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versäumte Investitionen
Eingetragen von: Burgenlandritter
Datum: 08.09.2010 19.54 Uhr

In einer Zeit in der die Farbe Grün in diesem Land stärker ist als die Kohle ist es ungleich schwerer Versäumnisse von vor 15 Jahren nachzuholen, wenn dies überhaupt noch möglich ist.Kraftwerke zu bauen und eine träge Firma mit Riesenverwaltung zu verschlanken.Der dicke Ami hats geahnt,den Geldkoffer gepackt und sich verabschiedet. Der Tscheche setzt den Rotstift am Notwendigsten an um zu sparen, aber nicht um zu investieren. Die Mibrag läst seine Fahne nach Winde wehen und streicht sich grün statt seine Traditionfarben zu ehren, auch in harten Zeiten. Dies ist kein Ausdruck von Seriösität und Bodenständikeit jedem Trend nachzueifern. Mercedes tauscht auch nicht den Stern gegen einen grünen Grashalm.

  
Heuersdorf ist kein rechtloses Opfer
Eingetragen von: M. Lange
Datum: 02.09.2010 20.46 Uhr

Sein Heimatdorf zu verlieren ist schlimm. Aber: Die MIBRAG geht nicht her, vertreibt Menschen aus ihren Häusern und verfrachtet sie fortan in Pappkartons, Schließfächer oder Plattenbausiedlungen. Ich denke, die Bewohner der Dörfer, deren Heimat zu DDR-Zeiten unter den Bagger kamen, hätten sich sehr sicher rechtsstaatliche Gesetze, Verhandlungen und Abfindungen gewünscht. Diese Menschen konnten keine großen Proteste gegen das Abbaggern anbringen, geschweige denn jahrelang durch sämtliche Instanzen klagen. Jeder weiß, dass die MIBRAG hohe Entschädigungsleistungen angeboten bzw. geleistet hat. Und dass beim Geld selbst der Dorfzusammenhalt aufhört, haben die Heuersdorfer auch erfahren müssen. Wer sein Haus durch Brand oder Hochwasser verliert, verliert oftmals mehr als nur den Sachwert und die Heimat - er verliert womöglich seine gesamte Existenz und muss wieder von vorn anfangen. Bitte bedenken sie auch das. Wir wollen alle, dass Kühlschrank, Fernseher und Computer laufen und denken erst darüber nach, woher der Strom kommt, wenn er mal weg ist.

  
Wo Bergbau herrscht stirbt die Wirtschaft
Eingetragen von: Dietmar Fröhlich
Datum: 09.08.2010 23.03 Uhr

Ein solcher Tagebau ist in der kapitalistischen Gesellschaft nur ein Wirtschaftsfaktor für ganz wenige Menschen. Nachhaltig ist er auf keinen Fall, denn wenn in wenigen Monaten die Kohle unter Heuersdorf in Lippendorf verheizt sein wird, bleibt nur heiße Luft übrig. Es bleibt nur Zerstörung, auch wenn sich die Natur nach Jahrzehnten einiges wieder zurück holt. Deshalb wünsche ich, daß auch die PRO-Bergbau-Schreiber bald Erleuchtung finden.

  
Alle heulen nur rum!
Eingetragen von: MIBRAG-Anhänger
Datum: 26.07.2010 09.26 Uhr

Wenn ich das höre! Ach die MIBRAG, die sind so böse; zerstören unsere schöne Umwelt! Ey, Leute! Der Strom kommt nunmal nicht einfach so aus der Steckdose! Ihr stellt euch das mit den erneuerbaren Energien so einfach vor! Noch nen paar hässliche Solarzellen in die Umwelt gestellt, dann klappt das schon! Da macht auch die MIBRAG mal einen Schritt Richtung "Grün" mit Windrädern und dann meckern auch alle nur rum! Ihr müsst mal wissen was ihr wollt! Außerdem geht es vielleicht auch darum, wie viele Firmen mit an der MIBRAG dran hängen! Wie viele Auftragsfirmen von der MIBRAG anhängig sind! Wenn's den Tagebau nicht mehr gäbe, würdet ihr auch alle nur wieder rum heulen: "So viele Arbeitslose in unserer Region!" Da kommt mir echt die Galle, wenn ich die Beiträge hier lese!!! Prodestiert und meckert ruhig weiter, dass bringt sowieso nichts! Hat man schließlich bei Heuersdorf schon gesehen!!! :-)

  
War es das Wert?
Eingetragen von: Schornsheim
E-Mail: klschornsheim@online.de
Datum: 07.07.2010 00.39 Uhr

Heuersdorf markiert den Wendepunkt, auch wenn dieses Dorf nun aller Logik trotzend überbaggert wird. Die Ohnmacht, Wut und Trauer der Heuersdorfer wird kaum jemand nachvollziehen können, der nicht Vergleichbares erleben mußte. Wie zum Hohn wissen wir seit kurzem, daß die Mähr vom Gemeinwohl, die das Opfer Heuersdorf mit Brachialgewalt forderte, von den Einforderern des sächsischen Landtages, der Mibrag und des Deutschen Bundestages stillschweigend zu Grabe getragen worden ist. Offenbar wird Kohle von der Mibrag nach Tschechien verhökert, weil dort der Abbau von Braunkohle (man höre und staune) nicht opportun ist! Man kann die Worte gar nicht verächtlich und verhöhnend genug wählen, um das Treiben dieser verantwortungslosen Gesellen zu geißeln. Auf der einen Seite räkelt sich der Braunkohleriese im Blutgeld des Gewinns aus 2009, während Heuersdorf in stupider Logik von prähistorischen Baggermonstern überbaggert wird oder in Sachsen-Anhalt Schulen geschlossen werden müssen, weil das Geld aus Steuereinnahmen fehlt. Das Geld von ebenjenem Staat, der dieses Braunkohlemonster nach Kräften hätschelt und tätschelt, sprich, ihm insbesondere die Abgabe von Grundwasserhebe- und Kohlefördergebühren erläßt. Ob dies mit EU-Recht vereinbar ist, darf mit Sicherheit bezweifelt werden. Daß eine auf dem Leid der Bevölkerung fußende erstarkte Mibrag dann selbstverständlich auch milde Gaben an bedürftige Einrichtungen verteilen kann, ist an Pietätlosigkeit kaum zu überbieten: es ist Blutgeld, das da ausgereicht wird. Wie lange wollen Deutsche diesem menschenunwürdigen Treiben eigentlich noch tatenlos zusehen? Folgende Minimalforderungen müssen umgesetzt werden, damit dieses Gruseltheater endlich ein Ende hat. 1) Entschärfung des Deutschen Bergrechts. Das jetzige "Recht" räumt den Interessen der Bergbaubetreiber eine höhere Wertschätzung als denen der Bergbaubetroffenen ein. Gleichwertigkeit der Interessen beider Seiten muß vom neuen Bergrecht garantiert werden. Verantwortlich ist der Deutsche Bundestag 2) Abkehr der betroffenen Landesregierungen vom Verzicht auf die Erhebung von Grundwasserhebe- und Kohleförderungsabgaben. Das bringt in Zeiten höchster Staatsverschuldung Geld ins Steuersäckel und damit in die Gemeinden. 3) Grundlegende Überarbeitung der Energiekonzepte Sachsens und Sachsen-Anhalts, um endlich die Zeichen der Zeit zu erkennen und systematisch die Energieversorgung auf regenerative Energiequellen umzustellen. Das Umweltbundeamt hat hier bereits bedeutende Machbarkeitsstudien erarbeitet. 4) Abkehr der lokalen Politiker von der Geste des Stiefelküssens der Mibrag. Hier ist insbesondere die betroffene Bevölkerung gefragt, die bei Kommunalwahlen den Befürwortern der Steinzeittechnologie Braunkohle eine Abfuhr erteilen muß. 5) Hinterfragen der Rechtmäßigkeit der Bildung von Superkreisen, in denen die Bevölkerung braunkohlebetroffener Gebiete infolge Eingemeindung über die sie betreffenden ursächlichen Angelegenheiten offensichtlich nicht mehr demokratisch mitreden kann. 6) Übernahme von Zukunftsverantwortung der Medien durch vollständige und ungeschönte Information der Bevölkerung über die Situation zur Braunkohle. Hierbei müssen beide Seiten (Braunkohlebetreiber als auch Braunkohlebtroffene) rang- und gebietsgleich zu Wort kommen. Solange diese Minimalforderungen nicht erfüllt sind, kann man nicht im Ansatz von Demokratie in diesem Land sprechen. Wir Braunkohlebtroffenen beanspruchen das Mindeste, was Mitgliedern eines Sozialwesens entgegengebracht werden muß: Aufmerksamkeit, Kenntnisnahme und Solidarität. In der Hoffnung, hier vielen auch zufällig vorbeischauenden Mitbürgern einen Denkanstoß vermitteln zu können, schließe ich mit besten Grüßen aus Starsiedel Kurt-L. Schornsheim

  
Mein Leipziger Land (8) Leere Schatten im Leipziger Land
Eingetragen von: Luise
Datum: 30.06.2010 16.30 Uhr

Am Freitag, den 23.6.2010 begann unter größter Geheimhaltung der Abriß der Taborkirche durch eine Braunkohlengesellschaft aus Mitteldeutschland. Bilder:http://nachrichten.lvz-online.de/region-borna-heuersdorf-taborkirche/r-detailansicht-galerie-2958-236970.html Leere Schatten im Leipziger Land--------- dort wo am 23.Juni 2010 die Taborkirche noch stand, da ist nicht's was glücklich macht. Ein grünes Paradies, das zerbrach, ohne Sinn, ohne Ziel ging die Hoffnung dahin, die mich hielt.---- Ein neuer Morgen zieht herauf und der Tagebau nimmt seinen Lauf, sie zeigen mir was ich verlor, die Bagger, die im Chor ihres Glücks sich erfreun, wirst du mir jemals verzeihn.----------- Wenn wir uns treffen, irgendwann, zwei Fremde deren Glück zerrann. Willst du dann wissen, wer ich bin. Wirst du weinen nach all den Sinn jener Nacht, als der Morgen zerbrach. Du nichts mehr siehst, nie mehr siehst.------------------------- Leere Schatten im Leipziger Land----------------- Leere Schatten im Leipziger Land----------------- im Leipziger Land

  
Kohle aus China
Eingetragen von: Burgenlandritter
Datum: 09.06.2010 18.11 Uhr

Die alte Presse in Deuben ächts wieder. Seit Jahren des Stillstandes wird sie wieder in Betrieb genommen.Alte Kollegen die die Tücken und Feinheiten kennen wurden konsultiert. Jetzt wird sie gefüttert mit von weit hergereister Kohle aus dem ferne Land China. In Containern und großen Säcken verpackt. Was für ein Sinn...

  
Lügen und Betrug an den Opfern
Eingetragen von: ich
Datum: 28.05.2010 08.49 Uhr

Jahrzehntelang fragten sich die Vertriebenen, wofür sie vertrieben wurden. Jahrzehntelang wurde ihnen gesagt, es sei im Interesse des Gemeinwohls geschehen. Jahrzehntelang fragten sich die Menschen, was unter "Gemeinwohl" nzu verstehen ist. Heute endlich wissen wir, was Gemeinwohl ist: Es ist die Begründung dafür, Menschen unter dem Deckmantel der Versorgungssicherheit vertreiben und enteignen zu können, die Kohle aber dann nach Tschechien zu transportieren. Was für ein Betrug!

  
"Grüne Mibrag"
Eingetragen von: burgenlandritter
Datum: 21.05.2010 20.31 Uhr

Hallo, willkommen jetzt bei der so grünen Mibrag. Neue Energien, Windräder,Tiere und Pflanzen im Tagebau im Frühjahr wo alles grünt und sprießt, die Flora und Fauna aufersteht geweckt durch Sonne, Licht und Wärme. Doch alles wurde platt gemacht dank Baja Saxonia. Tolle grüne neue Strategie, tolle Idee.

  
Schöne Seite
Eingetragen von: Mike
Homepage: http://www.muenchen.de
Datum: 20.05.2010 10.26 Uhr

Super schönes Dorf. Tolle Bilder... Grüße nach Heuersdorf

  
 
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