände einer engen Umfahrung. Die Erfahrung eines sich in unmittelbarer Nähe befindlichen Tagebaus haben die Heuersdorfer nämlich schon gemacht. Hieran werden sie sich festhalten lassen müssen. Sieht man sich den ehemaligen Tagebau Espenhain ( zukünftiger Markkleeberger und Störmthaler See) und dort insbesondere die Lage der Ortschaften Wachau, Auenhain, Güldengossa, Störmthal, Dreiskau-Muckern an, wird man ebenfalls die Nähe des Tagebaus zu den Ortslagen feststellen. Die Halbinsel Magdeborn (ehemals Gruna) weist eine ähnlich enge Umfahrung, wie die von Herrn Michel dargestellte auf. Wäre es möglich, daß die DDR-Technik besser war? Störmthal, Wachau und Auenhain liegen unmittelbar an der Tagebaukante. In Störmthal soll der „Steilhang“ explizit erhalten werden. Darüber hinaus haben die Heuersdorfer mehrfach ihre Umsiedlungsbereitschaft bekundet. Jedoch nicht zu aufgezwungenen, unveränderlichen Bedingungen. Der letzte annehmbare Vorschlag lautete: 1 : 1 Neuaufbau mit einer europaweit einzigartigen Infrastruktur. Unterbreitet von Landrätin Köpping. Was aus diesem Vorschlag geworden ist, hat Herr Weis anschaulich beschrieben. Das Endergebnis läßt sich übrigens in natura bewundern. Die sogenannte „Gartenstadt Rietzschketal“ in Rötha - im Volksmund auch „Lego-City“ genannt. Nein, die Heuersdorfer sollten von Anfang an „über den Tisch gezogen“ werden. Das Verfahren – die Entsolidarisierung – wurde von Herrn Michel beschrieben. Für die MIBRAG im Allgemeinen und Herrn de Marcus im Besonderen scheint Heuersdorf ein Kostenfaktor zu sein. Und die haben im Mutterland des radikalen Marktkapitalismus, aus dem Herr de Marcus bekanntlich stammt, halt so gering wie möglich zu sein. Da ist kein Platz – sprich keine Mittel, deren Aufwendung den Gewinn insoweit schmälern würden - für eine zumutbare, sozialverträgliche Umsiedlung. Olaf Maruhn

Name: Jeffrey Michel
Email: jeffrey.michel@gmx.net

Datum: Mittwoch, 31 August, 2005 um 14:33:18
Kommentar:
Ich wollte lediglich wissen, warum eine solche enge Umfahrung in der Lausitz offenbar möglich war. Wenn Sie mir unter Anführung belegter Beispiele antworten können, dass die Sicherheitsnormen in der DDR weniger streng waren, oder dass sie häufig nicht eingehalten wurden, wäre das eine akzeptable Antwort. Vielleicht gibt es aber andere Erklärungen dafür. Da jedenfalls die letzten Häuser in Heuersdorf leer stehen, relativieren sich dadurch womöglich einzelne Sicherheitsanforderungen.

Name: Szenekenner

Datum: Mittwoch, 31 August, 2005 um 14:17:09
Kommentar:
Zitat: >Es ist schon erschreckend mit welchem Sachverstand hier diskudiert wird!< Wie wahr, wie war! Bzgl. der engen Umfahrung von Heuersdorf (siehe www.heuersdorf.de/Lausitz1.jpg) Haben Sie schon mal etwas von Begriffen wie "Sicherheitsstreifen" oder "Böschungsrutschung" gehört?

Name: Rudi Weis
Email: www.WeisRudi@aol.com

Datum: Mittwoch, 31 August, 2005 um 12:18:49
Kommentar:
Lieber Herr Sachweh, sie sollten schnellsten darüber nachdenken, was an Ihrer Öffentlichkeitsarbeit der Mibrag verändert werden muss! Sie können zwar Ihre Mitarbeiter gegen die Bevölkerung und besonders gegen die Heuersdorfer aufhetzen, aber damit erreichen Sie das Gegenteil! Ich kenne nicht den Sachverhalt zum Umzug, aber eins ist gewiss, die Bürger die “Am Wäldchen “ wohnen sollen, währen über eine angemessene Infrastruktur nicht böse wie zum Beispiel ein Vereinshaus, ein Kindergarten oder ein Park, ja ich weis jetzt kommen wieder die Superschlauen und sagen, dort gibt es das alles, aber auch nur für die Heuersdorfer als Entschädigung? Nun zu den Emissionen, die Bürger die das ertragen müssen, welchen Vorteil haben die? Keine Arbeit, jedes Jahr höhere Energiepreise, dafür bekommen sie den Dreck, tolle Verteilung! Wenn die MIBRAG natürlich nicht einmal ein Bemühen erkennen lässt, werden die Konflikte noch größer! Um Emissionen zu mindern gibt es doch nun genug Möglichkeiten, Waldschutzstreifen,Lärmschutzwälle aus Beton mit und ohne Grün, sogar als Photovoltaikkraftwerk, selbst Aschehalten können mit Bitumen bespritzt werden, damit Grassamen anwächst, alles nichts Neues! Vielleicht sollten Sie aber mal darüber nachdenken, wie man die betroffene Bevölkerung mit günstigen Strompreisen wie für die Beschäftigten im Kraftwerk Lippendorf teilhaben lässt, aber im Gegenteil sie werden mit den höchsten Fernwärmepreis belastet! Erst einmal muss Heuersdorf weg und anschließend klagt einer aus Neukieritzsch und der der Tagebau wird stillgelegt, da hat dann aber nicht nur die Politik sondern in erster Linie die Mibrag versagt! Es will keiner die Stilllegung, aber man muss auch etwas dafür tun!!!!!!

Name: Gabriele Meissner
Email: gabriele.meissner@georg-reischl.de

Datum: Mittwoch, 31 August, 2005 um 11:43:10
Kommentar:
Herr Mauritz, was für ein verbitterter Primitivling sind Sie, daß Sie sich zu solchen Aussagen hinreissen lassen!!!!

Name: Jochen Sachweh

Datum: Dienstag, 30 August, 2005 um 21:26:37
Kommentar:
Herr Michel, es ist juristisch nicht möglich, dass "die" Heuersdorfer erklären, dass sie bei einer engen Umfahrung Heuersdorfs die Emmissionen des Tagebaues in Kauf nehmen. Da braucht bloß ein einzelner "Kreuzritter gegen die Braunkohlenverstromung" zu klagen und schon steht der ganze Tagebau. Herr Michel, hören sie doch auf die Nachbarorte aufzuhetzen. Gibt es in ihrem Heimatland , der USA, nicht wahrlich größere Aufgaben ? Sie könnten dort daran mitwirken, dass die USA dem Kyoto-Protokoll beitreten oder dass dort die hohen Umweltstandards durchgesetzt werden, die sie hier in Deutschland kennengelernt haben, statt der schwachen ostdeutschen Wirtschaft auch noch Knüppel zwischen die Beine zu werfen. Her Weis, diesen von ihnen geschilderten Umzug mit "allen drum und dran" haben die Heuersdorfer selbst abgelehnt.

Name: Michael Mauritz

Datum: Dienstag, 30 August, 2005 um 20:48:53
Kommentar:
Soll mir doch mal einer von euch 50 verbliebenen Vollidioten erklären, was Ihr noch machen sollt ! Ist es das wert, das Ihr auf Euren Scheiß- Prinzipien weiter rumreitet ? Wenn im September die Wahl ansteht, dann hat es für Euch ohne Grüne und Windkraft sowieso geschissen.

Name: Tremoncard
Email: info@tremoncard.de

Datum: Dienstag, 30 August, 2005 um 19:28:14
Kommentar:
Wunderschöne antiquarische Ansichtskarten und seltene alte Heimatbelege gibt es jetzt zu bestaunen im Onlineshop von www.tremoncard.de - schauen Sie einfach mal rein.

Name: Rudi Weis

Datum: Dienstag, 30 August, 2005 um 16:23:59
Kommentar:
Es ist schon erschreckend mit welchem Sachverstand hier diskudiert wird! Die Hauptwindrichtung ist SÜD-WEST nach Nord-Ost! Damit weht der Wind hauptsächlich von Heuersdorf weg! Manche haben selbst das noch nicht gemerkt!

Name: Jeffrey Michel
Email: jeffrey.michel@gmx.net

Datum: Dienstag, 30 August, 2005 um 15:39:53
Kommentar:
Heuersdorf lag bereits zu DDR-Zeiten im Randbereich des Tagebaus südlich des Ortes. Den Bewohnern ist hinlänglich bekannt, welche Belastungen durch den Kohlenabbau auftreten können. Im MIBRAG-Hauptbetriebsplan werden allerdings noch höhere Staubwerte für Neukieritzsch prognostiziert. Es gibt in Heuersdorf mehrere Zuzüge seit Mitte der 90er Jahre. Ich selbst bin seit 2000 mit dem ersten Wohnsitz hier gemeldet.

Name: Rudi Weis
Email: WeisRudi@aol.com

Datum: Dienstag, 30 August, 2005 um 15:31:42
Kommentar:
Mal ein Auszug der Mibrag zur Umsiedelung!!! Nun können mal die Schreihälse mich aufklären! "Auf der Ebene der Dorfgemeinschaft ist die Sozialverträglichkeit einer Umsiedlung in erster Linie durch die gemeinsame Ansiedlung an einem neuen Standort geprägt. Bei einer gemeinsamen Umsiedlung sollen vorhandene Strukturen solange wie möglich erhalten bleiben und am neuen Standort eine Infrastruktur geschaffen werden, die den gewachsenen Sozialstrukturen und Traditionen Rechnung trägt. Dies soll auch Weiterentwicklungsmöglichkeiten beinhalten. Bei entsprechendem Bedarf gehören hierzu neben der erforderlichen öffentlichen Infrastruktur auch Gemeindezentren, Sportmöglichkeiten, Vereinshäuser und kirchliche Einrichtungen". Nun soll mir mal einer zeigen,wo diese ganzen Eirichtungen sind??? Ich kann nicht einmal ein Bürgerhaus erkennen, geschweige eine Kirche!!! Mit würdevollem Umzug und persönlicher Bereicherung dürfte das nichts zu haben !!!

Name: Hans Till
Email: Hans.Till@g-de

Datum: Dienstag, 30 August, 2005 um 14:19:34
Kommentar:
Ja klar Herr Michel ist da eine enge Umfahrung angezeigt, aber was soll das noch für ein Leben sein für die Heuersdorfer so nah am Tagebau. Haben die nicht schon die ganzen Jahre unter dem Dreck und Lärm leiden müssen und das soll so weiter gehen? Glaube nicht das die Bewohner damit einverstanden sind!!! Damit sind warscheinlich die Jenigen einverstanden, die in Heuersdorf keinen Wohnitz haben, sich aber eine goldene Nase verdienen wollen

Name: Maximilian

Datum: Dienstag, 30 August, 2005 um 14:00:53
Kommentar:
Es sollte nun wirklich Schluß gemacht werden mit den Diskussionen. Der Rest der Heuersdorfer benötigt nun dringend eine Entscheidung. Die Menschen werden ja mürbe gemacht!!!!

Name: Rudi Weis
Email: WeisRudi@aol.com

Datum: Dienstag, 30 August, 2005 um 13:10:48
Kommentar:
Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg! Es ist ein wunderschönes Bild, man kann sagen auch im Einklang mit dem Bergbau!!! Ich habe mir mal die HP der MIBRAG zur Umsiedelung angesehen, einfach eine Schande das Bild vom "Am Wäldchen". Das ist so klein, dass man nichts erkennen kann, weder Straßen noch sonst was! Es fehlt nur noch die Müllhalde nebenan! Infrastruktur (Gaststätte) nichts erkennbar! Wer mit so einem Projekt werben will, die reinste Massenverdummung! Tolle "neue Häuser und ein tolles Wohnumfeld", es fehlen nur noch die Baracken! Aber wie lautet der Spruch, Geiz ist Geil!

Name: Jeffrey Michel
Email: jeffrey.michel@gmx.net

Datum: Dienstag, 30 August, 2005 um 11:03:09
Kommentar:
Ich bitte um Meinungsäußerungen von fachkundigen Besuchern des Gästebuchs zu folgendem Bild auf unserer Website: www.heuersdorf.de/Lausitz1.jpg - Wird dadurch nicht die Möglichkeit einer engen bergbaulichen Umfahrung von Heuersdorf angezeigt?

Name: Jeffrey Michel
Email: jeffrey.michel@gmx.net

Datum: Montag, 29 August, 2005 um 17:51:40
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Lieber Herr Weis, vielen Dank für diese ermutigenden Informationen über den Stirling-Motor. Ich habe vor einem Jahr im ND einen Kurzbericht darüber veröffentlicht. Das Manuskript befindet sich unter www.heuersdorf.de/Strom-aus-der-Kueche.pdf. Doch damals bestand keine Aussicht auf eine Markteinführung in Deutschland. Die Erklärung lag in der Tatsache begründet, dass die britische E.ON-Tochter PowerGen sowohl Strom- als auch Erdgaslieferant ist. Das heißt, was sie weniger an Elektroenergie verkauft, kann durch den erhöhten Gasumsatz wieder ausgeglichen werden. Offenbar haben aber nun die stark gestiegenen Energiepreise auch neue Perspektiven in Deutschland für dezentrale Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen eröffnet. Das Gehäuse des WhisperGen hat übrigens die Abmessungen eines Geschirrspülers und ist daher in jede Einbauküche gut zu integrieren.

Name: Rudi Weis
Email: WeisRudi@aol.com

Datum: Montag, 29 August, 2005 um 16:11:18
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Sehr geehrter Herr Sachweh, eine nicht mögliche Umfahrung von Heuersdorf mit zu hoher Staub- und Lärmbelastung zu begründen, klingt sehr primitiv, zumal die Heuersdorfer das selbst vorgeschlagen haben!!! Zu DDR-Zeiten wurden mindestens 20 Jahre vorher Waldschutzstreifen vor Siedlungen an den Tagebaurändern angelegt, vor Heuersdorf habe ich so etwas noch nicht gesehen, warum auch, je mehr Dreck, um so eher gehen sie! Also scheint es mit einem umweltfreundlichen Betrieb auch nicht weit her zu sein, auch 10 Jahre in Heuersdorf wohnen hätte das gerechtfertigt oder nicht? Man kann es auch als MIBRAG übertreiben und darüber sollten SIE mal nachdenken! Und was die Zukunft bringt, ist noch schwieriger vorherzusagen!!! Mit Wirkungsgraden von ca. 50 % ist nun mal kein Blumentopf mehr zu gewinnen und wenn man die Klimaauswirkungen in den Alpen und in den USA sieht, schon gar nicht!!! Deshalb ein Beispiel, was in anderen Ländern unter gleichen Bedingungen wie in Deutschland angestrebt wird!!! Whispergen - der Whispertech-Stirlingmotor als Mini-BHKW Mini-Stirlingmotor soll bis 2010 mehr als 80.000-mal installiert werden Derzeit sind rund 330 Wechselstrom-Aggregate Europaweit in Betrieb - aber in Großbritannien wird sich diese Zahl in den nächsten fünf Jahren deutlich erhöhen. Powergen, der zweitgrößte Energieversorger Großbritanniens, hat 80.000 Aggregate bei dem Neuseeländischen Stirlingmotoren-Hersteller bestellt. Nach Meinung von Powergen ist das Angebot im Hausenergiesektor in England, Wales und Schottland signifikant unterentwickelt. Das Unternehmen, welches der e.on-Gruppe angehört, hofft ein Großteil der bestellten Aggregate innerhalb der nächsten fünf Jahre in Einfamilienhäuser auf der Insel einbauen zu können. Nur wenn eine möglichst hohe Anzahl an Stirlingmotoren installiert wird, kann dieses Unterfangen auch für Powergen wirtschaftlich attraktiv werden. Indes muss Whisper Tech in den nächsten Monaten mehrere Unternehmen finden, die den von Ihnen entwickelten Stirlingmotor in großer Stückzahl fertigen können. Technik des Stirlingmotors Während die Gleichstromvariante mit Kerosin bzw. Diesel betrieben wird, werden die neuen stationären Stirlingmotoren mit Erdgas befeuert. Herzstück der Hausenergiezentrale, die eine elektrische Leistung von bis zu 1,2 kW sowie eine thermische Leistung von bis zu 8 kW aufweist, ist ein Vierzylinder-Stirlingmotor. Die vier Zylinder sind im Kreis angeordnet und übertragen Ihre Kraft auf eine kreisrunde Scheibe (Wobble Yoke). Aufgrund einer Phasenverschiebung von je 90° zwischen den einzelnen Zylinder wird die axiale Zylinderkraft in eine radiale Bewegung und mittels Generator in Elektrizität umgewandelt. Die Vorlauf-/Rücklauftemperatur des Aggregats liegt bei 80°C/60°C. Die mit 50x60x85 cm Abmessung und 138 kg Gewicht sehr kompakten Anlagen sollen zum Preis von Euro 4.500,- verkauft werden und liegen damit weniger als Euro 1.000,- über den durchschnittlichen Kosten einer konventionellen Heizungsanlage in Großbritannien. Das Anwendungspotenzial für die kleinen Stirlingmotoren scheint immens zu sein: allein in Europa werden rund 6 Millionen Heizungsanlagen jedes Jahr installiert - weltweit sind es sogar mehr als 10 Millionen. Aufgrund der kontinuierlichen Verbrennung ist das Aggregat - wie der Name Whispergen schon impliziert - sehr leise und weist eine Gesamteffizienz von über 90% auf. Dabei ist der Wirkungsgrad bei Volllast im elektrischen Bereich bei 11% sowie im thermischen Bereich bei 83% anzusiedeln. Das derzeitige WhisperGen-Modul kann keine Wärme abgeben, wenn der Stirlingmotor nicht funktioniert. Das nächste Stirlingmotorsystem, welches ab Sommer 2005 erhältlich sein wird, hat einen leistungsstärkeren Brenner, um die Wärmeleistung des Systems zu erhöhen. Dieser Brenner kann das Haus weiterhin mit Wärme versorgen - auch wenn der Stirlingmotor nicht in Betrieb ist. In Deutschland wird das Produkt laut WhisperTech ab Mitte 2006 zum Kauf angeboten. Inwieweit die Produktionskapazitäten ausreichen, um die Kundenwünschen in Kontinentaleuopa im Jahre 2006 erfüllen zu können, darf angezweifelt werden. Textauszüge von www.bhkw-portal.de Der Strom kann bald vom Nachbarn kommen, einfach toll und mit > 90 % Wirkungsgrad! Es verlangt aber keiner, das der Tagebau und das Kraftwerk stillgelegt werden soll, aber auch die MIBRAG sollte mal über Alternativen nachdenken!!!

Name: Olaf Maruhn
Email: olafmaruhn@gmx.de

Datum: Montag, 29 August, 2005 um 12:15:51
Kommentar:
Ich kenne Trolle nur aus Märchen. Fabelwesen einer Couleur von dämonisch bis spitzbübisch. Der letzteren Variante scheint der zu entsprechen, von der Herr Sachweh so beleidigt berichtet. Obwohl eigentlich jeder Beitragsleistende dieses Gästebuches allen Grund hätte, von den Unterstellungen Herrn Sachwehs peinlich berührt zu sein. Mit seiner unvollständigen Darstellung darüber, was man mit Strom alles anstellen kann, wurde den Lesern und Autoren dieses Gästebuches Nachhilfe gegeben. Aus seiner Sicht fehlen diesen nämlich die notwendigen Kenntnisse. Darüber hinaus wurde diese auf die Stufe mit der Diskussion gestellt: „Mein Strom kommt aus der Steckdose.“ So als gäbe es nicht genügend Hinweise darauf, daß sich die Beteiligten nicht Gedanken darüber gemacht hätten, wie Strom auch im Interesse unserer Kinder hergestellt werden kann. Nicht mit einer rückwärts gewandten, umwelt- und heimatzerstörenden Technologie. Mal abgesehen davon, daß Herr Sachweh in seinem Beitrag die Speichermöglichkeiten von Energie unterschlagen hat. Nein: Dieser „Troll“ vom 26.08.05 hat sarkastisch auf diese Unterstellungen und Beleidigungen des Herrn Sachweh reagiert. Über die Form kann man geteilter Meinung sein – in der Sache zu Recht. In der von Herrn Sachweh nur sehr unvollständig zitierten Beschreibung eines Internet-Trolls aus Wikipedia wird weiter ausgeführt: „Oft werden auch Diskutanten als Trolle bezeichnet, die eine kontroverse Meinung nicht nur vertreten, sondern auch tatsächlich von ihr überzeugt sind und unbeirrbar bis hin zu persönlichen Angriffen auf dieser bestehen. Da dieses im Internet verbreitete Verhaltensmuster der ursprünglichen Bedeutung des Wortes Troll widerspricht, wurde zur Unterscheidung versucht, dafür den Begriff "Elch" zu etablieren. Dieser Begriff hat sich allerdings außerhalb des Usenets nicht allzu weit verbreitet. Schließlich wird der Vorwurf des Trollens auch allgemein verwandt, um Diskussionsteilnehmer mit kontroverser Meinung zu diskreditieren und einer sachlichen Diskussion aus dem Wege zu gehen.“ Herr Sachweh möge sich diese weitere Beschreibung in aller Ruhe zu Gemüte führen – und seine Beiträge in diesem Lichte betrachten. Gleiches gilt für die überaus interessante Statistik bezüglich der von der MIBRAG ausgereichten Leistungen. Lippendorf steht. Die nächsten 30 Jahre wird es mit Kohle beliefert werden. Wenn nicht von der MIBRAG, dann von einem anderen Lieferanten – natürlich mit Kohle, die vor Ort gefördert wird. Wenn die MIBRAG die Brocken hinschmeißen will, weil 25 % Rendite nicht reichen, ist das deren Problem. Dann werden andere einspringen. Hierfür gibt es viele Möglichkeiten – natürlich nur, wenn diese sehen will. Die Existenz der MIBRAG mit der Existenz der primären und sekundären Arbeitsplätze im Tagebau gleichzusetzen ist völlig verkürzt und schlicht falsch. Das Eine hat mit dem Anderen nicht das Geringste zu tun. Wobei sich die Frage nach der Notwendigkeit von Lippendorf (und anderen Kraftwerken) tatsächlich stellen könnte. Denn da haben doch so ein paar weltfremde Technologie-Freaks eine interessante, in absehbarer Zukunft zu verwirklichende, ökologische und finanziell reizvolle Alternative entwickelt. Diese und weitere Entwicklungen, sowie der rasante technische und technologische Fortschritt sind jedenfalls Grund genug, die Notwendigkeit der Förderung der unter Heuersdorf liegenden Kohle erheblich anzuzweifeln. Abgesehen von den anderen, in diesem Gästebuch schon vielfach gelieferten, Begründungen, weshalb eine Umfahrung von Heuersdorf nicht nur möglich, sondern auch geboten ist. Ausschnitt nachfolgend: Olaf Maruhn SPIEGEL ONLINE - 23. Dezember 2004, 14:11 URL: http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,333878,00.html Eine neuartige Brennstoffzelle könnte die Energiekonzerne in Verlegenheit bringen. Der in Dresden entwickelte Stromspender soll zehn Mal länger halten als bisherige Brennstoffzellen und ein ganzes Einfamilienhaus mit Strom versorgen - zu Kosten von maximal 2000 Euro, unabhängig vom bisherigen Stromnetz. Die Welt in der nahen Zukunft: Viele kleine Haushalte bilden ein dezentrales globales Energie-Netz, in dem jeder Strom und Wärme per Brennstoffzelle zu Hause erzeugt und seine Überschüsse mit den anderen teilt. Vor knapp zwei Jahren hat der amerikanische Autor Jeremy Rifkin diese Vision einer künftigen "Wasserstoffwirtschaft" entworfen. Das von ihm vorgeschlagene Strom-WWW breche nicht nur die Macht der Energiekonzerne, sondern verringere nebenbei auch Transportverluste und die Gefahr von Stromausfällen. Forscher des Fraunhofer-Instituts für Keramische Technologien und Sinterwerkstoffe in Dresden sind Rifkins Vision jetzt einen Schritt näher gekommen. Sie haben eine Hochtemperatur-Brennstoffzelle entwickelt, die nicht nur preiswerter, sondern vor allem erheblich langlebiger als bisherige Systeme ist. Während der Kern anderer Zellen, "Stack" oder Stapel genannt, alle 4000 Betriebsstunden ersetzt werden müsse, soll die Fraunhofer-Zelle mindestens zehnmal so lange halten - und den Strom aus der Zelle endlich wirtschaftlich machen.

Name: Jeffrey Michel
Email: jeffrey.michel@gmx.net

Datum: Sonntag, 28 August, 2005 um 20:03:45
Kommentar:
Herr Sachweh, Ihre Kritik geht vollkommen in die falsche Richtung. Sowohl die MIBRAG als auch die Landrätin haben alle Vorschläge für derartige Siedlungen abgelehnt, da sie keinen Auftrag für die Entwicklung eines Energiespardorfes auslösen wollten. Dabei verfügt Heuersdorf über überdurchschnittlich gute Voraussetzungen für die Konzeptarbeit. Unser beratender Architekt hat bereits in Dreiskau-Muckern mitgewirkt. Heuersdorf hat mehrere Handwerks- und Fachbetriebe in den dazu erforderlichen Bereichen (Innenausbau, Dachdecker, Fliesenleger, Schreiner, Baufinanzierung). Bevor ich selbst zum Energiebeauftragten wurde, habe ich 1993 - 94 in Lützschena-Stahmeln die erste CO2-Modellkommune in Sachsen entwickelt. Doch die MIBRAG sieht es als billiger an, immer wieder einzelne Familien abzuwerben. Ohne deren Siedlungspolitik gäbe es heute nicht den Hass und die Ungewissheit, die Sie erkennen zu können meinen. Zahlreiche lebenslange Freundschaften sind durch die Selbstherrlichkeit der Braunkohlenwirtschaft zerstört worden. Trotzdem hat Bürgermeister Bruchmann immer wieder unterstrichen, dass er sich für die gemeinsame Umsiedlung voll einbringen würde, wenn das die Mehrheit nur einmal wollte. Eigentümlicherweise ist inzwischen sogar eine zahlenmäßige Mehrheit der Bewohner weggezogen. Warum hat denn kein Einziger von ihnen jemals einen gemeinsamen Umsiedlungsantrag an den Gemeinde- oder Ortschaftsrat gestellt? Die Erklärung dafür ist unverkennbar: Weil die MIBRAG-Umsiedlungspolitik auf einer Entsolidarisierung der Menschen untereinander basiert ist. Richten Sie deshalb bitte Ihre Kritik an das Unternehmen, denn allein dort gehört sie hin.

Name: Jochen Sachweh

Datum: Sonntag, 28 August, 2005 um 16:28:39
Kommentar:
Herr Weis, wenn der Tagebau Heuersdorf bei einer Umfahrung erreichen würde, wer weiß,was den Berufsaufputschern dann einfallen würde. Gegen was sie alles Klagen würden: Lärmbelästigung, Staubbelästingung. Warum kann es denn für die Handvoll Leute, die sich noch nicht entschlossen haben,keine friedliche Umsiedlung geben, wie schon tausendfach geschehen ? Es ist übrigens völlig falsch von Heuersdorfgegnern zu sprechen. Hätte es nicht verbohrte, engstirnige Leute in Heuersdorf gegeben,die ihre Dorfgemeinschaft selbst zu Grunde gerichtet haben, die über lange Jahre Hass und Ungewissheit gesät haben, hätte längst eine gemeinsame Umsiedlung in moderne energiesparende Neubauten erfolgen können.

Name: Rudi Weis
Email: WeisRudi@aol.com

Datum: Sonntag, 28 August, 2005 um 15:04:40
Kommentar:
Liebe Heuersdorfgegner! Es will keiner den Tagebau stilllegen! Warum kann man nicht einfach um das am Tagebaurand gelegene Heuersdorf herumfahren? Bis jetzt habe ich nichts gehört, warum das nicht geht! So kann man auch die Bevölkerung in Unwissenheit lassen und für Stimmung sorgen! Und ob die Kohle überhaupt gebraucht wird, was in 30 Jahren erst der Fall sein wird,ist wohl kaum vorhersehbar und ob es dann das Kraftwerk Lippendorf in dem heutigen Bestand noch gibt,ist erst recht ungewiss. Wer allerdings den Heuersdorfern das Recht einer Klage gegen das Heuersdorfgesetz absprechen will, sollte lieber davon Abstand nehmen, dies macht bestimmt keinen guten Eindruck!!!

Name: aha

Datum: Sonntag, 28 August, 2005 um 00:49:28
Kommentar:
Ich schätze Denkmalschützer, ohne sie hätten unsere Städte kein Gesicht. Aber manchmal muss man ihnen widerstehen, denn nicht alles, was vor 5000 oder 500 Jahren war, muss unbedingt erhalten werden, nur weil es alt ist. Und schon gar nicht, wenn die Interessen von gerade mal noch ca. 60 Menschen den Arbeitsplätzen von mehreren Tausend (Lippendorf, Mibrag, Zulieferer etc.) entgegenstehen. In Bezug auf Heuersdorf - fragt mal die Neu-Draschwitzer oder Neu-Hohenmölsener- ihre Lebensqualität hat sich verbessert und von Suiziden hat man nichts gehört. Denn anders als zu DDR Zeiten, wo das wirklich passiert ist, hat man die Umgesiedelten nicht mit ein paar Tausend Mark abgespeist und z.B in Leipzig Grünau in einem Plattenbausilo abgeladen. Ganz abgesehen davon, dass man mit denen damals nicht jahrelang geredet und sie nach ihren Wünschen gefragt hat - es wurde angeordnet! Und, liebe Rest-Heuersdorfer - ist es so schlimm, 15 Kilometer weiter weg zu ziehen?

Name: Jochen Sachweh

Datum: Freitag, 26 August, 2005 um 19:55:59
Kommentar:
Falls jemand nicht weiß, was ein Internet-Troll ist, hier ein Auszug aus Wikipedia: Trolle bewegen sich vor allem in Diskussionsforen und Newsgroups, aber auch in Wikis und auf Mailinglisten.Ihr Ziel ist es, Diskussionen um ihrer selbst willen auszulösen oder zu betreiben, ohne wirklich am Thema interessiert zu sein, wütende Antworten auszulösen, Menschen mit anderer Meinung zu diskreditieren oder eine Diskussion zu sabotieren, indem eine unangenehme Atmosphäre geschaffen wird. Viele derartige User "trollen" aus purer Lust am Destruktiven.

Name: Jochen Sachweh

Datum: Freitag, 26 August, 2005 um 19:46:11
Kommentar:
Und schon wieder hat der Troll zugeschlagen: Der Eintrag vom Freitag, 26 August, 2005 um 19:06:55 ist nicht von mir.

Name: Jochen Sachweh

Datum: Freitag, 26 August, 2005 um 19:06:55
Kommentar:
Nachtrag: Und mit Strom wird auch das Rotlicht und der elektrischer Stromschocker betrieben, wenn wir uns nach getaner Arbeit den Freuden der Lust zuwenden, die auch ich nicht mehr missen möchte.

Name: Jochen Sachweh

Datum: Freitag, 26 August, 2005 um 18:33:39
Kommentar:
Mit Strom kann man es sich abends zu Hause in einer hellen und warmen Wohnung gemütlich machen,. Mit Strom kann man Fernsehen und Radiohören, abends ein Buch lesen, ins Theater oder zur Disko gehen. Mit Strom kann man kochen. Mit Strom kann der Arzt in der Nofallambulanz Leben retten. Mit Strom fahren Straßenbahnen und Züge, sind nachts die Straßen beleuchtet, funktionieren Frischwasserversorgung und Abwasserpumpen. Mit Strom laufen Prozesse in der Industrie rund um die Uhr. Und mit Braunkohlenstrom sogar dann, wenn die Sonne nicht scheint und der Wind nicht bläst.

Name: Fischer-Merkel-Schröder-Lafontaine-Westerwelle
Email: rezzo schlauch dich durch@gmx.de

Datum: Freitag, 26 August, 2005 um 17:20:54
Kommentar:
WAHL VERARSCHUNG He deutsches Schwein von welchem jüdischen Metzger möchtest Du geschlachtet sein ? CDU SPD Grüne Gelbe Linkspartei es ist der selbe Lügenbrei. Es sind alle Schmierenkomödianten des Weltjudentum für Rothschild und Krupp deshalb mußt du deutscher Michel jetzt in die Supp. Weil sie reich bleiben wollen müssen eure Köpfe in den nächsten Kriegen rollen. Wer den Gärtner will und nicht den Bock ergeht es schnell wie Möllemann Hess Hillinger oder Martina Pflock (Staatszionistenschutz Berlin Eberswalderstr.3-10/bei Parker/ politische Verkehrsunfälle ) siehe www.bfed.biz www.bfed.org http://www.bfed.nl

Name: Wolfgang Göller
Email: w.goeller@mlpd.de

Datum: Freitag, 26 August, 2005 um 12:27:52
Kommentar:
MLPD Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands im August 2005 Wolfgang Göller Parteigeschäftsführer Schmalhorstraße 1 c 45899 Gelsenkirchen w.goeller@mlpd.de Sehr geehrte Damen und Herren, ich nehme Bezug auf einen Eintrag in Ihrem Gästebuch vom 9. August, der unter gefälschtem Namen versandt wurde und den Titel trägt MLPD und Drogen Noch echter: Ärger im Hause MLPD“. Es handelt sich um einen Zeitungsartikel aus dem „Neuen Deutschland“ vom 29. Juli 2005. Der Chefredakteur des Neuen Deuschlands, Herr Jürgen Reents, hat sich inzwischen öffentlich in der Ausgabe vom 5. August für diesen Artikel entschuldigt, dessen Quelle ein anonymes und gefälschtes „Rundschreiben“ war. Es handelt sich dabei um eine vom Verfassungsschutz lancierte Schmutzkampagne. Dieses sogenannte Rundschrieben zielt mit Lügen, Verleumdungen und erfundenen Behauptungen auf den Rufmord an unserer Partei und ihren Repräsentanten ab, einer Partei, die geschlossen und mit großem Engagement zu den Bundestagswahlen antritt und wachsende Anerkennung findet. Dies drückt sich zum Beispiel aus in 45.000 Unterschriften zur Unterstützung unserer Bundestagswahlzulassung, die in knapp 8 Wochen gesammelt wurden. Gegen die Verleumder, die Autoren des Rundschreibens, wird bereits staatsanwaltschaftlich ermittelt. Wir gehen davon aus, dass Ihre Einrichtung und Ihr Gästebuch großen Wert auf Seriosität, integre Beiträge und Glaubwürdigkeit legen. In diesem Sinne möchten wir Sie und Ihre Leser mit den anhängenden Dokumenten über den genannten Sachverhalt informieren. Wir denken, Verleumdungen gehören nicht in Ihr Gästebuch. Weitere Informationen dazu finden Sie unter www.rf-news.de oder www.mlpd.de. Mit freundlichen Grüßen Wolfgang Göller Parteigeschäftsführer Hier die Links auf die Originaldokumente des Neuen Deutschland und Brief von Stefan Engel: http://www.rf-news.de/rfnews/aktuell/MLPD/article_html/News_Item.2005-07-31.3348 http://www.rf-news.de/rfnews/aktuell/MLPD/article_html/News_Item.2005-08-05.0022

Name: gerd

Datum: Freitag, 26 August, 2005 um 12:03:29
Kommentar:
mein lieber ,die mibrag wird denn tagebau nicht still legen, begreift denn das hier keiner.ihr werdet woll nicht desto trotzes das weite suchen müssen!

Name: Rudi Weis
Email: WeisRudi@aol.com

Datum: Donnerstag, 25 August, 2005 um 19:12:40
Kommentar:
Nun ja, über zu wenig Seen können wir uns wirklich nicht beklagen und noch mehr brauchen wir eigentlich auch nicht! Wenn die MIBRAG den Tagebau stilllegt, entsteht wieder ein Paradies für Frösche, aber ob sich da die Anlieger alle darüber freuen werden, wird sich noch herausstellen? Solche tiefe Seen sind aber auch nicht erstrebenswert, da sich in der Tiefe kaum Leben ansiedeln kann!!! Oder wird von der MIBRAG das Tagebauloch wieder verfüllt? Wohl doch nicht, man könnte ja wieder Landwirtschaft betreiben, aber dies will keiner bezahlen!

Name: Jeffrey Michel
Email: jeffrey.michel@gmx.net

Datum: Donnerstag, 25 August, 2005 um 13:10:51
Kommentar:
Herr Sachweh, die der von Ihnen angeführten Geldbeträge stammen aus den überhöhten Kundenrechnungen für Braunkohlenstrom. Die Gewinne von MIBRAG und Vattenfall fließen ins Ausland, während die regionale Wirtschaft im Rückstand bleibt und die Umwelt geschädigt wird. Ohne das Kraftwerk Lippendorf könnte der Strom anderswo billiger eingekauft werden. Die Stadtwerke Leipzig haben bereits in den 90er Jahren ihre zugesagte Abnahme von 10% der dortigen Stromerzeugung aufgekündigt, um Elektroenergie aus Österreich zu beziehen. Wo blieb damals der Protest der Gewerkschaft über die Gefährdung von Arbeitsplätzen? Ganze Industriebranchen sehen sich inzwischen durch die Strompreispolitik der Energiekonzerne in ihrem Bestand gefährdet. Siehe hierzu: "Chef der Norddeutschen Affinerie fordert Clement zum Stopp der 'Stromlobbyisten' auf" unter www.n24.de/index.php?n2005082408314000002

Name: Benny Feder

Datum: Donnerstag, 25 August, 2005 um 12:25:30
Kommentar:
Ich war mit meiner Klasse und der Parallelklasse zu einem Projekt hier und fand es sehr schön. Doch ich finde das der Mariengraben ein bisschen größer gemacht werden könnte (oder zumindest interesanter oder breiter).

Name: Jochen Sachweh

Datum: Mittwoch, 24 August, 2005 um 19:33:52
Kommentar:
Bilanz für die Region mit MIBRAG: Die MIBRAG hat seit ihrem Bestehen Lieferungen und Leistungen in Höhe von 779 800 000 Euro bezogen, 433 000 000 Euro in die Sozialversicherung eingezahlt, 134 000 000 Euro Lohn- und Einkommenssteuer abgeführt und 538 600 000 Euro Nettolohn gezahlt.Tagebaue, die in historisch kurzer Zeit der Natur wieder zurückgegeben werden. Arbeitsplätze für die Region.|>Bilanz für die Region ohne MIBRAG: Lieferungs- und Leistungsbezug: 0 Euro, Zahlung an Sozialversicherung: 0 Euro, Lohn- und Einkommenssteuer: 0 Euro, Nettolohn: 0 Euro. Weiträumige, dünnbesiedelte Auenlandschaft ohne wirtschaftliche Perspektive. Ein Paradies für Frösche und Lurche, aber nicht für Menschen.

Name: Rudi Weis
Email: WeisRudi@aol.com

Datum: Mittwoch, 24 August, 2005 um 19:24:28
Kommentar:
Stromertrag der Solaranlage auf dem Haus der Familie Keller! Nach einem halben Jahr kann beim Betrieb dieser Solaranlage festgestellt werden, dass der Ertrag um 20 kWh höher liegt als im Durchschnitt in der Region üblich und 15kWh höher als im Bundesdurchschnitt! Ist doch ein tolles Ergebnis, wenn die Sonne arbeit und alles ohne DRECK!

Name: dei

Datum: Montag, 22 August, 2005 um 11:37:45
Kommentar:
mensch , das muss ja schlimm sein bei euch da in Heuersdorf! alles tote hose dort, na ja alles hat ein Ende nur die Wurst hat zwei!!

Name: ebelshäuser
Email: info@carlies.de

Datum: Samstag, 20 August, 2005 um 16:13:48
Kommentar:
Sehr schöne und informative Seite! Klasse! Viele Grüße Carl Ebelshäuser http://www.carlies.de

Name: thomas
Email: texaco-07@tiscali.it

Datum: Samstag, 20 August, 2005 um 01:05:07
Kommentar:
hallo zusammen,ich bin ein netter deutscher junger mann aus olbia und wuerde sehr gerne nette deutsche kennenlernen die auf sardinien leben oder die mal vorhaben auszuwandern.interresse?wuerde mich sehr freuen.gruss thomas

Name: Ursula
Email: info@meinpartner.com

Datum: Freitag, 19 August, 2005 um 00:42:58
Kommentar:
Der ideale Weg einen Partner zu finden: http://www.meinpartner.com

Name: Janos Barsi
Email: JBarsi@gmx.de

Datum: Dienstag, 16 August, 2005 um 20:45:43
Kommentar:
Hallo, vielleicht können Sie mir weiterhelfen, ich suche schon seit 5 Jahren die entstehung des Namens Barsi und gibt es ein Familienwappen der Barsis, hatte bis her wennig erfolg. Um eine kurze Info wäre ich sehr erfreut. MfG Janos Barsi

Name: achim

Datum: Montag, 15 August, 2005 um 17:49:08
Kommentar:
nehmt euch doch ein beispiel an euren FREUNDEN in den USA die ihr so sehr schätzt die haun mit dem strom nur so um sich ohne rücksicht auf verluste!

Name: Anja Krause
Email: a.krau@htp-tel.de

Datum: Montag, 15 August, 2005 um 16:16:48
Kommentar:
WAHL VERARSCHUNG Der kleine Mann muß um seine schlecht bezahlte Arbeit zittern stiehlt er ist sie weg und er muß hinter Gittern. Alle "Politiker" sind eitel schwerstkriminell und dumm, verhökern ganz Deutschland und springen laut polternd immer noch frei herum. Sieht so die Herrschaft von zionistischen Schlupfwespen und Wanderheuschrecken aus -werdet ihr weiter leiden oder werft ihr sie hinaus ? Hintergründe http://www.bfed.nl www.bfed.org www.bfed.biz

Name: szenekenner

Datum: Freitag, 12 August, 2005 um 09:52:27
Kommentar:
Hallo Leute, wie ist die Lage in Heuersdorf? Lange nicht mehr diskutiert über Sinn und Unsinn einer Umsiedlung. Mir ist mal wieder nach konstruktiven Vorschlägen für beide Seiten.

Name: Heimar Berg van Yden
Email: ulenspegel@gmail.com

Datum: Donnerstag, 11 August, 2005 um 22:27:28
Kommentar:
Liebe Luna, liebe Gäste der Heuersdorfseite, Ganz entschieden muß ich dem Beitrag von Luna zustimmen. Aber hinter der wirtscaftlichen Hegemonie verbirgt sich noch ein weiterer Umstand, den ich (vielleicht habe ich das auch übersehen) bisher kaum finden konnte. Was geschieht mit dem Grundstückseigentum nach der Rekultivierung durch die Konzerne? Geht es nicht um die wirtschaftliche Ausbeutung des Landes in einem touristischen Ansinnen. Schliesslich sind die Braunkohlevorkommen ja endlich und dann steht das Land zur weiteren Ausbeute und gleichgroßen Gewinnen bereit. Realistisch betrachtet war auch nur der Bau der Eisenbahnen durch die Indianergebiete ein trügerischer Vorwand um Reservationen zu schaffen - aber vor genau dem selben Hintergrund: Eigentum und Besitz. Die Ressource Kohle ist erst der Anfang!

Name: Anna Bartholome
Email: fvcourage@aol.com

Datum: Dienstag, 9 August, 2005 um 16:55:38
Kommentar:
MLPD und Drogen: Noch echter: Ärger im Hause MLPD (ND). Nach einem anonymen »Rundschreiben der Roten Garde (Marxisten-Leninisten)« droht der in der linken Szene äußerst beliebten MLPD Ärger. Unter der Überschrift »Schluss mit der Vetternwirtschaft der Engels« wird sogar der sofortige Rücktritt des Führungspärchens Stefan und Monika Engel gefordert. Harter Tobak für das Zentralkomitee: Der Erfinder des »echten Sozialismus« soll Drogenprobleme haben und die gesellschaftliche Situation völlig falsch einschätzen. Schlimmer noch ist, dass Engel, »Arbeiterdasein« und »proletarische Denkweise« hinter sich lassend, »Geldmacherei auf dem Rücken des Sozialismus« betrieben habe. Nun aber soll Schluss sein mit der »rechtsopportunistischen Entartung« der Partei. »Zu gegebener Zeit« wolle die »Rote Garde« »offenbaren, wer wir sind«. Der Kampf für den nun aber wirklich »echten Sozialismus« geht weiter.

Name: Deliver Your Souls for Eternal Hell
Email: Luna

Datum: Dienstag, 2 August, 2005 um 16:41:47
Kommentar:
Bin total baff: Einigen Bürgern in Sachsen ist wohl nicht klar, dass Multinationale Konzerne wie etwa Vattenfall Europe ihre hier vor Ort, mit teurem Endverbraucherstrom, erwirtschafteten Profite (nicht nur Gewinne), einfach abziehen und ein Vakuum hinterlassen. Für die Menschen hier bleiben Peanuts übrig (zeitweilige Zulieferer...etc.) Dies geschieht wie selbstvertändlich unter dem Deckmantel unserer mittelbaren Demokratie, wobei die Staatsregierung in Sachsen bestimmt nicht aus Trümpfen im Skatblatt besteht... Der Bürger wird doppelt verarscht: Einmal zahlt jeder, der nicht im Freien wohnt, mit die höchsten Endverbraucherstrompreise in Europa, zum anderen ist das Kraftwerk z.T. mit Subventionen gebaut worden. Darüber hinaus wird die "Rekultivierung" der Bergbauregion wiederum mit u.a. Steuergeldern bezahlt. Have a nice day

Name: gdfdfd

Datum: Dienstag, 2 August, 2005 um 12:56:58
Kommentar:
document.location.href='http://www.anarchie.de';

Name: Jeffrey Michel
Email: jeffrey.michel@gmx.net

Datum: Dienstag, 2 August, 2005 um 09:28:32
Kommentar:
Die "Schwindler und Betrüger", wie sie von Gerd genannt werden, gehören der gleichen CDU an, die entgegen Artikel 10 Abs. 1 der Sächsischen Verfassung die Braunkohle unter Heuersdorf an die MIBRAG-Eigentümer verkauft hat. Warum stehen nun diejenigen, die deren erfolglose Wirtschaftspolitik und eigennützige Moralvorstellungen verurteilen, nicht auf der Seite von Heuersdorf? Soll in diesem Falle ausnahmsweise nicht geschwindelt und betrogen worden sein? Das Gegenteil scheint mir zuzutreffen. Die Umsiedlung von Heuersdorf wird von der Sächsischen Staatsregierung mit dem Argument angestrebt, dass die Braunkohle "langfristig kalkulierbar" sei. Demnach müsste der Strompreis eigentlich bis 2040 konstant bleiben, da 85% der verbrauchten Elektroenergie in Sachsen aus diesem heimischen Energieträger stammen. Statt dessen wird aber der Strom beim Endkunden abgerechnet, wie wenn er aus Importsteinkohle erzeugt worden wäre. Man kann dieser Entwicklung am Kraftwerk Lippendorf rechnerisch nachvollziehen. Aus Vattenfall-Angaben geht hervor, dass dort die Stromerzeugungskosten bei knapp 2,2 Cent/kWh liegen. Der Handelspreis an der Leipziger Strombörse EEX hat inzwischen das Niveau von 4,4 Cent/kWh erreicht. Demzufolge wird in Lippendorf ein Umsatz erzielt, der um 2,2 Cent/kWh über der ursprünglichen Kalkulation liegt. Aus der dortigen Stromerzeugung von rund 14 Milliarden Kilowattstunden ergibt sich ein Einnahmenüberschuss von 300 Millionen Euro pro Jahr. Der Mehrgewinn aller ostdeutschen Braunkohlekraftwerke bewegt sich um einen Betrag von weit über 1 Milliarden Euro. Es kommen zusätzliche Erlöse aus der Netzübertragung und Verteilung von Braunkohlenstrom durch Vattenfall und die Regionalversorger hinzu. Der aus der Braunkohle erzielte Gesamtprofit stellt einen volkswirtschaftlichen Verlustbetrag für die neuen Länder dar, weil er dort kaum reinvestiert wird. Er fließt statt dessen auf die Konten der gebietsfremden Mutterkonzerne Vattenfall AB, E.ON, EnBW, RWE, Washington Group International und NRG Energy. Die Abbaggerung von Horno, Lacoma und Heuersdorf soll dazu dienen, diese Gewinne noch weiter zu steigern. Die aus den Strompreiserhöhungen erwachsende Benachteiligung der ostdeutschen Industriebetriebe, die überdurchschnittlich hohen Arbeitslosenzahlen in den Bergbauregionen, die Belastung der Erdatmosphäre mit Treibhausgasen, die Entwertung landwirtschaftlicher Nutzflächen, die Grundwasserabsenkung -- all das steht auf keiner Stromrechnung, muss aber in irgendeiner Form ebenfalls bezahlt werden.

Name: Marion von Gienanth
Email: marion@hoensbroech.de

Datum: Montag, 1 August, 2005 um 13:26:24
Kommentar:
Finde Ihre homepage hervorragend und bin selbst Jahrzehnte im Umweltschutz tätig und auch der Ansicht, daß so kostbare Geschichte wie Ihr Heuersdorf nicht der Energieverschwendung geopfert werden darf, zumal es regenerative Energien gibt. Ich erinnere mich noch als Kind sehr gut an Frau Grete (?) von Pflugk, deren Tochter Brigitte den Bruder meiner Mutter Friedrich Freiherrn von Vietinghoff heiratete. Brigitte von Pflugk starb erst vor Kurzem mit über 90. Am 13. Sept. komme ich aus der Pfalz zu Ihrer Theateraufführung des Fringe-Ensembles am sizilianischen Tisch und freue mich, Ihr Dorf kennenzulernen.

Name: Erwin
Email: erwin@lip-top.de

Datum: Samstag, 30 Juli, 2005 um 23:29:54
Kommentar:
Heuersdorf kennt (fast) jeder. Wem das Lipperland nicht bekannt sein sollte, der kann auf www.lip-top.de einiges darüber erfahren.

Name: gerd

Datum: Samstag, 30 Juli, 2005 um 11:23:46
Kommentar:
BRAVA Briefträger, endlich mal einer der wirklich die echte wahrheit schreibt! wählt deshalb bloss nicht CDU diese schwindler und betüger man denke nur an Kohl mit seinen parteispenden!sowas kann doch nicht war sein

Name: Breifträger

Datum: Dienstag, 26 Juli, 2005 um 05:18:50
Kommentar:
Ein Wortbeitrag aus Schönebeck von der Montagsdemo 25.07.05 Wieder einmal ist eine Woche vergangen in unserer politischen Landschaft. Es war eine interessante Woche in unserer Medienlandschaft, mit vielen Beiträgen zu Hartz IV, Agenta 2010, Bedarfs- und Wohngemeinschaften und natürlich das Großereignis der bevorstehenden Bundestagswahl. Der große Höhepunkt war natürlich die abschließende Sendung von Frau Christiansen! „Roter Osten“ – entscheiden diese Bundesländer die Bundestagswahl ? – hieß es gestern. Ob sie es tun werden, kann man erst am 18. September beurteilen. Und ich hoffe, dass sie es tun werden, weil der Osten in diesem Land am radikalsten die Armut, Massenarbeitslosigkeit und soziale Ungleichheit zu spüren bekommt.! Aber schon der Begriff „Sozialer Osten“ zeigt das Ziel, die Menschen hier demagogisch zu diffamieren, weil die Mehrheit nun zunehmend sich für das neue Linksbündnis ausspricht, weil wir von der marionettenhaften Politik der bürgerlichen Parteien enttäuscht worden sind, und auch unglaubhaft geworden sind als Handlanger des Monopolkapitals! Ich will auch keine Wahlwerbung dafür machen, aber reden muß man darüber, weil die Reaktionen der bürgerlichen Parteien und des Kapitals dazu veranlassen. Mit anderen Worten gesagt: Alles was zu weit links vom Kapital steht, ist zugleich ein Gegner von demokratischen Verhältnissen und bestehender Ordnung! Von welcher Demokratie und Ordnung ? Eindeutig doch der demokratischen Ordnung , die diese Diktatur des Monopols aufrecht erhält und jegliches Hinternis auf dem weiteren Weg der globalisierenden Ausbeutung beseitigt. So es die Schröder-Regierung in den letzten sieben Jahren radikal tat, aber auch die Schwarz-gelbe Regierung zuvor schon begonnen hatte. Ich fand es schon noch beruhigend, weil es dennoch Menschen mit Intelligenz in diesem Land gibt, die trotz guter Lebensverhältnisse und in Ämtern ihr soziales Denken und den Sinn für Gerechtigkeit bewahrt haben, anders dabei entschieden haben als es Herr Clement gern hätte. Egal ob drei Monate oder Jahre, aber zwei Zahnbürsten in einem Bad und der gemeinsame Beischlaf in einem Bett dauerhaft, ergeben noch keine Bedarfs- und Haushaltsgemeinschaft; ... Sollten es zwei Liebende auf einer Parkbank tun, wirtschaftlich getrennt lebend, sei hier angemerkt, um festzustellen, dass sie füreinander bestimmt sind? Vielleicht hatte sich Herr Clement die sich liebenden Obdachlosen vorgestellt, denen man bis auf ihre Gefühle alles schon beraubt hat.!? Aber wir kennen schon seine Inkompetenz, mit den Gefühlen der Menschen umzugehen, wie auch seine geschichtliche Bildung ein Fall für die PISA-Studie wäre..... Wir erinnern uns an den letzten Herbst, als Tausende aus diesem „Roten Osten“ wegen Hartz IV und Agenta 2010 demonstrierten. Völlig entrüstet traf Herr Clement die Aussage, diese Art von Montagsdemo habe nichts mit der des Herbstes ´89 gemeinsam, weil sie wieder von hier neu ausgingen.... Vielmehr machte er darauf aufmerksam, dass die vorhandenen Zustände jetzt Auswirkung jener maroden DDR-Mißwirtschaft sind. Nur vergaß Herr Clement zu sagen, dass die Menschen hier trotz Mißwirtschaft ihren Arbeitsplatz hatten, keine sozialen Ängste herrschten wie heute, ein modernes Gesundheitswesen für alle Bürger abgesichert bestand und sich die Rentner in diesem Land nicht sorgen mussten wie sie es heute tun. Oder die Jugend ohne eine Zukunft wie heute gehabt hätte, keinen Ausbildungsplatz zu bekommen. Und hätten die neuen Bundesländer wie 1989 noch ihr Bildungsniveau und Stand, so hätten sie mit Sicherheit alle vorderen Plätze der neuen PISA-Studie eingenommen! Wir wollen mit Sicherheit keine neue DDR, aber ein gleichsam gerechtes und einheitliches, vor allem sozial sicheres Deutschland. Aber wie so oft, wenn es um die Erhaltung von Machtinteressen geht, oder wie jetzt um die Neuverteilung der anstehenden Machtinteressen zur Wahl, kennen Demagogie, Publizismus und Diffamierung Andersdenkender keine Grenzen. Das ist Revanchismus und Revisionismus pur, so wie die bürgerlichen Parteien sie auch schon zu Zeiten des kalten Krieges beherrschten. Nun meint Herr Althaus in dieser Woche, seinerseits Ministerpräsident der CDU in Thüringen, man müsse genau sagen: Da wo Linkspartei draufsteht, ist auch SED /PDS drin. Und vor allem müsse man den Bürgern im Osten es auch erklären, jene SED /PDS, die man jetzt im „Roten Osten“ zur stärksten Kraft macht, allein dafür verantwortlich sind, für diese Strukturen in den neuen Ländern so sind wie sie sind. Wenn die CDU solche Politiker mit geringem geschichtlichem Bildungsniveau zu bieten hat, sollten wir uns nur wundern. Denn Herr Althaus scheint vergessen zu haben, dass allein die damalige Politik seiner Partei für diese Strukturen verantwortlich ist. War es nicht die Schwarz-Gelbe Regierung, die den Weg für das Kapital freimachte, den Osten derart auszubeuten.? War es nicht die geschaffene Treuhandgesellschaft, die den Osten platt machte, statt der versprochenen blühenden Landschaften vielmehr Industriebetriebe in blühende Landschaft verwandelte und den Menschen ihrer gesicherten Arbeitsplätze und der sozialen und kollektiven Identität beraubt haben.? Glaubt denn Herr Althaus wirklich, die Menschen im Osten könnten vergessen.? Wer ließ es zu, als Betriebe verhökert wurden, um sie als Konkurrenz für Firmen im Westen auszuschalten, ohne überhaupt darüber nachzudenken wie viele Arbeitsplätze es vernichten würde.? Nun warf man gestern in der Sendung Christiansen der neuen stellv. Vorsitzenden der Linkspartei, Katja Kipping zu, als es genau da in der Diskussion um die Wende und Wiedervereinigung ging, weil sie mit ihren noch recht jungen Jahren ein politisches Baby sei, zur Wende noch eins war als mit ihm darüber diskutieren zu können. Ich habe sie diskutieren gehört, vernünftig, und freue mich, dass es gerade diese neuen und jungen Politiker in diesem Land sind, die ehrlich etwas verändern wollen. Aber zugleich machte es auch dieses Diskussionsniveau recht deutlich, wenn es um Andersdenkende geht. Demnach müssten nun alle, vor allem die Bürger im „Roten Osten“ Menschen mit einem Babyverstand sein, nur weil sie genug haben von dieser Politik der Lügen und Verdummung. Die nicht gewillt sind, dem herrschenden Kapital länger zu folgen, oder einer Politik, die darin besteht, Steuergelder zu verprassen oder Korruption und Spendenaffären länger zu akzeptieren, weil wir Menschen noch immer ein Bewusstsein haben, nicht gewillt sind wie diese Politiker, uns zu JA-sagenden Marionetten einer Monopoldiktatur machen zu lassen. Wenn ich jetzt von Bewusstsein rede, so möchte ich durchaus einmal Marx dazu aus dem „Kapital“ zitieren: „Das Bewusstsein kann nie etwas anderes sein als das bewusste Sein. Und das Sein der Menschen ist ihr wirklicher Lebensprozeß“... Was heißt das für die heutige Gesellschaft, in der wir uns befinden.!? Massenarbeitslosigkeit und Armut, soziale Ängste und zunehmende Ausgrenzung aus der kulturellen Gesellschaft und Teilnahme an ihr, dem vorhandenen Tatsachen einer radikalen Ausbeutung einer immer größer werdenden Masse der Bevölkerung. Da bin ich wirklich froh, dass es eine Mehrheit noch gibt in der Bevölkerung, die sich ihr gesellschaftliches Bewusstsein und politisch denkendes Sein noch erhalten hat; und die nicht wie eine Minderheit von ihrem menschlichen Bewusstsein sich in diesem Land schon entfernt hat; man selbstherrlich und arrogant über den wirklichen Dingen stehend die Probleme mit verklebten Augen nicht mehr wahrnehmen will, solange es der eigenen Profilierung und den persönlichen Luxusverhältnissen dienlich sind. Denn schließlich bestimmt noch immer das Sein auch unser politisches Bewusstsein. Und daher bin ich froh und stolz, aus dem „Roten Osten“ zu sein, das Bewusstsein zwischen sozialer Gleichheit und unsozialer Ungerechtigkeit noch unterscheiden zu können, in diesem Land, wo ich geboren und aufgewachsen und sozialgerecht denkend auch noch erzogen worden bin.

Name: gerd

Datum: Samstag, 23 Juli, 2005 um 13:09:51
Kommentar:
schickt die heuersdorfer in die klapsmühle , die denken jetzt schon heuersdorf gehört zum Kulturerbe! und soll unter Denkmalschutz stehen. na dann gute nacht

Name: Dietmar Fröhlich
Email: mail@igbauernhaus-lsa.de

Datum: Mittwoch, 20 Juli, 2005 um 18:16:02
Kommentar:
Hallo Paul, da Ihr Beitrag direkt auf meinen Text gemünzt ist, will ich auch gern wieder darauf antworten. Jeder einzelne Satz ist bemerkenswert. Ich nehme an, sie lesen die Bild-Zeitung und hören Privatsender.? Es ist ja heute alles möglich in der grenzenlosen Freiheit. Ich habe bloß selber nichts davon. - - 1. „Es ist auch wirklich beängstigend in was für Richtungen Manche denken.“- Das sehe ich auch so. Bloß aus entgegengesetzter Richtung. Für mich ist es auch beängstigend zu sehen wie wenig die allermeisten nachdenken. Denn ich habe nichts von der grenzenlosen Freiheit, weil die Einschränkungen, die ich erleiden muß, eine Form moderner Sklaverei sind. Ich darf nämlich nicht arbeiten, bzw. meine Arbeit, die ich leiste, bezahlt niemand. - - 2. „Geschichte und Tradition zu pflegen liegt allen Menschen am Herzen, aber das kann eben finanziell auch sehr intensiv sein.“ – Das ist leider nicht der Fall. Sonst würde nicht so vieles mutwillig oder fahrlässig zerstört werden. Wenn dieser Satz stimmen würde, dann hätten wir Kohl´s Blühende Landschaften tatsächlich. Aber was das Kapital von 1990 – 95 in den Osten investierte, hat es von uns danach längst wieder vielfach zurückgenommen. Bitte, begreift doch endlich einmal diese ökonomischen Zusammenhänge.! Nicht die Einwohner von Heuersdorf sind schuld, dass es Eurer ganzen Region schlecht geht. Lest einfach mal Heuersdorf-aktuell. Dann versteht man etwas mehr davon. Zu viele Leute lassen sich durch Falschmeldungen aufhetzen gegen andere, anstatt mit ihnen an einen Strang zu ziehen. - - 3. „Irgendwo muss das Geld aber auch verdient werden oder träumen Sie davon das irgendwann Jemand dafür bezahlt wird, einem Windrad zuzuschauen oder zuzuhören???“ – Es gibt heute mehr Geld denn je auf der Welt. So viel, dass alle Probleme gelöst werden könnten. Es ist bloß in anderen Händen. Und es wird bereitgehalten, einmal wieder Kriege führen zu können. Allein wegen Wasser wird es noch Kriege geben. Hat schon jemand einmal gehört, dass die Aldi-Brüder irgend ein soziales oder kulturelles Projekt unterstützten.?? Nein, Paul, ich will auch nicht noch mehr Windräder in der Landschaft haben. Es gibt schon lange eine Fülle von anderen, vielseitigen Alternativen. Warum aber werden diese nicht angewandt.?? Das Verheizen von Kohle ist und bleibt ein Auslaufmodell. - - 4. „Wenn dann noch die Rede von Denkmälern ist, dann versteh ich überhaupt nichts mehr.“ – Genau das sage ich doch.! Denkmale zu erhalten und die Landschaft zu pflegen sind enorme Wirtschaftsfaktoren. Das Geld könnte immerzu alles in der Region bleiben. Aber es wird jedoch von den Konzernen abgezogen. Es ist erwiesen: Jeder Euro, der in ein Denkmal investiert wurde, kommt fünffach zurück. Viele Menschen denken, sie hätten beim Kauf im Supermarkt ein gutes Schnäppchen gemacht. In Wahrheit haben sie mitgeholfen, dass es wieder etwas weniger (bezahlte) Arbeit gibt. Die Globalisierung und die jetzige Politik lösen unsere Probleme nicht. Das müssen viele erst noch begreifen.! In Polen und Taiwan erzählt man den Arbeitern auch: Ihr seid zu teuer. - - 5. „Wenn ich mich 20 Jahre nicht um mein Haus kümmere und es verfallen lasse, gehört es sicherlich auch zu der Gattung Denkmal.“ – Zum Denkmal wird ein Bauwerk nicht wegen Vernachlässigung. Warum immer wieder solche unsachliche, verdrehende Polemik.!? Das kommt bei denen, die unsere gemeinsamen Gegner sind, immer besonders gut an. Ich weiß, daß mein Denken für Sie (und für viele andere auch) zunächst ein Feindbild bedeutet. Das ist es aber nicht. Die negative Energie, die Sie mir haßerfüllt schicken, halte ich aus. Sie bekommen Gutes dafür zurück.

Name: Paul

Datum: Mittwoch, 20 Juli, 2005 um 10:27:29
Kommentar:
Es ist auch wirklich beängstigend in was für Richtungen Manche denken. Geschichte und Tradition zu pflegen liegt allen Menschen am Herzen, aber das kann eben finanziell auch sehr intensiv sein. Irgendwo muss das Geld aber auch verdient werden oder träumen Sie davon das irgendwann Jemand dafür bezahlt wird einem Windrad zuzuschauen oder zuzuhören??? Wenn dann noch die Rede von Denkmälern ist, dann versteh ich überhaupt nichts mehr. Wenn ich mich 20 Jahre nicht um mein Haus kümmere und es verfallen lasse gehört es sicherlich auch zu der Gattung "Denkmal"

Name: Dietmar Fröhlich
Email: mail@igbauernhaus-lsa.de

Datum: Mittwoch, 20 Juli, 2005 um 08:56:14
Kommentar:
Es ist durchweg beängstigend, welch geistiges Niveau hier immer mehr Einzug hält. Würde man die wirtschaftlichen Zusammenhänge zwischen Geld, Konzerninteressen und Energiepolitik deutlich sehen, käme man zu anderen Entschlüssen oder Meinungen und würde auch Geschichte und Traditionen mehr in Ehren halten. Aber denkt man selbst nicht nach, hat man immer ganz schnell einen Schuldigen gefunden: Den Kleinen, Schwachen, den Betroffenen, anstatt die Verursacher. - Es wird endlich Zeit, daß sich energiepolitische Alternativen, die es überall in Fülle gibt, umgesetzt werden. Der Name Heuersdorf ist und bleibt Synonym für das Zukunftsfähige, das unbedingt kommen muß. Ansonsten sehe ich schwarz für dieses Land. Für diesen Erdball, der unsere Fehlentscheidungen sehr Übel nimmt.

Name: Paul

Datum: Dienstag, 19 Juli, 2005 um 07:07:31
Kommentar:
Tja im Gesetzt gibt es genug Lücken wo solche Idioten hinein schlüpfen. Politik und Wirtschaft finden dann kaum noch Wege etwas gegen diesen Irrsinn zu tun. Auf uns kommen ganz schwere Zeiten zu. Bei steigenden Preisen überall wird durch solche Chaoten noch die restliche Wirtschaft zerstört. Mal sehen wo die Jungs weiter gegen die Kohle kämpfen wenn sie's hier geschafft haben oder kämpfen sie dann auf der anderen Seite???

Name: deter

Datum: Samstag, 16 Juli, 2005 um 13:10:19
Kommentar:
mensch, reisst das Dorf mit den komischen namen doch nun endlich ab! damit endlich wieder ruhe einkehrt . zu DDR zeiten hätte sich das keiner erlaubt. nur jetzt kann anscheinend jeder depp ob nazi oder was auch immer den mund aufreissen!

Name: steff
Email: steff8@gmx.net

Datum: Donnerstag, 14 Juli, 2005 um 13:24:11
Kommentar:
hallo, coole homepage! kennt jemand hier einen Rene bergt aus Regis Breitingen in der Straße Deutznerstr. 54? bitte bei meiner email melden! steff8@gmx.net ! danke!!

Name: Jochen Sachweh

Datum: Mittwoch, 13 Juli, 2005 um 23:05:10
Kommentar:
Herr Fröhlich, lesen sie bitte unter dem 11.07. nach.

Name: Dietmar Fröhlich
Email: mail@igbauernhaus-lsa.de

Datum: Mittwoch, 13 Juli, 2005 um 22:10:10
Kommentar:
@ Hallo, Herr Sachweh, wenn der gestrige Beitrag nicht von Ihnen stammt, dann sagen Sie doch mal Ihre tatsächliche Meinung zum Thema Denkmal & Denkmalschutz. Das interessiert die Leser hier.! - Grüße sendet D.Fr.

Name: Jochen Sachweh

Datum: Mittwoch, 13 Juli, 2005 um 17:39:25
Kommentar:
Dieser Eintrag vom 12.7.05 stammt nicht von mir, da hat ein Troll meinen Namen benutzt: "Ein Denkmal ist auch nur ein Haus aus Steinen.Bla."

Name: deamonized
Email: all_people.BRD@world.gov

Datum: Mittwoch, 13 Juli, 2005 um 10:25:44
Kommentar:
Alle die bisher sich hier im Forum ausgelassen haben verbindet Eines: alle sind Privateigentümer an Grund & Boden, unabhängig vom Standpunkt pro / contra. Schlußfolgerung: Eigentum fördert Eigensinn. Deshalb alle Bundesbürger grundsätzlich enteignen! Forderung: 115 % MwSt. für Ossis und Wessis!!! An alle CDU /FDP Wähler: Zieht euch warm an, solange Ihr noch Kleidung besitzt!

Name: Jochen Sachweh

Datum: Dienstag, 12 Juli, 2005 um 16:55:09
Kommentar:
Ein Denkmal ist auch nur ein Haus aus Steinen.Bla.

Name: Dietmar Fröhlich
Email: mail@igbauernhaus-lsa.de

Datum: Dienstag, 12 Juli, 2005 um 15:02:20
Kommentar:
In jüngster Zeit geht es hier im Forum mal wieder um das Thema Denkmal. Ersichtlich ist jedoch auch, das nicht verstanden wird, was das eigentlich ist: Ein Denkmal. Wer fordert Denkmale abzureißen, reißt auch damit seine eigenen Wurzeln raus. Das ist wie bei einem Baum - mit den gleichen fatalen Folgen. Doch die Natur kann in anderer Form nachwachsen. Verlorene Denkmale leider nicht.

Name: Lars

Datum: Montag, 11 Juli, 2005 um 18:33:02
Kommentar:
wer so stur ist wie die letzten heuersdorfer da , hat kein mitleid verdient. von wegen Baudenkmäler das ich nicht lache,vieleicht noch Kunstwerke oder was! wie die kleinen Kinder seid ihr!

Name: Jochen Sachweh

Datum: Montag, 11 Juli, 2005 um 00:13:25
Kommentar:
Am vergangenen Wochenende war die Eröffnung der sogenannten „Wasserfront“ in Bitterfeld an der Goitsche. Einfach toll was da von Menschenhand entstanden ist. Man möchte diese herrliche Seenlandschaft fast als Weltwunder bezeichnen. In einem historisch kurzem Zeitraum entstand dort ein Tagebau und verschwand wieder. Die Natur hat sich das Gebiet zurückgeholt und es wurde eine Symbiose von Mensch, Tier und Pflanze geschaffen. Übrigens, nach Schätzungen soll es in Deutschland zwischen 1,5 und 2,5 Millionen Baudenkmäler geben. Es ist nun die Frage, ob da jedes Baudenkmal erhalten werden sollte. Deutschland würde wohl in Erstarrung verharren, wenn es nur seine Traditionen pflegen und jede Veränderung ablehnen würde. Es müssen ja auch erst die Mittel erwirtschaftet werden, um Baudenkmäler erhalten zu können. Das beste Beispiel ist da wohl die DDR, in der die Baudenkmäler verfielen, weil die Mittel, die zur Erhaltung notwendig waren nicht zur Verfügung gestellt werden konnten. Die Wirtschaftskraft der Bundesrepublik Deutschland hat es möglich gemacht, dass viele alte Bauwerke jetzt auch in Ostdeutschland in altem Glanz erstrahlen, aber man muss da wohl auch eine Relation zwischen Aufwand und Nutzen einhalten.

Name: Jeffrey Michel
Email: jeffrey.michel@gmx.net

Datum: Sonntag, 10 Juli, 2005 um 07:46:48
Kommentar:
"... und schmucke neue Ortschaften sind durch die Braunkohle entstanden." Die regionale Kreislaufwirtschaft leidet aber anhaltend unter dem hohen Mechanisierungsgrad und dem Landschaftsverbrauch des Bergbaus, die Arbeitslosenzahlen erreichen traurige Spitzenwerte, junge Menschen ziehen weg. Etliche Familien können ihren gewohnten Lebensstandard nicht mehr halten und blicken neidvoll auf die vermeintlich neureichen Umsiedler, die jedoch ihrerseits trotz moderner Wohnungen eigentlich vor den gleichen existentiellen Problemen stehen. Ihre Kinder fühlen sich zudem entwurzelt. Es gibt andererseits in Heuersdorf mehr Gewerbetreibende und mehr Geburten pro Einwohner als sonst irgendwo in der Region. Gerade deswegen sind einige Auswärtige hierher gezogen. Es wäre der Diskussion dienlich, solche Tatsachen an die Stelle von Wunschvorstellungen treten zu lassen. Wo bleibt übrigens die Statistik über die Anzahl der zu entlassenen Bergarbeiter bei einer Umfahrung des Ortes? Diese gibt es vermutlich gar nicht, weil die entsprechende Behauptung auf betriebswirtschaftlich abwegigen Annahmen beruht. Die Energiekonzerne erzielen hohe Gewinne wie nie zuvor und könnten scharenweise neue Mitarbeiter einstellen. Warum redet die IG BCE nicht mal zur Abwechslung darüber, wie das ihrer historischen Tradition entspräche, anstatt immer wieder Animositäten gegen die Heuersdorfer zu schüren?

Name: Szenekenner

Datum: Samstag, 9 Juli, 2005 um 00:33:32
Kommentar:
... und schmucke neue Ortschaften sind durch die Braunkohle entstanden. In punkto Infrastruktur, Wohnqualität (Wärmedämmung Energiesparen usw.), Gewerbebetriebe etc. alles nach den neuesten Erkenntnissen; ist schon toll !!!

Name: Karin Charaudeau
Email: nospam@gardasee-ferienwohnung.net

Datum: Freitag, 8 Juli, 2005 um 15:46:36
Kommentar:
Eure Besorgnis ist nicht einzigartig. Hier am Niederrhein wurden in den letzten 10 - 15 Jahren auch einige Ortschaften für die Braunkohle platt gemacht. Stichwort "Garzweiler"

Name: Rudi Weis
Email: www.WeisRudi@aol.com

Datum: Dienstag, 5 Juli, 2005 um 14:30:02
Kommentar:
Liebe Heuersdorfgegner! Der schlechte Zustand liegt doch nicht anden Heuersdorfern! Falls ihr Mölbis und Dreiskau-Muckern nach der Wende gesehen hättet, würdet ihr sie heute auch nicht wieder- erkennen! Da bekommen ja schon welche einen Schreck, wenn eine kleine Solaranlage in Heuersdorf aufs Dach kommt! Ihr solltet mal lieber über eueren Tagebaurand schauen, dann seht ihr auch die Kirchturmspitzen von Heuersdorf und wie es in anderen Dörfen auch mit Arbeitsplätzen wie das Ökologisches Landschulheim in Dreiskau-Muckern vorwärts geht! Die Heuersdorfer sollen nicht nur ihr Dorf verlieren, sondern werden auch um ihre Zukunftsentwicklung gebracht!

Name: Jeffrey Michel
Email: jeffrey.michel@gmx.net

Datum: Montag, 4 Juli, 2005 um 23:56:06
Kommentar:
Wer glaubt, in Heuersdorf gäbe es nur wertlose alte Gebäude, der möge zur Kenntnis nehmen, dass sich inzwischen auch die UNESCO mit der Zerstörung von Baudenkmälern durch die deutsche Braunkohlenwirtschaft beschäftigt. Siehe hierzu ab S. 82: http://www.international.icomos.org/risk/2004/germany2004.pdf

Name: gerd

Datum: Montag, 4 Juli, 2005 um 11:26:16
Kommentar:
lieber herr weiss, sie sprachen von umsetzen was soll mann denn dei euch noch um setzen!doch nicht etwa das alte Dorf oder was noch übrig ist. DA LACHEN JA DIE HÜHNER. Also nehmt euch doch mal endlich einmal ein bisschen zusammen.ihr seid ja wie die kleinen Kinder.

Name: Ulf Elberling
Email: ulf@elberling@web.de

Datum: Sonntag, 3 Juli, 2005 um 21:41:20
Kommentar:
Ach so. Es gibt Leute, die nicht auf MS und WMA stehen. Also noch mal aus gegebenen Anlass das Steigerlied als MP3. http://www.elberling.net/steigerlied.mp3

Name: Ulf Elberling
Email: ulf.elberling@web.de

Datum: Sonntag, 3 Juli, 2005 um 21:00:37
Kommentar:
Heute ist Bergmannstag. Hier das Steigerlied: http://www.elberling.net/steigerlied.wma Von Ulf, der die Abbaggerung einiger Ortschaften gerne verhindern würde, den Bergleuten aber Respekt entgegen bringt.

Name: Inge
Email: kein@web.de

Datum: Sonntag, 3 Juli, 2005 um 01:40:27
Kommentar:
Die CHEMTRAILS Feinstaub-Schleierwolken! - Ich liege hier auf grüner Wiese umweht von einer kühlen Brise und sehe zu den Wolken hin. Ich blick verträumt mal hoch mal nieder, doch plötzlich seh ich immer wieder, wie Flugzeuge am Himmel düsen. Plötzlich fiel mir wieder ein, da stand im Internet ein kleiner CHEMTRAILS Giftsprüh-Reim. Bush & Blair sprühen CHEMTRAILS hin mal her, da denk ich mir, welch Menschenfeinde düsen umher? Da sagte mir ne innere Stimme, hau ab und schließ die Fenster luftdicht ab, sonst kommst du sogleich in das Grab. Mehr: http://www.bfed.biz/popup_index.htm & http://www.bfed.info & http://www.bfed.nl

Name: Rudi Weis

Datum: Freitag, 1 Juli, 2005 um 20:40:17
Kommentar:
Noch ein Nachtrag! Im Fernsehen bei Galileo wurde gerade ein Haus umgesetzt, nicht einmal die wichtigsten Baudenkmäler von Heuersdorf werden umgesetzt, warum wohl? Tolle MIBRAG!

Name: Rudi Weis
Email: www.WeisRudi@aol.com

Datum: Freitag, 1 Juli, 2005 um 17:17:52
Kommentar:
Liebe Heuersdorfgegner! Warum verzichtet die MIBRAG nicht auf Heuersdorf? Die Hetze würde dann gegenstandslos sein, aber dann noch zu behaupten, es gebe kein Mopping, ist dann aber auch unglaubhaft! Wenn die MIBRAG in Holland als Gesellschaft mit beschränkter Haftung geführt wird, so gut wie keine Haftung (kann aus der Portokasse bezahlt werden), ist es auch nicht gerate sozial ein Dorf in Deutschland wegzubaggern. Vielleicht sich noch vor Steuern in Deutschland zu drücken! Macht alles einen guten Eindruck und dann noch den Heuersdorfern ihr Recht auf Verfassungsklage absprechen zu wollen, ist dann der Gipfel! Aber es ist wie immer, es sind immer die anderen Schuld! Den Rest bezahlen die Steuerzahler!

Name: bert

Datum: Freitag, 1 Juli, 2005 um 12:50:30
Kommentar:
Braunkohle ist inn !! Kult . de alten matzer müssen raus aus heuersdorf , das hat heuersdorf nicht verdient. soll doch der alte michel wieder nach amerika gehen .

Name: yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy

Datum: Donnerstag, 30 Juni, 2005 um 01:21:59
Kommentar:
was ist das? ein GEWITTER am himmel? warum gibt es GEWITTER?wer ist für die GEWITTER verantwortlich?warum sind GEWITTERBLITZE so gefährlich?sie können sogar tötlich sein, wenn man vom BLITZ erschlagen wird.ein BLITZSCHLAG kann vernichtend sein.wer ist für das WETTER verantwortlich?mensch ,tier oder GOTT? GOTT hat am 22.und am 23.6.2005 die SCHWEIZ zweimal gewarnt und abgestraft,indem er mit der stromschwangung gespielt hat.mann stelle sich vor, GOTT würde des öffteren mit dem strom-ATOMSTROM spielen und das gleichzeitig überall auf der WELT.was würde das für ein CHAOS aller ORTEN-LÄNDER geben.dann wäre der PLANET ERDE, so ganz plötzlich auf einem SCHLAG ohne strom, ohne ATOMSTROM .dann wäre so ganz plötzlich die FINSTERNIS sichtbar,wenn nirgendwo auf der WELT noch ein lichtlein brennen würde.denn GOTT weiss, wie gern die MENSCHHEIT der mächtigsten finsteren MÄCHTE, in der FINSTERNIS leben möchte.was würden die wissenschaftler wohl sagen, wenn GOTT plötzlich auf einem SCHLAG alles fort nimmt? denn was die nicht wissen, GOTT darf sich alles erlauben,denn PLANET ERDE gehört GOTT?die haben noch immer nicht begriffen das GOTT die alleinige MACHT über PLANET ERDE hat.JESUS ADAM EVA AARGON UNIVERSEN:::: DAS ENDE PLANET ERDE BEGINN ::::22.10.1995 3 UHR ::::19.::::25.12.1996 3UHR::::25.12.1997 3UHR:::: 25.12.2004 3UHR::::AARGON::::AAAAAE...::::...JE SUS::::MARIA:AARGON::::AA DIE REICHEN DER SCHWEIZER BANKEN HAT GOTT BESONDERS INS HERZ GESCHLOSSEN.die reichen im reich gottes...DIE ARMEN DER ARMEN GOTTES SIND BETROFFEN...IM REICH GOTTES ...IM REICH DER REICHEN SODOMGOMORRA ERDE::::JÜNGSTES GERICHT GOTTES::::GOTTES BLIZ UND DONNER GEWALTEN :::: IM ZORN GOTTES SEINER ERDE DER SÜNDER OHNE GNADE GOTTES :::FSGR AARON aus AARGON schrieb am 25.06.2005 um 02.15 Uhr: E-Mail GOTT hat am 22.und am 23.6.2005 die SCHWEIZ zweimal gewarnt und abgestraft,indem er mit der stromschwangung gespielt hat.mann stelle sich vor, GOTT würde des öffteren mit dem strom-ATOMSTROM spielen und das gleichzeitig überal auf der WELT.was würde das für ein CHAOS aller ORTEN-LÄNDER geben.dann wäre der PLANET ERDE, so ganz plötzlich auf einem SCHLAG ohne strom, ohne ATOMSTROM .dann wäre so ganz plötzlich die FINSTERNIS sichtbar,wenn nirgendwo auf der WELT noch ein lichtlein brennen würde.denn GOTT weiss, wie gern die MENSCHHEIT der MÄCHTE, in der FINSTERNIS leben möchte.was würden die wissenschaftler wohl sagen, wenn GOTT plötzlich auf einem SCHLAG alles fort nimmt? denn was die nicht wissen, GOTT darf sich alles erlauben,denn PLANET ERDE gehört GOTT?die haben noch immer nicht begriffen das GOTT die alleinige MACHT über PLANET ERDE hat. es ist richtig "GOTT" er spricht oft in der nacht in deinen "TRÄUMEN" zu dir."GOTT" zeigt dir in deinen "TRÄUMEN" wie deine "ZUKUNFT" aussieht und was du für einen "WEG" gehen musst."GOTT" spricht auch am "TAG" zu dir,du musst ihn nur hören wollen."GOTT" er erklärt dir 100%ig ,wie du dich im leben verhalten sollst. er hat für jeden von uns einen "PLAN" bzw.eine "BERUFUNG/MISSION" die wir eingehen werden, um seine "WELT" wie im "PARADIES" leben zu können.nur durch "GOTTESFÜHRUNG" erlangst du den "WEG" zur völligen "ERLÖSUNG".aber es ist ein sehr langer "WEG" die "STIMME GOTTES" zu erlernen und richtig zu deuten.es kann auch sein, dass "GOTT" dir den "WEG" durch die "HÖLLE" deiner früheren "LEBEN"in den letzten jahrhunderten, ja sogar jahrtausende von jahren zeigt,so wie er es bei mir gemacht hat.dann bekommst du das gefühl, im "RAD" von "NIRWANA DEINER WIEDERGEBURTEN"daran zu zerbrechen,weil die "ERINNERUNGEN "für dich so "HAUTNAH" und "SCHMERZHAFT "für GEIST/KÖRPER/UND SEELE sind.du hast das gefühl sterben zu müssen,weil deine "SEELE" die alten schmerzhaften erinnerungen ,vom "RAD VON NIRWANA "verarbeiten müssen.das kann mitunter jahre dauern ,bis du den seelischen schmerz verkraftet hast und du über den schmerz deiner seele, geist und körper stehst. bei mir hat es 10 jahre gedauert die "ERLÖSUNG und HEILUNG "meiner seelischen schmerzen vom "RAD VON NIRWANA".GOTT ,er hat mir die "HEILUNG UND ERLÖSUNG" meiner "SEELE" gebracht.tausendmal vom "TOD" bin ich "AUFERSTANDEN" und heute lebe ich im "PARADIES GOTTES".deshalb,glaube ganz fest an GOTT,denn nur er kann dir deine "ERLÖSUNG SEINER SCHÖPFUNG" bringen,damit du in deinem "HAUS" auf seiner "PLANET ERDE" wie im "PARADIES" leben kannst.seid meiner geburt von 1953 ,bis 2003 lebte ich gefangen gehalten durch kirche und staat, wie eine sklavin in der "HÖLLE".erst seid "2003" lebe ich "FREI" im eigenem"HAUS GOTTES". 2005-09, SODOM GOMORRA!HALLELUJA, HALLE LUJA OSSI MARIA JESUS REVOLUTIONSLAND 2004-2009.HALLELUJA OSSI GOTTESKINDERLAND HALLELUJAA

Name: Jochen Sachweh

Datum: Dienstag, 28 Juni, 2005 um 21:06:13
Kommentar:
Herr Weis, ich zweifle nicht an der Integrität von Frau Lazar. Ich frage mich vielmehr, wer sie mit verleumderischen Falschinformationen über die MIBRAG versorgt. hat. Die MIBRAG ist ein sehr sozial eingestelltes Unternehmen und niemand wurde bisher „zwangsumgesiedelt“. Leben heißt nun einmal Veränderung und wir in den Neuen Bundesländern haben dies in besonderen Maße erfahren. Sehr viele Menschen auf eine drastische Art und Weise, die mit der Umsiedlung Heuersdorfs weiß Gott nicht zu vergleichen ist.

Name: Rudi Weis
Email: WeisRudi@aol.com

Datum: Freitag, 24 Juni, 2005 um 11:47:58
Kommentar:
Lieber Herr Sachweh, nun noch eine Ergänzungen zu Ihrer Person. Ich kann mich nicht entsinnen, dass hier gegen die Hetzer massiv vorgegangen worden wäre, das Board spricht eine andere Sprache! Es soll ja noch Politiker und Bundestagsabgeordnete wie Frau Monika Lasar und Peter Hettlich geben, die nicht in Aufsichtsräten oder auf der Gehaltsliste von Großunter- nehmen stehen und damit vermutlich eher ihrem Gewissen folgen können! Sie werden voraussichtlich auf Platz 1 und 2 der sächsischen Wahlliste von BÜNDNIS90/DIEGRÜNEN kandidieren! Da Sie ja ein Freund der Statistik sind, werden Sie sicherlich auch über die Statistik der Stasi verfügen, wo nach der Zwangsumsiedelung z. B. von Magdeborn sich meist ältere Bürger das Leben genommen haben, weil sie mit der neuen Lebensweise nicht zu recht gekommen sind oder dadurch depressiv erkrank sind und vielleicht dadurch eher gestorben sind! Wenn Sie natürlich auch dazu gehören sollten den Tod von Bürgern billigend in kauf zu nehmen, kann sich jeder Bürger selbst ein Urteil über Ihre charakterlichen Eigenschaften bilden! Sie werden natürlich alles bestreiten, aber die Realität sieht anders aus und die bereits umgesiedelten werden Ihnen auch nicht immer die Wahrheit sagen und ob sie in ihrem neuen Heim glücklich sind, wird sich bei vielen erst später herausstellen, aber das mal nur am Rande!

Name: Rudi Weis
Email: www.WeisRudi@aol.com

Datum: Freitag, 24 Juni, 2005 um 08:56:49
Kommentar:
Liebe Heuersdorf Gegner! Wenn andere Leute über mein Eigentum entscheiden, dann ist das eine Enteignung zwar mit Geldentschädigung, aber das Eigentum besteht doch nicht nur aus Geld, sondern auch aus ideellen Werten! Also werden meine ideelen Werte gestohlen!!! Nun behaupten alle die Kohle wird unter Heuersdorf unbedingt gebraucht, wieso wurde dann noch NIE in Heuersdorf gebohrt??? Wermutlich ist es für die MIBRAG auch unwichtig, wie viel Kohle dort liegt, das Problem liegt nach meiner Meinung in der Tagebautechnologie! Die Anpassung der Umfahrung bring vermutlich höhere Kosten als die Entsorgung einens Dorfes mit Baudenkmälern! Sollte nicht mal Heuersdorf 1:1 umgesetzt werden, war wohl zu teuer? Ein Paar Häuschen auf einer sich setzenden Kippe tut es ja auch! Nun erklären Sie mal einem Bürger, warum dann sein Haus weggebaggert werden muss? Es gab und gibt so viele stillgelegte Tagebaue, wo noch Kohle liegt, ohne dass Häuser darauf stehen! Also ist die Kohlegewinnung von wirtschaftlichen Bedingungen geprägt und nicht von der notwendigen Förderung!!! Die Weltmarktpreis für Energie sind so stark gestiegen, für Braunkohle im eigenen Land dürfte das kaum zutreffen, und nun soll mir einer mal erklären, wieso dann eine Umfahrung nicht vertretbar ist? Nun warte ich auf sachliche Argumente??? Ich glaube, da kann ich aber lange warten!

Name: Jeffrey Michel
Email: jeffrey.michel@gmx.net

Datum: Mittwoch, 22 Juni, 2005 um 22:44:51
Kommentar:
Herr Sachweh, ich bitte Sie um folgende Angaben. Wie viele Stellen werden bei der MIBRAG abgebaut, wenn Heuersdorf bergbaulich umfahren wird? Ist dadurch mit der Insolvenz des Unternehmens zu rechnen? Bleibt das Kraftwerk Lippendorf weiter in Betrieb?

Name: Jochen Sachweh

Datum: Mittwoch, 22 Juni, 2005 um 20:14:37
Kommentar:
Sehr geehrter Herr Weis, es wundert mich sehr, wenn gerade sie in diesem Kontext von Hetze schreiben: "Wer anderen sein Eigentum um selbst wirtschaftliche Vorteile stehlen will ..." . Wer sich einmal den im Internet veröffentlichten Entschädigungsvertrag durchliest, wird schnell merken, dass von "stehlen" keine Rede sein kann: http://www.mibrag.de/umsiedlung/heuersdorfvertrag.pdf Wenn schon von Hetze die Rede ist, vergessen sie bitte nicht zu erwähnen, dass die Bundestagsabgeordnete Frau Laszar falsch informiert wurde, so dass diese sich folgendermaßen äußert: "..... reiht sich nahtlos ein in Versuche der Mibrag, Heuersdorfer Bürger zu bedrohen und regelrecht aus dem Dorf zu mobben. ". Sie interessieren sich für die Beschäftigungsverhältnisse der Gästebuchautoren und ich interessiere mich für eine Statistik, die aufführt, welche nicht umsiedlungswilligen Bürger seit wann in Heuersdorf wohnen. Weiterhin interessiert mich, welche der Gästebuchautoren, die die Antiumsiedlungskampgne betreiben,eigentlich selbst in Heuersdorf wohnen. Übrigens hat sich der Ort Kursdorf am Flughafen Leipzig-Halle entschlossen umzusiedeln : ""Wir wollen nicht die sein, die eine Investition verhindern", beschreibt (der Kursdorfer) Ortsvorsteher Thomas Knauf." (MZ)

Name: Rudi Weis
Email: www.WeisRudi@aol.com

Datum: Sonntag, 19 Juni, 2005 um 13:00:18
Kommentar:
Liebe Gegner von Heuersdorf! Hier wird Hetze betrieben ohne Ende, die Beiträge sind meistens namenlos, also feige sich zu erkennen zu geben! Weiterhin sollten diese Leute mal ihre Berufe und wo sie beschäftigt sind angeben, aber Fehlanzeige, damit man nicht ihre wirtschaftlichen Interessen erkennen kann! Wer anderen sein Eigentum um selbst wirtschaftliche Vorteile stehlen will und dann noch behauptet, es ist unbedingt erforderlich, betreibt Volksverdummung!!! 10.06.2005 E.ON plant 1.000 MW Windpark Offshore E.ON macht Wind (10. Juni 2005) Zusammen mit Shell und der britisch-dänischen Core plant E.ON Ist doch toll, die Wirtschaft macht GRÜNE POLITK, da kann sie doch nicht so schlecht sein!!! Das war nur ein Beispiel! Ich habe weder Vorteile, wenn Heuersdorf stehen bleibt, noch wenn es weg kommt! Je mehr ihr hetzt, um so unglaubwürdiger werdet ihr!!!

Name: Dredger

Datum: Sonntag, 19 Juni, 2005 um 12:16:18
Kommentar:
So einen Wahnsinn kann es nur in Deutschland geben, daß der Erhaltung eines Kuhkaffes ein höherer Stellenwert eingräumt wird als der Deckung des Energiebedarfes. Wenn das Ganze dann noch unter dem Deckmäntelchen der ökologischen Energiegewinnung daherkommt, wird einem gleich ganz übel. Mein Vorschlag: Das ganze Dorf vom öffentliches Stromnetz abklemmen und eine ökologisch korrekte Windmühle aufstellen, das wird sicher unterhaltsam. Aber wahrscheinlich versucht man dann den Strom mit Säcken ins Dorf zu tragen, das liegt ja nahe bei diesem Schildbürgerstreich.

Name: gerd

Datum: Dienstag, 14 Juni, 2005 um 16:50:58
Kommentar:
Parole: Heuersdorf wie lange noch ! heuersdorf liegt ja schon am Tagebaurand gehört quasi schon zum tagebau dazu . deshalb begreiffe ich die menschen dort überhaupt nicht bei denn Lärm kann mann doch nicht dort wohnen bleiben. von geld wollen wir nicht reden das sie bekommen würden.

Name: hans

Datum: Sonntag, 5 Juni, 2005 um 17:21:22
Kommentar:
Braunkohle ist einer der wichtigsten Bodenschätze ,er wird für viele Produkte gebraucht! schon die Germanen benötigten die kohle für alles mögliche. also passt bloss auf das ihr nicht daran erstickt!!!

Name: Jeffrey Michel
Email: jeffrey.michel@gmx.net

Datum: Sonntag, 5 Juni, 2005 um 14:19:15
Kommentar:
Ein bedeutendes Problem mit der Braunkohlenverstromung besteht darin, dass sie nach der Inbetriebnahme von Tagebau und Kraftwerk keine Beschäftigungsdynamik mehr entwickelt. Die Negativfolgen sind aber von langer Dauer. Der Leipziger Südraum verzeichnet Rekordzahlen bei der Arbeitslosigkeit mit einer derzeitigen Quote von rund 26%. Landrätin Petra Köpping wies kürzlich auf den Umstand hin, dass die Braunkohle den Bau einer Autobahn verhindert hätte (LVZ 19.05.2005). Die unzureichende Zahl von Firmenneugründungen wird zudem auf ein "großes Manko beim intellektuellen Potential" zurückgeführt (LVZ 05.01.2005). Ihr Erster Beigeordneter Wolfgang Klinger gesteht ein, dass sich die Regionalpolitiker "im eigenen Saft mühen und die Signale von Außen nicht so gut kennen" (LVZ 08. April 2005). Ihre kümmerliche Erfolgsbilanz zählt zu den besten Argumenten für eine vorfristige Beendigung der Braunkohlenverstromung. Denn die Verarmung von Regionen durch den Abbau von Bodenschätzen ist ein weltweit dokumentiertes Phänomen. Es nutzt dabei herzlich wenig, Gewerbegebiete für potentielle Investoren bereitzustellen, wenn sie keinesfalls zu kommen beabsichtigen. Das kaum vorhandene "intellektuelle Potential" an den hiesigen Zeitungskiosken lässt sie durchaus erahnen, was hier aus ihren Kindern werden könnte. Ich bedauere die Sturheit und den Zynismus meiner amerikanischen Landsleute, die solche Umstände verhehlen. Die demokratisch legitimierten Entscheidungen zu Heuersdorf sind dementsprechend auf ein selektives und damit verzerrtes Verhältnis zur Wahrheit zurückzuführen, was die Demokratie selbst schwächen muss. Die ausländischen Unternehmen sind übrigens vor allem deswegen nach Ostdeutschland gekommen, weil zahlreiche Konzerne in den alten Bundesländern keine angemessene Notwendigkeit zur vereinigungsbedingten Lastenverteilung sahen. Rheinbraun hat beispielsweise eine Übernahme der Braunkohlenförderung in Mitteldeutschland strikt abgelehnt. Das Kraftwerk Lippendorf wurde auch sehr widerwillig errichtet (www.heuersdorf.de/Veag941g.gif). Dass die ausländischen Energiekonzerne inzwischen die durch überhöhte Strompreise gemachten Gewinne in ihre Heimatländer abführen, bestätigt sehr wohl eine grenzenlose marktwirtschaftliche Freiheit. Doch Ostdeutschland rückt dadurch noch weiter vom Ziel einer Kreislaufwirtschaft ab. Die Befürworter der Braunkohle verteidigen die Zerstörung von Siedlungsräumen und die Verdrängung einer anderweitigen Energiegewinnung mit dem Argument der langfristigen Kalkulierbarkeit. Normalerweise dürften deshalb die Strompreise in Sachsen kaum steigen, da hier 85% der Elektroenergie aus der Braunkohle kommt. Weil aber statt dessen der gleiche Preis wie für Strom aus Importsteinkohle verlangt wird, wäre es unter dem Strich ein Gewinn, auf den Abbau der heimischen Ressourcen gänzlich zu verzichten. Vattenfall plant nun, den größten Windpark Nordeuropas zu errichten. Der ökologische Umbau der schwedischen Stromwirtschaft soll hauptsächlich aus der Abbaggerung deutscher Landschaften und Dörfer finanziert werden. Viele halten diese fragwürdige Entwicklung offenbar für unabwendbar und schweigen deshalb darüber. Wie in dem Märchen "Der Rattenfänger von Hameln" werden sie vielleicht erst dann ihren Fehler merken, nachdem ihre Kinder bereits ausgewandert sind.

Name: fiede

Datum: Freitag, 3 Juni, 2005 um 11:19:34
Kommentar:
Heuersdorf Oh Heuersdorf nach Breunsdorf kommt euersdorf!!!

Name: Eugen
Email: searsh@tachoexpert.de

Datum: Donnerstag, 2 Juni, 2005 um 11:59:19
Kommentar:
Tolle Webseite, gefällt mir gut. Kompliment, kann ich nur weiter empfehlen. Eugen

Name: Dietmar Fröhlich
Email: mail@igbauernhaus-lsa.de

Datum: Dienstag, 31 Mai, 2005 um 18:35:36
Kommentar:
Hallo Forumsleser, ein Freund antwortete spontan folgendes zum Eintrag vom 30. Mai 05 um 23:53:11. - - Mit dieser Rundmail wurde vielleicht das wichtigste Thema unserers Zeitalters, allerdings ein äusserst heikles, angesprochen! Ich danke dir sehr dafür! Die naheliegende Frage ist: Wie sollen ich und du und ihr damit umgehen? Wie gewinnen wir mehr Klarheit? Ich lese zur Zeit ein sehr interessantes Buch zum Thema, das eindeutig nicht aus der rechten Ecke kommt, sondern konsequent den Standpunkt der Liebe einnimmt, in einer Klarheit und Präzision die atemberaubend sind (Armin Risi, Machtwechsel auf der Erde, Govinda-Verlag). Ich befasse mich schon länger mit einigen der in der "Info" angeschnittenen Fragen und möchte euch an ein paar meiner Schlußfolgerungen teilhaben lassen. Aus der rechten Ecke kommen zur Zeit viele solcher Artikel, viele davon sind voller Lügen, Hass und Schmutz (wie auch der hier mitgeteilte). Andererseits ist für mich klar: eine Information wird nicht AUTOMATISCH dadurch nichtig, weil sie "aus der falschen Ecke" kommt und durch Hass und Schmutz entstellt ist. Ich halte mich an die biblische Regel: Prüfet alles und das Gute behaltet! Seid kritisch und behaltet einen klaren Kopf! Vertraut eurer Intuition und habt keine Angst! Angst ist der schlechteste Ratgeber! Ich bin zutiefst davon überzeugt, daß auf der Erde finstere Mächte am Wirken sind, aber vor allem ist das Licht da! Die Kunst ist, das Eine vom Anderen zu unterscheiden, im wahrsten Sinne des Wortes zu diskriminieren! Das entscheidende Kriterium ist: Liebe oder Nichtliebe, Licht oder Finsternis? Ja, es gibt Logen und weltumspannende Verschwörungen, in einem Ausmaß, das wir uns kaum vorstellen können. Sie möchten die Weltherrschaft erringen und haben dies zu einem großen Teil schon getan. Und sehr viele, deren Gesichter wir jeden Tag im Fernsehen sehen und deren Botschaften wir hören, sind daran beteiligt, viele sogar bei vollem Bewusstsein, da sollte man sich keine Illusionen machen. Aber sie brauchen für ihr Treiben unsere Mitwirkung und um diese zu erringen, versuchen sie vor allem, Verwirrung zu stiften und Angst zu verbreiten! Angst macht abhängig (von vermeintlichen Heilsbotschaften) und manipulierbar. Ebenso sicher ist (für mich), daß ein Großteil derjenigen, die uns solche "Botschaften", wie die in deiner Mail, Dietmar, zukommen lassen, selbst Mitglieder der Logen sind. Prüft selbst: Ist der wahre Inhalt einer Botschaft vielleicht gerade das Gegenteil des vorgeblichen? Die grösste Kunst der satanischen Kräfte ist ihre Verstellungskunst! Vergesst das nie und bleibt kritisch. In Goethes Faust steht schön beschrieben, was das bedeutet. Vertraut auf die Kraft der Liebe und des Lichts und hört auf zu kämpfen! Egal, ob für oder gegen etwas! Das Falscheste wäre, das Schattenreich bekämpfen zu wollen, die dunklen Kräfte lieben es, bekämpft zu werden, das ernährt sie und macht sie stark! Und vergesst nicht: Sie brauchen für ihr Treiben unser (unbewusstes?) Einverständnis, unsere Mitwirkung, unsere Korruption, unseren Kampf, unsere Angst. Verweigert euch! Wenn wir rein sind, kann uns kein Unheil geschehen! Das hört sich erstmal naiv und vielleicht albern an. Die wahre Tiefe erschliesst sich nicht beim ersten flüchtigen Hinsehen. Für alle, die wie ich mehr Klarheit suchen, noch die Empfehlung für 2 Bücher und eine Webseite, die mich tief beeindruckt haben: Anne und Daniel Meurois-Givaudan: Essener Erinnerungen, Hugendubel Elisabeth Haich: Einweihung, Drei-Eichen-Verlag www.puramaryam.de (ein phantastisches Lexikon der Lichtarbeit) Nochmals: Habt keine Angst! (Aber "bekämpft" sie nicht, sondern überwindet sie durch die Kraft eures Geistes.) Und lasst euch nicht verwirren! - - Zum Schluß noch was Technisches: Klickt NIEMALS auf die Links, die in den Nazi-Botschaften als "Information" angeboten werden! Vieles spricht dafür, daß von diesen Pages aus Trojaner und Würmer auf eure Rechner geladen werden, die der Verbreitung von Nazi-Spammail dienen! Zieht Erkundigungen über die Seriosität einer Seite ein, BEVOR ihr sie besucht! Wenn unbedingt nötig, besucht dubiose Seiten nur von besonders geschützten Rechnern aus, oder notfalls von solchen aus, die "Standalone" sind, also an keinem LAN hängen, und deren Festplatten anschließend am Besten komplett formatiert werden. Benutzt zur Wiederherstellung eurer Systeme Spiegelungsprogramme wie Norton-Ghost o.ä., das geht schnell und ist einfach und sicher. Schützt eure Rechner und eure Seelen vor dem Schmutz! - - Wenn wir ein reines Herz und einen klaren Kopf haben, können die Kräfte der Finsternis keine Macht über uns gewinnen! - Und Dietmar: Bleib fröhlich! - In Liebe, Reinhard

Name: Jochen Sachweh

Datum: Montag, 30 Mai, 2005 um 22:04:30
Kommentar:
Herr Michel, eigentlich sind sie mir immer durch eine sachliche Diskussion aufgefallen. In letzter Zeit fallen allerdings populistische Äußerungen von ihrer Seite, die ich nicht unwidersprochen hinnehmen möchte. Es verwundert mich schon sehr, dass gerade sie als Ausländer eine fremdenfeindliche Stimmung gegen ausländische Investoren erzeugen wollen. Die Welt ist nun mal immer offener und globaler geworden. Immer mehr Schranken fallen. Hätten ausländische Investoren nicht in Ostdeutschland investiert, wäre hier eine noch viel größere wirtschaftliche Einöde, als sie ohnehin schon ist. Geradezu unverständlich ist die Behauptung, dass die Braunkohlegewinnung potentielle Investoren abschrecken würde. Im Raum Halle-Leipzig stehen riesige erschlossenen Gewerbegebiete für diese potentiellen Investoren seit Jahren bereit. Vielleicht lassen sich Investoren auch durch immer neue Proteste und trickreiche Klagen abschrecken und gehen lieber nach Osteuropa, wo man sie mit Kusshand nimmt? Die kühnen Pläne von einer globalen Verteilung regenerativer Energien sind ja gut und schön, aber ihre Realisierung dürfte in der Zukunft liegen und nicht die Beschäftigungsprobleme lösen, die heute und hier anstehen und sofortiger Lösung bedürfen.

Name: Jeffrey Michel
Email: jeffrey.michel@gmx.net

Datum: Freitag, 27 Mai, 2005 um 11:46:58
Kommentar:
Nach der derzeitigen Bergbauplanung soll die Braunkohle im Leipziger Südraum lediglich über weitere 35 Jahre gefördert werden. Es wird der regionalen Wirtschaft nichts einbringen, wenn anschließend bei Staßfurt, Cottbus oder in Mecklenburg neue Tagebaue aufgeschlossen werden. Es ist allerdings nicht auszuschließen, dass auch weitere Ortschaften in der Region abgebaggert werden könnten, sollten sie bis dahin wegen des Bevölkerungsschwunds keine selbsttragende Wirtschaft und keinen ausgeglichenen kommunalen Haushalt erreicht haben. Der Bergbau trägt entscheidend zu dieser Entwicklung bei - und das unabhängig von der Heuersdorf-Problematik - da potentielle Investoren bessere Bedingungen an anderen Standorten vorfinden. Die Arbeitsagentur Borna verzeichnet die höchste Arbeitslosenquote in Westsachsen. Welches Unternehmen soll sich hier ansiedeln und den Kindern seiner Angestellten zumuten, eine positive Lebensperspektive im Abwanderungssog der regionalen Jugendlichen zu entwickeln? Kaum wäre eine neue Firma etabliert, könnte sie auch damit rechnen, von den finanziell Not leidenden Kommunen um Unterstützung gebeten zu werden. Die Braunkohlenutzung ist und bleibt eine Substanzwirtschaft. Möge sich eine reichhaltige natürliche Vielfalt um die Restlöcher etablieren, wird man die ökonomischen Verluste allenfalls nach Jahrzehnten begleichen können. Ein Naherholungsgebiet zieht keine Übernachtungsgäste und nur punktuell Gaststättenbesucher an. Wenn es irgendeine Aussicht auf wirtschaftliche Erholung gäbe, müssten die Immobilienpreise schon aus Spekulationsgründen anziehen. Statt dessen räumt das Landratsamt ein, sich "im eigenen Saft" zu mühen und "die Signale von Außen nicht so gut" zu kennen. Sie hierzu Heuersdorf Aktuell Nr. 168. Wenn es übrigens stimmen würde, dass alle Energie "bedarfsorientiert und zuverlässig in der Nähe der Verbraucher möglichst günstig produziert werden" soll, müssten die deutschen Autofahrer nach Saudiarabien umziehen. In diesem Jahrhundert wird es sich vielmehr als zivilisatorische Aufgabe ersten Ranges ergeben, die erforderlichen "Energieträger mit hoher Energiedichte" an solargestützten Produktionsschwerpunkten beispielsweise in der Saharawüste zu erzeugen und weltweit zu verteilen. Im Verhältnis zu den hierfür erforderlichen Energiemengen dürfte die Abbaggerung weiter Teile Ostdeutschlands nur eine unbedeutende Nebenrolle spielen, allerdings auf Kosten von Innovationskraft und von weiteren Kulturgütern, so wie letzteres in Heuersdorf droht. Die Energiepreisentwicklung wird zwar auch Techniken zur Verbrauchsminimierung voranbringen. Doch die hohen Gewinne von Vattenfall, die aus dem hiesigen Wirtschaftsbereich nach Schweden abfließen, verdeutlicht augenfällig, dass die politischen Entscheidungsträger die makroökonomische Dimension der Braunkohlenwirtschaft entweder nicht sehen oder zumindest nicht thematisieren möchten. Warum müssen beispielsweise die Strompreise überhaupt anziehen, wenn die Braunkohle "langfristig kalkulierbar" sei? Es ist dabei ein Aberwitz, dass die hohen Gewinne aus der CO2-belasteten Braunkohlenverstromung nunmehr in Schweden gemäß Regierungserlass in den Bau von Windturbinen investiert werden sollen.

Name: hans

Datum: Freitag, 27 Mai, 2005 um 11:27:38
Kommentar:
die braunkohle hat zukunft unter heuersdorf ,ihr werde ja noch sehen. aber macht euch nicht s drauß. es müssen alle opfer bringen, für die zukunft unseres landes . oder ist euch unser aller heimatstaat in denn ihr geboren etwa egal ?

Name: Maddin
Email: MaddinRotkaeppchen@gmx.com

Datum: Freitag, 27 Mai, 2005 um 08:45:30
Kommentar:
Bomben über Heuersdorf!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Endlich weg mit dem scheiß Kaff!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Name: Szenekenner

Datum: Freitag, 27 Mai, 2005 um 08:45:15
Kommentar:
@Dietmar Fröhlich, Potentiale gibt es genug. Auch unser Erdinneres bietet aufgrund des radioaktiven Zerfalls genug Energie, um alle Energieprobleme der Welt zu lösen. Mit dem Potential der Sonne ist es das Gleiche wie mit dem Potentil der Windkraft, der Erdwärme oder den Methanvorkommen auf Titan. Potentiale alleine nützen nichts. Die Energie muss bedarfsorientiert und zuverlässig in der Nähe der Verbraucher möglichst günstig produziert werden können. Hierzu bedarf es eines Energieträgers mit hoher Energiedichte. Alles andere sind Träumereien, die zum einen an physikalischen Gesetzmäßigkeiten, an technischen Möglichkeiten oder an der Finanzierbarkeit scheitern. National ist an eine Umsetzung ohnehin nicht zu denken. Jedes Land, das in dieser Hinsicht einen Vorstoß wegt, wird sich ganz schnell ins wirtschaftliche Abseits manövrieren.

Name: Peter Erben

Datum: Freitag, 27 Mai, 2005 um 08:04:13
Kommentar:
Hallo lieber Heuersdorfer, ich bin begeistert von dieser sehr informativen Seite. Heuersdorf scheint ja nun zu überleben - eingebunden in das "Neuseenland", wenn man die schicke Postkarte studiert, wo Heuersdorf mit seiner einmaligen Kirche neben anderen Städten und Dörfern (Böhlen, Deutzen,...) seinen festen Platz gefunden hat. Das ist ja auch ein geschichtsträchtiges Stück Leipziger Land. Freut mich!!!

Name: Dietmar Fröhlich
Email: mail@igbauernhaus-lsa.de

Datum: Donnerstag, 26 Mai, 2005 um 08:27:36
Kommentar:
Hallo Szenekenner, Sie kennen die Szene aber nicht gut. Die Sonne liefert täglich 40.000 mal so viel Energie auf die Erde wie die Menschheit verbrauchen kann. Weltweit und kontinuierlich. Die Kohle abzubauen wird immer teurer und uneffektiver. - D.Fr.

Name: Szenekenner

Datum: Donnerstag, 26 Mai, 2005 um 00:22:04
Kommentar:
@Klaus Lindemann, Leipzig nicht gerade aber googeln Sie mal, da werden Sie bestimmt genug Informationen diesbezüglich finden (z.B. Moskauer Becken, etc.) Braunkohle ist nach U 238 der Energiträger mit der längsten Verfügbarkeit.

Name: Szenekenner

Datum: Donnerstag, 26 Mai, 2005 um 00:16:58
Kommentar:
@Olaf Maruhn, Ihre Aussage bzgl. der Potentiale der Windenergie hat mit meiner Aussage nichts zu tun. Zu Ihrer angeführten Studie, darüber wurde schon des öfteren gelacht. Die Potentiale sind ebenso wenig nutzbar, wie die Potentiale von Blitzen, die ebenfalls enorme Energiemengen frei setzen. Die Nutzung ist ebenso unerreichbar wie die riesigen Methanmengen auf dem Saturnmond Titan. Windenergie lässt sich nur in einem engen Windgeschwindigkeitsfenster nutzen. Dabei ist zuviel Wind noch schädlicher als zu wenig Wind, auch wenn hohe Windgeschwindigkeiten große Energiepotentiale vorgaukeln.

Name: Jochen Sachweh

Datum: Mittwoch, 25 Mai, 2005 um 21:41:01
Kommentar:
Herr Maruhn, sie haben vergessen einen Absatz aus dem Artikel zu zitieren: "Um die theoretisch erzeugbare Energie tatsächlich produzieren zu können, müssten freilich Millionen von Turbinen errichtet werden - eine große Lärmquelle und Gefahr für Vögel, wie die Forscher einräumen. Zudem müssten für den Fall der Flaute immer alternative Energiequellen bereitgehalten werden."

Name: Klaus Lindemann

Datum: Mittwoch, 25 Mai, 2005 um 19:47:56
Kommentar:
Szenekenner: Wo soll denn die Kohle liegen, die angeblich noch 500 Jahre gefördert werden kann? Unter Leipzig? hahaha Irgendwann ist Sense...oder???

Name: Olaf Maruhn
Email: olafmaruhn@gmx.de

Datum: Mittwoch, 25 Mai, 2005 um 15:04:04
Kommentar:
Vielleicht sollte in Erinnerung gerufen werden, daß die Restlöcher nicht entstanden sind, um Naturschutz und Tourismus im „Freizeitland“ Deutschland zu fördern. Vielmehr sind sie eine unter (auch) finanziellen (sprich steuerlichen) Gesichtspunkten bewertete Möglichkeit zur Nachnutzung. Die Löcher hätten auch wieder zugeschüttet und die vorherige Landschaft wiederhergestellt werden können. Was wohl als finanziell nicht machbar angesehen wurde. Nein, die Löcher sind entstanden, weil die Braunkohle (vermeintlich) zur Kriegsführung und Energieerzeugung benötigt wurde. Nachfolgend im Wortlaut ein Artikel aus „Die Welt“ vom 19.05.2005. Als Blatt der Springer-Presse ökologisch-fundamentalistischer Tendenzen und Werbung höchst unverdächtig. Und zum Nachdenken: Der Siemens-Chef Ostdeutschland hat erklärt, daß er einerseits das ingenieurtechnische Wissen in Deutschland schätze, allerdings auch erwarte, daß dies Probleme gelöst werden – und nicht beschrieben…. (LVZ vor ca. 3 – 4 Wochen) „Windkraft mit großem Potential Angebot an Windenergie 40fach größer als globaler Bedarf - Neue Studie New York - Bei einer effektiveren Ausbeute würde die Windkraft leicht ausreichen, um den weltweiten Bedarf an elektrischer Energie zu decken. Das geht aus einer Analyse von Windmessungen hervor. Dazu griffen die Forscher um Cristina Archer und Mark Jacobson von der Stanford University in Kalifornien auf bodennahe Windmessungen an etwa 8000 Orten rund um den Globus zurück. Mit einem neuen mathematischen Verfahren errechneten sie daraus die Windgeschwindigkeiten in 80 Meter Höhe - dort, wo sich üblicherweise Windrotoren drehen. Zur besseren Nutzung des Windpotentials haben die Umweltingenieure dann eine globale Karte erstellt, in der die Windgeschwindigkeiten zusammengetragen sind. Die Karte erscheint im "Journal of Geophysical Research - Atmospheres". Als wirtschaftlich lukrativ gelten Winde, die mit wenigstens 6,9 Meter pro Sekunde wehen, also mit Windstärke 3. Üblich sind solche Winde beispielsweise an der Südspitze Südamerikas, der australischen Insel Tasmanien und an den Großen Seen im Norden der USA. Aber auch an zahlreichen Orten Europas herrschen günstige Verhältnisse, die den Aufbau von Windparks nahelegen. So verzeichnet die jetzt vorgelegte Karte vor allem in weiten Teilen Großbritanniens hohe Windgeschwindigkeiten, aber auch an der französischen Atlantik- und der deutschen Nordseeküste, in Dänemark und Südschweden sowie auf Korsika und Sardinien. Diese Winde müßten gezielter ausgebeutet werden als bislang, schreiben die Forscher in dem Fachmagazin der US-amerikanischen Geophysikalischen Union. "Das wichtigste Ergebnis unserer Studie ist, daß das Potential für preisgünstige Windenergie größer ist, als wir bisher angenommen hatten", sagt Archer. Die Autoren kalkulieren, daß die Orte mit fast durchgehenden Klasse-3-Winden eine Leistung von etwa 72 Terawatt erzeugen. Selbst wenn nur ein Bruchteil dieser Windkraft eingefangen und wirtschaftlich genutzt werden könnte, müßte er den weltweiten Leistungsbedarf problemlos decken; das waren im Jahr 2000 1,6 bis 1,8 Terawatt, schreiben die Autoren. Ein Terawatt entspricht einer Billion Watt, eine Leistungsmenge, für deren Produktion etwa 500 Atomkraftwerke oder Tausende von Kohlekraftwerken benötigt werden. dpa Artikel erschienen am Do, 19. Mai 200“ Olaf Maruhn

Name: Jochen Sachweh

Datum: Dienstag, 24 Mai, 2005 um 20:05:53
Kommentar:
Es ist wirlich toll, wie die Braunkohlegewinnung zu einer interessanten Seenlandschaft im Süden von Halle und Leipzig geführt hat. Es ist eine wunderbare Naturlandschaft für Menschen u n d für Tiere entstanden. Die Bergbaufolgelandschaft Geiseltal im Kreis Merseburg-Querfurt ist am vergangenen Freitag von Umweltministerin Petra Wernicke zum Naturschutzgebiet erklärt worden. "Das gesamte Geiseltal sei ein überregional bedeutsamer Lebensraum für Vögel. Von herausragender Bedeutung seien Brutvorkommen von Uhu, Bienenfresser, Raubwürger und Blaukehlchen, sagte Wernicke. Das Geiseltal habe bereits jetzt internationale Bedeutung als Rast- und Überwinterungsgebiet für Zugvögel, insbesondere für Wildgänse. In dem 1156 Hektar großen Naturschutzgebiet kommen auch gefährdete Wildbienenarten vor sowie Pflanzenarten wie Acker-Spatzenzunge und Stumpfkantige Hundsrauke, die in Sachsen-Anhalt als ausgestorben galten."

Name: Szenekenner

Datum: Dienstag, 24 Mai, 2005 um 11:13:25
Kommentar:
Sehr geehrter Herr Fröhlich, in Ihrer Ausführung hat sich ein Fehler eingeschlichen. Braunkohle gibt es noch für mindestens 300 bis 400 wahrscheinlich aber mehr als 500 Jahre. Zudem sollte erwänt werden, dass der Tagebau die Landschaft temporär in Anspruch nimmt und dass die Landschaft nach der Rekultivierung in der Regel erheblich aufgewertet wird. Nicht umsonst existieren bzw. entwickeln sich in den Bergbaufolgelandschaften einzigartige Naturschutzgebiete. Des Weiteren werden diese Gebiete auch zur Naherholung dankend angenommen.

Name: Dietmar Fröhlich
Email: mail@igbauernhaus-lsa.de

Datum: Dienstag, 24 Mai, 2005 um 00:44:42
Kommentar:
Hallo Tobias Adam, es ist in jedem Falle begrüßenswert, daß sich auch die nächste Generation darüber Gedanken macht, was ist und was wird. Erfahrungsgemäß wird dem Braunkohleabbau ALLES geopfert. So soll es auch in Heuersdorf werden. Im benachbarten Breunsdorf, einem ehemaligen Straßendorf mit ca. 30 oder mehr Einzelhöfen, meist Dreiseit- oder Vierseithöfe, haben zuletzt nach dem Plattmachen aller Höfe und der Kirche noch die Archäologen gesucht. Und freilich viel gefunden, denn es ist ein bald tausend Jahre altes Siedlungsgebiet. Heuersdorf hat ebenfalls ca. 40 eingetragene Einzeldenkmale. Die Emmaus-Kirche von 1297 ist vielleicht die älteste Wehrkirche in ganz Sachsen. Neben Lacoma, einem alten Dorf direkt am Stadtrand von Cottbus (Niederlausitz), gibt es zahlreiche Teiche, die alle wertvolle Feuchtbiotope und Naturschutzgebiete sind. Auch dort rückt der Tagebau immer näher... Durch die enorme Absenkung des Grundwasserspiegels werden die Biotope eines Tages einfach austrocknen. Diese Dinge alle zusammen, Denkmalschutz und Naturschutz, zählen dann nicht mehr. Es wird alles der Braunkohle geopfert, die einfach nur zur Stromerzeugung in einem benachbarten Kraftwerk verheizt wird. Der Tagebau könnte auch die Dörfer umfahren. Dann wäre die Nutzungsdauer des Kraftwerks vielleicht 6 oder 10 Monate verkürzt. Aber aus "wirtschaftlichen Gründen" wird auf die Siedlungsräume keine Rücksicht genommen. Per Gesetz werden die betroffenen Bewohner quasi entmündigt und müssen umziehen. Sie erhalten eine "angemessene Entschädigung", verlieren aber Ihre Heimat und Kultur. In einer Tagebau-Folgelandschaft ist jede Geschichte ausgelöscht. Wir aber wissen alle: Das Ende des Kohlezeitalters ist längst angebrochen. In 30 oder 40 Jahren gibt es überhaupt keine Braunkohle mehr. (Beim Öl sollen es vielleicht noch 50 Jahre sein.) Schon jetzt muß ganz intensiv nach Alternativen in der Energieversorgung gesucht werden. Doch diese Alternativen gibt es auch inzwischen, sie müssen nur gefordert, gefördert und stärker eingesetzt werden. Bitte helft als Schüler mit, daß möglichst schnell ein Umdenken in der Energiepolitik kommt. Dann können auch die Denkmale und Naturschutzgebiete in den Braunkohleregionen erhalten bleiben. Drängende Notwendigkeiten, sie zu zerstören gibt es heute nicht mehr. Aber genau das will man uns von Wirtschaft und Politik massiv einreden, daß der Tagebau das allerwichtigste für unseren Fortschritt ist. Die Mibrag (Heuersdorf) ist übrigens meistens in amerikanischer Hand. Vattenfall (Lacoma) ist ein schwedischer Konzern. Viele Grüße nach Wiehl Dietmar Fröhlich

Name: Wednesday 13
Email: TobiasAdam@tiscali.de

Datum: Montag, 23 Mai, 2005 um 21:23:51
Kommentar:
Hallo liebe Leute!Ich bin Schüler des Gymnasiums in Wiehl und würde gerne für meinen Erdkundeunterricht in der Stufe 11 wissen was passiert wenn auf den Umsiedlungsgebieten Häuser stehen die unter Denkmalschutz stehen oder Naturschutzgebiete usw!Es wär super nett wenn sie mir eine E-mail schreiben könnten, da ich nicht oft die Möglichkeit habe dieses Forum zu besuchen! Danke und und ich hoffe auf Unterstpützung Grüße eure Wednesday

Name: andreas broeckmann
Email: geert@desk.nl

Datum: Sonntag, 22 Mai, 2005 um 23:56:58
Kommentar:
also, erstmal vielen dank für ihre bewerbung, aber um ehrlich zu sein, entspicht die gestaltung ihrer homepage nicht direkt dem anspruch im wettbewerb der transmediale. wir wünschen ihnen jedoch weiterhin viel erfolg bei ihren hoch zu schätzenden bemühungen. mfg, a.b. (festival director)

Name: Akte X
Email: namepanter@yahoo.de

Datum: Freitag, 20 Mai, 2005 um 19:55:29
Kommentar:
Wir finden Ihre Website sehr ansprechend und wünschen viel Erfolg. Zu dem möchten wir Sie und Ihre Gäste gerne zu einem Besuch auf unserer Site einladen. Warum trinkt die Blondine die Milch direkt im Supermarkt aus? Weil auf der Packung steht: "Hier öffnen für Rechtschreibfehler haftet meine Deutschlehrerin!!! http://www.dankeweb.de.tt

Name: Paffi Nüppel
Email: paffinueppel@netscape.net

Datum: Donnerstag, 19 Mai, 2005 um 21:40:21
Kommentar:
Sehr geehrte Damen und Herren, bitte geben Sie Ihrer Internetseite eine angenehmere Anmutung. Es ist sehr schwer, vor allem für ältere Menschen, sich in diesem Farb- und Bildwirrwarr zurecht zu finden. Zudem ist die Bemühung übetrieben, dass man von Deutzen bequem zu Ihnen findet. Als Bahnfahrer stand ich da ganz schön dumm herum. Ich brauchte länger als 20 Minuten, um Ihren Ort zu Fuß zu erreichen. Im übrigen kapiere ich ihre Kämpferei nicht. Ihr Kaff ist ein Kaff, wie es viele Käffer in vielen Niemandsländern gibt. Aber warum man gerade an dem geographischen Flecken wie "Heuersdorf" klebt, das kapiere ich beim besten Willen nicht. Ziehen Sie der Mibrag doch das Geld für einen Wiederaufbau an anderer Stelle aus dem Kreuz. Deutzen ist doch schon der Abgrund. Suchen Sie sich die infrastrukturelle Nähe zu wirklich interessanten Regionen. Je nun, ich habe keinen wirklichen Gewinn aus dem Besuch Ihrer Gemeinde ziehen können. Tut mir leid. Viele Grüße Ihr Paffi Nüppel

Name: Tilo
Email: webmaster@weggebaggert.de

Datum: Montag, 16 Mai, 2005 um 01:59:06
Kommentar:
Viele liebe Grüße und alles Gute für Euch! Über einen Gegenbesuch von Euch würde ich mich sehr freuen. Besucht doch mal die Homepage über das ehemalige Peres unter www.weggebaggert.de denn wir sind ja fast Nachbarn;-)

Name: fertig

Datum: Samstag, 14 Mai, 2005 um 18:07:14
Kommentar:
Pack lieber eure sieben Sachen,als so duselig herumzuspinnen!Denn wenn es dann losgeht mit der Völkerwanderung müsst ihr euch beeilen.

Name: Paulchen

Datum: Samstag, 7 Mai, 2005 um 22:08:17
Kommentar:
Habe einen supergeiles Deutschrock-Song im I-net gefunden. Will ich Euch nicht vorenthalten. www.deraad.de von der Band "Notstand". Der Song "Sie reden" ist saustark. Kann man dort kostenlos herunterladen. Die Hymne für die kommenden Wahlen! Weitermailen!!! Gruß Paulchen

Name: Peter

Datum: Dienstag, 3 Mai, 2005 um 16:34:45
Kommentar:
Zitat:"Auch die Natur wirkt intelligent und reagiert dem entsprechend." Selbst der Natur wird es schlecht bei dieser Diskussion! Das wird der einzige Grund sein, warum die Qualität der Kohle abgenommen haben könnte!

Name: Dietmar Fröhlich
Email: froehlich@igbauernhaus.de

Datum: Dienstag, 3 Mai, 2005 um 08:36:43
Kommentar:
Wir alle wissen, daß das Ende des Kohlenzeitalters längst in Sicht ist. Die Qualität eines Produktes verringert sich, weil viele weitsichtige Menschen Heuersdorf erhalten wollen und Alternativen anbieten. (Ich weiß, das ist gegen jede Naturwissenschaft, aber die geistige Ebene wirkt trotzdem. Auch die Natur wirkt intelligent und reagiert dem entsprechend.)

Name: Prof. Elsenbart Leipzig

Datum: Montag, 2 Mai, 2005 um 14:14:19
Kommentar:
Wieso soll die Kohle an Qualität eingebüßt haben? Sehr komisch!

Name: Dietmar Fröhlich
Email: froehlich@igbauernhaus.de

Datum: Sonntag, 1 Mai, 2005 um 08:51:10
Kommentar:
Hallo Hans, es dauert vielleicht sechs oder zehn Monate, dann wäre die Kohle unter Heuersdorf verheizt. Und was ist dann.?? Außerdem hat die Qualität dieser Kohle unter der Ortslage schon merklich an Qualität eingebüßt. Da möchte ich fast darauf wetten. D.Fr.

Name: hans

Datum: Freitag, 29 April, 2005 um 18:00:02
Kommentar:
nein nein , heuersdorf muss schon weg bei denn Unmengen an Braunkohle die dort liegen wäre es ja dumm wenn deswegen heuersdorf stehen bleiben würde. bloß wegen den paar dazu gezogenen die sich jetzt aufspielen !

Name: Dietmar Fröhlich
Email: froehlich@igbauernhaus.de

Datum: Freitag, 29 April, 2005 um 14:19:37
Kommentar:
Hallo Schorsch, mit Interesse habe ich Ihren Eintrag gelesen. Ich sehe Ihr ernsthaftes Bemühen, Dinge zu hinterfragen. Auch sehe ich, daß es viele Menschen gibt, die nur an sich und an morgen, aber nicht an alle und an übermorgen denken. Die Politik und auch der Mibrag-Konzern wissen, daß das Braunkohlezeitalter dem Ende entgegen geht. Seit zehn Jahren und mehr hätte man Alternativen aufbauen und einführen können. Sowohl in der Energietechnik als auch in der Gesellschaft insgesamt. Doch Alternativen sind nicht gewollt. Oder werden behindert. Es gibt genügend Modelle für gesellschaftliche Veränderungen, z.B. die 30 h-Woche bei vollem Lohnausgleich. Dann käme auch der Geldfluß wieder in Gang. - - Warum soll Heuersdorf vernichtet werden? Genau deshalb, weil von Heuersdorf so viele neue Impulse ausgehen für unser aller Zukunft.! Das Geldvermögen wird täglich mehr auf unserem Erdball. Wo aber ist es denn hin?? Haben Sie (oder viele andere "Arbeitnehmer" etwas davon, außer daß das Sie heimatlos überall hingeschickt werden können.?? Und aus Angst nehmen Sie auch alle diese "Alternativen" an. - Nein, Schorsch.! Kämpfen Sie mit, daß Heuersdorf erhalten bleibt und als innovativer Ort wieder aufgebaut werden kann. - Oder reihen Sie sich vielleicht freiwillig ein in die "moderne Sklavenarmee", denen man als Langzeitarbeitslose noch Fußangeln mit GPS-Sender anlegt (siehe gestrige Nachrichten)?? Merken Sie noch (oder schon) was manche mit uns vorhaben.??? - - - Die Sonne schickt seit Millionen Jahren täglich und auch weiterhin 40.000 mal so viel Energie auf die Erde, wie wir Menschen überhaupt an Energie brauchen. Warum wird diese Energie nicht in Strom umgesetzt? Warum denken wir nicht alle gemeinsam darüber nach wie wir weniger Strom verbrauchen können? Wie und wo wir Energie einsparen können? Ideen und Patente gibt es genug.! Aber sie werden behindert von denen die die Macht haben. Statt dessen wird umweltschädlich die Kohle einfach verfeuert. - - Sind die Tagebaurestlöcher und -halden, auf denen es danach keine Geschichte und kein Gesicht mehr gibt, die Krönung des Fortschritts? (Ich weiß, daß nirgendwo so viele Gelder für Renaturierung ausgegeben werden wie bei uns.) Aber nie wieder kommen diese alten, über Jahrhunderte historisch gewachsenen Orte und Landschaften zurück. Wollen wir unseren Kindern und Enkeln nur Spaßbäder und -"parks" hinterlassen.!? Merken Sie nicht, daß Sie von den Konzernen, die Ihnen weiterhin Arbeit versprechen, mißbraucht werden?? - Bitte denken Sie nach, was Heuersdorf wirklich für unser aller Zukunft bedeutet.! Wenn Heuersdorf weggebaggert wird, dann geht auch unsere ganze Gesellschaft unter. Die Konzerne werden Ihnen (mir auch nicht) von ihren Profiten nichts abgeben. Also denken Sie bitte nach darüber.! Die Konzerne haben langfristig fachlich und finanziell die Möglichkeit, innovative und sozial verträgliche Lösungen anzubieten. Aber sie wollen es nicht. Sie wollen noch mehr Arbeitslose und die Löhne generell drücken. (Doch das ist wieder ein anderes Thema.) - Hallo Schorsch, auf welcher Seite stehen Sie.?? Lassen Sie sich nichts vormachen von scheinheiligen Arbeitgebern. - - - Heuersdorf darf deshalb nicht sterben, weil wir eine völlig neue Gesellschaftsstruktur brauchen. Diese muß rein ökologisch und sozial ausgerichtet sein. Sonst macht die Menschheit irgendwann die Erde kaputt.! Nicht die wenigen Heuersdorfer haben Schuld an unserer jetzigen Gesellschaftsmisere, sondern diejenigen, die dafür bezahlt werden, daß alles so bleibt wie bisher.- Nachdenkliche Grüße, Dietmar Fröhlich

Name: Schorsch
Email: inkerstinverliebterschorsch@yahoo.de

Datum: Donnerstag, 28 April, 2005 um 21:20:00
Kommentar:
Ich verstehe einfach nicht wo das Problem der Heuersdorfer liegt. Ich kann ja verstehen wenn jemand sein Dorf liebt weil er dort aufgewachsen ist, aber dieser Anteil der Heuersdorfer ist ja gering. Die meisten sind ja erst zugezogen obwohl schon vor der Wende feststand dass das Dorf der Braunkohle weichen muss. Zudem ist Heuersdorf so klein, dass man noch nichtmal sagen kann, dass Einwohner ihre Geschäfte verlieren, weil es dort vieleicht gerade mal einen Bäcker gibt. Es gibt so viele Menschen die Umziehen müssen, weil z.B. ihr Beruf davon abhängt und diese machen doch auch nicht so einen riesen Aufstand! Außerdem kann ich es nur als stupide bezeichnen wenn jemand sich ein neues Haus und eine satte Entschädigung entgehen lässt. Bei einer Umsiedlung kann man ja sogar wählen neben welchen Nachbarn man wohnen möchte und die Menschen aus dem Dorf sieht man ja nach der Umsiedlung auch wieder. Das ist absolut unbegreiflich wie man sich wegen solch einem kleinen Dorf nur so sträuben kann. Es hängen viele Arbeitsplätze der MIBRAG von dem Abbau Heuersdorf ab, und man muss sich auch mal überlegen welch einen Schaden man den vielen MIBRAGianern antut. Auf fast jeden Arbeiter der MIBRAG kommt mindestens ein Kind und eine Frau, man würde also z.B. nicht nur 2000 Arbeitern schaden sondern auch noch 4000 weitern Menschen und da sind die knapp über 100 Einwohner doch ein Witz dagegen, vorallem wenn man bedenkt, dass denen kein Nachteil entsteht. DENKT MAL DRÜBER NACH WIE IHR MIT UNS HART ARBBEITENDEN MITMENSCHEN UMGEHT!!! WIR NEHMEN SOVIEL IN KAUF UM IN UNSEREM LEBEN ÜBER DIE RUNDEN ZU KOMMEN UND IHR HEUERSDORFER SEIT EUCH ZU FEIN FÜR EINE SATTE ENTSCHÄDIGUNG UMZUZIEHEN!!! SCHÄMT EUCH!!!

Name: Jenny-J

Datum: Montag, 25 April, 2005 um 16:24:28
Kommentar:
Hallo, durch Zufall bin ich auf diese tolle Seite gestossen, gefällt mir sehr gut und über einen Gegenbesuch würde ich mich sehr freuen. Ich mache auch Musik momentan nehme ich beim 1.Deutschen Musik-Preis der Presse teil liebe Grüsse von Jenny-J unter: www.jenny-j.de kannst du dich auch in meinem Gästebuch eintragen ich würde Mich sehr freuen

Name: der hans

Datum: Sonntag, 24 April, 2005 um 14:21:26
Kommentar:
garnicht wird immer zusammengeschrieben! wie auch immer,jedenfalls freue ich mich auf die schöne Braunkohle unter Heuersdorf. ist doch ein grosser Schatz für die Einwohner dort. freut euch doch das ihr so reich seid! vieleicht braucht man euch da noch zum abbau DER Kohle.

Name: Chrisss
Email: http://misi-diamant.de/Der-Lauf.html

Datum: Freitag, 22 April, 2005 um 22:10:28
Kommentar:
Unser sportlicher Micki benötigt auf der Durchreise von Berlin nach München noch eine Übernachtungsmöglichkeit am 2.5.2005 in Zwenkau / Rötha . Wenn Sie also in der Regionen wohnen und eine Übernachtungsmöglichkeit anzubieten hätten, wären wir sehr dankbar, wenn Sie sich mit uns in Verbindung setzen könnten: http://misi-diamant.de/Der-Lauf.html Vielen Dank!

Name: Olaf Maruhn
Email: olafmaruhn@gmx.de

Datum: Freitag, 22 April, 2005 um 13:21:23
Kommentar:
"Szenerkenner" - Entweder bemühen Sie sich um ein anderes Niveau und behandeln Ihre Gesprächspartner gleichwertig oder eine Diskussion findet nicht mehr statt. - Wenn Sie meine Beiträge gelesen haben, wäre Ihnen aufgefallen; daß ich den Bezug zu BBergG und Palnungsrecht nach Ihrem Einwand mit "auch" eingeschränkt habe. Darüber hinaus habe ich den Artikel, in Anführungszeichen gesetzt, kpl. widergegeben. Was sich Ihne, wenn Sihn sorgfältig gelesen hätten, auch aufgefallen wäre. Darüber hinaus habe ich voransgestellt, den Artikel kpl. darzustellen - auch wenn sich verschiedene Leser des Gästebuches langweilen würden. Also nochmals die herzliche Bitte: lesen Sie die Beiträge vollständig. Doch letztlich, was soll das?! - Zu Ihrem letzten Link zur Hockeyschläger-Kurve: Der Autor der Seite stellt dankenswerter Weise voran, daß er ein Kritiker der Auffassung ist, daß der Klimawandel menschgemacht ist. Das vereinfacht den Umgang mit den zur Verfügung gestellten Informationen. Der Autor vertritt die Auffassung, daß die globale Erwärmung (die auch er nicht in Zweifel zieht) ihre Ursache u.a. auch in der Sonnenaktivität, oder dem Vulkanismus haben kann. Oder eben auch in der Möglichkeit menschlichen Einflusses. Sicher ist seiner Meinung nach nur, daß alles unsicher, sprich die Faktenlage zu dünn, die wissenschaftlichen Methoden nicht ausgereift seien. Der Autor bemängelt weiterhin, daß trotz der, seiner Meinung nach, nicht verläßlichen Datenlage politische Entscheidungen getroffen werden (Kyoto-Protokoll). Für mich stellt sich die Frage, ob trotz einer evtl. bestehenden unsicheren Datenlage unsere Umwelt weiter beeinträchtigt werden muß (CO2 ist ja nur ein kleiner Ausschnitt) oder ob nicht die Möglichkeit einer irreversiblen Entwicklung ausreichend ist, zu überlegen, ob so weiter gewurstelt werden kann wie bisher. Oder ob man erst bis zu dem Zeitpunkt, zu dem eine verläßliche Datenlage vorliegt, die Entwicklung aber nicht mehr umkehrbar ist, warten muß. Diese Entscheidung ist eine politische – nicht wissenschaftliche. Olaf Maruhn

Name: Anita Bodenstein

Datum: Freitag, 22 April, 2005 um 09:09:11
Kommentar:
"Gar nicht" schreibt man gar nicht zusammen, lieber Szenekenner!!!

Name: Szenekenner

Datum: Freitag, 22 April, 2005 um 08:44:02
Kommentar:
@Olaf Maruhn, Ich habe mir wirklich die Mühe gemacht und den kurzen Artikel von Prof. Schulte besorgt. Leider sind Sie dabei mit Ihrem Bluff mächtig aufgefallen. Sie haben ja selber den Artikel vollständig zitiert und wie jeder ersehen kann, ist den Ausführungen von Prof. Schulte nicht ein wort zu entnehmen, dass das BBergG zum Planungsrecht gehört. Wie kommen Sie auf so einen Blödsinn??? Natürlich tangiert das Bergrecht andere Rechtsgebiete, wie viele andere Gesetze auch. Glauben Sie wirklich, dass jedes Verfahren, welches ein Planfeststellungsverfahren, wie im Wasserrecht, BImSch-Recht, Abfallrecht, etc. nach sich zieht, dieses Rechtgebiet dann automatisch dem Planungsrecht zuzuordnen ist? So naiv kann man doch garnicht sein!

Name: Ingo Groepler-Roeser
Email: olenspegel@yahoo.de

Datum: Mittwoch, 20 April, 2005 um 18:09:57
Kommentar:
Ich denke, daß das zuletzt gesagte nicht einmal im Ansatz eine Lösung sein kann. Man muß nun nicht unbedingt ein Freund der aktuellen grünen und schon garnicht überhaupt ökologischer Politik im Speziellen sein, um eines deutlich zu erkennen: Braunkohle ist vorbei! Es mag sicher sein, daß die MIBRAG mit Arbeitsplätzen argumentiert und das ist ja auch nicht überraschend. Darüber redet ja jeder Deutsche schon im Schlaf! Aber auch jedermann weiß, daß es hier um andere Belange geht, die ebn nicht so sehr im Vordergrund stehen bzw. gestellt werden. Ich habe mir hier die Frage gestellt, was denn nach dem Kohleabbau, dessen Effizienz gerade auch wegen der geringen Versorgungsrate trotz der scheinbar großen Menge infrage steht, mit dem Grund und Boden geschieht. Aus meiner Sicht hat es die Heuersdorfer Gemeinde eher mit einer langfristigen Planung der MIBRAG zu tun. Denn nach dem Abbau gehts doch erst an die Bouletten. Dann kommt der Tourismus im landwirtschaftlich sanierten Gebiet. Kann es sein, daß es bei dem beanspruchten Terrain um landwirtschaftlich gestaltete und dahin staatlich beförderte Gewinnmaximierung geht?

Name: andy

Datum: Sonntag, 17 April, 2005 um 16:59:25
Kommentar:
Also wenn ich das hier alles so lese das müssen ja alles Umweltexperten sein die sich hier äußern. höchste Zeit das der ganze Scheiss zu ENDE geht ! UND DAS IM WARSTEN SINNE DES WORTES! WEG DAMIT.

Name: Olaf Maruhn
Email: olafmaruhn@gmx.de

Datum: Sonntag, 17 April, 2005 um 12:24:54
Kommentar:
Da ich mich nicht mit fremden Federn schmücke, pflege ich fremdes geistiges Eigentum zu kennzeichnen und setze dies in Anführungszeichen. So auch in dem angeführten Beitrag. Im übrigen gehe ich in die Bibliothek, wenn ich über bestimmte Literatur nicht verfüge. Das kostet Zeit und Geld, mache ich für Heuersdorf aber gerne. Was ich nicht mache ist, anderen zu sagen sie hätten nicht Recht, um dann auf Nachfrage zu erklären, sie mögen sich die Begründung, warum sie nicht Recht hätten, doch selbst suchen. Auf die Gefahr hin, daß die Leser dieses Gästebuches gelangweilt sind der vollständige Beitrag: "NJW 1992, 2686 Bundesberggesetz. Ergänzungsband zum Kommentar mit Erläuterung der neuen Vorschriften. Von Gerhard Boldt und Herbert Weller unter Mitarbeit von Hans-Ulrich von Mäßenhausen. - Berlin, de Gruyter 1992. IX, 244 S., kart. DM 148,-. Professor Dr. Hans Schulte, Karslruhe Das erst seit 1. 1. 1982 geltende Bundesbergesetz hat durch das Änderungsgesetz vom 12. 2. 1990 (in Kraft ab 1. 8. 1990), das die Umweltverträglichkeitsprüfung für bergbauliche Vorhaben einführt, bereits wieder eine einschneidende Änderung erfahren. Durch den Einigungsvertrag (EV) ist außerdem sein gegenständlicher Geltungsbereich im Gebiet der neuen Bundesländer auf alle Bodenschätze ausgeweitet worden, und zwar in einer Weise, die sich gravierend auch auf das dortige Grundeigentum auswirkt. In dieser Situation ist es außerordentlich begrüßenswert, daß die Autoren ihrer 1984 erschienenen, hoch angesehenen Kommentierung jetzt einen Ergänzungsband folgen lassen, der sich der Neuerungen gründlich annimmt. Der Schwerpunkt liegt dabei auf einer kenntnisreichen Besprechung des neuen bergrechtlichen Planfeststellungsverfahrens der §§ 52 IIa bis IIc, 55a bis 57c BBergG. Diese Vorschriften verändern das Genehmigungsverfahren für bergbauliche Vorhaben derart fundamental, daß "eine grundlegende Neubesinnung über die bergrechtliche Betriebsplanzulassung' unverzichtbar ist. Diese leistet der Ergänzungsband in sorgfältiger und kompetenter Weise. Das Ziel des Änderungsgesetzes, nämlich, die Erfordernisse einer Umweltverträglichkeitsprüfung und die besonderen Sachgesetzlichkeiten des Bergbaus in Einklang zu bringen, ist dabei die Richtschnur auch der Autoren, deren Blick insbesondere verfahrensrechtlich auch das außerbergrechtliche Schrifttum einbezieht. Sehr hilfreich für das Verständnis der bergrechtlichen Regelungen des Einigungsvertrages sind die Ausführungen auf S. 215 bis 235 des Ergänzungsbandes. Sie verdeutlichen die Zusammenhänge mit dem früheren DDR-Bergrecht und damit die Probleme der Überleitung. Ein Überblick über alle Konsequenzen dieser Überleitung wird freilich erst später möglich sein. Weitere Erörterungen, vor allem zur Bergschadensausfallkasse (zu § 122), zu den Hannoverschen Salzabbaugerechtigkeiten (zu § 149 und zu § 160) und zur Abwicklung der bergrechtlichen Gewerkschaften (zu §§ 163, 164, 164a), die Dokumentation der bergrechtlichen Bestimmungen des EV und der wichtigen DDR-VO vom 15. 8. 1990 sowie die volle Wiedergabe des BBergG in seiner neusten Fassung unter Kennzeichnung der Änderungen runden den Ergänzungsband ab. Dem dankbaren Benutzer hätte eine komplette Neuauflage des unverzichtbaren Werkes noch besser gefallen." Olaf Maruhn

Name: Szenekenner

Datum: Sonntag, 17 April, 2005 um 11:56:37
Kommentar:
@Olaf Maruhn, hier weitere Informationen zum "Hockey-Stick". http://www.klimanotizen.de/html/newsletter_13.html

Name: Szenekenner

Datum: Sonntag, 17 April, 2005 um 11:37:25
Kommentar:
@Olaf Maruhn, da ich kein Abonent der "Neue juristische Wochenschrift" bin, kann ich Ihre Aussage nicht prüfen. Vielleicht können Sie die Textstelle zitieren, in der Prof. Dr. Schulte Ihre seltsame Rechtsauffassung stützt.

Name: OlafMaruhn
Email: olafmaruhn@gmx.de

Datum: Samstag, 16 April, 2005 um 17:55:50
Kommentar:
Sorry Herr Sachweh, ich meinte natürlich "Szenekenner"! Oalf Maruhn

Name: Olaf Maruhn
Email: olafmaruhn@gmx.de

Datum: Samstag, 16 April, 2005 um 17:53:11
Kommentar:
Meine Eintrag, der auf die Zeitschrift, deren Erscheinungsjahr und die Seite verweist ist nicht nachprüfbar?! Herr Sachweh - da müssen Sie noch etwas lesen! Olaf Maruhn

Name: Szenekenner

Datum: Samstag, 16 April, 2005 um 16:52:03
Kommentar:
@Olaf Maruhn, die Quelle ist nicht überprüfbar und auch der von Ihnen zitierte Satz sagt nichts darüber aus, dass Ihre Aussage bestätigt wird. Wenn Sie einmal Google bemühen, werden Sie schnell feststellen, dass Sie mal wieder daneben liegen. Wenn Sie fragen, was der Autor mit der Diskussion beabsichtigt, laute die Antwort, dass er deutlich macht, dass Sie wenig Ahnung von den Themen haben, die Sie in die Runde werfen. Zudem wird deutlich, dass Sie ideologisch verblendet sind und augenscheinlich in einer Traumwelt leben.

Name: Olaf Maruhn
Email: olafmaruhn@gmx.de

Datum: Samstag, 16 April, 2005 um 15:35:17
Kommentar:
Ich habe schon mal einen Vorschlag zur Schaffung von Arbeitsplätzen gemacht. Scheint aber nicht so interessant gewesen zu sein. Herr Sachweh, geben Sie Ihr Haus zum Abriß und Ihr Auto zur Verschrottung frei. Das schafft Arbeitsplätze! Verzichten Sie auf Lohn! Das macht das Unternehemn profitabler und die Arbeitsplätze bleiben hier! Vielleicht! - Nein, was wir brauchen, sind Visionäre. Leute, die intellektuell in der Lage sind, ein Bild zu entwerfen, wie unsere Enkel und deren Nachkommen in einer lebenswerten Welt leben können, einer Welt, die gerecht, sozial und keine Deponie ist. Aber wir leben ja heute, nicht war?! Erst kommt das Fressen.... Im Übrigen: Ich verstehe den Hinweis auf die Firmen und die damit verbundenen Arbeitsplätze nicht. Wollte der Autor sagen, es könnten noch viel mehr sein? Etwa, in dem zukunftsfähige Industrie angesiedelt worden wäre? Wollte er geißeln, daß die Technik unserer Altvorderen, graduell im Wirkungsgrad verbessert, unsere Zukunft sein soll? Was sie nicht ist und deshalb Arbeitsplätze verloren gehen? Und abschließend: Weshalb sollte ich ein Ministerium anrufen?! Meine Quelle ist ausreichend! Die ich im Übrigen ohne Nachfrage bekannt gegeben habe. Olaf Maruhn

Name: Jochen Sachweh

Datum: Freitag, 15 April, 2005 um 21:37:49
Kommentar:
Da man sich gleich darauf stürzen wird, hier eine Erläuterung:Unter Vertreibung von Menschen verstehe ich nicht die Heuersdorfer, die nur "eine Ecke weiter" umziehen.

Name: Jochen Sachweh

Datum: Freitag, 15 April, 2005 um 21:30:49
Kommentar:
Getriebehersteller Speisenversorgung Reinigungsservice Wachdienst Brief- und Paketdienst Gartenbau Autowerkstatt Transportfirma Kesselreinigungstechnik Elektrofirma Kommunikationstechnik Computerservice Ingenieurbüros Vermessungsbüro Baufirma Malerfirma Landschaftsplaner Transportfirmen Hersteller von Kraftwerksanlagen Reifendienst Technischer Überwachungsverein Pumpenhersteller Sanitär- und Heizungsfirma Bildflugfirma Gaststätten Bildungsservice Softwarefirma Umweltplaner ---- Das ist nur ein kleiner Ausschnitt von Firmen, die Aufträge von der MIBRAG erhalten. Ein großer Teil der Firmen hat ihren Sitz in der Region. Wenn man mal im Internet mit den Stichworten "MIBRAG" und "Referenzen" sucht, findet man 142 Einträge von Firmen, die von der MIBRAG Aufträge erhalten habe. Ich schätze mal, diese Zahl kann man mit 10 multiplizieren um auf die Gesamtzahl zu kommen. Wir brauchen hier nicht Ökoterroristen, die noch mehr Wiesen für Frösche und Lurche schaffen wollen, wir brauchen Arbeitsplätze für Menschen. Wir brauchen hier keine Vertreibung von Menschen, wir brauchen hier eine lebenswerte Perspektive. Wir brauchen hier kein Land von alten Leuten, die bedrückt sind, weil ihre Kinder und Enkel in den Westen gezogen sind. Wir brauchen hier kein Land von Leuten, die ihren Frust in Alkohol ertränken. Wir brauchen eine florierende Wirtschaft.

Name: Olaf Maruhn
Email: olafmaruhn@gmx.de

Datum: Freitag, 15 April, 2005 um 17:54:11
Kommentar:
„Szenekenner“: Die Antwort könnte von unserem hochkompetenten Oberbergamt kommen. Die meinen auch, daß, wenn der Gesetzgeber sie als zuständige Behörde für bergrechtlichen Immissionsschutz erklärt, sie auch nur für immissionsschutzrechtliche Auswirkungen zuständig seien, die von bergbaulicher Tätigkeit verursacht würden. So, als ob es in Deutschland keine Verwaltungsakzessorietät gäbe. Es sei Ihnen zugegeben, daß die Einordnung des BBergG nicht einfach ist, da es im Prinzip das gesamte Rechtssystem tangiert. Deswegen: „auch planungsrechtlich“. Was auch auf der Seite in dem angeführten Link so zu lesen ist. Dort ist formuliert: “zum Beispiel“. Ich gehe mal davon aus, daß die Bedeutung des Wortes „grundsätzlich“ im juristischen Sinne bekannt ist. Im übrigen tangiert das BBergG das Zivilrecht im Allgemeinen, Eigentums-, Arbeits- und Umweltrecht im Besonderen. – Doch – was will uns der Autor mit dieser Diskussion aufzeigen?! Daß die Kohle unter Heuersdorf für die Energieversorgung Deutschlands unerläßlich ist – mithin im Interesse des Allgemeinwohls liegt?! – Die angeführte Quelle kann ich nicht beurteilen. Dafür reicht mein Englisch nicht. Den weiteren Link auf einen (anderen) Heise-Artikel fand ich dann schon spannender. Darin wird skizziert, das und warum ein „Ökonom“ und ein „Bergbauberater“ die sogenannte „Hockey-Schläger-Kurve“ in Zweifel ziehen. Unkommentiert, damit sich der geneigte Leser ein eigenes Bild machen kann. Doch selbst diese Wissenschaftler sprechen nicht von Fälschung („Betrug (Fälschung ist Betrug, d.V.)… sei ein zu stark rechtsbehafteter Begriff, sagt McIntyre. … Uns ist aufgefallen, daß die wissenschaftlichen, paläoklimatischen Journale nicht mit der notwendigen Sorgfalt bei der Überprüfung der zu veröffentlichenden Arbeiten zu Werke gehen.“) Der Artikel beginnt in der vorangehenden Erläuterung mit den Worten: „Als gesichert gilt, daß Gase wie Co2 zur globalen Erwärmung beitragen,….“ Und führt fort, „dem IPCC (einer UN-Organisation, d.V.) wurde immer wieder vorgeworfen, Unsicherheiten in seinem Bericht herunterzuspielen und manche Forschungsergebnisse überzubewerten. Ein Beispiel ist die sogenannte Hockeyschläger-Kurve.“ Dann wird ausführlich die Kritik des Ökonomen und des Bergbauberaters dargestellt. Auch diesem Artikel entnehme ich, daß dem Verfasser der „Hockeyschläger-Kurve“ handwerkliche Fehler vorgeworfen werden. Von Betrug (Fälschung) wird ausdrücklich Abstand genommen. Olaf Maruhn

Name: Szenekenner

Datum: Freitag, 15 April, 2005 um 15:09:15
Kommentar:
@Olaf Maruhn, nur weil es ein bergrechtliches Planfeststellungsverfahren gibt, gehört das Bergrecht doch nicht zum Planungsrecht. Es hat den Anschein, als wissen Sie nicht wovon Sie reden! Hier für Sie noch einmal eine Info, was ein Planfeststellungsverfahren ist. http://www.ratgeberrecht.de/worte/rw02445.html . Die dort genannten Rechtsgebiete wie Wasser- oder Abfallrecht gehören ebenfalls nicht zum Planungsrecht. Es geht auch nicht um die Einstufung eines Verlages. Dass das Bergrecht dem Wirtschafts(verwaltungs)recht zuzuordnen ist können Sie gerne beim zuständigen Ministerium erfragen. Zu Ihrem gewünschten Quellennachweis: http://www.uoguelph.ca/~rmckitri/research/trc.html oder noch einmal die Heise-Site http://www.heise-medien.de/presseinfo/bilder/tr/05/tr0503038.pdf . Wenn Sie etwas googlen, werden Sie bestimmt noch hunderte andere Internetseiten finden.

Name: Olaf Maruhn
Email: olafmaruhn@gmx.de

Datum: Freitag, 15 April, 2005 um 10:02:54
Kommentar:
"Szenekenner" - "Der Schwerpunkt liegt dabei auf einer kenntnisreichen Besprechung des neuen bergrechtlichen Planfeststellungsverfahrens der §§ 52 IIa bis IIc, 55a bis 57c BBergG. " Auszug aus einer Rezension von Prof.Dr. Schulte (Karlsruhe) in NJW 92/2686 zu einer Kommentierung des BBergG. Nicht die Einordnung eines Verlages dürfte entscheidend für die Einordnung eines Gesetzes sein, sondern dessen Inhalt. Man müßte nur mal reinschauen. - Ein Quellenhinweis für die vermeintliche Fälschung wäre nicht schlecht. Olaf Maruhn

Name: Carbon-Man
Email: dkriege@bum.htwk-leipzig.de

Datum: Freitag, 15 April, 2005 um 01:26:13
Kommentar:
war vor kurzem im Dorf...und am Tagebauloch. Die Maschinen erscheinen mir wie ein riesiges Technikmuseum [hat eine Romantik wie zu tiefsten DDR-Zeiten]. Trotz das das "Unterdorf" tot ist, kamen mir die Gehöfte z.T. noch in Ordnung vor und ich finde es schade, dass die gewachsene Dorfstruktur gänzlich über den Jordan gehen soll... ... besonders die beiden Kirchen sind einfach mal Kulturgut der Region! Naja Grundwasser wird ja schon erheblich abgepumpt für den Abraumvorschub; wenn nach der Auskohlung des Vereinigten Tagebaues der Grundwasserspiegel wieder angehoben wird und die "Leipziger Seenplatte" komplett ist [Cosputen u.a.], sackt dann der Hauptbahnhof oder der Uniriese ab?!. Das Kraftwerk in Lippendorf habe ich mir auch angeschaut: schon technisch eindrucksvoll und auch den Chinesen gefällts! 1,2 Mrd. Chinesen wollen pro Haushalt sicher auch zwei Personal-Computer[à 400 Watt + 2 PKW + 1,2 Kind]. Besser wäre es, ebenso wie die Skandinavier u.a. auf ATOM-STROM zu setzen, bis in vielleicht 120 Jahren endlich Fusion technisch umsetzbar ist, dann gibt`s auch genug Energie, um den Restmüll in den Weltraum zu schiessen oo. Heuersdorfer bleibt kämpferisch, schon um ein Zeichen zu setzten in unserer degenerierten und dekadenten Klüngel-Wirtschaftsgesellschaft! Nur durch Widerstand kann ein Paradigmenwechsel eingeläutet werden!

Name: Szenekenner

Datum: Donnerstag, 14 April, 2005 um 11:35:16
Kommentar:
@Olaf Maruhn, auch hier liegen Sie mit Ihrer Rechtsauffassung mal wieder voll daneben. Das Bergrecht gehört nicht zum Planungsrecht sondern ist Bestandteil des Gewerbe-/Wirtschaftsverwaltungsrechts - http://rsw.beck.de/bib/inhalt/coll.asp?xml=gesetze/sysColls&coll=Gewerberecht,%20Wirtschaftsverwaltungsrecht . Es mag ein Fehler sein, dass man die Daten von Bosten mit denen von Paris verwechselt, wie es Michael Mann unterlaufen ist. Wenn ich jedoch das Comptermodell, mit dem die Kurve erstellt wurde, so programmiere, dass alle Werte die nicht dem "Hockey-Stick" entsprechen ausgeblendet werden, kann sehr wohl von einer Fälschung gesprochen werde.

Name: Tim

Datum: Donnerstag, 14 April, 2005 um 11:14:31
Kommentar:
Nette Stadt, nette Site! -------------------------- www.bauchkribbeln.de

Name: Rudi Weis
Email: WeisRudi@aol.com

Datum: Mittwoch, 13 April, 2005 um 16:54:31
Kommentar:
Lieber Heiko, mit deinen Äußerungen kannst du aber bei den Kohlekumpeln keinen positiven Eindruck hinderlassen!!! Vermutlich bist du Finanzdienstleister, sonst wüstest DU mehr über einen Tagebau und über die Erdgeschichte wissen!Ich würde DIR raten, lass Dich mal von einem, der schon mal einen Tagebau gesehen hat, aufkären! Ansonsten schreib was Du willst, da wird es wenigsten im Gästebuch nicht langweilig, es kann nur von Vorteil für HEUERSDORF sein!!!

Name: Olaf Maruhn
Email: olafmaruhn@gmx.de

Datum: Mittwoch, 13 April, 2005 um 14:00:52
Kommentar:
„Szenekenner“- Ich versuche regelmäßig meine Meinung zu begründen. Dies führt auch dazu, daß sich mit der anderen Meinung auseinandergesetzt werden muß. Die Beschreibung meiner Rechtsauffassung als „abenteuerlich“ läßt eine Begründung allerdings vermissen. Darüber hinaus ist es sicher nicht erforderlich, sich en Detail mit dem Grundgesetz, der sächsischen Landesverfassung, der Gemeindeordnung, Bau- und Planungsrecht (zu dem auch Bergrecht gehört)zu befassen. Grundzüge wären aber hilfreich. Dann wären Aussagen über die vermeintliche Möglichkeit einer Kommune, eigene Interessen über die der Allgemeinheit zu stellen nämlich obsolet. – In dem erwähnten „Heise“-Artikel zum Klimawandel stand m.E nichts von einer Fälschung, mit deren Hilfe die Hockey-Stick-Kurve einen ungewöhnlichen Klimawandel erklären soll. Vielmehr war die Rede von z.T. wissenschaftlichen (also handwerklichen) „Fehlern“ bei der Erstellung der Kurve. Nun finde ich die Gleichsetzung von „Fälschung“ und „Fehler“ allerdings abenteuerlich. Ich will es auch begründen. Eine Fälschung wird vorsätzlich mit dem Ziel der Herbeiführung eines Irrtums betrieben. Der Adressat der Fälschung soll absichtlich getäuscht werden. Zur Erzeugung dieses Irrtums werden falsche Methoden angewandt. Währenddessen bei einem Fehler genau diese Absicht fehlt. Diese Unterscheidung wird in wohl allen Rechtssystemen sehr deutlich getroffen. Abgesehen davon wurde der Fehler von anderen Wissenschaftlern als unwesentlich bezeichnet, da andere wissenschaftliche Methoden zu demselben Ergebnis führen würden. Olaf Maruhn

Name: Jeffrey Michel
Email: jeffrey.michel@gmx.net

Datum: Mittwoch, 13 April, 2005 um 00:17:20
Kommentar:
Die Absicht zur Abbaggerung von Heuersdorf ist nicht zuletzt deshalb fragwürdig, weil die Grundlast-Kraftwerke in Ostdeutschland nicht voll ausgelastet sind. Lippendorf hat zudem wenig Wärmeauskopplung. Wer soll auf sein Eigentum verzichten, damit die Kohleenergie unter seinem Grundstück lediglich wieder über die Kühltürme abgegeben wird? Wenn nun Vattenfall neuere Verfahrenstechniken entwickelt, ist das ein ausgezeichnetes Argument für die Erhaltung von Heuersdorf. Denn sobald diese Verfahren eingesetzt werden, verringert sich der Kohlebedarf. Soll aber die Braunkohle möglichst lange verfeuert werden, müssen vielleicht auch andere Kommunen mit Vorräten unter ihrer Ortslage (in unserem Umfeld wären das Neukieritzsch und Regis-Breitingen) umgesiedelt werden. Die demographische Entwicklung in der Region spricht ohnehin dafür, dass diese Möglichkeit von der MIBRAG ernsthaft in Betracht gezogen werden könnte.

Name: heiko

Datum: Dienstag, 12 April, 2005 um 18:02:58
Kommentar:
mein lieber rudi, sag mal du bist wohl nicht ganz beisinnen! Steine unter heuersdorf das ich nicht lache , Vieleicht aber ist auch eine Goldader unter heuersdorf die uns die mibrag verheimlichen will!! Dagegen müsst ihr natürlich druck machen das ist klar!!!

Name: Rudi Weis
Email: www.WeisRudi@aol.com

Datum: Sonntag, 10 April, 2005 um 20:49:08
Kommentar:
Sehr geehrter Herr HEUERSDOLF, ich weis ja nicht, wo Sie Ihr Wissen herhaben, das unter Heuersdorf überhaupt KOHLE liegt??? Da in Heuersdorf meines Wissens noch nie gebohrt wurde, könnte es ja auch sein, dass STEINE darunterliegen!!! Alte Bohrungen wurden nach dem MOTTO durchgeführt, je mehr Kohle um so höher die PRÄMIE!

Name: heuersdolf
Email: HEIKO

Datum: Samstag, 9 April, 2005 um 15:14:34
Kommentar:
herr jeffrey michel, machen sie sich doch keine Sorgen um Lippendorf, die haben genug Experten um die Braunkohle und wie sie immer neuere Verfahrenstechniken entwickeln.Trotz alle dem wird die Braunkohle unter HEUERSDORF immer noch gebraucht! Da beißt die Maus keinen Faden ab.Da können sie noch soviel Reden und Berichte schreiben und was weiß ich noch alles .Also mann , Braunkohle ist ein wichtiger Rohstoff denn es zu erschliessen gilt.

Name: Jeffrey Michel
Email: jeffrey.michel@gmx.net

Datum: Freitag, 8 April, 2005 um 21:48:13
Kommentar:
Die Sympathisanten von Heuersdorf sind keine Fortschrittsgegner; sie bemängeln vielmehr den Fortschrittsrückstand im Leipziger Südraum, was eindeutig der einseitigen Ausrichtung auf die Braunkohlenwirtschaft mit ihrer unvollkommenen Technik verschuldet ist. Welche andere Industrie verschwendet mehr als die Hälfte ihres Rohstoffes? Der Wirkungsgrad in Lippendorf ließe sich durch verschiedene Verfahren (z. B. vorgeschaltete Gasturbinen, Rankine-Zyklus, Mechanical Thermal Expression, Kohlevergasung) bedeutend steigern. Doch wenn die Bundesregierung den Ist-Zustand durch die volle Zuteilung von kostenlosen CO2-Emissionsrechten absegnet, fehlt jeder Innovationsanreiz. Die Erhaltung der Schöpfung bedeutet zumindest, dass kein Mensch hungert, wie das in der Bibel steht (Genesis 1, 29): "Dann sprach Gott: Hiermit übergebe ich euch alle Pflanzen auf der ganzen Erde, die Samen tragen, und alle Bäume mit samenhaltigen Früchten. Euch sollen sie zur Nahrung dienen." Die Aussicht darauf wird aber durch CO2-bedingte Klimaverschiebungen in vielen Regionen der Welt verschlechtert. Lippendorf erzeugt wohl nur einen kleinen Anteil der dafür verantwortlichen Emissionen, doch dessen Vorbildwirkung ist klimapolitisch kontraproduktiv. Wenn nämlich eine technische Lösung für 40 Jahre festgeschrieben wird, ist das die vorprogrammierte Stagnation.

Name: Dr. Goldberg

Datum: Freitag, 8 April, 2005 um 21:33:50
Kommentar:
"Szenekenner": Vielen Dank für die Aufklärung, sicherlich sind alle jetzt schlauer durch Ihren Hinweis zur Herkunft der Kohle "blablabla". Ihre Aussage korreliert leider nicht mit meinem Eintrag, von daher bin ich eher unbefriedigt, was Ihre äußerst frappante Argumentation angeht. Zusammenhänge werden übrigens erst durch "Klarheit" deutlich. Ihr Nick ist nichts weiter als der Ausdruck einer fehlenden Identität. "Szenekenner" ist doch wohl jeder in seinem Revier. In diesem Sinne "Gute Nacht und auf Nimmerwiedersehen über und unter Tage"

Name: johanna

Datum: Freitag, 8 April, 2005 um 18:06:41
Kommentar:
so ein theater um heuersdorf zu machen, nein nein nein !

Name: Szenekenner

Datum: Freitag, 8 April, 2005 um 17:24:01
Kommentar:
@Herr Maruhn, neben der kommunalen Selbstverwaltung jetzt noch auf das übergeordnete Planungsrecht einzugehen würde jetzt zu weit gehen. Ich bin ich aber einmal gespannt, ob Sie ein Gericht finden, dass Ihrer abenteuerlichen Rechtsauffassung folgt. Das ungewöhnliche am jetzigen Klimawandel ist lediglich, dass er sich z.Zt shr gemäßigt darstellt. Aus Eisbohrkernen sind Temperatursprünge von 5°C innerhalb von 10 Jahren nachgewiesen worden. Die Argumente der Klimahysteriker, wie dei Hockey-Stick Kurve oder der vorindustrielle CO2-Gehalt der Atmosphäe, wurden als plumpe Fälschung enttarnt. @Dr. Goldberg, was Sie mit Ihrem zusammenhanglosen Eintrag sagen wollen, habe ich nicht ganz verstanden. Vielleicht interessiert es Sie aber, dass die Braunkohle pflanzlichen Ursprungs ist.

Name: Jeffrey Michel
Email: jeffrey.michel@gmx.net

Datum: Freitag, 8 April, 2005 um 15:09:08
Kommentar:
Nach vielen Jahren der Zusicherung, dass Staatsregierung und Landkreis das vortrefflichste Wirtschaftskonzept für den Leipziger Südraum verwirklicht hätten (wobei die Braunkohle den vorrangigen Platz belegt), bemerkt nun der Erste Beigeordnete der Landrätin, Wolfgang Klinger, dass sie sich in Wirklichkeit "im eigenen Saft mühen und die Signale von Außen nicht so gut kennen" (Leipziger Volkszeitung, Ausgabe Borna/Geithain, 08.04.2005). Die verantwortlichen Politiker beherrschen somit nach eigenem Eingeständnis – was auch durch das kümmerliche Beschäftigungsergebnis bestätigt wird – keine hinreichende Fähigkeit zur Wirtschaftsführung. Sie legen nichtsdestotrotz fest, wohin ein erklecklicher Teil der Fördergelder fließt.

Name: Zedakah
Email: vebska@aol.com

Datum: Freitag, 8 April, 2005 um 14:02:37
Kommentar:
Zitat Horst Bruchmann Datum: Mittwoch, 29 März, 2000 um 22:22:16 ''Die Arbeitslosigkeit bewegt bei uns um 23% offiziell, durch die sog. Beschäftigungsförderung sind noch einmal rd. 20% von Erwerbslosen vorübergehend beschäftigt. Die Region südlich von Leipzig wird z.Z. als die ärmste Region Europas bezeichnet.'' Zitatende. Ich weiß offen gestanden nicht ob ich drüber lachen kann. Danke Herr Bruchmann - dass Sie mir die Augen geöffnet haben für diese hungernde Region. Komme aus einem der Slums im Leipziger Südraum - so wie tausend andere hier auch.

Name: Olaf Maruhn
Email: olafmaruhn@gmx.de

Datum: Freitag, 8 April, 2005 um 11:22:46
Kommentar:
Es gibt die grundgesetzliche geschützte kommunale Selbstverwaltung. D.h., eine Kommune besitzt in eigenen Angelegenheiten Planungs-, Finanz- und Personalhoheit. Und natürlich schützt das GG eine Kommune in Einem grundlegend - in ihrer Existenz. Trotzdem nimmt der Straßenbau erstaunlicherweise nicht ab. Im Gegenteil. Sende- und Strommasten werden ebenso gebaut – wenn sie den öffentlich-rechtlichen Vorschriften genügen. Also – kommunale Selbstverwaltung hat in Deutschland bisher offensichtlich nicht dazugeführt, daß Deutschland ein Entwicklungsland geworden ist. Allerdings müßte ein Blick in das, zugegebenermaßen umfangreiche, Planungsrecht geworfen werden. Welches allerdings nur deshalb umfangreich ist, weil möglichst keine Interessengruppe bevorzugt, sondern alle Interessen angemessen abgewogen werden sollen. Die der Individuen untereinander und deren Interessen wiederum mit denen der Allgemeinheit. Das ist in einer Demokratie nun mal so. Eine Beschneidung wäre ein Schritt in Richtung weniger Demokratie, an dessen Ende eine Diktatur stünde. Diktaturen, die sich um diese Interessenabwägung nicht scheren, haben (auch) die Umwelt dieses Landstrichs Deutschlands massiv geschädigt – oder nicht? Rechtswidrigkeit – hinter dieser Fragestellung verbirgt sich der scheinheilige und naive Gedanke, daß in Deutschland täglich tausende Grundstücke ihre Eigentümer wechseln. Welchen Unterschied soll es deshalb zu Grundstückskäufen der MIBRAG in Heuersdorf geben?! Den gibt es in mehrfacher Hinsicht. In der Regel erfolgt ein Grundstückskauf für eine wirtschaftliche Nutzung, nicht zu dessen Zerstörung. Darüber hinaus stellen sich die Umstände, die zum Verkauf geführt haben als solche unter Zwang dar. Ich darf beispielhaft nur an die Strafanzeige und im Übrigen auf die nun schon Dekade dauernde Hatz auf die Heuersdorfer erinnern. Weiterhin verfolgt der Kauf das darüber hinaus gehende Ziel der Zerstörung der Gemeinde. Ohne Bewohner – keine Gemeinde. Jedenfalls in den Augen der MIBRAG. Tatsache ist jedoch, daß die Existenz einer Kommune grundgesetzlich und landesverfassungsrechtlich geschützt ist und nur durch ein Gesetz beseitigt werden kann. Dieses will die MIBRAG umgehen. Rechtswidrig. „Die normative Kraft des Faktischen“ hat mal jemand gesagt. Dessen Zeiten sind „Gott sei Dank“ vorbei. Klimawandel – der ist tatsächlich stetig. Fragt sich nur in welchen Zeiträumen. Daß der Mensch diese nicht nur unerheblich verkürzt, scheint außer Frage zu stehen. Ebenso, welche Folgen diese Zeitverkürzung verursacht. Offen ist auch, wie sich das Klima ohne die menschlichen Eingriffe entwickeln würde. Man kann auch die Auffassung vertreten, der Einfluß von Lippendorf sei unerheblich. Mal abgesehen davon, daß m.E. die Existenz von Lippendorf bisher nicht in Zweifel gezogen wurde. Der in dieser Aussage liegende Gedanke heißt doch: Die anderen machen das doch auch. Und wenn ich mich raushalte, ändere ich doch eh nichts. Also, wenn die anderen vom Dach springen, stellt sich die Frage, ob ich mitspringe. Mache ich mir Gedanken über die Folgen dieses Sprungs? Kann ich etwas ändern (für mich und die anderen), wenn ich nicht mitspringe? Wenn ich mich gegen den Sprung entscheide – reißen mich die anderen mit? Wenn ja, springe ich dann aus Fatalismus mit? So um die 130 Staaten haben sich entschlossen, nicht zu springen. Ob diejenigen, die springen, diese mitreißen, ist noch offen. Alles spannende Fragestellungen und Diskussionen. Deren Ursache liegt (zumindest in diesem Gästebuch) allerdings in der Frage begründet, wird die Kohle unter Heuersdorf für eine im Interesse der Allgemeinheit liegende, ansonsten gestörte, Energieversorgung benötigt? Herr de Marcus hat gesagt – nein. Olaf Maruhn

Name: Sascha
Email: webmaster@dating-liebe.de

Datum: Donnerstag, 7 April, 2005 um 15:41:03
Kommentar:
Schöne HP, weiter so !

Name: Jochen Sachweh

Datum: Mittwoch, 6 April, 2005 um 20:29:31
Kommentar:
Herr Michel, es gibt Prognosen, dass in 50 Jahren doppelt soviel Menschen auf der Erde leben werden wie heute. Diese Menschen werden durch ihr Leben und ihre Arbeit eine Menge CO2 erzeugen, gegen die die Emission des Kraftwerkes Lippendorf verschwindend gering sein wird. Herr Maruhn, wenn jede Kommune alles selbst bestimmen könnte, hätten wir heute weder Straßen noch Schienenwege. Ja sie könnten sich nicht mal hier äußern, weil es ja keine Kommunikationleitungen gebe, und einen Strommast ? Na, welche Gemeinde möchte sowas schon vor der Haustür haben. Wo sollte denn der Sand, Ton und Zement für die Häuser herkommen, von anderen Bodenschätzen die wir für unsere moderne Wirtschaft brauchen, ganz zu schweigen ? Ich höre manchmal vom "Erhalt der Schöpfung" , mir ist nur nicht ganz klar, welcher Zeitpunkt da gemeint ist. Denn seitdem hat sich ja wohl einiges geändert.

Name: Dr. Goldberg

Datum: Mittwoch, 6 April, 2005 um 19:54:52
Kommentar:
Natürlich, Herr "szenekenner", sie liberalisierungstheoretiker: der klimawandel ist ein steter prozess, der jedoch derartige ausmaße annehmen kann, dass ihr a..."bend" entweder abfriert oder vor lauter hitze ,über millionen jahre natürlich!!!, sich als krächzender furz zu braunkohle verwandelt.

Name: Szenekenner

Datum: Mittwoch, 6 April, 2005 um 11:51:09
Kommentar:
@Herr Michel Auch wenn das Kyoto-Protokoll nachweislich sinnlos und wirkungslos ist und es letztlich keine Rolle spielt, ob es eingehalten wird oder nicht, die meisten Länder wären froh, wenn sie hinsichtlich ihrer Reduktionsverpflichtung so gut daständen wie Deutschland. @Herr Maruhn Ich ignoriere die Klimaänderung nicht, ich begrüße diese. Das einzig beständige am Klima ist der Wandel. Den Klimawandel hat es immer gegeben, gibt es heute und wird es hoffentlich immer geben; alles andere wäre besorgniserregend. (Zitat)peu á peu und rechtswidrig (Zitatende) Wieso rechtswidrig?

Name: Jeffrey Michel
Email: jeffrey.michel@gmx.net

Datum: Mittwoch, 6 April, 2005 um 11:14:02
Kommentar:
Die "Erklärung von Leipzig" war ein äußerst fragwürdiges Dokument. Einige der darin angeführten Wissenschaftler distanzierten sich sofort davon, da sie ohne ihr Wissen in die Erklärung eingetragen worden waren, während andere von der Energiewirtschaft finanziert worden sein sollen. In dem zitierten Bericht über die Korallenriffe wird immerhin eingestanden, dass diese "durch erhöhte Kohlendioxidkonzentrationen in der Atmosphäre" abnehmen. Der Effekt soll zwar durch die gestiegenen Temperaturen auf der Erde wieder ausgeglichen werden, doch die damit einhergehende Erwärmung des Meeres ist unterschiedlich ausgeprägt, so dass regionale Abbauerscheinungen weiterhin nicht auszuschließen sind. Ich empfehle hierzu eine englischsprachige Websuche. Unabhängig vom jeweiligen wissenschaftlichen Standpunkt bleibt aber festzustellen, dass die Verringerung von Treibhausgasen nunmehr völkerrechtsverbindlich ist. Deutschland wird nach Meinung des für den Klimaschutz zuständigen BMU-Referatsleiters Franzjosef Schafhausen seine Kyoto-Verpflichtungen eventuell nicht einhalten können. Vielleicht wird schon deshalb weniger Braunkohle verfeuert werden müssen. Der zunehmende klimapolitische Rückstand in Deutschland ist trotz der derzeitigen Rekordarbeitslosigkeit eingetreten. Sollten die heutigen fünf Millionen Beschäftigungslosen wieder eine Arbeit finden, würden die Treibhausgasemissionen wieder zunehmen. Denn Deutschland hat die Fähigkeit zum CO2-verminderten Wirtschaften noch nicht gemeistert.

Name: Olaf Maruhn
Email: olafmaruhn@gmx.de

Datum: Mittwoch, 6 April, 2005 um 00:59:36
Kommentar:
Wenn ich tollkühn bin, was ist dann Herr de Marcus?! Von ihm beziehe ich mein Wissen. Ich habe lediglich Herrn de Marcus zitiert und habe dies in diesem Gästebuch schon mehrfach vorgetragen. Wenn nur der eigene Eintrag gelesen wird, ist das nicht meine Schuld. Habe aber den Eindruck, daß diejenigen, die Heuersdorf gern unter der Erde sähen, generell nicht auf andere Argumente reagieren. - Was Klimahysteriker sind weiß ich nicht. Ich habe jedoch den Eindruck, daß sich hier gelegentlich Klimaignoranten, oder besser Ignoranten der Änderung desselben äußern. Leider werden von diesen ebenso Selbstbestimmung, Schöpfung und letztlich Heimat ignoriert, um an das österliche Gespräch anzuknüpfen. - Es ist auch schlicht dreist, mir zu unterstellen, ich hätte eine "friedliche" Umsiedlung verhindert (Was kann ein Einzelner verhindern? Lächerlich! - Die Heuersdorfer selbst haben den Mut und allen Grund gehabt, sich gegen eine Bedrohung von außen zu wehren.). Ganz abgesehen davon, daß sich weit vor mir schon ganz andere faktenreicher, nicht vor, sondern an die Seite der Heuersdorfer gestellt haben. Ein Erfolg von `89 war ein selbstbestimmtes Leben in einem sozialen Rechtsstaat. Dieses wird den Heuersdorfern genommen! Ohne Grund! Jedem einzelnen Menschen in diesem Dorf und dem Dorf als soziale Gemeinschaft werden seine Geschichte, seine Heimat und sein Recht genommen. Peu a´peu und rechtswidrig. Das versuche ich allerdings sehr deutlich zu machen. Aus der Heftigkeit der Reaktion schließe ich auf die Richtigkeit der vorgetragenen Argumente. Olaf Maruhn

Name: Jochen Sachweh

Datum: Dienstag, 5 April, 2005 um 20:07:50
Kommentar:
Es ist schon etwas tollkühn Herr Maruhn, wenn sie behaupten, dass sie hier der Wissensträger sind und die anderen nur "glauben". Eins w e i ß ich zumindest, dass Leute wie Sie die die friedliche,gemeinsame Umsiedlung der Dorfgemeinschaft verhindert haben. Dass Sie die Bevölkerung von Heuersdorf wie ein Schutzschild für Ihre Theorien benutzt haben.

Name: Szenekenner

Datum: Dienstag, 5 April, 2005 um 17:27:38
Kommentar:
Wieso Mehrheit? Es tauchen in Deutschland in der Regel eine Handvoll Klimahysteriker auf! Das sind insbesondere Rahmstorf, Latif, Schönwiese und Grassl. Eine Mehrheit stelle ich mir anders vor.

Name: Olaf Maruhn
Email: olafmaruhn@gmx.de

Datum: Dienstag, 5 April, 2005 um 12:45:20
Kommentar:
Danke für den Hinweis auf den „BWL-Boten“. Ist auch für Nicht-BWL-er ausgesprochen interessant. Im dortigen Forum habe ich den Hinweis auf den nachfolgend auszugsweise beigefügten Artikel gefunden. Der Artikel entstammt einer technisch/technologisch ausgerichtete Website (und Zeitschrift) und dürfte demnach nicht im Geruch einer ökologisch angehauchten Position stehen. Es geht um den Klimawandel, seine Ursachen und Folgen. Insbesondere wird eine, von Vertretern der „menschverursachenden-These“ des Klimawandels angeführte, sogenannte „Hockey-Schläger-Kurve“ unter Klimaforschern diskutiert. An Hand dieser Kurve sollte nachgewiesen werden, daß in den letzten 100 Jahren im Verhältnis zu den vorangegangenen 1000 Jahren eine erhebliche Erwärmung des Klimas stattgefunden hat, deren Ursache im menschlichen Handeln liegen soll. Von einigen Wissenschaftlern werden die Methoden zur Entwicklung dieser Kurve in Zweifel gezogen. „Die Mehrzahl der Experten hält indes dagegen: Selbst wenn das Diagramm falsch sei, ändere das nichts an der Tatsache eines menschenverursachten Klimawandels im letzten Jahrhundert, argumentieren sie. Denn für Aussagen über die vergangenen hundert Jahre habe man genügend direkte Temperatur-Messdaten zur Verfügung. "Da muss man sich nicht auf Rekonstruktionen wie die Kurve von Mann stützen", sagt Stefan Rahmstorf vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung. Die Diskussion um die Mann-Kurve lenke daher "nur vom eigentlichen Klimaproblem ab", findet auch Mojib Latif, Meteorologieprofessor am Leibniz-Institut für Meereswissenschaften der Universität Kiel.“ (http://www.heise.de/tr/artikel/56529/0) Danach scheint doch eine Mehrheit von Experten zu existieren, die den Klimawandel und dessen Folgen dem menschlichen Handeln zuordnet. Beim Lesen der Diskussionen im Forum des BWL-Boten ist mir aufgefallen, daß bei aller wissenschaftlichen Untermauerung der jeweiligen Thesen zur (natürlichen vs. menschgemachten) Klimaerwärmung und deren Auswirkungen viel „geglaubt“ wird. Wir demgegenüber „wissen“ aber, daß die Kohle unter Heuersdorf weder für die energetische Versorgung der Bevölkerung im Allgemeinen noch von Lippendorf im Besonderen benötigt wird! Olaf Maruhn

Name: Szenekenner

Datum: Montag, 4 April, 2005 um 11:57:15
Kommentar:
Sehr geehrter Herr Michel, Sie sind mit Ihren Erkenntnissen bezüglich der Schädigung von Korallen wieder nicht auf den neuesten Stand.http://www.g-o.de/index.php?cmd=wissen_details&id=2052&datum=2004-12-10 Das Arten verschwinden und andere hinzukommen ist der Lauf der Dinge, d.h. war schon immer so und wird hoffentlich immer so bleiben. Damit, dass Sie auch eine mögliche Eiszeit ins Spiel bringen, halten Sie sich natürlich alle Möglichkeiten offen. Demnach kann sich das Klima entwickeln wie es will, ob ein Erwärmung oder eine Abkühlung eintritt, Ihre Theorie stimmt immer und der Mensch ist immer schuld. Ebenso ist es ein Märchen, dass die Mehrzahl der Wissenschaftler diese These vertritt. Es handelt sich wohl eher um eine Minderheit. http://www.bwl-bote.de/pdf/20020324.pdf

Name: Hannelore

Datum: Samstag, 2 April, 2005 um 19:30:10
Kommentar:
Ich bin einfach nur schockiert.

Name: ggp

Datum: Samstag, 2 April, 2005 um 16:18:21
Kommentar:
wachstum nach abschluss der wachstumsphase der titel sagt ja schon alles. ich habe mich mit diesem thema intensiv auseinander gesetzt, und die erste deutschsprachige seite für dieses thema ins leben gerufen. diese seite richtet sich hauptsächlich an leute die unzufrieden mit ihrer größe sind und das, durch bestimmte übungen, ändern wollen. aber auch diejenige denen das thema interessiert sind herzlich willkommen. jetzt werden einige von euch bestimmt sagen das es misst ist, unmöglich, aber schaut euch erst meine seite an und urteilt erst danach http://www.1ggp.de.vu/ ps: das soll jetzt kein spam sein.

Name: Matthias
Email: info@qualiserv.de

Datum: Freitag, 1 April, 2005 um 23:34:09
Kommentar:
Ihre Webseite gefällt mir, schauen Sie doch auch mal bei mir rein. www.qualiserv.de Mit freundlichen Grüßen Matthias

Name: gerd

Datum: Donnerstag, 31 März, 2005 um 17:52:41
Kommentar:
denn letzten beissen die Hunde, das war schon immer so. deshalb würde ich mich an eurer Stelle sputen. ich glaube auch das es gar keine echte einheimichen mehr dort sind !

Name: Jochen Sachweh

Datum: Mittwoch, 30 März, 2005 um 19:54:11
Kommentar:
Mich würde mal interessieren, wie viele der noch nicht Umzugswilligen (so ca. 50 werden es jetzt wohl sein) sind eigentlich alteingessene Heuersdorfer, und wie viele sind erst zugezogen, als schon bekannt war, dass Heuersdorf überbaggert wird ?

Name: Martin
Email: faust.e@web.de

Datum: Dienstag, 29 März, 2005 um 23:09:44
Kommentar:
Tolle Seite.Ich drück euch die Daumen. http://www.faust-ev.info

Name: Jeffrey Michel
Email: jeffrey.michel@gmx.net

Datum: Montag, 28 März, 2005 um 22:19:22
Kommentar:
Die Ansicht, dass alle Lebewesen von steigenden atmosphärischen CO2-Konzentrationen profitieren, wird durch zahlreiche Gegenbeispiele widerlegt. So erhöhen sich dadurch die Temperatur und der Säuregrad des Pazifischen Ozeans zum Nachteil der Korallenriffe. Dort herrscht die größte Artenvielfalt der Erde mit bis zu neun Millionen Spezies, die aber durch die Zersetzung der Riffe ihren Lebensraum verlieren. In Deutschland dürften zahlreiche Arten durch die Klimaerwärmung verschwinden. In der Forstwirtschaft werden bereits südländische Baumsorten gepflanzt. Es ist andererseits nicht auszuschließen, dass durch die bereits erfolgende Abschwächung des Golfstroms eine neue Eiszeit einbrechen könnte. Die Mehrzahl der Klimawissenschaftler ist der Überzeugung, dass die Wahrscheinlichkeit solcher Ereignisse durch die derzeitige Nutzung fossiler Brennstoffe erhöht wird. Diese von Menschenhand ausgelöste Entwicklung kann nicht als "natürlich" bezeichnet werden, wie das in diesem Gästebuch verschiedentlich suggeriert wird. Wenn die Heuersdorfer aber deswegen für eine andere Energiepolitik eintreten, fällt der IGBCE nichts besseres dazu ein, als eine Demonstration der Angst zu veranstalten. Es bleibt dabei ein innewohnender Widerspruch, dass MIBRAG und Vattenfall eine 40jährige Investitionssicherheit für sich beanspruchen, während sie zur Auflösung der Zukunftsperspektiven anderer beitragen.

Name: R. Willfr. H.

Datum: Montag, 28 März, 2005 um 14:19:52
Kommentar:
Mit Gruß und in Besinnlichkeit zum Ostermontag Gott erhalte Seele und Ort Bei Herfurth's im Garten, da liegt ein Wunder von Stein Man sagt der soll aus dem sächsischen Heuersdorf sein Wo man gerade in Treibung die Häuser verlässt Ein riesig Monster aus Eisen den Boden durchfräst. Des Nachbarn Breunsdorf, hat man sich schon vor Jahren entledigt Da half den meist bäuerlich Gesinnten keine Andacht und Predigt Die Häuser wurden ohne Skrupel, alle vom Boden genommen In täuschend Bedächtigkeit hat man zerstörerische Grabungen begonnen. Von altgermanischen Vasen und Skeletten war man so benommen Ein stehend, noch gezäumtes 1000 Jahre altes Pferd ist zum Vorschein gekommen Ich weis noch - es stand dort eine alte Steinkirche so ehrwürdig und schön Der fleiß'gen Bauern Fachwerk, Häuser und Gehöfte konnte man in Anmut anseh'n. Wer gibt Wirtschaftsbossen und Politikern das Recht zu zerstören Was in 800 Jahren, in Eintracht und Liebe - die dann später zu den Seelen gehören Ein listiger profitgieriger Haufen, im Schein von Arbeit und Brot Ruft für altehrwürdig Gewerbe und sich untereinander liebende Herzen den Tod. Aufrichtig und mit Wort will ich in Eurer Sorge Kampf verbunden sein Denn im Traum kam zum Glühen, der von Euch - mir so lieb gewordene Stein Ein kräftig Schmied, Namens Eisner, für Euch alle die Hand nach mir streckt Mit einer Träne im Auge und das Geläut der Emmaus- Kirche mich weckt. Der vielen Wesen Seelen gebührt die Gnade und die Ruhe am Orte Und nicht grenzenloser Profitgier - mit Beschluss, und vieler heuchelnder Worte So setzt der streunend hässlich Würde einen Schlag ins Gesicht Lasst kämpfen Eueren David und bringt Goliath vor Gericht. R. Willfr. H.

Name: Ippe
Email: rabs@lycos.com

Datum: Montag, 28 März, 2005 um 11:51:19
Kommentar:
sehr gut!!

Name: Olaf Maruhn
Email: olafmaruhn@gmx.de

Datum: Samstag, 26 März, 2005 um 15:47:04
Kommentar:
Herr Weis, als nächstes kommt (wieder) die Grundlastdiskussion. - Ostern ist das Fest der Auferstehung. Ich bin Atheist und habe mich nie besonders mit dem Glauben beschäftigt. Soweit ich weiß, ist Ostern das Fest der Auferstehung. Nachdem sich Jesus für die Menschen geopfert hat, ist er wiederauferstanden, um ihnen den Weg zu Gott zu weisen. Ihnen also zu helfen, den richtigen Weg zu gehen, um ihn auch zu finden. Die Frage dürfte sein, welches der richtige Weg ist. Ich kann mir allerdings nicht vorstellen, daß der richtige Weg einer der Zerstörung sein soll, anderen Heimat, Verbundenheit, soziale Bindungen, Zukunft und vielleicht sogar das Leben (alten Baum verpflanzt man nicht…) zu nehmen. Insofern verstehe ich die Worte von Herrn Sachweh, das Fest der Auferstehung als Anlaß zu nehmen, alte Verhärtungen über Bord zu werfen, als Anregung, sich gemeinsam Gedanken über den richtigen Weg zu machen – ohne die unchristlichen Folgen einer Vernichtung von Heuersdorf. Besinnliche Ostern! Olaf Maruhn

Name: Sabo
Email: wasserbettzentrale@yahoo.de

Datum: Samstag, 26 März, 2005 um 12:07:42
Kommentar:
Interessante Seite.

Name: cube
Email: alex@gibts.net

Datum: Samstag, 26 März, 2005 um 08:43:02
Kommentar:
hallo, echt tolle seite! http://www.einwohner.net/alaska

Name: Rudi Weis
Email: WeisRudi@aol.com

Datum: Freitag, 25 März, 2005 um 16:13:06
Kommentar:
Vorhandene und geplante Solarkraftanlagen in Sachsen! Qelle: Landesamt für Umwelt und Geologie / Freie Presse Zeithain 5 MW , Königsbrück 6 MW , Brandis 80 MW , Bockelwitz 5 MW , Espenhain 5 MW , Borna 5 MW , Penig 1,6 MW , Penig / Tauscha 1,3 MW , Frankenberg/Langenstriegis 3,5 MW , Freiberg 1,2 MW , Meerane 1,1 MW , Meerane 1,4 MW , Paffroda 1,2 MW . Man sieht es geht auch ohne KOHLE!

Name: Jochen Sachweh

Datum: Donnerstag, 24 März, 2005 um 18:33:46
Kommentar:
In den "VDI nachrichten" lese ich gerade: Die deutschen Energiekonzerne wollen in den kommenden Jahren 20 Mrd.Euro in Kraftwerksneubauten und Netzinfrastruktur investieren. In NRW sollen in den kommenden 8 Jahren 4 bis 5 Mrd. Euro in neue Braun- und Steinkohle- sowie in Gaskraftwerke investiert werden.In Diusburg-Walsum haben die Vorarbeiten für einen neuen 750MW Steinkohleblock begonnen. Insgesamt schätzt man, dass in nächsten 20 Jahren 50 neue Kraftwerksblöcke mit 40 GW Leistung gebaut werden müssen. Wäre nicht der Frühling und erst recht das Osterfest die Gelegenheit , alte Verhärtungen über Bord zu werfen und sich einer neuen Zukunft zuzuwenden. Mit dem Ziel, dass auch die restlichen Heuersdorfer das nächste Osterfest gemeinsam mit den einstigen alten und dann wieder neuen Nachbarn in Ruhe und Frieden feiern können. Trotz der kontroversen Diskussionen wünsche ich allen ein schönes Osterfest.

Name: Szenekenner

Datum: Donnerstag, 24 März, 2005 um 10:43:45
Kommentar:
Sehr geehrter Herr Michel, die Temperatur- und Klmaschwankungen sind der Normalfall. Es hat sie, sogar in viel stärkerer Form schon immer gegeben, es gibt sie heute und es wird sie hoffentlich immer geben. Alles andere wäre äußerst bedenklich. Sie unterschätzen die Anpassungsfähigkeit der Natur. Letztlich ist die Artenvielfallt dieser Erde auch auf diesen ständigen Wandel zurück zu führen. Natürlich bleiben dabei auch Arten (ggf. regional) auf der Strecke, aber auch das ist völlig normal. Das mit den Treibhäusern haben Sie wohl falsch verstanden. Dadurch das sich der CO2-Gehalt der Atmosphäre z.Zt. marginal erhöht (ob anthropogen oder nicht)profitiern alle Lebewesen, ob Flora oder Fauna, auf dieser Welt. Es also gerade nicht so, dass lediglich die Pflanzen in den Treibhäusern mit CO2 gedüngt werden sollen. Demnach ist ein Bau von Gewächshäusern nicht erforderlich.

Name: sandra
Email: info@moments-of-tenderness.de

Datum: Mittwoch, 23 März, 2005 um 19:21:45
Kommentar:
hallo, bin gerade zufällig auf eure seite gekommen und finde sie sehr gut gelungen. liebe grüße sandra

Name: Jeffrey Michel
Email: jeffrey.michel@gmx.net

Datum: Mittwoch, 23 März, 2005 um 18:46:27
Kommentar:
Herr Sachweh, es stimmt schon, dass das Kraftwerk Lippendorf nur einen kleinen Bruchteil der weltweiten Treibhausgasemissionen verursacht. Doch es ist immerhin für 1,5% des deutschen CO2-Ausstoßes verantwortlich. Dieser Betrag ließe sich nach meiner Einschätzung durch die Kombination mehrerer Verfahren auf mindestens die Hälfte herabsetzen. Die Vattenfall Europe AG könnte dabei für die ganze Welt mit gutem Beispiel vorangehen, doch das tut sie nicht. Denn es lässt sich auch durch Nichtstun gutes Geld verdienen, und insbesondere dann, wenn die Bundesregierung dem Unternehmen ihre uneingeschränkte Unterstützung durch die kostenlose Zuteilung von Emissionsrechten zuspricht. Für die Mehrkosten (das Kyoto-Protokoll ist völkerrechtsverbindlich und muss deshalb zwingend eingehalten werden) sollen nun alle Verbraucher aufkommen. Wann wurden aber Sie und ich jemals an dieser Entscheidung beteiligt? Zum Szenekenner noch diese Bemerkung: Es geht hierbei um das thermische Gleichgewicht der Biosphäre, da viele Organismen eine sehr geringe Toleranz für Temperaturschwankungen aufweisen. Erhöht sich die Durchschnittstemperatur beispielsweise auf dem Harzer Brocken um nur einen Grad, werden die meisten der dort heute lebenden seltenen Pflanzenarten nicht mehr vorzufinden sein. In manchen Erdteilen hängen ganze Wirtschaftszweige von solchen Bedingungen ab. Wird sich die MIBRAG an den Umsiedlungskosten der davon betroffenen Menschen beteiligen, wenn sie eines Tages ihre karg gewordenen Lebensräume verlassen müssen? Die von Ihnen angeführte CO2-Düngung wird bereits seit Jahrzehnten in holländischen Treibhäusern verwendet. Wenn aber nun die Fa. Shell 170.000 Tonnen Kohlendioxidabfall aus seiner Raffinerie in 500 Gärtnereien einleiten will, bräuchte Vattenfall mehr als 38.000 davon allein für das Kraftwerk Lippendorf. Wo sollen diese alle errichtet werden, und wer wird sie vorfinanzieren?

Name: R. Willfr. H.

Datum: Mittwoch, 23 März, 2005 um 18:06:58
Kommentar:
Ostern als Auferstehungsfeier ist das älteste christliche Fest überhaupt, mit ihm sind vielfältige Sitten und Gebräuche vorchristlichen Ursprungs verbunden. Der Glaube und die Entwicklung von altehrwürdigem Gewerbe auf angestammten Boden - und dies über viele Jahrhunderte hin - ließ Heimat und Kultur entstehen. Es stellt das Wertvollste und Würdigste für die Menschen dar, so an ihrem entsprechenden Ort zu leben. Angestammter Boden - Heimat, bedeutet Liebe und ein Leben in Erfüllung, Freude und Glückseligkeit. Der Ort ist der Träger für all das enstandene im Herzen, und niemand hat das Recht - ohne einen absolut moralisch notwendigen Grund - Lebende davon zu trennen. So wird das Erlebte und das in der Ahnen- Generationen Gewesene bis zum Tod und über den Tod hinaus Herzenssache sein. Liebende in eine gefühlsarme Welt zu versetzen entspricht auch nicht dem Wesen der Natur. Liebe ist mehr - Liebe ist alles! Die Mibrag mbH sollte in Achtung gegenüber der Heuersdorfer Bürger- und Seelengemeinde auf den Vorschlag der Umbaggerung von Heuersdorf eingehen. So könnte die Werteschöpfung der entstandenen "Glück Auf" Kultur, die in vier Jahrhunderten mit der Verfeuerung der Kohle für das Überleben von Leib und Wirtschaft notwendig war, eine traditionsreiche Herzenssache bleiben. Die Tradition darf in ihrem Hindenken zum Verständnis nicht so weit gehen, dass man grenzenlos und hemmungslos weiter devatisiert. Ein ehemals zufriedener Bergmann, der sein Leben lang im Territorium geschürft hat und was auch sein geliebter Lebensinhalt war, hat weder die Pflicht noch das Recht - jetzt oder für immer, in die Phase eines "So- Denkens" der grenzenlos profitbesessenen Unternehmer zu bleiben oder gedrängt zu werden. Seine Erinnerungen sollen ihm bleiben und sein Wesen mit dem Gedanken an das vergangene Schaffen erwärmen. In einer Zeit angehäufter wissenschaftlicher Erkenntnisse und technischer Strategien Profit und parteilich "geschönte" Programme entgegen der Notwendigkeit laufen zu lassen ist unmoralisch, weit weg von guter Geistigkeit und somit verwerfliche Sünde. Kriege können zerstören und trennen. Sie haben die Macht der grausamen Offenbarung. Auch jetzige Heuersdorfer haben diese bitteren Erfahrungen erlebt und qualvoll durchlitten - Flüchtlinge. Unter all diesen Vorzeichen haben wir niemals das Recht - auch unter dem Makel der hohen Arbeitslosigkeit, dörfliche Gemeinschaft mit ihrer eigenständigen Kultur und ihrer Liebe zu der angestammten Flora und Fauna insgesamt und vollständig zu zerstören. Wer gibt uns das Recht wegen solcher Begebenheiten - und so auch im Besonderem alte Menschen, sehr viel schneller zu Grabe zu tragen. So würde mich schon einmal die Statistik der schon jetzt Verstorbenen interessieren, die im Zwiespalt umsiedelten. Vielleicht erkennen wir dann die große "Träne der Bitterkeit". Zu meinen Ausführungen möchte ich klar herausstellen, dass ich in der Bewertung menschlichen Sachverstand, getragen von Moral und Würde, gegenüber allen Beteiligten, Nächsten walten lasse. Die Seele von Körper und Geist sollte frei von egoistischer Tentenzen sein. Ein jeder sollte versuchen den realen Verstand und die ehrlichen Empfindungen des Herzens nicht zu betrügen. Sehr interessiere ich mich für diese Problematik und kenne somit auch den Inhalt des Gästebuches. So gibt es in der Beurteilung zur Thematik fordernde, besorgte, dummfreche, herzlose, berechnende, unehrliche, zynische, neunmalkluge aber auch einfühlsame, ehrliche - von sehr viel Lebensreife getragenen - Bekenntnisse. Eine Analytik der Texte möchte ich nicht vornehmen. Jedoch von keinerlei Lebensreife zeigt sich die Aussage: "Demut ist kein relevantes Gefühl für seine Haut, um so mehr Achtung hat er vor sinnvoller Arbeit durch vieler anderer Menschenhände." Also ist für ihm die Zerstörung eines über 700 Jahre Lebenswerkes und Heimat, welches durch vieler Generationen anderer Menschenhände entstanden ist das Maß der Dinge ohne dabei ein Gefühl der Schmach und Schande zu empfinden. In ehrlicher und sehr empfindsamer Weise schildert eine Frau die bittere Erfahrung der Trennung von ihrem vertrautem Ort, der Natur, den Wesen und Dingen und ist nach Jahrzehnten noch von Wehmut und Verlangen gezeichnet. Anderen quillt in egoistischer Weise ihr eigenes Ich, wegen ihrer Vorteilsnahme und einer recht langen finanziell lohnenden Beschäftigung aus ihrer verlogenen kalten Seele. So gibt es auch viele Neu- Gesellschafter und Politiker die sich durch schnellen Wandel zu jeder Art von Politik und Wirtschaft bekennen. In jeder Gesellschaft wollen sie die Vorreiter sein. Heinrich Heine zitierte in etwa einmal: "Leute die sich durch schnellen Wandel zu jeder Art von Politik und Wirtschaft bekennen - man könnte sie auch Lumpen nennen." Den Zukunftsvissionen solcher Leute sollte man niemals Glauben schenken. Den Gefühlen von Schmerz und Leid den Stempel von Terror aufzudrücken, zeugt von kalter Niederträchtigkeit. Man könnte denken dieses Hirn ist eingesumpft und besitzt nur noch Realitätsverlust. Deutschland zählt immer noch zu den größten Wirtschaftsländern. Niemals wird es von einer so beschriebenen Deindustriealisierung - des Herrn Sachweh, betroffen sein. Mit Vernunft kann die Mibrag auch weiterhin um Heuersdorf schaffen und beschäftigen. Der beschriebene Wegfall von Arbeitsplätzen ist so in der Analyse nicht richtig. In anständiger Verfahrensweise könnte die Mibrag und Heuersdorf das "Für und Wieder" für Bedenken und Sorgen vereinen und somit für eine vorbildliche Schaffenskraft in dieser Region sorgen. Viele Handwerksbetriebe der Region könnten den über 700 Jahre alten Ort endlich von der Substanzfessel befreien und ebenfalls durch vieler Hände Arbeit zu neuem Anglitz verhelfen. Es ist nur zu verständlich, dass die Heuersdorfer Bürger, diese ihre noch pulsierende lebenswerte Wahrhaftigkeit wie einen Augapfel hüten. Das sächsische Verfassungsgericht hat am 14. Juli des Jahres 2000 und das Oberverwaltungsgericht Bautzen im November 2003 nach dem Grundgesetz in demokratischer Verfahrensweise richtig entschieden.

Name: Szenekenner

Datum: Mittwoch, 23 März, 2005 um 14:16:28
Kommentar:
Sehr geehrter Herr Weis, da ich ein Naturfreund bin, der auch im Umweltschutz tätig ist, freue ich mich über jede Tonne CO2 die frei gesetzt wird, denn CO2 ist unser aller Lebenselexier. http://www.darmstaedter-echo.de/treffpunkt/detail.php3?id=291094

Name: Rudi Weis
Email: WeisRudi@aol.com

Datum: Mittwoch, 23 März, 2005 um 09:52:18
Kommentar:
Warum sollte nicht jeder selber über seine Zukunft entscheiden dürfen? Vielleicht heißt es bald Heueresdorf am MIBRAG-See und direkt mit Rutsche zum See. Wassergrundstücke sind beliebt!

Name: Anja Kölbel

Datum: Dienstag, 22 März, 2005 um 18:01:35
Kommentar:
Dann kauf doch genügend Grundstücke, Jochen!!! Für eine Zeit nach dem Tagebau. "Angesichts von Hindernissen, mag die kürzeste Linie zwischen zwei Punkten, die krumme sein." Bertold Brecht, Leben des Galilei

Name: Jochen Sachweh

Datum: Dienstag, 22 März, 2005 um 17:10:30
Kommentar:
Sollte Heuersdorf doch umfahren werden, weiß die Handvoll verbliebener Heuersdorfer hoffentlich, bei wem sie sich für die "guten" Ratschläge zu bedanken haben, wenn ihre Grundstücke für einen langen Zeitraum nur noch den Wert von Ackerland haben. Wer will schon neben einem Tagebau wohnen ? Da können diejenigen, die nach Regis-Breitingen ziehen sich nur auf die Schulter klopfen über so viel intelligente Weitsicht.

Name: Rudi Weis
Email: WeisRudi@aol.com

Datum: Dienstag, 22 März, 2005 um 14:51:49
Kommentar:
Sehr geehrter Herr Szenekenner, der Beitrag ist ja auch wiedermal für jeden gut verständlich, kaum zu übertreffen! Leider verschließen noch viele Menschen die Augen vor den Umweltsünden die täglich in aller Welt begangen werden. Dabei kann schon viel erreicht werden wenn jeder einzelne einmal nachdenkt in welcher Form er die Umwelt entlasten kann. Muss ich wirklich das Auto nehmen? Brennt das Licht im Schlafzimmer noch? Aller Anfang ist schwer. Wesentlich schwerer ins Gewicht fallen allerdings die großen Umweltsünden wie Fabrikabgase, Atommüll, Smog usw. Auch das muss man nicht kommentarlos hinnehmen. Der Bund der Energieverbraucher e.V. hat es sich zur Aufgabe gemacht der unnötigen Umweltbelastung im großen Stil Einhalt zu gebieten. Der CO2-Rechner zeigt Ihnen, wieviel CO2 Sie Tag für Tag zu verantworten haben. Der Beitrag ist nicht von mir, da kann sich aber jeder selbst sein Urteil bilden!!! 96 % super Beitrag!

Name: Bonema
Email: ralf@bonema.de

Datum: Dienstag, 22 März, 2005 um 14:35:59
Kommentar:
Hallo! Erstmal ein ganz dickes Lob an die Webseite! Sie ist superklasse! Gefällt mir riesig! Habe für alle die Geldsorgen haben eine tolle Geschäftsidee entdeckt! Mir hat Sie schon riesig geholfen! Schaut Sie euch doch mal an unter www.bonema.de ! Das ist übrigens meine Firma! Grüße an alle die mich kennen! Ralf Alexander Maxand

Name: Rudi Weis
Email: WeisRudi@aol.com

Datum: Montag, 21 März, 2005 um 18:20:22
Kommentar:
Lieber Fritz Walch, es gibt so was ähnliches! Aufwindkraftwerke mit Solarwärme- erzeugung. In Australien wird das von Prof. Jörg Schlaich (www.sbp.de /sitemap)in Deutschland entwickelte AWK 200 MW mit 1000 m hohen Turm und Sonnenkollektor-Durchmesser 7 km gebaut. Im Turm befindet sich eine mit Solarwärme angetrieben Windturbine, die 24 Std. am Tag läuft.Dazu gibt es eine CD "Aufwindkraftwerk zur Solaren Stromerzeugung-global, erschwinglich, unerschöpflich" im Bauwerk-Verlag Berlin (www.bauwerk-verlag.de -ISBN 3-934369-51-0) Wie immer, in Deutschland entwickelt und wo anders wird es gebaut! Ein 5 MW Versuchs-AWK in Deutschland fast aussichtslos!!! Die Globalstrahlung beträgt in D nur die Hälfte, leider!

Name: Fritz Walch
Email: fritzwalch@t-online.de

Datum: Montag, 21 März, 2005 um 09:25:03
Kommentar:
Heute gefunden Ich würde gerne mehr und Aktuelleres erfahren. http://www.wallstreet-online.de/ws/community/board/threadpages.php?fid=23&tid=495163&offset=400&page=0&

Name: Fritz Walch
Email: fritzwalch@t-online.de

Datum: Montag, 21 März, 2005 um 08:53:57
Kommentar:
Hallo Heuersdorfer! Ich bin bei der Suche nach Windenergie in euerem Gästebuch gelandet. Es war manchmal etwas mühsam es von Anfang bis Heute durchzulesen. Danach habe ich mir die Homepage angeschaut und überlegt was ich im Gästebuch eintragen soll. Zuerst ein Lob an die Macher der Seiten. Zu dem Kampf um euer Recht wurde schon genug gesagt. Ich denke, egal wie es weiter geht, es hat sich gelohnt. Nur durch Menschen wie Euch werden andere zum nachdenken gebracht. Nun zur Windenergie. Warum Windkraftanlagen nicht Grundlastfähig sind ist wohl bekannt. Aber muss das so sein? Es gab schon einmal ein Wasserkraftwerk das durch speichern von Pressluft eine gleichmäßige Stromerzeugung erreicht hat. Aber das würde bei den Energie und Ölkonzernen gar nicht gut ankommen denn bei dezentraler Stromerzeugung können die Verbraucher nicht kontrolliert und ausgenommen werden. Weiter alles Gute und Gesundheit. Fritz Walch

Name: Dieter Winkler
Email: DD.Winkler@t-online.de

Datum: Sonntag, 20 März, 2005 um 10:49:09
Kommentar:
Lieber Horst Bruchmann, lieber Jeffrey Michel, liebe Heuersdorfer, vielen Dank für das Solare Osterfest am 19. März 2005 auf dem Heuersdorfer Sportplatz. Es hat uns gut bei Euch gefallen. Essen und Trinken waren bestens. Wir hatten anregende Gespräche über die Solartechnik. Ich wünsche der ersten Solarstromanlage in Heuersdorf allzeit guten Ertrag. Wird diese Anlage zum Tag der erneuerbaren Energien am 30.04.2005 zugänglich sein? Siehe www.energietag.de. Mit freundlichen Grüßen Bettina und Dieter Winkler Verein für erneuerbare Energien in Sachsen www.vee-sachsen.de

Name: Ulf Elberling
Email: ulf.elberling@web.de

Datum: Mittwoch, 16 März, 2005 um 23:30:27
Kommentar:
Hallo Webmaster, das Gästebuch hat den stattlichen Umfang von 643 KB angenommen. Bei jedem Laden verursacht das Zeit und Traffic. Ich schlage vor, das Gästebuch in aktuell und Archiv zu trennen. Die Nutzer ohne DSL und Flatrate werden es Ihnen danken. Mit freundlichen Grüßen Ulf Elberling

Name: Dietmar Fröhlich
Email: mail@igbauernhaus-lsa.de

Datum: Mittwoch, 16 März, 2005 um 09:16:56
Kommentar:
Lieber Freunde in Heuersdorf, am kommenden Sonnabend, den 19. 03. kann ich leider nicht zu Eurem Fest & Treffen kommen, die neue Solaranlage in Augenschein zu nehmen und mit Euch über so vieles zu beraten. Ich würde gern dabei sein.! Aber wir organisieren zu gleichen Zeit in Magdeburgs Innenstadt einen Autocorso gegen den Sozialabbau, für eine bessere, gerechtere Regierungspolitik und gegen Massenfrust. Die Montagsdemos, die es überall auch weiterhin gibt, werden ja seit längerem von den Massenmedien totgeschwiegen. Es gibt sie aber fortlaufen ohne Unterbrechung und sie werden auch nicht aufhören. - In diesem Sinne Euch "Für Heuersdorf" alles Gute. Das Kämpfen für ein besseres Übermorgen, für eine Zukunft unserer Kindergeneration muß und wird weitergehen, solange Politiker und Konzerne nur bis morgen und an sich denken. Herzliche Grüße, Dietmar Fröhlich

Name: Szenekenner

Datum: Dienstag, 15 März, 2005 um 14:02:32
Kommentar:
... und dann sollte noch berücksichtigt werden, dass ~96% aller weltweiten CO2-Emissionen natürlichen Ursprungs sind.

Name: Jochen Sachweh

Datum: Montag, 14 März, 2005 um 21:20:05
Kommentar:
Um die Weltuntergangsstimmung hier in Bezug auf die Kohlendioxidemissionen der mitteldeutschen Energiegewinnung aus Braunkohle etwas zu relativieren: Zahlen von 2002: Kohlendioxidemissionen durch Verbrennen fossiler Energieträger (Quelle IEA): USA 5652 Mt China 3271 Mt Russland 1503 Mt Japan 1207 Mt Indien 1016 Mt Deutschland 838 Mt Kraftwerk Lippendorf 13 Mt (Quelle:www.heuersdorf.de) Weltweit 25000 Mt

Name: Olaf Maruhn
Email: olafmaruhn@gmx.de

Datum: Sonntag, 13 März, 2005 um 12:20:33
Kommentar:
An Bert & Co. Ich würde mich schämen, nein, es wäre mir ausgesprochen peinlich, den Nachweis meiner Unkenntnis, Unfähigkeit und Intoleranz auch noch in`s Netz zu stellen. Man kann immer unterschiedlicher Meinung sein. Doch eine Meinung kann man sich nur auf Grund vorher eingeholter Informationen bilden und möchte diese dann auch noch begründen können. Es gab in diesem Gästebuch schon einige heftige Auseinandersetzungen. Gleich, ob es um die technische, wirtschaftliche oder politische Auseinandersetzungen ging, die sich um die Menschen von Heuersdorf rankt. Diese hatten jedoch Niveau. Olaf Maruhn

Name: bert

Datum: Samstag, 12 März, 2005 um 16:33:54
Kommentar:
mann hält es nicht für möglich wie so ein kleiner haufen ,von einen Bürgermeister auch noch aufgeputscht( das ja nun wirklich jeden auffällt) eine ganzes Land in WALLUNG bringt! wenn ich so ein Amt hätte ich würde mich schämen . aber heutzutage ist ja alles möglich. auf wiedersehen.

Name: Jeffrey Michel
Email: jeffrey.michel@gmx.net

Datum: Samstag, 12 März, 2005 um 15:16:31
Kommentar:
Im Jahre 2004 wurden in Deutschland 25 Milliarden Kilowattstunden (kWh) Strom mit der Windkraft erzeugt. Es ist ausgeschlossen, dass dafür beim Endkunden 28 Milliarden Euro in Rechnung hätten gestellt werden können, wie die Bemerkung von Herrn Sachweh eventuell verstanden werden könnte. Sollte er allerdings gemeint haben, dass sich die 28 Milliarden über die Anlagenlaufzeit von 20 Jahren kumulieren, wären das jährlich 1,4 Milliarden Euro für die 1,8fache Strommenge, die heute in Lippendorf erzeugt wird. Geht man von dieser Annahme aus, ist der Strom aus Lippendorf angeblich 300 Millionen Euro pro Jahr billiger, als die Erzeugung von Elektroenergie mit Windkraft. Denn der Bezug der dortigen 14 Milliarden kWh pro Jahr kostet bei einem Preis von 3,2 Cent/kWh rund 450 Millionen Euro. Die Braunkohle verursacht aber in Wirklichkeit hohe Zusatzkosten durch den CO2-Ausstoß, dessen unterirdische Lagerung allein 660 Millionen Euro verschlingen würde (50 Euro pro Tonne CO2 mal 13,2 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr - dies ist ein repräsentativer Wert aus vielen unterschiedlichen Kostenschätzungen). Dabei würde laut Vattenfall die effektive Leistung des Kraftwerks auf 1400 MW absinken, was den Strom zusätzliche verteuerte. Alle weiteren Umwelt- und Gesundheitsbelastungen kämen hinzu und machten die Braunkohle zur teuersten fossilen Energiequelle überhaupt, deren einzige Vorteil die heimische Verfügbarkeit ist. Länder ohne eigene Bodenschätze entwickeln aber innovative Alternativen, welche der ostdeutschen Wirtschaft größtenteils fehlen. Entgegen der Angabe von Herrn Sachweh beträgt auch der Auslastungsgrad bei der Windkraft 17%. Das ist zwar immer noch ein niedriges Ergebnis, doch der Wind ist unerschöpflich. Bei der Braunkohle hingegen gehen zwei Drittel der thermischen Energie nutzlos verloren, wenn alle Verlustfaktoren berücksichtigt werden. Die Heuersdorfer waren niemals gegen das Kraftwerk Lippendorf eingestellt. Doch Kohle gibt es anderswo, und die Kraftwerkstechnik kann auch viel effizienter ausgelegt werden. Heuersdorf ist im übrigen nicht für die Abwanderung von Menschen aus den Bergbauregionen verantwortlich. Die Braunkohlenwirtschaft muss sich diesen Schuh selbst anziehen, wie das die überdurchschnittlich hohe Arbeitslosenquote im Raum Borna und in der Lausitz verdeutlicht. Wer glaubt, dass die Braunkohle subventionsfrei ist, der lässt den maßgeblichen Beitrag staatlicher Zuwendungen zur Erhaltung des Mitteldeutschen Bergbaus außer Acht, angefangen mit den 680 Millionen DM für das Kraftwerk Schkopau. Ohne diese gäbe es heute keine MIBRAG und kein Kraftwerk Lippendorf. Doch die höchsten unfreiwilligen Subventionen in Form von überhöhten Strompreisen werden täglich von den Verbrauchern an die ostdeutschen Braunkohlenkonzerne entrichtet, die ihre Gewinne anschließend ins Ausland transferieren. Ich habe niemals verstanden, warum nicht Anfang der 90er Jahre ein ostdeutscher Braunkohlenbetrieb als Aktiengesellschaft von den hier lebenden Menschen gegründet wurde.

Name: Jeffrey Michel
Email: jeffrey.michel@gmx.net

Datum: Dienstag, 8 März, 2005 um 23:39:42
Kommentar:
Informationen über die MIBRAG können auf der Heuersdorf-Website unter "Energiepolitik --> Links zum Thema Braunkohle" abgerufen werden. Verschiedene aus ethischer Sicht fragwürdige Geschäftspraktiken der amerikanischen Eigentümer werden in dem Beitrag "Stärkung der MIBRAG durch Insolvenz und Umsiedlung" beschrieben. Vattenfall Europe AG ist eine Tochter des schwedischen Staatskonzerns Vattenfall AB. Sie hat in der Vergangenheit schon mehrfach die Absicht geäußert, die MIBRAG zu übernehmen. Im Insolvenzfall wäre das besonders naheliegend. Weitere Einzelheiten sind durch die Eingabe von Suchbegriffen auf der linken Menüleiste zu erfahren. Vielleicht sollten die Mecklenburger am 19. März das Heuersdorfer Solar- und Osterfest besuchen, um sich vor Ort ihr eigenes Bild von der Lage zu machen.

Name: Michael Ohlrogge
Email: michael@m-ohlrogge.de

Datum: Dienstag, 8 März, 2005 um 21:42:07
Kommentar:
Hallo, wackeren "Kämpfer" Ich hoffe uns hier in Mecklenburg / Lübtheen geht es nicht irgendwann so wie Euch. Die MIBRAG macht ja bereits seit Jahren hier Werbung in eigener Sache zum möglichen Abbau unserer ganz besonderen "Diatomeenkohle", die für die Verbrennung relativ unbrauchbar sein soll, aber dafür sind wohl die Rückstände ganz was tolles für die Industrie ?für welche? siehe auch einige Infos auf www.m-ohlrogge.de unter Aktuelles. Frage: wie hängt die MIBRAG mit Vattenfall Europe AG zusammen? wer hat die meisten Anteile an der MIBRAG, gibt es da verläßliche Quellen.? Gruß Michael aus Mecklenburg

Name: Rudi Weis
Email: WeisRudi@aol.com

Datum: Samstag, 5 März, 2005 um 20:49:11
Kommentar:
SOLARA - Historie Die SOLARA wurde 1996 gegründet. Die Gründungsmannschaft hatte zu dem Zeitpunkt über 10 Jahre Erfahrung mit Photovoltaik. Seit 1999 ist die SOLARA eine Aktiengesellschaft. Im Jahr 2001 startete die Tochtergesellschaft SOLARA Sonnenstromfabrik Wismar die Produktion von Solarmodulen. Seit Oktober 2002 ist die Vattenfall Europe Venture GmbH, eine 100%ige Tochter des Energiekonzerns Vattenfall Europe AG, mit 15% an der SOLARA® AG beteiligt. Interessant, Heuersdorf soll weggebaggert werden und Arbeitsplätze werden wo anders geschaffen, prima Wirtschaftsopolitik!!! Die hier auf die Straße gehen, sollten lieber für neue Arbeitsplätze und alternative Energien demonstrieren und nicht immer nur an sich denken!!! Die Umwelt zu erhalten ist auch Gemeingut und müsste an erste Stelle kommen!!!

Name: Olaf Maruhn
Email: olafmaruhn@gmx.de

Datum: Freitag, 4 März, 2005 um 21:12:34
Kommentar:
Herr Sachweh besteht ja auf den harten Fakten. Dann bleiben wir mal dabei: Herr de Markus hat erklärt, über weit mehr Kohlevorräte in der Region zu verfügen, als unter Heuersdorf liegen. Lippendorf kann neben Kohle auch Klärschlamm und anderes verfeuern. Touristen verdienen ihr Geld nicht in der Region (sonst wären es keine Touristen). Gleichwohl soll der Südraum Leipzig von Tourismus leben. MIBRAG-Beschäftigte können auch in einer anderen Firma arbeiten – wenn die Kohle für Lippendorf tatsächlich für die Energieerzeugung gebraucht werden sollte. Wahrscheinlich bekommen sie dann weniger Gehalt. Das dürfte dann aber immer noch erheblich über dem Niveau dessen liegen, was in der „freien Wirtschaft“ in der Region verdient wird. In der Metallindustrie im Leipziger Raum sind entschieden mehr Arbeitsplätze als in der Kohle weggefallen. Trotzdem haben sich BMW und Porsche angesiedelt. Wenn die MIBRAG behauptet, lediglich dann nicht Pleite zu gehen, wenn sie die Kohle unter Heuersdorf bekommt (tausend andere Gründe gibt es nicht), ist das eine naturgesetzliche oder gottgewollte Wahrheit (je nach Anschauung). Weil weder Kumpel, noch Gewerkschaft, noch Politik es weder allein, noch gemeinsam schaffen, in 12 Jahren alternative Arbeitsplätze zu entwickeln, machen wir mal schnell alles platt. Heuersdorf sollte 1:1 wiederentstehen – mit einer europaweit einzigartigen Infrastruktur. Und 2.500 von einer Million sind 2,5 Promille. Das mag für einen menschlichen Körper von Bedeutung sein – wie Herr de Marcus weis. Olaf Maruhn

Name: Rudi Weis
Email: WeisRudi@aol.com

Datum: Freitag, 4 März, 2005 um 18:57:32
Kommentar:
Koalitionsvertrag von CDU und SPD in Sachsen, klingt gut, die Realität sieht anders aus, bei 83 % Braunkohlenanteil und 43 % Wirkungsgrad in Lippendorf!!! 9.2 Energie Die sichere und preiswerte, umwelt- und ressourcenschonende Bereitstellung von Energie ist ein wichtiger Standortfaktor. Deshalb bleibt ein ökonomisch, ökologisch und sozial ausgewogener Energiemix die Grundlage sächsischer Energiepolitik. Als Voraussetzung für effiziente Ressourcennutzung und günstige Preise setzt sich die Staatsregierung für die Stärkung des Wettbewerbs auf dem Energiemarkt und faire Wettbewerbsbedingungen für die Braunkohleverstromung ein. Die Koalitionspartner stimmen darin überein, dass vor allem die effiziente Nutzung des heimischen Energieträgers Braunkohle unverzichtbar für die Stromerzeugung ist. Sachsen hat die weltweit modernsten Braunkohlekraftwerke. Die Arbeitsplätze im Braunkohlebergbau und in den Kraftwerken müssen gesichert werden. Die Koalitionspartner treten dafür ein, dass Heuersdorf sozialverträglich umgesiedelt wird. Zu einem ausgewogenen Energiemix gehört die verstärkte Nutzung erneuerbarer Energien. Sie darf allerdings nicht zu Wettbewerbs- und Preisverzerrungen führen. Ein besonders großes Potenzial für die klimaschonende Energieerzeugung hat die Biomassenutzung. Die Staatsregierung wird sich dafür einsetzen, alle wirtschaftlichen Potenziale der rationellen Energieerzeugung und -verwendung auszuschöpfen.

Name: Freddi aus der Steinkohle (Ruhr)

Datum: Dienstag, 1 März, 2005 um 19:20:10
Kommentar:
Haben sie doch keine Angst, die Mibrag und das Kraftwerk gehen schon nicht kaputt . . . Wer redet ihnen nur so einen Quark ein? Mein Gott, was machen sie hier die Pferde wild und reden sich heiß. Das geht alles seinen sozialistischen Gang! Ist die Mibrag nich mehr, kommt was Neues, nur die Kohle bleibt die Alte, sie ist ja auch alt.

Name: Jochen Sachweh

Datum: Dienstag, 1 März, 2005 um 18:34:40
Kommentar:
Wenn wir durch unsere schöne Heimat streifen, können wir überall zerfallene Häuser sehen. Häuser, denen kein MIBRAG-Bagger etwas angetan hat, die aber trotzdem zerfallen. Hier haben Menschen ihre Heimat verlassen. 1 Million sind seit der Wende in den Westen gezogen. Auf den Straßen sieht man einen hohen Anteil älterer Menschen. Da wird es wenig Enkel geben, die "mit der Gasmaske" rumlaufen müssen. Auf ehemaligen Fabrikhöfen wachsen Gras und Wildpflanzen, was für eine Naturidylle. Schön ist es durch Sumpfwiesen zu streifen, die Frösche quaken zu hören, die Lerche singt hoch in der Luft. Nun gut, wer arbeitslos ist, der hat vielleicht weniger Freude daran. Und wer Arbeitslosengeld II bezieht noch weniger. Echte Naturfreunde ficht das nicht an. Eine Idylle für sanften Tourismus? Jeder Ort auf dem Land träumt davon. Touristen müssen aber erst mal Geld verdienen, um es ausgeben zu können. Wenn wir schon wieder bei Energiesubventionen sind und hier von Kohlesubventionen gesprochen wird, darf doch nicht unerwähnt bleiben, dass die Braunkohleförderung subventionsfrei ist, und dass die Steinkohleförderung planmäßig und sozialverträglich heruntergefahren wird. Der deutsche Maschinenbau hat auch einen hohen Exportanteil an Bergbaumaschinen. Ohne aktiven Bergbau ist ja wohl die Entwicklung von Bergbaumaschinen nicht denkbar. Der Bergbau, der in Deutschland verhindert wird, wird dann aber in Osteuropa entstehen, mit weitaus geringerem Umweltschutz. Interessant die letzten Beiträge. Hier wird doch deutlich, um was es geht. Heuersdorf wird von Leuten benutzt, die die Braunkohleverstromung stoppen wollen. Es geht darum die MIBRAG und das Kraftwerk Lippendorf platt zu machen. Ob man da von der "Heimatlos"-Fraktion, der "Wir sind gegen alles"-Fraktion oder von der "Wir stehen kurz vor dem Weltuntergang"-Fraktion ist, alle sind willkommen.

Name: Rudi Weis
Email: WeisRudi@aol.com

Datum: Montag, 28 Februar, 2005 um 19:54:22
Kommentar:
Nochmal zu Kosten der Windenergie! Die Windenergie ist offenbar die einzige Energieform - ja, man könnte sagen, die einzige Industrie überhaupt -, die ohne Subventionen auskommen soll. Das Dossier beschwert sich über "21.750 Euro für jeden der 40.000 Arbeitsplätze in der Windindustrie". Es wird dabei verschwiegen, dass dies lediglich ein Bruchteil der Subventionen für Kohle ist: Die Subventionen machen für alle erneuerbaren Energien (EE) gerade mal 22 Prozent der Subventionen für die Kohleindustrie aus. Zugleich sind jetzt schon mehr Menschen in der EE-Industrie als in der Kohlewirtschaft tätig : 130.000 gegen rund 90.000. Die Süddeutsche Zeitung schätzt die Zahl der in der Windindustrie Beschäftigen übrigens auf rund 45.000. Dabei wird zur Zeit sieben mal mehr Energie durch die Kohle als durch EE erzeugt. Anders gesagt: Die EE sind zwar teuer, aber auch arbeitsintensiv - genau das, was ein schwacher Arbeitsmarkt braucht. Das Geld zirkuliert also innerhalb des Binnenmarkts, es wird dabei keine Energie importiert und es entsteht eine kräftige Exportindustrie. Zwar ist der Export in den letzten Jahren bescheiden geblieben, weil zu wenige andere Länder sich zur Windenergie bekannt haben, aber die Zielsetzung in der EU wird bis mindestens 2010 einen Boom auslösen ("Atomkraft wird es auch in Zukunft geben, aber anders als Sie denken") , von dem deutsche Windfirmen stark profitieren werden.

Name: Rudi Weis
Email: WeisRudi@aol.com

Datum: Montag, 28 Februar, 2005 um 19:14:38
Kommentar:
Ein Beitrag, wer bezahlt das EEG! Die Strompreise für die Industrie haben sich seit 1990 halbiert. Kostete die Kilowattstunde Industriestrom im Jahr 1990 im Durchschnitt noch 15 Pfennige, kostete sie im Jahr 1998 nur noch 13,3 Pfennige (6,8 Cent) und im Jahr 2000 nur noch 8 Pfennige (4,1 Cent). Viele Unternehmen der Aluminiumindustrie dürften tatsächlich noch niedrigere Preise zahlen. Trotz EEG, KWK und Ökosteuer ist der Preis für Industriestrom sogar um 35 % gesunken! Das hat für die Wirtschaft insgesamt eine Ersparnis von mehr als 5 Mrd. - bei den Stromkosten gebracht. Deutschland liegt mit seinen Industriestrompreisen im europäischen Mittelfeld - von einem Wettbewerbsnachteil kann also keine Rede sein! (Eurostat/VIK, Stand 1.1. 2002: Düsseldorf, 5,87 Ct/ kWh; Paris 5,62 Ct/kWh; Oslo 3,74 Ct/kWh; Mailand 9,53 Ct/kWh). Da kann sich jeder seine Meinung zum EEG und zur Steuerverschwendung bilden!!!

Name: Silke Storeck & Angela Händler
Email: storeck@aol.com

Datum: Sonntag, 27 Februar, 2005 um 20:10:49
Kommentar:
Liebe BI, gestern hatten wir einen Info-Abend der MIBRAG über das Diatomeen-Vorkommen im Raum Lübtheen/Meckl.Vorp.. Hier liegt höchstwahrscheinlich gute Braunkohle bzw. das daraus zu gewinnende Kieselgur. Auch hier will man die schöne Landschaft zerstören für einen zweifelhaft wirtschaftlichen Erfolg. Schlimm ist es nur, daß sich dieses Braunkohlevorkommen auf dem Schießplatz der Bundeswehr befindet. Große Teile befinden wahrscheinlich auch im Naturschutzpark Elbtalauen. Auch wir würden es gerne verhindern, daß unsere Döfer übergebaggert werden. Wir würden uns freuen, wenn wir von Euren Erfahrungen lernen können oder Ihr uns Hilfe zukommen laßt (Info´s etc.). Wir denken schon mit Grauen an die Halden und an die zerstörte touristische Gegend, die wir versuchen -hier im Sinne "Sanften Tourismus" zu entwickeln. Also helft uns bitte. Je früher desto besser. Mit freundlichen Grüßen Silke & Angi

Name: Olaf Maruhn
Email: olafmaruhn@gmx.de

Datum: Samstag, 26 Februar, 2005 um 16:09:26
Kommentar:
Ich dachte, daß eine überzogene, überspitzte, halt satirische Darstellung den Gedankengang beflügelt und den Blick auf das Wesentliche öffnet… Manche Scheuklappen sind inzwischen vielleicht angewachsen und Kyoto ist ein sehr entferntes Sternbild. Wenn unsere Kinder oder deren Kinder durch Betonwüsten schreiten, den Atem durch entsprechende Vorrichtungen vor giftigen Gasen geschützt, die durch künstlich erzeugte Nadelduftaromen erträglicher gemacht werden und an Betonwänden der Kraftwerksschlote mittels elektrischer Energie die „strahlenden“ Abbilder der tierischen Wesen, die uns mal begleiteten, geworfen werden, blitzt in den inzwischen abgestumpften Hirnen vielleicht der Gedanke daran auf, daß dies alles doch gar nicht so schlimm ist, schließlich hatten die Vorfahren deshalb mal Arbeit (oder sie hätten diese ohne diese Entwicklung angeblich verloren). Deren Arbeit“geber“ machten jedenfalls einen guten Schnitt. Gott sei Dank konnten sich spinnerte Heimatverliebte und sozialromantische Umweltschützer nicht durchsetzen. Wenn dieser Gedankenblitz wieder erloschen ist, kann dann ohne Hirn für dieselben Arbeitgeber, für die schon die Vorfahren gebuckelt haben, weitergebuckelt werden… Was natürlich wieder übertrieben aber durchaus vorstellbar ist. Jedenfalls dann, wenn in den eigenen Überlegungen die nächsten Generationen und die eigene Historie (zu der Heimat gehört) eine winzige Rolle spielen! Olaf Maruhn

Name: Manfred Jäger
Email: jäger_man@gmx.de

Datum: Freitag, 25 Februar, 2005 um 21:43:36
Kommentar:
1. Herr "Sachweh", mit Ihren Äußerungen disqualifizieren Sie sich selbst. Ihre Argumente, besser: die alten Parolen der Gegenseite, wurden in diesem Gästebuch schon eingehend erörtert. Sie drehen sich im Kreis. Es wäre ratsamer sich Gedanken zu machen, wie der gravierende Klimawandel aufzuhalten oder vielleicht nur noch abzumildern ist! 2.Unerklärlich ist mir, weshalb Heuersdorf keine Ortsschilder mehr besitzt. Da eine Eingemeindung erfolgte, müsste das Ortsschild folgende Bezeichnung tragen: Regis-Breitungen - Ortsteil Heuersdorf. Wieviel Angst und Schrecken wurde doch den Mitmenschen aufgezwungen, dem Ortseingangsschild HEUERSDORF in die Augen zu blicken. "Das hätts zu Erischs Zeeten nisch gegäähm" . . . Und eben darum weil der Name Heuersdorf für die vielen Arschkriecher in allen entscheidenden Bereichen unserer Gesellschaft ein insziniertes Synonym für das Rücktändige, nicht der allgemeinen Meinung entsprechende Verhalten darstellt, liquidiert man still und heimlich . . . Mit welchen Maßnahmen hier scheinbar vorgegangen wird, beweist immer wieder aufs Neue, mit welch primitiver Energie selbst Verwaltungsbehörden vorgehen und sich dem so eindrucksvoll vermittelten "gesunden Volksempfinden" beugen.

Name: Jochen Sachweh

Datum: Freitag, 25 Februar, 2005 um 20:39:13
Kommentar:
Da braucht man keine Waffe, um seine Mitmenschen zu terrorisieren. Da genügt es schon, wenn der Ortsvorsteher Bruchmann und seine ortsfremden Aufputscher kurz vor Annahmeschluss Einspruch gegen den Hauptbetriebsplan einlegen, in der Hoffnung, die Mibrag zur Betriebseinstellung zu zwingen und dabei den wirtschaftlichen Kollaps der Region billigend in Kauf zu nehmen. Übrigens zur Windenergie: Die Windenergie wird sehr wohl aus Steuermitteln subventioniert. Zu den 28 Mrd. Euro, die wir Verbraucher mit unserer Stromrechnug bezahlen, kommen noch einmal 18 Mrd. Euro Steuermittel aus Förderprogrammen und Sonderabschreibungen zur Subventionierung der Baukosten. Und das für eine Auslastung der Winkraftanlagen auf Grund der schlechten Windverhältnisse von sage und schreibe 10%.

Name: Olaf Maruhn
Email: olafmaruhn@gmx.de

Datum: Donnerstag, 24 Februar, 2005 um 22:35:21
Kommentar:
„El Heuersdorfa“ mit „Osama bin Bruchmann“ als Anführer? Ich glaube „nine eleven“ oder Oklahoma dürften auch den schlichteren Gemütern vor Augen geführt haben, was Terror bedeutet. „Er ist die systematische und zugleich willkürliche und überraschende Androhung oder Anwendung von Gewalt, um Angst und Schrecken zu erzeugen.“ (Gesellschaft und Staat, Lexikon der Politik, Baden-Baden, 7. Aufl. 1989 – gibt es inzwischen sicher auch neuerer Auflage). Danach sind die Heuersdorfer und ihr „Anführer“ wohl waffenstrotzende Ungeheuer, die Tot, Schrecken und Vernichtung über die Lande bringen… Vielleicht sind sie ja auch die subtilen Täter im Nadelstreifenanzug. Wenn ich mir dieses Bild etwas genauer vor Augen führe, sehe ich da allerdings andere in der Täterrolle. Und ich glaube, auch unabhängig von der Perspektive. Opfer sind jedenfalls die Heuersdorfer, die Angst und Schrecken am eigenen Leib erleben. Soviel zur (Dis-) Qualifikation. Olaf Maruhn

Name: Rudi Weis
Email: WeisRudi@aol.com

Datum: Mittwoch, 23 Februar, 2005 um 12:18:05
Kommentar:
Lieber Andre, die Alternativen Energien werden nicht mit Steuergeldern unterstützt, sondern werden durch das EEG Einspeisegesetz geregeld! Natürlich entstehen dann für alle Energie-verbraucher höhere Belastungen, aber mit ca. 20 € im Jahr von gewaltigen Kosten zu sprechen, wäre unsachlich! Deshalb ist dies eine Einstellungssache zu Natur, wenn man natürlich nicht einen Cent dafür ausgeben will, ist dies bedauerlich. Dieser Beitrag ist leicht zu kompensieren, in dem man immer alle Elektrogeräte vom Netz trennt oder im Jahr einmal auf einen Gaststättenbesuch verzichtet! Außerdem sollte man daran denken, dass die Extremwitterungs- lagen sich vervierfacht haben, nun erzähl mal einem, dem das Wasser bis zum Halse stand, dass dies zu teuer ist! Sicherlich sind ohne politische Stützung Alternative Energie nicht immer wirtschaftlich, wenn aber die Preise für Öl und Gas weiter steigen, wird das bald der Fall sein! Deshalb sind Alternative Energien eine Investition in die Zukunft und sollte nicht immer klein geredet werden!

Name: Dietmar Fröhlich
Email: mail@igbauernhaus-lsa.de

Datum: Mittwoch, 23 Februar, 2005 um 08:59:27
Kommentar:
Hallo Herr Jochen Sachweh, es ist richtig: Zur DDR-Zeit hatten wir eine Ein-Parteien-Diktatur, aber keine zukunftsfähige Gesellschaft. Aber unsere jetzige Gesellschaft wird die Probleme auch nicht lösen, sondern alle zwischenmenschlichen Beziehungen nur verschärfen, weil alles menschlich Notwendige nicht harmonisiert wird, sondern auseinander dividiert. 2. Sowohl die Naturwissenschaften als auch die Geisteswissenschaften wissen heute deutlich mehr darüber, welche Einflüsse unsere menschlichen Taten, Handlungen, Lebenslügen auf unseren Planeten haben, der sehr sensibel auf alles reagiert. Das lernt man aber nicht in der polytechnischen Schule. Und unsere heutigen Bildungs- und Wirtschaftssysteme sowie die Politik wollen auch nicht, das eine Mehrheit der Bevölkerung solche Gesetzmäßigkeiten verstehen. Es wirkt auch weiterhin überall im Kosmos ein Ursache-Wirkungs-Prinzip, nur: man darf beides nicht verwechseln. Es gilt auch weiterhin der Vers von Erich Kästner: Es gibt nichts Gutes, außer man tut es. Wer disqualifiziert wird, oder sich selbst disqualifiziert, entscheiden andere Kräfte. - Ich fürchte, Sie werden mich nicht verstehen.

Name: Jochen Sachweh

Datum: Dienstag, 22 Februar, 2005 um 19:18:33
Kommentar:
Hallo, Herr Dietmar Fröhlich. Den Zusammmenbruch eines Gesellschaftssystem, welches alle glücklich machen wollte, haben wir gerade hinter uns. Wer tektonische Beben als vom Menschen gemacht darstellt, disqualifiziert sich ja wohl selbst.

Name: Dietmar Fröhlich
Email: mail@igbauernhaus-lsa.de

Datum: Dienstag, 22 Februar, 2005 um 19:06:05
Kommentar:
Hallo Jochen Sachweh, vielleicht liegen die Mißstände alle, die Sie hier aufzählen, im Gesellschaftssystem selbst begründet - und nicht an der Geschichte und den Einwohnern von Heuersdorf? Das sind alles sehr friedliche Bürger. Was haben Sie persönlich aus der Asienflutkatastrophe gelernt? Sehen Sie keine Zusammenhänge zwischen Ihrem Denken und den Naturkatastrophen? - Nachdenkliche Grüße D.Fr.

Name: Jochen Sachweh

Datum: Dienstag, 22 Februar, 2005 um 18:42:12
Kommentar:
69 Einwohner von Heuersdorf terrorisieren 10 000 Menschen in der Region. 2000 Mitarbeiter der MIBRAG, 2000 Mitarbeiter in Betrieben, an die die MIBRAG Aufträge vergibt und deren Familien. In einer Zeit wo es in Deutschland über 5 Millionen Arbeitslose gibt ! In einer Zeit, wo Ostdeutschland besonders von Deindustriealisierung betroffen ist. Ja , schämt ihr euch denn eures Eigennutzes nicht ? Ich habe viele Verwandte und Freunde, die hunderte Kilometer weit weg ziehen mussten, um Arbeit zu finden. Sie haben ihre Heimat wirklich verloren . Und ihr haltet es für eine Zumutung „um die Ecke“ zu wohnen. Ihr schimpft über die Praxisgebühr, über fehlende Rentensteigerung ? Ja, wo soll denn das Geld herkommen, wenn es immer weniger Beitragszahler gibt ? Radikale Umweltschützer haben mit dazu beigetragen, dass Ostdeutschland ein Paradies für Frösche und Lurche geworden ist. Aber kein Paradies für Menschen.

Name: Jeffrey Michel
Email: jeffrey.michel@gmx.net

Datum: Dienstag, 22 Februar, 2005 um 10:53:39
Kommentar:
Es folgt nun der von Herrn Jäger angesprochene Leserbrief aus der Tageszeitung Neues Deutschland vom 21.02.2005: "Kompromisse für Heuersdorf waren nicht gewollt". Zu »Wir sind zweitausend, die sind achtundsechzig« (ND vom 8.2.). Anders als andere Bürgerbewegungen und -initiativen haben sich die Heuersdorfer immer für einen Weiterbetrieb des Tagebaus Schleenhain ausgesprochen, waren einverstanden mit einer knappen Umfahrung des Ortes und sogar mit Teilinanspruchnahme von Heuersdorfer Ortsflächen, lebten doch nicht wenige Bewohner viele Jahrzehnte selbst von der Kohle. Wo sind die »weisen Uhus« der Wende, die über Nacht die »unsägliche« Braunkohlegewinnung und -verarbeitung der DDR überstürzt abschaffen wollten, was ihnen in den meisten Tagebauen auch gelungen ist, ohne dass diese sinnvoll zu Ende gebracht worden sind? Auch der Tagebau Witznitz hätte noch einige Zeit ohne Inanspruchnahme von Ortschaften weiter betrieben werden können. Braunkohle, die auch für das neue Kraftwerk Lippendorf hätte genutzt werden können. Inzwischen war aber aus den Umweltaktivisten, wie dem Röthaer Pfarrer Walter Steinbach, der Präsident des Regierungspräsidiums geworden, der sich heute ohne Kompromisse für den »notwendigen« Abriss von Heuersdorf ausspricht. Wer, wie der Autor über zehn Jahre als Mitglied bzw. Stellvertreter im Regionalen Planungsverband mitberaten und mitentschieden hat, weiß, dass die gebetsmühlenartige Behauptung nicht den Tatsachen entspricht, wonach der Betrieb des Tagebaus Schleenhain und damit der Betrieb des Kraftwerkes Lippendorf ohne die Abbaggerung von Heuersdorf nicht möglich sei. Umso schlimmer, wenn diese Behauptungen von Ministern, wie Thomas Jurk, vertreten werden, die es wissen müssten. Stattdessen ist ohne Abbaggerung eine knappe Umfahrung Heuersdorfs und ein sinnvoller Betrieb des Kraftwerks Lippendorf trotzdem möglich. Untersuchungen haben bereits 1995 ergeben, dass in der Kraftwerksbetriebsplanung Stillstandszeiten für notwendige Wartungs- und Reparaturarbeiten nicht berücksichtigt wurden und man offensichtlich durch einen längeren Betrieb des Kraftwerks Lippendorf gedenkt, zusätzliche Profite zu erwirtschaften. Jetzt heißt es: »Die Mibrag unterbreitet lukrative Angebote für Umsiedler, zudem soll Ende Februar der Grundstein für ein Neu-Heuersdorf gelegt werden.« Wieso erst heute? Bereits 1992 wurde der Aufstellungsbeschluss für einen Teilregionalplan »Braunkohlenplan Vereinigtes Schleenhain« gefasst. Im Rahmen dessen öffentlicher Erörterung und Abwägung von 1993 bis Mitte 1995 war davon keine Rede - nur von Entschädigungen zum Zeitwert. Davon hätten aber die Heuersdorfer keine Ersatzgrundstücke kaufen und neue Häuser bauen können. Auch sollten die beiden Heuersdorfer Kirchen ersatzlos geschleift werden, ebenso wie die Dorfinfrastruktur. Vor allem dem Widerstand der Heuersdorfer mit Unterstützung von außen ist es zu danken, dass in der letzten Zeit Bewegung in die Sache gekommen ist. Die derzeitige Situation ist also vor allem der ehemals unnachgiebigen Haltung der Mitteldeutschen Braunkohlengesellschaft und der Sächsischen Staatsregierung geschuldet. Auf Grund der Gerichtsentscheidungen wird der Teilregionalplan seit 2004 überarbeitet. Siegfried Schlegel PDS-Stadtratsfraktion 04107 Leipzig

Name: Jeffrey Michel
Email: jeffrey.michel@gmx.net

Datum: Dienstag, 22 Februar, 2005 um 09:09:40
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Die Lippendorfer Fernwärme wurde in den 90er Jahren mit dem Kennwort "Abfallwärme" - was einen vergleichsweise niedrigen Bezugspreis suggeriert - von den Leipziger Stadtwerken auf Drängen der Landesregierung durchgesetzt. Die 15 km lange Fernwärmeleitung war mit 130 Millionen DM Deutschlands teuerste Wärmetrasse. Andere Objekte über eine ähnlich große Entfernung, so beispielsweise Weisweiler-Jülich, Weisweiler-Aachen und Boxberg-Weißwasser, haben mit jeweils 38 bis 50 Millionen DM weniger als die Hälfte gekostet. Die Wärme aus Lippendorf wird an Markkleeberg vorbeigeführt, ohne dort benutzt zu werden, was die Kostenbelastung für Leipzig weiter erhöht. Als vor Jahren die PDS in einer Kleinen Anfrage an die Sächsische Staatsregierung nach den hohen Aufwendungen für dieses Projekt fragte, antwortete das Wirtschaftsministerium sinngemäß, dass es außerstande sei, den erforderlichen finanziellen Aufwand abzuschätzen. Das Ministerium will aber trotzdem wissen, dass die Braunkohle eine besonders wirtschaftliche Energieerzeugung ermöglicht. Nach Einbeziehung aller ökologischen und sozialen Belastungen ist das aber nicht mehr der Fall. Heuersdorf soll mit dem Argument abgebaggert werden, die Braunkohle sei "langfristig kalkulierbar". Demzufolge müsste der Preis für Braunkohlenstrom bis 2040 unverändert niedrig bleiben. Statt dessen erhöht Vattenfall ihre Stromabgabepreise, wie wenn das Kraftwerk mit Importsteinkohle verfeuert worden wäre. Der zusätzliche Gewinn zugunsten der ausländischen Mutterkonzerne fehlt der ostdeutschen Volkswirtschaft. Die politisch Verantwortlichen finden sich mit dieser Praxis ab, da sonst das Unternehmen mit dem Abbau von Arbeitsplätzen drohen könnte. Im Endeffekt wird aber damit jeder Bergarbeiter und jeder Kraftwerker vom Stromkunden alimentiert, wobei diese Alimente größtenteils nicht einmal in deren Tasche landet. Die These, dass "heimische Energieträger günstiger" seien, da sie "nicht am steigenden Öl/Gaspreisen aus dem Ausland gekoppelt" sind, stimmt zwar für den Brennstoffbezug der Vattenfall-Kraftwerke. Dieser Kostenvorteil wird jedoch nur in einem markttechnisch erforderlichen und daher sehr geringen Umfang an den Endverbraucher weitergegeben.

Name: andre

Datum: Montag, 21 Februar, 2005 um 18:50:51
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Wenn man die Beiträge so liest, könnte man denken man käme ohne Braunkohle, Öl und Gas aus. Es gibt z.B. Solar- und Windkraft dafür. Schön und gut, aber zur Zeit ist es eben noch so, das diese neuen Energien den Haushalten teuer zu stehen kommen. Wieviel würde es dann kosten, wenn sich nur noch Windräder drehen würden und Solarkollektoren aufgestellt werden. Wobei man wissen sollte, daß Windkraft vom Staat subventioniert (Steuergelder) wird und bei ausschließlicher Wind/Solarenergie dann unbezahlbar wäre. Als Ergänzung zu den fossilen Brennstoffen ist es völlig ok. Wenn die Technik dafür ausgereift ist, Industrien und Ballungszentren ständig dauerhaft und kontinuierlich zu versorgen, ist es Zeit, von fossilen Brennstoffen sich zu verabschieden. Soweit ist es aber nunmal noch nicht. Desweiteren sind heimische Energieträger günstiger, sie sind nicht am steigenden Öl/Gaspreisen aus dem Ausland gekoppelt und somit für den Endverbraucher uberschaubar und bezahlbar.

Name: Manfred Jäger
Email: jäger_man@gmx.de

Datum: Montag, 21 Februar, 2005 um 17:53:02
Kommentar:
Habe heute einen sehr interessanten Leserbrief im Neuen Deutschland gelesen. Interessant, wie wir Leute verarscht werden, was das Thema Heuersdorf angeht. Einige Kommunalpolitiker meinen in Zeiten der Politikverdrossenheit sich alles erlauben zu können, da ja sowieso keiner dem widerspricht. Leider ist das schon Realität. Heuersdorf muss leben, für unsere Kinder!!! Demonstrieren sollten die Menschen lieber in Böhlen, vor diesem weithin sichtbaren Ungeheuer, das unsere Umwelt zerstört. Die Kohle sollte in Würde abtreten.

Name: Rudi Weis
Email: WeisRudi@aol.com

Datum: Sonntag, 20 Februar, 2005 um 17:11:47
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Nicht nur das Heuersdorf weggebaggert werden soll, nein es ist noch schlimmer, Leipzig hat den höchsten Fernwärmepreis von Deutschland und liegt damit 15 % über dem Durchschnitt! Dann soll aber noch einer vom effektivsten Kraftwerk reden wollen!!!

Name: Rudi Weis
Email: WeisRudi@aol.com

Datum: Samstag, 19 Februar, 2005 um 14:28:38
Kommentar:
Die Verbrennung von Klärschlamm (Haldenfeinkohle) wurde schon zu DDR-Zeiten erfolgreich durchgeführt, nur nach der Wende war es politisch vermutlich nicht mehr durchsetzbar!!! Die Haldenfeinkohle hat einen 20 bis 25 % wenigeren Wassergehalt und somit bis zu 50 % größeren Heizwert! Somit kann mit der vorhandenen umweltschutzrechtlichen Genehmigung jährlich ca. 0,5 Mio. t Rohbraunkohle ersetzt werden und in 30 Jahren damit 15 Mio. t, genau die Menge, die unter Heuersdorf liegt! Im schlimmsten Fall kann sicherlich mit ca. 10 % Gasstützfeuer auch ein Weiterbetrieb des KW gesichert werden!!! Nun möchte ich mal die Gegenkommendare hören, die haben sich wenn es konkret wird verabschiedet, mit der Begründung es wäre unsachlich, sehr niveauvoll!!! Die Gewinne werden privatisiert und der Müll bleibt für den Staat und die Bürger als Steuerzahler!

Name: Jeffrey Michel
Email: jeffrey.michel@gmx.net

Datum: Samstag, 19 Februar, 2005 um 10:55:30
Kommentar:
Die Heuersdorfer setzen sich für die Erhaltung ihrer angestammten Heimat ein, welche selbst nur ein paar Kilometer weiter weder kulturell noch ökologisch, kirchlich noch menschlich gänzlich wiederherzustellen wäre. Heimat bedeutet nicht nur die Dinge, die man für das eigene Leben befürwortet, sondern sie schließt all das aus, was abgelehnt wird. Das betrifft in diesem konkreten Falle eine Braunkohlepolitik, bei der Gewinnmaximierung vor Verfassungsgebote gestellt wird. Die Würde von Ortsvorsteher Horst Bruchmann und von weiteren Bürgern wird unter Missachtung von Artikel 1 des Grundgesetztes durch wahrheitswidrige Behauptungen angetastet. Der Schutz des gewachsenen Siedlungsraums wird nach Artikel 10 Absatz 1 der Sächsischen Verfassung garantiert, aber in Heuersdorf missachtet. Laut einer Reportage in der Tageszeitung Neues Deutschland vom 08. Februar 2005 versicherte IGBCE-Gewerkschaftsführer Uwe Bruchmüller, er wolle niemanden zur Aufgabe seines Eigentums erpressen. Doch erpresserische Methoden werden bereits von dieser Gewerkschaft mitgetragen, wo a) der Familienfrieden durch die Ablehnung eines MIBRAG-Umsiedlungsangebots zerstört werden könnte, b) der sonstige Verlust des eigenen Arbeitsplatzes bei der MIBRAG oder bei einem Unterauftragnehmer droht oder c) die staatliche Benachteiligung von Heuersdorf eine persönliche Zwangslage herbeigeführt hat. Einzelne Gewerkschaftsmitglieder versuchen zudem, die Menschen durch manifestierte Gewaltbereitschaft einzuschüchtern. Das ND dazu: > MIBRAG und Regierungsorgane stehen nunmehr als Vertreter einer zerstörungswütigen Belegschaft da. Mit wem sollte unter diesem Umstand der Ortschaftsrat über eine friedliche Einigung verhandeln? Außerordentlich fragwürdig ist auch das häufig aufgestellte Kriterium, die Umsiedlung von Heuersdorf sei schließlich durch die rund 300 Ortschaften gerechtfertigt, die früher ohne den liberalisierten Energiemarkt zerstört wurden. Wer dabei von der regionalwirtschaftlichen Unentbehrlichkeit der Braunkohle ausgeht, der möge in Bitterfeld oder Delitzsch nachfragen, ob man dort wieder den Tagebau haben möchte. Wie viele tausend Menschen gibt es im Raum Borna, die nur wegen der Braunkohle ihre Arbeit verloren haben? Es liegt andererseits keine Erklärung von Vattenfall vor, dass das Kraftwerk Lippendorf bei Erhaltung von Heuersdorf stillgelegt wird. Die Arbeitsplätze im Bergbau sind somit gesichert. Die Demonstration am 03. Februar war überflüssig. Sie diente sichtlich der Profilierung von Managern, Politikern und Funktionären, welche auf den Rücken der Heuersdorfer die Verunsicherung der Bergleute schüren. Die Behauptung, dass sich keiner der Umgesiedelten unwohl oder gar betrogen am neuen Standort fühle, ist für einige mitgenommene Ehepartner und Kinder nicht zutreffend. Sie hätten es anders gewollt. Die Kurve der Bevölkerungsentwicklung (unter "Der Ort" auf der Heuersdorf-Website) macht dabei deutlich, dass die MIBRAG seit einem Jahrzehnt die Dorfgemeinschaft durch die unablässige Abwerbung einzelner Familien zersetzt, während das Unternehmen stets von einer gemeinsamen Umsiedlung spricht. Herr Weiß geht von einem quantitativen Kohleverlust von nur einem Jahr aus. Das ist auch unsere Berechnung, also 10 bis 15 Millionen Tonnen Nettoverlust, wobei aber hinzuzufügen wäre, dass a) die Kohlequalität noch größeren Ertragsschwankungen unterliegt und b) das Kraftwerk Lippendorf eine immissionsschutzrechtliche Genehmigung für die Mitverbrennung von bis zu 385.000 Tonnen Klärschlamm besitzt. Zur Effizienzfrage nun eine vereinfachte Betrachtung: Ein Kilogramm Rohbraunkohle weist einen Energiegehalt von ungefähr 10 Megajoule (MJ) auf. Eine Kilowattstunde (kWh) hat präzise 3,6 MJ. Bei einem elektrischen Wirkungsgrad von rund 42% (wie in Lippendorf oder Boxberg) werden 4,2 MJ, also knapp 1,2 kWh erzeugt. Abgesehen von der zusätzlichen, aber gering ausgekoppelten Wärme gehen damit fast 6 MJ unwiederbringlich verloren. Der effektive Wirkungsgrad von der Grube bis zur Steckdose liegt aber um noch einiges niedriger, weil a) die MIBRAG zusätzliche Kohle zum Betrieb der Tagebaugeräte verbraucht, b) die Kraftwerke immer wieder von leistungsmindernden Schäden geplagt werden, c) ein Teil des Stromes in Goldisthal mit einem dortigen Wirkungsgrad von 80% zwischengespeichert wird und d) es Leitungsverluste bis zu den Endkunden gibt. Im Ergebnis wird oft weniger als ein Drittel der Mitteldeutschen Kohleenergie tatsächlich in Form von elektrischem Strom genutzt, während daraus 100% klimaschädliche CO2-Emissionen erzeugt werden. Dieses unbefriedigende Ergebnis müsste wesentlich aufgebessert werden, um als zukunftsfähig zu gelten. Der effektive Wirkungsgrad im Rheinland kann trotz älterer Kraftwerke höher liegen, weil sich die industriellen Verbraucher in unmittelbarer Nähe der Stromerzeugung befinden. Vattenfall will demgegenüber eine neue 380-kV-Stromtrasse zwischen Halle und Schweinfurt errichten, um Elektroenergie nach Süddeutschland zu verkaufen.

Name: Dietmar Fröhlich
Email: mail@igbauernhaus-lsa.de

Datum: Samstag, 19 Februar, 2005 um 00:03:11
Kommentar:
Das Thema Heuersdorf sehe ich noch viel tiefer. Wir alle wissen, daß das Ende des Öl- und Kohlezeitalters längst absehbar ist. (Es wird nur ein winziger Abschnitt der Menschheitsgeschichte sein.) Trotzdem verheizt man noch immer Kohle in Kraftwerken, obwohl es deutlich andere, innovativere Lösungen gibt (- die in diesem Gästebuch und in www.heuersdorf.de auch längst genannt sind). Wir alle wissen, daß es längst anderen, nachwachsenden Kraftstoff gibt. Trotzdem verbrauchen wir das Erdöl in ungebremster Intensität in unseren Autos und Wohnungen. Die Sonne allein liefert täglich und ständig 40.000 mal mehr Energie als wir sie auf dem gesamten Planeten verbrauchen. Das wissen auch die Energiekonzerne. Trotzdem lassen sie keinesfalls nach in ihrer Gewinnsucht, im Raubbau an der Natur und mit dem Druck auf die Politik - Siehe 2. Heuersdorfgesetz. Auch die nur scheinbar alternativen Kräfte in den Betrieben, die Gewerkschaften verschlafen die neue Zeit - wie Olaf Maruhn es schon angemerkt hat. Die hochbezahlten Gewerkschaftsvertreter sind ebenso wenig daran interessiert, neue Gesellschaftsmodelle zuzulassen. Es geht einzig nur um den Gewinn - weltweit. Es wird heute alles mit Geld geregelt. Selbst der eigene Untergang. Damit einige wenige noch mehr Gewinn machen können, wird verlangt das immer mehr und noch mehr gespart wird, mit dem Ergebnis, daß sich bald alles selbst blockiert. Deshalb wurde Hartz IV eingeführt. Als moderne Sklaverei. Es sollen immer mehr Billigkräfte erzeugt und geschaffen werden, die man beliebig hin und her schubsen und ausnutzen kann. Damit die Gewinne der Banken, Versicherungen und Konzerne noch weiter steigen können. Diejenigen Menschen, die um ihre traditionellen Werte, um ihre eigene Geschichte und um ihre Heimat kämpfen - wie die Heuersdorfer - werden zu den (unerklärten) Feinden dieser Gesellschaft gestempelt. Sie müssen enorm viel aushalten. Es wird immer wieder Leute geben, die reale Tatsachen verdrehen und behaupten: "Die Heuersdorfer sind Schuld, daß uns noch mehr Arbeitsplätze verloren gehen." Umso wichtiger ist es, daß diesen gesellschaftlichen Tendenzen, die sich heute zunehmend entwickeln, brauchbare Alternativen vorgelebt werden. Starke Herzenskräfte sind gefragt und enorm viel Wachsamkeit. Heuersdorf ist ein Sinnbild für diesen Kampf der gegensätzlichen Kräfte. Hier prallen alte, zerstörerische und neue, innovativ Kräfte und Gedankenstrukturen ganz massiv und direkt aufeinander. In Horno hat es noch nicht geklappt, daß sich ein neues Denken, neue Denkmodelle für eine bessere Gesellschaft und für den Naturerhalt durchsetzt konnten. Heuersdorf und Lacoma aber müssen bleiben. Mögen die Juristen, die diese Auseinandersetzungen zu entscheiden haben, von Weitsicht und nicht vom Geld geprägt sein. Schickt deshalb immerzu gute Kräfte und Gedanken nach Heuersdorf.! Sollte Heuersdorf sterben, dann kommen noch ernstere Zeiten auf uns alle zu, über die sich die übergroße Mehrheit noch garkeine Gedanken machen will, weil wir alle immerzu nur mit uns selbst beschäftigt sind - und sinnlos beschäftigt werden. Das Perverse dabei ist: Die sozial-demokratische und die grüne Politik gemeinsam ebnen heute für uns alle den Weg in den gesellschaftlichen Ruin, der uns allen und diesem Land noch bevorsteht. Denn die wirklichen Drahtzieher sitzen viel weiter oben und sie werden von unseren Politikern auch noch geschützt, behütet und beschützt. Jemand hat mal gesagt: Rot und Grün zusammengemischt ergibt Braun. - Möge es nie wieder dazu kommen. Seid wachsam.! Wünschen wir uns alle, daß noch viel mehr Menschen diese gesamtgesellschaftlichen Zusammenhänge und Mechanismen wahrnehmen. Es lebe Heuersdorf.!

Name: Rudi Weis
Email: WeisRudi@aol.com

Datum: Freitag, 18 Februar, 2005 um 18:27:21
Kommentar:
Leider sind beim Schreiben von Einträgen Störungen zu verzeichnen, ich bitte dies zu entschuldigen! Nochmals zur Kohlebilanz, nach meinem Wissen, war die Straße nach Heuersdorf nicht im Kohleplan enthalten, aber jetzt. Damit gewinnt die Mibrag zusätzlich 10 Mio. t , dann wird durch Heuersdorf eine enge Umfahrung vorgeschlagen, damit nochmals 25 Mio. t freigegeben, damit sind von den ca. 50 Mio. t zur Sicherung der Kraftwerksversorgung auf 40 Jahre nur noch ein Fehlanteil von 15 Mio. t und der könnte durch Entsorgung der Haldenfeinkohle in Gaulis neben dem Kraftwerk Lippendorf gesichert werden! Nun soll mir einer mal erklären, warum dann noch Heuersdorf entsorgt werden muss oder Arbeitsplätze gefährdet sind? Damit würde eine Altlast, bei gleichzeitiger thermischer Nutzung, sinnvoll genutzt. Wenn natürlich wirtschaftliche Interessen den Vorrang haben und die Altlasten die Umwelt weiterhin erheblich belasten dürfen, kann man auch nicht fordern, dass Heuersdorf dem Staatsinteresse geopfert wird. Die Entsorgung, dann noch mit Steuergelder erfolgen muss, noch unverständlicher!!!

Name: Olaf Maruhn
Email: olafmaruhn@gmx.de

Datum: Freitag, 18 Februar, 2005 um 12:43:11
Kommentar:
Soweit ich sehe, hat Herr Weis nicht behauptet, daß es Braunkohlekraftwerke mit einem höheren Wirkungsgrad von 40 oder 50 % gäbe. Möglicherweise hat er ja den Kraftwerkstyp (!) in Relation zu anderen Energieerzeugern setzen wollen. Paragraphenreiter habe ich in meiner Zeit als Betriebsratsvorsitzender als „Korinthenkacker“ bezeichnet, wenn es darum ging, Arbeitsplätze zu erhalten. Es ging jedoch immer um die Auseinandersetzung Arbeitgeber (Treuhand und sogenannter Investor) Arbeitnehmer. Es ging nie um eine Auseinandersetzung mit Dritten, die Nachteile dafür in Kauf nehmen müssen, damit ich meinen Arbeitsplatz erhalte. So, wie es derzeit in Heuersdorf praktiziert wird. Hierfür habe ich tatsächlich nur Verachtung übrig. Im übrigen läßt sich ein Zusammenleben von Menschen nur durch die Geltung von Normen regeln. Das trifft insbesondere auf das GG zu, das das Verhältnis Bürger – Staat, als auch Bürger – Bürger regelt. Es kann zuweilen lästig sein, dies zu respektieren. Allerdings dürfte das Gegenteil gewaltvolle Anarchie bedeuten. Anarchie ist an sich reizvoll, wenn sie gewaltlos bleibt und die Rechte anderer respektiert. Das scheint sich jedoch auszuschließen. Bleibt nur eine „geregelte“ Ordnung, auf die sich demokratisch eine Mehrheit verständigt. In so einer Ordnung scheinen wir zu leben. Vorsichtig ausgedrückt ist es bedauerlich, wenn Hinweise auf die Geltung dieser Ordnung als Paragraphenreiterei abgetan werden. Allerdings auch ein Hinweis auf den Geist dessen, der dies als Vorwurf formuliert. Olaf Maruhn

Name: Rudi Weis
Email: WeisRudi@aol.com

Datum: Freitag, 18 Februar, 2005 um 12:29:31
Kommentar:
Hier nun einige Ergänzungen zum besseren Verständnis. Das neue Kraftwerk in Lippendorf ist in der Welt mit das Effektivste seiner Art, drotzdem heizt es mit >50 % die Umwelt auf, also eine Energieverschwändung!!! Abgesehen von dem CO²-Ausstoß, müsste es einen Wirkungsgrad von mindestens 90 % aufweisen, dies geht aber nur mit Wärme-Kraft-Kopplung, dafür fehlt aber der Wärmeabnehmer! Dies ist aber hauptsächlich dezentral in kleinen Einheiten möglich! Unter dem Gesichtspunkt von Kyoto ist ein Neubau eines solchen Kraftwerkes sehr fraglich!!! Aber eine Stilllegung wäre aber bestimmt auch keine Lösung, aber es solte wenigsten darüber nachgedacht werden und mit alle Mittel versucht werden, den Schaden zu minimieren.

Name: Vebska

Datum: Donnerstag, 17 Februar, 2005 um 17:27:24
Kommentar:
Auch erscheint es mir Zweifelhaft das wenn man in einem Dörfchen wie Heuersdorf die Straße wegbaggert, einen Kohleverlust von 10 Millionen Tonnen Braunkohle zu haben. Das wäre übrigens die Menge die das Kraftwerk in etwa 300 Tagen, also mehr als ein dreiviertel Jahr lang, verbauchen würde. Respekt an die Firma die das beim Abtragen der Straße nebenbei erledigt.

Name: Vebska

Datum: Donnerstag, 17 Februar, 2005 um 17:19:58
Kommentar:
Zum Thema Wirkungsgrad an Herrn WeisRudi. Ich würde vorschlagen Sie begeben sich mal auf die Suche nach einem Braunkohlekraftwerk für Grundlast, mit gleicher Leistung, welches einen ähnlichen Wirkungsgrad von 43% wie das Kraftwerk in Lippendorf hat. Dann wären wir das unsachliche, einseitige Geschwätz für eine ganze Zeit los. Sollten Sie, ganz nach meinen Erwartungen, nicht fündig werden setzen Sie sich wie die Menschen in Heuersdorf - voller Vernunft - Solarkollektoren auf's Dach. Oder wie wär es mit der Erforschung der Kernfusion, dann würde ein eiziges Kraftwerk ganz Europa versorgen können und das wirtschaftliche Großballungsgebiet Heuersdorf wäre mit Sicherheit gerettet. Tja, man könnte auch weiterhin froh sein das der Strom aus der Steckdose kommt und über das was man sagt nachdenken. Zu Antworten wie Herr Maruhn - in Paragraphen - wäre auch ganz Amüsant. Übrigens, die Zeit in der sich Herr Bruchmann hier aufhält, wobei er ja nichtmal in Heuersdorf wohnt, wird wohl nicht gelangt haben sein Herz unzertrennbar mit Heuersdorf zu verbinden. Aber man kann ja nicht alles wissen.

Name: Christian aus Salzburg

Datum: Mittwoch, 16 Februar, 2005 um 10:11:10
Kommentar:
Sorry für die vielen Rechtschreibfehler, aber manchmal kommt man vor lauter Emotionen mit dem Tippen nicht nach und dann passiert sowas. Pisa lässt auch in Österreich grüßen. Christian

Name: Christian aus Salzburg

Datum: Mittwoch, 16 Februar, 2005 um 10:08:00
Kommentar:
Bin durch den Tatort im Fernsehen wieder auf diese Dinge aufmerksam geworden. Habe dies zwar schon früher einmal registriert, ist aber wieder in den Hintergrund getreten. Ich kann mir mangels Sachwissens kein urteil anmassen über all die Themen in bezug auf dass ja schon andere Orte verschwunden sind, aber wenn ich mir vorstelle dass auf mein Dorf langsam aber gemächlich so etwas zukommen würde fehlt mir das Vorstellungsvermögen wie man das verarbeitet. man ist teilweise seit Generationen mit einer Heimat verbunden, und dann muss diese irgendwie irgendetwas weichen was in Bezug auf die Erdgeschichte und Menschengeschichte nur von kurzer Bedeutung für einen eingeschränkten Nutzerkreis ist und möglicherweise durch etwas anderes substuiert werden könnte. Mir fehlt einfach das Vorstellungsvermögen wie es wäre wenn man meinen Heimatort wegbaggern würde.

Name: Rudi Weis
Email: WeisRudi@aol.com

Datum: Dienstag, 15 Februar, 2005 um 15:57:02
Kommentar:
Habe mir die Halde in Gaulis angesehen, da liegt mehr als unter Heuersdorf. Alles Haldenfeinkohle mit höherem Heizwert als Braunkohle. Die Großkraftwerke hatten sich bereit erklärt, sie zu entsorgen, aber bis jetzt ist nichts geschehen. Die thermische Nutzung bei gleichzeitiger umweltfreundlicher Entsorung der Altlasten kan man ja nicht erwarten, da wird lieber Heuersdorf entsorgt!!!

Name: Olaf Maruhn
Email: olafmaruhn@gmx.de

Datum: Sonntag, 13 Februar, 2005 um 20:35:56
Kommentar:
Läuft gerade ein toller "Tatort" (13.02.05, 20.15 Uhr). Nur zu empfehlen! Stützt meine These bezüglich der öffentlichen Meinung zu bergbaugeschädigter Heimat! Olaf Maruhn

Name: Olaf Maruhn
Email: olafmaruhn@gmx.de

Datum: Freitag, 11 Februar, 2005 um 21:00:17
Kommentar:
Es wurde im Gästebuch schon mehrfach gefordert, unter Klarnamen aufzutreten. Jedoch: einerseits, wer will das verifizieren und andererseits werden bei demokratischen Abstimmungen lediglich im Falle geheimer Abstimmungen die tatsächlichen Meinungen kundgetan. Bei öffentlichen Abstimmungen erfolgt die Stimmabgabe (also die Meinungsäußerung) im Hinblick auf die öffentliche Meinung. Siehe sächsischer Landtag. Sollte diese Annahme richtig sein. (dafür spricht vor dem Hintergrund der tatsächlichen Durchführung geheimer Abstimmungen viel), hat der Szenekenner wohl die richtige Nase. Denn die öffentliche Meinung steht auf Seiten der Heuersdorfer und dem, was sie vertreten. Gründe, ihren Namen nicht zu veröffentlichen, haben vor der bisher stetig vergrößerten Drohkulisse lediglich die MIBRAG-Kritiker. Im übrigen, selbst wenn die fachliche Kritik berechtigt sein sollte, was ich nicht weiß, macht der Ton die Musik. Ich glaube andere haben mit dem Szenekenner mehr Geduld bewiesen. Olaf Maruhn

Name: Rudi Weis
Email: WeisRudi@aol.com

Datum: Freitag, 11 Februar, 2005 um 19:42:03
Kommentar:
Na dann erzähl mal den Fachkundigen den Unterschied zwischen Abgasverlust und Gesamtwirkungsgrad,Fehlanzeige! Dann erklär aber auch warum ein Gesamtwirkungsgrad von ca. 42 bis 50 % entsteht, wo sind denn die restlichen ca.50 % hin!Ich kann es dir sagen, damit heizt man die Umwelt!!! Sehr guter Beitrag und für alle verständlich!!!

Name: Szenekenner

Datum: Freitag, 11 Februar, 2005 um 19:11:02
Kommentar:
Auf diesem Niveau ist wohl keine Diskussion möglich. Da redet Rudi Weiß vom Kluklus Clan (richtig Klu-Klux-Klan) und Heimatverlust. Verliert man die Heimat, wenn man ein paar Kilometer umzieht??? Aber schlimmer noch, für Rudi wird man direkt ausgebürgert. Er hat wohl vollständig den Realitätssinn aus Augen verloren. Rudi redet von Energieverschwe(ä)ndung (mit ä - oh Gott) und wirft Abgasverluste und Gesamtwirkungsgrad durcheinander. Da klinke ich mich besser aus!

Name: Rudi Weis
Email: www.WeisRudi@aol.com

Datum: Freitag, 11 Februar, 2005 um 15:02:28
Kommentar:
Liebe Freunde von Heuersdorf, als erstes mal zu den Einträgen, es kann jeder seine positive oder negative Meinung zu Heuersdorf sagen, aber eins verstehe ich nicht, wie feige einer sein muss, z.B. Scenekenner und seinen Namen nicht preisgibt! Euch in Heuersdorf kennt bald jeder persönlich!!! Das erinnert mich an den Kuklus Clan in den USA. Es wird immer von euch behauptet ihr seit Geld geil, dann solltet ihr mal ein Beispiel hier veröffentlichen, für wieviel ihr eure Heimat verkaufen müsstet! Schon 15 Jahre ständig daran zu denken, ich werde ausge- bürgert, ist nicht mit Geld zu bezahlen! Nach meinem Wissen liegt unter Heuersdorf ca. 25 Mio. t Kohle. Wenn jetzt zusätzlich 10 Mio. durch Entfernen der Straße im Plan hinzukommen bleiben nur 15 Mio. Verlust, dies reicht gerate für ein Jahr für Lippendorf!!! Nun soll mir einer erzählen, dass ist Verhältnismäßig!!! Das Kraftwerk hat einen Wirkungsgrad von ca. 40 % eine tolle Energieverschwändung auf Kosten von Heuersdorf!!! Jeden kleine Heizkessel zu Hause, der zu hohe Abgasverluste > ca.11 % hat muss stillgelegt werden! Dann hätte das Kraftwerk bei 60 % Verlust überhaupt keine Daseinsberechtigung! Ich dachte immer gleiches Recht für alle!

Name: Kay Hanisch

Datum: Freitag, 11 Februar, 2005 um 14:19:36
Kommentar:
Ich bin beeindruckt von der Fülle des Widerstandes, mit dem sich das kleine Heuersdorf gegen eine so große Firma und die mit ihr verbündeten Politiker wehrt. Als es in meinem Ort Roßwein galt, eine den Ort "zerschneidende" Stadtkerntangente zu verhindern, berief sich die Bürgerinitiative auch auf das Beispiel des Heuersdorfer Widerstandes. So habe ich erst von den Problemen des Dorfes erfahren. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg und hoffe, daß es Möglichkeiten gibt, Ihre Forderungen umzusetzen. Kay Hanisch Kommissarischer Landesgeschäftsführer STATT Partei Sachsen

Name: samantha Waldert
Email: samwa24@yahoo.de

Datum: Donnerstag, 10 Februar, 2005 um 22:35:17
Kommentar:
tolle seite! super layout! weiter so.

Name: Olaf Maruhn
Email: olafmaruhn@gmx.de

Datum: Donnerstag, 10 Februar, 2005 um 16:43:21
Kommentar:
Mir wird nicht ganz deutlich, welche Szene der Kenner kennen mag. Ich schlage jedenfalls vor, mal unter dem Stichwort "Verhältnismäßigkeit" zu recherchieren. Die es übrigens auch im enegeren Sinne gibt. Die Rechtsprechung hierzu ist nahezu unüberschaubar. Aber man kann ja mal reinschnuppern. Hierbei wird man vielelicht auch fündig bei der Güterabwägung. Olaf Maruhn

Name: Szenekenner

Datum: Donnerstag, 10 Februar, 2005 um 16:25:14
Kommentar:
Artikel 14 GG wird nicht verletzt. siehe Abs. 3 - (3) Eine Enteignung ist nur zum Wohle der Allgemeinheit zulässig. Sie darf nur durch Gesetz oder auf Grund eines Gesetzes erfolgen, das Art und Ausmaß der Entschädigung regelt. Die Entschädigung ist unter ge-rechter Abwägung der Interessen der Allgemeinheit und der Beteiligten zu bestimmen. Wegen der Höhe der Entschädigung steht im Streitfalle der Rechtsweg vor den ordentlichen Gerichten offen. - Die Energieversorgung dient dem Wohl der Allgemeinheit, auch das ist höchstrichterlich entschieden.

Name: Gabriele Meissner
Email: gabriele.meissner@georg-reischl.de

Datum: Donnerstag, 10 Februar, 2005 um 14:08:46
Kommentar:
Möchte mich der Meinung von Hr. Drwes anschliessen. Die Heimat bleibt Heimat und ist es woanders auch sonst wie schön, man ist immer wieder froh zurückkommen zu können. Ich weiß,einige Heuersdorfer die den Ort(ihre Heimat) verlassen haben und in den umliegenden Orten die sogenannte "neue Heimat"gefunden haben, sind absolut nicht glücklich.

Name: Olaf Maruhn
Email: olafmaruhn@gmx.de

Datum: Donnerstag, 10 Februar, 2005 um 13:14:50
Kommentar:
Nachfolgendes steht weiter unten im Gästebuch: In der LVZ vom 27./28.03.2004 wurde auf S. 9 von der Bilanzpressekonferenz der Mibrag berichtet. So wurde Herr de Marcus mit den Worten widergegeben, daß er sich durchaus vorstellen könne, ein Kraftwerk mit 500 oder 1000 MW zu bauen. Kohle sei ausreichend im Gebiet von Profen und Umgebung vorhanden. Es werde allerdings noch nach einem Partner gesucht, da derzeit keine ausreichende Kundenbasis vorhanden sei. An dieser Stelle sei er von seiner Sprecherin eilig unterbrochen worden, die darauf hinwies, daß dies alles Visionen seien. Entgegen aller Behauptungen und Gutachten verfügt der Tagebau Profen also doch über ausreichende Kohlemengen, um sogar noch ein weiteres „halbes“ Lippendorf zu versorgen. Olaf Maruhn

Name: Jemand ohne Heimat
Email: drews-service@online.de

Datum: Donnerstag, 10 Februar, 2005 um 12:20:47
Kommentar:
Nun berichtet gerade der Deutschlandfunk, daß es nach wie vor keine Lösung für die Betroffenen in der Ortschaft gibt. Ich höre und lese oft über das Problem der höheren Arbeitslosigkeit falls man denn die Ortschaft nicht abreißen würde, ich höre in dem Zusammenhang viel über Geld, Wind, Co2 Belastung usw. Wenn einmal die Grundstücke der noch verbliebenen standhaften Bürger aus Heuersdorf abgebaggert sind dann wird niemand mehr von ihnen hören aber glaubt mir, es ist nicht leicht nicht mehr in die Heimat fahren zu können. Das wird so richtig keiner begreifen der es nicht selbst erlebt hat. Das ist meine Erfahrung aus der Niederlausitz, heute weit weg in BW. Z.B. jeder Vertriebene, so noch am Leben, kann heute nach Ostpreußen fahren und seinen Frieden finden. Wenn erst mal der Hoch- und Tiefschnitt über Heuersdorf gezogen ist dann ist alles nur noch Erinnerung und zwar für alle nachfolgenden Generationen! Ich weiß daß es Probleme in der Region gibt gewiß für einige Menschen mehr als im übrigen Deutschland. Trotzdem, ich hatte gehofft diese Vernichtung von Landstrichen für jede vernünftige Industrialisierung würde mit dem Verschwinden des 1.Arbeiter- und Bauerstaates endlich vorbei sein. Vielleicht sieht das die Politik ja irgendwann ein und schielt nicht nur auf Wählerstimmen. Den TAPFEREN Menschen viel Erfolg oder besser viel Glück!

Name: Olaf Maruhn
Email: olafmaruhn@gmx.de

Datum: Donnerstag, 10 Februar, 2005 um 11:45:51
Kommentar:
Es kollidieren u.a. die Eigentumsrechte der MIBRAG an der Kohle, mit den Eigentumsrechten der Heuersdorfer, deren Eigentum sich darüber befindet. Mit diesem Grundrecht müßten sie zurücktreten, wenn das Eigentumsrecht der MIBRAG höher zu bewerten wäre. Da sich das Eigentumsrecht der MIBRAG aus dem BBergG ableitet, welches wiederum die Versorgung der Nation mit Rohstoffen sichern soll, ist dieses Eigentumsrecht auch nur vor der Notwendigkeit dieses Gesetzeszieles zu sehen. M.a.W., wird die Kohle im nationalen Energieinteresse benötigt oder nicht. Darüber hinaus noch einmal der Hinweis auf Art. 28 GG. Bei Verletzung von Art. 14 GG werden per se Art. 1 und 3 GG mit verletzt. Olaf Maruhn

Name: Szenekenner

Datum: Donnerstag, 10 Februar, 2005 um 10:41:25
Kommentar:
Wieso verletzt eine Umsiedlung die Würde des Menschen, den gleichen Stand für alle vor dem Gesetz die Grundsätze des deutschen Staates, die Landesverfassung gemäß Grundgesetz? Ggf. könnte Artikel 14 (Recht auf Eigentum - Erbrecht - Enteignung) greifen, doch wie der Bezeichnung des Artikels zu entnehmen ist, wird auch die Enteignung hier grundgesätzlich geregelt. Es kommt leider häufig zu Konflikten, wenn dem Einen die Schatzkiste gehört und einem Anderen der wertvolle Inhalt.

Name: Olaf Maruhn
Email: olafmaruhn@gmx.de

Datum: Donnerstag, 10 Februar, 2005 um 10:37:19
Kommentar:
Arbeitsplätze: Ein Thema, das wohl alle umtreibt – oder zumindest sollte. Folgender Vorschlag: Es wird jedes 10. (oder nehmt irgendeinen anderen Modus) Haus abgerissen. Und wieder aufgebaut. Dann haben die „Walter“-Bauleute oder all die anderen namenlosen Bauleute und Kleinunternehmer wieder Arbeit. Oder jedes 10. Auto wird verschrottet (beliebige andere Modi sind willkommen). Dann haben die Opelaner oder die Sachsenringer aus Zwickau wieder zu tun. Vielleicht sollte auch jeder 10. einen Körperteil entfernen lassen. Die Biotechnologie wird’s ihm danken. Sie kann es ja wieder ersetzen. Vielleicht macht`s ja auch ein neuer Krieg? Alle Probleme gelöst. Weniger Menschen, die vieles wieder neu aufbauen müßten! Wirtschaftswachstum wie in den 60iger und 70igern. Absurd? Natürlich! Die Argumente sind aber in allen Fällen dieselben – Arbeitsplätze! Wie bei der MIBRAG. Genauso absurd. Darf ich Arbeitsplätze auf Kosten grundgesetzlich geschützter Rechte Dritter fordern?! Wer erlaubt dies, wo sind die Grenzen? Ohne Geltung von Recht und Gesetz gäbe es diese Grenzen nicht. Das Problem in Heuersdorf ist doch aber ein ganz anderes. Es geht doch überhaupt nicht um Arbeitsplätze, sondern darum, ob die Kohle unter Heuersdorf in einem übergeordneten, nationalen Energieinteresse gebraucht wird – oder eben nicht! Und wenn sie tatsächlich aus diesem Grund gebraucht werden sollte, dann will ich mein Eigentum 1:1 ersetzt haben! Gleichgestellt werden! Weshalb soll ich schlechter gestellt werden als diejenigen, die ihre „Stand by-Schaltung“ unbedingt brauchen, zufälligerweise aber nicht in Heuersdorf wohnen und deshalb von den Folgen ihres sinnlosen Tuns nicht betroffen sind? Weshalb soll ich schlechter gestellt werden als diejenigen, die dafür sorgen, daß ich meine Heimat verliere?! Weshalb soll ich mich mit etwas anderem (einem neuen Haus z.Bsp., bei dessen Entstehung ich nicht einmal beteiligt war), bei dem andere meinen, es sei für mich ausreichend, zufrieden geben? Weshalb sollen andere über mich bestimmen?! Allerdings beteiligen sich die Heuersdorfer seit Jahren konstruktiv an der Diskussion. Man müßte dies nur zur Kenntnis nehmen. Mir scheint aber, die konstruktive Teilnahme der Heuersdorfer wird lediglich darin gesehen, daß diese zur Kenntnis nehmen mögen, die Kohle wird, quasi als unumstößliches Naturgesetz, gebraucht, um sich hernach mit einigen Architekten über Details „ihrer“ neuen Häuser zu unterhalten. Wenn andere Betroffene in anderen Orten das tun, ist das doch deren Sache. Wenn dort einer vom Dach springt - warum sollte in Heuersdorf hinterher gesprungen werden?! Nein, die Heuersdorfer haben sich konstruktiv beteiligt, in dem sie schon die angebliche Notwendigkeit der Inanspruchnahme der unter ihrem Dorf liegenden Kohle in Frage gestellt haben. Begründet (!) haben, warum dies nicht der Fall ist und eine deutschlandweite Diskussion über Klimawandel, Ressourcenschonung, Einsatz alternativer Energien und somit über die Zukunft unsrer Kinder und vor allem auch der Schaffung von Arbeitsplätzen angeschoben haben. Wenig konstruktiv haben sich allerdings die vermeintlichen Gewerkschafter der IGBCE erwiesen, die es in den vergangenen 10 Jahren nicht geschafft haben, Vorschläge für alternative Arbeitsplätze der Kumpel zu organisieren und deren Umsetzung zu verfolgen. Ich habe aber noch einen anderen Vorschlag. Einen perfiden – möchte ich ausdrücklich vorab betonen. Im Gegensatz zu denjenigen, die heuchlerisch von vermeintlich durch die Heuersdorfer bedrohten Arbeitsplätzen schwadronieren. Wie wäre es denn, wenn die hochbezahlten Kumpel (20,- €/h oder mehr, 13. oder 14. Monatsgehalt, 50 Tage Urlaub, vorgezogener bezahlter (!) Ruhestand) auf einen Teil ihrer Leistungen verzichten und damit zur Steigerung der Rendite der MIBRAG beitragen?! Ich finde diese Argumentation niederträchtig. Im Gegensatz zur wohl vorherrschenden öffentlichen Meinung (siehe auch LVZ), die im Verzicht auf derartige Leistungen einen Garant für Arbeitsplatzsicherheit sieht. Jetzt kann man ja mal derartige Einschränkungen ins Verhältnis zum finanziellen Verlust der Kohle unter Heuersdorf für die MIBRAG setzen und sich fragen, ist es angemessen, daß die „Kumpel“ zur Sicherung ihres Arbeitsplatzes auf einen Teil ihrer tariflichen und außertariflichen Ansprüche verzichten, die MIBRAG nicht ganz so viel Gewinn macht und im Gegenzug die Heuersdorfer ihre Heimat behalten können…. Die Lippendorfer könnten sich solidarisch mit beteiligen. Bei diesem gedanklichen Konstrukt wird allerdings unterstellt, daß der Abbau der unter Heuersdorf befindlichen Kohle energiepolitisch unumgänglich sei. Denn nur diese übergeordneten Interessen würden einen Eingriff in die Grundrechte der Heuersdorfer rechtfertigen. Nicht die Unternehmens-(und Gewinn-)interessen der MIBRAG. Auch nicht die vermeintlich bedrohten Arbeitsplätze der Beschäftigten. Olaf Maruhn

Name: Olaf Maruhn
Email: olafmaruhn@gmx.de

Datum: Donnerstag, 10 Februar, 2005 um 09:53:32
Kommentar:
Tja, also lesen müßte man schon. Ich habe die Artikel unten aufgeführt. Einigermaßen sprachlos macht mich die Aussage von „Regina“ über die Belanglosigkeit der Geltung von Recht und Gesetz. Wer diese Geltung in Frage stellt, verläßt den Boden der Werteordnung dieses sozialen Rechtsstaates. Olaf Maruhn

Name: Szenekenner

Datum: Donnerstag, 10 Februar, 2005 um 08:31:03
Kommentar:
@Olaf Maruhn, Sie reden um den heißen Brei. Sagen Sie doch welcher Artikel des Grundgesetzes durch eine Umsiedlung von Heuersdorf verletzt wird.

Name: Regina

Datum: Donnerstag, 10 Februar, 2005 um 08:04:01
Kommentar:
Bei allem Gerede über Recht und Unrecht . . . Die bisherigen Umsiedlungen der Mibrag sind vorbildliche Beispiele. Keiner der Umgesiedelten fühlt sich unwohl oder gar betrogen am neuen Standort (Schwerzau, Großgrimma, auch viele Heuersdorfer in ihrem neuen Eigenheim, siehe Mibrag-Info!!!). Die Mibrag hat Akzente gesetzt nach 1989! Leider vergessen das undankbare Menschen. Allen Beteiligten ist es bewusst, was es bedeutet, umgesiedelt zu werden. Doch geschieht das nicht zum Nachteil der Betroffenen. Die immer wieder geforderte Umfahrung ist einfach nur unrealistisch. Durch die Struktur des Dorfes würden viele Millionen Tonnen bester Kohle verloren gehen, die nicht unmittelbar unter dem Dorf liegen, so dass sich eine Devastierung nicht umgehen lässt. Der Kreis muss sich schließen.

Name: andre

Datum: Mittwoch, 9 Februar, 2005 um 22:35:00
Kommentar:
Vor über 15 Jahren wußten die Heuersdorfer schon, daß Ihr Ort umgesiedelt werden soll. Aber anstatt sich konstruktiv zu beteiligen, gingen einige Einwohner in Blockadehaltung. Meiner Meinung nach ein schwerer Fehler. Über Jahre hat die MIBRAG den Dialog mit den Einwohnern und dem Gemeinderat gesucht. Der Bürgermeister aber sagte, "wir wurden nicht gefragt", zumindest in Bezug auf die Planung des neuen Baugebietes. Mein TIP: Die Einwohner sollten sich nicht von Hintermännern, wie Umweltschützern und Braunkohlegegnern, beeinflussen lassen. Hier geht es nicht nur um Arbeitsplätze, hier geht es um Existenzen, die Familien der Mitarbeiter und nicht nur um die Geschäftsführung. Könnten die unwilligen Heuersdorfer überhaupt noch ruhig schlafen, hunderte, vielleicht tausende Arbeitsplätze auf dem Gewissen zu haben? Setzt Euch endlich an einen Tisch, bevor es für alle Beteiligten noch schlechter wird!

Name: Olaf Maruhn
Email: olafmaruhn@gmx.de

Datum: Mittwoch, 9 Februar, 2005 um 22:16:05
Kommentar:
Noch ein Nachtrag: Ich kennen keine Menschen, der im Geltungsbereich des Grundgesetz durch Krieg und Vertreibung seine Heimat verloren hätte. Zu dieser Zeit galt das GG noch nicht. Leider! Das GG ist erst als Folge der beschriebenen Geschehnisse geschaffen worden. Interessant ist aber der Vergleich Heimatverlust durch Krieg und Vertreibung und die Gleichsetzung mit dem Heimatverlust durch Tagebau! Olaf Maruhn

Name: Olaf Maruhn
Email: olafmaruhn@gmx.de

Datum: Mittwoch, 9 Februar, 2005 um 22:11:38
Kommentar:
Wie wäre es denn mit Art. 1, 3, 14, 20, 28 GG? Da der Gesetzestext alleine nicht viel hergibt, empfehle ich die verschiedenen Kommentierungen hierzu, die beispielsweise in der juristischen Fakultät der Uni Leipzig zu finden sind. Vielleicht auch in de einen oder anderen Stadtbibliothek. Ich gehe mal davon aus, daß in der Bergakademie Freiberg ähnliches zu finden ist. Dort sind auch Kommentierungen des BBergG zu finden. Weiterer Grundrechtsträger in der Auseinandersetzung ist übrigens die MIBRAG. Die „Kumpel“ sind in dieser Auseinandersetzung völlig außen vor. Sie sind allenfalls mittelbar betroffen, wenn überhaupt. Träger von Grundrechten in dieser Auseinandersetzung sind sie jedenfalls nicht. Es können die Grundrechte der Heuersdorfer mit denen der Beschäftigten der MIBRAG somit nicht kollidieren. Es kollidieren lediglich die Interessen der Heuersdorfer und der MIBRAG. Wenn die MIBRAG-Beschäftigten keine gleichwertigen Rechte ggü. den Heuersdorfern haben erschließt sich mir nicht, weshalb die Heuersdorfer auf ihre Rechte gleichwohl verzichten sollen. Es sind deren Grundrechte. Vielleicht denkt mal jemand über die erste Silbe dieses Wortes nach. Darüber hinaus wäre noch interessant zu erfahren, „warum“ die Heuersdorfer vermeintlich unvernünftig und verantwortungslos handelten. Nüchtern betrachtet hätten die Heuersdorfer ein Problem, wenn die sich unter Heuersdorf befindliche Kohle für die nationale Energieerzeugung notwendig wäre. Allerdings nur dann.

Name: Regina

Datum: Mittwoch, 9 Februar, 2005 um 21:27:32
Kommentar:
Ein Heuersdorf-Chat wäre angebracht bei dieser regen Diskussionstätigkeit. Übrigens müssen in den alten Bundesländern auch Dörfer umgesiedelt werden, der Tagebau Garzweiler II erfordert es. Warum sträubt sich ein (Heuers)dorf - das letzte Dorf im mitteldeutschen Revier, das aufgrund des Bodenschatzes Kohle weichen muss? Ich weiß es nicht. Aber harrt man nur aus, bringt die Zeit die Entscheidung! Für unsere Region! Im Grundgesetz gibt es kein Recht auf Heimat. Wie würde sich das auch vereinbaren mit den Menschen, die ihre Heimat durch Krieg und Vertreibung verloren haben? Und keine Entschädigung erhielten!

Name: Vebska

Datum: Mittwoch, 9 Februar, 2005 um 18:05:56
Kommentar:
Die Frage lief nicht auf eine Gegenfrage hinaus. Um trotzdem zu Antworten, nein, ich denke nicht das man in Heuersdorf vernünftig und verantwortungsbewusst handelt. Vielmehr pocht man, koste es was es wolle, auf sein Recht und betont gern Fehler anderer. Auch wenn die Alternativen nüchtern betrachtet und im Vergleich zur Vergangenheit recht gut zu ertragen wären. Das denke ich.

Name: Szenekenner

Datum: Mittwoch, 9 Februar, 2005 um 17:19:30
Kommentar:
Das Recht auf freie Meinungsäußerung ist in Artikel 5 GG festgeschrieben, aber wo steht im GG ein Recht auf Heimat?

Name: ina miehe
Email: ina.miehe@gmx.de

Datum: Mittwoch, 9 Februar, 2005 um 16:48:26
Kommentar:
an szenekenner die heuersdorfer haben so wie alle das recht auf heimat und meinungsfreiheit

Name: Szenekenner

Datum: Mittwoch, 9 Februar, 2005 um 15:40:17
Kommentar:
Auf welches durch das Grundgesetz geschützten Rechte berufen sich den die Heuersdorfer?

Name: Olaf Maruhn
Email: olafmaruhn@gmx.de

Datum: Dienstag, 8 Februar, 2005 um 21:58:45
Kommentar:
Sie nicht?

Name: Vebska

Datum: Dienstag, 8 Februar, 2005 um 20:57:24
Kommentar:
Sie sagen das in Heuersdorf Vernunft regiert?

Name: Olaf Maruhn
Email: olafmaruhn@gmx.de

Datum: Dienstag, 8 Februar, 2005 um 12:54:27
Kommentar:
Für einen Mathematiker oder Statistiker sind Zahlen „aus sich heraus“ sicher interessant. Beide Berufsgruppen dürften jedoch relativ wenig berufliches Interesse an Heuersdorf haben. Tatsächlicher Hintergrund der Fragestellung ist doch wohl eher der, viele Heuersdorfer bleiben – somit haben diese „Recht“. Viele Heuersdorfer gehen – somit haben die „Kumpel“ Recht. Die Gründe für ein Wegziehen werden hierbei ausgeblendet. Was die Kommunikation betrifft: Es steht jedem frei, zu Gemeinde- oder Ortschaftsratssitzungen zu gehen. Diese sind öffentlich. Die Heuersdorfer stehen jedem Gespräch aufgeschlossen gegenüber. Notfalls wird ein Fremder auch direkt angesprochen. Ich weiß das. Ich habe das erlebt. Darüber hinaus: Die MIBRAG betreibt mitten im Dorf ein „Aussiedlungsbüro“. Also quasi ein Kommunikationszentrum. Weiterhin hat der Gemeinderat (Ortschaftsrat?) sowohl die Landrätin Köpping (ich erinnere vermutlich wiederholt: Wahlslogan zur Landratswahl - Heuersdorf muß leben, über „Neu-Heuersdorf“ mit europaweit einzigartiger Infrastruktur 1:1 neu errichten bis zur derzeitigen „Lego-City“ – eindrucksvoll zu besichtigen in Rötha), als auch die MIBRAG gebührend im eigenen Haus kommunizieren lassen. Das Ergebnis wird seit einiger Zeit publiziert. Ein „Neu-Heuersdorf“ ohne die Heuersdorfer. Außerdem: Was sollte Herr Bruchmann auf einer Betriebsversammlung des MIBRAG-Betriebsrates?! Erklären, daß Betriebsrat und Gewerkschaft ein ganzes Jahrzehnt verschlafen haben, um alternative Arbeitsplätze zu schaffen?! Oder zumindest um die Schaffung zu kämpfen. Wie wir alle wissen, schaffen die Beschäftigten ihre Arbeitsplätze nicht selbst. Versuchen zu erklären, welche bilanziellen Gründe und solche, die es in der Eigentümersphäre der MIBRAG geben mag , weshalb die MIBRAG geschlossen werden könnte? Versuchen zu erklären, weshalb die Arbeitsplätze im Tagebau auch ohne Inanspruchnahme von Heuersdorf mit einem anderen Eigentümer fortgeführt werden könnten? Versuchen zu erklären, weshalb er und die übrigen Heuersdorfer ihre durch das Grundgesetz geschützten Rechte wahrnehmen, währenddessen das von den „Kumpels“ proklamierte, hiermit angeblich kollidierende, Recht auf Arbeit, das bedauerlicherweise grundgesetzlich nicht geschützt ist und es deshalb auch nicht im Widerspruch zu den Rechten der Heuersdorfer stehen kann? Versuchen zu erklären, weshalb die Heuersdorfer ihre jahrhundertealte gewachsene Geschichte und Tradition behalten wollen? Warum sollte Herr Bruchmann überhaupt zu einer Betriebsversammlung der MIBRAG gehen? Die Heuersdorfer wollen nichts! Sie wollen von der MIBRAG kein neues Haus, keine neue Kirche, kein neues Dorf! Würde die Geschäftsführung der MIBRAG (die MIBRAG hat keinen Vorstand) auf einer Einwohnerversammlung in Heuersdorf erklären, welche kurz- und langfristigen (lediglich finanziellen) Interessen die Eigentümer der MIBRAG verfolgen? Und was beide Seiten wollen, geht im Übrigen hinlänglich aus dem Gästebuch und dem weiteren Inhalt der Website der Heuersdorfer hervor (falls man keine Gelegenheit hat, Heuersdorf persönlich zu besuchen). Die Website der MIBRAG läßt entsprechende Informationen übrigens vermissen. „Vernunft sollte in Heuersdorf regieren“. So titelte die LVZ am 04.02.2005. Das ist so eine Sache mit der „Vernunft“. Als philosophische Kategorie wird Vernunft von allen Lagern in Anspruch genommen. In der bürgerlichen Philosophie wird sie als „das ursprüngliche kritische Vermögen des Menschen gefaßt, sich vom Überlieferten und Überkommenen zu emanzipieren“ (Philosophisches Wörterbuch, 6. Aufl., Leipzig 1969, S. 1122 ff.). Vor diesem Hintergrund irritiert der Konjunktiv der Schlagzeile schon. Denn vom Überkommenen, der Erzeugung von Energie aus fossilen Trägern haben sich die Heuersdorfer schon gelöst. Im Gegensatz zu den sogenannten „Kumpeln“. Von daher regiert in Heuersdorf die Vernunft schon lange Allerdings sagte auch schon Brecht, daß vor der Moral das Fressen kommt. Insofern Verständnis für die „Kumpel“, nicht aber für deren Vertretung, die ihr Geld dafür bekommt, für ihre Mandanten langfristig zu denken – es aber nicht tut. Jetzt habe ich doch tatsächlich Vernunft und Moral in einen Topf gehauen….. Olaf Maruhn

Name: Vebska

Datum: Montag, 7 Februar, 2005 um 19:44:36
Kommentar:
Es geht nicht darum etwas von einer Zahl abhängig zu machen, ich fand es lediglich interessant zu Wissen wieviele Menschen in Heuersdorf gegen die Umsiedlung sind um eine Relation zu haben. Jemanden damit zu verärgern oder unter Druck zu setzen wie es hier gesagt wird war nicht meine Absicht, warum auch? Was mit Heuersdorf geschieht oder nicht liegt mit Sicherheit nicht in direkter Macht der Heuersdorfer oder irgendeines darauf gesinnten vernunftbringenden ''Kumpels'' wie Sie es bezeichnen. Anschrift und Telefonnummer, bzw eines von beiden anzugeben wäre übrigens gar keine so schlechte Idee. Nicht weil es Ihrer Meinung zu entsprechen scheint das dann wütende MIBRAG-Mitarbeiter bei Ihnen die Selbstjustiz zu ihrem geschichtlichen Höhepunkt kommen lassen würden. Sondern vielmehr weil dann die so oft herbeigesehnte Kommunikation untereinander wohl wesentlich leichter werden würde. Generell würde es mir sinnvoller erscheinen es würden sich mal alle an einen Tisch setzen und klar und sachlich miteinander reden. Ich jedenfalls wage zu bezweifeln das Herr Bruchmann zu einer Betriebsversammlung von MIBRAG oder Vattenfall geht oder genau andersrum Vorstände der genannten Unternehmen mit den Leuten in Heuersdorf persönlich sprechen. Für beide Seiten herrscht bei mir jedenfalls Verständnis. Doch was genau wollen beide Seiten eigentlich, warum will man es - und zu welchem Preis?

Name: Olaf Maruhn
Email: olafmaruhn@gmx.de

Datum: Sonntag, 6 Februar, 2005 um 12:20:07
Kommentar:
Ist die Geltung von Recht und Gesetz abhängig von den Zahlen derer, die ihre Rechte einfordern? Sagt die Zahl derer, die nicht mehr in Heursdorf wohnen etwas über die Gründe, warum sie nicht mehr in Heuersdorf wohnen? Sollen diejenigen, die sich aktiv oder passiv für den Erhalt ihrer Heimat einsetzen in dem öffentlichen Klima das seitens der MIBRAG und der sogenannten "Kumpel" geschaffen wurde gleich noch mit Anschrift und Telefonnummer plakatieren? Damit die "Kumpel" wissen, wo der Strom oder anderes abgestellt werden sollen? Damit die "Kumpel" wissen, wen sie zur "Vernunft" bringen können, wie der Website der LVZ vom heutigen Tage zu entnehmen ist?! Dort wurde auch geschildert, was mit den Heuersdorfern seit 10 (!) Jahren gemacht wird - unter Druck gesetzt! Und das, weil sich die Heuersdorfer erdreisten, sich auf das auch in Heuersdorf geltende Grundgesetz zu berufen! Wie kann man das sich Heuersdorf zu Grunde liegende Problem an Zahlen diskutieren wollen? Zahlen sind alles mögliche, aber keine Argumente! Olaf Maruhn

Name: Webmaster
Email: webmaster@heuersdorf.de

Datum: Samstag, 5 Februar, 2005 um 14:20:13
Kommentar:
Sämtliche Fragen zur Einwohnerzahl können an Frau Cyron, Einwohnermeldeamt Regis-Breitingen, Tel. 034343/71822, gerichtet werden.

Name: Vebska

Datum: Freitag, 4 Februar, 2005 um 17:39:20
Kommentar:
Wie kann es sein das zum Thema Einwohnerzahl unterschiedliche Angaben existieren, jedoch beide Zahlen aktuell sein sollen? Vielleicht sollte die Frage anders formuliert werden. Wieviele Menschen weigern sich derzeit aktiv umgesiedelt zu werden? Ich denke dieser Wert wäre Sachdienlicher.

Name: Zedakah

Datum: Freitag, 4 Februar, 2005 um 17:35:22
Kommentar:
Hab ich übersehen, bitte um Entschuldigung.

Name: Zedakah

Datum: Freitag, 4 Februar, 2005 um 17:31:47
Kommentar:
Also stimmt es das nur noch 68 Menschen in Heuersdorf wohnen, danke, deutlicher konnte man es nicht zeigen.

Name: Webmaster
Email: webmaster@heuersdorf.de

Datum: Freitag, 4 Februar, 2005 um 08:44:01
Kommentar:
Die aktuelle Einwohnerzahl von Heuersdorf beträgt 134.

Name: Zedakah

Datum: Donnerstag, 3 Februar, 2005 um 20:07:34
Kommentar:
Einwohner Heuersdorf, stand Januar 2005: 68 Bitte um berichtigung wenn diese Angabe falsch ist ;P

Name: Sibylle Wagner

Datum: Mittwoch, 26 Januar, 2005 um 23:49:56
Kommentar:
Habe einen Ort gefunden dene geht es ähnlich wie Euch. Kursdorf Im Internet www.kursdorf.net

Name: samantha Waldert
Email: samwa24@yahoo.de

Datum: Mittwoch, 26 Januar, 2005 um 23:06:33
Kommentar:
tolle seite! super layout! weiter so. wer lust hat kann ja auch mal bei mir vorbeischauen www.susimaus.com

Name: Ulf Elberling
Email: ulf.elberling@web.de

Datum: Dienstag, 25 Januar, 2005 um 23:42:27
Kommentar:
Hallo Bert, beachte bitte, dass es den Heuersdorfer Menschen im übertragenen Sinn um die Wurst geht. Was ist nun mit Deiner Prognose?

Name: bert

Datum: Montag, 24 Januar, 2005 um 16:51:09
Kommentar:
ich kann nur sagen , alles hat ein ende nur die wurst hat zwei!!! denn andere orte mussten auch weichen warum nicht Heuersdorf .ihr bildet euch wohl ein was besonderes zu sein!!!

Name: Michael Fiebig
Email: Michael.Fiebig@uni-jena.de

Datum: Montag, 17 Januar, 2005 um 19:22:04
Kommentar:
Da die Ortsschilder auf der Hauptstraße nicht mehr vorhanden sind, gibt es nun in Heuersdorf keine Geschwindigkeitsbegrenzung mehr. Dies stellt eine Gefährdung der Bürgerinnen und Bürger dar.

Name: lettau,mike
Email: letscho@69

Datum: Samstag, 15 Januar, 2005 um 21:10:27
Kommentar:
hallo war heute zum ersten mal bei euch in heuersdorf.habe das mallheur von euch voll mitbekommen. es siht ja recht düster aus . jedoch ist aus enrgiewirtschaftlicher sicht eine abbaggerung zu bezweifeln.zwischen aufwand und nutzen scheint sehr viel im argen zu liegen .wehr garantiert qualität sowie quantität der förderfähigen menge? wer will den ernstlich blegbar behaupten ,daß nach 2 jahren nicht nur noch "schlamm"gefördert wird?jedenfalss ist nach dem endurteil des sächsischen verfassungsgerichtshofes mitumsiedlungsbeschluß noch nichts verloren .denn beim europäischen gerichtshof für menschenrechte kann weiterer rechtsschutz mit einstweiliger anordnung auf vertragsduldung im grundbuch beantragt werden.die klage hat bei einlegung aufschiebende wirkung. es ist art.232 § 4a i.v.m der europäischen menschenrechtscharta anzuwenden. macht denen das leben schwer und kämpft! mike&robert

Name: Alexander Müller
Email: alexis_mueller@web.de

Datum: Mittwoch, 12 Januar, 2005 um 12:18:07
Kommentar:
Skandale CDU-Keppelhoff stiehlt Haus von politischer Gegnerin Terese Hüsken CDU-Wulff-Ripke deckt kriminellen Staatsanwalt Frank Hasenpusch und seinen wohnungsplündernden V-Mann- Seghatoleslami Herrhausen, Hess, J.G.Burg, Hillinger, Möllemann und jetzt Martina Pflock siehe www.alexis-mueller.de

Name: G. Michaelis

Datum: Freitag, 24 Dezember, 2004 um 10:56:29
Kommentar:
Allen Heuersdorfern ein frohes Weihnachtsfest und ein gesundes neues Jahr 2005 und viel Schaffenskraft für den Aufbau von Neu - Heuersdorf.

Name: Olaf Maruhn
Email: olafmaruhn@gmx.de

Datum: Montag, 20 Dezember, 2004 um 12:37:17
Kommentar:
Am 22.01.2004 berichtete die LVZ über den Neujahrsempfang der IG Bergbau-Chemie-Energie. Danach soll deren Leipziger Chef, Herr Bruchmüller, das Licht ausgeschaltet haben, um den Anwesenden, u.a. auch dem damaligen sächsischen Wirtschaftsminister Gillo, praktisch vorzuführen, was eine Umfahrung von Heuersdorf angeblich für Folgen hätte. Weitere anwesende (vermeintliche) Gewerkschafter äußerten daraufhin Pläne, den Heuersdorfern nicht nur symbolisch das Licht abzustellen. Herr de Marcus sprach sich wohl dagegen aus. Der Ton des Artikels enthielt jedoch ein unausgesprochenes „noch“. Von weiteren Protesten gegen das geplante Gewerkschaftsvorgehen war in diesem Artikel überhaupt keine Rede. In aller Öffentlichkeit konnte sich also ohne nennenswerten Protest der gewerkschaftliche Arm der MIBRAG-Beschäftigten ausgesprochen aggressiv ggü. den Heuersdorfern äußern und ihnen massiv drohen. Ich (und möglicherweise andere auch) habe mich damals schon gefragt, wo denn dieser Plan der MIBRAG-Beschäftigten enden würde. Wann würde psychische in physische Gewalt umschlagen?! Nun, zumindest scheinen die MIBRAG-Beschäftigten an ihrem Plan festzuhalten. War doch in der LVZ vom 08.12.2004 zu lesen, daß beim Bürgermeister von Heuersdorf, Herrn Bruchmann, angerufen und Heuersdorf bedroht wurde. Offensichtlich so massiv, daß die Erstattung einer Strafanzeige unumgänglich wurde. Diesmal Krokodilstränen einer MIBRAG-Sprecherin. Dieser Vorfall sei ganz schlimm und keine politische Kultur. Die Integrität aller Beteiligten müsse gewahrt werden. Wer allerdings jahrelang derart massiv gegen Heuersdorf zu Felde zieht, wie die MIBRAG-Geschäftsführung und nicht konsequent gegen Äußerungen, wie diejenigen vom geschilderten Neujahrsempfang vorgeht, muß sich nicht wundern, wenn ein paar Irre ihre Planungen in die Tat umzusetzen gedenken. Er muß sich deren Handlung vielmehr selbst zurechnen lassen, ist mitverantwortlich. Vielleicht ist diese Drohung ja auch Teil eines längerfristigen Planes der MIBRAG, ggü. den Heuersdorfern eine Drohkulisse aufzubauen, vor deren Hintergrund diese aus nackter Angst um ihr Leben ihre Heimat verlassen. Jedenfalls macht schon nachdenklich, wenn die MIBRAG-Geschäftsführung Unwahrheiten über das Verfahren zum Heuersdorf-Gesetz in die Welt setzt und parallel dazu solche Drohungen geäußert werden. Olaf Maruhn

Name: Arno Nym

Datum: Montag, 20 Dezember, 2004 um 11:17:33
Kommentar:
Ich kann nicht ganz verstehen was in Heuersdorf passiert. Wie man mit soviel Sturheit an die Sache rangehen kann - damit meine ich die Heuersdorfer Bürger. Man muß auch mal die andere Seite sehen. Wahrlich ist es nicht schön wenn eiem der Heimatort geraubt wird. Aber man muß auch sehen was einem im Gegensatz geboten wird - und das ist im Fall Heuersdorf nicht gerade wenig (wer sich etwas mit dem Thema beschäftigt hat weiß was ich meine). Ich war schon öfters in Heuersdorf,und es ist ja nun auch nicht so daß Heuersdorf ein schöner Ort ist. Uralte Häuser und Höfe, schlechte Straßen usw. Und einige Aussagen hier auf der Seite sind ja auch nicht sinngemäß und wahrheitsbehaftet. Zum Beispiel die Aussage "Eine vorzeitige Umstellung des Kraftwerks Lippendorf auf andere Brennstoffe ist ohnehin aus Klimaschutzgründen nicht auszuschließen." - totaler Quatsch. Die Kohlereseveren für Lippendorf bestehen für einen Zeitraum von ca. 60/70 Jahren. Allgemein wird hier alles so dargestellt, als wenn Lippendorf nun der "Superort" schlechthin ist. Ich wünsche euch viel Glück Noch zur Anmerkung - ich arbeite nicht bei der Mibrag und möchte mit denen auch nicht in Verbindung gebracht werden.

Name: Hermann Doerffel
Email: hermann@doerffel.de

Datum: Samstag, 18 Dezember, 2004 um 19:13:36
Kommentar:
Die böse DDR-Regierung wollte Heuersdorf abreißen lassen. Schon damals trauten sich Leute zu widersprechen. Heute soll nun alles ganz anders sein ... Über eine Protestaktion dagegen im Frühsommer 1989 in unserem Heimatort kann man unter http://hd/kh.krumhermersdorf.de/aktuell/chronik/ddr-r.htm, Stichwort heuersdorf finden. Herzliche Grüße und viel Erfolg wünschen Christine und Hermann Doerffel

Name: ich

Datum: Freitag, 10 Dezember, 2004 um 12:03:03
Kommentar:
jo ho ich lieb euch auch alle

Name: Freelancer again
Email: ich.de

Datum: Freitag, 10 Dezember, 2004 um 12:01:25
Kommentar:
hallo silke was geht im open chat von heuersdorf

Name: li zt
Email: oijä

Datum: Freitag, 10 Dezember, 2004 um 12:00:22
Kommentar:
bmn,jh

Name: Krissie
Email: khlu

Datum: Freitag, 10 Dezember, 2004 um 11:59:12
Kommentar:
Juhu Juhu I LOVE YOU ALL!! Besonders Berenice und ALLE!

Name: freelancer
Email: ich .de

Datum: Freitag, 10 Dezember, 2004 um 11:54:32
Kommentar:
hallo bin drin

Name: Ich

Datum: Freitag, 10 Dezember, 2004 um 11:53:22
Kommentar:
hi viel Glück noch

Name: r3gtf
Email: egt

Datum: Freitag, 10 Dezember, 2004 um 11:50:19
Kommentar:
bm98hu6tbhjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjttttttttttttttGGGGGGGGGGGGGWWWWWWWWWWWWWMMMMMMMMMMMMMMMMMGGGGGGGGGGGGGG

Name: Krissie König
Email: KJhl.qs

Datum: Freitag, 10 Dezember, 2004 um 11:49:22
Kommentar:
Ich hab euch im Fernsehen gesehen. War echt toll. Wie läufts den so mit eurem Dorf? Seit ihr schon umgezogen? Hab euch ganz doll lieb Krissie!!!

Name: Olaf Maruhn
Email: olafmaruhn@gmx.de

Datum: Sonntag, 21 November, 2004 um 18:25:07
Kommentar:
Wahrscheinlich hat Herr de Marcus schon so viel Unsinn verzapft, daß sein Maß voll ist. Nun schickt er seinen bedauenerswerten Kaufmännischen GF vor, statt seiner weiter Unsinn zu verzapfen. Selbstverständlich ist es schlicht gelogen, daß eine Klage der Heursdorfer die "Umsiedlung weder verzögern, noch verhindern wird", wie Herr Krieg erklärt. Das Gegenteil ist der Fall. Was Herr Krieg natürlich auch weiß. Umso amüsierter darf man die öffentliche Darstellung zur Kenntnis nehmen. Denn eines wird hierdurch sehr deutlich. Das bekannte "Pfeifen im dunklen Wald" (was diese veröffentlichten Unwahrheiten sind) hat eine Ursache. Die Geschäftsführung der MIBRAG weiß, daß das Gegenteil dessen, was sie behauptet, richtig ist. Diese Tatsache sollte den Heuerdorfern Mut machen. Bedauerlich ist, daß es eine redaktionelle Überprüfung der Aussage des Herrn Krieg nicht gab und darüber hinaus die Heuersdorfer nicht zu Wort gekommen sind. Das hat allerdings Methode. Verfolgt man die Berichterstattung zu Heuersdorf, insbesondere die verschiedenen Varianten der Umsiedlung, die unsere hochkarätige Landrätin ins Spiel gebracht hat, stellt man fest, daß alle Gespräche über Heuersdorf geführt werden. Nicht mit Heuerdorf! Obwohl sich Herr Bruchmann und die Heuersdorfer Gesprächen nicht verschließen. Es darf die Frage gestellt werden, wie denn ein Heuersdorfer, über dessen Kopf hinweg ein Neu-Heuersdorf geplant wird, als seine zukünftige Heimat empfinden mag... (Unterstellt, es gäbe keine andere Möglichkeit als die Übberbaggerung von Heuersdorf. Was offensichtlich ebenso falsch ist, wie die Aussage des Herrn Krieg.) Die Heuersdorfer dürfen sich auch einen Reim darauf machen, was passiert, wenn andere für sie etwas planen. Beginnend mit dem Bekenntnis unserer tollen Landrätin anläßlich der Landratswahl 2001, daß Heuersdorf bestehen bleiben müsse, über ihre Aussage im Februar in der LVZ "das komplette Dorf in seiner jetzigen Form ... mit einer europaweit einzigartigen Infrastruktur (wobei Frau Köpping den Inhalt dessen, was der Begriff Infrastruktur bedeutet, nicht einmal ahnt, wie wir Dreiskau-Muckerner wissen) neu errichten zu lassen", über die spätere Aussageverweigerung, was sie denn darunter verstehe, bis zur derzeit favorisierten Variante "Neubausiedlung". Es bleibt von Heuersdorf nichts mehr übrig. Die Heuersdorfer und die interessierte Öffentlichkeit (egal, in welchem "Lager" diese steht) werden von Politik und Wirtschaft systematisch belogen. Wobei die Zuschauer sich über diese Tatsache ärgern, die Heuersdorfer müssen damit leben. Olaf Maruhn

Name: Jeffrey Michel
Email: jeffrey.michel@gmx.net

Datum: Montag, 15 November, 2004 um 02:31:05
Kommentar:
Die MIBRAG hat nun in der Sächsischen Zeitung einige seltsame Behauptungen aufgestellt. So wird beispielsweise angeführt, die Klage der Gemeinde gegen die Abbaggerung könne diese weder verzögern noch verhindern. Hierzu wäre anzumerken: 1. Jeder Abaggerungsversuch vor der Urteilsverkündung wäre ein Eingriff in ein laufendes Verfahren, was ja die Sächsische Staatsregierung in der Vergangenheit stets abgelehnt hat. 2. Glaubt die MIBRAG allen Ernstes, ein juristischer Sieg würde die Abbaggerung "weder verzögern noch verhindern"? 3. Heuersdorf und ihre Bürger erwägen auch weitere rechtliche Schritte gegen die angedrohte Zerstörung ihrer Heimat. Die MIBRAG behauptet außerdem: Die meisten Heuersdorfer seien bereits nach Regis-Breitingen umgesiedelt. Wenngleich die Mehrzahl der Umsiedler dorthin umgezogen sind, kann deren Zahl nicht den meisten Heuersdorfern gleichgesetzt werden. Über 30 von ihnen sind seit 1992 gestorben. Von den damit übriggebliebenen rund 290 Bürgern wohnen zahlenmäßig noch 144 hier, wozu indes einige junge Kinder gehören. Mehrere Umsiedler sind nach anderen Ortschaften gezogen. Meine Gespräche in den vergangenen Tagen haben ergeben, dass einige von ihnen heute ihren damaligen Schritt bereuen. Weitere Heuersdorfer, die inzwischen mit der MIBRAG geredet haben, ziehen sich von ihrem früheren Umsiedlungsgedanken zurück oder ändern sonst ihre Lebensplanung.

Name: R.R.
Email: dezent-laatzen@web.de

Datum: Donnerstag, 11 November, 2004 um 20:18:53
Kommentar:
Ich finde es toll, wenn sich die leute für alte dörfer einsetzten!!! Wieso sollte man Dörfer abbaggern, die jahrelange Traditionen pflegten, wenn man auch anders Strom erzeugen kann?

Name: Manfred Jäger

Datum: Donnerstag, 21 Oktober, 2004 um 20:03:57
Kommentar:
Die Logik des Herrn Hartung ist einfach nur ekelerregend. Bitte erklären Sie uns Unwissenden, warum auf ehemaligen Tagebauflächen keine Häuser mehr gebaut werden können!

Name: Dietmar Fröhlich
Email: mail@igbauernhaus-lsa.de

Datum: Donnerstag, 21 Oktober, 2004 um 19:00:18
Kommentar:
Es ist still geworden in diesem Forum. Woran liegt es ?? Sind uns die Ideen ausgegangen? Oder lassen wir uns beeinflussen vom Gesülz weiter unten? Viele Grüße wieder aus Magdeburg sendet D.Fr.

Name: Andreas Hartung
Email: hartung_av@t-online.de

Datum: Donnerstag, 14 Oktober, 2004 um 01:49:51
Kommentar:
Da jeder ernste Gedankengang irgendwo einen lustigen Background hat, sollte man auch mal so denken: Die Arschgase der Inder und Chinesen eingefangen könnten ein mittelschweres Kraftwerk befeuern... In Deutschland werden 20m hohe Bäume in Kleingartenanlagen gefällt, weil die Satzung für den Status Kleingärtner solche Pflanzungen verbietet... Ebenfalls kurios: Wenn ein Autobahnausbau zur Fällung von Wald führt....wird wo die gleiche Fläche Wald neu angepflanzt? Eigenartigerweise sorgt die MIBRAG für die sofortige pflanzliche Kultivierung ihrer Tagebau-Restlöcher...ohne Kommentar.

Name: Andreas Hartung
Email: hartung_av@t-online.de

Datum: Donnerstag, 14 Oktober, 2004 um 01:32:29
Kommentar:
Die Umsiedlung in das, zweifelsohne schöne Gebiet "Am Wäldchen" ist nachmeiner Meinung der praktikable Kompromiss. Es wäre deutlich mehr aus dem Potential zu machen, wenn die umsiedlungswilligen Heuersdorfer mehr Engagement zeigen würden. Jeff Michel refferiert hier über die Klimapolitik der Welt, doch den Grundstein in Heuersdorf zu legen, hat er versäumt. Die Leute heizen vorwiegend mit Flüssiggas und Öl; die Warmwasserbereitung ist gleichermassen versorgt oder hängt am Stromnetz. Michels Glaubwürdigkeit hängt für mich am seidenen Faden. Um in Heuersdorf ein Musterbeispiel zu schaffen, hätte Michel dort längst ein Kombikraftwerk alternativer Energien bauen lassen können. Seine Beiträge lassen erkennen, das er ausreichend Verbindungen in der Wirtschaft zur Realisierung solcher Projekte hat... leider nur nicht in Deutschland. Und so müssen wir wohl lieber einen fett gefütterten Spatz vom Hof nehmen, als eine Taube mit Heiligenschein vom Dach. Mal ehrlich: wen von uns interessierern Inder und Chinesen? Für was sie klagen wollen, interessiert uns erstmal gar nicht. Was uns interessiert , sind unsere Arbeitsplätze, unser Zuhause und die nahe Zukunft unserer Kinder. Also machen wir das Beste aus der Situation. Jammern blockiert die Kreativität. Ich hoffe, das die Taborkirche am Wäldchen angesiedelt, ein Treffpunkt kreativer Leute wird. Jedes Ende solte als Anfang begriffen und als Chance genutzt werden.

Name: samantha Waldert
Email: samwa@yahoo.de

Datum: Donnerstag, 16 September, 2004 um 19:57:10
Kommentar:
nun habe ich zufällig diese tolle entdeckt und wollte nicht ohne grüsse verschwinden!

Name: Pia
Email: solistpia@yahoo.de

Datum: Donnerstag, 16 September, 2004 um 10:23:06
Kommentar:
Hallo! Nette Site und weiter so.

Name: peter remster
Email: sebi@maads.com

Datum: Samstag, 28 August, 2004 um 14:17:14
Kommentar:
hallo liebe heuersdorfer in ramsdorf ist ein wunderschönes wohngebiet enstanden dort wohnen mitlerweile auch schon 3 familien aus heuersdorf. und es sind noch weitere neun bauplätze vorhanden also wenn es keinen ausweg mehr für ihre lage gibt dann kann man sich das ja auch mal überlegen es ist auf jedenfall eine alternative zum regiser "PLAN - B" das wohngebiet ist vollerschlossen und ab sofort bebaub. frank achtel altenburgerstrasse 15 a 0467 trebenr der m² preis liegt bei 25 € bei interresse hier melden

Name: Jeffrey Michel
Email: jeffrey.michel@gmx.net

Datum: Mittwoch, 25 August, 2004 um 18:25:56
Kommentar:
"Entschieden wird die Notwendigkeit der Braunkohle von anderer Seite." Das ist der selbstredende Beweis einer unzureichenden Beteiligung der Betroffenen an der Ausgestaltung der Energie- und Klimapolitik. Wer dabei die Protestaktionen der Heuersdorfer "lächerlich und peinlich" findet, der hat die Ernst der Lage nicht begriffen, in der sich heute die menschliche Zivilisation befindet. Entweder müssen die deutschen CO2-Emissionen bedeutend reduziert werden, oder es muss nach dem Prinzip der Gleichberechtigung jedem Chinesen und jedem Inder genauso viele Treibhausgase zugestanden werden. In diesem Falle würden aber die Alpengletscher rasch verschwinden und das europäische Tiefland austrocknen. Südamerika bereitet inzwischen die ersten juristischen Klagen gegen die Industriestaaten wegen der Auswirkungen des Klimawandels vor. Mit der Erhaltung von Heuersdorf bietet sich aber nun die Gelegenheit, eine umweltgerechte Stromwirtschaft einzuleiten und viele zusätzliche Arbeitsplätze in der Region zu schaffen. Dadurch wird der Standpunkt ad absurdum geführt, das Dorf gefährde die Beschäftigung. Der Leipziger Südraum steht vielmehr schon längst an der Spitze der Arbeitslosenstatistik, was in erster Linie dem Bergbau verschuldet ist. Die Sächsische Staatsregierung hat keinen Fahrplan für die beschäftigungswirksame und klimapolitisch erforderliche Reduzierung von fossilen Brennstoffen. Sie befürwortet im Gegenteil die Errichtung weiterer Braunkohlekraftwerke. Die Energieeffizienz der sächsischen Industrie liegt bereits um 13% über Bundesdurchschnitt, der aber auch dem Stand der technischen Machbarkeit noch nicht entspricht. Die Behebung dieses Missstandes besteht in der Ursachenbekämpfung und nicht in der Abbaggerung weiterer Dörfer. Die "ewig gestrigen Altgenossen", die "gegen jeden Fortschritt und jede Neuerung" sind, sitzen nicht in Heuersdorf, sondern sie sind unter den Aktionären der Braunkohlekonzerne zu suchen. Sie verdienen glänzend an der Energieverschwendung und möchten deshalb möglichst wenig am Status Quo ändern. Die steigenden Erdölpreise werden demzufolge mit der Parole beantwortet, dass noch mehr heimische Braunkohle abgebaut werden muss. Der Weltmarkt sendet aber das gegenteilige Signal aus: Diejenigen Volkswirtschaften werden sich dauerhaft beim Wettbewerb behaupten, die mit weniger CO2-belasteter Energie auszukommen verstehen.

Name: Jan Kowalzig
Email: jan.kowalzig@foeeurope.org

Datum: Mittwoch, 25 August, 2004 um 16:47:04
Kommentar:
Der vorangegangene Eintrag erstaunt mich. Der Schreiber wohnt sicherlich nicht in einem von Zerstoerung bedrohten Dorf, das er gerne opfern wuerde. Im uebrigen finde ich das Fortschrittliche daran recht zweifelhaft, denn Braunkohle ist alles andere als eine Zukunftstechnologie, sondern die ineffizienteste Form der Energiegewinnung, die staerker als alle anderen Energietraeger zum Klimawandel beitraegt (und damit auch zu allen kommenden oekonomischen Schaeden des Klimawandels). Fortschrittlich und oekonomisch sinnvoller waere es, den Braunkohlebergbau sein zu lassen und statt dessen in enerneuerbare Energien und Energieeffizienz (man erinnert sich: 1kwh Kraftwerksleistung bereitstellen kostet 7mal soviel wie 1kwh einsparen) zu investieren. Schon heute arbeiten in Deutschland dreimal soviele Menschen im Sektor Erneuerbare Energien wie im Kohlesektor.

Name: niesky.goldbroiler@firemail.de

Datum: Freitag, 20 August, 2004 um 19:38:17
Kommentar:
Zugegeben: Energiegewinnung aus Braunkohle ist eine zweifelhafte Angelegenheit. Entschieden wird das bzw. diese Notwendigkeit jedoch von anderer Seite. Und wenn akzeptabler bzw. gleichwertiger Ersatzwohnraum bzw. -lebensraum angeboten wird, dann sollte man zugreifen und sich nicht in jahrelangen peinlichen wie lächerlichen Protestaktionen zerreden. So wie heute (20.08.04) im mdr-Fernsehen diskutiert, ganz typisch für die letzten sächsischen Eingeborenendörfer: In bierseeliger Laune grölen und blöken die restlichen ewig gestrigen Altgenossen gegen jeden Fortschritt und jede Neuerung. Einfach lächerlich, wie man in der Öffentlichkeit auftritt - so bewirkt man nichts. Folgt eines Tages die zwangsweise Enteignung, dann wird das Geschreie noch größer sein. Schliesst eines Tages die restliche Braunkohleerzeugung bzw. -industrie und auch Zulieferbetriebe, dann ist das Geschreie wegen der verlorenen Arbeitsplätze noch größer (aber macht ja alles nichts, es gibt ja gerade in Sachsen unendlich viele freie Arbeitsstellen).

Name: Gracza M.A.
Email: cacp@gmx.net

Datum: Donnerstag, 12 August, 2004 um 15:04:53
Kommentar:
Sehr geehrte ehemaligen Bürgerinnen und Büger Magdeborns, Der gemeinnützige Verein Current Art & Communication Projects dem ich seit seiner Gründung im Jahre 2000 vorstehe, veranstaltet auf Anregung Herrn Karl Fabers am 8. und 9. in der Villa Sieskind in Leipzig eine Disskusionsrunde zum Thema "Abgebaggerte Lebensräume in Vergangenheit und Zukunft". Hierfür präsentieren wir u.a. den Dokumentarfilm, welcher über Ihr Magdeborn angefertigt wurde. Es findet im Anschluss der Filmvorführungen eine Disskusionrunde zum Thema statt. Bitte senden Sie mir eine Kontaktadresse, um mit dem ehmaigen Magdebornern in Verbindung treten zu können. Mit freundlichen Grüßen Gracza, Christian

Name: Jeffrey Michel
Email: jeffrey.michel@gmx.net

Datum: Dienstag, 10 August, 2004 um 21:34:24
Kommentar:
Herr Werther, auf der Mibrag-Website wird angegeben, die Umsiedlung von Heuersdorf sei lediglich "die vorerst letzte, die im mitteldeutschen Revier auf absehbare Zeit erforderlich" sein werde. Daraus lässt sich unschwer schließen, dass später auch weitere Ortschaften abgebaggert werden sollen. Die Mibrag hat bereits bekannt gegeben, ein neues Braunkohlekraftwerk bauen zu wollen (Heuersdorf Aktuell Nr. 151), ohne jedoch die dazu erforderlichen Kohlelagerstätten zu nennen.

Name: Frank Werther

Datum: Dienstag, 10 August, 2004 um 19:14:35
Kommentar:
Hallo, eine sehr interessante HP.Laut jüngsten Medienberichten zufolge reichen die Kohlevorräte bei uns hier noch bis ins nächste Jahrhundert. Wo soll die denn liegen??? Müssen etwa langfristig gesehen Pegau - Großdalzig - Groitzsch - Zwenkau - Hohenmölsen - Profen - Reuden - Draschwitz - Bornitz auch noch von der Landkarte verschwinden??? Heuersdorfer: Kämpft weiter!!! Erinnert euch was die Bürgerbewegung um Cospuden 1989 erreicht hat.

Name: Dietmar Fröhlich
Email: mail@igbauernhaus.de

Datum: Dienstag, 27 Juli, 2004 um 20:11:07
Kommentar:
Offener Brief an: Deutsche Umwelthilfe e.V. - Fritz-Reichle-Ring 4 - 78315 Radolfzell - "Sehr geehrte Damen und Herren, sehr gern lese ich immer Ihren Elbe-Rundbrief, den ich im Rahmen des Schriftentausches gleichgesinnter Vereine erhalte. An dieser Stelle möchte ich mich auch einmal bei allen Aktiven bedanken, die immer wieder wachsam sind, daß die Natur und Lebensräume nicht immer mehr zurückgedrängt werden. Auf der Rückseite Ihres Rundbriefes sind auch sieben Unternehmen angegeben, "die sich in besonderer Weise der nachhaltigen Entwicklung des Elberaumes ver- schrieben haben." Darunter ist auch der Vattenfall-Konzern als Stromlieferant zu finden. Ich weiß, daß man sich mit seinen großen Geldgebern nicht anlegen soll und es erwartet auch niemand, daß Sie das tun. Doch dürfen Sie, verehrte Damen und Herren von der Umwelthilfe wissen, daß Vattenfall weiterhin massiv und extensiv Braunkohleabbau in Deutschland betreibt. Zu den akut bedrohten Dörfern gehören die Gemeinden Heuersdorf, südlich von Leipzig, mit der ältesten Wehrkirche Sachsens von 1297 sowie das Dorf Lacoma am Stadtrand von Cottbus, das selbst ein Naturparadies und Biotop ist. Dem Konzern sind m. E. viele Mittel recht, um eigene Ziele durchzusetzen, um diese historischen und natürlichen Denkmale dort zu zerstören. Deshalb bin ich gegen Vattenfall. Es gibt für uns heute im Zuge eines liberalisierten Energiemarktes keine plausiblen Gründe mehr, daß zur reinen Stromgewinnung wertvolle Siedlungsräume durch Tagebau vernichtet werden müssen.! Ein negativer Beigeschmack bleibt mir deshalb beim Lesen Ihres so wichtigen Rundbriefes "Lebendige Elbe". - Mit freundlichen Grüßen, D. Fr.

Name: blubb
Email: blubb

Datum: Montag, 26 Juli, 2004 um 22:37:32
Kommentar:
"Liebe Einwohner von Heuersdorf, bitte kämpft weiter für Eure Stadt" - Wenn ich sowas lese, kommt mir das große K... Auch wenn die Fotos hier nur die wenigen schönen Ecken des kleinen, grauen, kaputten Dorfs zeigen - Heuersdorf ist nicht erhaltenswert. Tut es allen den wenigen Einsichtigen gleich und lasst Euch was nettes neues bauen. In anderen Gegenden klappt das doch auch sehr gut... Free your mind! Oder lauft weiter mit Brett vorm Kopp rum.

Name: P. Schwarz

Datum: Montag, 12 Juli, 2004 um 22:51:31
Kommentar:
Die ehemaligen Schwerzauer feierten am Wochenende mit dem Mibrag - Geschäftsführer 10 Jahre erfolgreiche Umsiedlung. Der Bergbau lebt weiter. Eine herrliche Busfahrt in den Tagebau Profen wurde unternommen. Gigantisch, diese Erdbewegungen. Die einsichtigen Schwerzauer haben ihren Anteil daran, dass viele Arbeitsplätze erhalten geblieben sind. Darüber hinaus sind sie sind froh und zufrieden in ihrer neuen Siedlung im schönen Draschwitz. Gemeinsame Umsiedlung - gemeinsames Fest !!!! Toll! oder nicht? Heuersdorf und Großhermsdorf werden auch untergehen, so wie das ehemals naheliegende Breunsdorf, das nur noch eine Wüstung darstellt, da bin ich mir sicher.

Name: hisi

Datum: Sonntag, 11 Juli, 2004 um 13:26:08
Kommentar:
thanks

Name: Webmaster
Email: webmaster@heuersdorf.de

Datum: Freitag, 9 Juli, 2004 um 00:06:56
Kommentar:
Bergbaubagger-Infos: http://www.bergwitzsee.de/ferropolis.htm

Name: Hisi
Email: Icenana90@aol.com

Datum: Donnerstag, 8 Juli, 2004 um 20:16:13
Kommentar:
Hallo Ich wollte wissen wie gewinnt man kohle welche maschienen man braucht und wie funktienionern sie oder wie man das schreibt cu hisi

Name: Darla

Datum: Donnerstag, 8 Juli, 2004 um 14:48:02
Kommentar:
Die ökologische Modernisierung ist schwerer, als man sagt. Verschiedene Ersatzreseven werden angeboten, wann reagiert die Politik endlich mal? Das Erdöl ist in ca. 40 Jahren verbraucht!Und dann?!

Name: Odins Klinge
Email: odinsklinge@gmx.de

Datum: Montag, 5 Juli, 2004 um 19:59:50
Kommentar:
tach auch, schaut doch mal bei uns vorbei: Odins Klinge im Germanenhof Zingster Str. 12 13051 Berlin und im Netz: http://www.odinsklinge.com E-Mail: odinsklinge@gmx.de Alles aus der Zeit der Wikinger und Germanen; Schmuck,Schwerter und sämtliches Zubehör, ausserdem Textilien, Geschenkartikel und mehr...

Name: Nadine

Datum: Freitag, 2 Juli, 2004 um 13:11:37
Kommentar:
Diese homepage ist wirklich klasse gelungen grosses LOB an die MACHER weiter so !! Hier noch ein kleiner Tipp tragt Dich in meine Suchmaschine ein http://www.suchoase.de rde mich über ein GEGENBESUCH sehr freuen :)

Name: Dani

Datum: Donnerstag, 24 Juni, 2004 um 09:28:27
Kommentar:
Die Seiten hier hab ich ohne Fragen, bei meinen Favoriten eingetragen, damit ich sie so dann und wann, auch ganz schnell wiederfinden kann. Ich wünsche weiterhin viel Erfolg mit der Homepage. LG Dani aus Bremen www.daniela.bremen.de.vu

Name: Jeffrey Michel
Email: jeffrey.michel@gmx.net

Datum: Montag, 24 Mai, 2004 um 20:03:09
Kommentar:
Die ehrwürdigen Gedanken von Dr. Hermann Scheer kommen für die neuen Bundesländer größtenteils zu spät. Die Ausrichtung auf eine CO2-minimierte Energiewirtschaft ist bereits in entscheidenden Fällen durch die Kapitalkraft der Energieversorger oder durch politische Einflussnahme vereitelt worden. Das betrifft sowohl die großtechnische Stromerzeugung als auch unzählig viele kleine Anwendungsfälle. So sollte beispielsweise Anfang der 90er Jahre in der Agrargenossenschaft Gundorf (bei Böhlitz-Ehrenberg) eine neue Heizung eingerichtet werden. Da bot sich entweder die anfallende Gülle oder das Holz aus der Waldwirtschaft als CO2-neutraler Brennstoff an. Doch der Regionalversoger Wesag (heute enviaM) konnte mit Braunkohlenstrom jedes alternative Verfahren unterbieten. Eine Elektroheizung wäre deshalb preiswerter als eine Biomassenanlage oder eine Holzfeuerung gewesen. Der Agrargenossenschaft gelang es allerdings, eine Ausnahmegenehmigung für eine noch billigere Heizölfeuerungsanlage einzuholen, obwohl sich dieser Agrarbetrieb im Wasserschutzgebiet des Leipziger Auwalds befindet. Es wäre nun interessant zu erfahren, wie man heute in Gundorf mit dem inzwischen wesentlich teureren Heizöl zurechtkommt. Es ließe sich zudem ausrechnen, wie viel CO2 seit einem Jahrzehnt mit biogenen Brennstoffen hätte eingespart werden können. Wenn aber nun Heuersdorf die gleiche ökologische Einsicht einfordert, für die Herr Dr. Scheer tosenden Beifall erntet, wandelt sich seine Partei blitzartig in einen deutsch-nationalistischen Interessenverein um, der darauf aus ist, sich von der Welt mit ihren knapper werdenden Ressourcen zu entsolidarisieren und verstärkt auf die heimische Braunkohle zu setzen. Dabei war es Ernst Ulrich von Weizsäcker, ebenfalls SPD-Bundestagsabgeordneter, der 1989 in seinem Buch "Erdpolitik" die "Kopierfähigkeit unseres Wirtschaftens" als Grundsatz globaler Nachhaltigkeit herausstellte. Dieses Prinzip steht aus zwei Gründen im Widerspruch zur deutschen Braunkohlenpolitik. Erstens gibt es für diejenigen Staaten denkbar wenig zum Kopieren, die selbst über keinen Vorkommen an fossilen Energieträgern verfügen. Und zweitens animiert Deutschland durch die bergbaubedingte Inanspruchnahme von gewachsenem Siedlungsraum weitere Länder zur Zerstörung ihrer eigenen Kulturgüter, um nur die Energiepreise geringfügig niedriger zu halten. Diese Politik übertrifft sogar in einer wesentlichen Beziehung die Vernichtung von Buddha-Standbildern durch die Taliban in Afghanistan. Denn die Evangelische Kirche Deutschlands steht ausgerechnet auf der Seite derjenigen, die ihre eigenen Gotteshäuser zerstören. Die Emmauskirche in Heuersdorf zählt dabei zu den ältesten Kirchen Sachsens überhaupt. Das Dorf hielt zu DDR-Zeiten am christlichen Glauben fest, was die Kirchenobersten völlig vergessen zu haben scheinen. Die Barbaren, Wikinger und feindliche Armeen des Mittelalters haben immerhin einer belagerten Stadt die Möglichkeit zum Freikauf gegeben. Auf diese Weise blieben Rom, Paris, London und Chemnitz vor der Vernichtung bewahrt. Heute verfügt Deutschland um ein vergleichbares "Dänengeld" in Form von neuer Energietechnik. Für SPD und CDU stellt aber das Berggesetz immer noch eine überlegene Form der staatspolitischen Vernunft dar. Es bleibt nur zu hoffen, dass daraus keine "Kopierfähigkeit" für die übrige Welt abgeleitet wird. Erforderlich wäre statt dessen nicht nur der erweiterte Einsatz erneuerbarer Energien und Einspartechnik, sondern auch die Nutzung von Abwärme in den fossilen Kraftwerken zur Stromerzeugung. Durch diese Maßnahme könnten die globalen Erzeugungskapazitäten ohne CO2-Mehrbetrag rechnerisch verdoppelt werden. In einigen US-Bundesstaaten wird die erzeugte Elektroenergie aus solchen Verfahren als grüner Strom vergütet, weil kein zusätzlicher Brennstoff zu deren Erzeugung erforderlich ist. Die Energie aus der Heuersdorfer Braunkohle soll aber nutzlos wieder aus den Kühltürmen entweichen, weil der Brennstoffnutzungsgrad in Lippendorf nur 46% beträgt. Eine Ersatzerzeugung wird aber vom Sächsischen Landtag zugunsten des klimapolitisch kontraproduktiven Energieprogramms aus dem Jahre 1993 abgelehnt. Deswegen muss die Gemeinde Heuersdorf nun wieder vor Gericht ziehen, weil sie nur dort als gleichberechtigte Partei gilt. Wenn dadurch die Mibrag-Bagger angehalten werden müssen, wird die Staatsregierung vielleicht endlich einen zukunftsfähigen energiepolitischen Weg einschlagen. Eine andere Wahl bleibt Heuersdorf wirklich nicht, wenn die Visionen von Dr. Scheer in praktische Handlungen umgesetzt werden sollen. 40 Jahre Braunkohle könnten sonst 40 Jahre Stagnation und 40 Jahre Abwanderung aus dem Leipziger Südraum bedeuten.

Name: Ein Briefträger
Email: mail@igbauernhaus-lsa.de

Datum: Donnerstag, 20 Mai, 2004 um 00:17:41
Kommentar:
Vortrag: Erneuerbare Energien – Chance für den Osten .......... Festvortrag im Rathaussaal zu Wernigerode von Dr. Hermann Scheer beim Vastencolleg am 6. April 2004. - - - - - Dr. Hermann Scheer ist Mitglied des Deutschen Bundestages, Präsident von EUROSOLAR, Vorsitzender des Weltrates für Erneuerbare Energien, Träger des Weltsolarpreises 1998, des Alternativen Nobelpreises 1999 und des Weltpreises für Bioenergie 2000. - - - - - - „Der polnische Aphoristiker Stanislaw Lec schrieb einmal: Das größte Problem, vor dem heute die Augen verschlossen werden, ist, daß die Augen vor den Problemen verschlossen werden. Dieser Satz trifft auf keine Frage mehr zu, als auf die gegenwärtige Weltenergieversorgung. Wir haben in Deutschland 1950 noch 95 % der hier gebrauchten Energie hier produziert, nur 5 % waren Import. Heute importieren wir 80 % der Energie. Diese Zahl ist vor allem dramatisch, weil die heutige Weltenergieversorgung de facto am Ende ist. Das mag merkwürdig klingen, denn wie kann etwas, das so dominant ist in der gesamten Weltwirtschaft, am Ende sein. Das Ende ist relativ präzise voraussehbar aus zwei unwiderlegbaren Gründen. Der eine: Die Energiepotentiale sind erschöpflich, und der Zeitpunkt der Erschöpfung rückt in dramatischen Schritten näher. Man hat zwar immer die stille Hoffnung, irgendwann wird wieder etwas Neues unter der Erde gefunden, und man verweist dabei auf den Bericht des berühmten Club of Rom von 1972, der mit seiner damals durch die Welt gehenden Studie über die Grenzen des Wachstums voraussagte, daß im Jahr 2000 das Erdöl zu Ende sein würde. Es war, wie wir alle wissen, nicht am Ende, aber sehen wir etwas näher hin, so hat sich der Club of Rom eigentlich viel weniger geirrt, als viele denken. Sein Irrtum lag nicht in der Schätzung des noch verfügbaren Potentials, sondern darin, daß er in der damals weit verbreiteten überdimensionierten Wachstumserwartung unterstellt hat, es würde jedes Jahr im Weltmaßstab 5 % Wirtschaftswachstum und einen entsprechend wachsenden Energieverbrauch geben. Wäre es so gewesen, dann wäre die Ölprognose mit hoher Sicherheit eingetroffen. Man ist inzwischen etwas vorsichtiger geworden, meines Erachtens sogar übervorsichtig, denn man rechnet mittlerweile bei den Rohstofforschungsinstituten mit der „statischen Verfügbarkeit“, das heißt, man fragt, wie lange reicht das bkannte Potential noch, was ist noch aus der Erde herauszuholen, wenn der Weltenergieverbrauch ungefähr beim Stand von heute bleibt. Gemessen daran, würden die Erdölvorkommen noch knapp 4 Jahrzehnte reichen, die Erdgasvorkommen, die vielgerühmten, kaum länger, die Kohlevorkommen im Weltmaßstab vielleicht noch 120 Jahre. Und Uran, das Ausgangsmaterial für die Atombrennstäbe, würde, wenn es bei den 400 Atomkraftwerken von heute bliebe, nur noch 40 Jahre reichen. Das heißt, wir sind längst auf dem Ritt auf der Rasierklinge. Denn wir müssen uns immer klar machen: Ohne Energie geht nichts, gibt es keine Bewegung, gibt es absoluten Stillstand, der Tod allen Lebens ist gegeben. Und deswegen ist Energie nicht ein Sektor unter mehreren; es ist Grundlage für alles. Die Frage, welche Energie wir benutzen und wie, hatte deshalb immer schon eine zivilisationsprägende Bedeutung in einem Ausmaß, das vielen heute erst wieder klargemacht werden muß. - Aber selbst wenn es diese Verfügbarkeitsgrenze nicht gäbe, so gibt es doch noch eine zweite, die, zeitlich gesehen, sogar näher liegt als die erste. Wir können es uns nämlich gar nicht leisten, all dieses Potential noch zu verbrennen, weil das die Ökosphäre unseres Erdballs nicht mehr aushält. Wir müssen die globale Pyromanie, und das ist der Charakter der atomar-fossilen Energieversorgung, so schnell als möglich beenden.Jeder kann sich ungefähr ausmalen, was passiert wenn die Kurve des verfügbaren Potentials sich dem Ende nähert, also senkt, und sich diese Kurve irgendwann kreuzen würde mit der immer noch ansteigenden Kurve auf Grund der wachsenden Weltbevölkerung. In China und Indien, wo ein Drittel der Weltbevölkerung lebt, wird bisher pro Kopf nur 10 % unerer Energie verbraucht. Wenn sich diese Nachfragekurve mit der sinkenden Angebotskurve je kreuzt, heißt das soviel wie: Es ist nichts mehr da. - Da droht bereits im Vorfeld der brutalste Konflikt, den es je auf dieser Welt gegeben hat. Ein buchstäblich existenzieller Konflikt, weil es bei der Frage der Energieverfügbarkeit ja um alles geht. Das Zeitalter der Energiekriege hat längst begonnen. Es fällt immer schwerer, das zu verbrämen. Wir wissen heute bei klarem Blick, daß es weder den Golfkrieg von 1991, noch den Irakkrieg von 2003 gegeben hätte, wenn dort Datteln angebaut würden, statt Öl gefördert. Und andere Konflikte in anderen Teilen der Welt nehmen zu. Seit 1991 hatte die Regierung der USA allein für die militärische Bereitschaft im arabischen Raum um den persischen Golf jährlich 60 Milliarden Dollar ausgegeben. Das sind pro Barrel Öl, das von dort an Amerika geliefert wurde, 100 Dollar! Teilweise war das der achtfache Preis, heute wäre es der dreifache Preis dessen, was ein Barrel Öl direkt kostet. Diese Militärkosten stehen nicht in der Rechnung, aber wir bezahlen sie direkt oder indirekt alle mit, in diesem Fall vor allem die amerikanische Bevölkerung. Und die transkaukasischen und kaukasischen Länder haben Zuwächse an militärischen Präsenz auch und vor allem deshalb, weil das die zweite große Erdölfundstätte ist, nach den Ländern um den Persischen Golf. 40% der Weltenergieversorgung kommen gegenwärtig vom Erdöl, 60% davon von 40 Riesen-Ölfeldern. 26 von diesen 40 sind in den Ländern um den Golf. Und die Unruhen dort nehmen zu. Selbst wenn es nicht solche Turbulenzen gäbe wie derzeit im Irak – der ganze islamische Raum ist in Bewegung. Und zwar in einer Bewegung, von der wir nicht wissen, wo sie hingeht. Sie kann eine extrem breite Radikalisierung ergeben. Auch das ist ein Grund, auf dem bisherigen Wege nicht weiterzumachen. Wir müssen uns befreien von dieser Abhängigkeit. Und diese Möglichkeit, die immer wieder bestritten wird, besteht. - Wir haben also militärische Gründe, wir haben soziale Gründe massivster Art, wir haben wirtschaftliche Gründe. Was passiert denn, wenn der Endverbrauch auf uns zukommt? Dann steigen die Energiepreise und sinken nie mehr. Es wird Verknappungen geben. Immer mehr Menschen in den reicheren Ländern werden sich die Energie nicht mehr leisten können, und immer mehr Volkswirtschaften schon gar nicht. Die Folge sind umfassende soziale Krisen und wirtschaftliche Einbrüche. Wir haben einen Vorgeschmack davon in den Ölkrisen von 1973 in der westlichen Hemisphäre erlebt. Das dauerte einige Jahre, aber es war nur ein gelindes Lüftchen gegenüber dem, was uns bevorsteht, weil der Pikpunkt wahrscheinlich schon erreicht ist beim Erdöl. Und beim Erdgas steht er in den nächsten Jahren bevor. Pikpunkt meint, daß die Nachfrage nach Öl schneller wächst, als neue Quellen angebohrt und daraus Energie gefördert werden kann. Das heißt, dann geht die Kurve endgültig abwärts. Immer zwingender wird der Ruf nach Alternativen. Und diese Alternativen bestehen in erneuerbaren Energien. Die große Energielüge unserer Zeit, die zur Lebenslüge der Zivilisation werden kann, ist die, daß die erneuerbaren Energien nicht ausreichten, um auf das atomar-fossile Energiepotential verzichten zu können. Das ist nachgerade grotesk: Die astrophysikalische Betrachtung dessen, was der Erdball an Energiezufuhr von der Sonne bekommt, ergibt ein Potential, wonach wir täglich 15000mal mehr Energie von der Sonne bekommen, als an atomar-fossilen Energien verbraucht wird. Wir müssen also nur einen Bruchteil dieses Energieangebots nutzen, das uns begegnet in Form der solaren Wärme, Solarstrahlung, des Windes, der eine thermische Sonnenenergie ist, der Bioenergie (Pflanzen als natürliche Solarzellen), der Wellen- oder der Laufwasserkraft. All dies sind solare Energiequellen, sie wären ohne die tägliche Sonneneinstrahlung gar nicht da. - Dieses unermeßliche Potential steht uns quasi unerschöpflich zur Verfügung. Es durchströmt die Ökosphäre des Erdballs, ob wir es nutzen oder nicht. Wir holen es ja nicht aus der Erde wie die fossilen Energien, sondern zapfen dieses ohnehin virulente Potential an, und zwar mit technischer Hilfe, um daraus über technische Umwandlungsschritte und weitere technische Bereitstellungsformen unsere Nutzeneigie zu gewinnen. Dies ist ein Vorgang von weittragender Bedeutung. Nicht nur wegen der damit gegebenen dauerhaften umweltfreundlichen Energieversorgung, sondern wegen der zahllosen zusätzlichen Effekte, die allesamt zusätzliche neue Hoffnung generieren. - Gemessen an der Energielüge (Das erschöpfliche und gleichzeitig umweltzerstörende Potential ist unverzichtbar, das unerschöpfliche, immense und gleichzeitig umweltschützende Potential reicht nicht aus oder ist zu teuer) ist es geradezu peinlich, die Entscheidung nur davon abhängig zu machen, ob das gegenwärtig ein paar Pfennig pro Kilowattstunde oder pro Liter Treibstoff mehr kostet. Natürlich kann man den Vorwurf nicht dem Bürger machen, der knapp rechnen muß. - Aber es geht hier um gesamtgesellschaftliche, um politische Entscheidungen, wirtschafts- und energiestrategische Entscheidungen, um Entscheidungen, die bestimmen, wie wir uns wirtschaftlich neu fundieren können. Wir müssen wechseln zu erneuerbaren Energien, bevor die anderen zu Ende sind. Die große Frage: Warum wird das alles nicht gemacht??? - Würde das stimmen, sagte mir ein Professor, dann wäre es doch schon lange gemacht worden, und weil es noch nicht gemacht wurde, oder nur in kleinsten Anfängen, kann es nicht stimmen. Nun überschätzt auch dieser Professor die Rationalität selbst des Wissenschaftsbetriebes. Eine Überschätzung, die Max Planck nicht geteilt hat. Er schrieb in seinen Memoiren etwa: Zu denken, daß eine neue Erkenntnis sich dadurch durchsetzt, daß die Vertreter der alten Erkenntnisse allmählich dazulernen und sich als belehrt erklären, ist in aller Regel ein großer Irrtum. Sondern die neue Erkenntnis setzt sich in der Breite dadurch durch, daß die Vertreter der alten Erkenntnisse allmählich aussterben. - Nur haben wir nicht die Zeit, darauf zu warten. Wir brauchen einen großen Lernprozeß, der vor allem im Auge haben muß, welche unglaublichen Vorteile auf dem Weg zu erneuerbaren Energien erwachsen und der mit der verbreiteten Meinung aufräumt, der Weg dahin sei nur mit ökonomischen Widrigkeiten, gar Lasten gepflastert, ein Irrtum, den selbst die Weltklimakonferenzen teilten, die nach acht Konferenzrunden über sieben Jahre hinweg 2001 das Kyoto-Protokoll verabschiedeten. Denn dort ging es immer nur um Lastenverteilung. Ein unangenehmes Gefeilsche um Belastungsgrenzen, um die Frage, wer macht hier überhaupt irgendwas, und wenn, dann nur im internationalen Gleichklang. Dabei wurde eine Grunderfahrung der industriellen Revolution und vieler biologischer Revolutionen der letzten 200 Jahre vergessen, nämlich: Schneller sein als alle anderen, weil das der Wettbewerbsfähigkeit nützt für etwas, das früher oder später sowieso die ganze Welt nachtragen muß. In der Tat: Alle Kosten für erneuerbare Energien, mit Ausnahme der Bioenergie, sind Kosten ausschließlich für die Technik. Es gibt keine Brennstoffkosten mehr, wenn wir die Sonnenwärme für die Beheizung der Gebäude nutzen, die Sonnenstrahlen für die Erzeugung von Strom, den Wind für die Erzeugung von Strom oder auch von Wärme. Was in Dänemark schon praktiziert wird. Wenn wir die Meeresenergie nutzen für die Erzeugung von Strom. Und wenn wir die Bioenergie nutzen für die Erzeugung von Kraftstoffen für die Verkehrssysteme. All dies sind Ansätze, wo wir die Primärenergie kostenlos von der Natur beziehen, weil der Wind nicht privatisierbar ist und die Sonne auch nicht. Alles, was ökonomisch passiert mit erneuerbaren Energien, ist Mobilisierung der Technik. Techniken werden immer weiterentwickelt, sie werden optimiert, wenn man mal angefangen hat, sie einzuführen, und das möglichst breit. Und wenn es möglichst breit geschieht, dann entwickelt sich ein Industrialisierungsprozeß zur Herstellung solcher Techniken, und dann werden sie durch bessere Produktionsverfahren und durch mehr bzw. Massenproduktion billiger, das heißt, die Produktion von erneuerbaren Energien kann nur billiger werden. Die der fossilen Energien kann nur teurer werden. Selbst wenn man die Umweltschäden und die militärischen Sicherheitskosten gar nicht mitrechnet. - Die einzige Ausnahme ist die Bioenergie. Hinter ihr steckt land- und forstwirtschaftliche Arbeit. Hier kostet also die Primärenergie etwas. Aber daraus erwächst die Chance, erstmals seit 200 Jahren des wirtschaftlich-industriellen Prozesses die Land- und Forstwirtschaft zu revitalisieren. Und hier bin ich bei einem Stichwort, das nach meiner Überzeugung für Ostdeutschland von höchster Relevanz ist. Sie lesen in den Zeitungen von Vorschlägen, aus Ostdeutschland eine Sonderwirtschaftszone zu machen. Sie haben seit 1990 die Erfahrung gemacht, daß, nachdem es zunächst zu einer Deindustrialisierung in den meisten Teilen Ostdeutschlands kam, dann überwiegend westliche Firmen Industrie ansiedelten, die nur selten ihren Hauptstandort nach Ostdeutschland verlegten. Das bedeutet: Wenn entlassen werden muß, trifft es in erster Linie die verlängerten Werkbänke. Die Frage, was in Ostdeutschland ein dauernder, unersetzbarer, nicht verlagerbarer Wirtschaftsfaktor werden könnte, ist wahrscheinlich nur dann uneingeschränkt positiv zu beantworten, jedenfalls nach meiner Überzeugung, wenn es hier um etwas geht, was für alle neu ist, wo aber die natürlichen Bedingungen, die hier gegeben sind, zum besonderen Vorteil werden, weil sie nicht austauschbar sind. Und das führt zur Orientierung der Landwirtschaft hin zu einer Energie- und Rohstoffwirtschaft neben der Ernährungsbereitstellung. Hin zur großen Zukunftsaufgabe der Landwirtschaft, Erdöl abzulösen und an dessen Stelle zu treten. Dies ist deshalb so akut, weil Erdöl die erste der fossilen Energiequellen ist, die zu Ende geht. Und weil Erdöl heute weltweit in der Chemieindustrie 90% aller Grundstoffe stellt. Wenn das Erdölzeitalter zu Ende geht, braucht man nicht nur alternative Kraftstoffe, sondern auch alternative Grundstoffe. Bei Erdöl handelt es sich um endlichen fossilen Kohlenwasserstoff, und bei Pflanzen um photosynthetisch erzeugte nachwachsende Kohlenwasserstoffe. Es geht also um einen Wechsel der Kohlenwasserstoff-Basis. Denn alles, was man mit fossilen Kohlenwasserstoffen machen kann, das kann man logischerweise auch mit photosynthetisch erzeugten Kohlenwasserstoffen machen. Nur letztere versiegen nicht. Letztere sind immer wieder da, wenn sie einer nachhaltigen Anbaukultur entspringen, das heißt, daß die Prinzipien, die seit 200 Jahren für die Forstwirtschaft gelten, auch für die Landwirtschaft gelten. Dann haben wir es mit dauerhaft erneuerbarer Energie zu tun. Und die Menge an fossilen Kraftstoffen, die wir heute fast zu 100% importieren, wird künftig bereitgestellt werden können, aus der Produktion von Biokraftstoffen in Verbindung vielleicht mit weiteren Formen, etwa Wasserstoff, den wir mit Hilfe von Strom aus Windkraftanlagen erzeugen, und dies bedeutet nicht mehr und nicht weniger als eine Revitalisierung des landwirtschaftlichen Sektors, und zwar auf Dauer. -

Name: Ein Briefträger
Email: mail@igbauernhaus-lsa.de

Datum: Donnerstag, 20 Mai, 2004 um 00:16:03
Kommentar:
Dr. Scheer – Vortrag - Teil 2 Dies ist für viele Wirtschaftsexperten völlig neu. In den meisten Wirtschaftsgutachten hören Sie so gut wie nichts mehr von der Landwirtschaft. Sie gilt als ein stark marginalisierter, nicht zukunftsfähiger Bereich, wo man die Restbestände irgendwie noch über Wasser halten will. Obwohl wir doch wissen müßten, daß es ohne Stoffeinsatz keinerlei Güterproduktion geben kann. Und keinerlei Aktivität ohne Energieeinsatz. Stoff- und Ressourcen-Ökonomie bedeutet aber, daß die industrielle Gesellschaft von morgen überhaupt keine Zukunft haben kann, ohne neue Ressourcen in der Landwirtschaft zu finden. Weil nur hier erneuerbare Energie ist. Das heißt, daß wir hier eine Grundlage bekommen für eine lange währende Restabilisierung der ländlichen Räume, daß wir sogar die Chance bekommen, die Landwirtschaft über integrierte Formen der Rohstoffgewinnung, Energieerzeugung und Nahrungsmittelerzeugung zu ökologisieren, ohne daß das mehr kostet, sondern sogar noch Kosten einspart. - Wieviel landwirtschaftliche Reststoffe gelten heute als lästiger Abfall, obwohl sie wertvolle Energie sind! Wie viele Möglichkeiten bestünden, wenn wir eine Bio-Treibstoff-Produktion starten, aus den dabei anfallenden Resten, den Aschen bei der Vergasung von Biostoffen, den Ölkuchen bei der Pflanzenölgewinnung oder der Schlempe bei der Bioalkoholgewinnung Düngemittel zu machen, agrochemische Düngemittel, die ja auch vom Erdöl herkommen, ablösen. Integrierte Produktion, indem man alle drei Dinge in Angriff nimmt. Das eine: die Nahrungsmittelerzeugung, das andere: die Energiegewinnung, das dritte: die Rohstoffgewinnung, und dies möglichst im Wechsel, weil das dem Boden gut tut. - Seit 1. Januar 2004 ist ein Gesetz in Kraft, das die Befreiung aller Biokraftstoffe von jedweder Energiebesteuerung sichert. Das macht alle angebotenen Biokraftstoffe billiger erwerbbar als die besteuerten fossilen Kraftstoffe. Bedingung dafür ist natürlich, daß jetzt Investoren die Chance der Steuerbefreiung ergreifen und Bio-Äthanol-Produktionen starten. Schon heute fahren ganze Stadtbus-Flotten in schwedischen Großstädten ausschließlich mit Bio-Äthanol. Das heißt, es ist keine Zukunftsmusik mehr. Volkswagen favorisiert den „Sandjul“ auf der Basis klassifizierter Biomassen, wobei es relativ egal ist, welche Pflanzen dem zugrunde liegen, um zu Bio-Diesel und später zu Bio-Benzin zu kommen, wenn man es mit Wasserstoff mixt. Eine solche Bio-Äthanol-Produktion hat in Freiberg, in der Nähe von Frankfurt/Oder und in Zeitz begonnen. Alles ostdeutsche Standorte, die, sobald sie gestartet sind, den Zieh-Effekt haben für die Landwirtschaft und für alles, was sonst an technischen Dienstleistungen und an Technik-Produktionen notwendig ist. Das ist meines Erachtens der vielversprechendste Ansatz für Ostdeutschland. - Der zweite große Ansatz ist das erneuerbare Energiegesetz, dessen Novelle wir jüngst im Bundestag verabschiedet haben. Es ist seit dem Jahr 2000 hoch umstritten, es wird immer umstrittener, je erfolgreicher es wird, weil damit der unerläßliche Strukturwandel der Energieversorgung zustande kommen wird. Hier die Erschöpfung der fossilen Potentiale, da die Unerschöpflichkeit der erneuerbaren Energie, hier die schwerwiegender werdende Umweltbelastung durch fossile und atomare Energien, da die Umweltneutralität der erneuerbaren Energie. - Der dritte große Unterschied: Energieverbrauch ist immer dezentral. Er findet statt, wo Menschen arbeiten und leben. Energiegewinnung bei fossilen Energien ist zwangsläufig zentral. Denn wir holen diese von relativ wenigen Plätzen der Welt (40 Riesenölfelder bringen 60 % des Welterdöls). In 200 Jahren fand weltweit eine Entkoppelung von Energiegewinnung und -verbrauch statt. Bei erneuerbaren Energien haben wir es mit einem Potential zu tun, das als natürliche Umgebungsenergie überall zu finden ist – in unterschiedlicher Intensität. Was in breiter Form angeboten wird, muß logischerweise dezentral geerntet werden. Wir haben damit die Chance, die Energieketten entscheidend zu verkürzen. Und in denen liegen die meisten Kosten. Die große Chance ist eben die Rückkopplung der Räume des Energieverbrauchs mit den Räumen der Energiegewinnung. Nur ist klar: Das Äquivalent für ein 1000-Megawatt-Kraftwerk, ob Kohle-, Gas- oder Atomkraftwerk, ist kein 1000-Megawatt-Sonnen- oder Windkraftwerk an einer Stelle, sondern sind breit gestreut viele Anlagen. - Das ist die Dezentralisierung. Diese ist für viele ungewohnt, aber sie schöpft natürlich regionale Wirtschaftskraft, und vor allem vermeidet sie erhebliche Kosten. Ein Beispiel: Die Energiekosten pro Kopf in Deutschland liegen im Durchschnitt bei 2500 Euro im Jahr. Die Summe Ihrer individuellen Stromrechnungen führt wahrscheinlich nicht zu diesem Betrag, aber in allem, was sie kaufen, stecken Energiepreise drin. So kommen diese 2500 Euro pro Person zustande. Das wäre in einer Stadt wie Wernigerode ein jährlicher Geldabfluß von 100 Millionen Euro – nur für die Beschaffung von Energie. - Nun stellen wir uns vor, es gelingt Zug um Zug, die bisherigen Energiepotentiale abzulösen. Dann haben wir damit nicht nur zusätzliche neue Industrialisierungsgewinne, weil wir die ersten sind in der Produktion von Solar-, Windkraft-, Blockheizkraft-, Bio-Masse-Vergasungsanlagen usw., wir haben auch die Chance, unsere Energiekosten kommunal-, regional- und volkswirtschaftlich auf Null zu bringen. Wenn für Bioenergie die Bezahlung an die Landwirtschaft der näheren Umgebung geht, bedeutet das ein Wirtschaftsförderprogramm, Jahr für Jahr in ungefähr dieser Höhe unbürokratisch verteilt. Auf Dauer. Keine Regierung der Welt wäre selbst in üppigsten wirtschaftlichen Zeiten je in der Lage zu solchen Wirtschaftsförderprogrammen. Das heißt, hier steckt eine derartige Chance zur Revitalisierung regionaler Wirtschaft, daß allein das schon Grund genug wäre, alles zu tun, um so schnell wie möglich diesen Weg zu gehen. - Es stand seit Beginn des fossilen Zeitalters fest, daß die Nutzung der fossilen Energien wieder zu Ende gehen würde. Vor 100 Jahren hat es der erste deutsche Chemie-Nobelpreisträger Wilhelm Ostwald aus Leipzig beschrieben in seinem zu seiner Zeit berühmten Buch „Der energetische Imperativ“. Er konnte damals nicht wissen, wie stark die Weltbevölkerung anwächst. In den letzten 50 Jahren hat die Menschheit doppelt soviel Energie verbraucht wie in der gesamten Zivilisationsgeschichte zuvor. Deswegen ist das alles viel früher gekommen, als man vor 100 Jahren dachte, als Ostwald schrieb: Wir leben derzeit von einem sich schnell verbrauchenden, unverhofften Erbe. Dauerhaftes Wirtschaften ist nur durch die dauerhafte Zuführung der Sonnenenergie und ihre Nutzung möglich. - Es ist also keine Frage, daß das Solarzeitalter kommen wird. Die einzige spannende Frage ist: Kommt es rechtzeitig? Verzögern wir es, oder ergreifen wir es beherzt?“ .......... leicht gekürzte Fassung dieses Vortrages aus der Neuen Wernigeröder Zeitung, NWZ 8/04 vom 21. 04. 2004. - Ein großes DANKE an die Redaktion NWZ.!

Name: Checker

Datum: Freitag, 7 Mai, 2004 um 11:23:43
Kommentar:
Ich sag bloß, fort mit dem Nest! Danke.

Name: Andreas Hartung
Email: hartung_av@t-online.de

Datum: Dienstag, 4 Mai, 2004 um 22:49:51
Kommentar:
Die letzen Beiträge warern sehr aufschlussreich. Ich mag Heuersdorf nach wie vor und finde es schade, das es offensichtlich zu keinem Konsenz zwischen der Gemeinde und der MIBRAG kommt. Ich werte für mich aus, das in den letzten Jahren zuviel kostbares Porzellan zerschlagen wurde, nur weil vermeintliche wirtschaftspolitische Interessen vor die Lehren von zweihundert jahren Bergbau dieser Region geschoben wurden und man eine Polarisierung der Beteiligten vor die Erkennung von Gemeinsamkeiten gesetzt hat. Selbst wenn das alte Heuersdorf nicht an seiner OL erhaltbar ist, so konnte ein Grundstein an einer anderen Gemarkung Heuersdorf neu entstehen lassen. Ich meine damit ein Heuersdorf, das mitsamt einer umgesetzten Taborkirche von den Heuersdorfer Bürgern selbst gestaltet wird... Statt an eine runden Tisch zu kommen, wurde hier eine Polarisierung betrieben, an der die MIBRAG wohl die wenigste Schuld trägt. Ich finde das einfach nur schade, ohne die vertanen Chancen aufzuzählen. Zur vielfach diskutierten engen Umfahrung ergeben sich für mich nur folgende Fragen: Wer soll das Risiko eintretender geologischer Veränderungen in Heuersdorf tragen und wer sollte die provozierten Schäden an Heuersdorfer Gebäuden tragen, falls da Erdschichten nachgeben oder sich anderweitig verändern? In diesem Sinne GLÜCK AUF!

Name: Jens Kargus
Email: til_evighet@onlinehome.de

Datum: Montag, 26 April, 2004 um 11:52:13
Kommentar:
Heuersdorf soll weiter leben. Ich kenne das noch aus DDR-Zeiten. Da wurde um Zwenkau herum auch alles platt gemacht nur wegen der Kohle. Dachte das man daraus gelern hat und solche kleinen "Nester" wie Heuersdorf erhalten bleiben sollten. Entschuldigt bitte den Ausdruck. Ist nicht böse gemeint. Kämpf wieter für eure Heimat. Grüße aus Tauca und viel erfolg

Name: pointerseeker

Datum: Freitag, 23 April, 2004 um 22:34:52
Kommentar:
@Holger Hübner wasn das fürne sülze, seit wann sind leute die um ihre HEIMAT kämpfen, Heinis ??? @ webmaster hier sollte man was tun

Name: pointerseeker
Email: na

Datum: Freitag, 23 April, 2004 um 22:32:56
Kommentar:
@ c.s. das kann man nur verstehen wenn man das gefühl der heimatverbundenheit hat ! und es scheint fast, als wenn hier poster der gegenseite ihr unwesen treiben

Name: C.S.

Datum: Freitag, 23 April, 2004 um 14:41:34
Kommentar:
Wie lebt es sich in einem Dorf ohne jegliche Zukunft? Ich kann die Heuersdorfer nicht verstehen und Ihren unsinnigen "Kampf" gegen die Mibrag. Raus aus dem Ort! Es gibt viele andere schöne Orte. So ein "Kampf" macht irgendwann mürbe und davon sollte man nicht sein Leben bestimmen und kaputtmachen lassen. Also hier ein guter Tip für Heuersdorfer: 1. Die wirklich grosszügige Entschädigung der Mibrag annehmen 2. Mit dem Geld ein schönes Häuschen woanders kaufen. 3. Heuersdorf der Mibrag überlassen und sich freuen für die dadurch zufkunftsfest gewordenen Arbeitsplätze in der Braunkohle-Industrie.. 4. Sich des Lebens wieder freuen in diesem Sinne.. Claus

Name: ...
Email: ....

Datum: Donnerstag, 22 April, 2004 um 21:05:47
Kommentar:
Ihr Heuersdorfer, zerstört nur ruhig die letzten Arbeitsplätze in unserer Region... Ich hoffe ihr tragt dann auch das Arbeitslosengeld für die ganzen Arbeiter die ihr auf die Straße setzt...und auch wenn Vattenfall die MIBRAG übernimmt werden genug Arbreitsplätze in Gefahr sein, aber soweit denkt ihr ja nicht....nur zu traurig....

Name: Heike Franke

Datum: Donnerstag, 22 April, 2004 um 15:39:56
Kommentar:
Hallo an die Bewohner von Heuersdorf! ich kann Euch gut verstehen. Meine Großeltern haben in Eythra gewohnt. Ich war damals, 1983, gerademal 13 Jahre alt als meine Großeltern umziehen mussten. ich fand es ganz schrecklich. Ich habe dort immer tolle Ferien verbracht. Es war ein Dorf und meine Großeltern hatten ein Haus mit Garten dran. Immer wenn ich eure Geschichte höre oder lese denke ich daran. Es ist schade, dass man nur Erinnerungen hat und den eigenen Kindern nicht zeigen kann wo man als Kind gerne gespielt hat und auch gerne Ferien gemacht hat. Ich wünsche allen viel Durchhaltevermögen und alles Gute.

Name: Olaf Maruhn
Email: olafmaruhn@gmx.de

Datum: Mittwoch, 21 April, 2004 um 12:55:14
Kommentar:
„Das Land-Art-Projekt „Vineta“ will erinnern an die Magdeborner und ihre Kirche und an alle anderen 13 Siedlungen, die dem Espenhainer Großtagebau zwischen 1951 und 1989 weichen mußte. Zugleich steht „Vineta“ als Beispiel für die grundsätzliche Veränderung und Erneuerung einer Landschaft, in der ökologischer Umgang mit Energie, Natur und Kultur eine Einheit bilden werden. Im Inneren entsteht ein nach neuesten Kenntnissen erbauter Niedrigenergieraum, der modellhaft zeigen wird, wie sparsam heute und in der Zukunft mit Energie umgegangen werden kann. Dieses wegweisende Ziel wird helfen, „ neue Magdeborns“ unvorstellbar zu machen. Vineta – ein Ort der Besinnung und der Träume, der Freude und Neugier. www.kunst-statt-kohle.de Förderer/Sponsoren (Auszug): MIBRAG, LAFARGE FBS Fertigbeton GmbH & Co. KG, WILL GmbH (Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Landkreises Leipziger Land, dem Frau Köpping als Landrätin vorsteht), Kommunales Forum Leipziger Land, Kulturraum Leipziger Raum“ Dieser Inschrift ist einer Tafel zu entnehmen, die anläßlich der Errichtung der schwimmenden Kirche „Vineta“ auf dem zukünftigen Störmthaler See, dem derzeitigen Sanierungstagebau Espenhain, errichtet wurde. Die Förderer und/oder Sponsoren begleiten also ein "wegweisendes Projekt", das helfen soll, „neue Magdeborns“ unvorstellbar zu machen. Gleichzeitig betreiben oder unterstützen diese Förderer/Sponsoren die Abbaggerung von Heuersdorf. Augenscheinlicher kann Verlogenheit von Wirtschaft und Politik nicht sein. Daß die Künstler, die dieses Projektes betreiben ein ehrenwertes Ziel verfolgen, hindert nicht an dem Vorwurf, daß sie den Förderern, die gleichzeitig die Abbaggerung von Heuersdorf betreiben, ein Podium bieten. Hier wird quasi Ablaßhandel betrieben. Dies rückt das Projekt in ein makaberes Licht. Zur Erinnerung: laut Aussage des Geschäftsführers der MIBRAG verfügt der Tagebau Profen über Kohlereserven, mit denen das Kraftwerk Lippendorf weitere 20 Jahre über die derzeit geplanten 40 Jahre hinaus betrieben werden könnte. Gleichwohl soll Hellersdorf abgebaggert werden. Darüber hinaus haben die Betreiber des Kraftwerkes Lippendorf die Verbrennung von jährlich 345.000 Tonnen Klärschlamm beantragt und genehmigt bekommen. Bleibt offen, welche Einsparung an Kohle diese zusätzliche Befeuerung bedeuten würde. Weiterhin wird in Espenhain eine Solaranlage errichtet, die jährlich 5 MW Strom erzeugt. Weitere Anlagen werden im Raum Leipzig-Chemnitz-Zwickau errichtet werden, da in dieser Region die Ausbeute an Sonnenenergie besonders hoch ist. Das bedeutet ebenfalls einen geringeren Kohlebedarf zur Stromerzeugung. Diese Daten wurden in der LVZ veröffentlicht. Olaf Maruhn

Name: Hardy Wolf

Datum: Sonntag, 18 April, 2004 um 15:10:46
Kommentar:
Hallo liebe Einwohner von Heuersdorf, ich wünsche Euch weiterhin einen starken Willen für Euren Kampf um die Erhaltung dieser wunderschönen mitteldeutschen Ortschaft mit seiner anheimelnden Emmauskirche, die mich stark fasziniert. Heuersdorf ist ein herrlich typisches Platz - und Gassendorf. Auch wenn die Redakteurin der Mitteldeutsche Zeitung, Maria Barsi, in der Wochenendausgabe titelt, dass es wenig Rückhalt in der Bevölkerung für den Erhalt von Heuersdorf gibt, so möchte ich meine Meinung und die vieler meiner Verwandten und Bekannten dem entgegenstellen. Wer die vernichtete Natur im Südraum Leipzig einmal pur erlebt, der denkt globaler im Punkto Umwelterhaltung und Energiewirtschaft. Die Devastierung dieser Ortschaft wäre die pure Sinnlosigkeit. Das Argument, die MIBRAG würde Insolvenz anmelden, entbehrt jeder Glaubwürdigkeit. Herrn Fröhlichs Eintrag kann ich in jedem Punkt zustimmen. Es tut gut, so etwas zu lesen, was frei von Manipulation und Primitivität geschrieben wurde. Alles Gute!!! P.S.: Mit Sicherheit werde ich Heuersdorf wieder einmal besuchen.

Name: Dietmar Fröhlich
Email: mail@igbauernhaus-lsa.de

Datum: Samstag, 17 April, 2004 um 23:34:07
Kommentar:
Antwort auf die mail von Holger Hübner vom 14. April 2004 - - Hallo, Herr Hübner, warum sind Sie so aggressiv? Ich wünsche Ihnen von Herzen, daß Ihnen niemals höhere Mächte Ihr Haus und Gut wegnehmen wollen. Was wurde bisher, was wird denn heute Ihrer Meinung nach für Heuersdorf getan??? Seit der Wende wurde noch garnichts getan, es sei denn, die Einwohner selbst haben etwas auf die Beine gestellt. Und das verdient Hochachtung. Warum gönnen Sie diesen Bewohnern ihr eigenes Haus und Garten und ebenso ihre Arbeit nicht? Warum soll das jetzige Heuersdorf verschwinden, wenn es doch einmalig und schon 700 Jahre alt ist? Die Heuersdorfer haben keine "individuellen Interessen" - wie Sie behaupten. Sie haben allgemeingültige Interessen wie jeder andere und wie Sie auch und sie haben ein gutes, starkes Gefühl was gut für sie ist. Und für uns alle setzen sie Zeichen. Sie haben Traditionsbewußtsein und tragen Verantwortung. Sie tragen so viel Verantwortung, daß man Vergleichsbeispiele lange überall suchen muß. Vielleicht verstehen Sie eines Tages, wer und was unsere Welt tatsächlich kaputtmacht. Es geht nicht um ein paar Häuser in der Nähe von Leipzig und ihre Bewohner. In Wirklichkeit geht es um die Zukunftsfähigkeit und Glaubwürdigkeit unserer Gesellschaft. - Im Gegensatz zu Ihnen: Ich will die DDR als Staat und diese alten Zeiten bestimmt nicht wiederhaben. Aber ich wünsche mir, daß heute ernsthaft darüber nachgedacht wird was früher besser und tragfähig war. Nur dann können wir unseren Kindern etwas Brauchbares mitgeben und ihnen eine offene Tür zeigen. - Ich finde, Sie müssen noch einiges lernen zu verstehen, daß Ihre Gegner nicht diejenigen sind, die etwas erhalten wollen, sondern solche, die das Recht verdrehen, um es zu mißbrauchen. Nicht jedes Dorf braucht einen Autobahnanschluß, ein Spaßbad und einen Golfplatz, während die wahre Kultur und Geschichte ausgelöscht werden. Schauen Sie sich doch mal die übriggebliebenen Tagebaulandschaften an, die für immer ihr Gesicht verloren haben! So weit haben wir es gebracht - zum Wohle der Menschheit. Zur späteren Energieversorgung müssen wir uns, so oder so, etwas Neues einfallen lassen. Auch bei der Ernährung, bei der Reinhaltung von Wasser und Luft usw. Die Menschheit kann nicht länger überall Raubbau betreiben. Wir sind nicht "die Größten" auf der Erde. Alle diese Impulse gehen (auch) von Heuersdorf aus. Und sie sind notwendig. Heuersdorf muß - unbedingt - bleiben, denn es ist Prüfstand für die Energiepolitik in Europa, es ist ein Warnsignal für unser aller Selbstüberschätzung. Heuersdorf ist (nur) ein Beispiel für die Erhaltung von Geschichte und Kultur eines selbständigen Ortes, das nicht und durch nichts zu ersetzen ist - falls Sie fühlen was ich meine. Wenn Sie selbst anders und gedankenloser leben wollen, dann tun Sie es. Aber richten Sie bitte keinen Schaden an, der Ihnen und anderen über kurz oder lang wieder auf die Füße fällt, wenn Sie schon freiwillig in die allgemeine Verlogenheit unserer Gesellschaft mit einstimmen. - - gez. Dietmar Fröhlich, Magdeburg - Mitglied im Bundesvorstand der Interessengemeinschaft Bauernhaus e.V. (IGB) - - PS. Ich werde auch nicht von Heuersdorf bezahlt, aber ich leide mit diesem Dorf, mit dieser geschundenen Landschaft.

Name: Holger Hübner
Email: h_huebi@web.de

Datum: Mittwoch, 14 April, 2004 um 19:30:32
Kommentar:
An dem Tag an dem Heuersdorf endlich weggebaggert wird, mach`ich ne Flasche Sekt auf. Das darf doch nichr wahr sein, was in Namen des "Rechtstaates" noch alles für individuelle Interessen getan wird. Ach so, wohne in Chemnitz, werde nicht von der Mibrag bezahlt, arbeite nicht im Energiesektor, finde die ach so aufgeklärten um ihr "Recht" kämpfenden müdigen Bürger aber zum kotzen! Da lob ich mir die DDR, da wärt ihr Heinis schon längst weg....

Name: Sherry

Datum: Donnerstag, 8 April, 2004 um 18:24:11
Kommentar:
Congratulations, Heuersdorf, and villages like it are our European Heritage. This victory on November 12, 2003, in the Supreme Administrative Court of Saxony that declared the Lignite Plan for the United Schleenhain Mine to be invalid on formal grounds. Heuersdorf keep up the struggle for the "little town" all over the world. I first went to Heuersdorf in 1996 and am forever a 'fan'

Name: Marlene

Datum: Montag, 5 April, 2004 um 13:07:14
Kommentar:
Also ich habe mir leider mir nicht die Zeit genommen, mir hier ALLES durchzulesen. Wir waren letztens in dem Kraftwerk, mit der klasse und haben einen Rundgang gemacht. Ich musssagen ich find es schon krass, dass ei Dorf nur für so einen Konzern weggebaggert werden soll, aber irgendwie finde ich auch den Wiederstand affig. Naja, wielange wollt ihr es denn aushalten, am Ende könnt ihr eh nichts dagegen tun, oder? Naja, schlagt noch ein gutes Angebot raus, meinetwegen. Aber ich denke nicht dass ihr gegen die Miprag gewinnt und ich würde auch grne Glückwünschen, aber dazu bin ich mir zu unschlüssig, ws ich vo dem allen halten soll! Mfg Marlene

Name: heiko

Datum: Sonntag, 4 April, 2004 um 15:23:47
Kommentar:
der letzte macht das licht aus ! und ihr wollt deutsche sein,schämt euch .nehmen aber nicht zurückgeben!!! aber ihr letzten Heuersdorfer wertet auch eine gerechte Strafe bekommen,wie jeder Mensch wenn er nicht auf seine Eltern hört!!! danke

Name: Stefan Giese-Rehm
Email: sgr@dessau-alternativ.de

Datum: Sonntag, 4 April, 2004 um 07:54:09
Kommentar:
Starke Sache Euer Kampf gegen die Braunkohle. Ich betreibe Photovoltaik mit 12,9 KWp - natürlich kein Vergleich zu Lippendorf aber dezentral und zu den Hauptzeiten aktiv. Wenn möglich würde ich gerne den Kampf gegen das Wegbaggern unterstützen, zB mit einem Protesteschreiben. Bitte die beste Anschrift dafür mailen. Herzliche Grüße vor Ostern 2004 Stefan Giese-Rehm

Name: Jeffrey Michel
Email: jeffrey.michel@gmx.net

Datum: Dienstag, 30 März, 2004 um 19:20:29
Kommentar:
an Torsten S. Es gab bislang keine Verhandlungen über den Anfang 2003 von Heuersdorf vorgelegten Vertragsentwurf. Die Mibrag strebt weiterhin eine Umsiedlung der Gemeinde an.

Name: Torsten S.
Email: lastsecondhero@web.de

Datum: Dienstag, 30 März, 2004 um 17:36:55
Kommentar:
Sehr geehrte Damen und Herren, Ich habe mich dazu bereit erklärt über Heuersdorf, bzw. vielmehr über die Geschichte von Heuersdorf eine Jahresarbeit anzufertigen. Dabei tat sich bei mir eine nicht unbedeutende Frage auf: Ist der Konflikt mit dem Anfang 2003 in Kraft tretenden Vertrag nun entgültig beendet wurden? Danke für ihre Zeit MFG Torsten S.

Name: Olaf Maruhn
Email: olafmaruhn@gmx.de

Datum: Montag, 29 März, 2004 um 10:01:07
Kommentar:
Im Gästebuch wurde mehrfach unter Hinweis auf diverse Gutachten und den Standpunkt der Mibrag diskutiert, ob die Belieferung von Lippendorf nicht auch durch Kohle aus anderen Tagebauen möglich sei. (Unabhängig davon, ob die Heuersdorfer Kohle tatsächlich benötigt wird.) Der Tagebau Profen spielte hier eine wesentliche Rolle. Hier würden ausreichende Mengen an Kohle lagern, um auch Lippendorf – unter Verschonung von Heuersdorf – zu beliefern. Seitens der Mibrag wurde dies unter Verweis auf anderweit bestehende Lieferverträge, die sämtliche Kohle aus Profen umfaßten, und unter Hinweis auf verschiedene Gutachten in Abrede gestellt. Nun, seit dem Wochenende ist die interessierte Öffentlichkeit eines Besseren belehrt. In der LVZ vom 27./28.03.2004 wurde auf S. 9 von der Bilanzpressekonferenz der Mibrag berichtet. So wurde Herr de Marcus mit den Worten widergegeben, daß er sich durchaus vorstellen könne, ein Kraftwerk mit 500 oder 1000 MW zu bauen. Kohle sei ausreichend im Gebiet von Profen und Umgebung vorhanden. Es werde allerdings noch nach einem Partner gesucht, da derzeit keine ausreichende Kundenbasis vorhanden sei. An dieser Stelle sei er von seiner Sprecherin eilig unterbrochen worden, die darauf hinwies, daß dies alles Visionen seien. Entgegen aller Behauptungen und Gutachten verfügt der Tagebau Profen also doch über ausreichende Kohlemengen, um sogar noch ein weiteres „halbes“ Lippendorf zu versorgen. Mit hoher Wahrscheinlichkeit auch wieder über 40 Jahre. Dummerweise gibt es für diese Art erzeugter Energie noch keine Abnehmer. Also. nicht nur, daß die Kohle unter Heuersdorf eigentlich gar nicht gebraucht wird. Nein, noch viele besser! Ein paar Kilometer weiter gibt es ausreichende Reserven, für die es auf absehbare Zeit keinerlei Abnehmer gibt. Dies wurde mehrfach behauptet und durch die Mibrag immer wieder abgestritten. Nun hat der Chef der Mibrag höchstselbst erklärt, daß es Braunkohlevorkommen in Profen über jeden Bedarf hinaus gibt. Ich weiß nicht, ob Herr der Marcus wieder einmal volltrunken war, so wie letztens in Leipzig, als er, sich übergebend, mit 1,4 Promille aus seinem Auto fiel (die LVZ berichtete), oder ob er sich der Tragweite seiner Worte nicht bewußt war. Vielleicht dachte er auch ganz einfach, daß dies alles keine Rolle spielt, da die Politik, angefangen beim Kreistag bis zum Landtag, sowieso nach seiner Pfeife tanzt und ein neues „Heuersdorf-Gesetz“ und einer neuer Braunkohleplan beschlossen werden – ohne daß es eine energiewirtschaftliche Notwendigkeit hierfür gibt. Seine Sprecherin war sich der wirtschaftlichen und politischen Sprengkraft sehr wohl bewußt und unterbrach ihn - leider. Wer weiß, was sonst alles noch in die Öffentlichkeit gedrungen wäre. Spätestens nach diesen Äußerungen dürfte jedem klar sein, daß es viele Gründe für die Abbaggerung von Heuersdorf gibt – nur keine, die im übergeordneten Allgemeinwohl liegen! Unsere werten Politiker wissen das natürlich auch. Hier werden Demokratie und Rechtsstaatlichkeit auf dem Altar wirtschaftlicher Interessen dargeboten. Olaf Maruhn

Name: Andreas Hartung
Email: hartung_av@t-online.de

Datum: Donnerstag, 25 März, 2004 um 08:34:00
Kommentar:
Wenn bei der Betrachtung von Umsiedlungen neben Interesse nur noch Entsetzen übrigbleibt, dann ist wohl die Betrachtung an sich etwas einseitig. Jede Umsiedlung hat ihre eigene Geschichte. Es wäre ein großer Fehler, alle Umsiedlungen in einer Tagebauregion über einen Leisten zu schneiden. Wenn man sich mal die Mühe macht und sich mit umgesiedelten Streckauern, Schwerzauern und vielleicht auch mit Leuten aus Gaumnitz darüber spricht, wird man erfahren, wie unterschiedlich Umsiedlung in der Tat ist. Es sind immer wieder Einzelgeschichten, die auch zum großen Teil von den umgesiedelten Bürgern geprägt wurden. Auch der Bezug der jeweiligen Bürger zur Umsiedlung und deren Durchführung ist jedesmal anders. Auch darüber sollte einmal nachgedacht werden.

Name: M
Email: M@web.de

Datum: Dienstag, 23 März, 2004 um 09:58:09
Kommentar:
hoffentlich ist heuersdorf bald weg!!!!!!!!res

Name: Karin Marx

Datum: Sonntag, 21 März, 2004 um 22:14:07
Kommentar:
Mit Interesse und Entsetzen habe ich die lange Liste der verschwundenen Ortschaften gelesen. Einige Ortschaften, die sich ebenfalls im Leipziger Südraum befanden,möchte ich hier ergänzen: Pirkau 1948 Mutschau 1957 Köttichau 1961 Döbris 1967 Streckau 1954 Schwerzau 1994 Steingrimma 1986? Queisau Diese vollständig devastierten Orte befanden sich im Kreis Zeitz bzw. Weißenfels.

Name: Olaf Maruhn
Email: olafmaruhn@gmx.de

Datum: Freitag, 19 März, 2004 um 19:29:42
Kommentar:
Gestern war ich auf einer Gemeinderatssitzung in Heuersdorf. Die Einwohnerversammlung, in der Landrätin Köpping ihr "Konzept" vorstellen wollte, wurde zwar nicht behandelt. Ich konnte jedoch im Anschluß mit verschiedenen Einwohnern darüber sprechen. Wie vorausgesagt, soll sich das vorgestellte "Konzept" quasi auf eine Reihenhaussiedlung, in der wohl auch eine der Kirchen errichtet werden soll, beschränken. Es soll lediglich marginale Abweichungen vom Umsiedlungskonzept der Mibrag geben. Die vollmundig angekündigte "europaweit einmalige infrastrukturellen Modellhaftigkeit", die dort umgesetzt werden sollte - Fehlanzeige. Selbstredend, daß von Heuersdorf auch nicht nur ein Hauch dessen behält, was es bis heute ausmacht. Von einer 1:1 Kopie ist nicht einmal ansatzweise die Rede. Am Rande erzählten Einwohner, daß sich Frau Köpping zur letzten Landratswahl in Deutzen vehement für den Erhalt von Heuersdorf eingesetzt haben soll. Zur Einwohnerversammlung trat sie dagegen vehement für die Umsiedlung ein. Die für die Umsiedlung in Aussicht gestellten Fördermittel würde sie für das jetzige Heuersdorf angeblich unter keinen Umständen befürworten… Zu dieser Gemeinderatssitzung, zu der ich ohne Ankündigung erschien, waren neben den vollzählig versammelten Gemeinderäten ca. 20 - 25 Einwohner anwesend. Es gab keinen spektakulären TOP, die Sitzung war einfach nur alltäglich. Ich möchte mal eine Gemeinde sehen, zu deren Gemeinderatssitzungen fast 20% der Bevölkerung erscheint. Bewundernswertes Engagement und, was ich noch nie erlebt habe, Herr Bruchmann bekam nach Abschluß der Sitzung Applaus. Ein beredteres Zeichen dafür, daß da jemand Dank dafür bekam, daß er sich für die Interessen (auch alltäglichen) "seiner" Einwohner stark macht und keinesfalls im Alleingang handelt, wie gelegentlich zu lesen ist, kann es ja kaum geben. Kann sich jemand vorstellen, daß in einer normalen Gemeinderatssitzung vom "nationalen Allokationsplan" gesprochen wird und Ihre ca. 60jährige Sitznachbarin weiß, worum es sich hierbei handelt?! Bis jetzt habe ich geglaubt, daß die Heuersdorfer eine hoch engagierte, von gemeinsamen Interessen getragene und über ihren Tellerrand schauende Dorf-gemeinschaft(!) sind. Seit gestern weiß ich es! Nach der Sitzung habe ich noch mit einigen Einwohnern, Gemeinderatsmitgliedern und auch Herrn Bruchmann sprechen können. Ich konnte mir zwar intellektuell vorstellen, und bekam nach meinem ersten, vor 3 Wochen geführten, Gespräch auch einen ungefähren Eindruck davon, daß der Kampf, den Heuersdorf führt, schwierig ist. Wenn man aber erst einmal mit den Betroffenen (halt den "normalen" Einwohnern) persönlich gesprochen hat, gewinnt man eine Vorstellung von dem, was die Heuersdorfer durchmachen. Das dies auch zu Konflikten führt, ist aus meiner Sicht selbstverständlich. Jeder verkaufte Hof schmälert die Chancen für ein erfolgreiches Ende des Kampfes. Deshalb ja der Versuch der kalten Aussiedlung durch die Mibrag. Enttäuschung und Bedauern konnte ich da wohl erkennen, keinesfalls jedoch irgendeine Aggressivität ggü. den "Abweichlern", was ja gelegentlich geäußert wird. Meine Überzeugung, daß die Heuersdorfer jede Hilfe verdienen, die sie bekommen können und jeden Respekt verdienen, der ihnen gebührt, ist nach gestern Abend noch ausgeprägter. Olaf Maruhn

Name: Joachim Fischberger

Datum: Freitag, 19 März, 2004 um 11:12:39
Kommentar:
Hört doch auf damit.Ihr werdet das auch woanders Schaffen.

Name: fipps

Datum: Freitag, 19 März, 2004 um 11:12:12
Kommentar:
abmelden und runterfahren

Name: kevin werner

Datum: Freitag, 19 März, 2004 um 11:09:33
Kommentar:
hallo wurschtel

Name: Jeffrey Michel
Email: jeffrey.michel@gmx.net

Datum: Mittwoch, 10 März, 2004 um 16:30:38
Kommentar:
Obwohl sich die Ostdeutschen 1989 von Jahrzehnten der Diktatur befreit haben, sollen sich die Heuersdorfer offenbar weiterhin in Unterwürfigkeit üben. Der Zeitzer Historiker beendet jedenfalls seine mahnenden Worte an sie mit folgendem Zitat aus den 30er Jahren: "Was die Schickung schickt, ertrage und dein Schicksal ruht in deiner eigenen Brust. Drum noch einmal Glückauf!" Gerade als Historiker müsste er am besten wissen, dass sich die Energiewirtschaft zwischen den beiden Weltkriegen mit der heutigen immer weniger vergleichen lässt. Deutschland wurde damals gezwungen, seine Steinkohle zur Begleichung von Reparationsschulden an Frankreich abzuliefern, so dass ein Rückgriff auf die Braunkohle unerläßlich war. Entgegen dem Versailler Vertrag wurde auch heimlich wieder aufgerüstet. Zum Zwecke einer kriegswirtschaftlich wichtigen Energie- und Brennstoffversorgung auf der Basis der heimischen Kohle wurden drei Hydrierwerke (Leuna 1927, Böhlen 1935, Zeitz 1937) im Mitteldeutschland errichtet, um außer Reichweite der britischen Bomberflotte zu liegen. Der heutige Sportflugplatz Böhlen sowie ein zweiter Flugplatz in Merseburg dienten dem Objektschutz. Zur damaligen Zeit gab es keinen europäischen Strommarkt, keine Gaskraftwerke und keine großtechnischen Windkraftanlagen. Das Erdöl wurde in verhältnismäßig geringen Mengen importiert, und man rechnete mit der Erschöpfung der globalen Vorkommen bereits vor dem Jahre 2000 (s. Heuersdorf Aktuell Nr. 37). Die Silizium-Solarzelle war noch nicht erfunden worden. Heute stehen hingegen zahlreiche energiepolitische Optionen zur Verfügung, die eine Umsiedlung von Heuersdorf nicht nur überflüssig, sondern auch innovationstechnisch kontraproduktiv machen würden. Die deutsche Windkraft- und Solarindustrie ist heute eine international beachtete Wachstumsbranche, doch davon profitiert der Energiestandort Lippendorf kaum. Eine Umsiedlung von Heuersdorf würde diesen Rückstand durch die Verlängerung der Braunkohleverstromung weiter festigen. In früheren Jahrzehnten waren im Übrigen die meisten Menschen irgendwo in der Braunkohlewirtschaft tätig. Der Arbeitsplatz konnte also von der eigenen Umsiedlung abhängen. Wäre die MIBRAG von Anfang an wirklich an der Verlegung von Heuersdorf interessiert, hätte sie gleich nach der Privatisierung viele Erwerbsfähige aus dem Ort eingestellt. Das Unternehmen könnte aber immer noch ihre leerstehenden Immobilien mit Gleichgesinnten belegen, um dadurch den Gemeinderat demokratisch umzustimmen. Vor etlichen Jahren erwog Heuersdorf den Umzug an einen spiegelbildlich gestalteten Ort. Die veranschlagten Kosten von rund 150 Millionen Euro waren aber der MIBRAG zu teuer. Sollte jedoch der CO2-Emissionshandel zu einer Einschränkung des Kohleabbaus im Tagebau Schleenhain führen, könnte die Umsiedlung zur betriebswirtschaftlichen Belastung werden. Staatsregierung, MIBRAG und Vattenfall ignorieren beharrlich die Vorschläge von Heuersdorf über eine enge bergbauliche Umfahrung bei CO2-freier Ersatzerzeugung mit regenerativen Energien. Diese unnachgiebige Haltung könnte in Zukunft weitere Gerichtsverfahren nach sich ziehen. Wo allerdings bis zur endgültigen Rechtsprechung die Bagger stehen werden, weiß heute kein Mensch.

Name: Manu
Email: info@afav.de

Datum: Montag, 8 März, 2004 um 10:44:11
Kommentar:
Hallo, finde eure Seite echt informativ und gut gemacht. Möchte die Gelegenheit nutzen um euch eine andere Seite www.praesenz-kredite.de vorzustellen! Hab mich nachdem michmeine Hausbank abgewiesen hat an die von PRÄSENZ GmbH gewendet. Die haben mir helfen können. Dort gibt es echt zinsgünstige Kredite und eine schnelle Abwicklung. Echt Super! Mfg Manu

Name: öö
Email: ll

Datum: Sonntag, 7 März, 2004 um 15:00:39
Kommentar:
mmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmm

Name: Olaf Maruhn
Email: olafmaruhn@gmx.de

Datum: Samstag, 6 März, 2004 um 18:28:32
Kommentar:
Das war schon immer so….. Also, weil wir 200 Jahre (oder 2000 – das ist gleichgültig) Bergbau betrieben haben, müssen wir das weitermachen. Auf dem Niveau könnte man weiter diskutieren und unter Hinweis darauf, daß früher die Verständigung über Trommeln erfolgte, daß Handy verdammen… Man kann auch jemandem erklären, er verbreite Hirnschlamm, was immer das sein mag, um denjenigen in der Öffentlichkeit zu diffamieren. Und letztlich kann man auch sagen, verschwinde! Du hast hier nichts zu suchen! Tja, wäre dann ein Diskussionspartner weniger. Nur daß das dann keine Diskussion mehr ist. Hierum scheint es letztlich wohl zu gehen. Wohin solche Denkweise führt, kann in der LVZ vom 22.01.2004 auf S. 5 nachgelesen werden. Nämlich den Heuersdorfern nicht nur symbolisch den Strom abzustellen. Wo geht es weiter? Warum nicht gleich die Häuser abreißen. Müssen sich jetzt die Heuersdorfer umdrehen, wenn sie im Dunkeln durch ihren Ort gehen? Dürfen die Kinder noch draußen spielen? Geht doch „freiwillig“….. Man kann bei jeglichem Handeln auch die Folgen (für uns, für die Umwelt, unsere Enkelkinder) ausblenden oder zumindest alternatives Handeln ausblenden oder eine Abwägung über die verschiedenen Handlungsmöglichkeiten unterlassen. Man kann auch eine Meinung ohne Begründung äußern, davon halte ich nichts. Die Begründung kann auch etwas länger werden, wenn versucht wird, sie nachvollziehbar und nachprüfbar zu gestalten. Ich kann versichern, daß ich mich im Hinblick auf die begrenzte Leidensfähigkeit des Lesers in Bezug auf längere Texte zurückgehalten habe. Es dreht sich doch alles um die Frage, ob die Heuersdorfer ihren Grund und Boden und die damit verbundenen Emotionen, sprich Heimat, gegen ihren Willen und ohne Grund aufgeben müssen. Ich glaube es nicht und habe versucht, meine Meinung sachlich und nachvollziehbar zu begründen. Was ich nicht getan habe, war zu sagen: Heuersdorfer macht dieses oder jenes. Dieses Recht nehmen sich allerdings leider viele andere heraus. Ich weiß nicht, woher der Anspruch auf ein derartiges Recht abgeleitet wird. Ich habe darüber hinaus den Heuersdorfern lediglich Kraft gewünscht und mich dafür bedankt, daß es noch Menschen gibt, die offen und öffentlich für ihre (Grund-)Rechte eintreten und vermeintlich Unabänderliches in Sinn und Zweck hinterfragen und Alternativen aufzeigen. Für diejenigen, die es kurz und ohne Begründung mögen: a) Wie jeder andere Deutsche auch haben die Heuersdorfer Grundrechte, für deren Eintreten eine Verurteilung niemandem unter keinem nur denkbaren Gesichtspunkt zusteht. b) Ich glaube nicht, daß es eine belastbare Begründung dafür gibt, daß die Heuersdorfer gegen ihren Willen ihren grundgesetzlich geschützten Grund und Boden (und Heimat) aufgeben müssen und ihre Gemeinde aufgelöst wird. Ob sie es freiwillig und ohne Zwang tun, ist ihre Angelegenheit. Am allerwenigsten sind angeblich bedrohte Arbeitsplätze eine Begründung dafür – falls sie denn tatsächlich wegfielen und darüber hinaus tatsächlich der fehlende Abbau der unter Heuersdorf liegenden Kohle die alleinige Begründung hierfür wäre. Für den Ersatz dieser Arbeitsplätze wurde eine ganze Dekade Entwicklung in zukunftsfähige Arbeitsplätze verschlafen. Fakt ist, daß eine Abwägung lediglich zwischen den Grundrechten der Heuersdorfer und ihrer Gemeinde auf der einen Seite und der energiepolitischen Notwendigkeit des Abbaus der unter Heuersdorf lagernden Kohle andererseits vorzunehmen ist. c) Ich glaube, daß die Mibrag nicht nur mit der kalten Aussiedlung von Heuersdorf rechtswidrig handelt. Ich glaube es deshalb nicht, da die Mibrag auch an anderer Stelle nicht rechtmäßig handelt. d) Das Eingreifen der Landrätin ist aus meinen Erfahrungen in ihrer Zeit als Bürgermeisterin von Dreiskau-Muckern (welches zu Großpösna gehört und wo Frau Köpping BMin war) für die Heuersdorfer wenig hilfreich. Ich glaube mit ihrem Eingreifen wird das Leben der Heuersdorfer noch schwieriger und die Darstellung in der LVZ noch einseitiger. Begründung: siehe mein Beitrag vom 26.02.2004 Liebe Leser des Gästebuchs auf „Heuersdorf online“, wie gelesen, fordert mich Herr Ulf Elberling auf, eine Unterlassungserklärung abzugeben. Dazu Folgendes: Ich habe am 03.03.2004 eine e-Mail des Absenders „u.elberling@t-online.de“ erhalten, die folgenden Text beinhaltete: Betreff: ^_^ mew-mew (-: Text: I'm a social butterfly and a natural flirt. Very hard to get my complete attention. Very open and will answer almost anything. But please don't piss me off. I can be sweet and cuddly or a whatever mood I am in that day so everyday Die e-Mail war mit einem Anhang versehen, der von GMX als Spam und meinem Virenscanner als Virus identifiziert wurde. Ich erklärte daraufhin im Gästebuch, daß ich diese Mail von Herrn Elberling bekam. Was ich nicht erklärte war, daß ich diese e-Mail von Herrn Ulf Elberling bekam. Ich glaubte dies jedoch. Sollte also durch meine Formulierung im Eintrag des Gästebuches der Eindruck entstanden sein, ein Herr Ulf Elberling hätte mir eine e-Mail mit gefährlichem Anhang versandt, stelle ich hiermit klar, daß ich eine derartige (oben bezeichnete) e-Mail von dem Absender u.elberling@t-online.de erhalten habe. Der guten Ordnung halber erkläre ich hiermit, daß ich nicht weiß, ob diese e-Mail, auch wenn sie mit dem Absender u.elberling@t-online.de versehen war, auch tatsächlich von Herrn Ulf Elberling, oder jedenfalls der Person, die sich hinter diesem Namen im Gästebuch von „Heuersdorf online“ verbirgt, an mich versandt wurde. Ich halte es aber für unwahrscheinlich, wenn auch nicht für ausgeschlossen, daß sich Dritte mit erheblicher krimineller Energie gezielt genau diesen Absender herausgesucht haben, um genau an meine e-Mail-Adresse eine e-Mail mit gefährlichem Anhang zu senden. Möge sich jeder eine eigene Meinung bilden und entsprechende Vorkehrungen treffen. Ich werde es tun. Als ich in google die Suchanfrage „u.elberling“ eingab, habe ich diese e-Mail-Adresse jedenfalls nicht gefunden. Was aber nichts zu bedeuten hat, gibt es doch möglicherweise Suchmaschinen, die auf e-Mail-Adressen spezialisiert sind. Ich weiß es nicht. Olaf Maruhn

Name: Andreas Hartung
Email: hartung_av@t-online.de

Datum: Samstag, 6 März, 2004 um 00:30:50
Kommentar:
Liebe Heuersdorfer Bürger, egal wie in diesem GB diskutiert wird, setze ich mich nach wie vor für die Erhaltung von Heuersdorf ein. Ob dabei nun der historische Kern von Heuersdorf ein paar Kilometer weiter verschoben wird oder nicht, sei keinesfalls das Kernproblem. An dieser Stelle weise ich darauf hin, das Fehlsendungen, Würmer, Spam und Viren nicht auf mein konto gehen und ich ständig bemüht bin, meinen Datentransver sauber zu halten...bis dato ist mir dies auch gelungen. ZUM THEMA: Wer auch immer glaubt, von aussen über die Heuersdorf-problematik urteilen zu können, sollte sich vorher mit der Geschichte von 200 Jahre Bergbau in dieser Region ausführlich befassen. Wer hier irgendwelchen Hirnschlamm der Ära Trettin etc. als Lehrbeispiel verbreitet, ist entweder ein Ignorant oder ein böswilliger Betrüger. Letztendlich ist er sogar ein Lobyist, der seinen Vorteil auf den Köpfen argloser Bürger austragen will. Dann aber pfui teufel... sowas brauchen wir hier nicht. Die Vergangenheit der Umsiedlungen zeigt, das man es so oder so machen kann. Wenn die betroffenen Bürger sagen, wir wollen beispielsweise kein historisches Kopfsteinpflaster in der Neuansiedlung, dann muss das respektiert werden. Wenn eine Gemeinde den Erhalt ihres Dorfes gewährleistet haben will, so gibt es dafür Ansprechpartner, die das in ihren Plan aufnehmen und vertraglich zusichern. Trotz Presse- und medienfreiheit halte ich nicht viel von langen Texten in diesem GB, die in ihrer Kernaussage nur sparsam, jedoch in der Aufladung von Verunsicherung und Polarisierungen gewaltig sind. Die wirtschaftliche Bewertung kann auch nicht davon ausgehen, ob Energiepläne von den "Kommunisten" oder den heutigen "Energiestrategen" gemacht wurden. Letztendlich geht es darum, ob und wie eine Region überlebt und eine Umstrukturierung sozial verträglich realisiert. In dieser Aufgabe sollten wir uns alle einen Platz zur Verwirklichung suchen..... Das haben wir heute.... das können wir morgen erreichen und das sind die langfristigen Ziele ( und da müssen Bergleute und Bauern wieder zu einander finden ) ,,, heuersdorfer seid wachsam,,, EUER 'DREAS

Name: Ulf Elberling
Email: u.elberling@t-online.de

Datum: Freitag, 5 März, 2004 um 20:33:42
Kommentar:
Sehr geehrter Herr Maruhn, sie behaupten mit Ihrem Eintrag im Gästebuch der Gemeinde Heuersdorf öffentlich: „Herr Elberling sandte mir am 03.03.2004 eine Mail, die von „GMX“ als Spam klassifiziert (Danke an GMX!) und von meinem Virenscanner (Norton Symantec) als Virus eingestuft wurde. Wer sich also mit Herrn Elberling einläßt, möge dies beachten! Hierzu möchte ich richtig stellen: Ich habe nie eine Mail an Sie verschickt. Da die Provider die Verbindungsdaten speichern, ist ein entsprechender Nachweis leicht zu führen. Ich möchte Sie bitten, Ihre Behauptung mit einem entsprechenden Eintrag ins Gästebuch zurück zu nehmen. Weiterhin möchte ich Sie bitten, beim Webmaster von www.heuersdorf.de zu erwirken, dass Ihre falsche Behauptung aus dem Gästebuch gestrichen wird. Ansonsten sehe ich mich gezwungen, rechtliche Schritte gegen Sie einzuleiten. (Unterlassungserklärung und eventuell Schadensersatz) Sie haben Ihre Mail-Adresse am 26.02.04 ins Gästebuch eingestellt. Wenn Sie nicht in der Lage sind, die fast täglichen Informationen zu Würmern, Trojanern und Vieren zu verstehen, sollten Sie sich überlegen, ob Sie weiterhin Ihre Mailadresse in Gästebücher einschreiben. Die aktuellen „Würmer“ zeichnen sich in ihrer Gefährlichkeit dadurch aus, dass sie sich mit im Internet gefundenen Adressen weiter verbreiten. Als Absender erscheint oft ein seriös klingender Name. Etwa 10 % der bei mir eingehenden Mails sind infiziert. Weitere 85 % sind als Spam zu werten. Ich muss damit leben. Ich habe aber auch gelernt, damit ohne große emotionale Sprünge umzugehen. Gegen eine öffentliche Verleumdung werde ich mich jedoch mit allen rechtlichen Mitteln zur Wehr setzen. Mit freundlichen Grüßen Ulf Elberling

Name: Olaf Maruhn
Email: olafmaruhn@gmx.de

Datum: Freitag, 5 März, 2004 um 12:16:09
Kommentar:
Herr Elberling fragte, was Frau Landrätin Köpping mit der Formulierung im Amtsblatt gemeint haben könne: Die im Amtsblatt verwandte Formulierung „wir“ suggeriert, daß mehrere Beteiligte zusammen ein gemeinsames Ziel formuliert, dieses gemeinsam verfolgt und im günstigsten Fall auch gemeinsam erreicht hätten. Dies ist mitnichten der Fall gewesen. Einerseits schon aus der zeitlichen Abfolge nicht, da Dreiskau-Muckern erst 1997 nach Großpösna eingemeindet wurde. Andererseits aus mangelnder Affinität zu dörflichen Strukturen. Deshalb auch meine Formulierung, daß es Dreiskau-Muckern „trotz Frau Köpping“ gibt. Vielmehr wurden Bürgerinitiativen zum Erhalt des alten Ortskerns von Dreiskau von Frau Köpping vorsichtig gesagt, nicht unterstützt. Die damals Betroffenen sprachen davon, durch die Gemeindeverwaltung hinters Licht geführt worden zu sein. Entscheidungen, die unmittelbar die dörfliche Entwicklung betrafen, wurden in „nichtöffentlichen“ Ortschaftsratssitzungen (vorbildlich demokratisch!) in Anwesenheit von Frau Köpping gefällt. Ihr werden Abrißanträge nachgesagt. Damals wurde in der LVZ noch darüber berichtet. So hat z. Bsp. meine Familie, zu einem Zeitpunkt, als der alte Dorfkern von Dreiskau noch existierte, weder eine Hilfestellung bei der Sanierung von Altbauten in fachlicher Hinsicht noch eine Information über Fördermittel erhalten. Obwohl es eine kommunale Dorfsanierungs- und Entwicklungsgesellschaft gab. Der geleistete Beitrag von Frau Köpping beschränkt sich meiner Meinung nach auf die öffentlichkeitswirksame Darstellung dessen, was jede Familie und die einzelnen Gruppen für sich selbst erreicht haben. Oder erreicht zu haben glauben. Tatsächlich ist Dreiskau-Muckern als soziale Gemeinschaft tot. Besser: hat als soziale Gemeinschaft nie existiert. Die Formulierung im Amtsblatt ist vermutlich nicht mehr als die eigene Vermarktung von Frau Köpping. Sie schmückt sich mit fremden Federn. Mit dem Ziel, die vom (zwangsläufig) uninformierten Leser aufgenommene Botschaft möge sich bei dessen zukünftiger (Wahl-)Entscheidung zu ihren Gunsten auswirken. Nachtrag: Herr Elberling sandte mir am 03.03.2004 eine Mail, die von „GMX“ als Spam klassifiziert (Danke an GMX!) und von meinem Virenscanner (Norton Symantec) als Virus eingestuft wurde. Wer sich also mit Herrn Elberling einläßt, möge dies beachten! Olaf Maruhn

Name: L. Wischnewski

Datum: Sonntag, 29 Februar, 2004 um 21:51:31
Kommentar:
Liebe Heuersdorfer, ich wünsche weiterhin viel Erfolg im Kampf gegen die geplante und wahrlich unnütze Abbaggerung Eures wunderschönen mitteldeutschen Dorfes.

Name: Ulf Elberling
Email: u.elberling@t-online.de

Datum: Freitag, 27 Februar, 2004 um 14:51:49
Kommentar:
Frau Landrätin Köpping schreibt im Amtsblatt des Landkreises Leipziger Land vom 27.02.2004: „So wie wir Dreiskau-Muckern wieder belebt haben und aus einem dem Untergang geweihten Dorf einen jungen und sympathischen Ort gemacht haben, so kann uns das gemeinsam mit der MIBRAG und den Heuersdorfern ebenfalls gelingen.“ Wie mag sie das wohl gemeint haben? Dreiskau-Muckern wurde ein Großteil der ursprünglichen Bevölkerung genommen und danach mit neuen Einwohnern aufgefüllt.

Name: Olaf Maruhn
Email: olafmaruhn@gmx.de

Datum: Donnerstag, 26 Februar, 2004 um 23:04:44
Kommentar:
Teil2: Daß die Mibrag gleichwohl rechtswidrig eine kalte Aussiedlung plant und durchführt, wundert nicht wirklich. Durfte ich doch kürzlich auf einschlä-gigen Websites und Print-Medien lesen, daß im April und August 2004 im Ta-gebau Profen rechtswidrig Motorsportveranstaltungen, sogenannte Rally-Raids, durchgeführt werden. Wie der eine oder andere vielleicht weiß, benö-tigen Motorsportveranstaltungen in Abhängigkeit von der Zahl der Tage der im Jahr durchgeführten Veranstaltungen einer immissionsschutzrechtlichen Genehmigung. Abgesehen davon, daß, wie jeder weiß, so auch der Gesetzgeber, durch den Bergbaubetrieb erhebliche Lärm- und Staubemissionen mit zum Teil kilometerweiten Auswirkungen entstehen und es schon deshalb unzumutbar ist, solche Veranstaltungen durchzuführen, gibt das BBergG lediglich das Recht zur Gewinnung und Aneignung von Rohstoffen – nicht weniger, aber auch nicht mehr. Hierfür ist ein Betriebsplan aufzustellen und zuzulassen, der Art und Dauer des (Tagebau-)Betriebes abschließend (!) regelt. Nach dem Zweck des BBergG sind Motorsportveranstaltungen ausgeschlossen. Da, wie gesagt, der Gesetzgeber die Auswirkungen eines Tagebaubetriebes kennt, hat er ausdrück-lich die Geltung des BImSchG in einem Tagebau ausgeschlossen (BT.-Dr.S. 8/1315). Schließlich kann ein Tagebau nicht überdacht werden, um die Umwelt vor seinen Auswirkungen zu schützen. Wenn das BImSchG in Tagebauen nicht gilt, gelten die hierzu erlassenen Verordnungen natürlich ebenfalls nicht. Lediglich für Anlagen des Bergwesens, wozu begrifflich Motorsport nicht zu zählen ist, gelten die Vorschriften für genehmigungsfreie Anlagen. Mo-torsportveranstaltungen dürfen in einem Tagebau somit unter keinen Umstän-den durchgeführt werden. Was interessiert jedoch die Mibrag geltendes Recht… Der eine oder andere Enteignete oder Umgesiedelte, wird sicher mit Erstaunen zur Kenntnis nehmen, zu welchem Zweck die Enteignung oder Umsied-lung erfolgte. Auf seinem ehemaligen Grundstück dürfen sich jetzt Freaks austoben. Das war es doch wert, oder?! Allerdings befindet sich die Mibrag in guter Gesellschaft. Fand doch schließlich 2003 eine derartige Veranstaltung im Tagebau Espenhain, an des-sen Rand Dreiskau-Muckern liegt, unter Schirmherrschaft des MP Prof. Dr. Milbradt statt, welche allerdings nicht die erste Veranstaltung dieser Art im Tagebau Espenhain war. Schon seit 1999 finden diese Motorsportveranstal-tungen statt. Der geneigte Leser wundert sich nicht zu erfahren, daß die zuständige Bürgermeisterin Frau Köpping war. Jetzt wird der eine oder ande-re vielleicht denken, wenn der Ministerpräsident und die (jetzige) Landrä-tin derartige Veranstaltungen fördern, können diese doch nicht rechtswidrig sein. Ein Blick in`s Gesetz erleichtert jedenfalls die Rechtsfindung. Wer es genauer wissen will, schaut noch in die maßgeblichen Kommentare zum BBergG (Boldt/Weller) und BImSchG (Landmann/Rohmer). Wie oft Frau Köpping den Blick in`s Gesetz riskiert, weiß ich nicht. Mißt man ihr Handeln daran, scheint es nicht all zu häufig zu sein. Auf jeden Fall weiß sie nach eigener Aussage besser was die Bürger wollen, als diese selbst. Zur Durchsetzung ihrer (kommunalpolitischen) Ziele seien ihr auch Gesetze egal. Diese Einstellung korrespondiert jedenfalls mit ihrer Vergan-genheit. Mit 19 Jahren Bürgermeisterin, dann „Amt für Handel und Versor-gung“ beim Bezirk Leipzig, 1989 Kandidatur zum Amt des Bürgermeisters in Großpösna. Natürlich vor dem 09.10.1989 und natürlich für die damals noch herrschende SED. Zu diesem Zeitpunkt wurden in Leipzig bei den Demonstra-tionen um den Ring noch die Waffen auf die Demonstranten gerichtet, wäh-renddessen Frau Köpping eisern das totalitäre Regime repräsentierte. Be-zeichnenderweise ist Frau Köpping auch erst aus der SED/PDS ausgetreten, als die Entwicklung unumkehrbar war. Später ist sie dann aus Dankbarkeit (!) in die SPD eingetreten, da die SPD Frau Köpping mangels personeller Al-ternativen für die Landratswahl aufstellte. Sie wäre wahrscheinlich auch in die CDU eingetreten, wenn diese Frau Köpping gefördert hätte. Oder in die FDP, den Grünen oder wem auch immer. Diese wußten anscheinend aber, weshalb sie Frau Köpping nicht förderten. Das Ergebnis dieser Entwicklung habe unter anderem ich jedenfalls in ihrer Zeit als Bürgermeisterin von Großpösna, dessen OT Dreiskau-Muckern ist, sammeln dürfen. Ihr Wirken darf vielleicht so umschrieben werden: Dreiskau-Muckern gibt es trotzdem. Jedenfalls architektonisch. Mit viel Idealismus, Enthusiasmus und hohem finanziellem Einsatz durch jede beteiligte Familie wurden die alten (!) Häuser wieder hergerichtet. In den wenigsten Fällen wurden „schöne neue“ Häuser, wie z. Bsp. in „LEGO-Citiy“ in Rötha (auch als „Gartenstadt“ Ritzschketal bekannt), errichtet. Die „Neu-Siedler“ von Dreiskau-Muckern wurden mit einer erhaltenen dörflichen Struktur und feh-lendem Verkehr, bei gleichzeitiger Nähe zu Leipzig in das baufällige Dorf gelockt. Eine Dorfgemeinschaft wurden vermutlich weder durch Frau Köpping, noch den Ortschaftsrat gewollt oder gefördert. Vielmehr gibt es viele unterschiedli-che Grüppchen deren Integration zu einer Gemeinschaft durch das Wirken ins-besondere von Frau Köpping, genauso aber auch durch den Ortschaftsrat, dau-erhaft gescheitert ist. Leider wurde durch das Wirken von Frau Köpping ein Großteil der Altbausubstanz von Dreiskau entgegen der Satzung der Dorfent-wicklungs- und Sanierungsgesellschaft und entgegen dem überwiegenden Willen der Neubürger vernichtet. Wie gesagt, Frau Köpping weiß besser, was die Bürger wollen. Dreiskau-Muckern insgesamt hat jetzt mehrfachen Durchgangs-verkehr und wahrscheinlich mehr Zufahrtsstraßen als jedes andere Dorf. Willkür, Amtsanmaßung, Nichteinhaltung des Eingemeindungsvertrages, rechts-widriger Straßenbau, Zweckentfremdung des Vermögens der Dorfentwicklungsge-sellschaft (siehe „Neu-Heuersdorf-Gesellschaft“!) und schließlich dessen „Einverleibung“ nach Großpösna zur Stopfung der dortigen Haushaltlöcher un-ter bewußter Täuschung der Einwohner Dreiskau-Muckerns und nicht zuletzt Wahlmanipulation, die durch sie zu verantworten ist. Mancher wird sich fra-gen, weshalb dies keine rechtlichen Konsequenzen nach sich zog. Antwort: ein Ortschaftsrat, wie ihn beispielsweise Heuersdorf besitzt, hätte dies ohne finanzielle Folgen für den Einzelnen klären können. Wenn dessen Vor-sitzender jedoch bei der Gemeinde angestellt ist, kann sich jeder überle-gen, welche (tatsächlich durch Frau Köpping auch angedrohten) arbeitsrecht-lichen Konsequenzen das hätte. Unabhängig davon haben sich unser Ort-schaftsrat und dessen Vorsitzender gut eingerichtet. Eigene Meinung oder gar Kritik an gemeindlicher Politik erwartet man vergebens. Selbst wenn der Ort um ein paar Millionen € gebracht wird, nicht. Ganz abgesehen davon, daß den Unterzeichnern des Eingemeindungsvertrages dessen Inhalt bis heute un-bekannt ist. Wagt sich demgegenüber der Bürger die Verfehlungen von Gemein-de- oder Ortschaftsrat anzuprangern, gibt es Post von Herrn Rechtsanwalt Prof. Dr. Rottmann, daß dieser die Gemeinde im Falle eines Rechtsstreites vertreten würde und das Kostenrisiko beim Bürger läge. Was macht also der Bürger? Nach dem Motto „Vor Gericht und auf hoher See…“ scheut er natürlich das Kostenrisiko. Schließlich sind gerade in Dreiskau-Muckern alle durch den Hausbau weitestgehend verschuldet. Es erübrigt sich beinahe, von den Stasi-Gerüchten, die über Frau Köpping und ihren Ehemann durch Großpösna wabern, zu berichten. Bedauerlicherweise geht dieser Kelch nicht an Heuersdorf vorüber. Die Heu-ersdorfer sollten das „Vermittlungs-Angebot“ von Frau Köpping als Drohung auffassen. Mal abgesehen von dem politischen Unsinn, Heuersdorf mit der Be-gründung, daß die Kohle darunter gebraucht würde abzubaggern, um ein „Neu-Heuersdorf“ unter Nutzung zukunftsweisender Energietechnik wieder aufzubau-en, um damit den anschaulichen Beweis für die Sinnlosigkeit der Abbaggerung von Heuersdorf zu liefern. Daß darüber hinaus der Wiederaufbau eines Ortes nahezu unmöglich ist, kann sich jeder, der nur etwas von Bau und Architek-tur versteht, selbst vorstellen. Es liefe alles auf eine „schönes Neubauge-biet“ hinaus…. Bei einer der nächsten Landtagswahlen würden sich angeblich (!) 3400 gerettete Arbeitsplätze in der Bilanz einer Frau Köpping als zu-künftige SPD-Kandidatin (Tiefensee demontiert sich gerade selbst) aller-dings ganz gut machen. Ob diese je zur Disposition gestanden haben, daran erinnert sich später niemand mehr. Außer den paar Heuersdorfern natürlich. Vor diesem Hintergrund dürfte das Engagement von Frau Köpping jedenfalls zu werten sein. Dieses Engagement wird durch ihren Pressereferenten, Herrn ter Vehn, der im Nebenjob verantwortlicher Redakteur der LVZ für das Leipziger Umland ist (oder war es umgekehrt?), kritiklos und gebührend hervorgehoben werden. Das heißt, daß der Ton der LVZ gegenüber Heuersdorf schärfer werden wird. Herr ter Vehn schreckt auch vor persönlichen Beleidigungen, Falsch-darstellungen, wahrheitswidrigen Behauptungen und letztlich öffentlicher Verunglimpfung nicht zurück. Nachweise hierüber auf Anfrage. Was ich nicht weiß ist, ob das alte oder neue Seilschaften sind. Die verantwortlich han-delnden Personen in Heuersdorf dürfen sich jedenfalls mit den kommenden auf die bisher unangenehmste Zeit einstellen. Womit abschließend auch noch Herr Dr. Berkner zu erwähnen wäre. Stellver-tretend für viele andere, die sich anmaßen besser zu wissen, was für die Heuersdorfer gut ist und denen vermeintlich kluge Ratschläge erteilen. Im Artikel der LVZ vom 17.02.2004 erwähnt Dr. Berkner die unzumutbaren Lärm- und Staubbelastungen, denen die Heuersdorfer ausgesetzt seien. Mir liegen schriftliche Nachweise vor, daß es Herrn Dr. Berkner nicht im Geringsten interessiert, ob die Anlieger eines Tagebaus unter Lärm und Dreck zu leiden haben. Es interessiert Herrn Dr. Berkner nicht einmal, daß die Emissionen nicht aus einem Tagebaubetrieb herrühren, sondern von rechtswidrig über Jahre hinweg durchgeführten Motorsportveranstaltungen. Geschehen im Tagebau Espenhain für dessen Sanierungsrahmenplan Herr Dr. Berkner ebenfalls ver-antwortlich zeichnet. Es spricht vieles dafür, daß Herrn Dr. Berkner die-selben Beweggründe leiten, wie Frau Köpping. Er weiß besser, was die Bürger wollen. Indiz hierfür ist auch seine Aussage in dem zitierten Artikel der LVZ, in dem er erklärt, nunmehr die Einwände der Heuersdorfer „mit dem ge-bührenden Ernst“ zu prüfen. Was im Umkehrschluß heißt, daß der Regionale Planungsverband Westsachen, dem Herr Dr. Berkner vorsteht, die berechtigten Belange der Heuersdorfer bisher nicht mit dem „gebührenden Ernst“ geprüft hat. War ja auch nicht notwendig, da die (arbeitsmarkt-) politische Ent-scheidung zur Abbaggerung von Heuersdorf schon vor Jahren getroffen war. Soviel zu Politik und der durch sie verursachten Verdrossenheit an persön-licher Teilnahme am öffentlichen Geschehen. Ausgenommen natürlich der Be-wohner von Heuersdorf! Dafür Danke! Wenn Herrn Dr. Berkner also tatsächlich diese Belastungen, denen die Anlie-ger eines Tagebaus ausgesetzt sind, gleichgültig sind, stellt sich die Fra-ge, weshalb dieses Argument in Bezug auf Heuersdorf angewandt wird. Es dient sicher nicht dem Wohlergehen der Heuersdorfer! Heimat ist kein Einfamilienhaus auf der grünen Wiese. Heimat sind auch kei-ne „schönen neuen“ Häuser oder „schöne neue“ Straßen. Heimat läßt sich auch nicht beziffern. Alles Gute liebe Heuersdorfer und weiterhin viel Kraft! PS: Ein Freund und ich waren letzte Woche in Heuersdorf. Haben uns den Ort angesehen und uns mit Einwohnern unterhalten!

Name: OlafMaruhn
Email: olafmaruhn@gmx.de

Datum: Donnerstag, 26 Februar, 2004 um 23:03:14
Kommentar:
Wir leben heute in einem demokratischen Sozial- und Rechtsstaat, in dem vollziehende Gewalt und Rechtsprechung an Recht und Gesetz gebunden sind. Kurzer Blick in das Grundgesetz genügt. Ich habe nirgendwo die Einschrän-kung finden können, daß das GG für die „Enklave“ Heuersdorf nicht gelten soll. Jemandem vorzuwerfen, sich seiner grundgesetzlich verbrieften Rechte zu bedienen, ist der Versuch, ihm diese streitig zu machen und steht sei-nerseits kurz vor der Schwelle grundgesetzwidrigen Verhaltens. Soweit ich mich entsinne, sind unweit von Heuersdorf 1989 in einer Stadt namens Leip-zig ein paar Leute um den Ring gezogen, um genau diese Grundrechte einzu-fordern… Übrigens gingen diesen Bestrebungen jahrelange Proteste gegen Menschen-rechts- und Umweltverletzungen voraus, die ihren Ursprung wohl auch in der Vernichtung der Natur im Leipziger Südraum hatten…. Noch ein kurzer Blick in`s Gesetz: „Zweck dieses Gesetzes ist es, 1. zur Sicherung der Rohstoffversorgung das Aufsuchen, Gewinnen und Auf-bereitung von Bodenschätzen unter Berücksichtigung ihrer Standortge-bundenheit und des Lagerstättenschutzes bei sparsamem und schonendem Umgang mit Grund und Boden zu ordnen und zu fördern, 2. die Sicherheit der Betriebe und der Beschäftigten des Bergbaus zu ge-währleisten sowie 3. die Vorsorge gegen Gefahren, die sich als bergbaulicher Tätigkeit für Leben, Gesundheit und Sachgüter Dritter ergeben, zu verstärken und den Ausgleich unvermeidbarer Schäden zu verbessern.“ Mit diesem § 1, auch als „Zweck des Gesetzes“ überschrieben, beginnt das Bundesberggesetz in seiner aktuellen Fassung. Auch nach mehrmaligem Lesen wird man das Wort „Arbeitsplätze“ nicht finden. Das scheint seinen Grund daran zu haben, daß das Bundesberggesetz eben nicht dem Schutz von Arbeits-plätzen dient. Insofern verfolgt jeder, der bei der Diskussion um Heuers-dorf den vermeintlichen Verlust von angeblich bedrohten Arbeitsplätzen ins Feld führt redliche oder unredliche Ziele, die jedoch so oder so keine Stütze im Gesetz finden. Weder im BBergG noch in anderen Gesetzen. Die Gü-ter der betroffenen Heuersdorfer sind demgegenüber sogar grundsgesetzlich und nicht nur einfachgesetzlich geschützt. Am Rande: die §§ 9 ff. BBergG regeln unter Hinweis auf die entsprechenden Normen des BGB bergrechtliches Eigentum. § 55 BBergG normiert die Zulassung des Betriebsplanes und enthält keinerlei eigentumsrechtliche Bezüge… Als kleinen Hinweis an Herrn Struzina, den jungen bergrechtlichen Missionar. Dem ich darüber hinaus nahe legen möchte, zu vergegenwärtigen, daß sich das deutsche Recht im wesentlichen an Einzefallgerechtigkeit orientiert. Es ist vollkommen unerheblich, ob an anderen Orten Deutschlands ebenfalls Zwangs-enteignungen erfolgen. Schlimm genug, daß so etwas passiert. Jedenfalls ist jeder Fall für sich zu betrachten. Abgesehen von der Frage, ob diese (ande-ren) Enteignungen erforderlich sind. Selbstverständlich ist es legitim, um den Erhalt von Arbeitsplätzen zu kämpfen. Doch wirft dieser Kampf gleich mehrere Fragen auf. Müssen es zum Beispiel Arbeitsplätze in einem Tagebau sein? Die berechtigte Sorge seinen Arbeitsplatz zu verlieren hat doch nicht zum Hintergrund, genau diesen ei-nen Arbeitsplatz zu erhalten. Vielmehr wird doch allenthalben die Versor-gung der eigenen Familie als Begründung angeführt. Und diese muß nicht durch einen Arbeitsplatz im Tagebau gewährleistet sein. Insofern ist Herrn Michel Recht zu geben, der die Vergeudung kostbarer Zeit und finanzieller Ressourcen bei der Schaffung zukunftsfähiger Arbeitsplätze, die diejenigen im Tagebau nun gerade nicht sind, mehrfach und eindringlich rügt. Ich selbst bin Betriebsratsvorsitzender in einem Metall-Unternehmen mit 2.500 Beschäftigten und Mitglied des Betriebssausschusses des Konzernbetriebsra-tes eines Konzerns mit ca. 45.000 Beschäftigten gewesen. Durch massive Kün-dungswellen wurde die Belegschaft auf 1/15 der ursprünglichen Zahl „verschlankt“. Dies nur um darzulegen, daß ich weiß, wovon ich spreche. Selbstverständlich haben auch wir um den Erhalt von Arbeitsplätzen ge-kämpft. Allerdings mit eben den von Herrn Michel beschriebenen Wegen von Innovation und Diversifikation. Wir haben ebenfalls auf die dramatische La-ge der betroffenen Familien und die Auswirkungen auf die Region beim Ver-lust produzierenden Gewerbes hingewiesen. Jedoch wäre niemand zu irgendei-nem Zeitpunkt bereit gewesen, diesen Kampf auf Kosten Dritter zu führen. Es ist schlicht eine Schande, dies zu tun. Abgesehen davon, daß sich diejeni-gen Mibrag-Mitarbeiter, die sich gegen Heuersdorf einsetzen, für fremde In-teressen instrumentalisieren lassen. Noch dazu, ohne es zu merken. Ein Kampf gegen Heuersdorf ist kein Kampf für eigene Erwerbsarbeit. Die meisten Ostdeutschen wollten mit der „Wende“ eben auch den Schutz des Privateigentums. Das Wirtschaftssystem in dem wir jetzt leben fußt in sei-nem Kern darauf. Selbst durch die PDS wurde dies inzwischen wohl anerkannt. Wenn dieses, ebenfalls grundgesetzlich geschützte, Privateigentum der Heu-ersdorfer eingeschränkt oder aufgehoben werden soll, muß es hierfür gewich-tige Gründe geben. Gleiches gilt für das grundgesetzlich geschützte Recht der kommunalen Selbstverwaltung. Diese gewichtigen Gründe zur Einschränkung von Grundrechten können nur in einem übergeordneten Allgemeinwohl liegen. Dieses liegt wohl in der angeblichen Notwendigkeit einer angemessenen Ener-gieversorgung. Nur aus diesem einen Grund wurde der Mibrag das Recht auf Eigentumserwerb an Braunkohle zugewiesen. Siehe oben § 1 BBergG. Wie sich nunmehr anzudeuten scheint, zu Unrecht. Bergrecht dient also weder Arbeits-platzschutz, noch der Erzielung angemessenen Gewinns. Dieses muß in den Un-ternehmensplanungen entsprechend berücksichtigt werden. Es wurde mit hoher Wahrscheinlichkeit auch berücksichtigt. Schließlich wird das Unternehmen weder durch Betriebsrat noch Gewerkschaft geführt. Jedenfalls ist die Mi-brag in der Pflicht, sämtliche Unterlagen offen zu legen aus denen zwei-felsfrei abgeleitet werden kann, daß a) die Kohle unter Heuersdorf zwingend benötigt wird, um bestehende Lieferverträge über 40 Jahre zu erfüllen und b) eine Umfahrung wirtschaftlich unzumutbar wäre. Das BBergG spricht inso-weit nicht von einem angemessenen Gewinn sondern ausschließlich davon, ob dem Unternehmen bestimmte Auflagen wirtschaftlich zuzumuten sind. Dies wird auch ein Verlust sein können. Ob dieser dann auch zu einer Insolvenz führen kann, dürfte dahingestellt bleiben. Doch selbst eine Insolvenz der Mibrag führt nicht dazu, daß Arbeit verloren geht. Sicher ist zunächst der unmit-telbare Arbeitsplatz weg. Doch wenn die Kohle tatsächlich für Lippendorf gebraucht werden sollte, wird sie auch gefördert werden. Dann halt von ei-nem anderen Unternehmen. Vielleicht einer Tochter der Laubag. Vielleicht gründet die Belegschaft auch ein eigenes Unternehmen. Risikokapital ist auch in Sachsen ausreichend für erfolgversprechende Vorhaben vorhanden. Al-lerdings müßten sich dann auch Gewerkschaftsvertreter Gedanken machen und nicht lediglich dazu auffordern, Heuersdorf und seine Bewohner physisch zu vernichten. Von daher kann eine Insolvenz auch ein Neuanfang sein. Warum der Neuanfang in einer Umsiedlung von Heuersdorf zu sehen ist, wie gele-gentlich im Gästebuch, welches ich übrigens komplett gelesen habe, erwähnt, ist nicht ersichtlich. Eine Umsiedlung und Zwangsenteignung ist vielmehr der Griff in eine jahrhundertealte Mottenkiste. Und das in unserer modernen Zeit…. Im übrigen wäre in der öffentlichen Diskussion, falls denn der hypo-thetische Fall einer Insolvenz einträte, zu berücksichtigen, daß es eine politische Entscheidung war, das Kraftwerk Lippendorf zu bauen, um damit einige der 54 000 Tagebau-Arbeitsplätze zu erhalten (siehe VEAG-Schreiben vom 02.03.1994) . Da sich aber auch Politiker nicht über geltendes Recht hinwegsetzen können, was auch der VEAG bewußt war, hätte mit dem Bau von Lippendorf eben gewartet werden müssen, bis die entsprechende Planungssi-cherheit gegeben war. Offensichtlich sind die Betreiber gleichwohl das be-triebswirtschaftliche Risiko eingegangen. Hierfür gibt es möglicherweise drei Gründe: 1.) Der Weitblick des Managements der am Kraftwerk Lippendorf beteiligten Firmen war stärker ausgeprägt als der, der beteiligten Politi-ker und es wurde schon in der Planungsphase mit Ersatzenergieträgern ge-plant. 2.) Das Risiko schien beherrschbar, weil die rechtliche Lage mit gu-ten Erfolgsaussichten eingeschätzt wurde. 3.) Es wurde sich auf die Politik verlassen. Bei Ziff. 1.) tritt kein Schaden ein. Ziff. 2.) und 3.) beinhal-ten regelmäßig ein betriebswirtschaftliches Risiko, bei dessen möglichem Eintreten es keine haltbare Begründung gibt, Dritte, in diesem Fall Heuers-dorf und seine Bewohner, für dessen Verhinderung heranzuziehen. Allerdings kann das alles dahingestellt bleiben, da das BBergG eben nicht dem Schutz von Arbeitsplätzen, sondern vielmehr der Rohstoffsicherung dient. Vorliegend als vermeintlich notwendiger Bestandteil der Energiever-sorgung. Kann diese anders sichergestellt werden, gibt es keine rechtliche Grundlage zur Abbaggerung von Heuersdorf.

Name: Arbeitsvermittlung
Email: info@mandra.de

Datum: Donnerstag, 26 Februar, 2004 um 20:40:44
Kommentar:
Arbeitslose mit Vermittlungsgutschein vermittelt die Arbeitsvermittlung MANDRA. http://www.regionale-arbeitsvermittler.de

Name: susi18
Email: anna@uni.de

Datum: Dienstag, 24 Februar, 2004 um 21:48:04
Kommentar:
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Name: Carsten Reinhardt
Email: carsten.reinhardt@medien.uni-weimar.de

Datum: Dienstag, 24 Februar, 2004 um 09:48:25
Kommentar:
Als Student der Bauhaus-Universität Weimar arbeite ich gerade an einer Dokumentation zur Problematik der Braunkohlegewinnung und der damit verbundenen Umsiedlung von Ortschaften in Mitteldeutschland. Ziel der Arbeit ist es in den medialen Formen Ton, Fotografie und Interview ein möglichst genaues, ein realitätsnahes Portrait von Heuersdorf zu schaffen. Ich wäre sehr darüber erfreut, wenn sich Heuersdorfer, ehemalige Heuersdorfer, oder andere, in einen solchen Konflikt involvierte Menschen zu einem Interview mit mir Bereit erklären würden. Vielen Dank!

Name: Jeffrey Michel
Email: jeffrey.michel@gmx.net

Datum: Montag, 16 Februar, 2004 um 14:50:58
Kommentar:
Ich mache alle an Heuersdorf Interessierten auf folgenden Beitrag in der Zeitschrift "Sonnenenergie" aufmerksam: www.sonnenenergie.de/News/Sonnenenergie/artikel_32.cfm

Name: Christian Eißner

Datum: Sonntag, 15 Februar, 2004 um 00:19:24
Kommentar:
Liebe Heuersdorfer,ich wünsche den Bürgern und der Gemeinde viel,viel glück gegen den Kampf der Bager und ich halte meine beiden Daumen für euch fest gedrückt.Ich wünsche euch viel erfolg!!!

Name: Zeitzer Historiker

Datum: Donnerstag, 12 Februar, 2004 um 15:56:24
Kommentar:
Aus der Chronik von dem 1930 - 32 überbaggerten Ort Gaumnitz im Zeitz - Weißenfelser Braunkohlenrevier möchte ich folgende Zeilen zitieren: „Es ist angesichts der Tatsache, dass Gaumnitz in absehbarer Zeit nicht mehr sein wird, eine müßige Frage in mehr oder weniger gefühlsmäßiger Einstellung zu erörtern, ob dies nötig oder vermeidbar und deshalb zu umgehen gewesen wäre. Das eine aber sei festgestellt: Wirtschaftsnotwendigkeiten aus großen Gesichtspunkten heraus, weitsehende Pläne, im Rahmen nicht eines abgeschlossenen Einzelgebietes, sondern aus der tief begründeten Überschau eines weit verzweigten Wirtschaftskomplexes heraus betrachtet, sind dabei ziel – und richtunggebend gewesen. Aber ist damit nicht den Bewohnern des kleinen, friedsam dreinschauenden Dorfes ein Stück ihres Lebens genommen, ihre Heimat geraubt, ihr Mittelpunkt der Freude und des Frohsinns, aber auch der Arbeit und des Erwerbs von der Karte gestrichen? Das ist zwar nicht zu leugnen, wenn man die Heimat als den Ausdruck und die Bezeichnung ihrer äußeren, sichtbaren Merkmal und Kennzeichen in den Straßen, Anlagen und öffentlichen und privaten Gebäuden usw. sieht. Aber darin erschöpft sich nicht der ganze Wert der Heimat. Sie ist vielmehr das Fleckchen Erde, so klein es auch sein mag, dem jeder von Kindheit an unter gleichen Volksgenossen in Liebe und Freude zugetan ist, dem er sein Sinnen und Denken zugewandt, mit dem er sich völlig verwachsen fühlt. SO BLEIBT IHM DIE HEIMAT IN DER LIEBEVOLLEN ERINNERUNG AUCH OHNE SICHTBAREN AUSDRUCK DER ERLEBTE UND LEBENSVOLLE INHALT SEINES DORT VERBRACHTEN DASEINS, ZU SEINER ZEIT, MÖGEN AUCH JAHRHUNDERTE UND JAHRTAUSENDE VOR IHM UND NACH IHM ÜBER DIE ERDE SCHREITEN. ... Und du, Wanderer, der du einst wiederkommst in die still gewordene Flur von Gaumnitz (Heuersdorf), dessen Name fortleben wird, gedenke der früheren Zeit und derer, die hier schalteten und schafften, litten und stritten. Die Natur ist ein Buch, in dem Jahrmillionen ihre Erfahrungen und Erlebnisse niedergelegt haben. Sie redet immer von neuem zu dir, und das Schicksal von Gaumnitz redet dieselbe Sprache: Alles Vergängliche ist nur ein Gleichnis. Hier redet das Leben selber, und wer Anteil an diesem Schicksal hat, sieht zugleich seine hehre Aufgabe: Was die Schickung schickt, ertrage und dein Schicksal ruht in deiner eigenen Brust. Drum noch einmal Glückauf!“

Name: Horst Bruchmann
Email: horst.bruchmann@t-online.de

Datum: Mittwoch, 4 Februar, 2004 um 14:55:32
Kommentar:
Sehr geehrte Frau Barth Ihren Beitrag in unserem Gästebuch habe ich zur Kenntnis genommen. Ihre Sorge um den Ausbildungsplatz Ihres Sohnes ist verständlich aber nach unserer Auffassung unbegründet. Für die Behauptung der Mibrag ohne die Kohle unter Heuersdorf fördern zu können tritt Insolvenz des Unternehmens ein, ist durch keine vorliegenden ökonomischen Betrachtungen nachgewiesen. Im Gegenteil die von der Mibrag in der Presse veröffentlichte Unternehmenssituation stellt sich als außerordentlich erfolgreich dar. Selbstverständlich kann auch die Mibrag Ihren Sohn voraussichtlich nur bis 2040 beschäftigen. Was danach geschieht ist heute ungewiss. Ihren Ausführungen entnehme ich, dass Sie nicht allumfassend informiert sein können und sich im wesentlichen auf die Veröffentlichungen berufen, mit denen vor Allem in letzter Zeit eine Hetze gegen die Gemeinde Heuersdorf betrieben wird. Alle Fakten um die Problemstellung Heuersdorf zu beleuchten würde ein Buch füllen. Deshalb biete ich Ihnen auch an, Fragestellungen Ihrerseits in einem persönlichen Gespräch zu beantworten. Im übrigen möchte ich Ihnen versichern, dass den Bürgern von Heuersdorf wie auch mir das Wohl unserer Region sehr am Herzen liegt, denn es ist unsere Heimat.

Name: SANDY

Datum: Samstag, 24 Januar, 2004 um 21:23:38
Kommentar:
Suche Frettchen in wolfen und umgebung Nummer:01746529064

Name: Jeffrey Michel
Email: jeffrey.michel@gmx.net

Datum: Donnerstag, 22 Januar, 2004 um 22:28:31
Kommentar:
Herr Struzina, entweder sollen alle Gutachter ihre Einnahmen von der Staatsregierung offenlegen, oder keiner davon. Ich verstehe allerdings den folgenden Satz nicht: "Haben Sie die PDS auch mal im Landtag fragen lassen, wieviel von den 300.000 Euro Aufwendungen für Ihr Gutachten ausgegeben worden sind?" Wieso hätte ich mein erhaltenes Honorar auf diese Weise bestätigen lassen müssen? Mich interessieren aber doch wohl als Steuerzahler die gesamten Staatsausgaben beim Heuersdorf-Konflikt, die das Wirtschaftsministerium bislang nicht beziffern konnte. Im Entwurf zum Heuersdorf-Gesetz, den ich aufgrund seiner unmittelbaren Bedeutung für die Landtagsabgeordneten zitiert habe, wird bei der Erläuterung der modifizierten Variante 1 keine Unterscheidung zwischen den Ortsteilen Großhermsdorf und Heuersdorf getroffen. Ich habe aber zu den dort angeführten 17 Millionen Tonnen Braunkohle weitere sechs Millionen Tonnen hinzugezählt. Andere Berechnungen liegen zwischen 18 und 25 Millionen Tonnen für beide Ortsteile zusammen. Sämtliche Ergebnisse bestätigen bis zu einer Stelle hinter dem Komma meinen ursprünglichen Hinweis auf drei Prozent der MIBRAG-Gesamtvorkommen, die für die Entwicklung der mitteldeutschen Wirtschaft nicht ausschlaggebend sein können. Ein Verkauf der MIBRAG erscheint mir nun allerdings aus der Sicht der zwei amerikanischen Eigentümer überlegenswert, wie das auch Geschäftsführer Bruce DeMarcus angedeutet hat, weil der Wechselkurs für sie derzeit günstig steht, weil sie über den CO2-Emissionshandel verunsichert sind, weil der Heuersdorf-Konflikt kein Ende nehmen will, und aber auch, weil ihre eigenen Unternehmensaktiväten in anderen Bereichen dynamisch anwachsen, für die sie sicherlich frisches Kapital gebrauchen könnten. Da sie auch beide erst kürzlich ein Vergleichsverfahren hinter sich gebracht haben, dürften sie an einer Kapitalisierung von Teilen ihres Betriebsvermögens durchaus interessiert sein.

Name: Michael Struzina
Email: m_struzina@gmx.de

Datum: Donnerstag, 22 Januar, 2004 um 19:01:52
Kommentar:
Herr Michel, da Sie nun so freundlich hier mitdiskutieren, sehe ich mich an meine, in der e-mail an Sie versprochene, Rücksichtnahme nicht mehr gebunden und frage Sie, wieviel von den von Ihnen so beklagten Staatskosten für Gutachten hat Ihr an die Staatsregierung verkauftes Gutachten eigentlich ausgemacht? Haben Sie die PDS auch mal im Landtag fragen lassen, wieviel von den 300.000 Euro Aufwendungen für Ihr Gutachten ausgegeben worden sind? Sie scheinen bis jetzt nur "abgesahnt" zu haben, was haben Sie eigentlich geleistet bisher, für Deutschland und auch am MIT in Boston. Der einzige Artikel, der von Ihnen zu finden ist, ist einer in dem Sie sich als "Crusader" (Kreuzritter) für das Weltklima darstellen. Wenn Sie etwas für´s Weltklima tun wollen, dann gehen Sie zur UNO, hier geht es um die Region Leipzig, in der durch Modernisierung, d.h. durch absolute und spezifische Brennstoffeinsatzreduzierung mehr als sonstwo für das Klima getan worden ist. Alles was Sie geschafft haben, ist eine Dorfgemeinschaft zu zerstören. Die Dorfgemeinschaft und die nachbarschaftlichen Beziehungen hätten nämlich nicht, wie Sie das immer darstellen, notwendigerweise auseinanderbrechen müssen bei einer gemeinsamen, von den Dorfbewohnern bestimmten Umsiedlung. Auch das ist, bei allen Problemen, die dabei entstehen, wissenschaftlich nachgewiesen, ob Sie es nun glauben oder nicht. Sie haben es also fertiggebracht, eine Dorfgemeinschaft zu zerstören, jetzt wollen Sie es unbedingt noch fertig bringen und die ganze Region wirtschaftlich wie sozial ruinieren!

Name: Michael Struzina
Email: m_struzina@gmx.de

Datum: Donnerstag, 22 Januar, 2004 um 18:39:12
Kommentar:
Herr Michel, Ihre letzten Ausführungen haben mich vollends davon überzeugt, dass Sie kein Gesprächspartner sein können. Sie schwadronieren hier über angeblich fehlerhafte Rechnungen, die selbst ein Schulkind besser könnte, versuchen mit Ihrer Demagogie und Arroganz andere Leute lächerlich zu machen und tun so, als hätten Sie die Weisheit mit Löffeln gefressen. Dabei sind Sie es, die seit Ihrem MIT-Besuch in Boston das Lesen offenbar verlernt haben! Da Sie eine Zahl von 17 Mio. Tonnen Kohlenvorratsverlust in die Diskussion warfen, die den Verlust an Kohlen bei einer engen Umfahrung darstellen soll, und diese Kohlen sollen weit weniger als 3 % der Gesamtfördermenge der MIBRAG ausmachen, habe ich im Gutachten von Prof. Niemann-Delius, RWTH Aachen noch einmal nachgeschaut. Und siehe da, die Zahl über 17 Mio. Tonnen gibt es tatsächlich, doch haben Sie leider dabei vergessen, dass diese Zahl für eine Variante zutrifft, bei der eine Teilumsiedlung vorgenommen werden würde und nur der Ortskern Großhermsdorf stehen bleiben würde, der Ortskern Heuersdorf aber umgesiedelt würde! Ich zitiere: "Die erneute Massenbilanzierung der Variante 1 mit enger Umfahrung und Teilinanspruchnahme zeigt, dass hierbei der Vorratsverlust auf rd. 17 Mio. t Rohbraunkohle [...] begrenzt werden kann." Und weiter: "Zusammenfassend kann [...] festgestellt werden, dass bei der Realisierung einer bergtechnisch möglichen Variante 1 mit enger Umfahrung und Teilumsiedelung die wirtschaftlichen Verluste eingeschränkt, aber dennoch erheblich sind." Und wenn ich mich richtig erinnere, hat der Gemeinderat nicht beschlossen, dass Herr Strelle umsiedeln muß oder darf und Herr Schramm im verfallenen Ort bleiben darf oder muß! Zum Ergebnis der ganzen vergleichenden Betrachtungen im Gutachten, will ich nur soviel zitieren und anmerken: "Als Ergebnis der Begutachtung konnte für keine der Vergleichsvarianten (zur vollen Inanspruchnahme Heuersdorfs, Anm. d. A.)die Wirtschaftlichkeit (Konkurrenzfähigkeit, Subventionsfreiheit) nachgewiesen werden." Abgesehen davon, dass Heuersdorf keine Teilumsiedlung will, und auch diese Variante erwiesenermaßen nicht wirtschaftlich wäre, wäre sie alles andere als sozialverträglich, weil die Leute unterschiedliche Leute im gleichen Ort unterschiedlich behandelt werden würden! Sie scheinen am MIT Wissenschaftlichkeit, oder wenigstens Exaktheit genauso wenig gelernt zu haben, wie Ihr Dr. Kasek bei seinem Studium (ist ja auch schon lange her). Auch er schmeißt viel falsches in die Diskussion, u.a. eine Zahl von 12,2 % Ergebnisminderung, bei Umfahrung. Diese Zahl bezieht sich aber ebenfalls auf die Variante mit Teilumsiedelung, der der Gemeinderat auch in seiner heutigen Sitzung kaum zugestimmt haben dürfte. Abgesehen davon teilt er eine Prozent- also Verhältniszahl durch die Anzahl der Jahre, was nun wirklich selbst das kleinste Schulkind nicht macht!

Name: Jeffrey Michel
Email: jeffrey.michel@gmx.net

Datum: Donnerstag, 22 Januar, 2004 um 08:35:08
Kommentar:
Herr Struzina, Ihr jüngstes Rechenbeispiel über die benötigte Windkraftkapazität als Ersatz für die Braunkohlenutzung ist leider schon wieder fehlerhaft. Interessierte Leser können sie sich jedoch an jeden Energiefachmann wenden, um von unbeteiligter Seite einen Leistungsvergleich dieser zwei Stromerzeugungsarten zu erhalten. Die folgende Berechnung dürfte aber selbst Schulkinder nicht überfordern. Der MIBRAG-Tagebau Vereinigtes Schleenhain wies 1993 laut Entwurf des Heuersdorf-Gesetzes einen gewinnbaren Vorrat von 434 Millionen Tonnen Braunkohle auf. Der Vorrat des Tagebaus Profen wurde damals mit mindestens 340 Millionen Tonnen angegeben, wie aus Heuersdorf Aktuell Nr. 19 hervorgeht. Demnach können die MIBRAG-Gesamtvorkommen mit 774 Millionen Tonnen Braunkohle veranschlagt werden. Drei Prozent davon sind 23 Millionen Tonnen. Das Heuersdorf-Gesetz weist aber lediglich einen Kohlenvorratsverlust von 17 Millionen Tonnen aus, wenn "der Tagebau bis zu 150 m an das verbleibende Restgebiet der Gemeinde, d.h. an die Rest-Ortslage herangeführt" wird. Das sind gerade 2,2 Prozent des MIBRAG-Vorrats. Weitere sechs Millionen Tonnen können also hinzugenommen werden, um die Umfahrung der Ortschaft zu erleichtern und trotzdem die angegebenen drei Prozent nicht zu überschreiten. Ich bleibe deshalb bei meiner Aussage, dass drei Prozent der MIBRAG-Kohlevorkommen unter Heuersdorf für den Fortbestand der mitteldeutschen Energiewirtschaft nicht entscheidend sein können. Es würden andererseits zusätzliche Arbeitsplätze entstehen, wenn anstelle dieses Kohlenabbaus eine Fertigung für Windkraftanlagen oder für Stromspargeräte in der Region aufgebaut würde. Wieso bezahlt die Staatsregierung keine Studien über solche Möglichkeiten, anstatt das Geld für ein neues Heuersdorf-Gesetz aufzuwenden? Aus einer Kleinen Anfrage der PDS geht hervor, dass allein die Gutachten im Vorfeld des Gesetzgebungsverfahrens über 300.000 Euro gekostet haben. Bei einer weiteren Anfrage musste das Wirtschaftsministerium eingestehen, dass es gar nicht dazu imstande ist, seine eigenen Personal- und Sachkosten zu beziffern. Weitere Aufwendungen seitens der Landtagsabgeordneten, der beteiligten Staatsbeamten sowie unzählig vieler Privatpersonen stellen dazu eine schier unerforschliche Dunkelziffer bei diesem seit einem Jahrzehnt anhaltenden Vorgang dar. Doch der Leipziger Südraum ist immerhin aufgrund des Heuersdorf-Konflikts bundesweit bekannt geworden, was durch die MIBRAG allein sicherlich nicht erfolgt wäre. Denn sehr viele Menschen sind zu der Überzeugung gelangt, dass sie angesichts des globalen Klimawandels nicht wie im 20. Jahrhundert weiter wirtschaften dürfen, wenn ihre Enkelkinder das 21. Jahrhundert heil überstehen sollen. Sollte es aber in Mitteldeutschland nicht einmal möglich sein, wenigstens drei Prozent der Braunkohle durch Sonnenenergie zu ersetzen, kann man sich getrost von der Zukunft verabschieden, bevor sie überhaupt eintrifft.

Name: Elke Barth
Email: ElkeBarth@t-online.de

Datum: Donnerstag, 22 Januar, 2004 um 06:58:36
Kommentar:
Werter Herr Bürgermeister, ich habe heute mit bedauern in der Mitteldeutschen Zeitung gelesen, dass durch Ihre eigensinnige Kommunalpolitik, für noch 133 Einwohner, ein Unternehmen wie die MIBRAG vor der Existenzfrage steht. Ich kann es nich fassen. Mein Sohn hatte Glück und eine Ausbildung bei der MIBRAG zu bekommen. Die Ausbildung ist vorbildlich. Und nun. Können Sie uns eine Weiterführung der Lehrstelle garantieren. Sie bekommen Ihr Beamtengehalt aus dem kommunalen Haushalt, ja das ist sicher. Sie brauchen keine Existenzängste zu haben. Traurig das man das Vertrauen von seinen Einwohnern so ausnutzt. Über die Hälfte der Einwohner ist umgesiedelt, das spricht für sich. Ach noch eine Frage! Wer bezahlt denn die vielen Gerichtskosten? Ich hoffe dies wird nicht über Steuergelder oder Zuweisung finanziert. Ich bitte Sie innständig Ihre Einstellung gegenüber der MIBRAG zu überdenken und dabei unseren ostdeutschen Verstand einzusetzen. Hochachtungsvoll Elke Barth --------------------------------------------------------------------------------

Name: Michael Struzina
Email: m_struzina@gmx.de

Datum: Mittwoch, 21 Januar, 2004 um 17:22:01
Kommentar:
...und, Herr Kasek, die Grundstücke im Hauptbetriebsplangebiet, und um dieses und nichts anderes geht es ja bei dem aktuellen Widerspruch, gehören meines Wissens nach der MIBRAG. Demzufolge sind also nicht nur die Rechte am Bodenschatz im Eigentum der MIBRAG.

Name: Michael Struzina
Email: m_struzin@gmx.de

Datum: Mittwoch, 21 Januar, 2004 um 17:13:40
Kommentar:
Herr Kasek, als freiberuflicher Soziologe haben Sie die chemischen Vorgänge recht genau beschrieben. Und das Wasser in den Seen muss auch schneller aufgehen als im Gebirge, um Oxidationen zu vermeiden. Alles richtig, und das ist eben nur zu halbwegs guten Konditionen über das Sümpfungswasser zu erreichen. Andere Fremdflutungsquellen dieser Größenordnung stehen kaum zur Verfügung. Auch Sie argumentieren mit Zweifeln über die Darstellungen der MIBRAG, verlangen aber, dass alle Welt Ihnen Glauben schenkt, wenn Sie noch nicht einmal zu wissen scheinen, dass die MIBRAG mbH keine Aktiengesellschaft ist, demzufolge auch keine Aktien hat! Wie soll man da eine Diskussion oder ein Gespräch auf eine zielführende Basis stellen, wenn Sie selbst solche Dinge immer wieder falsch darstellen? Und das ich nun selbst die Lust verloren habe, mit sachlichen Argumenten zu diskutieren und vielleicht auch in einen Ton wie "Haltet den Dieb!" verfallen bin, liegt daran, dass sachliche Argumente nicht anerkannt werden, dass nachgewiesene Tatsachen immer wieder verleugnet werden und jeder, der Ihnen diese Argumente vorhält, der Lüge oder Nichtwissenheit bezichtigt wird und das Zahlen und Fakten so verdreht werden, wie sie Ihnen in den Kram passen und alles, was Ihnen nicht gefällt, übersehen wird!

Name: Dr. Leonhard Kasek
Email: Leo@Kasek.de

Datum: Mittwoch, 21 Januar, 2004 um 16:55:45
Kommentar:
Lieber Struzina Ihr letzter Kommentar erinnert mich etwas an das Geschrei "Haltet den Dieb". Alles was Sie Herrn Bruchmann an Unsachlichkeiten, Beleidigungen etc. vorwerfen, führen Sie selbst umfassend vor. Ich will nur auf drei Punkte Ihrer Argumentation eingehen: 1.) die Sanierung wäre gefährdet und das Wasser der vorhandenen Seen sinke. Letzteres ist schlicht Quatsch. Ich empfehle ein Gespräch mit den Hydrologen der LMBV. Richtig ist, daß der lebende Tagebau das Grundwasser in weitem Umkreis (bis ca. 35 km Radius) absenkt und damit auch den Zufluß zu Seen verringert. Ohne Bergbau würde das Wasser dort etwas höher stehen als das gegenwärtig der Fall ist. Das Sümpfungswasser wird zur Flutung der sanierten Tagebaue gebraucht: Unter bestimmten Bedingungen (hauptsächlich lange Wege des Grundwassers durch aufgeschüttete Kippen statt durch gewachsenen Boden) wird das im Boden vorhandene Eisenpyrid (unlöslich) zu Eisen2sulfat (gut löslich) oxidiert. Kommt diese Lösung an die Oberfläche und damit mit reichlich Sauerstoff in Kontakt wird das 2wertige Eisen in 3wertiges umgewandelt. Die Eisen3Ionen sind jedoch kaum wasserlöslich, sie fallen daher als rostbraunes Eisenhydroxid aus (das ist am Rand der Tagebaue gut zu sehen). Die Sulfadionen, denen das neutralisierende Eisen entzogen wurde, bleiben als Schwefelsäure in Lösung und das Wasser reagiert nun stark sauer. Um das zu verhindern wird das Wasser aus dem lebenden Bergbau in die Tagebaulöcher gepumpt, sobald der Boden unter Wasser steht, findet die Oxidation von Pyrid (Eisensulfid) nicht mehr statt und der PH-Wert des Wassers bleibt im Normbereich. Fällt das Sümpfungswasser aus (zB wenn in 40 Jahren der letzte Tagebau geschlossen wird) müßte eine andere Lösung her (zB Kalkzusatz, das wäre teuerer. Die Lösung Sümpfungswasser gegen saure Bergbauseen wurde von der LMBV gewählt, weil das preiswerteste Möglichkeit ist, Alternativen sind vorhanden und eine Schließung des Tagebaues würde die Sanierung nicht gefährden. Ad 2) Arbeitsplätze wären nur gefährdet, wenn die Mibrag ihren Betrieb einstellt. Dazu ist zu sagen, eine weite Umfahrung ist technisch ohne Probleme möglich, führt aber dazu, daß dann bis zu 57 Mio t (nach Mibrag-Angaben) nicht gefördert werden können. Bei einer engen Umfahrung ist der Kohleverlust viel niedriger, aber dafür treten technische Schwierigkeiten auf, die sich zwar lösen lassen, aber zusätzliche Kosten verursachen. Insgesamt würde die Mibrag nach den bei der Staatsregierung vorhandenen Gutachten 12,5% Betriebsergebnis über die gesamte Betriebszeit von 40 Jahren gerechnet einbüßen (ergibt sich aus dem Verlust der nicht zu fördernden Kohle und den Mehrkosten der Umfahrung). Das sind reichlich 0,3% Ergebnisminderung je Jahr. Wenn die Mibrag deswegen den Betrieb einstellt sind die Anlagen sofort verloren. Sie liesen sich zum größten Teil nur zum Schrottwert veräußern. Dazu kommen die Forderungen der Gläubiger und von Vattenfall (Schadenersatz wegen Vertragsnichterfüllung). Alles Kapital, das in den Tagebau investiert wurde wäre verloren. Unter diesen Bedingungen ist eine Weiterführung der Förderung solange sinnvoll, wie die reinen Betriebskosten (ohne Abschreibungen für Anlageinvestitionen) bei der Förderung niedriger sind als der Erlös und das ist auch bei einer Umfahrung von Heuersd gegeben. Im schlimmsten Fall kann die Mibrag bei einer Umfahrung des Dorfes nicht alle Investitionskosten erwirtschaften und würde die Förderung mit einem leichten Verlust beenden. Ich glaube das zwar nicht und vermute, daß die Förderung sogar bei einer Umfahrung noch Rendite abwirft, aber um das zu beurteilen fehlen mir genauere Informationen. Die Mibrag hält das sorgfältig unter Verschluß. Nur die Richter könnten die Mibrag zwingen, ihre Kalkulationen offenzulegen. Ich gehe davon aus, daß die Mibrag bei einer Erhaltung von Heuersdorf vor die Wahl gestellt einen leichten Verlust (der Ertrag reicht nicht ganz das investierte Kapital wieder herauszuwirtschaften und die Aktien verlieren damit an Wert) hinzunehmen oder zu schließen und damit einen Totalverlust des investierten Kapitals hinzunehmen sich für das kleinere Übel entscheidet, nämlich das Dorf zu umfahren. Arbeitsplätze sind dabei nicht gefährdet. Das ist die Geschäftsführung die Aktionäre der Mibrag mit allen Mitteln um die Variante kämpfen, die ihnen den höchsten Ertrag sichert verstehe ich allerdings. Ad 3) Nach dem Einigungsvertrag ist in den NBL das Eigentum am Boden gespalten: Der Oberboden gehört mit allem was drauf steht dem rechtmäßigen Eigentümer, also zB den Heuersdorfern, soweit sie im Grundbuch als Eigentümer eingetragen sind. Die Bodenschätze darunter gehören der öffentlichen Hand. Das Bergrecht greift nur für die Bodenschätze. Nur im Tiefbau könnte das Bergamt frei schalten und walten. Da die Mibrag aber im Tagebau arbeitet greift beim Zugang zu den Bodenschätzen das Recht der Eigentümer. Im Übrigen hat der sächsische Wirtschaftsminister Gillo auf eine Anfrage der PDS folgendes am 19.12.03 im sächsischen Landtag erklärt: "Die sächsische Staatsregierung hat im Zusammenhang mit der Privatisierung der Mibrag das Territorium der Gemeinde Heuersdorf nicht zugesagt. Soweit der Sächsischen Staatsregierung bekannt ist, hat auch die damalige Treuhandanstalt keine Aussagen getroffen." Das heißt, die Behauptung der Mibrag-Geschäftsführung, Heuersdorf seie ihr bei der Privatisierung zugesagt worden und sie habe ihre Investitionsentscheidungen im Vertrauen auf diese Zusage getroffen, entspricht nicht den Tatsachen! Die Mibrag hat ihre Investitionsentscheidungen mit dem vollen Risiko getroffen, das Dorf umfahren zu müssen, weil sie wie ich vermute selbst dann noch Gewinn macht. Es tut mir leid, aber unter diesen Umständen bleibt nur eine Folgerung: Die Mibrag-Geschäftsführung instrumentalisiert die Ängste ihrer Belegschaft und der von ihr abhängigen Unternehmen, um die Bedingungen für einen Maximalgewinn zu sichern. Es geht diesen Herren wohl nicht um Arbeitsplätze sondern um Shareholder Value. Vor Gericht wird das hoffentlich alles geprüft und offengelegt werden. Dann wird es sich zeigen, wer hier der Demagoge ist.

Name: Michael Struzina
Email: m_struzina@gmx.de

Datum: Mittwoch, 21 Januar, 2004 um 16:39:47
Kommentar:
Herr Michel, es war mir klar, dass Ihnen meine Argumentation nicht nachvollziebar erscheint. Viel weniger nachvollziehbar ist aber die Behauptung von Ihnen, dass die MIBRAG weiter 10 Mio. Tonnen an Lippendorf liefern muß, weil sie keine andere Wahl hätte, auch wenn Heuersdorf stehen bleibt. Ein Unternehmen, das zum wirtschaftlichen Bestehen die Kohle braucht, kann diese Kohle nicht mehr liefern, wenn das Unternehmen nicht mehr existiert. Vielleicht haben Sie ja schon mal davon gehört, dass pleite gegangene Unternehmen ihre Verträge nicht mehr erfüllen können? So wäre es auch hier. Doch Sie zweifeln ja an, dass die MIBRAG wirtschaftlich ruiniert wäre ohne die Heuersdorfer Kohle. Und genau da liegt das Problem: Um eine fruchtbare Diskussion führen zu können, die für beide Seiten zu einem akzeptablen Ergebnis führt, muß man sich einig sein über die Folgen der verschiedenen Möglichkeiten. Und Sie und Herr Bruchmann sind in der Hauptsache diejenigen, die die vielfach nachgewiesenen Folgen leugnen und jeden, der Ihnen diese Fakten vorhält, entweder der Lüge bezichtigen (wie Herr Bruchmann erst kürzlich im Uni-Radio Leipzig (Mephisto")) oder mit falschen Zahlen (z.B. stimmen 3 % vorn und hinten nicht) und Augenwischerei Tatsachen verschleiern, wie Sie es mit Vorliebe zu tun pflegen. Aus diesem Grund bin ich auch überzeugt davon, dass kein zielführendes Gespräch seitens MIBRAG-Geschäftsführung und Bürgermeister möglich war, wenn sozusagen beide zwar die gleiche Sprache sprechen, der zweite den ersten aber aus Prinzip nicht verstehen will! Und es ist nur verständlich, dass die Heuersdorfer für ihren Ort kämpfen und dabei natürlich Ihren gewählten Vertretern, die ihnen Hoffnung machen, Glauben schenken, und dass sie deren Argumentationen eher folgen, als denen der "Gegenseite". Es ist schon alleine deswegen verständlich, weil die wenigsten Bürger in Heuersdorf die Daten und Quellen haben, die es ihnen erlauben würden, zum einen jedes Argument der Gemeinde, zum anderen die Argumente der MIBRAG auf Richtigkeit zu prüfen oder zu hinterfragen. Und wegen der Art und Weise des Auftretens des Bürgermeisters in der Öffentlichkeit, und andere Gründe will ich gar nicht anführen, bin ich der Meinung, dass dem Wort eines Herrn Bruchmann derzeitig alles andere als zu trauen ist! Genauso, wie Sie zumindest von den Heuersdorfer Einwohnern erwarten, dass sie Ihrer Argumentation folgen, egal wie richtig oder falsch diese ist, genauso müssen Sie den Beschäftigten in der MIBRAG und in anderen Unternehmen zugestehen, der Argumentation der Geschäftsführung, der Gewerkschaft, des Betriebsrates usw. folgen zu dürfen, zumal die meisten Mitarbeiter durch ihre tägliche Arbeit ohnehin Bescheid wissen über die Zukunftsaussichten ihres Unternehmens, falls Heuersdorf stehen bleibt. Und Sie müssen den Beschäftigten auch zutrauen, dass sie die überaus durchsichtige und auf niedrige Instinkte abzielende Argumentationsweise der Heuersdorfer Führung durchschauen können, ohne instrumentalisiert worden zu sein. Noch etwas: Sie wollen ernsthaft die Einrichtung eines Bürgerbüros mit mangelndem Verständigungswillen begründen? Ist doch lachhaft! Wieso eigentlich stellt sich Ihre Gemeinde in der Öffentlichkeit als so sauber und ehrlich hin, vergisst aber bei passender Gelegenheit, wie dem LVZ-Bericht über das renovierte Sportlerheim vor zwei Monaten ungefähr, dass der Sportverein u.a. von der MIBRAG gesponsort wird? Über etwas anderes, was Sie in Ihrer Antwort auf mich geschrieben haben, möchte ich mich mit Ihnen per e-mail unterhalten, da das, denke ich, nicht hier geklärt werden muss!

Name: Jeffrey Michel
Email: jeffrey.michel@gmx.net

Datum: Mittwoch, 21 Januar, 2004 um 11:26:52
Kommentar:
Herr Struzina, Ihre Argumentation ist für mich nicht nachvollziehbar, dass, wenn Heuersdorf stehen bleibt, "die Leute auf der Straße sitzen" werden. Denn Vattenfall wird auf Einhaltung der Kohlelieferverträge bestehen. Der MIBRAG bleibt daher keine andere Wahl, als weiterhin mindestens 10 Millionen Tonnen Braunkohle pro Jahr für das Kraftwerk Lippendorf im Tagebau Schleenhain abzubauen, oder aber den benötigten Brennstoff anderweitig zu besorgen. Wie das im einzelnen bewerkstelligt wird, liegt in der Verantwortung der Geschäftsleitung. Diese hat es allerdings versäumt, sich vorher mit denjenigen zu einigen, deren Grundstücke und kommunales Umfeld zur Vertragserfüllung beansprucht werden sollen. Selbst ein Mediationsverfahren wurde gemeinsam von MIBRAG und Staatsregierung abgelehnt. Die Einhaltung des Liefervertrags könnte nun deshalb dem Unternehmen unerwartet teuer kommen. Doch das liegt nicht an der mangelnden Verhandlungsbereitschaft des Heuersdorfer Gemeinderats, sondern meines Erachtens an der missratenen Beratung der MIBRAG-Eigentümer. Denn wiederholte überfallartige Aktionen, wie etwa die Vorlage des Heuersdorf-Vertrags 1995 ohne vorherige Ankündigung, die überraschende Einrichtung eines Bürgerbüros in Heuersdorf 1999, oder auch die MIBRAG-Informationsoffensive ab 2002, stimmen nicht mit einer auf Verständigung angelegten Geschäftspraxis überein. Sie können aber durchaus das Ergebnis leichtfertigen Vertrauens in die Zusicherungen einheimischer Interessenvertreter durch sprachlich, politisch, rechtlich, kulturell und geschichtlich wenig kundige Investoren gewesen sein. Die Braunkohle unter den besiedelten Ortsteilen von Heuersdorf entspricht im übrigen nur etwa drei Prozent der MIBRAG-Vorkommen. Sie kann schon deshalb für den Fortbestand der mitteldeutschen Energiewirtschaft nicht entscheidend sein. Sollten sich aber die amerikanischen Eigentümer doch irgendwann aus Deutschland zurückziehen, wäre Vattenfall gemäß ihren eigenen Aussagen dazu imstande, die MIBRAG weiterzuführen. Herr Struzina, zu Ihrer angeführten "Verdummung Nr. 4: Die MIBRAG hätte einseitig Gespräche ohne Begründung abgebrochen. Selbst wenn dem so wäre (usw. ...)" wäre ich Ihnen dankbar, wenn Sie in Zukunft diese Tatsache nicht mehr anzweifeln würden. Ich lese andererseits folgende Behauptung von Ihnen zum ersten Mal: "Herr Bruchmann und Herr Michel betreiben eine Verdummung der Leute in der Region und auch im Ort." Vielleicht möchten Sie deshalb Unterschriften von weiteren Personen sammeln, die diese Überzeugung teilen, und die Namensliste anschließend dem Sächsischen Landtag übergeben. Denn Sie wollen auch festgestellt haben, "dass die Einwohner den Argumenten ihrer gewählten Vertreter Glauben schenken, auch wenn diese die größten Unwahrheiten verbreiten." Die Landtagsabgeordneten sollen nun unbedingt wissen, von wem sie die Wahrheit über Heuersdorf erfahren können. Ihrer Meinung nach kommt nämlich der Bürgermeister dafür nicht in Frage, wenn ich Sie richtig verstanden habe.

Name: H. Berger

Datum: Mittwoch, 21 Januar, 2004 um 10:10:26
Kommentar:
Die MIBRAG will Arbgeitsplätze erhalten? Das ich nicht lache über ie Verdummung der Arbeiter der MIBRAG. Es wurden z.B.schon Arbeiter bei der AGROSS e.G. Großstolpen entlassen mit der Begründung der Verminderung der Feldflächen. Ja warum wohl hat denn die AGROSS immer weniger Feld? Weil es vom Tagebau Schleenhain in Anspruch genommen wird. Bekommen diese Leute jetzt Arbeit in der MIBRAG? Warum bringt denn die MIBRAG das Wort "Arbeitslosigkeit" ins Spiel? Weil sie genau wissen wie sensibel die Bürger darauf reagieren. Aber das durch den Tagebau ebenso Arbeitsplätze abgebaut werden müssen, dass verschweigen die feinen Herren. Und auch sie Herr Struzina. Wieviel Leute mussten denn bei der MIBRAG entlassen werden um auf den jetzigen Personalbestand zu sinken? Mibragarbeiter die noch vor ein paar Jahren den Hals voll genommen haben mit der Aussage: "Wir werden euer Nest abbaggern,wo sollen wir denn anfangen? ", sitzen heute zu Hause und leben von Arbeitslosengeld! Ich habe mal nachgefragt in Heuersdorf wie viel Bürger in der MIBRAG beschäftigt waren vor einigen Jahren und wieviel es heute noch sind. Ich glaube es waren wohl heute noch ganze 3 von ehemals ca. 70% der 320 Einwohner damals. Die MIBRAG will ja gar keine sozialverträgliche Umsiedlung für die Heuersdorfer, sonst hätten sie ja wohl nicht angefangen die Bürger einzeln herauszukaufen. Und die "Entschädigung für die Umsiedlung" müssen alle verwenden um sich überhaupt wieder ein Heim zu schaffen. Wieso sollen die Heuersdofer die Last alleine tragen? Zieht doch mal jeden MIBRAG-Arbeiter, und vorallem den Herren in der Chefetage etwas von dem fetten Lohn ab und verwendet es für die Heuersdorfer. Bringt ihr doch auch mal ein Opfer für die Allgemeinheit. Viele Heuersdorfer haben auch keine Arbeit mehr, sollen noch dazu die Heimat verlieren und sich durch den Bau eines neuen Heimes verschulden. Ich habe mich mal erkundigt bei einem Bauherren. Ohne enorm viel eigene Arbeitsstunden würde das Geld niemals reichen, denn das Haus will auch noch eingerichtet werden und nicht immer kann man alles aus dem alten Heim einfach so umsetzen ins neue. Der Garten muss in jahrelanger Kleinarbeit wieder angelegt werden, der Hof muss gepflastert werden usw. Dass alles aber haben die Heuersdorfer jetzt und das ist auch noch 100te Jahre alte Natur. Wielange braucht denn so ein kleines Bäumchen bis es mal so groß ist um es Baum zu nennen? Also ich könnte hier stundenlang Gründe aufführen, warum auch ich nicht kampflos die Heimat aufgeben würde. Es ist nur legitim, dass sich die Heuersdorfer mit allen rechtlichen Mitteln wehren und der auf Betrugsbasis aufgestellte Braunkohlenplan musste einfach umgestoßen werden. Noch ein paar Worte zu dem Herren Bruchmüller, der sich in der LVZ mit dem Aufruf zu Repressalien gegen die Heuersdorfer hinreisen lies. So ein Mensch ist eigentlich nicht tragbar als Bezirksleiter einer Gewerkschaft. Liebe MIBRAGarbeiter, was habt ihr nur für eine Gewerkschaft? Ihr könnt einen leid tun. Heuersdorfer kämpft um euer Recht so lange es geht!!!!!!!!

Name: Michael Struzina
Email: m_struzina@gmx.de

Datum: Dienstag, 20 Januar, 2004 um 19:55:07
Kommentar:
Eigentlich hatte ich aufgrund erwiesener Sinnlosigkeit mich an der Diskussion hier nicht mehr beteiligen wollen. Erwiesene Sinnlosigkeit deswegen, weil Tatsachen als Grundlage einer Diskussion nicht anerkannt werden, egal zu welchen Schlüssen man kommt. Die letzten Einträge von Herrn Michel und Herrn Bruchmann lassen mich allerdings noch einmal in die Diskussion eintreten. Sachlich oder fachlich argumentieren will ich hierbei gar nicht weiter, da das, wie gesagt, keinen Zweck hat. Herr Bruchmann fordert von den sich an der Diskussion beteiligenden Leuten eine bessere Information über Sachzusammenhänge. Das wäre wirklich mal angebracht, denn gerade diese Sachzusammenhänge werden seitens der Verantwortlichen in Heuersdorf ständig geleugnet. Es wird der MIBRAG vorgeworfen, die Belegschafter zu instrumentalisieren, aber einen Beweis, dass Arbeitsplätze verloren gehen, sei das Unternehmen schuldig geblieben. Dass Sie den Beweis dafür sehen wollen, zeigt, dass Sie Herr Bruchmann und Herr Michel, entgegen Ihrer Aussagen nicht mit dem Bergbau leben wollen, sondern ihn tot machen wollen. Der Beweis ist nämlich erst dann erbracht, wenn die Leute auf der Straße sitzen. Was das Unternehmen äußert, sind logische und nachprüfbare, abgesehen davon für jeden (besonders für die, die wie Sie die Gutachten kennen) verständliche Befürchtungen, die sich ohne weiteres bewahrheiten werden. Abgesehen davon, wird die Belegschaft nicht instrumentalisiert, die weiß von selbst, was los ist! Noch einmal zurück zu den Sachzusammenhängen: Jeder Möchtegern, kann hier und in den lokalen Medien, sogenannte „Meinungen“ vertreten, von denen jeder normale Mensch weiß, dass sie auf falschem „Wissen“ beruhen. So wird geschrieben „der Tagebau könnte ohne Unmengen staatlicher Subventionen keinen Tag überleben“, „kein Arbeitsplatz wird durch die Umfahrung verloren gehen, außer der der Archäologen“ und vieles mehr. Dass Herr Michel und Herr Bruchmann diejenigen sind, die am unsachlichsten diskutieren, lässt sich schon daran erkennen, dass seitens Herrn Bruchmann die MIBRAG, egal was sie sagt, ständig öffentlich der Lüge bezichtigt wird und das ungestraft. Platzt aber jemandem von der Gewerkschaft aufgrund der bodenlosen Unverschämtheiten der Kragen, wird er für unzurechnungsfähig erklärt, auch das ungestraft. Herr Bruchmann und Herr Michel betreiben eine Verdummung der Leute in der Region und auch im Ort. Dabei ist es natürlich verständlich, dass die Einwohner den Argumenten ihrer gewählten Vertreter Glauben schenken, auch wenn diese die größten Unwahrheiten verbreiten. Verdummung Nr. 1: Herr Bruchmann sagt, es wäre nicht die Schlechtigkeit der Gemeinde, sondern das erst am Vortag rechtskräftig gewordene Urteil zum Braunkohlenplan, dass Heuersdorf in sprichwörtlich letzter Sekunde Widerspruch gegen den Hauptbetriebsplan einlegen ließ. Kritik an diesem Verhalten erklärt Herr Bruchmann mit Nichtkenntnis in Rechtsdingen. Herr Bruchmann selbst kennt sich wohl am wenigsten darin aus. Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun, abgesehen davon hat die Gemeinde in der Zeit, in der der Hauptbetriebsplan zur Begutachtung in der Gemeinde auslag, keine relevanten Widersprüche oder Einwendungen erhoben. Aus Prinzip wird der Widerspruch eingelegt, und das zunächst ohne Begründung. Verdummung Nr. 2: Herr Michel fordert einen Windpark mit 350 MW Kapazität zum Ausgleich von durch eine Umfahrung verlorengegangenen Kohlen. Windanlagen haben jährlich etwa 2000 Vollaststunden (max.). D.h., um 350 MW von Lippendorf bei jährlich 8000 Vollaststunden (Lippendorf liegt z.Z. weit darüber) sicherzustellen, müsste an unterschiedlichen Standorten insgesamt die vierfache Kapazität erstellt werden, also 1400 MW. Das entspricht etwa 940 Windkraftanlagen, wobei das 47 Windparks mit je 20 Anlagen wären, für die eine UVP benötigt würde. Abgesehen davon geht es nicht um 350 MW weniger sondern darum, dass Tagebau und Kraftwerk länger als bis 2005 betrieben werden. Verdummung Nr. 3: Herr Michel antwortet auf die Pressemitteilung der MIBRAG („...die MIBRAG mbH verweist in ihrem Antrag an das Bergamt im Weiteren auf ihre durch das Grundgesetz geschützte Eigentumsposition...“) mit der Frage, wer der MIBRAG das Eigentum an der Kohle unter Heuersdorf übertragen hat. Herr Michel, in dem Antrag geht es um das Eigentum im Hauptbetriebsplangebiet, das weder die Gemeinde selber, noch Gebiete, die für eine unmögliche, aber von Ihnen geforderte Umfahrung benötigt würden, betrifft. Die Eigentumsansprüche ergeben sich demnach aus dem Bundesberggesetz BBergG u.a. aus dem Paragraphen § 55. Herr Michel ist offenbar nicht nur kein Bergfachmann, er kennt sich offenbar in Rechtsdingen auch nicht aus, benutzt sie aber für seine Demagogie. Verdummung Nr. 4: Die MIBRAG hätte einseitig Gespräche ohne Begründung abgebrochen. Selbst wenn dem so wäre, so wäre das der Tatsache geschuldet, dass man mit einem Herrn Bruchmann und einem Herrn Michel nicht reden kann, da, wie schon mehrfach erwähnt, man nicht diskutieren kann, wenn man Tatsachen nicht als Gesprächsgrundlage anerkennen will, völlig egal, zu welchem Ergebnis eine Diskussion führt. Verdummung Nr. 5: Die Heuersdorfer Verantwortlichen führen die Region und auch ihre eigenen Bürger an der Nase herum, indem sie sträflich die Folgen einer nichtstattfindenen Umsiedlung leugnen. Diese Folgen wären z.B.: 1) Der Verlust der Arbeitsplätze in der gesamten MIBRAG wie im Kraftwerk, in Zulieferfirmen und im regionalen Gewerbe (dieses ist auf die Löhne der Leute angewiesen); ständig wird entgegen besseren Wissens behauptet, eine Umfahrung wäre problemlos möglich; 2) Anstieg der Arbeitslosigkeit, verstärkte Abwanderung aus der Region, Verarmung der Region; 3) die Sanierung des stillgelegten Bergbaus kann nicht, wie geplant, fortgesetzt werden, da dazu das Sümpfungswasser aus Schleenhain fehlt. Folge: Absacken des Wassers in bereits „fertigen“ Seen wie Cospuden, schlechtere Wasserqualität in den Seen, längere Flutungszeiten, keine Regattastrecke für Olympia, keine „Unterwasserworld“ in Witznitz usw.; 4) 60 % Leipzigs haben keine Fernwärme mehr, 5) Kosten der Einstellung des aktiven Bergbaus werden der Allgemeinheit angelastet, bei planmäßigem Betrieb würde das aus Rückstellungen der MIBRAG bezahlt werden können. usw. Verdummung Nr. 6 sind das Festhalten an einer Umfahrung durch die Gemeinde selbst, da sie damit gegen ihren Gemeinderatsbeschluss vom 18.10.1994 verstößt. Darin heißt es: „Die Einwohner von Heuersdorf halten daran fest, dass eine Umsiedlung ihres Ortes nur in Betracht kommt, wenn die energiepolitische Notwendigkeit nachgewiesen ist und ein Umsiedlungskonzept vorliegt, das eine ihren Interessen entsprechende Umsiedlung gewährleistet. ...“ Verstoßen Sie nicht länger gegen Ihren eigenen Gemeinderatsbeschluß! Dass nicht nur die energiepolitische Notwendigkeit, sondern auch die strukturpolitische Notwendigkeit und darüber hinaus die Alternativlosigkeit einer Inanspruchnahme von Heuersdorf nachgewiesen ist, überdies die Heuersdorfer Einwohner gemäß dem Heuersdorfvertrag ihre Umsiedlung mitbestimmen können, ändert sich nicht dadurch, dass Sie immer wieder Fakten verleugnen und alle, die Ihnen diese Fakten vorhalten, der Lüge bezichtigen. Eine Frage noch: Glaubt Herr Bruchmann, dass sich an der von ihm im kürzlich erschienenen „Bild der Frau“-Artikel so plastisch geschilderten Situation, nach der er sich beim Arzt kaum noch traut, seinen Namen zu sagen und nur noch in Thüringen einkaufen geht, etwas ändert wenn erst mal dreieinhalbtausend Leute auf der Straße sitzen?! Und glaubt er, alle, die ihn beim Arzt oder sonst wo schief anschauen, wären von der MIBRAG instrumentalisiert, oder wird den Leuten dieser Region noch zugetraut, sich selbst Meinungen zu bilden?!

Name: Andreas Hartung
Email: hartung_av@t-online.de

Datum: Dienstag, 20 Januar, 2004 um 00:49:28
Kommentar:
Lieber Horst Bruchmann, hättest mir Deine Gedanken zum Thema auch als eMail schicken können. Ich habe immer einen freien Sinn dafür. OK. 1. Ich lese auch regelmäßig das Heuersdorf-GB, um auf dem Laufenden zu bleiben. Die Verteidigung Eures Lebensraumes ist legitim. Ich stehe sogar dahinter. Zunächst war es ein rein emotionaler Bezug, weil ich auch ein Kind der braunen Erdkohle bin. Ich schrieb bereits darüber, das meine Wahlheimat jetzt unter dem Cospuder See begraben liegt und keiner fragt danach. Das war gestern, ich war dato ein Kind. Heute bin ich erwachsen, habe Erfahrung und bin überzeugt, damit etwas bewegen zu können. Also versuche ich, schon weitgehend die Emotionen herauszuhalten. Es klappt aber nicht immer, weil Heimatbezug ist nun mal auch emotional. 2. Die Beurteilung und Bewertung der Energiepolitik im Südraum leipzig durch den Freistaat ist mir nicht sonderlich interessant. Du musst wissen, Politiker sind eh" nur die Huren der Wirtschaft; sie fressen unsere Steuergelder für ein NUll-Resultat !! 3.Ich war nicht im Saal. Ich konnte auch nicht, denn auf Heuersdorf kam ich erst, als 2001-2002 einen Film drehte, indem ich mich mit meinem Heimatbezug auseinander setzte und Vergangenheit und Gegenwart miteinander "spielen" ließ. Das Thema ließ mich seither nicht mehr los. Nicht zuletzt deshalb bauten Sabine Meinhardt und ich die Weihnachtsveranstaltung im Dez. 2002. Dieses projekt lag im Rahmen unserer Möglichkeiten, für Heuersdorf etwas Gutes zu tun. 4. Das alte Heuersdorf-Gesetz habe ich mal auseinander genommen, mit Spezialisten und mit Frau Meßinger kontrovers diskutiert. Meine Position dazu: so wie es geschrieben, ist es für Normalbürger nicht entzifferbar. Die wesentlichen Grundgedanken sprechen jedoch von einem "HEUERSDORF-PROJEKT". Nur leider steht das zwischen den Zeilen und man musste da schon ein positiv denkender Advokat sein um die Inhalte zu verstehen. Ich gehe hiermit gleich weiter auf Punkt (5) meiner Antwort und so ist für mich Heuersdorf keine "lumpige Gemeinde". Das ist ein Ort, der eine ehrwürdige Zukunft verdient. Diese meine Ansicht habt Ihr, also Du Horst, die Inge und ihre Töchter, der Auto-Schramm, der Mario und die andern Mitglieder der Dorfgemeinde im Dezember 2002 untermauert. Wenn Euch eine Umsiedlung unter Ausschluss der Staatsregierung angeboten wird, bei der die Heuersdorfer Bürger ihren neuen Standort selbst bestimmen können und dabei die Dorfstrukturen erhalten bleiben, so liegt das im Bereich der Annehmbarkeit. Ich gehe sogar soweit, das ein solches Projekt die Lebensqualität erhöht und (förderbar durch die EU) ein zukunftsweisendes Muster in Mitteldeutschland werden kann. 6. So, wie ich Euch einschätze, ich meine damit die Heuersdorfer Bürger, glaube ich nicht an Eure erzwungene Anhaltung des Tagebaus Schleenhain. Da kriege ich richtig Kopfschmerzen, weil eine solche Maßnahme prinzipiell nur durch eine feindliche lobby gewollt sein kann. Da ist der Punkt, wo ich frage... wem das wohl nützt.----------Für Eure Gedanken, sofern sie nicht auf einen Lobby-Krieg hinauslaufen, gibt es Verbündete in der Mibrag. Eine davon ist Regina Meßinger. Sprecht miteinander und haut Euch bitte nicht gleich Zaunspfähle un Bahnschwellen um die Ohren !! Die Gestaltung eines "NEU-HEUERSDORF" samt Taborkirche braucht uns alle und dabei jeden Heuersdorfer. Schreibt mir, meine eMail ist bekannt (Kennwort: Heuersdorf) ...wir sprechen miteinender, ich bin dabei

Name: Horst Bruchmann
Email: horst.bruchmann@t-online.de

Datum: Montag, 19 Januar, 2004 um 21:24:30
Kommentar:
Werte Gesprächspartner seit geraumer Zeit verfolge ich nun die Diskussionen in unserem Gästebuch. Es ist sehr schwer auf die vielen Emotionsausbrüche einzugehen, die uns nicht weiter bringen und auch das Verständnis der Situation nicht verbessern. Doch wenn sie sich ein Urteil erlauben über das Verhalten der Heuersdorfer, dann informieren Sie sich bitte über Sachzusammenhänge. Ausdrücklich möchte ich darauf hinweisen, dass die Gemeinde Heuersdorf sich zum Nebeneinander mit dem Bergbau von Anfang an bekannt hat und daran hat sich nichts geändert. Die Bürgerinnen und Bürger verteidigen ihren Lebensraum und ihr Eigentum und weisen nebenbei auf die verfehlte Energiepolitik des Freistaates hin. In den vielen Jahren reichten sie der MIBRAG schon vor dem Erwerb durch die Amerikaner die Hand. Das Unternehmen hat im Glauben daran, dass die rechtsstaatlichen Mittel und Wege nicht ausreichen werden dass die Gemeinde sich behaupten kann, den Dialog nicht fortgeführt. Hat einer von Ihnen, die hier diskutieren sich im Stadium des Braunkohlenplanverfahrens im Saal befunden und die Verfahrensweise der Staatsregierung kritisiert? Haben sie sich den Umsiedlungsvertrag der MIBRAG einmal von einen unabhängigen Juristen erläutern lassen um seine Tücken zu erkennen? Heuersdorf hat von Anfang an erklärt, wir befassen uns erst dann mit einer Umsiedlung, wenn der Nachweis erbracht ist, dass die Vernichtung des Ortes aus energiepolitischen Gründen notwendig ist. Dies steht bis heute noch aus. Durch den Erhalt von Heuersdorf sollen Arbeitsplätze verlorengehen, das behauptet das Unternehmen ohne jemals die Beweise dafür erbracht zu haben. Sie benutzen die Angst der Belegschafter um gegen Heuersdorf mobil zu machen.Ich frage Sie, die sich heute gegen Heuersdorf stellen "Wo waren ihre Beiträge als die Berg- und Energiearbeiter von ehemals rd. 50000 auf heute rd. 2000 reduziert wurden. Trauen Sie sich bloß gegen eine lumpige kleine Gemeinde zu wettern? Wem müssen wir denn fragen warum die Arbeitslosigkeit so hoch ist, warum in der total zerstörten Landschaft südlich von Leipzig die Investoren ausbleiben. Und noch eins - kommen Sie endlich im Rechtsstaat an. Er gibt uns allen Gott sei Dank die Möglichkeit das Handeln des Stärkeren auf Rechtsstaatlichkeit prüfen zu lassen.Und nichts weiter tut die Gemeinde. Leider hat der Freistaat diese Prüfungen bisher nicht bestanden. Ein paar Worte möchte ich noch verlieren zum Widerspruch gegen den Hauptbetriebsplan. Nicht die Schlechtigkeit der Gemeinde nimmt den letzten Tag als Eispruchstermin sondern das gerade erst einen Tag vorher rechtsgültig gewordene Urteil zum Braunkohlenplan. Wenn Sie sich also im Recht nicht so genau auskennen sollten Sie auch Beschimpfungen unterlassen. Der Widerspruch dient außerdem nicht dazu den Tagebau anzuhalten sondern um die Rechte der Gemeinde zu wahren. Die MIBRAG hat ausreichend Tatsachen geschaffen, die die Gemeinde Heuersdorf permanent schädigen und die Umsiedlung ohne Rechtsgrundlage am Gesetz vorbei erzwingen sollen. Es wirkt auf mich komisch, dass man einen großen Unternehemen Rechtswidrichkeiten vergibt und die darunter Leidenden beschimpft. Die HeuersdorferInnen haben von den vielen unseriösen Beiträgen, die auch in der lokalen Presse ähnlich sind und sich dann oft auch noch als unqualifiziert herausstellen die Nase dermaßen voll, dass sie sich kaum noch hier zu Wort melden. Wenn Sie sich ein realistisches Bild von der Situation machen möchten betrachten die Aussagen beider Seiten so kritisch wie sich versuchen mit Heuersdorf auseinandersetzen dann kommen Sie wahrscheinlich zu Erkenntnissen, die Sie der Wahrheit sehr viel näher bringen.

Name: Leonhard Kasek
Email: Leo@Kasek.de

Datum: Sonntag, 18 Januar, 2004 um 11:34:34
Kommentar:
Lieber Herr Hartung ich kann die ganze Aufregung nicht recht verstehen. Der Heuersdorfer Gemeinderat hat der Mibrag schon vor einigen Jahren angeboten, auf sämtliche Rechtsmittel zu verzichten wenn die Mibrag im Gegenzug auf die technisch mögliche enge Umfahrung eingeht. Meines Wissens hat es die Mibrag bisher abgelehnt, darüber auch nur zu reden. Davon abgesehen, wenn der von Heuersdorf jetzt mit einer Klage angegriffene Plan rechtlich in Ordnung ist, hat die Mibrag nichts zu befürchten. Die massiven Proteste durch die Mibrag weisen daraufhin, daß die davon ausgehen, daß auch dieser Plan rechtlich nicht sauber zu stande gekommen ist. Wieso ist es schlecht, wenn die Gemeinde fordert, daß das deutsche Recht auch für sie gilt? Wenn die Mibrag vor Gericht nachweisen kann, daß die Kohle unter Heuersdorf zwingend gebraucht wird, um eine sichere Stromversorgung zu gewährleisten und/oder daß der Erhalt des Dorfes tatsächlich einige tausend Arbeitsplätze gefährdet, dann wäre ein überragendes Gemeinwohl gegeben, daß den Abriß eines Dorfes vor Gericht rechtfertigt und die Mibrag könnte den Heuersdorfer Klagen gelassen entgegen sehen. Daß sie dies nicht tut, ist für mich ein Hinweis, daß es hier nicht um Arbeitsplätze geht, sondern um Shareholder Value und der begründet keinen Abriß eines Dorfes. Ihren Vorschlag, einen runden Tisch einzurichten, finde ich gut. Der wurde bereits vor 10 Jahren vom Gemeinderat vorgeschlagen. Die PDS hatte das aufgegriffen und in den Landtag eingebracht. Sowohl die Mibrag als auch die Staatsregierung haben diesen vorschlag bisher strikt zurück gewiesen. Bisher war die Mibrag nur bereit, über die Modalitäten der Umsiedlung zu reden und hat alle Gespräche über eine enge Umfahrung strikt abgelehnt. Ein runder Tisch bzw. ein Mediationsverfahren funktioniert natürlich nur, wenn alle Fragen offen und fair diskutiert werden. Ich halte es nach wie vor für das vernünftigste, wenn Mibrag und Heuersdorfer unter Beteiligung eines kompetenten Schlichters miteinander über alle strittigen Fragen reden, also sowohl über die Umfahrung und als über eine Umsiedlung.

Name: Andreas Hartung
Email: hartung_av@t-online.de

Datum: Samstag, 17 Januar, 2004 um 22:47:23
Kommentar:
Liebe Heuersdorfer, liebe Leser des GB, bitte versucht endlich zu begreifen !!! Entscheident für unsere Zukunft ist nicht der Gewinn der einen Interessengruppe vor der Anderen. Einzig allein zählt, ob wir in der Lage sind (GEMEINSAM) tragfähige Konzepte step by step und real von der jetzigen Ausgangsposition zu einem gemeinsamen Ziel zu bringen. Wenn wir das nicht auf die Reihe bekommen, verliert dann die ganze Region. Wer sind die Leute die das wollen ??? (NAMENTLICH), Zeigt Euch und lügt uns nicht die Taschen voll !! Habt Ihr schon vergessen, wie RUNDE TISCHE aussehen ? ..... Wieso sind hier überhaupt Berliner Anwälte im Spiel ? In Borna und Leipzig gibts wohl keine Anwälte ? Wieviel Geld soll noch aus der unseren Region herausgeschafft werden ? Haben wir etwa zuviel davon ? Auch darüber könnten Arbeitslose grübeln, sie sollten es auch tun. Wieso melden sich eigentlich auf dieser Seite nicht auch mal ein paar Mibragianer zu Wort ? Wieso schreibt hier kein Heuersdorfer selbst seine persönlichen Fragen an die >Zukunft>??

Name: coalpower
Email: dfi

Datum: Samstag, 17 Januar, 2004 um 20:46:47
Kommentar:
Wenn die Kohle hier im Osten Deutschlands stirbt, stirbt auch die Wirtschaft im Osten aus!Ich schätze mal das sich die Areitslosen bedanken werden... Schade nur das ihr umbedingt die Zunkunft unsere Kinder zerstören wollt!- ich wünsche der Mibrag viel Glück+Erfolg bei diesem Unterfangen!!

Name: ....
Email: .....

Datum: Samstag, 17 Januar, 2004 um 20:40:26
Kommentar:
Die Kohle muss gewinnen!!!!!

Name: Jeffrey Michel
Email: jeffrey.michel@gmx.net

Datum: Samstag, 17 Januar, 2004 um 07:05:22
Kommentar:
"Heuersdorf: Wir gefährden keine Arbeitsplätze" http://mephisto976.uni-leipzig.de/artikel,3546.html

Name: Andreas Hartung
Email: hartung_av@t-online.de

Datum: Freitag, 16 Januar, 2004 um 10:02:40
Kommentar:
Herr Michel, das Sie sich für den Einsatz erneuerbarer Energien einsetzen ist ja soweit in Ordnung. Ihre Vorgehensweise, sowie die der Berliner Anwälte werte ich jedoch als Kriegserklärung an die Braunkohlewirtschaft. Weshalb warten Sie denn mit dem Einspruch bis auf den letzten Tag der Frist ? Soetwas mache doch nur Leute, die böse Spielchen durchziehen wollen. Letztendlich haben Sie damit Ihre Glaubwürdigkeit und die des Gemeinderates von Heuersdorf stark beschädigt. Ich betone bewusst GEMEINDERAT, weil ich mir nicht vorstellen kann, das Ihre Vorgehensweise von der gesamten Gemeinde Heuersdorf getragen wird. Die Zahlenspielereien um die tatsächlich gefärdeten Arbeitsplätze ziehe ich nicht in Betrachtung, weil es hier zunächst um die prinzipielle Einstellung zu Wirtschaft, Umwelt und Lebenskultur dieser Region geht und noch gar nicht um Details. Weiterhin muss bei der betrachtung der Arbeitsplätze auch die gesamte Zulieferung und Dienstleistung betrachtet werden und dazu gibt es LEIDER KEINE offizielle Erhebung. Das Spiel was Sie jetzt angefangen haben, hat nichts mehr mit den Interessen von Heuersdorf zu tun. Die Heuersdorfer Bürger werden für einen anderen Zweck vorgeschoben und offensichtlich missbraucht. An alle anderen Leser dieses Gästebuchs gewand, möchte ich nur das Ihr Eure Sinne schärft und Euch bei allen Regungen fragt: Wem nützt es, was hier getan wird ?

Name: Jeffrey Michel
Email: jeffrey.michel@gmx.net

Datum: Donnerstag, 15 Januar, 2004 um 23:03:01
Kommentar:
Herr Hartung: Die MIBRAG hat in ihrer Pressemitteilung vom 15.01.2004 dem Gemeinderat Heuersdorf vorgeworfen, mit seinem Widerspruch gegen die Zulassung des Hauptbetriebsplanes Vereinigtes Schleenhain 1. den Bergbau in der Region in seiner Substanz anzugreifen und 2. "damit in unverantwortlicher Weise unmittelbar die 1.400 Arbeitsplätze in Tagebau und Kraftwerk und mittelbar weitere 2.000 Arbeitsplätze akut aufs Spiel" zu setzen. Diese Stellungnahme enthält jedoch einige fragwürdige Äußerungen, die am besten vor der Heuersdorf-Anhörung am 30. Januar im Sächsischen Landtag geklärt werden sollten. Folgende Ungereimtheiten sind mir hierbei insbesondere aufgefallen. 1. Nach Abzug der 311 Beschäftigen des Kraftwerks Lippendorf verbleiben 1.089 Arbeitsplätze, welche die MIBRAG in Verbindung mit dem Tagebau Vereinigtes Schleenhain bringen will. Gegenüber der Leipziger Volkszeitung am 12.03.1998 hat das Unternehmen aber lediglich die Zahl 414 genannt. Ein Vergleich mit den Angaben in früheren Ausgaben der "MIBRAG Zahlen und Fakten" (so z. B. vom 31.12.1997; s. Heuersdorf Aktuell Nr. 29) lässt annehmen, das eine geringe Anzahl weiterer Arbeitsplätze den Bereichen Instandhaltung, Rekultivierung, Erkundung und Entwässerung zuzuordnen wäre. Der Personalbestand der MIBRAG ist aber hauptsächlich auf den Tagebau Profen zusammen mit den betriebseigenen Kraftwerken und Brennstoffbetrieben konzentriert. Da insgesamt rund 2.000 Mitarbeiter beschäftigt werden, können weitaus weniger als die Hälfte davon im Bereich des hochrationalisierten Tagebaus Schleenhain tätig sein. 2. Herr DeMarcus vertritt folgende Ansicht: "Offenbar will der Gemeinderat, entgegen seinen wiederholten anderslautenden Beteuerungen, den Bergbau generell vermutlich aus ideologischen Gründen mit juristischen Angriffen tot spielen". Hierbei bleibt aber die Tatsache unberücksichtigt, dass der Gemeinderat gemäß ihrem Bürgerauftrag nicht anders handeln darf. Die entsprechende Entschließung der Einwohnerversammlung vom 18.10.1994 lautet wie folgt: "Die Einwohner von Heuersdorf halten daran fest, daß eine Umsiedlung ihres Ortes nur in Betracht kommt, wenn die energiepolitische Notwendigkeit nachgewiesen ist und ein Umsiedlungskonzept vorliegt, das eine ihren Interessen entsprechende Umsiedlung gewährleistet. Werden diese Bedingungen nicht erfüllt, so sind die Einwohner von Heuersdorf entschlossen, mit allen rechtlichen Mitteln für ihren Ort einzutreten." Die Bürger von Heuersdorf schützen dabei ihr Privateigentum sowie ihr kommunales Lebensumfeld. Das sind in einem demokratischen Rechtsstaat keine "ideologischen Gründe". 3. In der Pressemitteilung steht: "Die MIBRAG mbH verweist in ihrem Antrag an das Bergamt im Weiteren auf ihre durch das Grundgesetz geschützte Eigentumsposition." Aus dieser Äußerung geht aber nicht hervor, ob das Unternehmen dadurch Eigentum an der Braunkohle unter Heuersdorf beansprucht, und falls ja, wer ihm dieses Eigentum ohne Rechtsgrundlage für eine Umsiedlung übertragen hat. 4. Es wird ferner erläutert: "Der Tagebau verursacht - auch wenn er steht - Kosten von nahezu 250.000,00 Euro täglich. Das würde in wenigen Wochen zum wirtschaftlichen 'Aus' der MIBRAG führen." Diese Darstellung mag zutreffend sein. Doch die MIBRAG hat seit Jahren alle Gesprächsangebote über eine einvernehmliche Lösung mit Heuersdorf abgelehnt. Die von Geschäftsführer DeMarcus 1998 vorgeschlagenen Unterredungen mit Bürgermeister Horst Bruchmann und mir (als Heuersdorfer Energiebeauftragtem) wurden nach einem einzigen Treffen ohne Begründung von Herrn DeMarcus wieder abgebrochen, obwohl sie nach dessen Vorschlag in Abständen von sechs Wochen stattfinden sollten. Er verantwortet insofern diese drohenden Betriebsverluste selbst. 5. Das Kraftwerk Lippendorf müsste nach Ansicht der MIBRAG im Falle eines Tagebaustillstands "vom Netz gehen. Denn Alternativen zu einer Bekohlung aus dem Tagebau Vereinigtes Schleenhain gibt es nicht." Diese Gefahr ließe sich jedoch sofort durch eine Absichtserklärung über die bergbauliche Umfahrung von Heuersdorf verbannen. Der dabei entstehende Energieverlust wäre entweder durch einen Windpark mit 350 MW Kapazität oder durch eine Zusatzfeuerung im Kraftwerk Lippendorf auf der Basis von Erdgas oder Synthesegas (z. B. aus Biomasse) zu ersetzen, wie das bereits im Kraftwerk Schwarze Pumpe verwirklicht wird. Insofern ist folgende Behauptung über das Kraftwerk Lippendorf nicht sachrelevant: "Der Ausfall seiner fast 1.900 MW Leistung sei gerade im Winter faktisch nicht auszugleichen." 6. Schließlich spricht Herr DeMarcus von einem "Dialog", der "endgültig" scheitern könnte. Damit meint er aber nur einen Monolog. Denn es sollte seit vielen Jahren nicht mehr über eine Alternative zur Umsiedlung verhandelt werden. Ein angemessener Dialog wird aber spätestens dann geführt werden müssen, wenn die Rechtsauffassung der Gemeinde Heuersdorf von den Gerichten endgültig bestätigt wird. Zur Förderung eines gesunden regionalen Wirtschaftsklimas sollte jedoch umgehend damit begonnen werden. Es müssen perspektivisch keine (tatsächlich vorhandenen) Arbeitsplätze beim Bergbau verloren gehen, um zusätzliche Beschäftigungsmöglichkeiten im Bereich erneuerbarer Energien zu erschließen. Man muss das nur wollen. Die Heuersdorfer wollen es, mancher Gegner vielleicht nicht. Doch wenigstens Herr DeMarcus wird wissen, dass in Norddakota USA bereits eine gemeinsame Versorgungsstrategie auf der Basis von Braunkohle und Windkraft aufgebaut wird. Es ist kein Eingeständnis an irgendwelche Lobbyisten, wenn die Heuersdorfer lediglich die gleiche zukunftsorientierte Strategie für Mitteldeutschland fordern. Sollte die Gemeinde übrigens auf ihre Anwaltskanzlei verzichten, wird die MIBRAG deswegen nicht ihre Rechtsabteilung auflösen. Für einen Dialog unter Gleichberechtigten brauchen daher alle Parteien ihre Rechtsberater, die - wie bei der MIBRAG bereits der Fall - über die Stromrechnungen bezahlt werden müssten.

Name: Andreas Hartung
Email: hartung_av@t-online.de

Datum: Donnerstag, 15 Januar, 2004 um 20:48:59
Kommentar:
Liebe Heuersdorfer Gemeinde, bis heute war ich überzeugt, dass Ihr für den Erhalt von Eurem Dorf kämpft. Nach meinem Aktuellen Wissensstand muss ich hier sehr Bedenken anmelden. Hier ist tatsächlich ein Krieg der Solarlobby gegen die Kohleverstromer angestrebt. Die nachstehende Pressemitteilung läßt keinen Zweifel daran. Lasst Ihr Euch wirklich zum Werkzeug von Lobbyisten und Berliner Anwälten machen, denen das Schicksal unserer Region "am Arsch vorbeigeht" ????--------------------------------- Heuersdorf greift Bergbau in der Substanz an Weiterbetrieb des Tagbaues Vereinigtes Schleenhain durch Anordnung des Sofortvollzuges vorerst gesichert Theißen. „Der Gemeinderat Heuersdorf greift mit seinem Widerspruch gegen die Zulassung des Hauptbetriebsplanes den Bergbau in der Region in seiner Substanz an. Er setzt damit in unverantwortlicher Weise unmittelbar die 1.400 Arbeitsplätze in Tagebau und Kraftwerk und mittelbar weitere 2.000 Arbeitsplätze akut aufs Spiel, obwohl der Hauptbetriebsplan die Ortslage Heuersdorf nicht berührt.“ So kommentierte der Vorsitzende der Geschäftsführung der MIBRAG mbH, Bruce P. De Marcus, das vorerst letzte juristische Manöver der Gemeinde Heuersdorf. „Offenbar will der Gemeinderat, entgegen seinen wiederholten anderslautenden Beteuerungen, den Bergbau generell vermutlich aus ideologischen Gründen mit juristischen Angriffen tot spielen“, so das Resümee von De Marcus. „Wir müssen nun alle Möglichkeiten nutzen, dieser Absicht entgegen zu treten“. Am letzten Tag der Frist hatte die Gemeinde Heuersdorf über ihre Berliner Anwälte Widerspruch gegen die vom Bergamt Borna erfolgte Zulassung des Hauptbetriebsplanes für den Tagebau Vereinigtes Schleenhain eingelegt. Die MIBRAG mbH hat daher umgehend einen Antrag auf Anordnung der sofortigen Vollziehung des Zulassungsbescheides beim Bergamt gestellt. Hierin verweist sie darauf, dass sie nach den einschlägigen bergrechtlichen Bestimmungen einen Rechtsanspruch auf Zulassung des Hauptbetriebsplanes habe. Die Gemeinde, die ordnungsgemäß angehört worden sei, habe dabei keine Verletzung ihrer Rechte geltend gemacht, was allein einen Widerspruch rechtfertigen könne. Die MIBRAG mbH verweist in ihrem Antrag an das Bergamt im Weiteren auf ihre durch das Grundgesetz geschützte Eigentumsposition. Mit dem Anhalten des Tagebaus würde allein ein Anlage- und Umlaufvermögen von 405,8 Mio. Euro brach liegen. Der Tagebau verursacht - auch wenn er steht - Kosten von nahezu 250.000,00 Euro täglich. Das würde in wenigen Wochen zum wirtschaftlichen „Aus“ der MIBRAG führen. Das Kraftwerk Lippendorf, das mit 11,7 Mio. Tonnen verstromter Kohle im vergangenen Jahr seine Kapazitäten voll ausschöpfte, müsste vom Netz gehen. Denn Alternativen zu einer Bekohlung aus dem Tagebau Vereinigtes Schleenhain gibt es nicht. Der Ausfall seiner fast 1.900 MW Leistung sei gerade im Winter faktisch nicht auszugleichen. Leipzig, dessen Fernwärmebedarf zu rund 60 % aus Lippendorf gedeckt wird, kann dann ebenfalls nicht mehr versorgt werden. Das Bergamt Borna hat am 13. Januar 2004 dem Antrag der MIBRAG mbH statt gegeben und die sofortige Vollziehung angeordnet. Damit ist der Weiterbetrieb des Tagebaues vorerst gesichert. „Wir müssen nun abwarten, wie der Gemeinderat Heuersdorf juristisch weiter vorgeht. Mit der Einreichung einer weiteren Klage würde er signalisieren, dass der Dialog endgültig gescheitert ist. Das wäre ein fatales Signal in die Region, dem mit aller Deutlichkeit entgegen getreten werden muss“, so Bruce P. De Marcus. 15. Januar 2004---------------- Wer konkret sind die Heuersdorfer, die einen solchen Krieg beführworten ??

Name: hallo
Email: jo

Datum: Dienstag, 13 Januar, 2004 um 13:02:42
Kommentar:
alle macht den kohlen

Name: Bombfränk
Email: jo

Datum: Dienstag, 13 Januar, 2004 um 13:01:54
Kommentar:
keine macht die kohlen

Name: jo
Email: dfj

Datum: Dienstag, 13 Januar, 2004 um 13:00:10
Kommentar:
hallo schade das ihr sterben müsste ich werd euch auch auslachen

Name: uhhng
Email: jjhgjh

Datum: Dienstag, 13 Januar, 2004 um 12:58:05
Kommentar:
Hallo

Name: Jeffrey Michel
Email: jeffrey.michel@gmx.net

Datum: Samstag, 10 Januar, 2004 um 02:24:09
Kommentar:
Leserbrief zum Beitrag "Umfahrung von Heuersdorf ist unmöglich" in der Leipziger Volkszeitung vom 03.01.2004: Sehr geehrte Damen und Herren, die Äußerungen von Bruce P. de Marcus (sein Nachname wird verschiedentlich auch als DeMarcus oder De Marcus geschrieben) in Ihrem Interview stiften mehr Verwirrung als Klarheit. So wird beispielsweise behauptet, dass der Verzicht auf die Kohlevorkommen unter Heuersdorf 3400 Arbeitsplätze gefährden würde. Doch bei der bergbaulichen Umfahrung der Gemeinde würde die Braunkohleverstromung weiter laufen. Sollten sich die US-Eigentümer wegen mangelnder Rendite aus Mitteldeutschland zurückziehen, könnte die Mibrag - wie bereits die Laubag - von Vattenfall Europe übernommen werden. Es ist zwar ungewiss, wieviele Arbeitsplätze danach übrigblieben. Die Kohleförderung würde aber keinesfalls eingeschränkt werden, wie das von Herrn de Marcus suggeriert wird. Er spricht vom "Tagebau Schleenhain mit 1000 Arbeitsplätzen", obwohl die Mibrag bislang gegenüber der LVZ meistens die Zahl 414 genannt hat (z. B. am 12.03.1998). Es ist zutreffend, dass viele indirekte Jobs auf Schleenhain oder Lippendorf zurückverfolgt werden können. Doch ihre teilweise sehr geringe prozentuale Abhängigkeit gerechtfertigt keine inflationären Beschäftigungsangaben. Es fehlt außerdem eine Gegenrechnung der Arbeitsplätze, die durch die Bedingungen des regionalen Braunkohlenabbaus verhindert oder abgebaut worden sind, so beispielsweise im Bereich der Landwirtschaft. Die Mibrag habe "im Vertrauen auf den Braunkohlenplan hunderte Millionen Euro investiert". Dieser Plan war jedoch niemals völlig legitimiert. Denn er regelt nach § 4 (4) SächsLPlG die räumlichen und zeitlichen Vorgaben sowie den Wiederaufbau von Siedlungen, was für Heuersdorf bekanntlich nicht erreicht worden ist. Sollte sich aber die Mibrag bei ihren Investitionsentscheidungen auf Zusicherungen der Sächsischen Staatsregierung über den Zeitpunkt der Umsiedlung verlassen haben, steht sie nun vielleicht in Erklärungsnot bei ihren Banken. Da der Braunkohlenplan zunächst "wegen Verfahrensfehlern und nicht wegen inhaltlicher Fehler für nichtig erklärt wurde", können die inhaltlichen Fragen überhaupt erst nach Verabschiedung des neuen Plans in zwei Jahren juristisch geklärt werden. Herr de Marcus gesteht ein, dass es die Variante "einer so genannten knappen Umfahrung von Heuersdorf" gibt. Doch er verweist anschließend auf "mehr als 50 Millionen Tonnen Kohle", die den "Kraftwerks-Brennstoff für fünf Jahre" darstellen würden. Das wäre nicht mehr die knappe Umfahrung um eine weitaus geringere Kohlemenge, welche von Heuersdorf angeboten wird. Die technischen Unterlagen für das Kraftwerk Lippendorf lassen im übrigen erkennen, dass eine Beimischung dieser Braunkohle überhaupt nicht erforderlich ist. Während auch eine enge Umfahrung von Heuersdorf "mit unseren jetzigen Geräten unmöglich" sein soll, behauptet der amerikanische Hersteller von Easi-Miner-Baggern das Gegenteil. Die Mibrag setzt bereits zwei dieser wendigen Bergbaugeräte ein. Es ist keinesfalls auszuschließen, dass ihre verstärkte Nutzung eine Lösung des Heuersdorf-Konflikts ermöglichen würde.

Name: erf
Email: bf

Datum: Dienstag, 6 Januar, 2004 um 13:59:57
Kommentar:
Hallo

Name: Ralf Böhle (anonymer Abiturient aus BNA)
Email: rboehle@web.de

Datum: Sonntag, 4 Januar, 2004 um 13:33:37
Kommentar:
Da Herr Hartung sich ja gegen jede Anonymität ausgesprochen hat, hier nochmals: Schön das in diesem Pseudo-Forum (getarnt als Gästebuch) wenigstens alle Parteien zu Wort kommen und nicht zensiert wird. Aber es gibt wirklich viele gute (auch als Freeware - also gratis - zu erhaltende) Foren. Es geht hier doch ziemlich die Übersicht verloren. Und die Foren einzurichten ist nun wirklich kein Problem. Also, falls hier (auf heuersdorf.de) noch eine Diskussion erfolgen soll, und Besucher im Gästebuch nicht sofort abgeschreckt werden sollen, dann ist ein Forum wohl die einzige Möglichkeit auch Außenstehende in die Diskussion einfließen zu lassen - und das nicht nur auf Herrn Struzina, Herrn Michel und die anderen 3-4 Leute zu beschränken.

Name: floke_02
Email: claudi.fritsche@gmx.de

Datum: Montag, 22 Dezember, 2003 um 16:08:19
Kommentar:
ja einen wunderschönen guten tag! ich bin vor kurzem auf diese internetseite aufmerksam gemacht worden nachdem ich ein komentar in ein gästebuch geschrieben hab. in diesem eintrag ging es um LACOMA, vielleicht ein begriff für sie?! es handelt sich um einen ähnlichen fall in der nähe von cottbus! also auch nicht so weit weg! jetzt bin ich der meinung das wir alle an einem strang ziehen sollten um was zu erreichen deshalb bitte ich euch/sie sich doch mal mit lacoma in verbindung zu setzen! gemeinsam kann man vielleicht mehr erreichen! ich danke ihnen! www.lacoma.de

Name: Dr. Leonhard Kasek
Email: Leo@Kasek.de

Datum: Freitag, 19 Dezember, 2003 um 10:17:29
Kommentar:
Sehr geehrter Herr Struzina daß die Kohle unter Heuersdorf wirklich gebraucht wird, kann nicht bewiesen werden, so der Chefbraunkohleplaner der Staatsregierung. Bleibt noch die Umfahrung. Eine weite Umfahrung ist technisch und wirtschaftlich ohne größere Probleme machbar, verursacht aber einen erheblichen Verlust an Kohle (wobei nach Dr. Berkner nicht bewiesen werden kann, daß die wirklich gebraucht wird. Selbst Berkner kommt zu dem Schluß, daß in diesem Fall die Kohle mindestens 36 Jahre reicht. Was dann ist kann heute kein Mensch sagen.) Eine enge Umfahrung ist mit technischen Schwierigkeiten verbunden, die aber lösbar sind. Das versacht natürlich Kosten. Arbeitsplätze würden nur gefährdet, wenn die Mibrag in diesem Fall ihren Betrieb einstellt. Das wird sie allerdings nicht tun, denn dann wären alle Investitionen verloren: die Tagebauausrüstungen brächten beim Verkauf nur den Schrottpreis. Selbst wenn bei einer Umfahrung die Erlöse aus dem Kohleverkauf nicht ausreichen sollten, um die Mehrkosten zu decken, wären die Verluste doch erheblich geringer als bei einer Schließung der Mibrag. Unter diesen Umständen wird sie zähneknirschend weiter machen. Wo also soll die Gefahr für die Arbeitsplätze herkommen? Ich habe bisher übrigens keine klare Aussage der Mibrag-Geschäftsführung gefunden, daß die Mibrag schließen würde, wenn Heuersdorf bleibt, nur nebulöse Aussagen über gefährdete Arbeitsplätze. Aber vielleicht können Sie mir da eine Quelle nennen, wo die Mibrag mit prüfbaren betriebswirtschaftlichen Fakten belegt, daß ein Weiterbetrieb beim Erhalt von Heuersdorf wirtschaftlich Unsinn ist, weil dann die reinen Förderkosten langfristig unter dem Verkaufspreis der Kohle bleiben würden. Ich bin jedenfalls bereit, meine Meinung zu ändern, wenn so stringend und für unabhängige Fachleute prüfbar bewiesen würde, daß der Erhalt von Heuersdorf wirklich das aus für die Mibrag bedeutet. Sinken würden natürlich die Aktienkurse. Aber solange beim Verkauf der Kohle mehr erlöst werden kann als die für die Förderung an reinen Betriebskosten (ohne förderunabhängige Fixkosten) ausgegeben werden muß, wird im Südraum weiter Kohle gefördert werden. Bedroht ist die Zukunft der Kohle im Moment tatsächlich, aber nicht von Heuersdorf, sondern durch die Politik der CDU. Herr Stoiber hat, unterstützt übrigens von der IG BCE, im letzten Bundeswahlkampf angekündigt, daß im Fall einer Regierungsübernahme durch CDU/CSU als eine der ersten Maßnahmen der Atomkraftausstieg von Rot-Grün zurückgenommen wird. Sollte das 2006 geschehen, hat auch Vattenfall wie RWE und andere angekündigt, sofort mit dem Bau der dann zur Verfügung stehenden 3. Generation von Kernreaktoren zu beginnen. Da diese kein CO2 emmitieren wären sie durch den Zertifikathandel begünstigt und könnten subventionsfrei Strom im für die Braunkohle günstigsten Fall (6 Euro je Tonne CO2) zu etwa 2/3 des Preises für Braunkohlestrom produzieren. Das wäre das Ende der Braunkohle. Es ist für mich ein Rätsel wieso die IG BCE, die sich im Raum Leipzig so vehement für die Kohle engagiert zugleich ebenso leidenschaftlich die Rücknahme des Atomstieges fordert und damit der CDU hilft, den Weg für den Totfeind der Kohleförderung im Leipziger Revier öffnen hilft.

Name: Jeffrey Michel
Email: jeffrey.michel@gmx.net

Datum: Samstag, 13 Dezember, 2003 um 23:48:12
Kommentar:
Herr Hartung: Die Links zu den Mibrag-Eigentümern befinden sich auf deren Website nicht unter "Unternehmen", sondern unter "Service" und dort wieder unter "Links". Es ist wahrhaftig ein großes Glück, dass ausländische Unternehmen der mitteldeutschen Wirtschaft ihr Vertrauen geschenkt haben. Die Lösung des Heuersdorf-Konflikts muss gerade deshalb das Investitionsklima weiter verbessern. Die Überbaggerung der Gemeinde würde nach meiner Überzeugung weniger dazu beitragen, als der Verzicht auf diese Braunkohle bei ersatzweiser Stromerzeugung durch die Windkraft sowie ggf. die Zufeuerung anderer Brennstoffe in Lippendorf. Arbeitsplätze durch Diversifizierung sollte deshalb Thema des Dialogs mit Heuersdorf sein, für die bereits mehrere geeignete Konzepte ausgearbeitet worden sind.

Name: Andreas Hartung
Email: hartung_av@t-online.de

Datum: Donnerstag, 11 Dezember, 2003 um 09:29:53
Kommentar:
Herr Michel, die Links zu NRG Energy und Washington Group finden sich auf der Mibrag-Website unter "LINKS". Mein Trost an Sie: Ich habe es auch nicht sofort gefunden. Eigentlich können wir hier in der Region nur von ganz großem Glück reden, das es bei den finanziellen Problemen der W.Group und NRG die Mibrag nicht "erwischt" hat. Später mehr dazu, mit besten Grüßen

Name: Jeffrey Michel
Email: jeffrey.michel@gmx.net

Datum: Dienstag, 9 Dezember, 2003 um 01:16:41
Kommentar:
Herr Hartung: Erstens haben die meisten Aktionäre von Washington Group International nicht gepokert. Die Aktien waren vielmehr Teil ihrer firmeneigenen Alterssicherung bzw. des Pensionsfonds einer kalifornischen Lehrergewerkschaft, welche für die USA in Ermangelung eines mit Deutschland vergleichbaren Sozialsystems typisch sind. Die notwendige Eingliederung von vielen Millionen halblegaler Einwanderer verhindert maßgeblich die Verwirklichung einer Sozialgesetzgebung nach europäischem Muster. In Deutschland hängt allerdings auch der Auszahlungsbetrag einer Lebensversicherung von den Börsenkursen ab. Zweitens galt die Washington-Aktie nicht als spekulatives Wertpapier. Die Geschäfte des Unternehmens liefen nach Einleitung des Vergleichsverfahrens ungestört weiter. Die Hälfte der PowerGen-Anteile an der MIBRAG wurde sogar während dieser Zeit von Washington übernommen, obwohl die Firma angeblich zahlungsunfähig war. Drittens hat der US-Bundesrichter in Las Vegas bereits einen Monat nach Bekanntgabe des Insolvenzverfahrens eine Beschwerde der Aktionäre als verspätet abgewiesen. Im Vergleich dazu werden heute immer noch Klagen gegen Enron bearbeitet. Die von Ihnen vertretene Allgemeinansicht über die hohen Risiken des Aktienbesitzes verschleiert somit viele wichtige Hintergründe in Bezug auf die mitteldeutsche Braunkohlenwirtschaft. Die Grafiken für Washington und NRG Energy sind auf der MIBRAG-Website nicht verlinkt, so dass der Besucher nur auf eigene Faust (oder über Heuersdorf Online) an die Pressemitteilungen der Muttergesellschaften gelangen kann. Die Heuersdorfer haben 1997 glücklicherweise entgegen meinem Rat keine Washington-Aktien gekauft. Ich wollte sie damals auf diese Weise an den Unternehmensentscheidungen beteiligen und dadurch ihr Verständnis für das Handeln der MIBRAG fördern. Doch die Heuersdorfer hätten dadurch ihren ganzen Einsatz verloren, während der Tagebaubetrieb vor ihrer Haustür weiterhin Gewinne abgeworfen hätte. Die US-Börsenaufsicht hat meines Erachtens ihre Aufgabe bei Washington Group International nicht ordentlich erfüllt. Seit Bekanntgabe der Enron-Machenschaften werden aber Vergleichsverfahren weitaus strenger überwacht. Bei NRG Energy sind beispielsweise zum Abbau der Firmenschulden alle Auslandsbeteiligungen ausgeschrieben worden, was bei Washington nicht geschah.

Name: Andreas Hartung
Email: hartung_av@t-online.de

Datum: Sonntag, 7 Dezember, 2003 um 23:02:26
Kommentar:
hallo herr Michel und die Gemeinde Heuersdorf, Leider gibts bei der Mibrag-Seite kein Gästebuch und kein Feedback-Formular.... Die Initiatoren werden schon wissen, weshalb sie keines von Beiden eingerichtet haben. Ich denke mal so, die mögen sich nicht mit Diskusionen um das Erscheinungsbild befassen (das könnte ja in Arbeit oder gar Stellungnahmen ausarten). Ich machte aber die Erfahrung, das nicht alle "Mibragianer" gleich sind. So schreibe ich nicht schlecht hin die Verantwortlichkeit Für einen missratenen Webauftritt der Mibrag allgemein an den Hut. Was die geschichte der entwerteten Aktien angeht, so meine ich, das mich der Schaden von Kleinaktionären gewiß betroffen macht. Allerdings sollte jeder, der mit Aktien pokert auch wissen, das dies kein Geschäft für unbeleckte Anfänger oder Altersfürsorger ist. Aktiengeschäfte sind knallhart und jeder der sich darauf einlässt riskiert ALLES. Ich selbst zähle mich zu den Lokalpatrioten und mir liegen die Arbeitsplätze der eigenen Region mehr am Herzen, als die 1000km entfernten. In diesem Fall konzentriere ich mein Denken und Handeln auf das Zeitz-Weißenfelser bergbaurevier und den Südraum Leipzig. Wenn es also ein Projekt gibt, das für die Bergleute, die Heuersdorfer und die angeschlossene Peripherie eine tragfähige Zukunft bietet, dann werde ich dies nach meinen Kräften unterstützen. Wenn eine Umsiedlung von Heuersdorf die Gemeinschaft Heuersdorf erhalten kann, den Heuersdorfer Bürgern eine aktive Zukunft sichert und Werte erhält (als auch mit ihnen neu definierbar macht), dann findet sich auch ein gemeinsamer Tisch für gemeinsame Projekte. Die Diskusion über den Einsatz alternativer Energie ist dabei keineswegs "gegessen", denn sie ermöglicht den schonenden Abbau und damit die längere Sicherstellung von Grundlasten.

Name: Jeffrey Michel
Email: jeffrey.michel@gmx.net

Datum: Samstag, 6 Dezember, 2003 um 21:10:53
Kommentar:
Herr Hartung: Die verantwortliche Firma für die MIBRAG-Websitegestaltung befindet sich auf deren Homepage unten rechts im "Webimpressum". NRG Energy wird nach dem nun gestern bekanntgegebenen Abschluss des Vergleichsverfahrens ihren 19 Gläubigern gehören. Das sind bereits die von Ihnen angesprochenen Banken. Sie müssen die Firma übernehmen, da es sonst keine Aussicht auf die Befriedigung ihrer Ansprüche von rund 6 Milliarden Dollar gibt. Siehe hierzu "Stärkung der MIBRAG durch Insolvenz und Umsiedlung" unter "Neuigkeiten" auf unserer Website. Sie können in diesem Bericht auch darüber erfahren, wie die Aktionäre des im Jahre 2001 insolventen zweiten Eigentümers Washington Group International ihren ganzen Wertpapierbesitz verloren haben, während die MIBRAG überlebte. Nach dem üblichen Regeln eines Insolvenzverfahrens hätten die Washington-Anteile an der MIBRAG eigentlich verkauft werden müssen, um die Verbindlichkeiten der Muttergesellschaft zu begleichen. Das geschah aber in diesem Falle nicht. Die deutschen Medien haben das Thema - damals übrigens ein halbes Jahr vor dem Zusammenbruch der Firma Enron - trotz mehrerer Hinweise ignoriert. Solches Stillschweigen wäre bei einer Insolvenz der Muttergesellschaft von BSL (Dow Chemical) oder Leuna (Elf Aquitaine) undenkbar gewesen, doch negative Berichte über den Bergbau treffen offenbar einen besonders empfindlichen Nerv. Die Washington-Aktionäre haben ihrerseits nichts über das Vergleichsverfahren erfahren, bis sie eines Tages darüber in der Zeitung lasen und bereits 500 Millionen Dollar verloren hatten. Dabei waren sie nach dem US-Aktienrecht selbst Besitzer dieses Unternehmens. Aktien bilden eine bedeutende Kapitalreserve für ältere Menschen in den Vereinigten Staaten. Die schlagartige Entwertung der Washington-Anteilscheine hat deshalb viele Lebensplanungen zerstört. Der Amerikaner Mark Halvorsen verlor an einem Tag eine viertel Million Dollar, den Großteil seiner Altersversorgung. Die Sicherung von Arbeitsplätzen beim mitteldeutschen Bergbau erfolgte somit unter anderem auf Kosten wehrloser US-Kleinaktionäre. Diese hatten mit ihrem Geld zum Aufbau der MIBRAG beigetragen, um dann anschließend vor die Tür gesetzt zu werden. Die Aktienbesitzer und die Heuersdorfer waren eigentlich Gegner, doch sie teilten eine grundlegende Gemeinsamkeit. Bei beiden sollte nämlich das verbriefte Recht auf Privateigentum hinter das vermeintliche Recht auf Arbeit zurückgestellt werden. Das ist schließlich auch im Falle der Aktionäre geschehen. Washington Group International hat die Ansprüche ihrer Hauptgläubiger mit einer Neuauflage ihrer Aktien befriedigt, nachdem die Anteilscheine der früheren Kleinanleger wertlos geworden waren. Wenn hingegen Vattenfall Europe zur Beendigung des Vergleichsverfahrens das Eigentum an der MIBRAG von Washington und später auch von NRG Energy übernommen hätte, wäre genauso wie bei der LAUBAG ein Beschäftigungsabbau unabwendbar geworden. Den Bergarbeitern im Mitteldeutschen Revier ist dieses Schicksal erspart geblieben. Der neuerliche Besuch von CDU-Landtagsabgeordneten in Heuersdorf sowie bei der MIBRAG lässt nun auch auf eine gütige Einigung zwischen den beiden Konfliktparteien hoffen.

Name: Andreas Hartung
Email: hartung_av@t-online.de

Datum: Donnerstag, 4 Dezember, 2003 um 00:28:15
Kommentar:
Hallo Sven Berger, die Frage ist richtig gut. Beantworten kann ich sie leider auch nicht. Ich habe keinen weiten Weg bis Heuersdorf und kann daher selbst mit den Leuten sprechen. Trotzdem wäre deren eigene ganz persönliche Meinungsäußerung auf dieser Seite noch besser, weil es ein breiteres Publikum liest... und sich dazu Gedanken macht. Gleiches träfe aber auch auf die übrigen Leute der Region zu, auch auf Mitarbeiter der Mibrag und Leute, die von Mibrag-Aufträgen leben. Aber die Mehrzahl schaut wohl verschämt zu Boden und denkt: lass die mal machen. Das die Laubag zu Vattenfall gehört, ist vielleicht gar nicht so schlecht. Warum soll man Anteile von der Mibrag kaufen, wenn man seine Rohstoffe zu günstigen Konditionen auf lange Sicht bekommt? Letzendlich ist es in dieser Größenordnung fast egal, wer wem gehört... Wenn man die ganzen europaweiten Kapitalverflechtungen auseinandernimmt, wird man wohl drauf kommen, das jeder bei jedem irgendwie beteiligt ist. In Summe gehört alles zwei oder drei Banken. Entscheidend für uns hier sind die Arbeitsplätze der Gegenwart und der nahen Zukunft und wie wir alle diese Zukunft gestalten. Dazu gehören gesicherte Beziehungen unter den Unternehmen und Entwicklungsperspektiven. Heute war ich auch mal wieder auf der Mibrag-Seite zu Gast. Unter Umsiedlung findet man Informationen über gelungene Umsiedlungen, wie Großgrimma und Schwerzau. Auch das Thema Heuersdorf wird dort behandelt. Man sollte sich das mal durchlesen. Nur ist die Mibrag-Web-Seite umständlich und viel zu langsam vom Aufbau. Ich frage mich, wer so einen Firlefanz programmiert. Es kann ja wohl nicht sein, das vor jeder Textinformation erstmal ein Flash-Kino läuft und kleine Textdateien als große PDF aufgebläht werden. Da ist die Heuersdorf-Seite richtig flink und übersichtlich. Eine Anmerkung an Herrn Michel: So schlecht scheint es der NRG Energy nicht zu gehen, sonst hätten die Banken schon lnge den Hahn zugedreht. Bei der Größenordnung wird keiner so schnell fallengelassen.

Name: Jeffrey Michel
Email: jeffrey.michel@gmx.net

Datum: Mittwoch, 3 Dezember, 2003 um 02:07:50
Kommentar:
Herr Hartung: Vattenfall ist längst Eigentümer der LAUBAG und befasst sich deshalb täglich mit dem Bergbau. Entgegen ihren ursprünglichen Ankündigungen zeigt sie aber kein Interesse an einer Übernahme der 50prozentigen MIBRAG-Anteile von NRG Energy, obwohl dadurch der Braunkohlepreis für das Kraftwerk Lippendorf vermutlich gesenkt werden könnte. Ein Link zur MIBRAG befindet sich seit 1998 auf unserer Website. Maßgebliche Äußerungen des Unternehmens werden sowohl hier als auch in Heuersdorf Aktuell wiedergegeben. Doch umgekehrt befindet sich weder auf der Website noch in den Veröffentlichungen der MIBRAG irgendwelcher Hinweis auf das Informationsangebot von Heuersdorf. Stellungnahmen der Gemeinde werden nicht zitiert. Die Heuersdorfer kommen auch nicht in den Infobriefen zu Wort, obwohl der alleinige Zweck dieser Blätter die Überbaggerung von Heuersdorf ist. Die MIBRAG bestätigt somit durch ihr eigenes Verhalten, dass mit dem Angebot eines "Dialogs" letztlich nur ein "Monolog" gemeint ist. Herr Bürgermeister Bruchmann hat hingegen in seinem offenen Brief an die Landtagsabgeordneten (unter Presse-Informationen) betont: "Die Hand der Gemeinde Heuersdorf bleibt ausgestreckt!" Diese Aufforderung bezieht sich auf bilaterale Verhandlungen. Denn keine der Hände in diesem Konflikt ist dazu stark genug, den Widersacher über den Tisch zu ziehen.

Name: Sven Berger

Datum: Mittwoch, 3 Dezember, 2003 um 00:32:33
Kommentar:
Hallo, alles sehr überzeugende Beiträge, aber wieviele der betroffenen Bürger kommen hier zu Wort?

Name: Andreas Hartung
Email: hartung_av@t-online.de

Datum: Dienstag, 2 Dezember, 2003 um 17:17:47
Kommentar:
Hallo Herr Michel, den vollstänigen Beitrag von Stefan Schroeter las ich eben. Viel aufschlussreicher als die Zeilen in der MZ ist es aber nicht. Was die HP von Stefan angeht, so ist er fair und stellt unter den Beitrag die Links zur Heuersdorf- und zur Mibrag-Seite. Eigentlich wärs an der Zeit, das sich Heuersdorf und die Mibrag verlinken... Ich komme hier mal noch auf das "Hühnerstall-Beispiel". Ich esse auch regelmäßig Eier; meine Familie auch. Einen Hühnerstall des Nachbargartens würde ich mir nicht kaufen, nein, nicht mal schenken lassen. Ich kriege zwar eine Stalltür repariert, aber von Hühnern habe ich keine Ahnung. Klartext: Ich würde mir damit Probleme reinziehen, die ich nicht händeln kann. VATTENFALL ist kraftwerksspezie und die haben bestimmt keine Lust, sich mit der Bergbauproblematik zu befassen. Jeder sollte das tun, von dem er sicher ist, das er es auch gut kann. Rein wirtschaftlich dürfte auch klar sein, das wohl niemand ein Milliarden-Kraftwerk baut, wenn die Kohlelieferung nicht sichergestellt ist. Auch dürfte klar sein, das keiner einen Tagebau grundlegend modernisiert, wenn nicht sichergestellt ist, das die Kohle langfristig gebraucht wird. Der dazwischen liegende Hickhack mit der Politik ist ein Verunsicherungsbeitrag. Leidtragende solcher Verunsicherung sind hier nicht nur die Heuersdorfer Bürger, sondern auch die Bergleute. Schlimm ist, und das imacht den Schaden aus, das immer wieder versucht wird, Leute gegeneinander aufzuhetzen. Die einen betreiben so den Wahlkampf und die Anderen wollen Musterbeispiele bzw. referenzobjekte für ihre Geschäfte erstellen. Ich bin der Meinung, das ein Streit sehr nützlich sein kann. Selbst in einem guten Team muss gestritten werden. Das ist solange gut, wenn am Ende ein Ergebnis herauskommt, das beide Seiten vorwärts bringt. In diesem Sinne

Name: Jeffrey Michel
Email: jeffrey.michel@gmx.net

Datum: Dienstag, 2 Dezember, 2003 um 02:42:23
Kommentar:
Herr Hartung: Die erweiterte Fassung des Artikels in der Mitteldeutschen Zeitung befindet sich auf der Website www.stefanschroeter.de. Darin wird erneut bestätigt, dass die Überbaggerung von Heuersdorf nicht schlüssig zu rechtfertigen ist. Denn Vattenfall ist nicht zur Abnahme der Braunkohle aus dem Tagebau Vereinigtes Schleenhain bis 2039 verpflichtet. Das Unternehmen hat bereits vergangenen Februar klargestellt, dass es kein Interesse am Erwerb des 50prozentigen Anteils von NRG Energy an der MIBRAG hat. Die Insolvenz dieses inzwischen mit 11,6 Milliarden Dollar verschuldeten US-Eigentümers macht eine Übernahme eigentlich naheliegend. Wer aber jeden Tag Eier isst und trotzdem einen benachbarten Hühnerstall nicht kauft, will wahrscheinlich seinen Speiseplan ändern. Es ist betriebswirtschaftlich nicht vertretbar, ein bestehendes Kraftwerk auf eine CO2-reduzierte oder CO2-freie Braunkohleverbrennung umzustellen. Der Braunkohleeinsatz muss vielmehr reduziert werden, wenn die Treibhausgasemissionen gesenkt werden sollen. Die ersten deutschen Braunkohlekraftwerke werden deshalb inzwischen mit einer Gaszusatzfeuerung ausgerüstet. Die Sächsische Staatsregierung hat einen weitaus höheren Aufwand zur Begründung einer Umsiedlung von Heuersdorf getrieben, als alle Möglichkeiten zu dessen Erhaltung zu untersuchen. Die Landesverfassung verpflichtet jedoch den Gesetzgeber zum Schutz gewachsener Siedlungsräume. Die vorgelegten Gutachten bleiben somit unzureichend, um ein juristisch unanfechtbares Heuersdorf-Gesetz zu ermöglichen. Der SPD-Fraktionschef Thomas Jurk hat sich vielleicht wegen dieses eingeschränkten Bearbeitungsumfangs schon auf die Zerstörung von Heuersdorf festgelegt, bevor das neue Gesetz überhaupt in den Landtag eingebracht wurde. Sein Amtskollege bei der PDS, Dr. Peter Porsch, befürwortet einen Interessenausgleich zwischen den Bergarbeitern und Heuersdorf, da beide eine Zukunft haben müssen. Siehe hierzu seine Presseinformation auf unserer Website. Für Heuersdorf bedeutet der Begriff "Energiestandort" eine technisch anpassungsfähige Stromerzeugung. Die Braunkohleverstromung kommt zwar wie jeder gutgehende Museumsbetrieb blendend mit seiner Stammbesatzung aus, doch daraus entwickelt sich keine neue Wirtschaftsdynamik. Die Bundesregierung will hingegen den Anteil erneuerbarer Energien am Stromverbrauch bis 2012 auf 12,5 Prozent erhöhen. Entsprechende Kapazitäten müssen demzufolge in Mitteldeutschland aufgebaut werden, um neue Arbeitsplätze durch Errichtung und Betrieb der Anlagen als auch durch die Teilnahme an Förderprogrammen und Forschungsinitiativen zu schaffen. Ich kann Ihnen versichern, dass Heuersdorf hierzu längst im Gespräch mit potentiellen Investoren ist. Einige Überlegungen werden in meinem Beitrag für die Junge Welt vom 26. November erläutert, der unter "Neuigkeiten" abgerufen werden kann. Wer mehr darüber erfahren möchte, kann gern mit mir per E-Mail in Verbindung treten. Es ist übrigens ein unzutreffender Eindruck, ich sei niemals auf eine Heuersdorf-Gesellschaft eingegangen. Sie können sich bei der Rechtsabteilung der MIBRAG vergewissern, dass ich bereits im Frühjahr 1998 einen entsprechenden Vorschlag selbst unterbreitet habe. Grundlage dafür war der Entwurf des inzwischen überholten Heuersdorf-Vertrags aus dem Jahre 1995. Ich stehe weiterhin für diesbezügliche Beratungen zur Verfügung.

Name: Andreas Hartung
Email: hartung_av@t-online.de

Datum: Sonntag, 30 November, 2003 um 11:44:22
Kommentar:
Letzte Woche (Do.27.11.) stand bei uns der MITTELDEUTSCHEN ZEITUNG ein Beitrag "Mibrag hält an Tagebau fest". Neben einigen interessanten Fakten, die aber nur ein spärliches Beleuchten der Gesamtprobematik mit der Taschenlampe darstellen, wird dann als Kernsatz und am Ende des Beitrages der SPD-Fraktionsschef Thomas Jurk zitiert: "Wir stehen dazu, dass die Arbeitsplätze der Kohlekumpel vorrang haben". Also hat auch er nicht begriffen, das eine sinnvolle Zukunft nur gemeinsam zu realisieren ist. Auch er weiß offensichtlich nicht viel über gewachsene Strukturen und heizt die Spannung einseitig an. Aus den letzten Beiträgen in diesem Gästebuch lese ich immer mehr heraus, das hier wohl tatsächlich ein Lobbykrieg zwischen Braunkohlegegnern und Braunkohlebeführwortern inszeniert wird. Lieber Herr Michel, gesetzt den Fall, das Sie und die alternativen Energetiker gewinnen: Sind Sie dann in der Lage, für diese Region ausreichend Arbeitsplätze zu schaffen ?! Bauen Sie dann vielleicht eine Fabrik für Windräder und Solaranlagen und gleich ein Solarkraftwerk.... Da kann ich nicht so recht drann glauben. Momentan kommt die Mibrag noch ohne die Braunkohle unter Heuersdorf aus. Klar ist, das es langfristige Lieferverträge zwischen dem Lippendorf Kraftwerk und der MIBRAG gibt. Diese Vereinbarungen waren auch eine der Grundlagen zur Modernisierung der Tagebaue und damit für Investitionen in Millionenhöhe. Weiterhin würde die Vattenfall-Gruppe nicht an noch besseren Abgastechnologien forschen lassen, wenn man auf Gasfeuerung umrüsten wollte. Außerdem ist ein Kohlekraftwerk nicht kostengünstig auf Gasbetrieb umzurüsten (Das ist doch hier kein Küchenofen !!). Gleiches trifft auf einen Umbau zur Müllverbrennung zu. Danke also an Michael Struzina, der in einem Streit aufkochender Gefühle die fachlichen Aspekte hereinbringt. Wirtschaft muss schließlich noch nachrechenbar bleiben. Ich komme auch immer mehr zu dem Eindruck, das hier die Heuersdorfer Bürger aufgehetzt und Galionsfigur benutzt werden. Nur weiß ich noch nicht, wer die konkreten Geldgeber sind, die im angeblich für eine bessere Umwelt letztendlich nur scharenweise Anwälte und Gutachter reich macht. Herr Michel schreibt auch von der vertreibung, hat aber nie erwähnt, das eine von der Mibrag eine Heuersdorf-Gesellschaft vorgeschlagen wurde. Ich meine, wenn diese Heuersdorf-Gesellschaft den umsiedelnden Heuersdorfern in einer geschlossenen Gemeinde Arbeit gibt, dann würden die Heuersdorfer quasi ihre Heimat selbst neu aufbauen. Dieses schafft dann auch den Bezug, der wesentlich einen Heimatbgriff in der Praxis ausmacht. Wer soll es denn besser können als die Heuersdorfer selbst !? Es geht doch nicht um Entschädigung, sondern um Perspektive für die es am Ende sogar noch EU-Fördermittel gibt. Nur dazu muss auch endlich mal einer hingehen und den Heuersdorfern sagen, das sie für diese auch ihre Zukunft gebraucht werden. Dazu gehören solche lang überfälligen kleinen Schritte, die den Heuersdorfern eine Chance bieten an der Kohle mitzuverdienen. Ich finde, das mit dem jetzigen Kampf in seiner Art und Weise ein wirtschaftlicher, kultureller und politischer Schaden angerichtet wird, den in absehbarer Zeit keiner entschädigen kann. Weiterhin werden in diesem Kampf nur die Leute missbraucht, und das auf beiden Seiten... immer schön gegeneinander. Vielleicht noch nach dem Motto. Du kannst nur Hammer oder Amboss sein....Anzumerken wäre, das weder der Hammer noch der Amboss allein ein Eisen schmieden könnten. Liebe Leute sucht nach Euren Gemeinsamkeiten und begreift 200 Jahre bergbaugeschichte

Name: Michael Struzina
Email: m_struzina@gmx.de

Datum: Samstag, 29 November, 2003 um 09:38:32
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Dieser "Nichtbenanntwerdenwill", man kann gar nicht aussprechen, was man über solche Leute denkt! Zu feige, Ihren Namen zu nennen und in unflätigster Art und Weise über andere Leute herziehen! Wenn dieser feige Mensch sich mal informieren würde! Die Heuersdorfer werfen ihren Gegnern vor, sich nur einseitig zu informieren, was häufig nicht stimmt. So gut wie alle Heuersdorfbefürworter beziehen ihre Informationen nur von einer Seite, wollen von der anderen überhaupt nichts wissen und fallen auf die Demagogie gewisser Leute rein. Kein Mensch redet davon, dass es hier nicht alleine um 160 Heimatgefühle gegen 3.400 Arbeitsplätze als statistische Größe geht. Es geht um 160 Heimatgefühle gegen mindestens 6800 Heimatgefühle (denn häufig ist ein Arbeitnehmer der Alleinverdiener der Familie). Die Heuersdorfer werden mehr als genug entschädigt und können sich, wenn sie wollen, 4 km weiter niederlassen. Klar ist das nicht die alte Heimat, aber wen interessiert denn die Heimat von 6800 Menschen, die, weil es nichts anderes gibt, weit aus der Region weg müssten und dafür keinen Cent sehen würden. Diese Leute wollen auch hier bleiben, wollen auch hier leben. Es geht also um 160 gegen 6800 Heimatgefühle!!! Aber es ist ja so leicht, zu behaupten, es gäbe die Möglichkeit, den Tagebau und den Ort zu erhalten, wenn man von Tuten und Blasen keine Ahnung hat oder schlicht Realitätsverweigerer ist. Pfui Schande, Herr "Nichtbenanntwerdenwill"!!!

Name: S. Otto

Datum: Freitag, 28 November, 2003 um 18:51:16
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Wer ( noch dazu anonym )über " Verarmung, Arbeitslosigkeit und Heimatverlust " der Heuersdorfer spricht, sollte sich vorher über das Umsiedlungsangebot der MIBRAG genauer informieren. Hier mein Tipp : http://www.mibrag.de/umsiedlung/heuersdorfvertrag.pdf Da steht alles drin. Ihrer Äusserung ist das Spiegelbild einer Kampagne von Falschinformationen und Halbwahrheiten, die verbereitet werden um Stimmung gegen die Braunkohle zu machen. Vielleicht informieren Sie sich ja mal genauer, bevor Sie wieder Ihren Senf in eine Disskusionsrunde einbringen.

Name: Nichtbenanntwerdenwill

Datum: Freitag, 28 November, 2003 um 11:52:25
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An alle die hier Diskutieren. Ich möchte mal gerne wissen, was die Mibrag macht wenn zwar das 2. Heuersdorfgesetz beschlossen werden sollte und auch die Gemeinde nach Regis-Breitingen zwangseingemeindet werden sollte und die Heuersdorfer doch nicht umsiedeln?! Klagewege sind sehr langwierig! Wenn in Heuersdorf vielleicht noch 50 Haushalte, der Verein und die Gemeinde verklagt werden müssen wie soll das denn bitte schön bis 2006 geschehen sein. Will man die Heuersdorfer dann mit Polizeigewalt aus ihren Häusern jagen?(Wäre erstmalig in Deutschland) Die Heuersdorfer Bürger könnten das aussitzen aber dann steht der Tagebau wirklich still. Hier geht es doch gar nicht mehr um die Kohle, hier hat doch jemand Angst nicht genug Profit nach Hause zu tragen und der Regierung geht es doch nur noch ums Ansehen. Ich habe am 27.11.03 den Bericht im MDR über Heuersdorf und die Mibrag gesehen. Diese Baggerfahrerin sitzt wahrscheinlich schon zu lange in ihrem Führerstand, sie jammert das sie angeblich die Heimat verliert wenn der Tagebau zumacht aber den Verlust der Heimat, Arbeitslosigkeit und Verschuldung mutet sie den Heuersdorfern zu. Also Menschen gibt es. Liebe Heuersdorfer kämpft weiter um Euer Recht.

Name: Jeffrey Michel
Email: jeffrey.michel@gmx.net

Datum: Donnerstag, 27 November, 2003 um 00:31:37
Kommentar:
Werte Frau Otto: Sie halten mir folgendes vor: "Ihr einziges Ziel ist eine weitere Eskalation, die Vernichtung der MIBRAG und damit tausender Arbeitsplätze." Vergewissern Sie sich bitte zuerst beim Geschäftsführer Bruce DeMarcus, ob er auch dieser Meinung ist, und melden Sie sich mit seiner Antwort in unserem Gästebuch wieder. Ich habe mich stets für Win-Win-Lösungen gemeinsam für die MIBRAG und für Heuersdorf unter den gegebenen Bedingungen eingesetzt. Dieser Bedingungen schließen die Tatsache ein, dass Vattenfall zur Abnahme der MIBRAG-Braunkohle nicht verpflichtet ist. Siehe hierzu die Antwort der Sächsischen Staatsregierung unter www.heuersdorf.de/Brenlip1.pdf auf eine Anfrage der PDS-Abgeordneten Andrea Roth. Vattenfall hält sich offenbar die Option einer teilweisen Erdgasfeuerung offen (wie das auf ähnliche Weise in mindestens zwei weiteren Braunkohlekraftwerken angegangen wird), wodurch die Investitionssicherheit der MIBRAG und somit auch die Arbeitsplätze im Bergbau relativ kurzfristig gefährdet sein könnten. Warum ist die Staatsregierung nicht selbst mit dieser Information an die Öffentlichkeit getreten? Warum werden angemessene Bedenken vom MIBRAG-Betriebsrat und von der IGBCE nicht geäußert? SPD-Fraktionschef Thomas Jurk ist schließlich Gewerkschaftsmitglied. Sobald Vattenfall weniger Braunkohle braucht, ist die Überbaggerung von Heuersdorf überflüssig. Zunächst müssen deshalb alle sachrelevanten Tatsachen auf den Tisch gelegt werden, anstatt durch eine vorgezogene Diskussion über Umsiedlungsorte vollendete Tatsachen herbeiführen zu wollen. Die von Ihnen angesprochene Meldung über den erreichten Stand der Treibhausgasemissionen wird unter anderem in der Frankfurter Neue Presse bestätigt: "Von den bis 2012 versprochenen 21 Prozent Verringerung der Treibhausgase würden 2003 angesichts der Wirtschaftsflaute mehr als 20 Prozentpunkte erreicht, schätzte Hartmut Graßl, Chef des Wissenschaftlichen Beirats Globale Umweltveränderungen (WBGU)." Doch bei Überwindung dieser Wirtschaftsflaute werden die CO2-Emissionen wieder zunehmen. In der Neuen Presse heißt es in diesem Zusammenhang weiter: "Ein UN-Report dämpft alle Hoffnungen: In den reicheren Industrieländern ist in diesem Jahrzehnt sogar mit einem Anstieg der Treibhausgase um 17 Prozent zu rechnen. Schon die Kyoto-Ziele sind kaum noch zu erreichen." Insgesamt sechs Treibhausgase werden vom Kyoto-Protokoll erfasst. Der erreichte Emissionsstand bei Kohlendioxid liegt in Deutschland erst bei etwa 16 Prozent unter dem Niveau von 1990. Siehe hierzu www.diw.de/deutsch/produkte/publikationen/wochenberichte/docs/03-08-2.html

Name: Michael Struzina
Email: m_struzina@gmx.de

Datum: Mittwoch, 26 November, 2003 um 21:30:43
Kommentar:
Sehr geehrte Frau Otto, sehr geehrter Herr Müller, in der Hoffnung, dass Sie trotz der Erkenntnis, dass mit Herrn Michel jede Diskussion zwecklos ist, noch einmal in dieses Gästebuch schauen, möchte ich Sie bitten, mir doch mal Ihre e-mailadressen mitzuteilen. Sie können diese auch direkt an meine oben genannte e-mailadresse senden. Ich bedanke mich im voraus und verbleibe mit freundlichen Grüßen, Michael Struzina

Name: S. Otto

Datum: Mittwoch, 26 November, 2003 um 19:04:30
Kommentar:
Werter Herr Michel, ich sehe ein ,dass man mit Ihnen nicht disskutieren kann. Deshalb heute eine letzte Wortmeldung von mir. Noch immer sind leider nicht alle Fragen durch Sie beantwortet wurden. Entweder übergehen Sie diese, oder stellen fest " Dazu sage ich hier nichts ". Eines ist aber klar, Sie wollen weder die Umsiedlung, noch die enge Umfahrung ( die Sie als großzüges Angebot der Heuersdorfer in der Presse populär machen wollen ). Sie und jeder der Ihren Vertragsentwurf zum von Ihnen so genannten neuen Heuersdorfgesetz liest, weiss, dass dieser weder vom Land Sachsen noch von der MIBRAG akzeptiert werden kann. Ihr einziges Ziel ist eine weitere Eskalation,die Vernichtung der MIBRAG und damit tausender Arbeitsplätze. Übrigens ich hatte eigentlich erwartet, dass Sie als Fachmann sich genauer auskennen. Eine AP Meldung von heute berichtet, dass Deutschland bereits jetzt seine Treibhausgase um 20 % gegenüber 1990 gesenkt hat und damit fast 1 Jahrzehnt vorfristig seine Klimaschutzverpflichtungen aus dem im übrigen noch nicht unterzeichneten ( Wer weiss, ob Russland es jemals unterzeichnen wird ?) Kyoto-Protokoll erfüllt hat. Zum Schluss nur noch soviel, auch das Weglassen von Informationen ( siehe Ihre Aussagen zu einem von X zur Disskusion gestellten Umsiedlungsstandorten )ist für mich eine Unwahrheit, zumindest dann, wenn dadurch die Fakten verdreht werden. Übrigens bin ich nicht Herr, sondern Frau Otto und weder im Bergbau, noch in der Energiewirtschaft beschäftigt. Ich bin auf Grund der Wirtschaftslage, die ich tagtäglich erlebe nur an ein paar alltäglichen Fragen interessiert. Wie geht es weiter mit der deutschen Wirtschaft, gibt es endlich wieder mehr Arbeitsplätze, was passiert mit meinen Steuergeldern und vor allem, welche Zukunft haben meine Kinder in Ihrer Heimat ( Und da bin ich schon zufrieden, wenn Sie nicht gezwungen sind wegen einer Lehr- oder Arbeitsstelle die Region zu verlassen. ). Ihre Anworten dürften also für Wissenschaftler durchaus interessant sein. Mich haben Sie enttäuscht und ich habe mir mein Meinung gebildet.

Name: Jeffrey Michel
Email: jeffrey.michel@gmx,net

Datum: Montag, 24 November, 2003 um 19:07:38
Kommentar:
Werter Herr Otto: Sie unterstellen durch die Erhaltung von Heuersdorf ein Verlustgeschäft für MIBRAG und die Staatsregierung, was aber von mir vehement bestritten wird. Ich werde jedoch die Einzelheiten dazu nicht im Gästebuch, sondern nur im Rahmen von angemessenen Beratungen erläutern. Ich engagiere mich seit den 80er Jahren für die Umwelt in Ostdeutschland. Aus diesem Grund wurde ich 1992 vom Regierungspräsidenten Walter Christian Steinbach gebeten, die Energieabteilung des Europäischen Energie- und Umweltparks der Region Leipzig zu leiten. Dadurch bin ich auf den Heuersdorf-Konflikt aufmerksam geworden. Ich bin seit 1995 Energiebeauftragter der Gemeinde. Es haben bereits mehrere Treffen der Heuersdorfer mit Bürgern aus Großgrimma und aus weiteren Umsiedlungsorten stattgefunden, doch über die Ergebnisse daraus möchten Sie sich bitte mit den Betroffenen selbst unterhalten. Ich kann mich allerdings daran erinnern, dass die Stadt Regis-Breitingen ursprünglich einen Standort neben der Kläranlage mit monotonen Fertighäusern angeboten hat. Das soll nur stellvertretend für den eher leichtfertigen Umgang mit den Heuersdorfern sein, deren Entschlossenheit bis heute unterschätzt wird. Das jüngste Beispiel ist die MIBRAG Informationskampagne, die ihre beabsichtigte Wirkung offenbar verfehlt hat. "Meine" CO2-Abgabe ist übrigens der Emissionshandel der Europäischen Union, an dem sich alle größeren Unternehmen gemäß dem jeweiligen Nationalen Allokationsplan beteiligen müssen. Er betrifft die MIBRAG-Braunkohle zu 100 Prozent. Die Braunkohle unter dem besiedelten Teil von Heuersdorf stellt hingegen nur drei Prozent der Vorkommen dar. Sollte aber die ostdeutsche Braunkohleverstromung vorerst vom CO2-Emissionshandel befreit werden, wie das mancher Politiker wünscht, werden andere Wirtschaftsbranchen diese erheblichen CO2-Minderungsverpflichtungen übernehmen müssen. Wird dadurch die Wettbewerbsfähigkeit von Vattenfall etwas erhöht, nimmt sie bei ihren Kunden wieder ab. Dadurch konnten die betroffenen Unternehmen verstärkt über eine Verlagerung ihrer Produktion ins Ausland nachdenken. Der polnische Wirtschaftsminister kann bereits damit werben, dass in seinem Land die CO2-Vorgaben des Kyoto-Protokolls durch die Zufeuerung von Biomasse in Kohlekraftwerken erfüllt werden.

Name: Dr. Leonhard Kasek
Email: Leo@Kasek.de

Datum: Montag, 24 November, 2003 um 18:57:41
Kommentar:
Werter Herr Müller Ich war öfter in Heuersdorf und kenne das Dorf ganz gut. Was den Einwohnern bei einer engen Umfahrung bevor steht, wissen diese nur zu gut: zu DDRzeiten stand ein Tagebau von Süden her einige Jahre am Dorfrand. Ich maße mir jedenfalls nicht an, den Dorfeinwohnern zu erklären, was für sie gut ist. Allerdings habe ich den Einwohnern, die bleiben wollen, versprochen, daß ich Ihnen mit meinem Wissen zur Verfügung stehe. Das übrigens kostenlos (wie auch Jeff Michel und eine Reihe anderer). Anstoß war für mich die völlig sinnlose Zerstörung des Dorfes Werbellin bei Delitzsch durch die Mibrag. Auch Dreiskau-Muckern konnte buchstäblich erst in letzter Minute vor den Baggern der Mibrag gerettet werden. Die Mibrag hat selbst dann noch Einwohner aus Dreiskau-Muckern gedrängt als längst fest stand, daß die Kohle dort nicht gefördert werden wird. Im Moment ist das Hauptmotiv der Mibrag für den Anspruch auf das Dorf den Aktienkurs zu erhöhen. Das amerikanische Unternehmen NRG Energy, das etwa die Hälfte der Mibrag-Aktien hält, hat sich an der Börse verspekuliert und ist durch den Crash des Neuen Marktes in ein Schuldenloch geraden. Die Gläubiger verlangen nun von NRG Energy den Verkauf aller ausländischen Beteiligungen, um die Schulden zu beteiligen. Für den Verkauf der Mibrag-Aktien wurde Aufschub gewährt, in der Hoffnung darauf, daß eine schnelle Räumung des Dorfes zum Wachstum der Aktienkurse führt, so daß für die Gläubiger mehr herausspringt. Falls Heuersdorf stehen bleibt und durch die Umfahrung zusätzliche Kosten entstehen, wird für die Aktien nicht viel zu erlösen sein. Auf den möglichen Verlusten bleibt NRG Energy sitzen, nicht der Steuerzahler. Die absehbare Pleite von NRG Energy, die nichts mit Heuersdorf zu tun hat, wird voraussichtlich keine Auswirkungen auf die Anzahl der Arbeitsplätze bei der Mibrag haben. Solange Vattenfall Kohle abnimmt, finden sich auch Interessenten für die Aktien. Vattenfall muß die Kohle aber nicht abnehmen und hält sich für die weitere Zukunft auch andere Optionen offen, je nachdem wie sich der Preis für CO2 durch den Zertifikathandel entwickelt. Für die Dorfsanierung verlangt Heuersdorf (in dem relativ viel junge Leute leben, es vorwiegend ältere ausgezogen, weil der Anspruch auf die Entschädigung für die Grundstücke über den sehr niedrigen Verkehrswert hinaus nicht vererbar ist. Sterben die Alten im Dorf erhalten die Kinder nur den niedrigen Verkehrswert.) nur das, was die anderen Dörfer in der Umgebung im Gegensatz zu Heuersdorf seit 1990 zur Dorfsanierung erhalten haben. Ich halte das für gerecht.

Name: S. Otto

Datum: Montag, 24 November, 2003 um 17:49:42
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Werter Herr Michel, obwohl Sie sich viel Mühe gegeben haben wenigstens auf eine Frage von Herr Müller zu antworten, haben Sie dies doch wieder so getan, dass nicht jeder sofort die Wahrheit erkennen kann. Ich will es deshalb hier einmal deutlich aussprechen ( zu finden unter "Umsiedlung" - Stichwort "Neuer Heuersdorfvertrag" ) : Sollte es nicht zu einer Umsiedlung kommen zahlen die MIBRAG und das Land Sachsen, oder mit anderen Worten der Steuerzahler für eine Modernisierung der Gemeinde Heuersdorf. Sollte die MIBRAG dadurch zu Grunde gerichtet werden, übernimmt das Land Sachsen ( also wieder wir alle )die Verpflichtungen der MIBRAG. Von den dann fehlenden Steuereinnahmen und fehlenden Sozialabgaben, sowie den zusätzlichen Kosten zur Finanzierung der Arbeitslosigkeit ganz zu schweigen. Ich hoffe, dass alle Landtagsabgeordneten wissen ( auch die PDS ) worauf sie sich in diesem Falle einlassen würden. Auch alle anderen Bürger sollten noch einmal nachdenken was die beste Lösung ist : Ein neues Dorf, ein gesundes, wirschaftliches Unternehmen ohne Kosten für den Steuerzahler, oder ungeahnte Kosten und tausende neue Arbeitslose. Das Herr Michel ist es, was die Bürger interessiert. Übrigens stimmt es ( Frage von Herr Müller ), dass hier jemand um "seine Heimat Heuersdorf" weint, der erst nach 1994 zugezogen ist ? Sie haben auf diese Frage nicht geantwortet. Sollte es stimmen, so würde ich gern wissen, wie schwer es für Ihn war seinen Heimatbegriff so schnell zu ändern ( und das sogar ohne Entschädigung ). Und noch eine Frage hat Herr Müller Ihnen gestellt, die den normalen Bürger mehr interessiert als Ihre CO2 - Abgabe. Warum haben Sie Angst vor einem Treffen der betroffenen Bürgern mit den Einwohnern von Schwerzau oder Großgrimma ? Bitte antworten Sie doch mal direkt auf diese Fragen, auch wenn Wirtschaftlichkeitsaspekte und Energiepolitik wichtige Punkte dieser Gespräche sein müssen.

Name: Jeffrey Michel
Email: jeffrey.michel@gmx.net

Datum: Montag, 24 November, 2003 um 10:02:55
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Werter Herr Müller: Überprüfen Sie bitte sorgfältig Ihre Annahmen. Das Bundesberggesetz mag eine Umsiedlung zwingend erscheinen lassen. Doch die Sächsische Verfassung lässt einen entsprechenden Automatismus nicht zu. Man streitet sich nun in diesem Rahmen seit fünf Jahren über Formfehler. Die wachsende Ungeduld der Bergarbeiter und die der Heuersdorfer sind somit angesichts der zwei Gerichtsurteile auf die mangelnde Sorgfalt von Beamten und Parlamentariern zurückzuführen. Ich habe deshalb MIBRAG und Staatsregierung übrigens ohne Abstimmung mit Heuersdorf Abhilfe angeboten. Doch mit einer Ausnahme wurde kein Bedarf danach gemeldet. Die Gemeinde hat auch im Jahre 2000 Bundeskanzler Gerhard Schröder nach Heuersdorf eingeladen, als er das Kraftwerk Lippendorf einweihen sollte. Diesem Wunsch konnte angeblich aus Termingründen nicht entsprochen werden. Heuersdorf wurde aber dafür ein Gespräch im Bundeskanzleramt angeboten, woran man sich dort wenig später nicht mehr erinnern wollte. Trotz der vielen Meinungsunterschiede zwischen Ihnen und mir werden wir uns hoffentlich auf die Tatsache einigen können, dass die jetzige und auch die frühere Bundesregierung keine gegenseitig abgestimmte Energie- und Klimapolitik zustande gebracht haben. Seit 1990 wird eine 25prozentige CO2-Reduzierung versprochen. Doch nur 15 Prozent sind dabei herausgekommen. Eine weitere Senkung des fossilen Energieträgereinsatzes ist aber nun dringend erforderlich, weil die Kyoto-Vereinbarung völkerrechtsverbindlich ist. Wer von den Industriebetrieben seine CO2-Emissionen nicht reduziert, muss gemäß EU-Verordnung ab 2005 eine Strafzahlung von 40 Euro und ab 2008 sogar 100 Euro pro Tonne Kohlendioxid entrichten. Eine Tonne Rohbraunkohle kostet kaum mehr als 10 Euro, doch die CO2-Emissionen daraus (ebenfalls ca. eine Tonne) werden in Zukunft mit bis zu 100 Euro bestraft! Die zulässigen Gesamtemissionen müssen deshalb bei jedem Braunkohlekraftwerkspark schrittweise eingeschränkt werden, das sage ich nun trotz anderweitiger Vorstellungen ostdeutscher Politiker voraus. Vattenfall wird deshalb den Braunkohleeinsatz reduzieren oder Emissionsrechte kaufen müssen. Letztere werden teurer sein, als die Braunkohle selbst. Wofür dürfte sich das Unternehmen unter diesem Umstand wohl entscheiden? Sobald aber dadurch der Braunkohleabbau im Tagebau Vereinigtes Schleenhain eingeschränkt wird, kann Heuersdorf vom Kohleabbau ausgespart bleiben. Eine Abbaggerung ohne eine Absatzgarantie für die Kohle ist weder politisch noch betriebswirtschaftlich vertretbar. Und diese Absatzgarantie gibt es nicht, wie die Sächsische Staatsregierung nun am 5. November der PDS-Landtagsfraktion bestätigt hat. Vattenfall hat keine Abnahmeverpflichtung, und sie hat auch kein Interesse an einer 50prozentigen Übernahme der MIBRAG vom insolventen NRG Energy. Das Unternehmen will sich ganz offensichtlich die Option einer Erdgasfeuerung oder einer vorfristigen Stilllegung offenhalten. Heuersdorf ist nicht daran schuld, wenn die Politik erst verspätet über die Kohlendioxidemissionen der Braunkohle nachgedacht hat. Weder die Unternehmen noch die Gewerkschaftsfunktionäre hatten zunächst eine konkrete Vorstellung von den CO2-Emissionen aus der Braunkohle. Sie wollten auch nichts darüber hören. Inzwischen wissen sie wohl darüber Bescheid und fordern deswegen Sonderregelungen ein, die aber den Stellenwert von Subventionen einnehmen würden. Ich habe im übrigen nicht behauptet, dass die Erben die Entschädigung zurückzahlen müssen. Sie haben lediglich keinen Anspruch auf die Umsiedlungszulage für die Grundstücks- und Hauseigentümer von 150.000 DM. Die Regelung wird in knapper Form unter www.heuersdorf.de/Entschd.html erläutert. Bei dieser Summe (inzwischen etwas mehr als 76 tausend Euro) ist menschliche Begehrlichkeit nicht auszuschließen. Die öffentlichen Medien berichten häufig über Familienstreitigkeiten um weitaus geringere Beträge. Wie sollte die MIBRAG den Beweis erbringen, dass sie keine Generationskonflikte in ihr Kalkül gezogen hat? In Paragraph 11 des derzeit angewandten Heuersdorf-Vertrags steht übrigens: "Maßgeblich sind die Eigentumsverhältnisse zum Zeitpunkt des Stichtages 15.03.1994." Das weiß auch jeder erst später Zugezogene. Wenn ich aber nun nicht auf jede Frage eingehe, beruht das nicht auf Unwillen, sondern vielmehr auf der Notwendigkeit zu Sachberatungen. Sie haben auch nach den Mitteln für den Wiederaufbau von Heuersdorf gefragt. Die von der Gemeinde vorgelegte Neufassung des Heuersdorf-Vertrags sieht Entschädigungsleistungen vor, über deren Höhe noch zu befinden sein wird. Allein schon durch die Tatsache, dass die Umsiedlung bislang zu keinem Zeitpunkt rechtens war, sind erhebliche Schäden zum Nachteil der Heuersdorfer entstanden.

Name: Klaus Müller, Halle

Datum: Sonntag, 23 November, 2003 um 11:37:34
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Werter Herr Michel, in Ihrer Antwort erkenne ich 2 Fakten auf die ich noch antworten will, obwohl ich langsam verstehe warum man speziell mit Ihnen nicht gern reden will, wie Sie es behaupten ( Sie beantworten nämlich nur, was Ihnen ins Bild passt, alles andere wird einfach ignoriert). Erstens haben sie scheinbar wirklich Angst davor, dass sich Betroffene mit Betroffenen unterhalten und zweitens gehen sie davon aus, dass man ein Unternehmen schon heute zerstören kann, da es ja in 30 oder 40 Jahren eventuell auf Grund anderer Fakten zerstört werden könnte. Warum verzichten Sie dann heute nicht schon mal auf Gesundheitsvorsorge und legen sich ins Krankenhaus, Sie könnten in 20 Jahren erkranken, wie die Statistiken und Gutachten vieler medizinischer Untersuchungen zeigen. Übrigens haben Sie eine Antwort unterschlagen, wie und mit welchen Mitteln sollte dieser Ort ( Ich habe ihn mir übrigens in Natura angesehn und nicht über ausgewählte Bilder auf Ihrer Internetseite )wieder zum Leben erweckt werden ? Übrigens, ich weiss, dass die Energiepolitik vor der Wende eine Hauptursache für den jetzigen Zustand ist, aber die Wirtschaftspolitik vor der Wende hat auch woanders großen Schaden angerichtet. Ich sage das nur damit Sie nicht erneut nach Ausflüchten suchen, um meine Fragen zu umgehen, wie es Ihre Art ist. Und was meinen Sie damit, dass Erben ausgeschlossen sind. Wollen Sie etwa behaupten, dass die Erben die Entschädigung zurückzahlen müssen, wenn der Umgesiedelte stirbt ? Der Stichtag des Zuzuges nach Heuersdorf hat wohl damit nichts zu tun und ich finde diesen gut, denn soviel ich weiss ist unter ihren Hauptunterstützern im Kampf gegen die Umsiedlung auch jemand der nach diesem Stichtag zugezogen ist und sich jetzt vielleicht darüber ärgert, dass seine Spekulation keinen Erfolg hat.

Name: Jeffrey Michel
Email: jeffrey.michel@gmx.net

Datum: Samstag, 22 November, 2003 um 22:00:01
Kommentar:
Dr. Leohard Kasek hat den Kern der zugrunde liegenden Problematik getroffen. Die Rahmenbedingungen der Stromwirtschaft lassen sich 40 Jahre im voraus nicht festlegen, geschweige denn erzwingen. Die Abbaggerung eines Dorfes ändert absolut nichts daran. Die Umsiedlung würde im Gegenteil falsche Hoffnungen bei den Bergarbeitern wecken, die wenig später durch den CO2-Emissionshandel, durch Erdgaslieferungen aus Russland oder durch den Wiedereinstieg in die Atomkraft zunichte gemacht werden könnten. Herr Müller und andere sollten sich am besten vor Ort oder aber zumindest im Internet umfassend über Heuersdorf informieren. Die Tatsache, dass knapp die statistische Hälfte der Einwohner (die 32 Todesfälle müssen nämlich zuerst abgezogen werden) bereits umgesiedelt ist, stellt den selbstredenden Beweis eines hohen Informationsstands in der Bevölkerung über die Lebensbedingungen an anderen Orten dar. Die eine Hälfte hat sich aufgrund dessen zur Umsiedlung entschieden, die andere Hälfte aber nicht. Soll etwas besonderes daran sein? Mit dem gleichen Entschädigungsangebot ließen sich auch andere Dörfer halb entvölkern. Psychoterror sollte für jeden Außenstehenden durch den Umstand nachvollziehbar sein, dass die Erben eines Grundstückseigentümers keinen eigenen Anspruch auf die Umsiedlungszulage haben. Stirbt ein im Jahre 1994 eingetragener Eigentümer (spätere Grundstückserwerber werden nicht berücksichtigt) in Heuersdorf, haben seine Erben keinen Zugriff darauf. Der Heuersdorf-Vertrag der MIBRAG ist deshalb nicht dazu angelegt, in einer Familie unbedingt friedensstiftend zu wirken. Erbschleicher stehen unabhängig von ihren privaten Beweggründen im Dienste der Umsiedlungspolitik. Dr. Kasek ist übrigens einer der profiliertesten Kenner der Region überhaupt, wie seine Veröffentlichungen unter www.leipzigerblaetter.de/rubriken/oekostad.html hinlänglich belegen. Es geht andererseits aus dem Gemeindehaushaltsplan aller zurückliegenden Jahre hervor, dass zu keinem Zeitpunkt weder er noch ich auf der Gehaltsliste von Heuersdorf stand. Gleiches trifft bei mir auch für alle weiteren Gemeinden, alle öffentlichen, privaten und gemeinnützigen Einrichtungen sowie privatwirtschaftliche Firmen zu. Ich bin als selbständiger Ingenieur tätig. Meine Erkenntnisse stellen deshalb mein geistiges Eigentum dar und dürfen nicht durch Dritte ohne vorherige Vereinbarung kommerziell genutzt werden.

Name: Klaus Müller, Halle

Datum: Samstag, 22 November, 2003 um 18:40:05
Kommentar:
Werter Dr. Leonhard Kasek, wenn Sie schon meinen Namen erwähnen, dann bitte auch im Zusammenhang mit dem, was ich gesagt habe. Haben Sie das Dorf mal gesehen ? Welche Zukunft glauben Sie, kann es bei einer engen Umfahrung haben. Wer sollte sich dort ansiedeln ? Woher sollten die Gelder kommen, um das Dorf wieder atraktiv zu machen ? Ich glaube gern, dass es ältere Menschen gibt, denen es egal ist, was in ein paar Jahren aus ihrem Ort wird,die ihren Lebensabend in Ihrem Heuersdorf verbringen wollen, egal ob das Haus über Ihnen zusammenbricht ( bitte fassen Sie das nicht als Missachtung des Eigentumes auf, ich weiss dass diese Menschen ihr Leben lang für dieses kleine Stück Hab und Gut schwer gearbeitet haben ). Aber sind wirklich alle Heuersdorfer schon so alt, dass sie zusehen wollen und können wie ihr Dorf Stück für Stück stirbt ? Vielleicht können auch ein paar das Geld aufbringen um Ihr Haus zu modernisieren, aber rettet das ein ganzes Dorf ? Die Chance ein neues Dorf, welches auch in der Zukunft neue Bewohner anzieht ( ohne Subventionen und Steuergelder zu verbrauchen ), so schwer das vieleicht auf den ersten Blick aussieht, besteht nur im sofortigen Tod des alten und in der Geburt eines neuen Heuersdorfes durch eine von der MIBRAG vorgeschlagene gemeinsame Umsiedlung. Es gibt, wie ich bereits erwähnt habe die Möglichkeit sich mit Menschen zu beraten, die diesen Weg vor Kurzem gegangen sind ( in Großgrimma oder Schwerzau ). Ich glaube dieses Gespräch ist es, dass die Heuersdorfer brauchen, nicht die Ratschläge von Wissenschaftlern und Rechtsanwälten, die Sie blind machen in der ganzen Missere eine einmalige Chance zu sehen. Jedes Ende kann ein neuer Anfang sein. Oder, so frage ich noch einmal, muss man dieses Gespräch verhindern um das Geschäft der Rechtsanwälte, das Gehalt eines Herr Michel und den Posten eines Herr Bruchmann zu sichern ?

Name: Dr. Leonhard Kasek
Email: Leo@Kasek.de

Datum: Samstag, 22 November, 2003 um 17:07:54
Kommentar:
Die Herren Otto, Struzina und Müller werfen den Heuersdorfern, die sich wehren vor, Arbeitsplätze zugefährden. Dieser Vorwurf entbehrt jeder Grundlage. Heuersdorf liegt am Rand des Fördergebietes. Von Süden her wurde die Kohle schon zu DDRzeiten abgebaut. Eine Umfahrung ist technisch möglich. Allerdings birgt die von Heuersdorf vorgeschlagene enge Umfahrung einige Schwierigkeiten. Das wurde im Gutachten von Niemann-Delius u.a. ausführlich dargelegt. Auf eine weite Umfahrung, bei diese Schwierigkeiten nicht auftreten, wurde in den gutachten der Staatsregierung gar nicht erst eingegangen. Bei einer weiten Umfahrung würde die Kohle allerdings nicht 40 sondern nur 36 Jahre reichen. Wer aber kann heute sagen, ob das Kraftwerk Lippendorf wirklich 40 Jahre mit Vollast Braunkohle verstromen wird? Eine Erhaltung des Dorfes würde frühestens in 36 Jahren Arbeitsplätze gefährden. Durch den Zertifikathandel wird der Kohlestrom gegenüber Strom aus Gas und auch Kernkraft teurer (Stoiber hatte im letzten Bundestagswahlkampf angekündigt, daß der Atomausstieg im Fall eines Wahlsieges der Unionsparteien sofort zurück genommen wird). Wieviel teurer läßt sich noch nicht sagen, aber auch die Mibrag befürchtet das schlimmste (nachzulesen auf deren WEBseite). Da niemand weiß, ob die Braunkohle in 20 Jahren geschweige denn in 30 oder 40 Jahren überhaupt noch wettbewerbsfähig ist, halte ich es für verantwortungslos das Dorf heute abzureißen weil die Kohle sonst in 36 Jahren fehlt. Ich werde alle Gutachten der Staatsregierung ab 25.11.03 der Leipziger Umweltbibliothek zur Verfügung stellen und würde mir sehr wünschen, daß alle, die den Heuersdorfern Arbeitsplatzvernichtung vorwerfen diese Gutachten gründlich lesen.

Name: Klaus Müller, Halle

Datum: Samstag, 22 November, 2003 um 10:36:59
Kommentar:
Ich glaube, dass die Beiträge im Gästebuch nur von dem ablenken, was hier wirklich Sache ist. Meiner Meinung nach leben hier ein paar Leute recht gut von diesem Streit. Allerdings finde ich gar nicht gut, dass sie dies auf dem Rücken der Heuersdorfer austragen. Hier werden Ängste geschürt und Wahrheiten verschwiegen. Die Zukunft von Heuersdorf und damit seine Existenz wird durch die Leute zerstört, welche die gemeinsame Umsiedlung und damit die Schaffung eines neuen lebenswerten Dorfes verhindern. Ich habe mich auf den Internetseiten der MIBRAG informiert, nicht nur über den Heuersdorfvertrag, sondern auch über Großgrimma und Schwerzau. Ich glaube Herr Michel und Herr Bruchmann, statt über Windkraft, Wirtschaftlichkeit und bevorstehende Armut für die Bürger von Heuersdorf zu disskutieren, sollten Sie es (im Besonderen ) den älteren Menschen ihres Dorfes ermöglichen sich diese neuen Orte einmal anzusehen und sich mit den Umgesiedelten zu unterhalten. Aber an den Menschen scheint Ihnen ja nichts zu liegen. Oder gehören Sie etwa nicht zu denen, die von den Abfindungen einen Teil abbekommen und wollen Ihren Teil vom Kuchen nun auf dem Umweg über Rechtsanwälte und Windradhersteller einstreichen. Überzeugen Sie mich vom Gegenteil, indem Sie den Einwohnern von Heuersdorf die Chance geben sich mit eigenen Augen und Ohren ein Bild davon zu machen was Ihnen angeboten wird. Ich glaube nämlich, dass besonders die alten Leute gar nicht wissen was genau eine Umsiedlung für Sie bedeutet. Sie werfen der MIBRAG den Abruch der Gespräche vor. Wenn Ihnen wirklich etwas an einer Lösung liegt, so lassen Sie die Leute selbst entscheiden und verlangen sie von der MIBRAG ein Treffen der Bürger von Heuersdorf und Großgrimma. Ich glaube nicht, dass man dies ablehnen wird. Hier geht es um die Interessen der Bürger, nicht um die eines Herr Michel oder eines Herr Bruchmann.

Name: Jeffrey Michel
Email: jeffrey.michel@gmx.net

Datum: Samstag, 22 November, 2003 um 08:16:42
Kommentar:
Herr Otto und Herr Hartung: Ich plädiere nicht für weniger Arbeitsplätze, sondern vielmehr für einen Beschäftigungsausbau durch Diversifizierung. Ich schlage auch eine Verlängerung der Braunkohlenutzung durch Streckung der Vorkommen vor. Ein Gedankenaustausch darüber im Gästebuch ist aber kein Ersatz für die dazu notwendigen Fachberatungen. Die Heuersdorfer fordern die Erhaltung ihrer Heimat durch eine andere Energiepolitik, die auch ihre Heimat als gewachsenen Siedlungsraum schützt. Das verbriefte Recht dazu wird in Artikel 10 Abs. 1 der Sächsischen Verfassung gewährt. Diese Forderung stellt keinen Widerspruch zu regionalwirtschaftlichen Belangen dar. In Deutschland soll nämlich der Anteil der erneuerbaren Energien am Gesamtverbrauch bis 2010 auf 12,5 Prozent erhöht werden. Behält der Leipziger Südraum seine bisherige Quote von beinahe null Prozent bei, dürfte die Region rasch ins Hintertreffen geraten. Negative Auswirkungen werden bereits durch den Mangel an Herstellungsbetrieben, die ausbleibende Erforschung ressourcensparender Technik sowie die notleidende Auftragslage des Handwerks belegt. Der Welt modernstes Braunkohlekraftwerk müsste normalerweise von innovationsreichen Unternehmungen flankiert sein. Doch diese sucht man weitestgehend vergebens. Heuersdorf will dazu beitragen, eine positive Veränderung dieser Lage herbeizuführen. Die Gemeinde ist inzwischen in ganz Deutschland sowie auch international bekannt. Google-Suchergebnisse: Heuersdorf 8250 Treffer, MIBRAG 2470. Dieses Renommee kann allerdings erst dann zum Vorteil der Region eingesetzt werden, nachdem bilaterale Verhandlungen als Mittel der Konfliktlösung etabliert worden sind. Solange hingegen der Begriff "Dialog" in Wirklichkeit nur "Monolog" bedeutet, wird sich zwischen der MIBRAG und Heuersdorf nichts fundamentales bewegen. Eine Umsiedlung wäre das denkbar schlechteste Ergebnis aus dieser Pattsituation, denn sie kann nur noch erzwungen werden. Fehlende Einigungsfähigkeit stellt eine schlagkräftige Negativwerbung für Neuinvestitionen dar. Hierzu möchte ich erneut darauf hinweisen, dass Herr DeMarcus seine eingeleiteten Gespräche mit Bürgermeister Horst Bruchmann und mir ohne Erklärung wieder abgebrochen hat. Ich verstehe mich ansonsten mit Herrn DeMarcus als Landsmann gut. Vielleicht begreift er aber noch nicht ausreichend, welche Wirkung seine in deutscher Sprache wiedergegebenen Gedanken auf die Menschen in Heuersdorf ausüben. In Heuersdorf herrscht gleichermaßen eine bedauerliche Armut an Englischkenntnissen. Doch die Gesetze der Physik sind in beiden Sprachen die gleichen. Die Beobachtung ist völlig richtig, dass der Windkraftstrom nicht immer zur Verfügung steht. Ein vollkommener Ersatz der konventionellen Stromerzeugung ist von den Windkraftbefürwortern auch nicht beabsichtigt. Erst der Einsatz ausgereifter Solartechnik in der Saharawüste würde eine dauerhafte Energieversorgung für Europa ohne Rückgriff auf die Atomenergie ermöglichen. Die dortige Sonneneinstrahlung entspricht dem 90fachen des Weltenergieverbrauchs. Die Wirtschaftskraft von Deutschland wird jedoch durch regenerative Energien bereits erheblich gestärkt. In Brandenburg werden 400 Menschen in einem Betrieb für Windradflügel beschäftigt, der ursprünglich in Sachsen entstehen sollte. Ein Blick auf den Nordpol (siehe unsere Website) lässt erkennen, dass die Menschheit keine Zeit mehr verlieren darf, um die CO2-Emissionen zu reduzieren. Wenn sich aber die Leipziger Region an dieser zivilisatorischen Aufgabe nicht beteiligen will, dann haben jene Menschen vielleicht schon in den 80er Jahren geschummelt, die lautstark die Erhaltung der Schöpfung einforderten. Die Bibel macht durch viele warnende Beispiele deutlich, dass bei allen Beteiligten oder spätestens bei deren Nachkommen abgerechnet wird. Schauen Sie sich in aller Ruhe die Klimaprognosen an. Die Heuersdorfer werden weder ihre Gemeinderatsbeschlüsse noch ihre Gewissensentscheidungen einer missratenen Energiepolitik zuliebe für ungültig erklären, sondern vielmehr nach tragfähigen Auswegen aus diesem Dilemma suchen. Nach Feststellung des Umweltbundesamts ist die Energieversorgung in Deutschland immer noch zu 97 Prozent nicht nachhaltig. Renommierte Fachexperten waren schon mehrfach in Heuersdorf, um die unterschiedlichen Verfahren der Ressourceneinsparung und der regenerativen Energieerzeugung zu erläutern. Die dritte Klimakonferenz der Jugend fand (nach Bonn und Berlin) in Heuersdorf statt, so wie auch die zweite Landesenergiekonferenz der PDS. MIBRAG und Vattenfall sollten genauso mit anstatt gegen uns arbeiten. Was übrigens die Manipulationsvorgänge in korrupten Gesellschaftssystemen anbelangt: Diese muss man nicht erst in Amerika suchen, sondern nur aus dem eigenen Fenster schauen. Die Leuna-Affäre, überdimensionierte Abwassersysteme für 80 Millionen Einwohnergleichwerte sowie laufende Untersuchungsausschüsse und Ermittlungen gegen hochgestellte Staatsdiener lassen den Schluss zu, dass beim Aufbau Ost zumindest einige Fehler des Westens nicht vermieden, sondern vielmehr übertroffen worden sind.

Name: Andreas Hartung
Email: hartung_av@t-online.de

Datum: Freitag, 21 November, 2003 um 10:59:49
Kommentar:
Guten Morgen an die Runde! Ich erlaube mir, die Kernaussage von S. Otto zu präzisieren: Eigentlich sollten wir alle gemeinsam dafür einstehen, das in Deutschland produziert wird (nicht nur Strom). Wer glaubt, das sich eine Informations- und Dienstleistungsgesellschaft selbst am leben erhalten kann, begeht einen grundlegenden Denkfehler. Man kann doch nicht die Erzeugung von Werten dem Ausland überlassen. Weiterhin gehe ich hier auf eine äußerung vo Herrn Michel ein. Zitat"Seit der Privatisierung sind dort keine Probebohrungen vorgenommen worden. Einzelne Heuersdorfer wollen sich daran erinnern, dass zu DDR-Zeiten die Bohrtrupps ihre Proben mit Braunkohle aus anderen Lagerstätten angereichert haben, weil ihre Leistungsprämien von der gefundenen Qualität abhingen." Das ist wohl ziemlicher Schwachsinn, denn ich habe lange genug in der DDR-Wirtschaft gearbeitet. Für die nachträgliche Manipulation eines Bohrkernes hätte es ein Verfahren wegen Sabotage gegeben und solche Verfahren hatten eine Zuchthausstrafe zur Folge. Außerdem bekamen die Bohrtrupps keinen Bonus auf bessere Kohle (die wussten ja gar nicht, was sie finden würden). Derartige Manipulationsvorgänge sind nur in korruppten Gesellschaftssystemen möglich; also eher in Amerika.... Ich greife dazu einige weitere Punkte auf, die hier für Verunsicherung sorgen. Einer davon ist das Verhalten der Leipziger Stadtwerke und deren Einkauf von österreichischem Wasserstrom. Sachsens Staatsregierung macht sich unglaubwürdig, wenn sie den Erhalt und dei Schaffung von regionalen Arbeitsplätzen fördern will und bei einem kommunalen Unternehmen (Stadtwerke Leipzig) ein derartiges Gebaren duldet. Die Geschäftsführer der Stadtwerke Leipzig müssten eigentlich von der Staatsregierung ihrer Ämter enthoben werden und wegen Wirtschaftsverbrechen an der Region bestraft werden. Weiterer Punkt: VERTREIBUNG... Wenn die Arbeitsämter unsere Steuergelder dazu benutzen um junge und fähige Leute mittels Umzugsprämie aus der Region zu befördern, dann ist das Vertreibung mit nachhaltigem Wirtschaftsschaden und müsste ebenfalls bestraft werden. Sollen denn in Zukunft nur etwa Alte und Kranke die High-Tech im Osten aufbauen ?! Ich habe mich weiter durch das alte Heuersdorf-Gesetz gegraben. Da ist von einer Siedlungsgesellschaft zum Bau von Neu-Heuersdorf die Rede. Zu Lesen steht da: "diese Gesellschaft soll verwaltend und nicht operativ tätig werden" ... wenn das so geplant ist, werden Heuersdorfer Bürger ohne Verwaltungsjob von vornherein ausgeklammert. Ich habe mich aber bei der MIBRAG kundig gemacht und da denkt man schon an eine breite Beteiligung der Heuersdorfer am neuen Projekt. Dann sollte die Mibrag das aber auch so schreiben !! Wie auch bei vielen anderen misslungenen Dingen, steckt der Teufel hier in Details. Die Realisierbarkeit guter Ideen hängt wesentlich davon ab, wie gut die Durchführenden miteinander kommunizieren können. Und das funktioniert hier gar nicht. Eine für alle akzeptable Lösung ist nur gemeinsam zu bewerkstelligen. Deshalb gehe ich zu verfeindenden Darstellungsweisen (große böse Mibrag und kleines friedliches Heuersdorf) auf Distanz.

Name: S. Otto

Datum: Donnerstag, 20 November, 2003 um 20:30:35
Kommentar:
Werter Herr Michel, obwohl ich Ihre Antwort auf meinen Kommentar mit "Thema verfehlt - 6" bewerten würde, möchte ich Ihnen dennoch einmal 2 Fakten darlegen. Ich bin ganz gut darüber informiert wie viele Arbeitslose es in Sachsen und in anderen Bundesländern gibt. Ich weiss auch, dass nach 1990 viele Bergleute ihren Job verloren haben. Aber ihre Meinung, dass es dann auf ein paar mehr oder weniger nicht ankommt kann ich nicht teilen. Auch ihre "Flucht" zur Windkraft in ihrer Antwort kann ich nicht verstehen. Haben sie etwa schon den letzten Sommer vergessen ? Windenergie = 0, Atomkraftwerke weit unter Vollast, Wasserkraftwerke = 0. Was wäre ohne gesunden Energiemix in Deutschland passiert ? Kommen Sie mir jetzt aber bitte nicht mit Sonnenenergie. Ach übrigens ihr Vorschlag, investiert mal scön, arbeitet 30 Jahre ohne Ergebnis aus den Investitionen und dann macht Schluss - ich glaube eine solche Wirtschaftspolitik hatten wir vor der Wende und wo dass hinführt haben wir gesehen. Vieleicht sollten wir aber auf Ihre Kostenbetrachtung zur Windenergie zurückkommen. Wir zwingen die Stromriesen Kohlestrom in einer bestimmten Menge zum doppelten Preis zu verkaufen. Eine Subvention ist das nach Ihrer Meinung ja nicht, da es die Bürger bezahlen. Entschuldigung, aber ich kann ihnen da nicht folgen. Wenn es nicht gelingt deutschen Strom wirtschaftlich zu produzieren, dann werden sich auch ihre Windräder nicht mehr drehen und die Energiewirtschaft in Polen, Tschechien oder anderen Ländern wird einen riesigen Aufschwung erleben.

Name: Jeffrey Michel
Email: jeffrey.michel@gmx.net

Datum: Donnerstag, 20 November, 2003 um 20:16:23
Kommentar:
Herr Struzina: Wie ich bereits gestern angeführt habe, kann sich jeder Gutachter mal verrechnen. Das betrifft auch Sie. Die von Ihnen angeführten 6000 MW an Windkraftanlagen würden in etwa die gleiche Elektroenergiemenge erzeugen, wie das gesamte Kraftwerk Lippendorf mit 1730 MW Nettoleistung. Die Braunkohle unter dem besiedelten Teil von Heuersdorf entspricht hingegen bei einer engen bergbaulichen Umfahrung lediglich ca. fünf Prozent davon. Der Ersatz dieser Braunkohle würde also eine Windkraftleistung von nur etwa 300 MW benötigen. Es ist mein Vorschlag, dass ein Windpark zur Erfüllung dieser Aufgabe errichtet wird. Dadurch könnten weitere Beschäftigungsmöglichkeiten erschlossen werden und (nicht: oder) die heutigen 3.400 Arbeitsplätze im Bereich der Braunkohleverstromung über mehr als drei Jahrzehnte gesichert bleiben. Sobald nun die MIBRAG, die Sächsische Staatsregierung oder die IGBCE eine Beratung von mir darüber anfordert, kann ich nähere Einzelheiten dazu erläutern. Der Vorschlag bietet eine hohe Arbeitsplatz- und Investitionssicherheit unter neuen Rahmenbedingungen, welche auch ein vermindertes Risiko beim zukünftigen CO2-Emissionshandel bedeuten würden. Wird dieses Angebot aber nicht angenommen, müssen sich die Bergarbeiter auf weitere Gerichtsverfahren über viele Jahre mit ungewissem Ausgang gefasst machen. Die MIBRAG kann sich nun zwischen diesen beiden Alternativen entscheiden. Eine dritte Möglichkeit bestünde zwar in der Umfahrung von Heuersdorf ohne den Windpark. Bei dieser Variante würden jedoch allein die Kraftwerkseigentümer aus der Entlastung ihrer CO2-Bilanz profitieren. Eine denkbare vierte Möglichkeit wäre eine Veränderung der Beschlusslage des Gemeinderats Heuersdorf, für die es aber keine Mehrheit bei den Bürgern gibt. Selbst nach der etwaigen Auflösung der Gemeinde durch ein neues Heuersdorf-Gesetz blieben weitere Klagen zulässig. Herr Dr. Jähnichen hat sich im übrigen 1993 für die Erhaltung von Heuersdorf und gleichzeitig für das Kraftwerk Lippendorf (und somit auch den Tagebaubetrieb) ausgesprochen, wie das in Heuersdorf Aktuell Nr. 50 unschwer zu erkennen ist.

Name: Michael Struzina
Email: m_struzina@gmx.de

Datum: Donnerstag, 20 November, 2003 um 10:16:26
Kommentar:
Herr Michel: Ihre Antwort enthält wieder jede Menge Gerüchte und Halbwahrheiten, mit denen ich mich einzeln gar nicht weiter befassen möchte, da dies ein sinnloses Unterfangen wäre. Nur zwei Bemerkungen: Herr Jähnichen, kann ich mich finster dran erinnern, war für den sofortigen Stopp jeglichen Bergbaus und meinte damit auch den Bestand Heuersdorfs garantieren zu können. Das Anzweifeln von Erkundungsergebnissen gehört zu den ersten Argumenten Heuersdorfs, die durch Wiederholen nicht besser werden. Das Profen gewisse Probleme mit Qualitäten hat, liegt an Lagerstättenbedingungen, die für Schleenhain nicht zutreffen. In wenigen überschlagsmäßigen Berechnungen kommt man leicht zu dem Ergebnis, dass, um den aus Heuersdorfer Kohle erzeugten Strom durch Windenergie im gleichen Zeitraum ersetzen zu können, mehr als halbsoviel Windanlagen, wie bisher in Deutschland installiert sind, nocheinmal installiert werden müssten. Das wären etwa 6000 MW oder über 4000 Windkraftanlagen. Jedes Argumentieren hat bei Ihnen scheinbar keinen Sinn, da Sie Gegebenheiten einfach nicht akzeptieren wollen. Sie zitieren ja nun auch Niemann-Delius. Dann müsste Ihnen ja auch aufgefallen sein, was ich im letzten Beitrag schon versucht habe, deutlich zu machen: Die Profener Kohle reicht nicht aus, hat nicht die Qualität, die für Lippendorf benötigt wird, und abgesehen von allen Dingen wird so oder so der Tagebau Schleenhain unrentabel ohne die Heuersdorfer Kohle. Das steht nun mehrfach auch bei Niemann-Delius! Egal wie man das werten will, oder welche Entscheidungen man treffen will, ist doch Grundlage jeder Diskussion, dass man Gegebenheiten akzeptiert. Aber Sie wollen natürlich entgegen aller Fakten wissen, dass es eine weitere Möglichkeit gibt, ohne die Heuersdorfer Kohle die Arbeitsplätze zu erhalten. Es ist aber nunmal so, und da helfen auch keine anderslautenden Behauptungen: Es gibt nur den Erhalt Heuersdorfs zu Gunsten von 57 Familien ODER den Bestand von 3.400 Arbeitsplätzen in der Region, also den Bestand der Existenzgrundlage für mindestens 6.800 Menschen. Die Gegebenheiten muss man doch akzeptieren wenn man für das Eine oder das Andere eine Entscheidung treffen will. Aber das können Sie nicht, weswegen jede Diskussion vergebliche Liebesmüh ist. Mit freundlichen Grüßen!

Name: Jeffrey Michel
Email: jeffrey.michel@gmx.net

Datum: Mittwoch, 19 November, 2003 um 20:47:45
Kommentar:
Herr Otto: Sie lassen bei Ihrer Stellungnahme die Erwerbslosenquote im Regierungsbezirk Leipzig unberücksichtigt, der jedoch seit Jahren zu den europäischen Regionen mit der höchsten Arbeitslosigkeit zählt. Heuersdorf vertritt den Standpunkt, dass nicht die Braunkohlenwirtschaft sondern vielmehr der geordnete Abschied davon in Richtung einer CO2-verminderten Stromerzeugung zusätzliche Beschäftigung ermöglichen würde. Die Gemeinde schlägt als ersten Schritt dazu vor, anstelle einer Überbaggerung der Ortschaft die entsprechende Strommenge mit Windkraftanlagen zu erzeugen. Aufgrund des Erneuerbaren Energiegesetzes und des CO2-Emissionshandels würden Vattenfall und MIBRAG besser daran verdienen, als durch Abbau und Nutzung der Heuersdorfer Braunkohle. Kein Arbeitsplatz im Bergbau wäre jedoch in den kommenden drei Jahrzehnten gefährdet. Denn die bislang geplante Gesamtbetriebsdauer des Kraftwerks Lippendorf würde lediglich um zwei Jahre verkürzt werden. Heuersdorf schlägt hierzu ergänzend vor, aus Gründen des Klimaschutzes die Braunkohlevorkommen zu strecken und damit deren Nutzung zeitlich auszudehnen. Diese und weitere Vorstellungen werden auf unserer Website unter "Wirtschaft" zusammengefasst. Die Windkraft wird übrigens entgegen einer häufig geäußerten Meinung nicht subventioniert, sondern vielmehr durch eine Zwangsumlage auf die Stromrechnungen aller Verbraucher teilfinanizert. Die ostdeutschen Braunkohlekraftwerke sind auf vergleichbare Weise über die Braunkohleschutzklausel amortisiert worden.

Name: Jeffrey Michel
Email: jeffrey.michel@gmx.net

Datum: Mittwoch, 19 November, 2003 um 19:06:07
Kommentar:
Herr Struzina: Wenn Sie schon das Gutachten von Herrn Prof. Niemann-Delius zitieren, dürften Sie es auch kennen. Es wird Ihnen deshalb bewusst sein, dass darin auf mein Gutachten (es handelt sich dabei um die vom sächsischen Wirtschaftsministerium beauftragten Rechenergebnisse aus einer Studie für die Gemeinde Heuersdorf) hingewiesen wird. Ihre Annahme ist deshalb aufgrund der zeitlichen Abfolge grundlos, dass ich die Methodik von Niemann-Delius kommentiert habe. Ohne mein Gutachten hätte es vielmehr für das Wirtschaftsministerium keine Veranlassung gegeben, die Untersuchung von Prof. Niemann-Delius in Auftrag zu geben. Die Staatsregierung und der Landtag hätten sich in diesem Falle mit dem früheren Gutachten des Ingenieurbüros EMCP Görlitz begnügt, dessen methodische Fehler erst im wesentlichen durch meine Analyse erkannt wurden. Ich habe gleichwohl bei der Anhörung darüber im Sächsischen Landtag betont, dass sich jeder Gutachter mal verrechnen kann, und dass sich meine Untersuchung auch nur auf die mir zugänglichen Daten beziehen konnte. Trotz der ausgesprochenen Kargheit des Datenmaterials konnte ich immerhin einzelne Fragen aufwerfen, auf die auch Prof. Niemann-Delius nicht eingegangen ist. Wie kann es beispielsweise sein, dass eine hundertprozentige Fremdbekohlung des 40 Kilometer entfernten Kraftwerks Schkopau oder des 70 Kilometer entfernten Kraftwerks Chemnitz aus Profen wirtschaftlich vertretbar ist, während eine 10prozentige Belieferung des 17 Kilometer entfernten Kraftwerks Lippendorf überteuert sein soll? In den 90er Jahren wurden immerhin bis zu 5.000 Tonnen Braunkohle pro Tag von Profen an das alte Kraftwerk Lippendorf geliefert. Dieser Vorgang wird in Heuersdorf Aktuell Nr. 6 vom 19. Januar 1997 dokumentiert. Das ist in etwa die doppelte Menge, die für die Rettung von Heuersdorf durch eine Fremdbekohlung erforderlich wäre. Zum Zeitpunkt meines Gutachtens war anders als im Jahr 2002 der Tagebau Profen ungenügend ausgelastet. Mein Vorschlag sollte deshalb dazu beitragen, Arbeitsplätze bei der MIBRAG zu sichern. Der MIBRAG-Geschäftsbericht 2002 lässt übrigens auf S. 6 erkennen, dass die Kohlequalität des Tagebaus Profen für Lieferungen an das Kraftwerk Schkopau falsch eingeschätzt wurde. Mit welcher Genauigkeit sind also Menge und Qualität der Braunkohle unter Heuersdorf ermittelt worden? Seit der Privatisierung sind dort keine Probebohrungen vorgenommen worden. Einzelne Heuersdorfer wollen sich daran erinnern, dass zu DDR-Zeiten die Bohrtrupps ihre Proben mit Braunkohle aus anderen Lagerstätten angereichert haben, weil ihre Leistungsprämien von der gefundenen Qualität abhingen. Neue Bohrungen würden endgültig Klarheit darüber herbeiführen. Frau Weber kann im übrigen weitaus besser als Sie oder auch die MIBRAG die Gemütslage in Heuersdorf beurteilen. Die Aussage des Betriebsratsvorsitzenden Mario Gierl über "Wut, Verzweiflung und Unverständnis" in der Belegschaft über das OVG-Urteil wird dabei nicht angezweifelt, wenngleich die Bergarbeiter wesentlich früher über die Bedeutung des Normenkontrollverfahrens hätten nachdenken können. Die Öffentlichkeit wurde immerhin durch eine Pressemitteilung der Gemeinde Heuersdorf vom 01. Dezember 2000 sowie kurz danach durch Heuersdorf Aktuell Nr. 94 darüber informiert. Heuersdorf trifft somit keine Schuld, wenn damals kaum Notiz davon genommen wurde. Eine ausreichende Kenntnis des Informationsangebots auf unserer Website bildet die Grundlage jedes sachlichen Dialogs. Sie haben selbst die Notwendigkeit dazu durch Ihre jüngste Bemerkung an Frau Weber verdeutlicht. Jeder Heuersdorfer weiß sehr wohl aus der Geschichte, dass der Ort immer mal wieder abgebaggert werden sollte. Zu anderen Zeiten war aber dessen Erhaltung vorgesehen. Neue Häuser wurden beispielsweise nach dem Ersten Weltkrieg zwischen Heuersdorf und Großhermsdorf errichtet, die beiden Ortschaften schlossen sich 1935 zu einer Gemeinde zusammen, und Bewohner des 1964/65 überbaggerten Nachbarorts Schleenhain haben sich in Übereinstimmung mit der damaligen Braunkohle- und Agrarpolitik in Heuersdorf niedergelassen. An solchen Vorkommnissen ist eine politische Erhaltungsabsicht eindeutig zu erkennen. Im November 1993 erklärte auch Staatsminister Rolf Jähnichen: "Heuersdorf bleibt, das ist sicher!" Sie können genaueres darüber in Heuersdorf Aktuell Nr. 50 vom 29. März 1999 erfahren und dadurch vielleicht auch das Misstrauen der Heuersdorfer gegenüber einzelnen Vertretern der Staatsregierung verstehen. Das OVG-Urteil war für sie nur die jüngste Bestätigung einer längst erkannten Notwendigkeit zur Gegenprüfung staatlicher Ankündigungen und Vorgaben. Es gab bis heute keine rechtliche Grundlage für eine Umsiedlung, auch nicht mit dem ersten Heuersdorf-Gesetz 1998, das nur die Eingliederung von Heuersdorf nach Regis-Breitingen vorsah. Heuersdorf hat bereits angekündigt, gegen die Neufassung dieses Gesetzes juristisch vorgehen zu wollen. Über den Inhalt des Braunkohlenplans ist auch noch nicht gerichtlich geurteilt worden. Entgegen Ihrer am 10. November vertretenen Meinung interessiere ich mich aber wohl doch für die Region und habe deshalb mehrere Konsenslösungen als Alternative zu jahrelangen gerichtlichen Auseinandersetzungen ausgearbeitet. Wenn Sie sich deshalb ernsthaft für den Mitteldeutschen Raum einsetzen wollen, schlagen Sie der MIBRAG einen Beratungstermin mit mir darüber vor. Denn in Ermangelung einer friedlichen Einigung wird die Rechtslage erst nach vielen Jahren geklärt werden können, was für beide Konfliktparteien einen Verlust an unersetzlicher Zeit und Lebenskraft bedeuten wird. Nicht umsonst stehen auf der Heuersdorfer Website folgende Worte des ehemaligen britischen Premierministers William Ewart Gladstone: "Die Gerechtigkeit, die hinausgezögert wird, ist die verweigerte Gerechtigkeit."

Name: S. Otto

Datum: Mittwoch, 19 November, 2003 um 18:00:34
Kommentar:
Wie sieht eigentlich die Alternative zu einer Umsiedlung der Heuersdorfer ( in ein neues Dorf ganz in der Nähe des alten ) aus ? Eine durch Arbeitslosigkeit erzwungene "Umsiedlung" von Familien über hunderte von Kilometern, ein Auseinanderreißen von Familien durch Pendlerarbeit oder eine Verarmung von mehreren 1000 Betroffenen Mitarbeitern und deren Familien. Deutschland klagt über fehlende Arbeit, erwartet Flexibilität ( einschliesslich eines Wohnortwechsels von Arbeitslosen ohne jegliche Entschädigung ) und gleichzeitig versuchen einige Heuersdorfer ein weiteres Fünkchen Aufschwung im Keim zu ersticken und die deutsche Wirtschaft zu schwächen. Übrigens rate ich jedem, sich die Angebote zur Umsiedlung genau zu betrachten bevor er sich seine Meinung bildet. Es wird nämlich versucht den Bergbaubetrieb als Unhold hinzustellen, der versucht die( im übrigen nur noch ca. 150 der bisher 320 Betroffenen )in die Verarmung zu treiben.Verarmung droht hier aber nur den Kumpels und ihren Familien, sowie den vielen betroffenen Kleinbetrieben. Mein Herz steht auf der Seite des Bergbaubetriebes, der betroffenen Familien und auf der Seite der jungen Leute, die hoffen durch eine Ausbildung in der Braunkohle eine Zukunft in ihrer Heimat zu haben. Die Umsiedlung der Ortschaften Großgrimma und Schwerzau, sowie eines Teiles der Heuersdorfer hat gezeigt, dass dieser Prozess mit zufriedenen, glücklichen Menschen auf beiden Seiten enden kann.

Name: Michael Struzina
Email: m_struzina@gmx.de

Datum: Dienstag, 18 November, 2003 um 22:14:41
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Was ich noch anfügen wollte, besonders an den Herrn bergbaubetroffenenSaar gerichtet. Die Steinkohlesubventionen sind pro Kopf und total gerechnet nicht mehr die höchsten im Lande. Die Windenergie ist pro Beschäftigten etwa 1,5 mal so hoch subventioniert wie die Steinkohle und total liegt sie mit ihr auf einem Niveau. Und tatsächlich würde ich mich auch schämen, meinen Namen preiszugeben und nur anonym schreiben, wenn ich selbst nach zig Hinweisen den Unterschied zwischen Stein- und Braunkohle noch nicht begriffen habe. Der Herr Saarbergbaubetroffenermann ist sicher ein ehemaliger Kumpel, der als Bergmann seinen Kollegen in den Rücken fällt. Schon deswegen traut er sich nicht, seinen Namen zu nennen. Ähnliche Diskussionen kenne ich aus langen Praktikas in der Steinkohle an der Ruhr. P.S.: Frau Weber, die nächste Unwahrheit haben Sie in einem der unten stehenden Beiträge mit der Behauptung, seit 12 Jahren sei Heuersdorf vom Abbau bedroht, losgelassen. Sie wissen sicher besser als ich, dass Heuersdorf schon seit mehreren Jahrzehnten zur Umsiedlung vorgesehen war.

Name: Michael Struzina
Email: m_struzina@gmx.de

Datum: Dienstag, 18 November, 2003 um 19:09:42
Kommentar:
Ich möchte doch mal noch auf ein paar Dinge hinweisen, die immer wieder in der Diskussion auftauchen, aber schlicht und ergreifend teilweise falsch, nicht haltbar oder eben sehr unsachlich sind. In einigen Beiträgen liest man immer wieder die „Empörung“, dass „so etwas“ (gemeint ist eine Umsiedlung) „heute noch möglich ist.“ In der Öffentlichkeit hört man beinahe ausschließlich von Umsiedlungen, die mit Bergbauprojekten zusammenhängen. Das liegt auch daran, dass die Versorgung mit Rohstoffen oder Energie so was von selbstverständlich ist (bei uns), dass keiner darüber nachdenkt, woher sie kommen. Im Gegenteil sind ja viele der Überzeugung, dass Bergbau was Altes ist, was kein Mensch mehr braucht. Diejenigen müssen nur mal in Gedanken durch ihre Wohnung gehen und sich alles wegdenken, was nicht aus Holz oder anderen Pflanzen ist. Der Rest sind verarbeitete Bergbauprodukte. Es würde nicht viel übrigbleiben, noch nicht einmal das Haus selber, es sei denn, es ist eine Holzhütte. Tatsächlich aber finden Umsiedlungen, ja gar Enteignungen, tagtäglich statt. Bei Straßenbauprojekten oder anderen Infrastrukturmaßnahmen (siehe Diskussion um Kursdorf), bei großen Gewerbeansiedlungen oder beispielsweise 1994 beim Bau der Talsperre Leibis/Lichte im Thüringer Wald, bei der die 100 Seelen-Gemeinde Leibis umgesiedelt wurde. Diejenigen, die so tun, als wäre eine Umsiedlung die größte Menschenrechtsverletzung seit Menschengedenken, sind entweder weltfremd oder Realitätsverweigerer. Frau Weber, entschuldigen Sie bitte die fälschliche Anrede meinerseits in den vorigen Beiträgen, Herr Hartung hat ja schon die Meinung vertreten, dass Sie mit „Psychoterror“ nicht sachlich bleiben. Sie fragten, warum die MIBRAG die Häuser nicht wenigstens vermiete, damit sie durch Lehrstand nicht Schaden nehmen. Wer soll denn in zum Teil sanierungsbedürftige Häuser einziehen, mit der großen Chance, wenige Jahre drauf, dann aber entschädigungslos, zwangsweise wieder ausziehen zu müssen. Wer überhaupt würde, wenn er einmal aus Heuersdorf raus ist, nach Heuersdorf ziehen, wo es weder Arzt noch Geschäft gibt? Abgesehen davon müsste die MIBRAG für die Instandhaltung und –setzung der vermieteten Häuser Sorge tragen, unsinnige Kosten. So ein Ansinnen ist doch völlig realitätsfern! Abgesehen davon, ist es beinahe unverschämt, der MIBRAG Psychoterror vorzuwerfen, wo Sie, als Gemeindemitarbeiterin doch genau wissen müssten, dass die MIBRAG u.a. den Heuersdorfer Sportverein finanziell unterstützt. Würde sie das tun, läge es ihr an „Psychoterror“? Aber natürlich ist es genauso leicht, solche Beschuldigungen auszusprechen, wie jemandem das Mitspracherecht an der Diskussion in Abrede zu stellen, weil er der Sohn von jemandem ist! Sie wissen schon, was ich meine. In einigen weiteren Punkten ist es notwendig, Klarheit in die Diskussion zu bringen. Herr Hartung hat ja schon richtig angemerkt, was viele einfach nicht sehen wollen, die Braunkohle ist subventionsfrei, Herr „bergbaubetroffener Saar“! Heuersdorf fordert ja ständig eine enge Umfahrung der bebauten Gemeinde durch den Tagebau Schleenhain. Zumindest Herr Michel, Energiebeauftragter von Heuersdorf, müsste wissen, dass das eine unerfüllbare Forderung ist. Herr Michel, ich erkenne an, dass oberstes Ziel der Gemeinde Heuersdorf ihre eigene Erhaltung ist und dass dieses Ziel im Gegensatz zu den Interessen der MIBRAG und des Freistaates Sachsen steht. Das bedeutet doch aber nicht, dass man die Gemeinde dadurch retten muss, dass man immer wieder Unwahrheiten verbreitet und angebliche weitere Möglichkeiten aufzeigt. Sofern Sie, Herr Michel, sich mit der von Ihnen monierten Nichtbeachtung des Erlöses in Profen in einem Gutachten auf das Gutachten von Prof. Niemann-Delius (RWTH Aachen) beziehen, glaube ich Ihnen nicht, dass sich irgendwer auf Ihren Hinweis von diesem Gutachten distanziert hat, so wie Sie das behaupten. Niemann-Delius hat nämlich eine bei der Bewertung von Bergbauprojekten üblicherweise angewendete Methode des spezifischen Barwertes angesetzt, über die keine Gewinn-Verlust-Rechnung möglich ist, sondern nur die relative Veränderung des Ergebnisses. Geht man nämlich bei einer Fremdbekohlung aus Profen mit der selben Liefermenge in genauso guter Qualität ran, wie bei der Inanspruchnahme von Heuersdorf, bleiben die Erlöse gleich. Somit lässt sich über die vergleichende Betrachtung der Kosten, bei gleicher Erlössituation sehr wohl zu einem Ergebnis kommen, das aussagekräftig ist. Im übrigen wird in dem Gutachten weiter angeführt, dass die bei Erstellung des Gutachtens 2002 im Tagebau Profen lagernden, nicht bereits durch Lieferverträge gebundene Kohlen bei weitem nicht ausreichen, um Lippendorf ersatzweise mit Profener anstelle von Heuersdorfer Kohle zu beliefern. Die Lagerstätte gibt es einfach nicht her! An dieser Stelle erübrigt sich schon jedwede weitere Diskussion über eine Fremdbekohlung aus Profen. Abgesehen davon wäre die Wirtschaftlichkeit der MIBRAG beim Transport der Kohle aus Profen nach Lippendorf nicht mehr gewährleistet. Wirtschaftlichkeit im Sinne von Konkurrenzfähigkeit und Subventionsfreiheit und nicht im Sinne von überzogenen Gewinnen! Im Gutachten ist weiterhin zu lesen, dass auch keine der anderen Möglichkeiten zur Umfahrung Heuersdorfs den wirtschaftlichen Bestand der MIBRAG ermöglichen würde. Abgesehen davon könnten für Heuersdorf, selbst bei Aufschüttung eines 20 m hohen Schutzdammes weder die TA Lärm noch die TA Staub, die im übrigen noch verschärft werden soll, eingehalten werden. In den Diskussionen um die Fortführung des Braunkohlenbergbaus im Südraum Leipzigs nach der Wende ist der MIBRAG durch Festlegung anderer Schutzgüter schon jedweder Spielraum in punkto Lagerstätte und Wirtschaftlichkeit genommen worden. Die MIBRAG steht und fällt also tatsächlich mit Heuersdorf! Ich führe diese Diskussion nur, um aufzuzeigen, dass es lediglich ZWEI MÖGLICHKEITEN gibt: 1. SOZIALVERTRÄGLICHE UMSIEDLUNG von Heuersdorf und Sicherung von über 3.400 Arbeitsplätzen ODER 2. Stehenbleiben von Heuersdorf und VERLUST VON 3.400 ARBEITSPLÄTZEN zu Gunsten von 57 Haushalten. Es gibt keine anderen Möglichkeiten und wenn Sie das noch so oft behaupten!!! Sie, die Heuersdorfer wissen auch nicht, wie ein Großteil der Bevölkerung in der Region denkt. Viele Leute haben Angst, dass durch die letzten Heuersdorfer hier alles vor die Hunde geht! Es erkennen zwar alle die schwierige Lage der Heuersdorfer an, aber sie zeigen kein Verständnis für das Verhalten der Heuersdorfer noch für die Entscheidungen der Gerichte. Leider äußert sich nur kaum jemand öffentlich. So hört man in den Medien eben nur die Stimmen von NABU, Heuersdorf, Ökolöwen usw. und es ergibt sich ein verzerrtes Bild. Herr Michel, ich weiß zwar, dass Sie mir demnächst wieder mit irgendwelchen mehr oder weniger sachlichen Argumenten kommen, doch denke ich, dass ich bereits zeigen konnte, wie viel Wert man Ihrer Seriösität und wissenschaftlichen Exaktheit beimessen kann. Wer aus fünf zweifelhaften Zeilen ein umfassendes Urteil über die Wirtschaftlichkeit des Leipziger Flughafens herleiten kann und darüber hinaus ständig Dinge behauptet, von denen er genau weiß, dass sie nicht stimmen, hat sich längst selbst diskreditiert. Im übrigen muss ich noch mal auf Ihre Sätze eingehen, Herr Michel („Herr Struzina: Sie haben offenbar Schwierigkeiten damit, alles zu erfassen, wie es da geschrieben steht. Nach meinem Eindruck gleichen Sie diesen Mangel durch tiefgründiges Wissen über einzelne Themen im Bereich des Braunkohlenbergbaus aus ... usw.“). Ich gebe zu, ich habe tatsächlich Schwierigkeiten, den Sinn des ersten Satzes zu ergründen. Ich habe Schwierigkeiten damit, was zu erfassen, was wo geschrieben steht? Drücken Sie sich doch bitte etwas klarer aus. Im übrigen gleiche ich keinen Mangel durch Wissen aus, das Sie garantiert nicht beurteilen können.

Name: Bergbaubetroffender Garzweiler

Datum: Sonntag, 16 November, 2003 um 23:22:29
Kommentar:
Hallo Leute! Ich finde es prima wie Ihr euch genen die Kohleindustrie wehrt! Leider haben wir es auch versucht und sind auch umgesiedelt worden! Es wäre ein Fehler wenn Ihr den Anwohnern die Verkaufen wollen es übel nehmen würdet! Wir haben uns sehr langen gewehrt, es war schon zu lange, denn Umgesiedelt wurden wir trotzdem und finaziell standen wir uns schlechter da wie die ersten! Kohle ist nun mal eine Lobby, LEider in Wirtschaftlich schlechteren Zeiten auch mit Argumenten nicht zu beiendrucken!

Name: Manuel Knapp
Email: manuel.knapp@freenet.de

Datum: Sonntag, 16 November, 2003 um 11:03:04
Kommentar:
Was ist das für eine Demokratie, in der die Lobby vor der Menschlichkeit steht? Wer Geld hat, hat Einfluss und dieser wird in Ihrem Fall zum Verhängnis. Wehren sie sich solange es geht! Machen Sie Ihr Problem in den Medien offenkundig! Viel Erfolg!

Name: Flavio, Schweiz
Email: encino@bluemail.ch

Datum: Samstag, 15 November, 2003 um 19:59:42
Kommentar:
Unglaublich, dass sowas noch möglich ist im 21. Jahrhundert. Ich bin entsetzt über die Skrupellosigkeit der Industrie.

Name: Jeffrey Michel
Email: jeffrey.michel@gmx.net

Datum: Samstag, 15 November, 2003 um 18:45:34
Kommentar:
Hier die Stellungnahme einer Bürgerinitiative u. a. zur Nachhaltigkeitsbilanz und zur Subventionierung des Steinkohlenbergbaus: www.nachhaltigkeitsrat.de/service/download/pdf/Antworten_auf_Fragenliste__BiB.pdf

Name: Moni

Datum: Samstag, 15 November, 2003 um 18:10:08
Kommentar:
Jedem, der ein wenig heimatverbunden ist, stehen solidarisch wirklich die Haare zu Berge. Wieviel Entwurzelung soll der Osten noch verkraften ? Ich wünsche mir innigst, das es nicht wahr wird. P.S. Eine superschöne Seite Liebe Grüße aus Ostwestfalen Moni

Name: KIMBLE

Datum: Samstag, 15 November, 2003 um 18:10:01
Kommentar:
DER SIEG WIRD EUER SEIN *********

Name: Ein Norddeutscher

Datum: Samstag, 15 November, 2003 um 17:51:16
Kommentar:
Hallo Heuersdorf, warum lasst ihr euch denn überhaupt vertreiben? Ihr müsst nicht das Unternehmen sondern die Bundesregierung verklagen. So einfach vertreiben lassen - pah

Name: Blumenkind

Datum: Samstag, 15 November, 2003 um 17:37:21
Kommentar:
Hallo habe vorhin auf ZDF einen Bericht über Ihren Ort gesehen. Ich werde Eure Seite weiterleiten und drücke Euch auch die Daumen das Ihr Eure Heimat behalten dürft. Es ist eine riesen Sauerei was die "Oberen" vorhaben und ich hoffe das diese nicht gewinnen werden. Was müssen wir uns noch gefallen lassen damit wir begreifen wie feindlich die Regierung uns gegenüber ist? Liebe Grüsse Blumenkind

Name: Master of Hell

Datum: Samstag, 15 November, 2003 um 17:31:49
Kommentar:
Keine macht der Kohleindustrie!!!!!!!!!!!!

Name: Andreas Hartung
Email: hartung_av@t-online.de

Datum: Samstag, 15 November, 2003 um 10:13:24
Kommentar:
@Bergbaubetroffener Saar, ich schaute mir die Presseberichte an. Auch die Abhandlung im Strommagazin war interessant. Eigentlich packte mich da fast die Wut, denn wenn unsere Braunkohle wie im Westen die Steinkohle mit Subventionen vollgepumpt würde, hätten wir uns jegliche Modernisierung der Braunkohletagebaue sparen können. Über die Wirtschaftliche Seite unserer Braunkohlewirtschaft zu referieren, wäre gleich ein Fachthema für Michael Struzina. Steinkohle und Braunkohle sind doch bitte auseinander zu halten...... @H.Weber, wir sehen uns. Bin eben nur etwas im Zeitdruck. Schreibe bald ausführlicher. Nutzt wenigstens das Wetter am Wochenende für Spaziergänge und vergesst den Fotoapparat nicht. Beste Grüße aus dem ZWBR 'DREAS

Name: Ann Köhler
Email: captainjack80@yahoo.de

Datum: Freitag, 14 November, 2003 um 21:28:34
Kommentar:
Liebe Heuersdorfer, ich wünsche Euch weiterhin viel Erfolg beim Kampf um den Erhalt Eurer Gemeinde. Ich hatte vor einiger Zeit die Gelegenheit mit Betroffenen zu sprechen, was mich in der Meinung bestärkt hat, daß absolut nichts die Zerstörung des Ortes rechtfertigen würde. Ich bin beeindruckt vom Eurem Engagement. Es gehört schon viel dazu, einen solch belastenden K(r)ampf durchzuhalten, besonders wenn man mächtige Gegner hat. Alles Gute! P.S.: Sehr interessante und informative Webseite.

Name: Bergbaubetroffener Saar

Datum: Freitag, 14 November, 2003 um 15:48:24
Kommentar:
Lieber Herr Hartung, es betrübt mich allen ernstes, dass Sie die von mir aufgeführten Argumente als "fern von jeglicher Realität angesiedelt" einstufen. Schließlich stammen diese nicht von mir sondern aus dem 19. Subventionsbericht der Bundesregierung, von den Fünf Wirtschaftsweisen, dem Umweltbundesamt und anderen (meiner Meinung nach) seriösen Adressen. Sie haben Recht! Ich kenne weder den Schrammi, die Inge Keller und ihre Töchter, den pfarrer Krieger, den weggezogenen Mario, den Horst Bruchmann und alle anderen Beteiligten von Heuersdorf. ABER: In Heuersdorf - wie im Saarland wird Menschen die Heimat weggenommen - zerstört. Dies im Namen der Energieversorgung. Daher nehme ich mir ganz persönlich das Recht heraus zum ersten sagen zu können, dass ich riesengroßes Verständnis für die Probleme in Heuersdorf habe und den Einwohnern auch zukünftig viel Erfolg beim Kampf um ihre Heimat wünsche. Zum Zweiten muss es erlaubt sein die Fakten zu nennen und die Sinnhaftigkeit von Zerstörungen anzuzweifeln. Übrigens: Bezüglich der Sinnhaftigkeit der Steinkohlesubventionen, hat ganz aktuell das Baugewerbe an den Vermittlungsausschuss appelliert "Stückwerk zur kurzfristigen Befriedigung der Interessen der eigenen Klientel" zu betreiben. P.S.: Der Vollständigkeit nochmal Quellen zu meinen Aussagen. Vielleicht können Sie anstatt Vorwürfe über "platte Argumentation" zu machen einfach mal mit Fakten antworten? ---- Subventionen pro Kopf (http://www.umweltbundesamt.de/uba-info-presse/presse-informationen/pd06003.htm), 18. Subventionsbericht (http://www.bundesfinanzministerium.de), Fünf Wirtschaftsweise (http://de.news.yahoo.com/031112/27/3qy8l.html), Bundesverband der Energieabnehmer (http://www.strom-magazin.de/news/detail_Staatlich_verheiztes_Geld_VEA_Kohle_Subventionen_bringen_keinen_gesamtwirtschaftlichen_Nutzen_10333.html)

Name: H. Weber

Datum: Freitag, 14 November, 2003 um 10:58:05
Kommentar:
Lieber Herr Hartung, vielleicht klappt es noch in diesem Jahr im Dezember und wir könnten uns mal persönlich unterhalten. Leider war ich wegen Krankheit im vorigem Jahr verhindert. Also was Sie meinen, das ist die GALA, welche im Auftrag der MIBRAG die Gärten der aufgekauften Grundstücke in Ordnung hält. Das ist ja oke' aber ich meine die Gebäude. Mehrfach wurde bei der MIBRAG angefragt ob die Grundstücke nicht wenigstens vermietet werden könnten. Aber da geht kein Weg rein. Uns Sie wissen ja selbst, wenn Gebäude über längere Zeit leer stehen verkommen sie. Wenn wenigstens die Dächer dichtgehalten werden und die Türen verschlossen. Aber es wird nichts getan die Gebäude zu erhalten. Man setzt eben auf Abriss. Und damit setzt man darauf, dass es den Nachbarn bald nicht mehr gefällt und auch sie wegziehen wollen. Wie nennen Sie denn soetwas? übrigens "Frau Weber" ist aber nicht schlimm, können Sie ja nicht wissen.

Name: Andreas Hartung
Email: hartung_av@t-online.de

Datum: Freitag, 14 November, 2003 um 10:28:03
Kommentar:
Lieber Herr Weber, bitte sachlich bleiben ! Ich glaube nicht an Psychoterror. Als ich im Sommer mit Andreas Wolfensberger bei Euch in Heuersdorf war, hat eine von der Mibrag beauftragte Firma Gartenpflege an aufgekauften Grundstücken geleistet. Sportplatz und Umfeld waren auch gepflegt fand ich.

Name: Werner Thiel

Datum: Freitag, 14 November, 2003 um 10:20:39
Kommentar:
Ausdauer,Ausdauer, Ausdauer und Erfolg,dies wünsche ich den Heuersdorfern und ihren Unterstützern. Beste Grüße

Name: H.Weber

Datum: Freitag, 14 November, 2003 um 10:00:53
Kommentar:
Hallo Anonymer Schreiber vom 14.11.03 Also an Ihrem Schreiben erkennt man sofort, dass Sie niemals in Heuersdorf waren oder bei der MIBRAG beschäftigt sein müssen. Denn wer sich bisher von Auswärtigen in Heuersdorf umgeschaut hat, war immer sehr überrascht wie schön doch unser Ort ist, obwohl schon seit 12 Jahren die Bedrohung der Abbaggerung besteht. Und im Gegensatz zu anderen Gemeinden sind unsere Straßen in Ordnung. Wir kämpfen weiter und werden unser Möglichstes dazu tun, dass der Ort erhalten bleiben kann.Jugendliche haben wir auch noch genug im Ort. Und die Gebäude, welche doch nicht mehr ganz so toll aussehen (gibt es übrigens in Borna,Böhlen und anderen Städten und Gemeinden mehr als genug) sind meist im Besitz der MIBRAG, die die aufgekauften Grundstücke systematisch verfallen lässt (Psychoterror!). Übrigens auch die denkmalgeschützten Gebäude!!!

Name: Jeffrey Michel
Email: jeffrey.michel@gmx.net

Datum: Freitag, 14 November, 2003 um 02:39:23
Kommentar:
Die Ortschaft Dreiskau-Muckern hatte weitaus weniger Bewohner, als derzeit in Heuersdorf gezählt werden, bevor die MIBRAG schließlich doch von ihrer Zerstörung absah. Siehe hierzu: www.leipziger-suedraum.de/suedraumverlag/srb/srb02/srb02-24/srb02-24.html Durch öffentliche Fördermittel sowie den Zuzug vieler Familien ist Dreiskau-Muckern heute ein Aushängeschild für den Leipziger Südraum. Heuersdorf verlangt die gleichen Entwicklungschancen und weist im übrigen einen weitaus besseren Erhaltungsstand auf. Die politischen Verantwortlichen haben aber erhebliche Schwierigkeiten mit der Tatsache, dass Heuersdorf inzwischen zum Aushängeschild für eine zunehmend fragwürdige Energiepolitik geworden ist. Die Braunkohle unter dem Ort ist kaum dazu ausreichend, um die altertümlichen Standby-Schaltungen aller deutschen Farbfernseher unter Strom zu halten. Anstatt diese Energieverschwendung mit ingenieurtechnischem Fachwissen auf ein vertretbares Maß zu reduzieren, versuchen Bundes- und Landesregierungen sowie sämtliche politischen Parteien mit Ausnahme der sächsischen PDS und Grünen, Heuersdorf aufzulösen. Man fragt sich dann schließlich, warum es so wenig Beschäftigungsmöglichkeiten im Bereich innovativer Energietechnik gibt. Die Sächsische Staatsregierung hat allein über 300.000 Euro für Gutachten im Vorfeld des neuen Heuersdorf-Gesetzes aufgewendet. Wäre es nicht viel vernünftiger gewesen, eine Belohnung in gleicher Höhe für die Einsparung dieser Energiemenge auszuschreiben? Wenn aber die Devise lediglich "Arbeitsplätze durch Ressourcenverbrauch" heißt, kann sich jedes Schulkind ausrechnen, wann es überhaupt keine Beschäftigung mehr in der regionalen Stromwirtschaft geben wird. Bis das Kraftwerk Lippendorf stillgelegt wird, muss die Energienutzung auf eine völlig andere Grundlage gestellt worden sein.

Name: und schon wieder ein anonymer
Email: ichbinboese@anonym.de

Datum: Freitag, 14 November, 2003 um 01:19:08
Kommentar:
Hallo Heuersdorfer, nehmt's mir nicht übel - aber ihr solltet langsam kapieren, dass ihr es nicht schafft. Ich hab mir Euer Nest mal angeschaut. Um welches der abrissreifen Häuser geht's Euch eigentlich? Oder sind es die kaputten Straßen, die es Euch so angetan haben? In Heuersdorf ist die Zeit stehengeblieben. Wer das noch nicht mitbekommen hat, ist wohl schon zu alt, um das zu bemerken. Jugendliche gibs ja eh kaum noch. Zieht ins benachbare Böhlen, Borna oder sonstwohin. Oder nehmt endlich die Angebote der Mibrag an. Mann, wie schwerfällig und stupide kann man in der heutigen Zeit eigentlich sein? Viel Glück. Nicht für Euch - sondern für die Bagger. Wird nicht schwer sein, die paar Ziegelsteine zu zerbeissen.

Name: Andreas Hartung
Email: hartung_av@t-online.de

Datum: Freitag, 14 November, 2003 um 00:48:34
Kommentar:
ANONYMITÄT ist das ERSTE WAS ICH HASSE, wenn's um Probleme unserer Zeit und unseres unmittelbaren Lebensumfelds geht. Wer sich sachlich äußern kann, bedarf keiner Anonymität. Das sollte für den Saar-mann als auch für den Abiturienten aus BNA gelten. Persönlich ich: Mit Heuersdorf verbindet mich mehr, als Ihr Euch alle denken könnt. Die entsprechende Story gebe ich zu einem späteren Zeitpunkt heraus. In Zukunft wünsche ich, das mich betreffende Beiträge nicht mehr mit Synonymen herausgegeben werden: der Saar-Mensch hat bestimmt auch einen Namen !!! Die Mehrzahl der Heuersdorfer kennt mich als ein Kind der braunen Erdkohle, berufen die geschundnen Seelen zu verwöhnen (obwohl ich sie vielleicht lieber heilen möge, doch dazu reicht meine Kraft nicht allein). Ich finde es nur unpassend, das sich Aussenstehende in einer Art und Form in persönliche Angelegenheiten der Heursdorfer hineinhängen und das mit Argumenten, die fern von jeglicher Realität angesiedelt sind. Gewiß ist die Idee mit dem formalen Forum nicht schlecht...aber auch ein GB kann vorübergehend den Zweck erfüllen. ------ Jetzt werde ich aber mal ganz persönlich und grüße für ALLE LESBAR den Schrammi, die Inge Keller und ihre Töchter, den pfarrer Krieger, den weggezogenen Mario, den Horst Bruchmann und alle anderen Beteiligten von Heuersdorf, die letztes Jahr den achten Dezember zu einem Erlebnis werden ließen. Kriegen wir das wieder hin (Die Taborkirche steht) ??? Ich bin oft weit von der Heimat weg und wenn ich die Trambahnen sausen und die Leuchtreklamen blinken sehe, dann denke ich an Heuersdorf, Lobstädt, Böhlen, Lippendorf..... Denn ich komme da vom HORIZONT, wo dicker Rauch aus Schloten quillt (Mehr dazu unter www.videohead.de ...Galerie). Die Zukunft heißt: Verbündete suchen und gemeinsam Projekete bauen. Das ist nicht einfach in dieser Zeit, doch die Mühe lohnt allemal ...euer 'DREAS

Name: Anonymer Abiturient aus BNA
Email: eskommtehnurspam@keinemail.keinetld

Datum: Donnerstag, 13 November, 2003 um 22:06:18
Kommentar:
@Webmaster: Ich glaube, das sie langsam parallel zum Gästebuch ein Forum schaffen sollten: Gästebücher sind im allgemeinen nicht als Foren gedacht (Hallo, Bergbaubetroffener Saar, Hr. Hartung und Hr. Wengel...) - Sie können so schlecht moderiert werden. Ich glaube im Übrigen, das hier keine Diskussion mehr zustande kommt - alle Parteien beharren auf Ihren Positionen. (Sowohl online, als auch im wirklichen Leben...)

Name: Bergbaubetroffener Saar

Datum: Donnerstag, 13 November, 2003 um 19:38:57
Kommentar:
Lieber Herr Hartung, ich empfehle Ihnen die Lektüre des im Anhang befindlichen Links. Dort wird Ihnen das Bundesumweltamt sehr plastisch schildern, dass eine aktuelle Studie belegt, dass die Steinkohlesubventionen erfolgreich die Schaffung zusätzlicher 30.000 (in Worten Dreißigtausend) Arbeitsplätze verhindert. Weiterhin stellt sich mir die Frage, wie Sie rechtfertigen, dass es Luxusarbeitslose gibt, welche rein rechnerisch 81000 Euro pro Kopf und Jahr sinnlos verbraten, während zukunftsfähige Unternehmen reihenweise wegen der aktuell schlechten Konjunktur Beschäftigte absolut sozial unverträglich vor die Tür setzen müssen. Es gibt keine Rechtfertigung die heimische Steinkohle ohne Sinn und Verstand für die vierfachen Kosten der Importkohle zu fördern. Weiterhin empfehle ich Ihnen die Lektüre aktueller Presse. Aktuelle Beispiele sind z.B. die Fünf Wirtschaftsweisen, welche die Fortführung der Steinkohlesubventionen als "krasse Fehlentscheidung" bezeichen - oder auch der Bundesverband der Energieabnehmer, welcher Gerhard Schröder und Werner Müller ganz konkret Klüngelei zu Lasten des Steuerzahlers vorwirft! Übrigens - um einmal ein Gefühl für die Höhe der Steinkohlesubventionen zu schaffen. Der laut 18. Subventionsbericht am zweithöchsten Begünstigte ist die Landwirtschaft. Hier liegt die Pro-Kopf-Subvention gerade einmal bei rund 1500 (in Worten Eintausendfünfhundert) Euro pro Jahr. http://www.umweltbundesamt.de/uba-info-presse/presse-informationen/pd06003.htm

Name: Andreas Hartung
Email: hartung_av@t-online.de

Datum: Donnerstag, 13 November, 2003 um 18:23:34
Kommentar:
Lieber Werner Wengler, liebe Heuersdorfer, es geht gar nicht darum, wer sich wie Wohneigentum schafft. Es geht auch nicht um Entschädigungsvorstellungen. Es geht auch nicht um eine sächsische Staatsregierung, egal wie deren Konstellation auch aussehen mag. Das ist alles nur ein undurchsichtiger Schein, der gleich einer Fata-Morgana Leute verblendet. Einfach beschrieben geht es um ein System, an alle dieser Region beteiligt werden sollten oder sich beteiligen müssen (soll es nicht zusammenbrechen). Zur Verdeutlichung stelle man sich einen Kreis vor. In dessen Mitte befindet sich Wertschöpfung (Kohle, Stahl, Landwirtschaft, Chemie...). Im Radius stehen Dienstleister, Kommunen... Die Wertschöpfung produziert über den Eigenbedarf eine veräußerbare Masse. Somit können Dienstleister für die Wertschöpfung arbeiten und auch untereinander dienstleisten. Wird der wertschöpfende Faktor zerstört, so bricht bald darauf die gesamte Peripherie zusammen. Der Wertfaktor, der sie trug ist nicht mehr existent. Meine Frage: wie lange können Dienstleister an Diensleistern dienstleisten ?? Antwort: Solange, bis die Banken ihr Kapital zurück haben wollen. Die anstehende Projektaufgabe für eine solche Region besteht wohl darin, wie man Wirtschaftstradition, soziales Miteinander und Heimat unter einen Hut bringt. Ein mir nahestehender Artzt aus Teuchern sagte einmal, das das Stück Vernunft in der Welt jeden Tag neu erstritten und ausgehandelt werden muss... Ich sehe die Heuersdorfer keinesfalls als Buhmann Sachsens; noch lange bevor die Mibrag in Erscheinung trat, wurden sie von ihrer Regierung verkohlt. Sind wir also wieder bei Verunsicherung. Es wurde viel kostbares Porzellan zerschlagen. Die Reparatur wird mühseelig.

Name: Werner Wengler
Email: w.wengler@gmx.net

Datum: Donnerstag, 13 November, 2003 um 15:58:17
Kommentar:
Hallo,liebe Heuersdorfer,aus der Ferne beobachte ich das Geschehen um meinen ehemaligen Wohnort.Nach der gestrigen Gerichtsentscheidung könnt Ihr ja wieder etwas aufatmen.Aber ich glaube,das wird wenig nützen,denn in wirtschaftlich schweren Zeiten,wird man weder auf die Kohle und schon gar nicht auf die Arbeitsplätze verzichten wollen.Aber auch bei den heftigsten Diskussionen muß man die Katze im Dorf lassen.Die Ehrlichkeit gebietet es zuzugeben,daß noch nie in der Geschichte des Bergbaus so reichlich entschädigt wurde in Heuersdorf.Wenn sich sogar Mieter Wohneigentum schaffen konnten,was können sich dann erst Hausbesitzer leisten!!!!Wir haben für unser Haus nicht einmal das herausbekommen,was wir hereingesteckt hatten.Und es mußte auch gehen,schließlich war Heuersdorf für den Kohleabbbau vorgesehen,da wurde natürlich ganz anders geschätzt. Wir fahren ziemlich oft durch Heuersdorf,aber ich kann es mir beim besten Willen nicht vorstellen,wie man im Falle des Erfolgs den Ort Heuersdorf wieder mit Leben erfüllen könnte.Ich möchte betonen,daß es mir sehr leid tun würde,wenn Heuersdorf den Baggern zum Opfer fallen würde,es könnte dann vielleicht der 25 Ort im Altlandkreis Borna sein,der weggebaggert würde. Und nicht wenigen würde dieses schon das zweitemal passieren,wie gerade Renate Zimmermann,die heute in der LVZonline steht,wenn ich mich recht erinnere stammt die Familie Kukla aus Blumroda und das wurde bekanntlich auch devastiert.Also ich drücke euch den Daumen,sollte es aber schief gehen ist es auch kein Weltuntergang,was auch die Heuersdorfer die jetzt in Ramsdorf oder Regis-Breitingen leben,sicher gern bestätigen werden. Ein herzliches "Grüß Gott" aus Bayern sendet Werner Wengler

Name: Martin Kratzsch
Email: Martin.Kratzsch@t-online.de

Datum: Donnerstag, 13 November, 2003 um 12:12:44
Kommentar:
Kurz und knapp. Freue mich für Heuersdorf und seine Einwohner. Kenne die Situation und was die Menschen bewegt durch meine Frau, deren Heimat schon nicht mehr existiert. Aus diesem Grund weiter so und viel Erfolg. M f G. Martin Kratzsch

Name: Andreas Hartung
Email: hartung_av@t-online.de

Datum: Donnerstag, 13 November, 2003 um 09:34:52
Kommentar:
Lieber Bergbaubetroffener Saar, der erste Teil ihrer Antisubventionseinstellung liest sich ja ganz gut. Den Import von Energieträgern kann ich nicht befürworten. Es geht um unsere Arbeitsplätze und um die Nutzung unserer Potentiale. Es kann nicht gut sein für unsere Wirtschaft, wenn wir die eigentliche Wertsubstanz aus anderen Ländern billig wegkaufen und unser Verdienst daran nur der Preisaufschlag gegenüber dem Endverbraucher ist. Schauen Sie sich doch einmal um, wie viel Energie wir schon importieren.

Name: Bergbaubetroffener Saar

Datum: Mittwoch, 12 November, 2003 um 23:10:07
Kommentar:
Lieber Herr Hartung, es scheint vonnöten zu sein, dass Sie sich etwas mit der Gas-Technologie beschäftigen, welche in optimaler Weise temporär schwankende Energieträge wie Windkraft und Solar ergänzt. Bereits seit Jahrzehnten schimpfen namhafte Wirtschaftswissenschaftler auf die Steinkohlesubventionen, welche übrigens auch heute noch an Höhe die komplette Ostförderung übersteigen. Eine aktuelle Studie spricht von 81000 Euro Subventionen pro Kopf und Jahr - für einen Energieträgr, welcher ohne weiteres für ein viertel des Geldes aus allen möglichen Teilen der Welt importiert werden kann. Das für eine sehr überschaubare Anzahl von Arbeitsplätzen. Hier stellt sich die Frage - WER PROFITIERT WIRKLICH VON DEN SUBVENTIONEN?

Name: Andreas Hartung
Email: hartung_av@t-online.de

Datum: Mittwoch, 12 November, 2003 um 21:17:18
Kommentar:
Liebe Heuersdorfer, liebe Leser dieser Seite, ich erspare Euch einen ausschweifenden Kommentar der letzten Eintragungen dieses Gästebuchs. Ich werde den Eindruck nicht los, das hier in dieser Region der Geist der Verunsicherung und der Unwissenheit sein böses Spiel treibt. Fakt ist, die Souveränität der Gemeinde Heuersdorf steht. Ich bin kein Bergbaufachmann; nur weiß ich, das in dieser Region mit zweihundert Jahren Bergbaugeschichte ein wirtschafliches, soziales und kulturelles Zusammenleben funktioniert hat. Man kann das auch wie ein in sich stimmiges System sehen. Das es nicht mehr funktioniert, kommt auch in der Reaktion Eurer Gemeinde Heuersdorf zum Ausdruck und ich kann das sehr gut verstehen. Die auslösenden Fehler wurden auf allen beteiligten Seiten hausgemacht. Einer der Fehler bestand darin, das das Umsiedlungsprogramm der Mibrag "Heuersdorf-Gesetz" hieß. Ich befasste mich mittlerweile damit und fand, wenn auch etwas verstreut, die Gründungsidee einer Gesellschaft zum Zwecke des Aufbaus von Neu-Heuersdorf darin. Diese Idee kam übrigens von der Mibrag. Bestehen sollte diese Gesellschaft zu einem großen Anteil aus Heuersdorfer Bürgern... Die Frage darauf hätte lauten können, für wieviel Heuersdorfer dies langfristige Arbeit bedeuten würde. Auch die Mitnahme der Kirche stand auf dem Plan. Auf Papier sieht das gut aus, doch die kleine Praxis kommt vor dem großen Projekt. Ich fragte mich schon, wieso ein großer Teil Fahrzeuge aus dem Schleenhainer Tagebau nach hinter Borna zur Wartung gebracht wird, wo doch Auto-Schramm in Heuersdorf direkt an der Tagebaukante seine Werkstatt betreibt. Eines der Beispiele, wo das System der Zusammenwirkung nicht funktioniert.... Was die große Energiewirtschaft betrifft, kann ich nur einschätzen, das Kohlestrom Grundlasten deckt. Das ist mit Windrädern und Solartechnik nicht machbar, weil deren Energieerzeugung sporadisch abläuft. Wer das Gegenteil behauptet lügt. Und es wäre schändlich, sollte herauskommen, das eine Anti-Kohlestromlobby auf den Köpfen und Schultern von Euch Heuersdorfern ihren persönlichen Kampf austrägt, Euch als Präzedenzfall forciert um damit Geschäfte zu machen. In Gottes Namen und dem Eurer Kinder, haltet die Augen auf und fragt, bei allem was man Euch einreden will: WEM NÜTZT DAS !?

Name: Bergbaubetroffener Saar

Datum: Mittwoch, 12 November, 2003 um 20:16:54
Kommentar:
Herzlichen Glückwunsch zum Erfolg! Hier im Saarland scheinen die Gerichte nur für die höchstsubventionierte Steinkohleindustrie und gegen die Menschen zu entscheiden.

Name: overscanner

Datum: Mittwoch, 12 November, 2003 um 13:38:11
Kommentar:
Hallo, Herzlichen Glückwunsch, das Gericht, hat euch für`s erste Recht gegeben. Hoffen wir, das es so optimal wieterläuft !

Name: Jeffrey Michel
Email: jeffrey.michel@gmx.net

Datum: Dienstag, 11 November, 2003 um 19:17:50
Kommentar:
Herr Struzina: Sie haben offenbar Schwierigkeiten damit, alles zu erfassen, wie es da geschrieben steht. Nach meinem Eindruck gleichen Sie diesen Mangel durch tiefgründiges Wissen über einzelne Themen im Bereich des Braunkohlenbergbaus aus, welches ich durchaus anerkenne. Die Sächsische Staatsregierung hat Heuersdorf leider keine Fachleute finanziert, die sich mit dem gleichen Fragekomplex befassen sollten. So ist die Gemeinde gezwungen, sich ihre Informationen auf andere Weise und auf eigene Kosten zu verschaffen. Diese Erkenntnisse werden vom Heuersdorfer Gemeinderat ausschließlich zur Erfüllung seines Bürgerauftrags eingesetzt. Alle dazu im Widerspruch stehenden Interessen können dabei nicht bedacht werden, sonst würde der Gemeinderat gegen die eigene Beschlusslage handeln. Das sollten die "3.400 Familien dieser Region (...) die Angst um ihre Arbeit haben" berücksichtigen. MIBRAG und Staatsregierung müssen sich nun gedulden, bis alle Möglichkeiten des Rechtsstaates zur Erhaltung der Gemeinde ausgeschöpft worden sind. Die MIBRAG hat es letztlich selbst zu verantworten, wenn ihre Bergbauplanung in Verzug kommt. Denn die im Jahre 1998 angefangenen Gespräche zwischen dem Geschäftsführer Bruce DeMarcus, Bürgermeister Horst Bruchmann und mir wurden einseitig und ohne Begründung von Herrn DeMarcus wieder abgebrochen. Ihre geäußerten Bedenken zum Klimaschutz sind im übrigen durchaus angebracht, weil sich die Weltgemeinschaft nicht über wirksame Maßnahmen zur Eindämmung von Treibhausgasemissionen einigen kann. Die Bundesregierung hat im vergangenen Monat eingestanden, dass das Ziel einer 25prozentigen CO2-Reduzierung bis 2005 nicht mehr erreicht wird. CDU/CSU will den Atomausstieg rückgängig machen, weil ihrer Meinung nach ein vollkommener CO2-freier Ersatz dieses Stromes nicht möglich ist. Sollte deshalb nach einem Regierungswechsel die Atomkraft wieder zu einem dauerhaften Teil des Energiemixes werden, müsste die Absatzplanung der deutschen Braunkohlenwirtschaft nach unten korrigiert werden. Würden die 3.400 Familien in diesem Falle gegen die Atompolitik protestieren? Ich frage mich ohnehin schon lange, warum sie keine Mahnwache vor den Toren der Leipziger Stadtwerke gehalten haben, als Wasserkraftstrom aus Österreich anstatt Lippendorfer Elektroenergie eingekauft wurde.

Name: Michael Struzina
Email: m_struzina@gmx.de

Datum: Dienstag, 11 November, 2003 um 16:55:31
Kommentar:
Sehr geehrter Herr Weber, .... was ich noch hinzufügen wollte. Wo haben Sie etwas von Zeitwertentschädigung gelesen? Schauen Sie sich den Heuersdorfvertrag ruhig mal an, Sie müssen ja nicht sofort unterschreiben! An Sie tritt kein "Großindustrieller" heran und will Ihren Hof haben und sich mit einer tollen Entschädigung brüsten. An Sie treten 3.400 Familien dieser Region heran, die Angst um ihre Arbeit haben!

Name: Michael Struzina
Email: m_struzina@gmx.de

Datum: Dienstag, 11 November, 2003 um 16:51:30
Kommentar:
Sehr geehrter Herr Weber, sachlichen Argumenten sind Sie offenbar nicht zugänglich. Jedenfalls habe ich keine sachliche Kritik an meinen Argumenten gelesen. Abgesehen davon habe ich mir meine Lebensgrundlage geschaffen, meine Diplomarbeit bereits erfolgreich verteidigt, lediglich die Exmatrikulationsbescheinigung habe ich noch nicht erhalten, so dass ich noch als Student eingeschrieben bin. Ich brauche auch keinen Herrn Papa, um mich mit irgendetwas impfen zu lassen! Ich lebe lange genug in der Region, um mir meine eigene Meinung gebildet zu haben. Wer, wie Herr Jeffrey, entgegen besseren Wissens und in dem Eingeständnis, kein Fachmann zu sein, Ergebnisse sämtlicher Gutachten negiert und missachtet, nur weil sie ihm nicht in den Kram passen, mit dessen Seriosität kann es nicht weit her sein. Ich weiß auch, dass eine Umsiedlung nicht problemlos ist, dass es mit Verletzung von Gefühlen zusammenhängt und dergleichen mehr. Doch kann man keine Diskussion führen mit Leuten, die nachgewiesene Fakten und die nachgewiesene Alternativlosigkeit zur Inanspruchnahme Heuersdorfs ständig verleugnen. Sehr geehrter Herr Weber, ich bin gerne bereit, mich mit Ihnen oder anderen Heuersdorfern zu unterhalten, aber muss das auf sachlicher Basis geschehen! Mit freundlichem Glückauf! Michael Struzina

Name: H. Weber

Datum: Dienstag, 11 November, 2003 um 16:03:05
Kommentar:
Herr Struzina, da Sie wie ich denke der Sohn des uns Allen gut bekannten Redakteurs der MIBRAG Zeitschrift "Spektrum" Herrn Andreas Struzina sind, brauchen wir uns über diese Art und Weise Ihrer Schreiben nicht wundern. Bestens geimpft vom Herrn Papa. Schaffen Sie sich bitte erstmal selbst eine Lebensgrundlage, dann können sie mitreden, wenn so ein Großindustieller daher kommt und Ihnen alles nehmen will, was man sich ein Leben lang geschaffen hat. Sich dann auch noch brüstet mit einer großzügigen Entschädigung. Wissen Sie was man für ein Grundstück bekommt nach der Zeitwertentschädigung? Bauen sie sich doch mal davon etwas gleichwertiges Neues auf.Von wegen die Entschädigung für die Heimatvertreibung bleibt uns. Sie können doch nur nachreden was ihnen vorerzählt wurde. Haben sie sich schon einmal mit einem Heuersdorfer Bürger unterhalten? Seine Beweggründe angehört. Das macht man nämlich wenn man über Leute die man nicht kennt urteilen will. Aber zuhören kann die MIBRAG und auch Sie wahrscheinlich sehr schlecht. Die Gemeinde Heuersdorf war jederzeit zu Gesprächen bereit. Aber man möchte ja mit uns nur über das "Wie" der Absiedlung sprechen und nicht über das "Ob" überhaupt. Alternativen werden von vornherein abgetan und gar nicht beachtet. Wir sind niemals gegen den Tagebau gewesen. Aber wenn es jetzt nicht nach den Willen der MIBRAG geht, hätten sie sich vor dem Abschluss der Lieferverträge mit dem Kraftwerk die Bereitschaft zur Umsiedlung von Heuersdorf holen sollen. Ich kann mir auch kein Auto kaufen und habe keine Straße dazu. Danach heulen, dazu ist es dann zu spät. Im übrigen kann die MIBRAG Heuersdorf umfahren und die Millionen, welche für die Umsiedlung und Schaffung einer neuen Infrastruktur, Umsetzung zweier Kirchendenkmäler u.s.w. gedacht waren, als kleinen Ersatz für evtl. entgangenen Profit benutzen. Nur weil der Profit geringer ausfällt will man die Heuersdorfer als Buhmann hinstellen und geht mit dem Gerücht hausieren, dass es wegen Heuersdorf tausende von Arbeitslosen gib. Es hieß auch schon mal, wenn Heuersdorf nicht weicht, dann wird das Kraftwerk nicht gebaut. Das Kraftwerk steht und wird betrieben, im übrigen nicht in Volllast wie vorher behauptet Wer fragt den die Gewerke in Heuersdorf wie die ihre Existenz wieder aufbauen sollen an einem fremden Ort und welchen Verlust bei deren Aufgabe entsteht. Aber wie gesagt, bevor man sich eine Meinung bildet sollte man mit Beiden Seiten gesprochen haben. Aber das lernen sie vielleicht erst am Ende Ihres Studiums.

Name: Michael Struzina
Email: m_struzina@gmx.de

Datum: Dienstag, 11 November, 2003 um 11:37:17
Kommentar:
Herr Michel, ich möchte die Gelegenheit nutzen, doch noch einmal schnell auf Ihre Antwort rückzuantworten. Zunächst einmal bewundere ich Ihre fachliche Kompetenz in allen möglichen Dingen und Ihre Selbstsicherheit. Dass Sie diese Fähigkeiten offenbar haben, zeigt alleine schon der Briefwechsel mit dem Kursdorfer Diskussionsteilnehmer. Wie Sie nach gerade einmal 20 Zeilen, geäußert von einem Nichtfachmann, zu dem Schluß kommen können, ein Ausbau des Leipziger Flughafens sei unwirtschaftlich und unsinnig, ist geradezu nobelpreisverdächtig. Ich selbst hätte mir bei so dünner Faktenlage kein Urteil erlaubt, und jeder andere, der seriös und wissenschaftlich an solche Problematiken herangeht, ebenfalls nicht. Vielleicht ist der Ausbau notwendig, um das vom Kursdorfer erwähnte Nachtpostkreuz zu bekommen? Vielleicht sehen die Prognosen für den Leipziger Flughafen derart gut aus, dass er in zwei Jahren aus allen Nähten platzt? Ich weiß es nicht und SIE auch nicht!!! Jeder andere, der nun sieht, wie und mit welchen Begründungen Sie argumentieren, dürfte Ihre anderen Aussagen, die die MIBRAG und Schleenhain betreffen, zumindest mit großer Vorsicht genießen. Sie selbst haben zugegeben, kein Bergfachmann zu sein. Wie können Sie da weiterhin, entgegen sämtlicher seriöser Gutachten, steif und fest behaupten, eine Umfahrung Heuersdorfs wäre problemlos möglich und der Verzicht der Heuersdorfer Kohle würde die Laufzeit des Kraftwerkes Lippendorf nur um 3 oder 4 Jahre verkürzen. Eine Umfahrung Heuersdorfs wäre wohl nur mit einem Zwei-Flügel-Betrieb möglich, den kein Mensch bezahlen kann, da er faktisch doppelte Betriebsmittelausstattung, zumindest bei den Fördermitteln bedeuten würde. Abgesehen davon geht es nicht alleine um die Menge, sondern auch um die Qualität der Kohle. Die unter Heuersdorf liegende Kohle ist von hoher Qualität und muss anderer Kohle aus dem Tagebau Schleenhain zugemischt werden. Entgegen Ihrer Behauptung, das würde lediglich den Gewinn der MIBRAG erhöhen, ermöglicht die Heuersdorfer Kohle erst den Betrieb der MIBRAG. Vielleicht haben Sie schon einmal davon gehört, dass ein Kohlekraftwerk nicht mit x-beliebiger Kohle beschickt werden kann, sondern nur mit Kohle einer bestimmten Qualitätsbandbreite. Davon ausgehend, könnte bei einem Verzicht auf die Heuersdorfer Kohle also nicht das Kraftwerk nur 4 Jahre weniger betrieben werden, sondern maximal noch 4 Jahre, da dann Schleenhain wegen Heuersdorf angehalten werden müsste. Aus eben diesen Gründen kann auch Lippendorf nicht von Profen aus bekohlt werden, abgesehen von den Transportkosten und den Betriebsmittelaufstockungen in Profen, die kein Mensch bezahlen kann, sowie einer dann nicht machbaren Fahrweise der Lagerstätte Profen. Und dass der Verzicht auf Schleenhain nun den Bestand der MIBRAG insgesamt gefährdet, dürfte selbst Ihnen und jedem anderen Nichtbergfachmann einleuchten! Wenn Sie das anerkennen, dürfte Ihnen auch bewusst sein, dass an den Arbeitsplätzen der MIBRAG viele weitere in der Region hängen und nicht „lediglich“ die 296 (wo haben Sie die Zahl her?) im Tagebau Vereinigtes Schleenhain. Sie sprechen auch die angeblich verlorenen Arbeitsplätze in der Landwirtschaft durch Flächenentzug und Grundwasserentnahme an. Flächenentzug klingt ja so, als würde jemandem das Feld weggenommen mit der Bemerkung „Nun sieh mal zu!“. Die MIBRAG ist verpflichtet, adäquate Ersatzfläche zur Verfügung zu stellen. Und durch die Rekultivierung der stillgelegten Tagebaue entsteht seit einigen Jahren weit mehr landwirtschaftliche Fläche, als in Anspruch genommen wird. Und Sie wissen auch, dass Kippenböden einem strengen Meliorationsverfahren unterliegen, bevor sie überhaupt wieder in die Obhut von Landwirten gegeben werden. Ohne Entschädigung bekommt niemand minderwertige Böden als Ersatz. Der Grundwasserentzug kann für das mitteldeutsche Revier in Bezug auf den landwirtschaftlichen Ertrag überhaupt kein Argument sein! Zum einen schützen starkmächtige Mergelschichten an der Oberfläche vor weit ins Vorfeld reichenden Absenkungskurven, zum anderen ernähren sich die Pflanzen von in den Boden eingesickertem und durch den Mergel oder Löss gespeichertem Niederschlagswasser. Dieses Wasser wird den Pflanzen durch eine bergbauliche Entwässerung nicht entzogen! Der oberste Grundwasserleiter liegt unter den nahezu wasserundurchlässigen Mergel- oder Lößschichten in über 5 bis 15 m Teufe. So tief reicht keine Getreidewurzel, sie ernährt sich also auch nicht von Wasser aus diesen zu entwässernder Grundwasserleitern. Abgesehen davon liegen im mitteldeutschen Revier verhältnismäßig geringmächtige Grundwasserleiter in Wechsellagerung mit Stauern. Schon aus diesem Grunde erfolgt eine Absenkung des Grundwasserspiegels nicht weit ins Vorfeld. Und vielleicht haben Sie ja auch von Problemen im Zuge des Grundwasserwiederanstiegs durch die Stilllegung vieler Tagebaue gehört, bei denen es den Leuten eher zu nass als zu trocken ist, was aber meistens daran liegt, dass Flächen bebaut wurden, die vor dem Bergbau sumpfig und feucht waren, was also keine Schuld des Bergbaus ist. Sie erwähnten auf meine Bemerkung, es sei eine gemeinsame Umsiedlung aller Heuersdorfer angestrebt, dass die MIBRAG seit Jahren Heuersdorfer einzeln „herauskauft“. Wenn Sie und der Gemeinderat Heuersdorfs zu keinerlei Gesprächen mit der MIBRAG bereit sind, was bleibt dem Unternehmen anderes übrig? Abgesehen davon sind nicht wenige von sich aus an die MIBRAG herangetreten und wollten die Leistungen des Heuersdorfvertrages in Anspruch nehmen. Sollte die MIBRAG da etwa sagen: „Wartet, wir holen Euch erst aus Euren alten Häusern raus, wenn auch ein Herr Bruchmann umgesiedelt werden will?“ Sie schrieben weiterhin, dass Sie vom Herrn Gierl Beschäftigungspläne eingefordert haben, diese aber nicht bekommen haben. Ihre Intention dahinter ist doch, „Die haben was zu verschweigen! Das stimmt alles nicht, was die uns erzählen.“ Ich bitte Sie! Keine Firma gibt Interna an irgendwelche Leute raus. Die Zahlen sind aber Gegenstand in vielerlei Gutachten und wären sicher auch in direkten Gesprächen zwischen MIBRAG und Heuersdorf zur Sprache gekommen, in Gesprächen, die Heuersdorf hartnäckig ablehnt. Schlimm ist nun wirklich, dass die Bergleute und Mitarbeiter von Zulieferern, wohl verwöhnt durch die letzten 4, 5 guten Jahre, Ihnen nicht die Tür einrennen. Ich möchte nun nur noch einmal kurz auf die Klimadiskussion zu sprechen kommen. Leider finde ich im Augenblick nicht die Zahlen über die Reduzierung des CO2 Ausstoßes im mitteldeutschen Revier seit 1989 abzüglich der Stillegungseffekte. Doch schon alleine durch Wirkungsgradsteigerungen der Kraftwerke um 10 Prozentpunkte oder 30 Prozent ist eine 30-prozentige CO2 Reduzierung zu konstatieren, mehr als Deutschland bis 2020 insgesamt erreichen will. Es geht doch gar nicht darum, inwieweit man anerkennen will, dass CO2 einen Einfluss auf das Klima hat. Interessant ist doch die Diskussion, auf welchem Wege man den CO2 Ausstoß vermindern will! Die Variante, die von vielen in Deutschland gesehen wird, alles was mit CO2 zusammenhängt ist umweltverpestend, zeigt noch ganz andere Problematiken auf. Wenn man mal von Schleenhain absieht, ist doch jeder gegen jedwede Industrieansiedlung. Alles was, egal wo, nach etwas Staub, Geräusch, verändertem Landschaftsbild durch Industriebebauung riecht, ist wert, eine Bürgerinitiative zu gründen. Sei es nun eine Kiesgrube, sei es eine Ziegelei, sei es eine Chemieanlage, sei es ein Flugzeugwerk, sei es ein Transrapid, sei es ein Atommüllendlager, sei es eine Zuckerfabrik, sei es eine Papierfabrik oder sei es eben ein Energiestandort. Lassen Sie uns doch ganz Deutschland zu machen! Zaun ringsherum und Naturschutzgebiet draufschreiben! Aber alle wollen sie Arbeit! Man könnte doch aber auch mit Vernunft an die Sache rangehen. Man könnte doch die Erfolge im Land, in Bezug auf CO2-Reduzierung anerkennen, sie weiter forcieren, ohne ganze Industriezweige zu zerschlagen. Was passiert denn, sollte durch Emission-Trading die Braunkohle oder die Zementindustrie in arge Schwierigkeiten geraten. Die Energie kann nicht so ohne weiteres durch anderes ersetzt werden, der Zement schon gar nicht. Wir importieren also Atomstrom aus Frankreich (klasse Atomausstieg) oder Braunkohlestrom aus sonst wo her. Wir beziehen unseren Zement aus Taiwan oder weiß der Teufel woher, wo die Umweltschutzbestimmungen zum Abbau des Kalksteins und zur Ausstattung und zum Betrieb der Zementfabriken weit hinter unseren Vorschriften zurückstehen. Was ist das für eine sinnvolle Umweltschutzpolitik? Warum kann man nicht weiterhin daran arbeiten, unsere Technik und Umweltschutzregelungen weiterentwickeln, ohne kahl zu schlagen und gleichzeitig daran arbeiten, dass unsere Standards in anderen Ländern Fuß fassen. Wir würden größere Effekte mit weniger Schmerzen erzielen! Wie gesagt, die Diskussion um die Anerkennung des Einflusses des CO2 auf das Klima ist überhaupt nicht ausschlaggebend und mittlerweile kaum noch ein Gegenstand. Viel wichtiger ist die Diskussion um die Wege der CO2-Minderung. Alles im Dreieck gesehen Ökologie-Ökonomie-Mensch. Zusammenfassend will ich also nur sagen, dass Sie mit Ihrer Diskussion um den Flughafen Leipzig einmal mehr gezeigt haben, als wie fachmännisch, seriös und begründet Ihre Aussagen anzusehen sind. Es ist auch festzustellen, dass Sie, und wenn noch so viele Untersuchungen Gegenteiliges nachweisen, von Ihren Behauptungen nicht weichen werden und dass in der Klimadiskussion, wie auch in anderen Diskussionen um Umweltschutz mehr Ideologie als Realität vorhanden ist. Und ich sage noch einmal, dass, wenn die letzten 57 von ehemals 141 Haushalten in Heuersdorf es schaffen, dass Heuersdorf stehen bleibt, verlieren über 3400 Familien ihre Existenz, ihre Heimat. Die Kohle unter Heuersdorf wird gebraucht, um die Region voranzubringen und Energie mit Sachverstand, Umweltbewusstsein und regionaler Verbundenheit zu gewinnen und zu erzeugen! Michael Struzina, Bergbaustudent an der TU Bergakademie Freiberg

Name: Jeffrey Michel
Email: jeffrey.michel@gmx.net

Datum: Montag, 10 November, 2003 um 23:18:47
Kommentar:
Herr Joerg: Bei der von Ihnen angeführten, derzeitigen Auslastung des Flughafens Leipzig/Halle würde ein Ausbau offensichtlich keinen betriebswirtschaftlichen Sinn machen. Die Befürworter des Projektes dürften aber die Anziehungskraft der zwei Autofabriken sowie der Olympiade in den Mittelpunkt ihrer Argumentation stellen. Die Prognosen über das zu erwartende Flugverkehrsaufkommen könnten dabei von anderen Städten wie z. B. München und Stuttgart übernommen werden, in denen es ebenfalls eine Fahrzeugindustrie und auch internationale Großveranstaltungen gibt. Es ist wohl anzunehmen, dass die Stadt Leipzig solchen Vorbildern nachstrebt. Kursdorf sollte diese Entwicklung nicht von vornherein hinnehmen, sondern auf eigens organisierten Fachveranstaltungen die damit befassten Planern mit unabhängigen Verkehrsexperten zusammenbringen.

Name: Jeffrey Michel
Email: jeffrey.michel@gmx.net

Datum: Montag, 10 November, 2003 um 22:25:30
Kommentar:
Herr Struzina: Erlauben Sie mir, zu Ihrer Kritik Stellung zu nehmen, sofern diese meine Person oder meine Arbeit betrifft. 1. "Ich weiß nicht, ob Heuersdorf es zulässt, dass der Gästebucheintrag auf der Seite auch dauerhaft verbleibt." Jeder Eintrag verbleibt, außer wenn die Grenzen des Anstands überschritten werden. Das ist seit über einem Jahr glücklicherweise nicht mehr vorgekommen. 2. "In diesem Gästebuch steht soviel Unsinn und Falsches von Leuten die oftmals weder Ahnung vom Fach haben, noch die Region kennen." Jeder von ihnen ist stimmberechtigt. 3. "...der einzige Amerikaner, der sich nicht für die Region interessiert, ist Jeffrey Michel, der Energiebeauftragte von Heuersdorf." Wenn das wahr wäre, hätten Sie keine Möglichkeit zu einer Meinungsäußerung auf der Heuersdorf-Website. Denn diese ist meine Arbeit, und sie besteht seit 1998 als eine der ersten Internet-Adressen des Leipziger Südraums überhaupt. 4. "Schlimm ist, dass dieses Gästebuch nicht von Tausenden e-mails überschwemmt wird, in denen wenigstens die Bergleute und die Mitarbeiter von Auftragnehmern ihre Empörung über Heuersdorf zum Ausdruck bringen." Fragen Sie am besten bei den Bergleuten und den Auftragnehmern nach, warum sie unser Gästebuch meiden. Kein Eintrag wird aufgrund einer vertretenen Meinung getilgt. Es ist allerdings bezeichnend für den vermeintlichen "Dialog" mit der Gemeinde Heuersdorf, dass keiner ihrer Widersacher ein Gästebuch auf seiner Website unterhält. 5. "Wer interessiert sich für über 3.400 Familien, denen bei einem Stehenbleiben von Heuersdorf die Existenz genommen werden würde, die alle aus der Region abwandern müssten, weil es hier schlicht und ergreifend keine Arbeit gibt?" Die Gemeinde Heuersdorf interessiert sich dafür. Sie hat deshalb schon vor Jahren den Betriebsratsvorsitzenden der MIBRAG, Mario Gierl, um eine jährliche Aufstellung der Arbeitsplätze für den Fall gebeten, dass Heuersdorf abgebaggert wird, sowie für den Fall einer bergbaulichen Umfahrung. Herr Gierl hat diesem Wunsch nicht entsprochen. Die Erhaltung von Heuersdorf dürfte aber die Beschäftigungsbilanz der Region nur unwesentlich beeinflussen. Denn bei einer engen Umfahrung der Gemeinde würde der Bergbaubetrieb um lediglich zwei Jahre auf ca. 2038 verkürzt. 6. "...ohne die Heuersdorfer Kohle die Arbeitslosigkeit in der Region leicht auf über 30 % steigen würde?" Eine belastbare Prognose darüber liegt Heuersdorf nicht vor. 7. "Wer verdeutlicht sich die Relationen, dass die MIBRAG in den letzten zwei Jahren 160 Leute eingestellt hat, sang- und klanglos, aber bei jeder Neuansiedlung, bei der 20 Arbeitsplätze entstehen, ein riesen Primborium gemacht wird?" In Heuersdorf Aktuell werden beschäftigungsrelevante Entwicklungen bei den Energieunternehmen regelmäßig notiert. Die MIBRAG verschweigt hingegen die Arbeitsplätze im Bereich der Landwirtschaft sowie der Lebensmittelindustrie, die durch den Flächenverbrauch sowie den Grundwasserentzug des Bergbaus verloren gehen. 8. "Und dann sagt noch einer, die MIBRAG hat für den Arbeitsmarkt kaum eine Bedeutung." Hierzu sollte ein Vergleich mit der Arbeitslosenstatistik anderer Regionen gezogen werden, in denen der Bergbau inzwischen eingestellt worden ist. 9. "Für die teuersten Arbeitsplätze Deutschlands sollen wir betteln gehen." Für jeden Beschäftigten im Kraftwerk Lippendorf wurden bei der VEAG über 700.000 Euro investiert. Für die gleiche Summe entstehen in anderen Wirtschaftsbereichen gleich mehrere Arbeitsplätze. Die Heuersdorfer gehen betteln, weil sie nicht als gleichberechtigter Verhandlungspartner gelten. Die Gemeindeverwaltung kann Ihnen das näher erläutern. 10. "Ziel ist eine gemeinsame Umsiedlung aller Heuersdorfer an einen neuen Standort." Diese Aussage steht der fortgesetzten Abwerbung einzelner Familien aus der Dorfgemeinschaft durch die MIBRAG gegenüber. Die entsprechende Problematik wird auf der Heuersdorf-Website unter "Umsiedlung" behandelt. 11. "NEUSEENLAND im Südraum von Leipzig kann nicht wie geplant entstehen, denn dazu würde das Sümpfungswasser aus den laufenden Tagebauen gebraucht." Heuersdorf setzt sich nicht für die Beendigung des Tagebaus ein. Wir haben aber bereits vor Jahren gegenüber der MIBRAG und der Sächsischen Staatsregierung auf die CO2-Emissionen der Braunkohleverstromung als Risikofaktor hingewiesen und dazu Lösungsvorschläge für den Leipziger Sädraum angeboten. Diese Ermahnungen wurden damals überhört. Der Nationale Allokationsplan für CO2-Emissionen könnte aber nun in Zukunft die Wettbewerbsfähigkeit der Braunkohle wesentlich einschränken. 12. "...hat genauso wenig Ahnung und soll mal schnell ins Chemiebuch schauen." Dieser Ratschlag sollte an die politischen Entscheidungsträger und Unternehmensleiter gerichtet werden, die beharrlich den Klimawandel und seine chemischbiologischen Folgen missachten. 13. "Ein Herr Michel, der sich erdreistet, bergtechnische und energiepolitische Gutachten zu erstellen, ohne das nötige Fachwissen zu haben, ist eine Farce !!!" Das einzige Gutachten von mir in Bezug auf die Bergtechnik betraf die Fremdbekohlung aus dem Tagebau Profen. Hierbei habe ich unter anderem die Erkenntnis angeführt, dass beim beanstandeten Gutachten der Sächsischen Staatsregierung zwar der betriebswirtschaftliche Verlust der MIBRAG beim Verzicht auf die Heuersdorfer Braunkohle abgezogen, der zusätzliche Ertrag im Tagebau Profen jedoch nicht hinzugerechnet worden war. Bei einer Fremdbekohlung hätte die MIBRAG unter diesem Umstand dem Kraftwerk Lippendorf 40 Millionen Tonnen Braunkohle geschenkt. Die Bergfachleute des Freistaats Sachsen (ich bin zugegebenermaßen keiner davon) haben sich erst durch meine Untersuchung von dem Gutachten der Staatsregierung distanziert. Mein energiepolitisches Fachwissen steht allerdings auf einem anderen Blatt. Darüber sollen sich gegebenenfalls andere äußern.

Name: Michael Struzina
Email: m_struzina@gmx.de

Datum: Montag, 10 November, 2003 um 12:39:13
Kommentar:
Dieser Gästebucheintrag richtet sich vor allem an die vielen Leute, die hier ihre Kommentare hinterlassen. Ich weiß nicht, ob Heuersdorf es zulässt, dass der Gästebucheintrag auf der Seite auch dauerhaft verbleibt. In diesem Gästebuch steht soviel Unsinn und Falsches von Leuten die oftmals weder Ahnung vom Fach haben, noch die Region kennen. Da liest man etwas von industriellem Schandfleck, problemlos möglicher Umfahrung Heuersdorfs, unbedeutender Lagerstätte, der „Angst“, Heuersdorf könnte umsonst „geopfert“ werden und dergleichen mehr. Ein werter Herr aus Schweden riskiert sogar seinen Job, um Partei für Heuersdorf zu ergreifen und nicht mit „solchen Menschen“ zusammenarbeiten zu müssen. Welch ein Held! Und Amerikaner interessierten sich nicht für die Region, könnten nichts als zerstören, egal ob mit Krieg oder Tagebau. Fakt ist, der Braunkohlenbergbau hier wird von Menschen aus der Region betrieben und der einzige Amerikaner, der sich nicht für die Region interessiert, ist Jeffrey Michel, der Energiebeauftragte von Heuersdorf. Schlimm ist, dass dieses Gästebuch nicht von Tausenden e-mails überschwemmt wird, in denen wenigstens die Bergleute und die Mitarbeiter von Auftragnehmern ihre Empörung über Heuersdorf zum Ausdruck bringen. Wer interessiert sich für über 3.400 Familien, denen bei einem Stehenbleiben von Heuersdorf die Existenz genommen werden würde, die alle aus der Region abwandern müssten, weil es hier schlicht und ergreifend keine Arbeit gibt? Wer interessiert sich dafür, dass ohne die Heuersdorfer Kohle die Arbeitslosigkeit in der Region leicht auf über 30 % steigen würde? Die 3.400 Arbeitsplätze sind nicht nur in der Kohle oder im Kraftwerk gefährdet. Ebenso betrifft es Arbeitsplätze im Baugewerbe, im Handwerk oder im Einzelhandel, die von den Aufträgen der Kohle oder von dem Geld der Bergleute abhängen. Wer verdeutlicht sich die Relationen, dass die MIBRAG in den letzten zwei Jahren 160 Leute eingestellt hat, sang- und klanglos, aber bei jeder Neuansiedlung, bei der 20 Arbeitsplätze entstehen, ein riesen Primborium gemacht wird? Und dann sagt noch einer, die MIBRAG hat für den Arbeitsmarkt kaum eine Bedeutung. Die Region wird noch viel finsterer, wenn Heuersdorf stehen bleibt. Und es wird ja geradeso getan, als ob Umsiedlung oder gar Enteignung, letzteres soll ja hier gar nicht stattfinden, etwas völlig Unverschämtes wäre. Bei vielen Straßenbauprojekten, Autobahn und dergleichen, werden tagtäglich Leute enteignet zu himmelschreienden Bedingungen! In der eigenen Familie haben wir das erlebt. Hier bekommen die Heuersdorfer mehr als nur eine angemessene Entschädigung. Nichts mit „Für die teuersten Arbeitsplätze Deutschlands sollen wir betteln gehen“, wie auf einem Schild am Eingang Heuersdorfs zu lesen ist. Das Schild verbreitet gleich zwei Lügen. Lügen deshalb, weil es die Heuersdorfer besser wissen. Zum einen sind die Arbeitsplätze in der Braunkohle, im Gegensatz zur Steinkohle und zur Windenergie, subventionsfrei und somit nicht die teuersten Deutschlands, zum anderen muss kein Mensch nach der Umsiedlung betteln gehen. Wer sich zu den einzelnen Leistungen informieren will, kann unter www.mibrag.de/umsiedlung/heuersdorfvertrag.pdf nachsehen. Hier nur ein paar kurze Fakten aus den Leistungen: - Ziel ist eine gemeinsame Umsiedlung aller Heuersdorfer an einen neuen Standort - Entschädigung für alle Eigentümer in Heuersdorf nur dafür, dass sie umgesiedelt werden - Entschädigung der Grundstücke und Häuser oberhalb der marktüblichen Preise - Übernahme sämtlicher Kosten für Notare, Baugrundgutachten, Baugrundsuche, Vermessung und ähnlicher Dinge - Für Mieter, die wieder zur Miete wohnen wollen, Mietpreisbindung von 6,50 DM!!! über 15 Jahre - Unterstützung, auch finanziell, bei der Schaffung von Wohneigentum - Bereitstellung von enormen Finanzmitteln zur Umsetzung identitätsstiftender Gebäude wie Rittergut, Schule, Kirche - Unterstützung bei der Umsetzung weiterer Wohn- oder Nebengebäude - Bereitstellung mehrerer tausend Euro für eine Dorfchronik - Städtebauliche Planung eines neuen Dorfes unter Beachtung der Wünsche der Heuersdorfer - Härtefond für tatsächlich schwierige Situationen bei und nach der Umsiedlung - usw., usw. Die Bedingungen und auch andere Dinge zur Umsiedlung und zur Braunkohle kann man nachlesen. Man muss sich nur die Mühe machen, bevor man sich eine Meinung bildet! Ich habe mit Leuten, die nicht aus Heuersdorf kommen, gesprochen und die sagten mir, als sie erfuhren, welches Geld die Heuersdorfer kriegen: „Warum liegt denn unter uns keine Kohle?“ Apropos die Heuersdorfer: Hier wird immer so getan, als gäbe es eine eingeschworene Dorfgemeinschaft, die in breiter Front gegen die Kohle kämpft. Fakt ist, von ehemals 141 Haushalten haben sich bereits 84 Haushalte umsiedeln lassen. Dabei haben sich von 34 ehemaligen Mieterhaushalten 26 Familien Wohneigentum (Haus oder Eigentumswohnung) geschaffen. Weitere 11 Familien bereiten ihre Umsiedlung vor. Viele wohnen im Umkreis von 5 km um das alte Heuersdorf. Heimatvertreibung ??? Zur Heimat gehört mehr als ein halb verfallener Hof ! Wenn die paar noch verbliebenen Heuersdorfer es schaffen, dass Heuersdorf stehen bleibt, verlieren über 3.400 Menschen in der Region ihre Arbeit, verlieren ihre Heimat. Noch viel mehr Jugend wandert ab, denn die Energiewirtschaft hier ist einer der wenigen Bereiche, die jungen Leuten eine Zukunft bieten kann. NEUSEENLAND im Südraum von Leipzig kann nicht wie geplant entstehen, denn dazu würde das Sümpfungswasser aus den laufenden Tagebauen gebraucht. Die Folge wären länger sichtbare Restlöcher mit viel schlechterem Wasser und auch keine Arbeitsplätze in der herbeigesehnten Tourismusindustrie! Apropos Umweltschutz und Klimaschutz. Ich halte es für nicht gerade die schlaueste Lösung, die modernsten Anlagen und Betriebe, die nach den strengsten Umweltrichtlinien geführt werden, kaputt zu machen. Wenn die Technik, die in Schleenhain und Lippendorf im Einsatz ist, überall auf der Welt , dort wo heute auch Kohle verstromt wird, im Einsatz wäre, wäre Kyoto längst erfüllt! Ich bin nicht gegen Klimaschutz! Doch kann ich keinen deutschen „Klimaschutzpolitikern“ trauen, die soviel Ahnung von Physik, Chemie und anderen Dingen haben, dass sie den Zementherstellern ernsthaft sagen, sie sollen sich ein Verfahren für die Zementherstellung entwickeln lassen, bei dem kein CO2 mehr entsteht! Wer jetzt hier stutzt und sagt, warum eigentlich nicht, hat genauso wenig Ahnung und soll mal schnell ins Chemiebuch schauen. Und selbst dann noch könnte ja jemand sagen, bauen wir eben nur noch Häuser ohne Beton. Mit anderen Materialien kann man aber nicht so hoch bauen, d.h. der Flächenverbrauch steigt. Und ob das im Sinne der Umweltschützer ist, wage ich zu bezweifeln. Dieses Beispiel habe ich nur gewählt , um zu verdeutlichen, wie viel ideologische Verbohrtheit, wie wenig praktische Realisierbarkeit in der Klimadiskussion und auch in der Diskussion um Heuersdorf steckt. Ein Herr Michel, der sich erdreistet, bergtechnische und energiepolitische Gutachten zu erstellen, ohne das nötige Fachwissen zu haben, ist eine Farce !!! Heuersdorfer, die die noch in Heuersdorf verblieben sind, stellt Euch nicht gegen die Region ! Es würde auch Euch schaden ! Im Falle des Scheiterns des Tagbaus Schleenhain wegen Heuersdorf würdet Ihr keinen Euro für Eure Häuser bekommen. Heuersdorf wäre immer ab vom Schuß und würde so oder so sterben. Die noch verbliebenen Jungen würden der Arbeit wegen weg gehen und die Älteren könnten ihre Häuser kaum in Schuß bringen. Die Region braucht die Kohle unter Heuersdorf, braucht die 3.400 Arbeitsplätze, braucht Unternehmen, die die Region voranbringen, und die mit Sachverstand, Umweltbewusstsein und regionaler Verbundenheit hier arbeiten. Michael Struzina, Bergbaustudent an der TU Bergakademie Freiberg

Name: LEJoerg

Datum: Sonntag, 9 November, 2003 um 22:40:01
Kommentar:
Hallo Heuersdorfer, ich möchte Euer Gästebuch nicht missbrauchen, um unser Thema zu publizieren. Doch entgegen des Eintrages des Herrn Michel halte ich aber das Planfeststellungsverfahrens eines weitern Flughafenausbaus in Leipzig als betriebswirtschaftlich unsinnig. Die Zahl der Porsche und BMW Käufer, welche nach Leipzig reisen, macht mit Sicherheit keinen Flughafenausbau notwendig. Nur ein Nachtpostkreuz und Auslastung von 70-80% wäre eine Grundlage, doch dafür reicht die bestehende Kapazität mindestens für die nächsten 10-15 Jahre. Momentan ist der Flughafen nicht mal zu 30% ausgelastet. Kurz gesagt wäre die Absiedelung von Heuersdorf genauso unsozial, unwirtschaftlich und damit unsinnig wie ein Neubau der Startbahn Süd in Leipzig und die damit verbundenen Konsequenzen für Kursdorf. ---Heuersdorfer bleibt standhaft--- Gruss LEJoerg

Name: Jeffrey Michel
Email: jeffrey.michel@gmx.net

Datum: Sonntag, 9 November, 2003 um 21:34:27
Kommentar:
Sehr geehrter Herr Joerg, ich schätze die Situation der Kursdorfer als überaus schwierig ein. Die Braunkohle unter Heuersdorf ließe sich durch elektrischen Strom aus anderen Kraftwerken, aus der Windkraft oder durch Erschließung des hohen Energiesparpotentials leicht ersetzen bzw. erübrigen. Der liberalisierte Strommarkt war schließlich einer der Hauptgründe dafür, dass das erste Heuersdorf-Gesetz im Jahre 2000 vom Sächsischen Verfassungsgerichtshof für nichtig erklärt wurde. Demgegenüber wird der Druck auf Kursdorf gerade durch den liberalisierten Flugverkehr erhöht. Mit der Errichtung zweier Autofabriken in Leipzig wurde der Ausbau des Flughafens ohnehin unausweichlich. Viele ausländische Kunden möchten diese Werke persönlich besuchen, um von dort ihr Luxusfahrzeug abzuholen und anschließend auf der deutschen Autobahn ohne Tempolimit zu fahren. Heuersdorf soll deshalb auch in diesem Zusammenhang fallen, damit keine Ortschaft im Widerspruch zur Regionalplanung eine Aussicht auf Erhaltung hat. Die dabei zugrunde gelegte Wirtschaftspolitik wird jedoch durch den globalen Klimawandel in Frage gestellt. Aufgrund des Kyoto-Protokolls muss die Braunkohleverstromung in Deutschland eingeschränkt werden. Ein Verzicht auf die Heuersdorfer Braunkohle würde sich demzufolge für den Kraftwerksbetreiber lohnen, weil diese Kohle durch ihre CO2-Emissionen und auch zusätzlich durch die Umsiedlungskosten verteuert wird. Der internationale Flugverkehr wurde aber bislang von keiner Klimaschutzvereinbarung erfasst. Das Flugbenzin wird auch weiterhin nicht besteuert. Der hohe Flächenverbrauch und die wachsenden Verkehrsvolumen im deutschen Straßenverkehr steigern zugleich die Beliebtheit von Flugreisen. Kursdorf wird sich deshalb sehr intensiv mit dieser vielschichtigen Problematik auseinandersetzen müssen und dabei oft juristisches Neuland betreten.

Name: LEJoerg
Email: LEJoerg@kursdorf.net

Datum: Sonntag, 9 November, 2003 um 13:11:37
Kommentar:
Hallo Heuersdorfer, erst mal ein Lob für Euren beispielhaften Webauftritt. Wie ich sehen konnte scheinen in Eurem Ort alle an einem Strang zu ziehen. Und das ist gut so, aber auch selten. Unser Ort steht möglicherweise vor einem ähnlichen Problem wie Heuersdorf. Bei uns ist es der Flughafen Halle/Leipzig. Kursdorf ist unmitten zweier Landebahnen gelegen wobei jetzt auch die zweite Piste verlängert werden soll. Damit ist der Wohnwert gleich null. Ob der Ausbau des Flughafens durch uns verhindert werden kann ist sehr fraglich. Momentan wird von sozialverträglicher partieller Umsiedelung gesprochen....ging es bei Euch auch so los? Momentan ist nichts konkretes bekannt. Bei uns wird es jedoch schwierig werden alle Einwohner unter einen Hut zu bekommen, ein Teil ist Arbeitnehmer am Flughafen. Kämpft bis zum Sieg und Gruss aus Kursdorf! PS: Schaut mal in unser Forum http://www.kursdorf.net Hier werden Meinungen und Ratschläge gesammelt.

Name: Jeffrey Michel
Email: jeffrey.michel@gmx.net

Datum: Samstag, 8 November, 2003 um 10:55:10
Kommentar:
Sehr geehrter Herr Zintl, Lippendorf wurde als Referenzkraftwerk gewählt, um die Bezugsparameter für das von Ihnen angesprochene O2/CO2-Verfahren zu liefern (s. hierzu: www.euro-case.org/Activities/CO2_management_030516/Stroemberg_part2.pdf). Eine entsprechende Umrüstung des Kraftwerks selbst erscheint allerdings wenig sinnvoll, da dessen Kapazität anstatt 2 x 865 MW nur noch 2 x 700 MW betragen würde. Das Stromübertragungsnetz wäre nicht mehr voll ausgelastet, während die Kühltürme mehr Abwärme verkraften müssten. Aus der folgenden Abhandlung geht hervor, dass das Verfahren einen hohen logistischen Aufwand erfordert: www.entek.chalmers.se/~klon/msc/o2co2_treatment.pdf Hierzu wird auf S. 9 erläutert, dass zwei Güterzügen pro Stunde für den Abtransport des verflüssigten CO2 aus dem Kraftwerk erforderlich wären. Erfolgt die Endlagerung nicht auf dem europäischen Festland, wird auch jede Stunde ein Frachtschiff für den Weitertransport benötigt. Sie liegen deshalb mit Ihrer Meinung richtig, dass die Nutzung der Braunkohle von vornherein eingeschränkt werden sollte.

Name: Frank Zintl
Email: frank.zintl@tps.se

Datum: Freitag, 7 November, 2003 um 15:50:13
Kommentar:
Hallo Diesen Gästebucheintrag schreibe ich als Privatperson. Ich lebe und arbeite in Schweden und bin an einer kleinen Forschungsfirma für Verbrennungsmethoden angestellt. Den Namen dieses Unternehmens verschweige ich, weil das sonst gegen mich verwendet werden könnte. Ein Vattenfallunternehmen hat sich heute an meinen Arbeitgeber gewandt um Mithilfe in einem Projekt. Es geht darum, ein neues Kraftwerk so umzurüsten, dass alles CO2 aus dem Rauchgasstrom entfernt und umweltfreundlich entsorgt wird. Letzteres meine eine dauerhafte Verbringung dieses Gases unter Tage in verflüssigter Form. Dem Zusammenhang der Unterlagen war zu entnehmen, dass das fragliche Kraftwerk ein braunkohlengeheiztes Kraftwerk in Deutschland sein solle, und Lippendorf wurde als "Referenz" genannt. Mir ist nicht bekannt, ob das genannte Kraftwerk neu errichtet werden soll (Neuprojektierung), oder ob eine Umrüstung des von Vattenfall betriebenen Kraftwerksblocks in Lippendorf gemeint war. Zwar war ich zu der Besprechung gebeten, verweigerte aber die Teilnahme unter dem Hinweis, dass Vattenfall in Gestalt der Laubag-AG in der Lausitz ein deutscher (sorbisches) Dorf zwangsumsiedeln und abreissen will und dass ich als Deutscher mit solchen Leuten nicht zusammenarbeiten könne. Diese Entscheidung kann meine Kündigung bedeuten, aber das nehme ich in Kauf. Ich halte das Projekt von Vattenfall für eine schlechte Lösung, nicht nur wegen bedrohter Ortschaften wie Horno oder Heuersdorf, sondern auch weil das Problem der CO2-Emission beim Verbrennen fossiler Energieträger wieder mal nicht an der Wurzel gepackt, sondern nur an den Symptomen "herumgemacht" werden soll, und das mit hohem technischem Aufwand. Als Privatperson bin ich leider "Zwangskunde" von Vattenfall, denn unser ehemals kommunales Heizkraftwerk wurde von Vattenfall aufgekauft, und das Reihenhäuschen meiner Familie hängt am Fernwärmenetz, das jetzt Vattenfall gehört. eine andere Möglichkeit zur Beheizung unseres Häuschens habe ich nicht. Als Stromkunde habe ich mich aber bereits seit längerer Zeit von Vattenfall verabschiedet, wobei die Bedrohung von Horno durch das Vattenfall-Unternehmen Laubag eine Rolle gespielt hat. Gruss Frank Zintl Nyköping, Schweden

Name: Pointerscanner
Email: matrixpoint@gmx.de

Datum: Donnerstag, 6 November, 2003 um 12:55:13
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Hi leute, leider funktionier die bildergalerie nur bedingt, prüft das bitte mal, ansonsten , verteidigt euer dorf, !!!

Name: Eva Stegen
Email: evastegen@freenet.de

Datum: Dienstag, 21 Oktober, 2003 um 20:54:17
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Liebe Heuersdorfer, Die envia und ihr Vorlieferant Vattenfal kassieren Ihr Stromgeld, um damit die Braunkohle zu verstromen, die unter Ihrem Dorf liegt. Was liegt näher, als der envia Ihr gutes Geld zu verweigern? Sie können sich den Stromanbieter doch selbst aussuchen! Bei den Schönauer Stromrebellen http://www.ews-schoenau.de gibt es Strom aus erneuerbaren Energiequellen und aus intelligenter Kraft-Wärme-Kopplung. Und das beste ist: der saubere Strom ist sogar günstiger als der klimaschädliche, landschaftzerstörende Braunkohlestrom. Unter http://www.gruene-schweinfurt.de/forum/messages/184.html gibt es einen tollen TAZ-Artikel zum "Mythos teurer Ökostrom". Ein spezielle Ergänzung für Heuersdorf: 1500 kWh Jahresverbrauch kosten mit dem enviaM Basis Tarfif 323,24 Euro, sind also rund 19 Euro teurer als bei den Stromrebellen. Weitersagen! Gruß Eva Stegen

Name: sabine heissner
Email: tamina@goldmail.de

Datum: Sonntag, 14 September, 2003 um 21:08:14
Kommentar:
guten abend, nicht viel las ich über das begehren der macht, des geldes. mir persönlich genügen seriöse headlines oder links von mir bekannten sites, um die ungerechtigkeit zu erkennen. dieser staat ist nicht in der lage vergangenheit, gegenwart und zukunft zu verknüpfen, wenn es darum geht, MENSCHLICHKEIT bestehen oder entstehen zu lassen. ich würde nicht kämpfen. ich wäre immer, jeden tag, bei den betreffenden betreibern vor dem schreibtisch. und nur dort. denn dort wird entschieden. machen sie es wie greenpeace! seien sie IMMER vor ort. ich drücke ihnen alle daumen, dass sie mit diesem gästebuch, aktionen, schriften mehr erreichen, als sie sich evtl. sogar erhofften. alles alles gute.

Name: Dr. Leonhard Kasek
Email: Leo@Kasek.de

Datum: Montag, 18 August, 2003 um 16:22:38
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Stellungnahme des Nabu, LV Sachsen zum Referentenentwurf des SMWA für ein neues Heuersdorfgesetz Leipzig, 11.8.03 Der Naturschutzbund Deutschland LV Sachsen e.V. NABU lehnt den vorliegenden Gesetzentwurf zur Inanspruchnahme der Gemeinde Heuersdorf für den Braunkohleabbau ab Begründung: Die Zerstörung eines Ortes ist ein extrem schwerwiegender Eingriff in die Kulturlandschaft. Den Einwohnern wird die Heimat genommen, mit der sie emotional fest verbunden sind. Gewachsene soziale Bindungen und Nachbarschaften, auf die vor allem ältere Menschen angewiesen sind, werden zerstört. Das alles führt auch dann zu einem erheblichen Verlust an Lebensqualität, wenn das materielle Eigentum (Immobilien) ersetzt wird. Solcher Verlust an Bindungen und Lebensqualität führt beinahe zwangsläufig dazu, dass die Betroffnen für den Erhalt von Landschaft und Natur meist kaum noch mobilisieren sind, zumal es in der Regel sehr lange dauert, manchmal Jahrzehnte bis zur neuen Wohngegend so feste emotionale Bindungen entstehen, dass sie wieder Heimat wird. Auch wenn das Schicksal der Menschen wichtiger ist, muß auch erwähnt werden, dass es in und um Heuersdorf eine Reihe geschützter Tier- und Pflanzenarten gibt, vor allem solche, die auf Siedlungen angewiesen sind. Der Verzicht auf eine radikale Modernisierung hat hier Biotope und Nistplätze erhalten, die in den meisten anderen Orten in der Umgebung knapp geworden sind. Solche schwerwiegende Zerstörung einer historisch gewachsenen Kulturlandschaft wäre, wenn überhaupt, nur zu rechtfertigen, wenn der Erhalt des Ortes und der Landschaft und damit Verzicht auf die unter dem Ort liegende Kohle gravierende negative Folgen für die Gesellschaft hätte und es keine vertretbare Alternative gäbe. Beides ist nicht der Fall. Die Gemeinde Heuersdorf müsste nach den jetzt favorisierten Abbauplänen nur devastiert werden, wenn tatsächlich 40 Jahre mindestens 10 Mio t Kohle pro Jahr an das Kraftwerk Lippendorf geliefert werden müssten. Zwingende Gründe dafür, weshalb das Kraftwerk unbedingt 40 Jahre mit annähernd Volllast gefahren werden muß, finden sich allerdings weder in den Gutachten noch in der Gesetzbegründung. Die Festlegung auf diese 40 Jahre erscheint willkürlich. Das Gutachten von Prognos/IfE zur Wettbewerbsbefähigung betrachtet überdies nur den Zeitraum bis zum Jahr 2015, in Teilfragen bis 2020. Für diesen Zeitraum wird im Gutachten festgestellt, dass das Kraftwerk Lippendorf auch unter den Bedingungen des liberalisierten Strommarktes mit hoher Wahrscheinlichkeit wettbewerbsfähig sein wird. In diesem Zeitraum wäre die Versorgung des Kraftwerkes nach den vorliegenden Gutachten sogar aus den Abbaufeld Schleenhain ohne Inanspruchnahme von Heuersdorf gesichert. Über den Zeitraum danach fehlen jegliche Aussagen sowohl zur Wettbewerbsfähigkeit als auch zum Bedarf. In der Begründung des Gesetzes wurden die zeitlich befristen Aussagen des Gutachtens einfach um über 20 Jahre in ihrer Gültigkeit verlängert. Das ist allerdings in hohem Maße unseriös und zwar aus folgenden Gründen: 1. Klimaschutz. Erklärtes Ziel der Bundesregierung ist es, bis 2050 den Ausstoß an Treibhausgasen gegenüber 1990 um 80% zu senken. Dieses Ziel kann nur erreicht werden, wenn ab etwa 2020 der Anteil der Braunkohle an der Stromerzeugung reduziert wird und bis etwa 2040 auf Null zurückgeht. Das ist im vom Umweltbundesamt erarbeiteten Szenarium, in dem aufgezeigt wird, wie dieses Ziel unter den Vorgaben der Bundesregierung (vor allem Atomausstieg) erreicht werden kann, exakt ausgewiesen. Die gegenwärtige Opposition trägt dieses Klimaschutzziel im Grundsatz mit, bevorzugt aber andere Instrumente, dieses zu erreichen (v.a. den Ausbau der Kernkraft). Auch bei einer Klimaschutzpolitik unter verstärkter Nutzung der Kernkraft würde sich die Wettbewerbsposition der Braunkohle verschlechtern. Das geht indirekt auch aus der Gesetzesbegründung hervor, in der zur Begründung für den langfristigen Betrieb von Lippendorf der Kernkraftausstieg angeführt wird, um eine stabile Grundlastversorgung zu sichern. Im Moment ist von keiner denkbaren Mehrheit in der Bundesregierung zu erwarten, dass sie Klimaschutzziele soweit zurücknimmt, dass die Wettbewerbsposition der Braunkohle auch mittel- und langfristig gesichert wäre. Da Braunkohle auch in den modernsten Kraftwerken mehr Treibhausgase (in diesem Fall CO2) je kWh erzeugtem und für dritte nutzbarem Strom frei setzt als jeder andere fossile Energieträger, richtet sich jede Maßnahme zur Reduzierung der Emissionen von Treibhausgasen wenigstens mittelfristig und mindestens indirekt stets gegen die Braunkohleverstromung. Daran werden auch alle im Moment absehbaren technischen Entwicklungen im Grundsatz nichts ändern. Nur wenn auf Grund schwerer internationaler Krisen und Konflikte die Energieversorgung der gesamten EU gefährdet wäre, ist es im Moment vorstellbar, eine so weitgehende Rücknahme der Klimaschutzziele in der EU politisch durchzusetzen, dass die Braunkohle auch langfristig einen wesentlichen Anteil an der Stromversorgung leisten kann. Auf absehbare Zeit ist dieses Risiko eher unwahrscheinlich. Die in der Gesetzesbegründung bemühte Versorgungssicherheit bei internationalen Krisen ist daher ein Argument, die einheimischen Braunkohlelagerstätten zu schonen und sie für solche in ferner Zukunft denkbaren Krisen als Reserve vorzuhalten. Sollten die im Auftrag des SMUL erstellten Klimaprognosen vom Landesamt für Geologie und Umweltschutz und vom Potsdamer Institut für Klimafolgenabschätzung für Sachsen zutreffen, ist zu erwarten, dass der Druck in Richtung einer nachhaltigen Reduzierung der Emission von Treibhausgasen zunehmen wird, da der vorausgesagte Wechsel von Dürreperioden und schweren unwetterartigen Niederschlägen zu wachsenden wirtschaftlichen Schäden führen würde. 2. Dem Handel mit CO2-Zertifikaten der gegenwärtig von der EU vorbereitet wird, hat die Staatsregierung ein eigenes Gutachten gewidmet. Dieses kommt zu dem Schluß, dass zumindest bis 2012 durch den Zertifikatshandel die Wettbewerbsposition des Kraftwerkes Lippendorf nicht gefährdet ist. Das ist wenig überraschend, da erst ab 2012 alle Einschränkungen und Ausnahmen fallen sollen, die den starken Emittenten eine Übergangsfrist einräumen. Die Entwicklung nach 2012 ist nicht absehbar, da die Verteilung der Zertifikate durch die Bundesregierung noch nicht geregelt wurde. Von denen hängt es ab, wie sich der Zertifikatshandel auf die Wettbewerbsfähigkeit des Kraftwerkes Lippendorf auswirkt. Dabei sind Szenarien vorstellbar und nach dem gegenwärtigen Stand der Diskussionen sogar recht wahrscheinlich, die ab 2012 zu einer starken Verschlechterung der Wettbewerbsposition des Kraftwerkes Lippendorf führen. Die Mibrag wendet sich daher in Ihrer Stellungnahme zum Gutachten von Prognos gegen den bereits beschlossenen Rahmen für den Zertifikatshandel: „Die Aussage von der Prognos AG, dass die Einführung eines Emissionsrechte-Handelssystems (Emissions Trading) keine negativen Auswirkungen auf das Kraftwerk Lippendorf haben soll, ist aus sich selbst heraus nicht ohne weiteres verständlich und daher erläuterungsbedürftig. Legt man den Richtlinienentwurf der Europäischen Kommission vom 23. Oktober 2001 zur Einführung eines Emissions Trading-Systems zugrunde, sind gravierende Auswirkungen auf die Braunkohlenverstromung zu befürchten.“ (Quelle: http://www.mibrag.de/umsiedlung/stellungnahme.pdf, S. 5) Die in dieser Stellungnahme geäußerte Hoffnung der Mibrag, dass entweder Deutschland oder ein anderes Mitgliedsland der EU den Entwurf zu Fall bringt, hat sich nicht erfüllt. Nach Aufnahme der schon erwähnten Übergangsreglungen haben alle EU-Mitglieder zugestimmt. Damit werden ab 2012 die von der Mibrag befürchteten gravierenden negativen Auswirkungen auf die Braunkohleverstromung wahrscheinlich. Es befremdet unter diesen Umständen, dass die Staatsregierung mit dem Gesetzentwurf nicht wenigstens bis März 2004 gewartet hat. Bis dann muß Deutschland spätestens die Verteilung der Zertifikate festgelegt haben und dann lässt sich auch deutlicher abschätzen, wie sich das langfristig auf die Braunkohleverstromung auswirken wird. 3. Die Braunkohleverstromung liefert aber nicht nur unverhältnismäßig viel Treibhausgase an die Atmosphäre, sie verschärft auch die Folgen der für Sachsen prognostizierten Klimaänderung. Im Umkreis von etwa 30 bis 35 km wird durch die tiefen Tagebaugruben das Grundwasser abgesenkt. Die Auswirkungen der prognostizierten häufiger werdenden Dürreperioden werden damit verschärft. Das führt auf ca. 100.000 ha landwirtschaftlicher Nutzfläche zu Ertragsminderungen bzw. Kostensteigerungen durch Bewässerungsanlagen. Dazu kommt der Flächenverlust. Auf diese Weise könnten bis zu 500 Arbeitsplätze in der regionalen Landwirtschaft verloren gehen. Auch negative Auswirkungen auf die Entwicklung des Freizeitgeschäftes an den Bergbauseen der Umgebung sind zu befürchten. Das wird den Druck gegen den Bergbau in den nächsten 2 bis 3 Jahrzehnten ebenfalls deutlich erhöhen. Die Staatsregierung hat es leider versäumt, diese negativen Auswirkungen des Braunkohlebergbaues auf den Arbeitsmarkt in die Abwägung einzubeziehen. Gemeinwohlentscheidend ist aber nicht die Zahl der durch Braunkohleverstromung und –förderung gesicherten Arbeitsplätze (im Kreis Leipziger Land, in dem Heuersdorf liegt sind übrigens weniger als 2% der Erwerbspersonen bei der Mibrag oder bei Vattenfall beschäftigt), sondern allein die Gesamtbilanz aller Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt. Bisher hat sich zum Beispiel der Arbeitsmarkt im früher ebenfalls sehr stark durch die Braunkohleförderung geprägten Kreis Delitzsch, in dem keine Braunkohle mehr gefördert wird, insgesamt deutlich besser entwickelt als im Südraum Leipzig. Die im Bau befindliche Autobahn dürfte das nach allen Erfahrungen nicht ändern. Zu erwarten ist viel mehr, dass sich Investoren von der Autobahn in Richtung Leipzig ansiedeln und die Umgebung des aktiven Bergbaues auch weiterhin weiträumig meiden. Befremdlich ist, dass vom Kraftwerksbetreiber Vattenfall keinerlei Erklärung zum Braunkohlebedarf über die nächsten 40 Jahre vorliegt. Alle Aussagen, die zum Bedarf vorliegen, stammen von der Mibrag, die aber nicht Eigentümer des Kraftwerkes ist und daher keinerlei direkten Einfluß auf die Geschäftsstrategie der Betreiber hat. Insofern sind alle Aussagen der Mibrag zum Kohlebedarf unverbindliche Gedankenspiele, die nicht geeignet sind, darauf so eine weitreichende Entscheidung wie den Abriß eines Dorfes zu begründen. Die Mibrag hat sich zwar verpflichtet, dem Kraftwerk Lippendorf jährlich bis zu 10 Mio t. Braunkohle langfristig zu liefern, aber es gibt keinerlei Verpflichtung der Kraftwerksbetreiber diese Kohlemenge langfristig auch abzunehmen. Vorsicht gegenüber den Aussagen der Mibrag ist auch geboten, weil der Share-Holder-Value der Mibrag allein durch die Option steigt, die Kohle unter Heuersdorf fördern zu können. Dort ist das Kohle-Abraum-Verhältnis besonders günstig und die Kohle hat einen höheren Brennwert und weniger Schwefel als in den anderen Abbaufeldern. Außerdem liegen unter Heuersdorf bis zu 12 m starke Sandschichten bester Qualität, so dass sogar aus der Abtragung des Abraumes unter dem Dorf noch Gewinn gezogen werden könnte. Dazu kommen zusätzliche Kosten, wenn der Ort umfahren werden müsste. Diese Aussichten auf eine besonders hohe Rendite dürften den Share-Holder-Value sofort erhöhen, wenn der Zugriff gesichert ist. Dazu kommt, dass der Hauptaktionär der Mibrag, NRG Energy zur Tilgung von Schulden aus Aktienspekulationen gezwungen ist, alle Beteiligungen in Europa zu verkaufen, darunter auch die Mibrag. Die Deadline für den Verkauf wurde durch die Gläubigerbanken bereits mehrfach verlängert, weil diese darauf hoffen, dass der Erlös steigt, wenn auf Heuersdorf zugegriffen werden kann. Das Gemeinwohl ist durch diese Hoffnungen auf höheren Share-Holder-Value durch den Zugriff auf Heuersdorf allerdings nicht betroffen. Selbst die aufwändiger zu fördernde Kohle mit schlechterem Brennwert aus den Abbaufeldern Peres und Groitzscher Dreieck ist offenbar noch so profitabel zu verkaufen, dass sich der Abbau für die Mibrag wirtschaftlich lohnt. Auch bei einer Umfahrung des Ortes wäre der Braunkohlebergbau in der Region damit für mindestens 36 Jahre gesichert (weite Umfahrung von Heuersdorf), falls das Kraftwerk Lippendorf in dieser Zeit tatsächlich mit über 7000 Betriebsstunden je Jahr durchgehend auf Braunkohlebasis betrieben wird. Die vorliegenden Gutachten zeigen, dass dies bis etwa 2015 möglich und auch wahrscheinlich ist, da die Anlageinvestitionen zunächst mit Rendite erwirtschaftet werden müssen. Eine frühere Umstellung auf andere Brennstoffe oder gar eine Stilllegung würden zu einem teilweisen Verlust des Anlagevermögens bzw. zu Renditeverlust am sogenannten goldenen Ende führen. Zwischen 2015 und 2020 sind aber voraussichtlich umfassende Sanierungs- und Modernisierungsarbeiten nötig, um das Kraftwerk für weitere 20 Jahre Betrieb zu rüsten. In 20 Jahren wäre Lippendorf, heute eines der modernsten Braunkohlekraftwerke technisch veraltet. Die nächste Generation der Braunkohlekraftwerke, deren Bau im Gebiet der Rheinischen Braunkohle bereits begonnen hat, ist Lippendorf deutlich überlegen. Je nach Entwicklung der oben erwähnten Randbedingungen wäre dann auch eine teilweise oder vollständige Umrüstung auf andere Brennstoffe (zB Gas) wirtschaftlich möglich. Welche Entscheidungen der Kraftwerksbetreiber in 15 Jahren tatsächlich trifft, kann heute von niemandem vorausgesagt werden. Deshalb haben auch die Gutachter alle Aussagen, die über 2020 hinausgehen vermieden. Die Staatsregierung versucht diese Dilemmata mit zwei Hilfskonstruktionen zu überwinden: 1. „Die geänderten Rahmenbedingungen, zumal die erheblich gesunkenen Strompreise, führen jedoch dazu, dass es wichtiger denn je ist, dass das Kraftwerk Lippendorf über die geplante Betriebszeit von 40 Jahren kontinuierlich mengen- und qualitätsgerecht mit Braunkohlen versorgt wird, um zu wettbewerbsfähigen Preisen Strom verkaufen zu können. Nur auf diese Weise ist es der Kraftwerksbetreiberin möglich, Fehlbeträge für die Deckung der Kapitalkosten, die durch die erhebliche Ermäßigung der Strompreise entstanden, annähernd auszugleichen“ (Begründung, S.13) Davon abgesehen, dass die Strompreise inzwischen auch ohne die Ökosteuer wieder gestiegen sind, ist diese Aussage schlicht falsch. So erklärte der Vorstandsvorsitzende von Vattenfall Europe Dr. Klaus Rauscher gegenüber der Welt (Die Welt, 12.6.03): „Zudem kann der Konzern demnächst mit voll abgeschriebenen, hochmodernen Anlagen arbeiten, nachdem Vattenfall in den neunziger Jahren fast neun Milliarden Euro in die Modernisierung ostdeutscher Kraftwerke investiert hat. Die Konkurrenz im Westen hingegen hat die hohen Investitionen in Kraftwerks-Neubauten noch vor sich.“ Das Kraftwerk Lippendorf ist dank großzügiger Unterstützung durch die Bundesregierung bereits weitgehend abgeschrieben. Ermöglicht wurde dies unter anderem durch die Braunkohleschutzklausel, die es erst der VEAG und später dann Vattenfall erlaubte Braunkohlestrom zum Nachteil der ostdeutschen Wirtschaft und der ostdeutschen Verbraucher zu überhöhten Preisen abzusetzen und durch einen Kaufpreisnachlas an Vattenfall beim Erwerb der Veag von über 800 Mio. Euro. Im Gegenzug hat sich Vattenfall verpflichtet bis einschließlich 2011 jährlich 50 tWh Braunkohlestrom zu verkaufen und der Aufhebung der Braunkohleschutzklausel zugestimmt. Insbesondere diese veränderten Geschäftsbedingungen bei der Übernahme der Veag durch Vattenfall wurden bei Begründung des Gesetzes völlig ignoriert. 2. Aus der erwähnten Verpflichtung von Vattenfall bis einschließlich 2011 jährlich 50tWh Braunkohlestrom zu verkaufen, leitet die Staatsregierung die Verpflichtung ab, garantieren zu müssen, dass Lippendorf 40 Jahre mit mehr als 7000 Betriebsstunden pro Jahr betrieben werden kann, um diese Verpflichtung zu erfüllen. (Begründung S. 7 ff.) Das ist unhaltbar, da die Verpflichtung nur bis einschließlich 2011 gilt. In diesem Zeitraum ist die Versorgung des Kraftwerkes aus dem Abbaufeld Schleenhain auch ohne die Heuersdorfer Kohle uneingeschränkt gewährleistet. Weitergehende Verpflichtungen bezüglich der Braunkohle ist Vattenfall nicht eingegangen. Da Vattenfall mit der Laubag eigene Braunkohletagebaue betreibt und mehrfach bekundet hat, kein Interesse an der Übernahme der zur Disposition stehenden Mibrag-Anteile von NRG Energy (50%-Anteil) zu haben, ist sogar damit zu rechnen dass Lippendorf nach 2015 als erstes der Braunkohlekraftwerke von Vattenfall stillgelegt wird oder auf andere Brennstoffe umgerüstet wird, falls langfristig die Braunkohle durch die Klimaschutzpolitik weiter unter Druck gerät. Fazit: Die vorliegenden Gutachten zeigen, dass es möglich und wahrscheinlich ist, dass das Kraftwerk Lippendorf in den nächsten 10 bis 15 Jahren die von der Mibrag erwarteten Betriebsstunden erreichen wird. Für die Zeit danach gibt es keine halbwegs belastbaren Aussagen. Insbesondere die 40 Jahre Betriebszeit bei Volllast lassen sich für Lippendorf nicht begründen. Diese Festsetzung erscheint willkürlich. Es ist aus verschiedenen Gründen (v.a. Klimaschutzpolitik, technischer Fortschritt) sogar unwahrscheinlich, dass die Verstromung und Förderung von Braunkohle im bisherigen Umfang in den nächsten 40 Jahren fortgesetzt wird. Da selbst bei einer weiten Umfahrung von Heuersdorf, die im Gegensatz zu der vom Ort selbst ins Gespräch gebrachten engen Umfahrung, technisch ohne Probleme möglich wäre, ein Volllastbetrieb des Kraftwerkes auf Braunkohlebasis über 36 Jahre möglich wäre ohne andere Schutzgüter in Anspruch zu nehmen, ist das Risiko unverantwortlich hoch, dass in einigen Jahrzehnten im Nachhinein festgestellt werden muß, dass die Zerstörung von Heuersdorf überflüssig war. Da es zudem sogar möglich ist, weiter als 36 Jahre unter Volllastbedingungen für das Kraftwerk weiter Kohle zu fördern, allerdings unter in Anspruchnahme anderer Schutzgüter, darunter des Dorfes Obertitz, sollte Heuersdorf erhalten bleiben und über die fernere Zukunft in etwa 25 Jahren entschieden werden, wenn diese viel klarer als heute absehbar ist. Im einigermaßen Überschaubaren Zeitraum bis etwa 2020 ist die Zerstörung von Heuersdorf zur Sicherung der Braunkohleversorgung nicht nötig. Eine Umfahrung des Ortes würde nur dazu führen, dass die Kohle unter dem Ort auch später nicht mehr mit wirtschaftlich vertretbarem Aufwand gefördert werden kann. Dieser Kohleverlust würde allerdings erst in frühestens 36 Jahren wirksam und es gibt um das Kraftwerk zu versorgen auch dann noch abbaufähige Lagerstätten in der Umgebung, die es allerdings erforderlich machen würden andere Schutzgüter zu zerstören. Da es aber einerseits höchst ungewiß ist, ob tatsächlich in diesen 36 Jahren von der Mibrag so viel Kohle abgesetzt werden kann, wie sie erhofft und da der technische Fortschritt nicht stehen bleibt und begründet gehofft werden kann, dass in Zukunft der Konflikt zwischen Landschaftszerstörung und Kohleförderung besser als bisher beherrscht werden kann, sollte über die Kohleversorgung nach 2040 entschieden werden, wenn die Zeit dafür reif ist, also ab etwa 2025.

Name: Wolfgang Miko
Email: wolmik1347@gmx.de

Datum: Mittwoch, 13 August, 2003 um 17:28:20
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ZERSTÖRUNG WERTVOLLER KULTURGÜTER DUCH ZDF Wenn jemand in einem Museum ein Gemälde mit Säure überschüttet, ist das ein krimineller Akt. Was sich aber das renommierte ZDF am einzigen schauspielerischen Erbe der 1969 tödlich verunglückten Chansonsängerin Doris Nefedov (Alexandra) geleistet hat, übersteigt jegliches verbales Definitionsvermögen. In dem 1968 gedrehten Dokumentar-Spielfilm FRIEDRICH EBERT - GEBURT EINER REPUBLIK spielt Alexandra eine junge Spartakistin, die in Kosakenkleidung mit Karabiner und Patronengurt eine feurige Rede hält und die Sozialistische Internationale anstimmt. In späteren Ausstrahlungen des Films nun - dessen Original sich wahrscheinlich noch in den Archiven des ZDF befindet - waren systematisch sämtliche Passagen herausgeschnitten, in denen Alexandra mitwirkt. Für einen normalen Menschen ist es schier unfassbar, was sich einer bei diesem destruktiven Akt sinnloser Zerstörung gedacht hat. Ein signifikantes Stück deutscher Kulturgeschichte wurde in der Person Doris Nefedovs regelrecht geschändet. Nicht einmal mit Adolf Hitler verfuhr man so, um etwa seinen Namen aus den Geschichtsbüchern zu tilgen. Das Gegenteil ist sogar der Fall; man wertet ihn künstlich auf, indem man ständig Filme über ihn zeigt, derweil die bravouröse Dokumentation DIE LEGENDE EINER SÄNGERIN (von Marc Boettcher) von Regionalprogrammen ausgestrahlt werden muss!!!

Name: Henner Höcker
Email: hennerhoecker@web.de

Datum: Freitag, 8 August, 2003 um 17:53:41
Kommentar:
Solidarische Grüße ausw Nauholz (Kreis Siegen/NRW)! www.nauholz.de

Name: Eric Johansson
Email: 0520.34995@telia.com

Datum: Mittwoch, 30 Juli, 2003 um 10:59:31
Kommentar:
Grüsse auf Wasserfall stadt Trollhättan, Schweden

Name: Silke Röschke
Email: agentur.roeschke@t-online.de

Datum: Freitag, 18 Juli, 2003 um 22:23:03
Kommentar:
Liebe Heuersdorfer! Euer Ort ist und bleibt für mich ewige Kraft & Energie für meine Seele!!!

Name: Andreas Hartung
Email: hartung_av@t-online.de

Datum: Dienstag, 8 Juli, 2003 um 01:49:42
Kommentar:
Also, ich war neulich mit dem Schweizer Fotograf ANDREAS WOLFENSBERGER in Heuersdorf. Wir haben erstmal die Emmauskirche und einige wichtige Details der Umgebung auf Zelluloid gebannt. Wir fanden es besonders beachtenswert, wie ihr Euer Dorf weiter pflegt. Nun hätte ich eine Idee: Stellt Euch vor, die Geschichte mit dem Gospelgesang in 2002 wäre nur der Anfang... Die UNION haben mich dazu ermutigt, ab jetzt für Euch jedes weitere jahr eine Veranstaltung zu organisieren. So betrachte ich die Taborkirche als einen wichtigen Eckstein Eurer Kulturgeschichte und würdig, ihn als Denkmal lebendig in all unseren herzen zu feiern und zu bewahren. Es muss uns also möglich sein, dieses Teil trotz energiepolitischer Interessen als Kulturstätte zu erhalten. Wir werden als nie die gestalterische Arbeit von Inge Keller un ihren freunden im vergangenen Dezember vergessen. Sollten wir uns nun zusammenfinden, jedes Jahr um den achten Dezember, unsere Kultur zu pflegen... ich denke schon so. Vielleicht, weil wir dies der Geschichte, unseren Vorfahren und unseren Kindern würdig erhalten sollten. In der jüngsten Vergangenheit wurde zu viel abgerissen un zu viel unwiederbringlich zerstört... Wenn wir uns den Luxus leisten, aus Kohle Strom für Maschinen und Leuchtreklamen zu machen, sollten wir uns den Luxus leisten, Kulturgüter zu erhalten... für mich gehört das dazu. Also treffen wir uns um den achten Dezember zum nächsten Vorweihnachtskonzert und laden die ganze Region dazu ein !! SEID IHR DABEI ??

Name: Sifo-Dyas
Email: sarah.heil.mail@web.de

Datum: Freitag, 13 Juni, 2003 um 12:08:28
Kommentar:
garzweiler ist kacke !

Name: Frank Hofmann
Email: hofmann63@web.de

Datum: Donnerstag, 15 Mai, 2003 um 21:57:38
Kommentar:
Gerade bin ich von einer Radtour die u.a.durch Ihren Ort führte wieder nach Leipzig zurückgekehrt.Leider mußte ich feststellen das der Tagebau schon die Straße nach Breunsdorf überbaggert hat.Breunsdorf selbst habe ich noch im Videofilm ausgiebig festgehalten,bevor dieser Ort verschwinden mußte. Ich wünsche mir das Ihnen dieses Schicksal erspart bleibt, denn Heuersdorf ist Ihre Heimat.Als gebildeter und normal- denkender Mensch war ich heute über den Anblick der gigantischen Umweltzerstörung durch den Mibrag-Tagebau Schleenhain entrüstet.Ein Konzern mit amerikanischen Anteilen kann fremde Heimat wahrscheinlich nicht schätzen, man muß eben zerstören sei es durch Kriege oder wie in Ihrem Fall versucht wird durch einen Tagebau.Auch das Braunkohlen- kraftwerk Lippendorf setzt einen Anteil an der Klimaerwärmung und die Folgen sind uns ja noch aus dem August 2002 bestens bekannt.Darum nicht die Kohle unter Heuersdorf für diesen Industrieschandfleck den man leider bei guter Sicht aus dem Erzgebirge/Vogtland schon mit bloßem Auge in der Landschaft erkennt. Frank Hofmann

Name: Daniel Thiemann
Email: Daniel.thiemann@onlinehome.de

Datum: Dienstag, 22 April, 2003 um 22:46:13
Kommentar:
Liebe Heuersdorfer gebt nicht auf ihr steht auf der richtigen Seite. Die Heimat kann man nicht wie ein Paarschuh wechseln. Man sollte sich mehr Gedanken um die Beschaffung alternativer Energien machen, als zu versuchen einen früher oder später eh sterbenden Energiezweig am leben zu halten.

Name: ZDF
Email: redaktion@zdf.de

Datum: Dienstag, 22 April, 2003 um 21:41:45
Kommentar:
... ZDF FRONTAL ...

Name: David Richter
Email: ridavid@man-schule.de

Datum: Montag, 3 März, 2003 um 12:49:42
Kommentar:
Man muss was dagegen unternehmen

Name: Andreas Hartung
Email: hartung_av@t-online.de

Datum: Montag, 10 Februar, 2003 um 20:04:21
Kommentar:
Liebe Heuersdorfer, gern erinnere ich mich an den 08. Dezember 2002 in der Taborkirche bei Euch. Dank Eurer tatkräftigen Unterstützung war dieser Gospelabend richtig gelungen. Einige Bilder davon findet Ihr im Internet unter www.interstage.de auf der Seite von "The Union". Über das Inhaltsverzeichnis kommt Ihr am einfachsten drauf. Der Chor war total beeindruckt von der Stimmung und der schmucken Gestaltung der Kirche. Ich möchte mich hier nochmal ganz herzlich bei Inge Keller, Mario Gentzsch, Auto-Schramm, Pfarrer Krieger, Horst Bruchmann und allen anderen Helfern bedanken. Möge uns die Zukunft eine weitere kreative Zusammenarbeit auf kulturellem Gebiet bescheren. Weitere Bilder aus der Region um Heuersdorf findet Ihr unter www.videohead.de Galerie-Horizont. Bleibt alle gesund und munter, hört auf Eure Herzen und lasst Euch Eure Lebensfreude nicht trüben. Viele Grüße 'DREAS

Name: Fred Unger (34)
Email: post@fredunger.de

Datum: Montag, 6 Januar, 2003 um 05:52:07
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Hallo erstmal. Ich wollte eigentlich nur mal schauen was das für ein kleines Dorf ist, das sich gegen eine so große Firma zur wehr setzt. Aber als ich den Internetauftritt sah, war ich ja echt beeindruckt. Wenn ich bedenke, das Ihr locker in Haus eines Wohnblockes passt in dem ich mal gewohnt habe (ich komme aus Chemnitz), ist es doch eine starke Leistung, was Ihr da so auf die Beine stellt. Also ich kann Euch nur viel Glück wünschen, das euer Dorf erhalten bleibt. Denn so viel Zusammenhalt gibt es nicht mal bei mir im Haus (ca.17 Pers.), und deshalb kann ich nur meinen Hut vor euch ziehen. Also haltet durch!!!! PS: Ihr habt ja eh' die besseren Argumente...! Wer redet in 30 Jahren noch von Braunkohle!? Macht weiter so!!

Name: Frank von Hof
Email: frank.vonhof@planet-interkom.de

Datum: Sonntag, 5 Januar, 2003 um 16:07:54
Kommentar:
Sehr geehrte Mitglieder der Gemeinde Heuersdorf! Ich weiß nicht, ob ein Lateinlehrer an einem Zwickauer Gymnasium Ihnen helfen kann, aber wenn es so sein sollte, dann lassen Sie es mich bitte wissen. In jedem Fall wünsche ich Ihnen, daß Sie Ihre Heimat retten können. Mit freundlichen Grüßen Frank von Hof

Name: Thomas Kiese

Datum: Dienstag, 3 Dezember, 2002 um 17:59:21
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Sehr geehrte Mitglieder der Gemeinde Heuersdorf! Ich habe den Artikel über Ihr Dorf in der SZ gelesen, und fühlte mich sehr betroffen. Aus diesem Grunde schreib ich Ihnen diesen Brief. Irgendwie erinnert mich die ganze Angelegenheit an die Machenschaften in der DDR. Obwohl ich erst 20 Jahre alt bin, habe ich, aus Dokumentarfilmen und Erzählungen meiner Eltern usw., einen gewissen Einblick in die Geschichte der DDR. Damals gab es sogar schon Pläne, die Stadt Zittau in meiner Heimat abzureißen, und wenn die Wende nicht gekommen wäre, hätte man diese Pläne garantiert auch umgesetzt! Aber es kann auch nicht sein, dass Dörfer für immer von der Landkarte verschwinden und erst recht nicht in unserer sog. Demokratie. Denn es sind, wie ich finde, in der Vergangenheit schon viel zu viele Häuser dem Bagger zum Opfer gefallen. Zumal man das Dorf ja eventuell auch umgehen könnte. Außerdem wurden nach der Wende viele Tagebaus in weniger dicht besiedelten Gebieten, besonders in der Niederlausitz um Hoyerswerda / Spremberg, wegen angeblicher „Unrentabilität" geschlossen. Den Tagebaus folgten die kleineren Kraftwerke, den Kraftwerken die derzeitige Arbeitslosenquote von 28 %! Dabei finde ich es viel sinnvoller, kleinere Kraftwerke, wo insgesamt auch mehr Arbeitsplätze vorhanden wären, zu betreiben, und diese durch kleinere Tagebaus zu beliefern. Statt auf die Rentabilität der Tagebaus zu achten, sollte man viel mehr an die Bewohner vom Abriss bedrohter Städte und Gemeinden denken. Diese Menschen sind ein Teil des Volkes und somit ein Teil der Demokratie (=> Demokratie - abgeleitet von: [griech. Demos: Volk). Denn laut Duden bedeutet Demokratie - „Volksherrschaft": Regierungs- system, in dem der Wille des Volkes ausschlaggebend ist; Gegensatz: Diktatur. Des weiteren sollte man auch mehr den Transport der Kohle per Eisenbahn favorisieren. Ich und wir, die evangl.-luth. Kirchgemeinde Schirgiswalde, hoffen, Sie in irgendeiner Weise unterstützen zu können. Auf jeden Fall bete ich für Sie, denn in einer Situation in der wir Menschen keinen Ausweg mehr kennen, kann uns nur Gott helfen. Gott geht auf krummen Wegen gerade. Für Ihr weiteres Kämpfen wünsche ich Ihnen maximale Erfolge und sehr viel Ausdauer. Lassen Sie sich nicht einschüchtern, halten Sie durch! Ich bin überzeugt, Sie schaffen das.

Name: Andreas Hartung
Email: hartung_av@t-online.de

Datum: Dienstag, 5 November, 2002 um 22:08:40
Kommentar:
Sehr geehrter Herr Immekus, Ihr Glaube ist vielleicht sogar gut gemeint. Meine Erfahrung sagt mir aber, das wer die Musik (also auch den Gutachter) erst einmal bezahlt. Wenn dann der Schaden "immer seltener anerkannt wird" so bleibt meist ein eh schon gebeutelter Mensch auf der Strecke. Bei Anwälten soll es ja ähnlich sein. .... Die Lösungen fangen ganz wo anders an und nicht erst wenn Risse im Haus sind. Solch Schäden treten aber nicht nur beim Bergbau auf und ich kann es einfach nicht verstehen, das plötzlich immer der Bergbau verteufelt wird, den schon unsere Ur-urgroßväter eingebracht haben und dem wir zweihundert jahre lang ein Wachstum, Zuwanderung und Integration verdanken. Nur weil es verantwortliche Stellen gibt, die es plötzlich nicht mehr auf die Reihe bekommen, ein eigentlich simpel funktionierendes System am laufen zu halten, quasi ein Miteinander weiter zu gewährleisten, kann doch nicht der Bergbau dafür zum Sündenbock gemacht werden. Also ist hier nicht die Begutachtung von Rissen samt ihrer Kosten von wesentlichem Belang, sondern die Kernfrage zu klären, wie man zunächst Risse in einigen Köpfen beseitigt, damit woanders nicht viel größere Risse entstehen. Ich kann von hier aus nicht einschätzen, ob Sie sich auch mit anderen Rissen auskennen....

Name: Peter Immekus
Email: bergschaden@immekus.de

Datum: Dienstag, 5 November, 2002 um 16:44:28
Kommentar:
Sehr geehrter Herr Hartung. Ihre emotionale Belehrung muss einen wirklich zum Nachdenken bringen. Bisher war ich immer im Glauben, der Verursacher von Schäden, die immer seltener anerkannt werden, verdient an diesen und nicht derjenige, der sie feststellt!?

Name: Andreas Hartung
Email: hartung_av@t-online.de

Datum: Montag, 4 November, 2002 um 23:34:32
Kommentar:
Sehr geehrter Herr Immekus, ich habe mir die Bilder auf Ihrer HP angesehen. Ich weiß aus meinem unmittelbaren Umfeld, das solche Schäden auftreten können, auch wenn viele Eckparameter zuvor sorgfältig berechnet und einkalkuliert wurden. Hier ist einzig die NATUR der CHEF und auch Sie, lieber herr Immekus werden das nicht verhindern können. Ich war aktiv bei der Muldeflut in Löbnitz mit reichlich Technik dabei und mußte mir, trotz der Erfolge meines Teams mit ansehen, das wir nicht die Rolle "Gottes" übernehmen können. Ich sah die armen Würstchen, die da Hunderte LKW-ladungen fuhren und kippten und ich sah sie wie Ameisen in einem Vulkankrater verschwinden... Auch Sie sind nur ein armes, bemitleidenswürdiges Würmchen vor der kraft der Natur. Können Sie überhaupt abschätzen, was man in 200 Jahren Bergbaugeschichte geschaffen hat ?? Das haben wir Menschen so eingerichtet und wir werden regional auch eine Lösung dazu finden. Aber vergessen Sie nicht: Sie sind auch nur ein armes Würstchen vor der naturgewalt. Und auch Ihre bilder kann ich nur als eine Anregung verstehen um neue Mittel zu finden. ich kann Ihnen das auch video-dokumentarisch inszenieren.... Aber lassen Sie sich bloß nicht einfallen, am Elend anderer Menschen auch noch zu verdienen; das wäre ein schäbiger Zug und "Gott" sollte Sie verdammen für irgendwelche Horrorszenarien. Die Heuersdorfer Bürger brauchen solche Sachen nicht. Sie brauchen vielmehr eine wahrhafte Integration in das regionale Wirtschaftssystem, sie und ihre leistungen müssen gefordert werden, damit eine Region zusammenhalten kann. Es kann einfach nicht angehen, das die Betroffenen am wirtschaftlichen Fortschritt und der Tradition nicht mitverdienen und mitleben dürfen. Denken Sie mal bitte über Ihren Gutachtertisch hinaus (der Bauer würde sagen. Sie sollten weiter denken, als ein Schwein scheißt). Es gibt genug Möglichkeiten, Bergleute und Schäfer miteinander leben zu lassen, wir müssen sie nur sehen und konsequent umsetzen.

Name: Peter Immekus
Email: bergschaden@immekus.de

Datum: Sonntag, 20 Oktober, 2002 um 12:31:19
Kommentar:
Unter http://www.bergbauschaeden.de sieht man einige für Bergbau typische Schadensbilder!

Name: Dietmar Fröhlich
Email: mail@igbauernhaus-lsa.de

Datum: Montag, 23 September, 2002 um 23:50:11
Kommentar:
Antwort auf die email von Oliver Jugel vom 18.09.02, 09.43 Uhr: Sehr geehrter Herr Jugel, Sie schreiben vehement gegen die Heuersdorfer, die endlich ihren Heimatort aufgeben mögen. Aber vermutlich verstehen Sie all diejenigen gar nicht, die "Für Heuersdorf" sind. All diese Leute wollen gar kein schönes, neues Eigenheim als Ersatz. Sie wollen ihre eigene Jahrhunderte lange Geschichte bewahren. Sie wissen noch was Heimat ist und was ihnen ihre eigene Geschichte und Traditionen wert sind. Solche Werte kann man nicht in Gold aufwiegen oder mit Braunkohle-Geld ausgleichen. Ich weiß nicht wie alt Sie sind. Wenn Sie keine Geschichte in sich selbst tragen, dann vermissen Sie diese auch nicht. Ich nehme an, Sie interessieren sich sehr für die aktuellen Fußballergebnisse und für die neuesten Autos. Wie wertvoll aber ein originales gotisches Fenster oder ein Natursteingewölbe sind, ahnen sie möglicherweise nicht. Ihnen hat auch noch niemand gesagt, daß Lehmhäuser viel gesünder sind als Beton- und Stahlbauten. Wir zerstören unsere eigenen Wurzeln, wenn wir nicht achtgeben. Die gesamte Menschheit braucht genau diejenigen Impulse, die heute von Heuersdorf ausgehen: Für die Erhaltung unserer Umwelt und Naturressourcen, für schonenden Umgang und für drastische Einsparung von Energien aller Art. Wir brauchen Menschen die sich ernsthaft alternative Gedanken machen gegen die Gigantomanie der Großindustrie und Energiewirtschaft. Was haben Sie persönlich aus der Flutkatastrophe im August gelernt? Worin liegen Ihrer Meinung nach die Ursachen dafür? Haben wir Menschen Ihrer Meinung nach keine Schuld daran, daß sich die Natur so heftig wehrt? Möglicherweise glauben Sie an Zufälle. Aber die gibt es in der Gesamtkonstellation des Kosmos nicht. Ich wünsche mir, daß auch Sie in Jahrhunderten und in Jahrtausenden denken lernen und daß Sie selbst Verantwortung für zukünftige Generationen übernehmen können. Dann verstehen Sie auch, daß nicht immerzu abgerissen, weggebaggert und neu gebaut werden muß. Daß alte Häuser ebenso Werte in sich tragen und oftmals viel sinnvoller sind im Einklang mit der Natur. Ich bitte Sie: Denken Sie nach.

Name: Jeffrey H. Michel
Email: jeffrey.michel@heuersdorf.de

Datum: Samstag, 21 September, 2002 um 01:45:34
Kommentar:
Einige Ausführungen in unserem Gästebuch verdeutlichen den mangelhaften Informationsstand im Bereich des Mitteldeutschen Braunkohlenbergbaus. Damit ist keinesfalls Kritik an den Meinungsäußerungen interessierter Bürger verbunden. Es ist vielmehr nur bedauerlich, dass sie ihre gut durchdachten Standpunkte auf der Grundlage unzureichender Kenntnisse formulieren müssen. Hierfür gibt es mehrere sachneutrale Beweise. Welche deutsche Zeitung hat beispielsweise schon im Frühjahr veröffentlicht, dass 50 Prozent der Mibrag zum Verkauf angeboten werden? Ist es nicht Pflicht des Unternehmens, diese Tatsache rechtzeitig im Interesse der betroffenen Mitarbeiter und der regionalen Wirtschaft bekannt zu geben? Erst als Heuersdorf einige Journalisten davon in Kenntnis setzte, zog die Mibrag mit einer Pressemitteilung nach. Warum schweigen aber weiterhin die beiden Landesregierungen sowie die Gewerkschaft IG BCE darüber? Deren Zurückhaltung lässt die irrtümliche Annahme gewähren, dass die Heuersdorfer alle regionalen Arbeitsplätze gefährden, während die spekulativen Gewinnabsichten der amerikanischen Eigentümer keinen Einfluss darauf ausüben. Bei analytischer Betrachtung stellt man aber fest, dass die vermeintliche Arbeitsplatzsicherheit bei der Mibrag zum Teil auf ungedeckten Krediten beruht, die nun von den 16 Banken der NRG Energy nicht mehr honoriert werden. Es ist deshalb auch eine gewagte Vorstellung, dass nach dem Eigentümerwechsel keine weiteren Rationalisierungsmaßnahmen erfolgen werden. Die Vattenfall Europe, zu der die Veag, Laubag, Bewag und HEW gehören, will bereits 3.000 bis 4.000 ihrer derzeitigen 18.000 Stellen abbauen (s. Heuersdorf Aktuell Nr. 127). Als noch Anfang der 90er Jahre die Errichtung der Kraftwerke in Schkopau und Lippendorf angekündigt wurden, versprachen die Unternehmen rund 15.000 Arbeitsplätze allein für den Mitteldeutschen Raum. Obwohl nur ein Bruchteil davon realisiert wurde, gelten die damaligen Funktionäre weiterhin als Hoffnungsträger. Eine bergbauliche Umfahrung von Heuersdorf würde den jetzigen Beschäftigungsstand nicht gefährden, weil der Braunkohleabbau über 30 Jahre weitergeführt werden könnte. Die vertrauliche Unternehmensplanung der Energiekonzerne stellt hingegen einen wesentlichen Unsicherheitsfaktor für den regionalen Arbeitsmarkt dar. Diese Firmen werden wohl wissen, warum sie kein Gästebuch auf ihren Websites führen.

Name: Daniel Kalis
Email: d.kalis@gmx.de

Datum: Mittwoch, 18 September, 2002 um 23:11:42
Kommentar:
Werter Herr Michel, Ich hatte bereits die Gelegenheit Sie persönlich kennen zu lernen und möchte Ihnen an dieser Stelle meine Anerkennung für Ihr Engagement ausdrücken. Meine Großeltern stammen aus Eythra, wo ich als Kind oft die Ferien verbrachte. Auch war ich schon öfters in Großgrimma und umliegenden noch oder nicht mehr existierenden Dörfern. Eine Geisterkulisse, die auf mich bedrückend wirkt. Wenn wie Herr Jugel betont alle Großgrimma glücklich in und zufrieden sind, warum trifft man dann öfters ehemalige Bewohner? Was mich als Außenstehenden an Großgrimma besonders bedrückt ist, daß die Orte schon lange vor Anrücken der Bagger vollständig abgerissen werden und daß es nur noch ein Schild Hohenmölsen gibt, als würden die Orte überhaupt nicht existieren. Meines Erachtens besteht die Gefahr, daß die Zeit die Heuersdorfproblematik zuungunsten Ihrer Initiativen löst. Ich befasse mich in meiner Diplomarbeit mit dem deutschen Strommarkt und muß dem Vattenfallchef recht geben, daß die modernen Braunkohlekraftwerke der Veag noch lange wettbewerbsfähig sind. Aufgrund der sinkenden Margen bei der Stromerzeugung werden zwar in Zukunft Kapazitäten stillgelegt, aber eher ineffektive Steinkohlekraftwerke. Sie müssen sich also auf darauf einrichten, daß der Braunkohletagebau Schleenhain höchst unwahrscheinlich früher eingestellt wird. Ein Kompromiß könnte Umbaggerung lauten. Das dies mit einer weiteren erheblichen Beeinträchtigung der Lebensqualität in den nächsten 20-30 Jahren verbunden ist, dürfte allen klar sein. Die älteren Einwohner dürften dies verschmerzen, aber wie verhalten sich die Jüngeren. Sind sie bereit das zu akzeptieren ? Als weiteres Problem möchte ich die Situation auf dem Arbeitsmarkt anführen. Nach Abschluß der Schule spätestens nach dem Studium verlassen viele junge Leute die Region auf der Suche nach Arbeit. Die unsichere Zukunft in Heuersdorf könnte die Abwanderung noch verstärken. Wie geht man mit dieser Situation um ? Wieviel ist Heimat in Zukunft noch wert ? Ich kann darauf keine Antwort geben, aber darüber sollten Sie und ihre Mitstreiter nachdenken. Eine Siedlung am Stadtrand sollte selbst im schlimmsten Fall keine Lösung sein. Allerdings würde eine Wiederaufbau Heuerdorfs mit den selben Grundrissen an andere Stelle auch nur eine Kopie sein. Ich hoffe sehr, daß Ihre Bemühungen Erfolg haben. Hoffentlich stirbt Heuersdorf bei einer Umbaggerung nicht, weil niemand 30 Jahre bis auf den zukünftigen See warten kann oder will. Mit freundlichen Grüßen d. Kalis

Name: Oliver Jugel
Email: ich@t-online.de

Datum: Mittwoch, 18 September, 2002 um 09:43:52
Kommentar:
Hallo! Ich kann das Ganze einfach nicht verstehen. Die ganze Debatte um Heuersdorf nimmt Auswüchse an, die nahezu sinnlos sind. Ich empfehle allen, die für Heuersdorf kämpfen, ganz stark mal nach Hohenmölsen, das nicht sehr weit weg ist, zu fahren. Dort sieht man am Südhang wunderschöne Häuser!!! Woher kommen die? Dort wohnen die Leute, die in Großgrimma "weggebaggert" wurden. Und es waren dort auch sehr viele gegen eine Umsiedlung, aber jetzt sind so gut wie alle froh, dass sie weggebaggert wurden. Viele haben neue, große Häuser bekommen, obwohl sie davor nur alte Häuser mit zum Teil keiner sanitären Einrichtung hatten. Desweiteren kann man sagen, dass die Leute, die weggebaggert wurden, sich jetzt noch besser verstehen als vorher. Dorffeste, ... gibt es auch noch. Heuersdorfer, ich kann euch nur eins sagen: Nehmt die Chance an!!! Ihr habt doch nichts davon, wenn ihr dort bleibt, wo ihr seit! Und solche Diskussionen über Umwelteinflüsse des Bergbaus im Wasserbereich, ... sind doch Quatsch. Das sind doch nur Ausflüchte! Glaubt mir Heuersdorfer!!!

Name: Jeffrey H. Michel
Email: jeffrey.michel@heuersdorf.de

Datum: Freitag, 9 August, 2002 um 23:10:42
Kommentar:
Lieber Herr Oelsner, die Frage müsste wissenschaftlich untersucht werden, ob und in welchem Ausmaß der Tagebaubetrieb in Verbindung mit dem klimabedingten Niederschlagsrückgang zu unvertretbaren ökologischen Veränderungen führen wird. Falls die Sächsische Staatsregierung hierzu keinen Auftrag auslöst, könnte der Landtag sie dazu auffordern. Die PDS hat bereits eine Kleine Anfrage an die Staatsregierung gerichtet, um ihren Wissensstand festzustellen. Es wäre im Interesse aller in der Region, wenn die entsprechende Untersuchung sachlich und konfliktfrei durchgeführt werden könnte.

Name: Knut Oelsner
Email: linco@web.de

Datum: Freitag, 9 August, 2002 um 12:02:29
Kommentar:
Lieber Herr Michel Damit wäre dann das Thema Heuersdorf erst mal auf Eis gelegt,oder wie soll man das verstehen???

Name: Andreas Hartung
Email: www.hartung_av@t-online.de

Datum: Dienstag, 6 August, 2002 um 22:24:11
Kommentar:
T'schuldigung... ich muß mal meine Tastatur reinigen;hier fallen immer mehr Buschstaben heraus danke für das verständnuis

Name: Andread Hartung
Email: hartung_av@t-online.de

Datum: Dienstag, 6 August, 2002 um 22:13:25
Kommentar:
ZUM THEMA ENERDIEVERSCHWENDUNG !! sollten sich alle die einmal an die Nase fassen, deren Waschautomaten und Geschirrspüler Leitungswasser ( ca. 7 grad C ) auf 40 bis 60 grad C erhitzen und dazu kostbare elektrische Energie verbraten muß, während die Sonne das Garagendach auf 70 grad Celsius erhitzt. Wir können energetische Grundlastn nicht ersetzen, aber wir können sie stützen. Diese Verfahrensweise bedarf nicht irgendwelcher Großinvestoren, sondern unseres eigenen Energieewußtseins. Wer hat Reserven...?

Name: Andreas Hartung
Email: hartung_av@t-online.de

Datum: Samstag, 3 August, 2002 um 22:11:44
Kommentar:
während eine handvoll Leute nach konstruktiven Lösungen sucht, schütten Andere Ihren geistigen Müll aus. Diese Sorte hat uns noch gefehlt... für die Wasser aus der Wand und Strom aus der Steckdose kommt !

Name: S. Billa
Email: kontakt@sterbehilfe-fuer-planeten.de

Datum: Freitag, 2 August, 2002 um 12:32:39
Kommentar:
Warum baggert eigentlich niemand die Gebäude der Staatsregierung ab? Darunter befinden sich auch Energiereserven: Erdwärme, die verschwendet werden könnte!

Name: Jeffrey H. Michel
Email: jeffrey.michel@heuersdorf.de

Datum: Dienstag, 30 Juli, 2002 um 17:28:48
Kommentar:
Lieber Herr Oelsner, vielleicht sind viele im Urlaub, die sich normalerweise an dieser Diskussion beteiligen. Ich habe jedoch einige weitere Informationen in das Angebot von Heuersdorf Online aufgenommen. Unter "Hintergründe" sind nunmehr verschiedene Erkenntnisse über den Klimawandel zusammengefasst. Nach Prognose des Sächsischen Landesamts für Umwelt und Geologie wird der Niederschlagsrückgang bis 2050 am stärksten in Westsachsen ausgeprägt sein. Die mit dem Braunkohlenabbau einhergehende Wasserhebung beträgt nach Auskunft der MIBRAG bereits 60 - 70 Millionen Kubikmeter pro Jahr. Die Überlappung dieser zwei Vorgänge könnte durchaus zu einer Einschränkung von zukünftigen investiven Vorhaben z. B. im Bereich der Chemie und der Landwirtschaft führen. Es ist deswegen nicht auszuschließen, dass der Braunkohlenabbau aus übergeordneten wirtschaftspolitischen Gründen vorfristig abgebrochen werden müßte. Bevor diese Frage nicht eindeutig geklärt wird, bleibt jede Entscheidung über die mögliche Umsiedlung von Heuersdorf verfrüht.

Name: Knut Oelsner
Email: linco@web.de

Datum: Sonntag, 28 Juli, 2002 um 18:08:06
Kommentar:
Hallo alle miteinander Ich habe mir die Beiträge zu Gemüte geführt und muss leider feststellen,das seit dem Eitrag von Herrn Hartung irgentwie schluss ist, warum???????Fest steht eins,es wird viel pro und kontra geben,was am ende dabei herauskommt wird nur von der Einigkeit der Leute bestimmt die was erreichen wollen das ist im ganzen Leben so.Für mich ist es fastzinierend und erschreckend zugleich wenn ich am Tagebau Profen entlangfahr so ein riesen Loch in unsere Erde zu schaufeln und zu welchem Zweck,welchem Arbeitsaufwand und mit welchem Wirkungsgrad. Die Kehrseite der Medaille ist natürlich auch was passiert wenn solch ein Unternehmen das Kohle fördert und in einem Gebiet wo es eh schon genug Arbeitslose gibt kurz über dem Knie wegknickt???Viele Fragen und noch zu wenig zufriedenstellende Antworten.Ich wünsche demn Heuersdorfern viel Glück beim Kampf um IHR Dorf.

Name: Andreas Hartung
Email: hartung_av@t-online.de

Datum: Freitag, 5 Juli, 2002 um 22:42:02
Kommentar:
Liebr Jeff',lieber Catharsis, die Thematik läßt mir keine Ruhe und wenn wir ehrlich sind betrifft es uns alle...auch wenn einige Leute denken, aufgrund geografischer Entfernung ginge sie das nichts an. Demut ist kein relevantes Gefühl für meine Haut, um so mehr aber Achtung vor der sinnvollen Arbeit anderer Menschenhände. Seit der Wende weiß ich, das es zuwenige Menschen gibt, die im Sinne der Gemeinschaft verantwortungsvoll handeln. Die Mehrzahl stürzte sich auf verrostete Westautos und Herrn Kohl seine Bananen, statt die neu gewonnene Freiheit zu benutzen und die eigenen Betriebe vor der Ausplünderung zu schützen. Seit 20prozentiger Arbeitslosigkeit wird herumlamentiert. Jetzt haben wir einfach eine Situation, mit der wir fertig werden müssen und zurückschauen ist hier nicht das Hilfsmittel. Gerade, was alternative Energie angeht, frage ich Euch, wer von Euch betreibt denn eine dezentrale Solaranlage zB. zur Warmwasserbereitung ?? Schaut Euch doch mit Euren offenen Augen gezielt um und Ihr seht nur Gastanks und Ölschornsteine !! Dezentrale Energiestützen fangen doch bei jedem Häuslebauer an der eigenen Hütte an und ncit in der Wartestellung, das irgendein Großinvestor von irgendwelchen Fördermitteln eine Anlage baut. Und wieder kauft sich die Masse lieber neue Einbauküchen und Autos und sonst noch relativ unwichtigen Krempel, als eben verantwortungsbewußt im Sinne unserer Ressourcen und unserer Kinder zu investieren. Immer wieder werde ich meine Ermahnung zum Einbringen vorhalten, bis es in Fleisch und Blut übergeht. Das die Natur unser Verhalten irgendwann quittiert ist klar, aber der volle Einkaufswagen beim Supermarkt liegt eben näher als die vermeintlich langfristigen Schäden in unserem Umfeld. Wo sind Eure konkreten Ideen zur Situation ???

Name: Jeffrey H. Michel
Email: jeffrey.michel@heuersdorf.de

Datum: Freitag, 5 Juli, 2002 um 19:57:43
Kommentar:
Wir werden täglich dazu aufgefordert, uns mit Zukunftsfragen auseinanderzusetzen. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse machen oft eine Revision von bereits getroffenen Entscheidungen notwendig. Vor zehn Jahren war weder die Klimaerwärmung noch der Ausbau regenerativer Energien im heutigen Ausmaß absehbar. Es wird aber von den politisch Verantwortlichen nicht für legitim gehalten, dass sich die Heuersdorfer auf diese Entwicklungen berufen. Das Beispiel des insolventen EuroSpeedway in der Lausitz (mit 122 Millionen Euro Fördermitteln für 48 Dauerarbeitsplätze) zeigt indes, wie geduldig und verständnisvoll sich die Bevölkerung immer noch gegenüber Vergeudung jeglicher Art verhält. Die Abbauleistung des Tagebaus "Vereinigtes Schleenhain" entspricht über 40 Jahre der dreifachen Ausbaggerung des Suezkanals und übt gerade deswegen eine Ausstrahlung aus, die von keinem Energiesparprogramm annähernd erreicht wird. Doch die morbide Faszination mit der Ausbeutung von Naturressourcen ergibt niemals eine dauerhafte Volkswirtschaft. Ich schließe hier mit einem Zitat, das zur Ablösung der DDR-Energiewirtschaft beigetragen hat und aber immer noch zeitgemäß wirkt: Jurij Koch, Rede vor dem X. Schriftstellerkongress der DDR, 1987: "(...) wider die anerzogene eigene Fortschrittsgläubigkeit frage ich nach dem Verhältnis von Gewinn und Verlust. (...) Mit jeder Kalorie Wärme, die wir der Erde entnehmen, um sie bedenkenlos zu verschwenden, wird es kälter um uns. (...) Die sündhafte Großzügigkeit fördert die Vorstellung von gewaltigen, wenn nicht unerschöpflichen Ressourcen. Sie ist Teil unserer noch nicht überwundenen Vorstellung, daß die Natur uns untertan ist, daß sie wehrlos stillhalten wird während der maßlosen Selbstbedienung. Wir berauschen uns an unseren gigantischen Maschinen, die sich energisch an die fossilen Energieträger machen, und verdrängen die unangenehmen leisen Ängste mit dem gewohnten gewöhnlichen Optimismus, daß (...) der Schaden ausbleiben muß. Nein, er bleibt nicht aus. An Stelle der gefährlichen Gläubigkeit muß energisches Handeln treten."

Name: Catharsis

Datum: Freitag, 5 Juli, 2002 um 16:22:14
Kommentar:
"Viele Menschen glauben etwas zu wissen, wissen aber nichts. Ich weiß zwar auch nichts, glaube aber nichts zu wissen."(Sokrates) Kluge Sprüche werden Euch wohl auch nicht weiterhelfen, aber einem weit führenden Polemiker dieses Forum`s sei es nahe gelegt, sich in Demut zu üben. Ich stamme selbst aus einem aktiven Braunkohlentagebaugebiet, in welchem die Laubag (bei einer Arbeitslosenquote von ca. 23%) der noch größte Arbeitgeber ist. Allerdings sind bei uns die von der Abbaggerung betroffenen Gemeinden schon vor der Wende verschwunden. Ob mit Sinn oder Unsinn entzieht sich leider meiner Einschätzung. Gegenwärtig rückt der Tagebau unserer Stadt immer näher, wobei in ein paar Jahren die Stadtgrenzen erreicht werden sollen. Die damit zu erwartende Herabsetzung der Lebensqualität muß ich Ihnen mit Sicherheit nicht erklären. Zustimmung erhält das Vorhaben mit der vagen Vision, durch Flutung des Restloches eine riesige Seenlandschaft zu erschaffen, die einen wirtschaftlichen Aufschwung durch Tourismus realisieren soll. Dass dieses Vorhaben den Zeitraum mehrer Generationen beanspruchen würde, bleibt dabei gern außen vor. Eine gelungene und hintergründige Seite, die durch Engagement und Verantwortungsbewußtsein aller Beteiligten besticht. Den Heuersdorfern eine verdient-gerechte Lösung...

Name: Andreas Hartung
Email: hartung_av@t-online.de

Datum: Donnerstag, 4 Juli, 2002 um 20:42:17
Kommentar:
Erstmal bin ich Eurer Meinung, das Einträge ohne zwischenmenschlichen Mindeststandard nicht dauerhaft auf diese Seite gehören. Man sollte sich allerdings die frage stellen, in wie weit derartige Grütze auf das geistige Niveau einiger Zeitgenossen schließen läßt. Solche Auswüchse sind auch ein Produkt dieser Gesellschaft. Auch wenn dann Sprüche mit Parolencharakter eingebracht werden, wie eben durchhalten, möchte ich darum bitten, sich doch erst einmal mit der konkreten Situation auf wirtschaftlicher, geschichtlicher und kultureller Ebene auseinanderzusetzen. Dies wiederum erfordert das Einholen von Fakten. Rein wirtschaftlich gesehen ist für den Betrieb des Lippendorfer Kraftwerks nicht unbedingt die Heuersdorfer Kohle allein das Maß sondern auch sehr die erheblichen Mehrkosten bei einer Umfahrung von Heuersdorf. Demzufolge würde es auch Vattenfall einen erheblichen Verlust bescheren, wenn Heuersdorf umfahren werden sollte. Da ist keine Rede mehr vom wohl billigsten brennstoff Kohle. Demnach würde der Schleenhainer Tagebau wegen Mehrerer Bandumsetzer kostenlastig. Den Gedanken, das da die sächsische Staatsregierung sich zum Schutz von heuersdorf herabläßt, halte ich für nicht verläßlich.

Name: sylvio heuer

Datum: Donnerstag, 4 Juli, 2002 um 16:20:43
Kommentar:
heuersdorf zeigt im zeitalter des neoliberalismus wahren chrakater, hilft sich selbst und beweist, dass durch objektivität der scheindemokratie jede möglichkeit zum schnellschuß genommen werden kann. tolle seite, durchhalten und viel erfolg!

Name: Gästebuchverwaltung
Email: gaestebuch@heuersdorf.de

Datum: Donnerstag, 4 Juli, 2002 um 15:19:06
Kommentar:
Danke für den Hinweis. Alle Nachrichten müssen Mindeststandards für menschlichen Anstand erfüllen, sonst werden sie entfernt.

Name: Atze

Datum: Donnerstag, 4 Juli, 2002 um 14:44:54
Kommentar:
Gruß an alle Tut euch selbst ein gefallen und nehmt Sinnlose Nachrichten wie die von Thomas g oder Mr. T raus PS: MEHR ÜBER FUSSBALL BITTE UND SKATURNIERE

Name: Jeffrey H. Michel
Email: jeffrey.michel@heuersdorf.de

Datum: Mittwoch, 3 Juli, 2002 um 01:27:23
Kommentar:
Es ist völlig klar, warum sich Vattenfall derzeit bei der MIBRAG nicht einmischt. Denn wollte sie heute das Unternehmen kaufen, müssten auch die anteiligen Tagebau-Investitionen und die Schurfrechte für die Heuersdorfer Braunkohle bezahlt werden. Sollte aber die MIBRAG den Streit gegen die Gemeinde verlieren, wären beide Posten auf einmal wertlos. Eine dadurch verursachte Insolvenz würde eine Übernahme des mitteldeutschen Bergbaus zu besonders günstigen Bedingungen durch Vattenfall ermöglichen. Die Schleenhainer Braunkohle wäre dann vermutlich der billigste Brennstoff in ganz Deutschland. Da der Widerstand der Heuersdorfer diesen Konkurrenzvorteil erst herbeigeführt hätte, wäre eine nachfolgende Überbaggerung der Gemeinde nur schwer zu rechtfertigen. Um aber diese Möglichkeit völlig auszuschließen, müßten Vattenfall und die Sächsische Staatsregierung zum Erhalt und Wiederaufbau der Gemeinde am jetzigen Standort verpflichtet werden.

Name: Andreas Hartung
Email: hartung_av@t-online.de

Datum: Dienstag, 2 Juli, 2002 um 23:21:42
Kommentar:
Liebe Heuersdorfer, meinen besten Dank an Jeffrey Michel, zwecks der Weiterleitung des Briefwechsels. Unsere Ideen sind gewiß kein Ersatz für sachkundliche Dialoge zwischen der heuersdorfer Gemeinde und anderen Volksvertretern. Aber Ideen werden gebraucht, wenn man Konzepte erarbeiten will. Der Umkehrschluß von Jeffrey Michel bringt mich zu folgendem Planspiel: Man stelle sich vor, ich wäre einer der Planstrategen von Vattenfall. Ich würde dem Niedergang der MIBRAG einfach Zuschauen. Anschließend würde ich die MIBRAG schlucken. Zum Zeitpunkt X wenn ich die MIBRAG als meinen Betriebsteil betrachten darf, würde ich Heuersdorf einfach platt machen. Dabei könnte ich mir auch noch sicher sein, das kein Politiker sich dagegen auflehnt. Warum sollte ich auf 50 Mio Tonnen Kohle verzichten und mein Veag-Kraftwerk 4 Jahre früher vom Netz nehmen ??? Weil da 194 Leute Aufstand machen ?! Die kann man aushungern oder oder sich noch ganz andere Schikanen einfallen lassen. Nebenbei würde ich noch so ein paar Alternativ-Energieerzeuger aufkaufen, damit die in meinem Garten nicht herumwüsten.... Also glaube ich nicht, das mit Vattenfall die Abbaggerung von Heuersdorf vom Tisch ist; sie könne sich nur verzögern.

Name: Jeffrey H. Michel
Email: jefrey.michel@heuersdorf.de

Datum: Dienstag, 2 Juli, 2002 um 16:02:57
Kommentar:
Ich habe nichts dagegen, wenn meine Mails oder Auszüge daraus wiedergegeben werden. Der Gedankenaustausch in diesem Gästebuch kann aber lediglich als Anregung, nicht jedoch als Ersatz für einen sachkundigen Dialog zwischen den Heuersdorfern und den Volksvertretern auf Landes- und Bundesebene dienen, die sich über das Schicksal der Gemeinde zu entscheiden berechtigt fühlen. Derzeit verweist die MIBRAG auf drohende Verluste von 350 Millionen Euro als vermeintlich ausschlaggebendes Argument für die Abbaggerung von Heuersdorf. Wenn aber im Umkehrschluss die Erhaltung der Gemeinde zur Insolvenz der MIBRAG führen sollte, hätte nicht die Region mehrere Vorteile daraus? Vattenfall würde den Bergbaubetrieb übernehmen, wodurch der von der MIBRAG eingeplante Gewinnertrag von gut 1 Milliarde Euro im Tagebau "Vereinigtes Schleenhain" einzusparen wäre. Der Fortbestand von Heuersdorf würde damit eine erhöhte spezifische Wirtschaftlichkeit der Braunkohlenverstromung bedeuten. Die Betriebsdauer des Kraftwerks Lippendorf müsste zwar um vier Jahre gekürzt werden, was aber einen vorgelagerten Übergang auf die Zeit nach der Braunkohle beim verstärkten Einsatz von regenerativen Energien einleiten könnte. Welcher Politiker findet den Mut, dieses Fallbeispiel durchzurechnen? Es sei daran zu erinnern, dass VEAG und LAUBAG bereits wegen ihres defizitären Betriebs zu einem Bruchteil der getätigten Investitionen von rund 10 Milliarden Euro von Vattenfall übernommen wurden. Eine Insolvenz der MIBRAG würde also lediglich die Ausweitung dieser auf optimierte Betriebsrendite angelegten Strategie bedeuten. Die MIBRAG hat übrigens ihre bisherige Eigenständigkeit nicht zuletzt dem Umstand zu verdanken, dass der 50prozentige US-Eigentümer Washington Group International durch ein merkwürdiges Insolvenzverfahren gerettet wurde, während die Aktionäre ihr ganzes Wertpapiervermögen (das heißt, mehr als 500 Millionen Dollar) verloren. Dieser Fall ist auf der Heuersdorf-Website dokumentiert und lässt die Frage berechtigt erscheinen, in wessen Interesse die MIBRAG letztlich tätig ist.

Name: Andreas Hartung
Email: hartung_av@t-online.de

Datum: Montag, 1 Juli, 2002 um 23:28:12
Kommentar:
Lieber Herr Weidauer, liebe Heuersdorfer, endlich mal wieder ein Gesprächspartner, der seine Identität hinterläßt !! Leider gibt es zur Zeit kein Forum oder Chat auf der Heuersdorf-HP.... demzufolge blieb der Briefwechsel zwischen Jeff' und mir quasi intern, obwohl ich meine, das dieser Gedankenaustausch an die Öffentlichkeit mit Anregung zur konstruktiven Einbringungung gesandt werden sollte. Jeff' hat mir mit der Übersendung des alten Heuersdorf-Vertrages einige Grundlagen zur Argumentation geliefert und ich finde das, neben der anderen Gedanken einfach gut zu händeln. Auf Jeff's Anregung hin habe ich versucht, mir auf der MIBRAG HP die Informationen zu ergänzen. Also, ich kann doch wohl nicht blöd sein und mein Equipment ist auch noch nicht schrottgewidmet.... aber ich bekomme alle unmöglichen Fehlermeldungen, wenn ich versuche, auf dieser HP Fakten herunterzuladen. Alleine die PDF sind problematisch und das online-betrachten unmöglich. FRAGE: Hat einer von Ihnen ähnliche Probleme auf der MIBRAG-HP ?? Gut denn, ich habe keine Lust, mich über Unzulänglichkeiten diverser Web-Publikationen zu unterhalten. Es ist nur einfach schade, wenn wichtige und sachdienliche Informationen derart vergurkt werden, das man sie nur schwer oder gar nicht erreichen kann. Nichts desto trotz können wir uns zusammenfinden, die Wege sind bekannt. Für die Veröffentlichung der wesentlichsten Punkte des Briefwechsels brauche ich noch Jeff's Zustimmung. Derweil kümmere ich mich um meine Kreativität und lasse bald wieder von mir hören. Liebe Heuersdorfer, nehmet doch einmal Eure Kinder bei der Hand und lasst sie einfach malen... zB. Modelldorf mit beiden Kirchen und jeder mit Solaranlage usw. unsere kinder können auch denken und fühlen viele liebe Grüße

Name: Lukas Weidauer
Email: lukasweidauer@web.de

Datum: Montag, 1 Juli, 2002 um 15:47:44
Kommentar:
Lieber Herr Hartung, Warum gehen Sie nicht auf die Ausführungen von Jeffrey Michel ein? Grüße, Lukas Weidauer www.lukasweidauer.de.vu P.S. Wo ist der Briefwechsel zwischen Jefrrey Michel und Ihnen zu finden?

Name: Andreas Hartung
Email: hartung_av@t-online.de

Datum: Montag, 1 Juli, 2002 um 10:43:42
Kommentar:
Liebe Angela, schade, das Sie Ihre eMail-Adresse nicht hinterließen. Besuchen Sie mich doch mal auf einer meiner Seiten im Internet www.interstage.de oder www.videohead.de Da können Sie sich davon überzeugen, das in meinen sachlichen Vorschlägen und Projekten sehr viele emotionale Gedanken eingebunden werden. Falls Sie den Schritt aus der Anonymität heraus wagen, lasse ich Ihnen auch gern mal ein paar sachlich-emotionale Aspekte zukommen. Außerdem gab es zu der Problematik auch einen sehr interessanten Briefwechsel zwischen Herrn Jeffrey Michel und mir. Übrigens liegt der Spielraum für Projekte nicht einzig bei der Mibrag. Viele Grüsse

Name: Angela

Datum: Montag, 1 Juli, 2002 um 09:35:56
Kommentar:
Liebe Heuersdorfer, ich verfolge schon seit längerer Zeit Euren Kampf. Bisher habe ich mich dazu nicht geäußert, das Thema berührt mich emotional zu stark, ich hatte Angst, mich lächerlich zu machen. Doch die neueste Entwicklung läßt mir keine Ruhe. Sehr geehrter Herr Hartung, natürlich haben Sie gewichtige Argumente vorgebracht, sieht man alles streng sachlich, ich kann Ihnen da durchaus folgen. Aber hat die Mibrag wirklich den finanziellen Spielraum, um Projekte zu realisieren? Wird man letztendlich nicht doch versuchen, mit einem Minimum an Aufwand ein Maximum an Profit rauszuholen? Wenigstens scheint man den Heuersdorfern die Möglichkeit einzuräumen, wieder gemeinsam etwas auf die Beine zu stellen. Vor gut 35 Jahren habe ich das anders erlebt: Abfindung für Grundstücke und Häuser, neuer Wohnraum in einem Neubaublock in der übernächsten Stadt. Viele haben individuelle Lösungen gesucht und gefunden. Aber es tut schon weh, meinen Kindern nicht die Lieblingsplätze meiner Kindheit zeigen zu können. Herr Hartung, Sie als ebenfalls Betroffener können sicher nachempfinden, was nachts in einem Kind vorgeht, wenn das Quietschen der Bagger nicht mehr zu überhören ist und das Rumpeln der Grubenbahn das Bett erschüttert. Die Freunde ziehen weg, die Straßenbeleuchtung zum Dorf ist abgestellt, die ersten Häuser werden gesprengt. - Das liefert noch nach Jahrzehnten ausreichend Stoff für Alpträume. (Ich könnte das noch weiter ausmalen!) Liebe Heuersdorfer, solltet Ihr Euren Kampf verlieren, fotografiert, filmt Eure Heimat - nicht nur Gebäude, auch interessante Biotope. Denn hinterher wird alles anders sein, auch da, wo kein Bagger hinkommt. Vor ein paar Jahren stand ich mit Tränen in den Augen vor einem knochentrockenen Grasplatz, den ich als bunte Feuchtwiese in Erinnerung hatte. Also- auch in Sachsen-Anhalt gab es "Braunkohleopfer"! Eins davon grüßt Euch von ganzem Herzen. Ich wünsche Euch die Kraft, die richtige Entscheidung zu treffen, wie immer sie auch sein mag! Und laßt Eure Kinder nicht allein, redet mit Ihnen über Eure Gefühle und laßt auch sie reden.

Name: Andreas Hartung
Email: hartung_av@t-online.de

Datum: Sonntag, 30 Juni, 2002 um 22:40:16
Kommentar:
Liebe Heuersdorfer, Herr Köhler macht da bestimmt keinen schlechten Vorschlag. Ich erlaube mir, noch weiter zu gehen und denke, das richtig gute Ideen und Projekte sich nur gemeinsam erarbeiten lassen. Das setzt aber zumindest guten Willen auf beiden Seiten voraus. Die Zukunft zu meistern heißt allseitiges Einbringen und nicht Eingraben !! Stellvertretend für alle weggebaggerten Orte könnte man ein richtiges Modelldorf bauen, welches wohl einmalig in Europa sein dürfte. Auf Grund der Forcierung des Tourismus im Leipziger Südraum würde das auch zur Schaffung weiterer Arbeitsplätze beitragen.

Name: Maik Köhler

Datum: Sonntag, 30 Juni, 2002 um 16:14:18
Kommentar:
Ich frage mich, warum ihr Heuersdorfer euch nicht mal die Vorschläge der Mibrag anhört. Wenn ihr euch ewig wehrt, wird eure Dorfgemeinschaft völlig zerrissen. Warum zieht ihr jetzt nicht einfach gemeinsam um? Ich denke, ihr schadet Euch nur selbst.

Name: Andreas Hartung
Email: hartung_av@t-online.de

Datum: Freitag, 21 Juni, 2002 um 17:43:18
Kommentar:
Hallo Leute, wenn es irgendeinen Anlaß gab, medienwirksam über die DDR zu meckern, war einfach jedes Mittelrecht, lieber Herr Müller. Ihrer Äusserung zufolge gehören Sie offensichtlich zu den Leuten, die zuviel geglaubt und zu wenig gewußt haben. Das sollten sie schleunigst ändern. Herr Eberhart hat da eine gute Idee hingelegt, leider aber die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Gewiß ist es technisch möglich, überregionale Netze mit alternativ erzeugter Energie aufzubauen, nur scheitert das am Vernetzungswillen und daran, das es keinem gelingt, einheitliche Standards durchzusetzen. In der kapitalistischen marktwirtschaft will jeder seinen Hausstandard verkaufen. Zur Abdeckung von grundlasten werden wir die Kohle noch ewig brauchen. Mit alternav erzeugter Energie können wir lediglich den Abbau von Kohle etc. über einen längeren Zeitraum hinziehen. Letztendlich ist die Braunkohlewirtschaft unser einziger, noch gebliebener Wertschöpfungsbereich, welche die Dienstleister ernährt. Denkt mal nach, was passiert, wenn ohne Wertschöpfung, nur noch Diensleister an Diensleistern dienstleisten.... so eine Inzucht !!

Name: Herbert Eberhart
Email: eberhart@ping.at

Datum: Dienstag, 18 Juni, 2002 um 11:53:51
Kommentar:
"Von der Kohle zur Sonne" Der gesamte Energiebedarf kann aus erneuerbaren Energien sauber und für immer gedeckt werden. Diese Erkenntnis ist leider immernoch nicht allgemein bekannt. links: http://www.solarkraftwerk-zollverein.de/doc/index.html http://www.sonne-mond-und-sterne.de/start.htm Auf meiner home page findet man Informationen über erneuerbare Energien http://members.ping.at/eberhart

Name: Müller

Datum: Montag, 17 Juni, 2002 um 23:04:05
Kommentar:
Hallo Leute, eins wundert mich sehr. wenn in der ddr dörfer weggebaggert wurden, dann wurden vom westen geschimpft. jetzt ist plötzlich alles rechtens, sehr sehr seltsam. kämpft weiter und lasst euch nicht unterkriegen. es ist euer dorf und nicht das der kohle

Name: Jeffrey H. Michel
Email: jeffrey.michel@heuersdorf.de

Datum: Freitag, 14 Juni, 2002 um 21:23:11
Kommentar:
Sehr geehrter Herr Hartung, vielen Dank für Ihren Eintrag in unser Gästebuch. Sie schreiben: "Leider sind Informationen, die eine sachliche Diskussion der Heuersdorf-Problematik ermöglichen würden, sehr dünn gestreut." Seit 1996 wird der Pressespiegel "Heuersdorf Aktuell" herausgegeben, dessen inhaltlicher Teil alle Seiten des Konfliktes zu beleuchten versucht. Auf unserer Website sind zahlreiche Dokumente, Erläuterungen und Hintergründe sowie Links zu allen maßgeblichen Konzernen, Regierungen, politischen Parteien, Verbänden und Forschungsinstituten enthalten. Dadurch soll jeder Besucher seine eigene Meinung bilden können. Vergleichen Sie bitte dieses Informationsangebot mit den Internet-Seiten der Gegner von Heuersdorf (Mibrag, Debriv, IGBCE, Veag, Vattenfall, Stadtwerke Leipzig, Sächsische Staatsregierung, Bundesregierung usw. usw.). Sie werden dort nicht einmal einen Internet-Link zu Heuersdorf finden, geschweige denn eine wirtschafts- und klimapolitisch stichhaltige Begründung der Umsiedlung. Ein Gästebuch sucht man auch vergebens, so dass ein öffentlicher Dialog offenbar nicht beabsichtigt ist. Vor einigen Jahren wurde die Variante eines spiegelbildlichen Wiederaufbaus von Heuersdorf untersucht, wie Sie das nun ebenfalls vorschlagen. Die Gutachter kamen zu dem Ergebnis, dass dieses Projekt 300 Millionen DM kosten würde. Die Mibrag hat aber weniger als 100 Millionen DM für die Umsiedlung veranschlagt und ging auf den Vorschlag nicht ein. Der Sächsische Verfassungsgerichtshof hat jedoch am 14.07.2000 das "Heuersdorf-Gesetz" für "nichtig" erklärt. Es gibt somit derzeit keine Rechtsgrundlage für die Umsiedlung von Heuersdorf. Der Erhalt des Ortes wird von der Mehrheit der heutigen Einwohner befürwortet. Der Wegzug einzelner Familien ist auch nicht gleichbedeutend mit ihrem Bekenntnis zur sächsischen Energiepolitik, sondern das geschieht häufig nur aus persönlichen oder finanziellen Gründen. Es gibt zahlreiche Dörfer in den neuen Bundesländern, die man mit dem gleichen Entschädigungsangebot der Mibrag quasi über Nacht entvölkern könnte. Denn es herrscht fast überall ein Mangel an Wertschöpfung. Der Grundfehler des Aufbau Ost bestand aus einer vorgezogenen Befriedigung von Konsumwünschen anstelle der systematischen Wiederherstellung von Wirtschaftskreisläufen, was zugegebenermaßen eine Generationsaufgabe gewesen wäre. Im Deutschen Einigungsvertrag war jedoch die volkswirtschaftliche Angleichung mit Westdeutschland innerhalb von fünf Jahren vorgesehen. Das Kraftwerk Lippendorf wurde unter dieser Annahme ausgelegt. Eine blühende Industrielandschaft sollte im Leipziger Südraum entstehen. Der Standort Lippendorf wird aber nun - Medienberichten zufolge - zu einem Mekka der Müllindustrie ausgebaut. Ganz offensichtlich genügt die Braunkohlenverstromung allein nicht, um eine ausreichende Wertschöpfung zu erzielen. Die Müllverbrennung könnte sich durchaus zu Lasten des Tourismus auswirken und die regionale Wirtschaftskraft insgesamt schwächen. Es ist andererseits denkbar, dass durch die tägliche Verfeuerung von 200 Lkw-Ladungen Müll und Klärschlamm auf die Heuersdorfer Braunkohle gänzlich verzichtet werden könnte. Als der Stromabgabepreis in Lippendorf noch bei 13 Pf/kWh lag, hieß es damals, dass die Umsiedlung von Heuersdorf für die Rendite entscheidend sei. Demzufolge müssten Veag und Mibrag längst bankrott sein, denn heute erzielt man lediglich 6 Pf/kWh. Doch die Unternehmen leben munter weiter, so dass deren Behauptungen niemals als unabänderlich angesehen werden können. Das zeigt ein weiteres Beispiel. Die Mibrag und die Sächsische Staatsregierung haben sich zu einer sozialverträglichen Umsiedlung verpflichtet. Darunter versteht man die geschlossene Verlegung der Dorfgemeinschaft an einen neuen Standort. Hierzu steht im §2 Abs. 2 des Heuersdorf-Vertrags: "MIBRAG mbH geht bei Abschluß dieses Vertrages davon aus, daß die Heuersdorfer Bürger eine gemeinsame Umsiedlung anstreben. Im Interesse der Dorfgemeinschaft soll der Zeitraum des gleichzeitigen Bewohnens von alter und neuer Ortslage durch die Betroffenen möglichst kurz gehalten werden, ohne damit in individuelle Lebensplanungen einzugreifen." Doch im Gegensatz dazu werden seit vielen Jahren einzelne Familien von der Mibrag und der Sächsischen Staatsregierung zur eigenen Umsiedlung und damit zu einem Bruch mit der Dorfgemeinschaft aufgefordert und dabei finanziell unterstützt. Der Gemeinderat kann schon deshalb der Unterzeichnung des Heuersdorf-Vertrags nicht zustimmen, weil die Vertragspartner bereits dessen Erfüllung in einem wesentlichen Punkt unmöglich gemacht haben.

Name: Andreas Hartung
Email: hartung_av@t-online.de

Datum: Dienstag, 11 Juni, 2002 um 10:38:19
Kommentar:
Liebe Heuersdorfer, ich verfolge schon eine geraume Zeit den Kampf um die Erhaltung Eures Ortes. Leider sind Informationen, die eine sachliche Diskusion der Heuersdorf-Problematik ermöglichen würden, sehr dünn gestreut. Meines Erachtens nach wird hier ein medienrummel veranstaltet, der ein vernünftiges Leben mit der Braunkohle von vornherein unmöglich macht. Ich halte es für wenig sinnvoll, wenn man hier ein Exempel statuieren will. Ihr solltet Euch bei allem Tun die Frage stellen: WEM NÜTZT ES ?? Heutzutage ist es möglich und auch wirtschaftlich vertretbar, ein historisch gewachsenes Dorf mit fast allen Details zu demontieren und ein paar Kilometer weiter wieder komplett aufzubauen... mit sinen Höfen, der Landschaft und den Baudenkmälern. Ein Beweis dafür ist unter anderem der Wiederaufbau der Frauenkirche in Dresden und der Beispiele gibt es noch mehrere. Angesichts der Zahl weggebaggerter Dörfer sollte man HEUERSDORF EINSCANNEN UND KOMPLETT WIEDER AUFBAUEN. Die Kohle ist seit über einhundert Jahren die wesentliche Wurzel unserer Wirtschaftskraft. Diese Wurzel zu kappen würde bedeuten das das Licht endgültig in dieser region abgeschaltet wird und wir noch mehr französischen Atomstrom einkaufen und atomaren Restmüll fressen müssen. Denkt mal darüber nach, wem der ganze Medienrummel nützt. Am Ende profilieren sich hier ein paar Leute, denen Heuersdorf an sich nichts bedeutet, weil sie nur eine Schlacht gewinnen wollen. ICH BIN EIN KIND DER KOHLE und meine Wunschheimat liegt unter dem Cospuder See ...begraben. Um Wirtschaftskraft und Historie zu erhalten, ein Zusammenleben von Schäfern und Bergleuten positiv zu gestalten, brauchen wir kluge kühle Köpfe und Konzepte und keine Krawalle, die von Starrköpfen angeheizt und von politikern und Medien ausgetragen werden. Bitte schickt mir mal einen Abzug des Heuersdorf-Vertrages. Mit Besten Grüßen

Name: Bongo & Ninja

Datum: Montag, 10 Juni, 2002 um 14:15:43
Kommentar:
Krasse Seite

Name: Sara from Australia

Datum: Montag, 10 Juni, 2002 um 12:23:10
Kommentar:
I came across your site purely by chance. I did a paper on the threats to the Sorbian language when at university. I have also visited Lusatia. I was concerned even then about the complete loss of the Sorben culture & language one day. I do hope peoples' efforts in Europe in particular are successful. Alles Gute...

Name: Dieter Winkler
Email: winkler@solarwatt.de

Datum: Sonntag, 10 März, 2002 um 22:21:36
Kommentar:
Energiekonferenz der PDS in Heuersdorf am 9. März 2002 Der Saal des Dorfgasthofes fasste kaum die vielen Gäste der Energiekonferenz. Diese kamen sowohl aus Heuersdorf als auch von nah und fern. Ich selbst brachte Josef Sakoski mit, einen US-Bürger, der gerade in Dresden zu Besuch weilt. Die Vermittlung organisierte per Mail Jeffrey Michel. Vor der Energiekonferenz lud uns der Pfarrer zu einer Andacht in die über 700 Jahre alte Emmaus-Kirche ein. Er erzählte über die Geschichte der Kirche und des Ortes. Vom Orgelspiel und Gesang beeindruckt verließen wir das schöne Gotteshaus. Viele bedankten sich beim Pfarrer mit einer Spende. Zur Konferenz sprach u.a. Herr Alexander zu Hohenlohe vom sächsischen Ministerium für Umwelt und Landwirtschaft. Er überraschte mit einem erfrischenden Vortrag. Als Beamter sei er nicht der Staatsregierung sondern dem ganzen Freistaat und damit allen Bürgern verpflichtet. Seine Meinung, daß die sächsischen Braunkohlenkraftwerke von der erforderlichen CO2-Reduzierung ausgenommen sein sollten, stieß jedoch nicht nur beim Heuersdorfer Bürgermeister Horst Bruchmann auf Widerspruch. In den Diskussionsbeiträgen aus dem Publikum kamen Vorschläge zu den Chancen zur Nutzung erneuerbarer Energien. Entgegen anderslautender Aussagen sei die Wasserkraft in Sachsen noch längst nicht ausgereizt. Windkraftanlagen werden in Genehmigungsverfahren vielfach benachteiligt. Die meisten Dächer sind solar noch ungenutzt. Der Einsatz von Biomasse z.B. in Form von Holz oder Rapsöl ist CO2-neutral und kann Kohle und Erdöl ersetzen. Im Gesetz für den "Vorrang erneuerbarer Energien" (EEG) vom 1. April 2000 ist die wirtschaftliche Nutzung von Biomasse, Sonne, Wasser- und Windkraft mit Mindestvergütungen geregelt. Dieses im Ausland als "Deutsches Modell" bezeichnete Gesetz ermöglicht uns mit Hilfe des solaren Energiemixes - Biomasse+Solare Strahlung+Wasser+Wind - die solare Umgestaltung unserer Energieerzeugung. Und diese wird dezentral sein. Am Sonnabend, den 27. April 2002 öffnen überall in Sachsen und darüber hinaus Betreiber von Anlagen zur Nutzung von Energie aus Biomasse, Sonnestrahlung, Wasser und Wind ihre Pforten und laden zum "Tag der erneuerbaren Energien" ein. Ist auch in Ihrer Nähe eine Anlage? Die Antwort finden Sie unter www.energietag.de. Mit freundlichen Grüßen Dieter Winkler SOLARWATT Solar-Systeme GmbH

Name: Ein Bewohner

Datum: Freitag, 1 März, 2002 um 01:03:13
Kommentar:
Eure Hompage gefällt mir macht weiter so.

Name: MERSA M.

Datum: Sonntag, 24 Februar, 2002 um 15:02:59
Kommentar:
Im Geographieunterricht der 6. Klasse beschäftigen wir uns mit der Braunkohle. Ich unterstütze Sie alle in Ihrem Bemühen, eine lebenswerte Welt für sich und für alle zu erhalten.

Name: Dietmar Fröhlich
Email: mail@dietmar-froehlich.de

Datum: Montag, 18 Februar, 2002 um 22:13:47
Kommentar:
"Politik ist die Unterhaltungsbranche der Großindustrie" (Frank Zappa)

Name: Peter Immekus
Email: bergschaden@immekus.de

Datum: Dienstag, 12 Februar, 2002 um 02:11:46
Kommentar:
Suche Kontakt zu Grundeigentümer mit Bergschäden. http://www.bergbauschaeden.de

Name: Susan
Email: none

Datum: Dienstag, 22 Januar, 2002 um 15:12:45
Kommentar:
Hi Jeffrey, this is Susan from the Customer Service ... :) As promised I was surfing your webpages ... good job you've been doing here ... :-) Hope things work out four you and Heuersdorf ... I'll keep my fingers crossed for you ...! Love & Hugs, Susan

Name: Christian
Email: dooofy3@aol.com

Datum: Freitag, 30 November, 2001 um 13:58:29
Kommentar:
Lasst euch nicht unterkriegen. Look @ www.Wohnwagen-Parsberg.de Mfg Christian

Name: Dieter Winkler
Email: winkler@solarwatt.de

Datum: Samstag, 17 November, 2001 um 17:23:54
Kommentar:
Lieber Jeffrey H. Michel, liebe Heuersdorfer! Wir - das sind 74 Mitarbeiter von SOLARWATT in Dresden- verfolgen Ihren Kampf um die Erhaltung Ihres Dorfes Heuersdorf mit Anteilnahme und Hoffnung. Die Braunkohle unter Heuersdorf benötigen wir für unsere Energieversorgung nicht. Die Sonne sendet in einer Stunde so viel Energie zur Erde, wie die Menschheit im ganzen Jahr benötigt - kostenlos und umweltfreundlich. Zapfen wir die Sonne an. Nutzen wir den ganzen solaren Energiemix bestehend aus solarer Strahlungsenergie, Windkraft, Wasserkraft und Biomasse. Seit 01.04.2001 gilt in Deutschland das Gesetz für den Vorrang Erneuerbarer Energien, kurz EEG. Betreiber von Anlagen zur Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energien erhalten über 20 Jahre eine gesetzlich garantierte Mindestvergütung, die den wirtschaftlichen Betrieb dieser Anlagen erlaubt. Jede neue Solaranlage, Wind- und Wasserkraftanlage sowie Biomasse-Blockheizkraftwerk sichert den Bestand des Dorfes Heuersdorf, des Dorfes Horno, ... . Mit sonnigen Grüßen Dieter Winkler www.solarwatt.de

Name: Marion
Email: marion_mb@hotmail.com

Datum: Samstag, 10 November, 2001 um 21:42:17
Kommentar:
Ich habe meinen Bruder mit Familie in Heuersdorf und hab als Kind auch selbst oft meine Freizeit dort verbracht.Ich wünsche allen Heuersdorfern viel Glück und das Heuersdorf auch in 1000 Jahren noch am gleichen Platz steht. Liebe Grüße an alle Heuersdorfer sendet Marion Walz geb.Nitsch aus Oberbayern

Name: sebastian reuter
Email: Picollo879031892@aol.com

Datum: Montag, 5 November, 2001 um 17:48:38
Kommentar:
erneuert mal eure seiten (fußball)!!!

Name: Jeffrey H. Michel
Email: jeffrey.michel@heuersdorf.de

Datum: Samstag, 20. Oktober, 2001 um 15:24:05
Kommentar:
Sehr geehrter Herr Dr. Wild, vielen Dank für den Eintrag in unser Gästebuch. Wie aus unserer Website unter "Der Ort" hervorgeht, betrug die Bevölkerungszahl 1990 genau 347 Einwohner. Heute haben noch 194 Menschen ihren ersten Wohnsitz hier. Einige Auswärtige wohnen auch in Lebensgemeinschaft mit einem Heuersdorfer Bürger und haben deshalb ihren zweiten Wohnsitz in dem Ort. Der Bevölkerungsschwund von 44 Prozent seit 1990 entspricht nach meinem Eindruck in etwa der Anzahl von Bürgern, die das Umsiedlungsangebot der MIBRAG angenommen haben. Um sich jedoch eine genaueres Bild von der Entwicklung zu machen, müssen mehrere demografische Faktoren in die Analyse einbezogen werden. Angesichts der überalterten Bevölkerung sind zunächst einige Bürger in Heuersdorf gestorben; den jüngsten Todesfall hatten wir gerade diese Woche. Darüber hinaus gibt es erfreulicherweise einige Zuzüge, von denen die MIBRAG in ihrer Darstellung der Bevölkerungsentwicklung bislang nicht gesprochen hat. Es sind meistens junge Erwachsene, die hierher ziehen. Sowohl die allgemeine Lebensqualität als auch das Vereinsleben und der gute Zusammenhalt der Einwohner ziehen sie an. Es ist auffallend, dass mehrere Bürger in sehr hohem Alter weggezogen und mindestens fünf davon relativ kurz danach gestorben sind. Es lässt sich nicht ausschließen, dass sie bereits krank waren, als sie das Angebot der MIBRAG angenommen haben. Die Entschädigungs-Zusatzleistung von 150.000 DM pro bebautem Grundstück ist nicht vererbbar; das heißt, wären sie noch in Heuersdorf gestorben, wäre dieses Geld den Erben nicht ausgezahlt worden. Meines Wissens sind die meisten hier noch wohnhaften Bürger auch noch weiter in Heuersdorf zu wohnen entschlossen. Einige Familien haben sogar ihre Dächer völlig aus Eigenmitteln neu gedeckt, weil der Freistaat Sachsen seit Mitte der 90er Jahre jeden Förderantrag ablehnt. Zieht man aber in einen anderen Ort um, erhält man eine Förderung wieder. Das mag auch noch den einen oder anderen Umsiedlungsfall erklären.

Name: Dr. Wild
Email: Dr.Wild@gmx.de

Datum: Freitag, 19 Oktober, 2001 um 22:16:35
Kommentar:
Hallo, ihr Heuersdörfler! Ich habe gehört, daß die Hälfte von Euch sich schon an die MIBRAG verkauft hat!! Stimmt das??

Name: Maritta Petzold
Email: RAMA-Petzold@t-online.de

Datum: Donnerstag, 11 Oktober, 2001 um 15:49:30
Kommentar:
Ich schreibe eine Jahresarbeit über das Mittelsächsische Braunkohlerevier, bzw. dessen Rekultivierung und bin in dem Zusammenhang auf Heuersdorf gestoßen. Heuersdorf wird in meiner Arbeit ein Punkt für die negativen Folgen der Kohleförderung sein. Eure Homepage ist mir dabei sehr behilflich und ermöglicht es, die Fakten auch aus Eurer Sicht darzustellen.

Name: Hans Josef Dederichs
Email: hansjosefde@t-online.de

Datum: Sonntag, 30 September, 2001 um 19:37:31
Kommentar:
hallo heuersdorf, wir sind von garzweiler II betroffen und können euch um eure homepage nur beneiden. ich bräuchte für unsere arbeit gegen den tagebau möglichst eine ausfertigung eures "heuersdorf-vertrags" der mibrag. bitte sendet mir doch per email einen vertragsentwurf zu.

Name: Hannelore Groh
Email: hgro@surfeu.de

Datum: Sonntag, 12 August, 2001 um 22:18:38
Kommentar:
Ich habe seit kurzem ein Computer und bin nun in der Lage Eure Hompage aufzurufen.Mit grossem Interesse habe alles über Heuersdorf und seine Geschichte gelesen. Erfahren von Heuersdorf habe ich von meiner Kurfreundin Inge Keller. Sie hat mich bisher immer auf dem Laufenden gehalten. Ich wünsche Ihnen viel Kraft und Stärke für den Kampf um Ihr schönes Heimatdorf.

Name: Jan Willems
Email: jawido@yahoo.com

Datum: Mittwoch, 25 Juli, 2001 um 19:24:38
Kommentar:
I visited Heuersdorf in June and I've listened to your explanation of the sitaution carefully and I enjoyed it. I agree with your statement that it's high time to rethink our (energy-)future and face reality. I wish you very good luck with your battle for Heuersdorf and good energy-use.

Name: Erik
Email: erikvanooyen@hotmail.com

Datum: Sonntag, 15 Juli, 2001 um 23:25:48
Kommentar:
Viel erfolg bei ihrem Kampf gegen die Braunkohlenfirmas! Viele grüssen von eine der Utrechter Studenten die ihres Dorf in Juli 2001 besucht haben.

Name: Lara
Email: lsavelkoul@hotmail.com

Datum: Samstag, 7 Juli, 2001 um 21:48:30
Kommentar:
Nur eine frage, wo sind die Bilder von die Hollandiesche Schulern?

Name: Lara Savelkoul
Email: lsavelkoul@hotmail.com

Datum: Samstag, 7 Juli, 2001 um 21:41:43
Kommentar:
Hello everybody, I visited Heuersdorf two weeks ago, with some students of the university of Utrecht and I want to wish you the best of luck in you're battle and I'm sure that you will win. Loves Lara

Name: Hans Wurst
Email: ich@du.de

Datum: Dienstag, 3 Juli, 2001 um 09:22:01
Kommentar:
MAcht weiter so!!!! Kämpft gegen die kapitalistische Energiewirtschaft. Sie alleine beutet die Menscheit aus, insbesondere die kleinen Steuerzahler! Viel Glück noch im Kampf gegen den Kapitalismus, Genossen! Der Erich wirds euch danken!!!!!

Name: Wolfgang Lorenz
Email: wolorenz@gmx.de

Datum: Mittwoch, 20 Juni, 2001 um 23:01:05
Kommentar:
Ich habe gerade Ihre seite gefunden, ich glaube das es schlimm ist in diesem Braunkohleabbaugebiet zuleben,nach meinem wissensstand werden dort die Dörfer umgesiedelt.Doch in meinem Ort Fürstenhausen werden die Häuser durch die DSK durch den Kohleraubbau von Untertage im Bruchversatz zerstört und die Menschen leben nur noch im Baulärm der Baufirmen ,welche unsere Häuser mit Mill.DM - Steuergeldern vor dem Totalschaden bewahren,auch wir kämpfen weiter diesen ungleichen Kampf. Viele Grüße unbekannter weise von W.Lorenz

Name: Maic Wiese
Email: maicwiese@t-online.de

Datum: Freitag, 15 Juni, 2001 um 22:58:38
Kommentar:
Meinen recht herzlichen Glückwunsch an den wiedergewählten Bürgermeister! 100 % der Heuersdorfer - das sollte den Braunkohlebefürwortern in Sachsen zu denken geben. Wehrt euch weiter gegen den alten Knochen Kurt!!! Wenn er eine Gratiswohnung braucht, Macht ihm ein nettes Angebot in Heuersdorf!!!

Name: Flo
Email: Fazzoleti@gmx.de

Datum: Freitag, 8 Juni, 2001 um 15:15:55
Kommentar:
Gun Tag an alle heuersdorfer Freiheitskämpfer!!! Ich bin aus der Klasse K 12 des Gymnasiums Parsberg (Bayern) und wir haben Ende März im Rahmen einer Exkursion des Leistungskurses Erdkunde auch euer Dorf besichtigt (wir waren die Typen die mit Fragebögen bei euch um die Häuser gezogen sind). Hiermit Viel Glück in eurem Kampf im Namen des Lk Ek aus der tiefsten Oberpfalz! Flo P.S.:Schönen Gruss an den netten alten Mann der uns damals über 1 Stunde seiner Zeit geschenkt hat um uns über Heuersdorf (und Fußball) zu informieren (Sch... Fc Bayern)

Name: Peter Immekus
Email: bergschaden.immekus@t-online.de

Datum: Sonntag, 20 Mai, 2001 um 15:03:07
Kommentar:
Sachverständiger für Bergschäden http://www.immekus.de

Name: Goliath
Email: lalala.deneneeneeneene ihr kriegt uns eh nicht

Datum: Donnerstag, 17 Mai, 2001 um 15:34:08
Kommentar:
Sind wir nicht alle ein bißchen Heuersdorf??!!

Name: Dorffans
Email: Dorffans.de

Datum: Donnerstag, 17 Mai, 2001 um 15:32:10
Kommentar:
Wir finden es echt gut, dass ihr kämpft! Macht weiter so!!! WE LOVE YOU ALL! Yeah! Anna sei nicht so schlecht gelaunt, ja!

Name: Dorffans
Email: Dorffans.de

Datum: Donnerstag, 17 Mai, 2001 um 15:29:14
Kommentar:
Wir finden es echt gut, dass ihr kämpft! Macht weiter so!!! WE LOVE YOU ALL! Yeah

Name: Itchy & Sratchy
Email: itchy«web.de

Datum: Donnerstag, 17 Mai, 2001 um 15:23:38
Kommentar:
Tschüüüüß...

Name: Interessengemeinschaft Bauernhaus, Dietmar Fröhlich
Email: mail@igbauernhaus-lsa.de

Datum: Montag, 7 Mai, 2001 um 22:17:07
Kommentar:
Herzlichen Dank, daß Ihr mir immer Eure Info-Post schickt. Euer Dorf lebt auch von der Solidarität vieler weiter. Wir bereiten z.Z. einen Beitrag im "Holznagel" über Eure Bemühungen vor. (die Mitgliederzeitung der Interessengemeinschaft Bauernhaus e.V., 2-monatl. 15.000er Auflage, ca. 8.500 Mitglieder). Dies ist wichtig, damit Ihr weiter bundesweit Gehör findet. Die IGB bemüht sich um die Erhaltung der ländlichen Bausubstanz und um die historisch gewachsenen Ortsbilder. Eure alte frühgotische Wehrkirche zu erhalten ist ganz wichtig. Viel Kraft Euch allen weiterhin und viele Grüße i. V. Dietmar Fröhlich, IGB Magdeburg mail@igbauernhaus-lsa.de www.igbauernhaus-lsa.de ... (Sachsen-Anhalt-Seite) www.igbauernhaus.de ....... (Bundesseite)

Name: Lukas Weidauer

Datum: Montag, 7 Mai, 2001 um 21:26:01
Kommentar:
Die Bildergalerie ist echt gelungen!

Name: Maic Wiese
Email: maicwiese@t-online.de

Datum: Mittwoch, 4 April, 2001 um 23:11:57
Kommentar:
Haltet weiter durch! Der Braunkohleabbau, und vor allem das Abbaggern von Dörfern ist Überbleibsel premitiver Selbstverherrlichung eines zu alten Ministerpräsidenten. Der macht sich überhaubt keine Gedanken, wer die Kosten für die Renaturisierung trägt, Herr Biedenkopf kann ja beruhigt seinen LehLebensabend mit großzügiger Staatspension im Golfclub genießen. Dazu wird er nie wieder in die Lausitz kommen!!! - Und das Arbeitsplatzargument higt gewaltig! Der Energiemonopolismus ist trotz Braunkohle-Schutzklausel ohnehin vorbei. Dann werden mit Sicherheit noch viele Braunkohlearbeiter an die frische Luft gesetzt!!!

Name: julian schmidt
Email: hahler@gmx.de

Datum: Freitag, 16 März, 2001 um 11:59:00
Kommentar:
ich muss sagen das ich sehr bestürzt war als ich von diesem unding gehört habe und möchte durch diesen eintrag mein beileid aussprechen

Name: Holger Jakobi

Datum: Mittwoch, 14 März, 2001 um 14:24:37
Kommentar:
Durch Zufall habe ich davon gehört, dass die Mibrag das Jahr 2001 zum Novalis-Jahr erklärt hat. Ich finde dies unglaublich: Heuersdorf soll sterben und die Mibrag ziert sich mit diesem ehrenvollem Namen.

Name: Diana Franke

Datum: Mittwoch, 14 März, 2001 um 09:17:23
Kommentar:
Ich drücke euch die Daumen, dass euer Dorf bleibt! Es wäre für mich nicht vorstellbar, wenn mein Heimatdorf platt gemacht werden sollte.

Name: Heuerdorferfanclub
Email: inga.fitschen@firemail.de

Datum: Dienstag, 6 Februar, 2001 um 09:06:38
Kommentar:
Schickt uns was über Braunkohle!Bitte

Name: H.-U. Grossmann

Datum: Mittwoch, 31 Januar, 2001 um 11:14:41
Kommentar:
liebe Freunde, wie geht es nun weiter mit Heuersdorf? In der Sächsischen Zeitung stand ja wieder ein Artikel darüber. Es kann und darf doch nicht warsein, dass die schönen Häuser und Gärten der Braunkohle weichen soll. Was nützt da die Entschädigung? Die Einwohner bekommen niemals das gleiche Haus mit Grundstück woanders wieder aufgebaut. Auch die Kirche muß da ja weichen. Alles was man jahrelang mühsam aufgebaut hat, soll den Baggern nun weichen. Trotzdem kämpft bitte weiter um den Erhalt Eures Dorfes. Gibt es von Seitens des Vereins Protestschreiben an die Regierung? Würde auch einen lossenden. Nur Schröder und Biedenkopf wollen ja das Dorf vernichten. Kämpft auch im Jahr 2001 weiter. Herzliche Grüsse sendet Euch allen H.-U. Grossmann aus Dresden

Name: Mirko

Datum: Freitag, 19 Januar, 2001 um 11:16:29
Kommentar:
Ich muss sagen, dass die Problematik der Umsiedelung von Dörfern und die Umweltzerstörung durch den Braunkohlebergbau viel zu wenig öffentlich gemacht werden. Mir selbst war das Dorf Heuersdorf, bevor ich diese Seite mehr zufällig anklickte, unbekannt. Es müsste viel mehr öffentliche Aktionen geben, um auf die derzeitige Situation hinzuweisen. Im Westen der Republik gibt es mehr die Ansicht, dass der Braunkohleabbau nach der Wiedervereinigung zusammengebrochen ist. Dies ist natürlich Unsinn, wie man sieht gibt es immernoch Dörfer, die durch den Tagebau gefährtet sind. Dies muss den Leuten aber auch klar gemacht werden. Mirko aus Worms

Name: Christian Metzeler
Email: klima@terrania.de

Datum: Montag, 15 Januar, 2001 um 16:00:56
Kommentar:
ich kann meinem vor"schreiber", herrn kasek, nur zustimmen. eines möchte dazu noch anfügen: es hat in den letzten 20 jahren keine anträge zum bau neuer kernkraftwerke mehr gegeben, weil diese schlichtweg unrentabel sind. kernkraftwerke sind bei weitem nicht die gelddruckmaschinen, als welche sie immer dargestellt werden (nach dem motto: gebaut, betrieb läuft von selbst, nach gebrauch einfach abschalten und schluß). ganz im gegenteil investiert heutzutage kein ernsthafter investor mehr in diese riskante technologie, schon schlicht aus ökonomischen gründen - mit akw's lässt sich keine rendite mehr erwirtschaften. da kann dann auch eine, gott bewahre, wiederkehrende cdu-regierung schreien soviel sie will. der atomausstieg ist keine frage des wie's mehr, sondern hängt schlicht an der restlaufzeit aller existierenden anlagen. sobald diese abgeschaltet sind, ist endlich ruhe. neue wird keiner mehr bauen wollen - weder industrie noch sonstwer.

Name: Dr. Leonhard Kasek
Email: Leo@Kasek.de

Datum: Sonntag, 7 Januar, 2001 um 12:21:16
Kommentar:
Sehr geehrter Herr Pakleppa, Sie haben völlig recht. Niemand weiß, wieviel Energie wir in 10 oder 20 Jahren brauchen und welche Quellen uns dann zur Verfügung stehen. Sicher ist aber, von der Kohle in den jetzt noch betriebenen beiden Förderfeldern (Schleenhain und Profen) werden nach den jetzt vorliegenden Plänen nur höchstens 65% abgebaut. Der gegenwärtig absehbare Bedarf könnte mühelos auch ohne Heuersdorf gedeckt werden. Die Abbaggerung von Heuersdorf macht nur Sinn, wenn man den Profit der Mibrag-Aktionäre betrachtet: In den nächsten Jahren werden voraussichtlich nur 2/3 der Kohle gefördert die ursprünglich geplant war als Anfang der 90er Jahre der Beschluß gefaßt wurde, Heuersdorf zu vernichten. Unter diesen Bedingungen ist die Mibrag nahe der Schwelle, an der es wirtschaftlich sinnvoll wäre, den Tagebau Profen zu schließen. Damit könnten erhebliche Kosten gespart werden (und etwa 400 Arbeitskräfte zusätzlich abgebaut werden). Zugleich müßte dann aber jedes Krümchen Kohle im verbleibenden Förderfeld Schleenhain gefördert werden. Das ist tatsächlich nur möglich, wenn Heuersdorf fällt. Allerdings reicht die Kohle im Tagebau Schleenhain auch ohne Heuersdorf selbst in diesem Fall mindestens 30 Jahre. Ich bin daher für ein Moratorium: Für die nächsten 20 Jahre wird der Bestand von Heuersdorf garantiert und das Dorf mit Fördermitteln saniert. Das ist keine Verschwendung, weil nach dieser Zeit sowieso die nächste Sanierung fällig wäre. Nach diesen 20 Jahren wird der Bedarf erneut geprüft. Das ist auch deshalb sinnvoll, weil dann das Kraftwerk Lippendorf umfassend saniert und modernisiert werden müßte. Niemand weiß heute, ob in 20 Jahren Braunkohleverstromung wirtschaftlich so interessant ist, daß die Investoren dies tatsächlich tun. Übrigens wurde seit 1990 in der Region Leipzig seit 1990 4 Dörfer ganz und 1 Dorf (Dreiskau-Muckern, wurde inzwischen mit immensem Fördermitteleinsatz wieder saniert) teilweise vom Bergbau zerstört, ohne daß anschließend dort Kohle gefördert wurde, weil der Bedarf schneller als von der Mibrag erwartet zurück gegangen ist. Dieses Schicksal droht durchaus auch Heuersdorf. Sollte es sich in 20 Jahren herausstellen, daß die Kohle unter Heuersdorf tatsächlich benötigt wird, um die von Ihnen befürchtete Energiekrise abzuwehren, kann man dann immer noch die Abbaggerung beschließen. Die vielen älteren Bürger Heuersdorf könnten dann in Ruhe in ihrer Heimat in Heuersdorf ihr Leben beschließen. Die jüngeren müßten mit dem Risiko leben, in 20 oder 30 Jahren doch noch umzuziehen. Zu Ihrem Bekenntnis zur Kernkraft: Uran ist ein endlicher Rohstoff, der nicht einmal solange reicht wie die gegenwärtig vorhandenen Erdgasvorräte. Wenn es stimmt was Sie sagen, dann sind wir also zum Untergang verurteilt. Nur die Kernfusion könnte eine zukunftsfähige Alternative sein, wenn es denn gelänge, sie zu beherrschen. Davon sind wir aber mindestens noch Jahrzehnte entfernt. Im Moment ist jede Diskussion dazu spekulativ. Davon abgesehen werden in keinem der führenden Industrieländer im Moment Kernkraftwerke gebaut: sie sind einfach zu teuer. Auch in Deutschland hat es daher seit 20 Jahren keinen Antrag auf Neubau eines Kernkraftwerkes gegeben, obwohl so ein Antrag von der Kohlregierung zweifellos genehmigt worden wäre. In letzter Zeit ist selbst Frankreich dabei, langfristig aus der Kernenergie auszusteigen. Das wird dort aber viele Jahrzehnte dauern, weil dank sehr hoher Subventionen die Kernenergie etwa 3/4 des Strombedarfs deckt. Mit freundlichen Grüßen L.Kasek

Name: Marko Ferst
Email: marko@ferst.de

Datum: Sonntag, 7 Januar, 2001 um 11:32:16
Kommentar:
Horno, Hoyersdorf und anderswo/ Wieviel Dörfer/ wollt ihr den Baggern/ noch zum Fraß/ vorwerfen/ mit schwarzer Kohle/ einen Himmel zutage fördern/ der uns jedes Haus/ zur Ödnis trägt/ Wiesen und Wälder raubt/ für bald verlorene Arbeitsplätze/ die schnelle Mark/ und Strom/ den uns längst/ die Sonne spenden könnte//// Horno und Hoyersdorf/ lassen sich ausradieren/ wie so viele andere Dörfer/ überall auf der Welt/ wenn wir denen die widerstehen/ nicht Rücken, Hände und Köpfe stärken/ den fremden Ort/ mit eigener Heimat bünden/ und wissen/ nur Widerstand / reicht schon lange/ nicht mehr aus/// Kippt erst das Klima/ stirbt Stück um Stück/ immer mehr/ von dir und mir und uns/ und jeder Widerstand/ wird zu spät sein/ zum Leben//// 7/97 Marko Ferst/ (Schrägstriche Zeilenende) Aus: Ohne gezüchtete Dornen. Politische, ökologische und spirituelle Gediche/ siehe auch unter www.umweltdebatte.de/ Schöne Grüße aus Gosen von Marko Ferst

Name: Marko Ferst
Email: marko@ferst.de

Datum: Sonntag, 7 Januar, 2001 um 11:28:57
Kommentar:
Horno, Hoyersdorf und anderswo Wieviel Dörfer wollt ihr den Baggern noch zum Fraß vorwerfen mit schwarzer Kohle einen Himmel zutage fördern der uns jedes Haus zur Ödnis trägt Wiesen und Wälder raubt für bald verlorene Arbeitsplätze die schnelle Mark und Strom den uns längst die Sonne spenden könnte Horno und Hoyersdorf lassen sich ausradieren wie so viele andere Dörfer überall auf der Welt wenn wir denen die widerstehen nicht Rücken, Hände und Köpfe stärken den fremden Ort mit eigener Heimat bünden und wissen nur Widerstand reicht schon lange nicht mehr aus Kippt erst das Klima stirbt Stück um Stück immer mehr von dir und mir und uns und jeder Widerstand wird zu spät sein zum Leben 7/97 Marko Ferst Aus: Ohne gezüchtete Dornen. Politische, ökologische und spirituelle Gediche siehe auch unter www.umweltdebatte.de Schöne Grüße aus Gosen von Marko Ferst

Name: Gerhard Pakleppa
Email: pakleppa@t-online.de

Datum: Mittwoch, 3 Januar, 2001 um 10:11:18
Kommentar:
Noch ein kleiner Nachtrag: Ich treten vehement für die beibehaltung der Engergiegewinnung aus Kernkraftwerken ein. Sie ind landschaftsschonend, umweltfreundlich und sicher. - Sicher?? Mit Atomenergie können wir alle zugrunde gehen, ohne Atomenergie werden wir alle zugrunde gehen!

Name: Gerhard Pakleppa
Email: pakleppa@t-online.de

Datum: Mittwoch, 3 Januar, 2001 um 10:02:00
Kommentar:
In der Sächsischen Zeitung vom 03.01.01 lese ich einen Artikel von Andreas Nowak zu dem ich einiges zu bemerken habe: 1. Er schreibt, dass der Freistaat Sachsen aus formellen Gründen gescheitert sei. Richtig ist, dass der Freistaat aus formalen Günden unterlag. Ein Zeitungs-Schreiber sollte den kleinen aber feinen Unterschied kennen. 2. Bürgermeister Bruchmann beklagt unfaire Machenschaften weil keine Fördermittel für Investitionen in Heuersdorf bereitgestellt werden. Also bitte: solange der Streit nicht entschieden ist d ü r f e n keine Mittel fließen. In anderen Zusammenhängen werden die Behörden immer wieder kritisiert wenn sie Fördermittel für unsichere Vorhaben bewilligen. Bitte Sachinformationen - keine Stimmungsmache! Das schadet mehr als es nutzt. 3. Es mag ja sein, dass die augenblickliche Energiesituation auf die Heuersdorfer Kohle nicht angewiesen ist. Wie ist die Situation aber in 10 oder 20 Jahren? Spätestens als feststand, dass das Kraftwerk Lippendorf gebaut wird, stand auch fest, dass Heuersdorf nicht zu retten sein wird. Ich kenne mich in der Geografie nicht so genau aus um sagen zu können, dass der Bagger morgen oder in 35 Jahren kommt. Wichtig ist nur, dass die Menschen in Heuersdorf für ihre Lebensplanung wissen woran sie sind. 4. Im Gästebuch finden sich einige Beiträge deren "staatstragende " Ideen nur ein kopfschütteln auslösen. Diesen Menschen sie empfohlen, ihren Arbeitsplatz aufzugeben, sich in ein Land ohne Energiewirtschaft und soziale Sicherheit zu begeben und bei Kerzenschein oder am Lagerfeuer über die Schlechtigkeiten dieser Welt zu philosophieren. Ich kenne eine Menge Länder wo das klappt!

Name: Thomas Wilken
Email: info@ThomasWilken.de

Datum: Montag, 23 Oktober, 2000 um 22:41:40
Kommentar:
Hallo, Heuersdorfer, auf Eurer Homepage gibt es eine lange Liste mit Namen von Orten, die bereits der Braunkohleförderung weichen mußten. Ich hoffe und wünsche Euch, daß Ihr Heuersdorf nie auf dieser Liste eintragen müßt. Setzt Euch durch gegen das einspurige Profitdenken der Industrie und die Ignoranz der sächsischen Politik. Mein ehemaliger Heimatort steht auf Eurer Liste und es ist alles zu spät: Heute ist dort nur noch ein riesiges trostloses Loch zu sehen. Homepage www.eythra.de

Name: Norman Geidel
Email: Demouser2@emulatorportal.com

Datum: Montag, 23 Oktober, 2000 um 12:58:17
Kommentar:
Hallo an alle in Heuersdorf. Ich hoffe auf jeden Fall, daß Ihr eure Sache durchzieht und euch nicht unterkriegen lasst. Kämpft bis zum Schluss !!!! In diesem Sinne N.G.

Name: Peter Immekus
Email: bergschaden.immekus@t-online.de

Datum: Donnerstag, 12 Oktober, 2000 um 23:16:13
Kommentar:
Hallo Heuersdorfer! Wenn Ihr Probleme mit Gebäudeschäden, Vertrocknungen, Hausschieflagen oder anderen bergbaubedingten Schäden habt, dann schaut doch mal bei uns vorbei. Wir helfen, beraten und unterstützen bergbauunabhängig!! http://www.immekus.de

Name: Bernd Brade
Email: berndbrade@gmx.de

Datum: Montag, 2 Oktober, 2000 um 12:56:34
Kommentar:
Liebe Heuersdorfer, ich wünsche Euch viel Erfolg beim Kampf um den Erhalt Eurer Heimat. Ich als ehemaliger Werbeliner weiß um was es geht. (weggebaggert 1991-1993). Von meinem Heimatdorf gibt es nur noch die Erinnerung und meine Homepage www.werbelin-zschortau.de

Name: Leonhard Krause
Email: Leonhard.Krause@gmx.de

Datum: Samstag, 23 September, 2000 um 15:32:17
Kommentar:
Liebe Besucher, Mit der derzeitigen Ölpreisdiskussion wird das Problem der begrenzten fossilen Brennstoffe mal wieder deutlich, und man kann sich zum Energiesparen bzw. Umsteigen auf regenerative Energien wieder äußern, ohne gleich als Phantast verschrien zu werden. (Anmerkung: geht es Ihnen auch so?) So sehr mir die Einzelschicksale der Kohle- und Energiearbeiter auch leid tun, die z.B. vor Heuersdorf oder dem brandenburgischen Horno wegen eines Förderstoppes ihre Arbeit verlieren (könnten), umso mehr habe ich Wut auf die Veag, die es bisher nicht geschafft hat, auf dem Gebiet der regenerativen Energien und ihrer Erforschung tätig zu werden. Siehe Stichwort Umwelt auf der Veag-Homepage. Warum entwickelt und produziert Veag z.B. nicht eigene Windkraftanlagen, warum schult sie ihre Mitarbeiter nicht zu Windkraft-Fachleuten um, warum beschäftigt sich Veag nicht mit der Erforschung von Massen-Energiespeichern (z.B. elektrolytische Zerlegung von H20 zu H2 und O2 etc.). Statt dessen müssen die verbliebenen Kumpel dem Kanzler in Horno vorheulen, daß da ein Wald ihrem Bagger im Wege steht, der die gestrige Tagebautechnologie offensichtlich aufhält. Wann, wenn nicht jetzt, geht endlich mal ein Ruck durch die Chefetagen von Veag und Co. ?? Wahrscheinlich nie, oder?

Name: Mathias Lintl
Email: lintl@infosociety.de

Datum: Freitag, 22 September, 2000 um 04:45:08
Kommentar:
Einen nächtlichen, nun morgentlichen gruss aus dem hamburger freihafen. Andere welt? Nee, ganz im gegenteil - vergleichbare probleme. Pardon: chancen. Heuersdorf muss sich behaupten, gegenüber mannigfaltiger ignoranz: grosstechnologieverliebten politikerInnen, wachstumsgebetsmühlen der energiewirtschaft und dem vergessen. Das mittel- und langfristig der südraum zu einer attraktiven umgebung für wohnen, freizeit, arbeiten, erholen und lernen wird steht nicht in frage. Jedenfalls nicht für uns. IuK-Ploitik ist mehr als "Zeit, Geld und Energie sparen" - der erste schritt - der die nächsten fordert. Überlegen wir uns z.b. mal massnahmen die geeignet sind, diese site einem breiternen publikum zugänglich zu machen. Teure werbekampagnen? Fehlanzeige - kein geld? Wenigstens englische web-seite? Dito. : und Eure Schulen, dort wird doch englisch gelehrt. Ja die, die sind in sonstwo! Ja, gerade die! Heuersdorf ist nicht einzigartig - in seiner art schon - doch nicht in der bedrohung. Vorschlag für eine 10 köpfige schülerInnengruppe im rahmen einer projektwoche: Motto: bedrohte kultur: nebenan und weltweit. 1. wo befinden sich gemeinschaften im existenzkampf, weil mineralische rohstoffe (bodenschätze ist wohl hier fehl am platze) wichtiger sind als mensch, kultur und umwelt? 2. Welcher art ist die bedrohung? Was nimmt ihnen wer? .... und warum? 3. Wie erfahre ich mehr über diejenigen, denen etwas droht, was vergleichbar mit dem ist, was den menschen in, heuersdorf,... halt in unserer nachbarschaft ebenfalls droht? 4. Was frag ich diese menschen? Wie werden sie reagieren? 5. Gibt es objektive daten, die diesem vorgehen zugrundeliegen? Und was ist überhaupt objektivität? 6. ... und alternativen? Wurden die bedacht und wenn ja wollen wir sie auch mal durchdenken - her mit den daten und den modellen - vielleicht kommen wir auf andere ergebnisse....auf bessere wege... mit einer gewissen vorbereitung, einer ausformulierung der interaktionsmöglichkeiten, der darstellung von bedeutsamen kompetenzgewinnen und dem thrill, nicht zu wissen was aus der eigenen aktion an folgeaktionen folgt und der option, mal ganz andere wege in der erkundung zu gehen, könnten als nebenprodukt ein paar englische seiten rauskommen. Hauptsache ist, dass sie suchwünsche formulieren, suchmethoden beherrschen (lernen), ergebnisse bewerten, evaluieren, bewerten und präsentieren - und in möglichst vielen phasen die direkte kommunikation suchen. Zu abstrakt: mitnichten! Nichts anderes sehe ich, wenn ich mir hier die seiten anschaue. Nun - in einem leicht abgewandelten gewandt können die streit- und standfesten bürgerInnen von heuerdorf um ein vielfaches mehr dazu beitragen, dass so etwas entsteht wie eine informierte gesellschaft, eine wissensgesellschaft. Ich denke, da kann das ein oder andere gutfinanzierte agenda büro ein vorbild in euch haben. Finanzen: denken wir uns mal eine virtuelle schule mit o.g. lerninhalt. Aufbereitung und tech. realisation - keine frage - bedeutet arbeit. Nach meinem wissen, ich habe 1 1/2 jahre in lpz gelebt, sollte dies kein problem sein. Technik-, Design-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften sind vorhanden - nur wie attraktivieren? Technik: z.B. einrichtung einer richtungverbinung für eine wochenende, an dem ihr "on air" seit. Der rosa riese und die tkwk - sag keiner, ihr hättetr kein greifbares know-how. Design: flash 4/5 von dem was kommt - und dem was ist: jungen menschen juckt es - bergbaufolgenlandschaften- weit weg, leben ja drin - whats next..... billiard, kicker,... nee! Ihr habt die die tolls an euren fingern, http://www.hgb-leipzig.de/projekt/student/. Fordert sie - und sagt, sie können ihre leistung nur dann erbringen, wenn sie auch die jungen menschen in der region "mitnehmen". Sozial: Leipzig bietet viel: "Herz, was willst du mehr" - jetzt nur noch die richtigen finden. Wirtschaft: nun - abseits der uni gibt es genug anerkannte kompetenz. Wie kam ich drauf: Finanzen: einen größeren als den hiesigen gibt es bestimmt. Der ist euer sponsor. Gute promotion, flagge im "Übernahmeland" zeigen - egal, welche beweggründe ihn treiben - marktvorbereitende kosten sind oppurtunitätskosten. ... und dann fragt skandinavische versorger an, ob sie nicht lust hätten... Ich mach jetzt lieber schluss, sonst komme ich gar nicht zum ende - habt ja die email-adresse.... und was der südraum mit dem freihafen in hamburg zu tun hat, nun, das ist eine andere geschichte - aber die folgt später..............

Name: Blade
Email: Blade200058@aol.com

Datum: Donnerstag, 21 September, 2000 um 15:46:05
Kommentar:
Wir stehen hinter euch und hoffen das wir euch noch lange besuchen können.

Name: Urs Baechler
Email: urs.baechler@ubnet.ch

Datum: Donnerstag, 10 August, 2000 um 13:15:58
Kommentar:
Hallo Ihr wackeren Heuersdorfer, Es gab einmal ein kleines Dorf in Gallien die sich vor den herrschaftssüchtigen Leute des Cäsars verteidigen mussten und wollten. Nun ja , Ihr musst ja nicht gleich die grossen Bosse verdreschen wie es Asterix ,Obelix und seine Mannen gemacht haben. Ich jedenfalls wünsche Euch allen Mut und Kraft Eure Heimat vor Habgierigen Managern und Möchtegernweltverbesserer zu verteidigen. Denn das Zusammengehörigkeitsgefühl ist der Zaubertrank den Ihr braucht und die vielen Leute von aussen die Euch Mut zusprechen verstärken dieses Gefühl. Alles Gute und die besten Grüsse aus der Schweiz Urs Bachler CH - Cressier

Name: Gundula Müller
Email: MuellerToepferei@t-online.de

Datum: Sonntag, 6 August, 2000 um 22:54:23
Kommentar:
Liebe Bürgerinnen und Bürger aus Heuersdorf ! Ich habe heute mit großer Freude im Radio die Nachricht von dem Entscheid des Gerichtes gehört. Ich gratuliere Ihnen allen von ganzem Herzen zu diesem sehr freudigen Ereigniss und wünsche Ihnen von Herzen alles Gute. Töpfermeisterin Gundula Müller aus Kohren-Sahlis

Name: Andreas Strunze
Email: downkindmittelsachsen@t-online.de

Datum: Sonntag, 6 August, 2000 um 22:49:21
Kommentar:
Hallo, ich gratuliere den Heuersdorfern zum Erfolg vor dem LVG und drücke Euch auch zukünftig die Daumen für den Erhalt des Ortes. MfG Andreas Strunze Niederwiesa/Sa.

Name: Dipl.-Ing. Peter Immekus
Email: Bergschaden.Immekus@t-online.de

Datum: Montag, 31 Juli, 2000 um 11:42:40
Kommentar:
Besuchen Sie uns doch mal unter http://www.immekus.de Ihr unabhängiges Bergschadensbüro

Name: Dipl.-Ing. Peter Immekus
Email: Bergschaden.Immekus@t-online.de

Datum: Montag, 31 Juli, 2000 um 11:40:35
Kommentar:
Wurden die Schäden an Ihren Gebäuden durch Bergbau verursacht? Bergbauschäden sind Vermögesnschäden und damit ersatzpflichtig! Wir helfen Ihnen fachkundig und unabhängig!

Name: Dr. Martin Riedel
Email: martinriedel@bbh.de

Datum: Freitag, 21 Juli, 2000 um 19:16:29
Kommentar:
Liebe Heuersdorfer, zunächst noch einmal herzlichen Glückwunsch zur über die letzten 8 Jahre gezeigten Bodenständigkeit und Standfestigkeit. Ich denke, aus dem Urteil des Verfassungsgerichtshofes wird deutlich, daß in einem Rechtsstaat auch die Staatsregierung an Recht und Gesetz gebunden ist. Die Äußerungen der Staatsregierung sowie der MIBRAG hinsichtlich des weiterhin bestehenden festen Willens, Heuersdorf abzubaggern, zeigen die Nervosität, die dort mit dem Urteil eingekehrt ist. Ich bin sowohl aus rechtlichen als auch aus ökonomischen Gesichtspunkten fest davon überzeugt, daß Heuersdorf "stehen" bleibt. Viel Erfolg bei der "Rückgemeindung" und der künftigen Dorfentwicklung. Herzlichst - Ihr Martin Riedel

Name: H.-J. Richter
Email: h-j.richter@t-online.de

Datum: Mittwoch, 19 Juli, 2000 um 15:00:18
Kommentar:
Ich habe in den Nachrichten vom Sieg vor Gericht gehört. Ich habe mich riesig für Euch gefreut. Habe fast nicht mehr daran geklaubt, daß dies noch eintrifft. Mir standen die Tränen im Auge als ich die bewegten Bilder sah und daran dachte, was für Nerven bei diesen langen Kampf wohl aufgerieben wurden. Nur dieser Erfolg kann dies wieder gut machen. Ich möchte Euch auf diesen Weg beglückwünschen und alles Gute für die Zukunft.

Name: Horst Bruchmann
Email: horst.bruchmann@heuersdorf.de

Datum: Mittwoch, 29 März, 2000 um 22:22:16
Kommentar:

Sehr geehrte Freunde von Heuersdorf

ich bin der Ortsvorsteher der jetzigen Ortschaft Heuersdorf, die am 1.1.99 durch Gesetz Ortsteil der Stadt Regis-Breitingen wurde. Diese Maßnahme sollte die Gemeinderäte und den ehrenamtlichen Bürgermeister insoweit entmachten, daß keine Klagemöglichkeit zusätzlich durch die Gemeinde mehr möglich ist. Durch unseren Kampf um rechtsstaatliche Behandlung der Gemeinde und ihrer Bürger konnte diese Maßnahme jedoch soweit abgeschwächt werden, daß in das sog. Heuersdorfgesetz ein Passus aufgenommen wurde, der dem Ortschaftsrat auch noch bestimmte rechtliche Schritte erlaubt. Die Situation ist kompliziert und soll von mir nur verständnisbefördernd hier angerissen werden. Viele Details sind bereits auf unserer Hompage enthalten. Ich freue mich über Ihr Interesse an unserer Situation, was in der heutigen Zeit kein Selbstverständnis ist. Ich bedanke mich deshalb bei Ihnen recht herzlich. Nun zu Ihrer Frage, die mich auch mit veranlaßt Ihnen eine Erklärung zu geben. Der mdr hat wiedermal eine Reportage gebracht, die nicht dem eigentlichen Bild um den Kampf von Heuersdorf entspricht. Mit den Medien haben wir überwiegend keine guten Erfahrungen gemacht, was die Heuersdorfer über die letzten 9 Jahre ihres Kampfen verbittert hat. Deshalb auch so eine ablehnende Haltung. Die Berichterstattung ist stets auf die von der Regierung gewollte Blickrichtung orientiert und auf das "Bei der Stange halten" des Wählerpotentials "Bergarbeiter". Eine sachbezogene Auseinandersetzung findet überwiegend nicht statt. Eine unterschiedliche Beurteilung muß man machen zwischen den regional fernen Medien und den Vor-Ort Medien. Die ferneren Medien berichten meistens objektiver und sachbezogener als die Regionalen. Das ist auch in Horno zu verzeichnen. Die Fernsehberichte, die meist mehrere Stunden Aufnahmematerial erfordern, werden dann auf einen 5 Minutenbericht zusammengeschnitten. Dabei fallen größtenteils die Partitionen, die die Bürger gern dem Publikum herüberbringen wollen unter den Tisch. Deshalb ist bei verschiedenen Bürgern die Bereitschaft zur Auskunft auf einen Tiefpunkt angelangt. Vielleicht hilft mein kleiner Bericht ihnen den Blick etwas klarer auf die Verhältnisse um Heuersdorf zu richten. Bedenken Sie bitte welche Regierung, welches Unternehmen will gern zugeben 15 Mrd. DM in den Sand gesetzt zu haben. Daraus erkennen Sie die politische Dimension um Heuersdorf. Dazu konnten die staatlichen Versprechungen den Aufschwung im Südraum Leipzig durch die Milliardeninvestition zu ermöglichen nicht erfüllt werden. Die Arbeitslosigkeit bewegt bei uns um 23% offiziell, durch die sog. Beschäftigungsförderung sind noch einmal rd. 20% von Erwerbslosen vorübergehend beschäftigt. Die Region südlich von Leipzig wird z.Z. als die ärmste Region Europas bezeichnet. Herzliche Grüße mit dem Wunsch verbunden, daß Sie unsere Hompage auch weiterhin hin und wieder besuchen, sendet Ihnen Horst Bruchmann


Name: Dr. Gerhard Knies, 1. Vorsitzender Hamburger Klimaschutz-Fonds, HKF
Email: gerhard.knies@desy.de

Datum: Donnerstag, 16 März, 2000 um 10:08:38
Kommentar:

Liebe Freunde in Heuersdorf, Ihr kämpft nicht nur für die Zukunft Eurer Heimat und Eures Lebensraumes. Indem Ihr gegen eine Ausweitung des Braunkohleabbaus kämpft, kämpft Ihr auch für die Bewahrung unseres Lebensraumes Erde insgesamt vor der Zerstörung durch Klimaveränderungen. Diese werden ein viel Tausendfaches dessen zerstören, was jetzt einige wenige am Abbau der Braunkohle verdienen werden. Der "Vorteil" ist nur der, dass diese Schäden auf andere, unbeteiligte und erst später Lebende abgeladen werden, die sich noch nicht wehren können. Wenn Ihr Euch wehrt, verteidigt Ihr nicht nur Euren örtlichen Lebensraum, sondern auch den weltweiten der kommenden Generationen. Deshalb ist der Hamburger Klimaschutz-Fonds Euer entschiedener Verbündeter. Wir sollten einmal beraten, was wir konkret tun könnten. Mit herzlichen Grüßen, Gerhard Knies


Name: Frank Oehmigen
Email: info@oehmigen.de

Datum: Samstag, 4 März, 2000 um 16:44:49
Kommentar:

Hallo Heuersdorfer, für kein Geld der Welt würde ich umsiedeln! Kämpft weiter gegen die Mibrag und deren Helfershelfer! Viel Glück! Ich finde es jedoch seltsam, das niemand dem mdr-Team Rede und Antwort gestanden hat. MfG F. Oeh.


Name: Ditmar Pauke, Magdeburg
Email: Pauke@t-online.de

Datum: Freitag, 3 März, 2000 um 00:19:07
Kommentar:

Bin durch das vorhin im mdr gelaufene Kulturmagazin artour auf Euch aufmerksam geworden. Finde es außerordentlich bemerkenswert, daß sich so viele von Euch auf diese Art und Weise im Internet bemühen, auf Euer Problem aufmerksam zu machen. Horno war mir schon lange ein Begriff, Heuersdorf kannte ich bis heute noch nicht. Ich wünsche Mir und Euch, daß Euer Kämpfen von Erfolg gekrönt sein möge, denn man konnte im Fernsehen sehen, daß es sehr viele schöne Häuser, viel Grün und viele schöne Ecken bei Euch gibt. Kleiner Wermutstropfen: Die Einwohner, die der mdr vor der Kamera hatte, machten nicht gerade einen freundlichen Eindruck. Oder hatte der mdr die falschen Leute vor der Kamera? Viele Grüße von Ditmar http://home.t-online.de/home/Pauke


Name: Jochen Sachweh

Datum: Donnerstag, 2 März, 2000 um 23:11:04
Kommentar:

Überall ist Heuersdorf. Überall dort wo neue Straßen, neue Eisenbahnen, neue Fabriken gebaut werden sollen. Wo man Militärflugplätze in Zivilflugplätze umwandeln will. Wo man Kiesgruben,Steinbrüche und Mülldeponien errichten will. Aber auf die Bequemlichkeiten der Industriegesellschaft will niemand verzichten.Wer möchte nicht gern mit dem Flugzeug in ferne Länder reisen, mit dem Auto über Land fahren, mit moderner Medizintechnik seine Gesundheit erhalten, mit hochwirksamen Medikamenten sein Leben verlängern, am Abend den Fernseher einschalten, im Winter die moderne Heizung genießen. Die vielen "Heuersdorfer" in Ostdeutschland haben eine Mitschuld daran, daß wir statt industrieller Entwicklung im wahrsten Sinne des Wortes "Blühende Landschaften" haben.Hundertausende Menschen haben in den Neuen Bundesländern ihre Heimat verloren. Sei es, daß sie sich in anderen Regionen Arbeit suchen mußten oder weil ihr Haus rückübertragen wurde. Die meisten von ihnen hatten keinen Grundbesitz. Hatten sie aber deshalb keine Heimat ?


Name: Eileen
Email: feileens@hotmail.com

Datum: Donnerstag, 2 März, 2000 um 22:48:12
Kommentar:

Ich komme aus der Gegend um Wilhelmshaven an der Nordseeküste. Gerade habe ich einen Bericht über ihr Dorf im Fernsehen gesehen und dachte mir, das ich da auch mal meinen Senf dazu geben muß. Wir haben selber ein Haus in einem ähnlichen Dorf der neuen Bundesländer. Es ist bloß nicht von der Kohle bedroht. Aber ich kenne die Ausstrahlung von solchen Dörfern. Wunderbar! Ich kann überhaupt nicht verstehen, das man Menschen die Heimat (noch dazu so eine wundervolle) rauben muß, obwohl die Kohlevorkommen sowieso "nur" noch ca. 100 Jahre reichen. Die paar Jahre, die man mit der Kohle unter Heuersdorf noch rausschlagen kann, kann man sich auch schenken. Heuersdorf muß bestehen bleiben!


Name: Lothar Riedel
Email: holiday@t-online.de

Datum: Donnerstag, 24 Februar, 2000 um 21:49:56
Kommentar:

'n Hallo jetzt, nach einem Artikel in der LVZ vom 17.2.00 über die Zugriffe auf die Heuersdorf-Homepage, und der Veröffentlichung der Internetadresse kann ich gezielt meine Meinung zu Heuersdorf kundtun. Mir liegt Heuersdorf am Herzen und ich möchte auch einen kleinen Beitrag für den Erhalt von Heuersdorf leisten. Bereits 1998 postete ich einen Artikel aus der LVZ vom 30./31.5.1998 zu Heuersdorf in mehrere öffentliche Diskussionforen des Usenet. Jetzt habe ich mich noch entschlossen die folgende Signatur " Rettet Heuersdorf vor der Braunkohle und Strom-Lobby www.heuersdorf.de " für Postings und eMails zu verwenden. Ich denke, somit einen größeren Kreis von Usern mit dem Problem Heuersdorf zu erreichen. Ich bin bereits Anfang 1993 auf Heuersdorf aufgrund einer Irrfahrt von Delitzsch nach Regis über Heuersdorf aufmerksam geworden. Damals warnten Transparente an den Häusern und an Gartenzäunen vor dem drohenden Aus von Heuersdorf. Von diesem Zeitpunkt an schlug mein Herz für den Erhalt von Heuersdorf Ich habe die sog. "Devastierung" im Raum Delitzsch und in Bitterfeld bewußt, hautnah miterlebt und kann somit mitfühlen. Dazu habe ich fast 20 Jahre noch bis zur Liquidierung meines Arbeitsplatzes im BKK Bitterfeld gearbeitet und bin seit diesem Zeitpunkt arbeitslos. Deshalb teile ich nur bedingt die Aussagen von Staatsregierung und Energiewirtschaft zum Erhalt von Arbeitsplätzen im mitteldeutschen Raum, sowohl auch die oekologischen Aspekte und Zukunft der Braunkohle. Die Zeitungen, und auch andere Medien sprechen hinsichtl. des Fusionsrausches und Wettbewerbsfähigkeit von großen Unternehmen schon längst eine andere Sprache - und jeder könnte nachvollziehen, welchen Stellenwert eigentlich noch Braunkohle und dessen Verstromung einnehmen wird. Ich halte dieses Blablabla und die Überbaggerung Heuersdorf für den größten Unsinn und nutzlos dazu. Ich kann nur beide Daumen für den Erhalt von Heuersdorf drücken und auf eine größtmögliche Resonanz des Use- und Intenet für Eure Arbeit hoffen. Alles Gute Lothar


Name: Jeffrey H. Michel
Email: jeffrey.michel@heuersdorf.de

Datum: Freitag, 18 Februar, 2000 um 23:20:40
Kommentar:

Das Gästebuch von "Heuersdorf Online" gibt Ihnen die Möglichkeit, sich zur ostdeutschen Energiepolitik und deren Auswirkungen zu äußern. Tragen Sie Ihre Meinungen und Vorschläge ein!